Höret, Bürger des alatarischen Reiches!
Ein jeder hat die Ankunft und Worte des All-Einen vor Düstersee vernommen und so sei mit diesem Aushang nochmals offiziell verkündet:
In Bezug auf die Anführer der vergangenen Häresie der Letharen, namentlich
Meister des Axorns Syrr'ael
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Mael'Qil Ilphrin
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Aron'deryl
sind mit Wirkung seit dem Erscheinen des All-Einen und durch den Willen des All-Einen
Anklage und Reichsbann aufgehoben!
Sie sollen in Rahal und im Reich, so wie das Volk der Letharen, entsprechend der Gesetze und den Worten des All-Einen wieder willkommen sein. So wie sie in Zukunft als Teil des Reiches gewiss erneut Seite an Seite gegen die Verblendeten des Ostens kämpfen werden.
Nicht vergessen sondern sich weiter entwickeln, das waren die Worte, die der All-Eine uns mitgab. Und so wollen wir seinen Worten folgen und beherzigen, welches Zeichen er uns sandte.
Nicht vergessen, dies gilt in besonderem Maße für jene menschlichen Verräter, jene Wenigen, die sich offen gegen ihre Gemeinschaft, ihre Nachbarn, die vom All-Einen gegebene Hierarchie wandten, nicht aus Gründen des Glaubens wie es gemeinschaftlich und offen beim Volk der Letharen geschah, sondern aus feigem Opportunismus. Aus hinterhältigem Machtstreben heraus, das sie mit eigener Kraft zu schwach waren voran zu treiben. Verborgen und ängstlich versteckt bis ihr Verrat offenbar wurden und sie keine andere Wahl mehr hatten.
Somit wird verkündet, dass im Falle des abtrünnigen
Ritter Durion
der bereits ausgesprochene und durch den Rat der Altruisten verkündete
Reichsbann ohne Milderung weiter besteht!
Zur Begründung
Ritter Durion zeigte bereits lange vor der Häresie der Letharen, dass die Gesetze des Reiches und die Weisungen seiner ihm Vorgesetzten keinerlei Bedeutung für ihn haben. Mit einer, für einen Ritter des All-Einen, kaum zu erklärenden Gleichgültigkeit und Arroganz trat er das Gesetz des Reiches mit Füßen, das er zu schützen geschworen hatte. Aus diesem Grund und wegen der andauernden Verletzung der Gesetze sowie seines Hohn und Spotts welchen er für diese Gesetze des Reiches übrig hatte, wurde er zu einer Strafe verurteilt, der er sich bis heute nicht gestellt hat.
Während das Volk der Letharen in fester Überzeugung einheitlich einem Weg des Glaubens folgte der sie in den Konflikt führte, tat Ritter Durion weiterhin so, als wäre er treuer Teil des Reiches, versicherte gar, dass er den Letharen entgegen treten und sie vernichten würde.
Während des Angriffs auf die Altruistin Maya Taruval schließlich offenbarte sich sein Verrat, indem er nicht nur indirekt zu ihrer schweren Verwundung beihalf, sondern auch seine Titel und seine Position im Reich ausnutze um vorzuheucheln, er würde das Kommando für Rahal führen und dabei doch gleichsam vollkommen bewusst gegen das Reich handelte.
Erst als sein Verrat offenbar wurde, wandte er sich in Pamphleten an das Volk. In diesen wurde ersichtlich, dass es niemals sein Bestreben war, die Ansichten über den Glauben der Letharen zu verteidigen oder zu verbreiten. Vielmehr war es ein Rachefeldzug, gegen einen Rat und ein Reich, das ihn wegen seiner deutlichen Brüche der Gesetze verurteilt hatte. Es war gekränkter Stolz, übertriebene Eitelkeit, nicht Überzeugung des Glaubens die Ritter Durion zu seinem Verrat trieb.
Es ist daher die feste Überzeugung, dass Ritter Durion nie aus Gründen des Glaubens mit dem Reich im Konflikt lag, sondern lediglich Eitelkeit und Arroganz ihn treiben. Dass er das Ansinnen der Letharen lediglich missbrauchte und vorschob, um seine eigenen persönlichen Ziele zu verfolgen die fernab vom Willen des All-Einen lagen. Es ist die feste Überzeugung, dass die Worte des All-Einen nicht bedeuteten, jedem Verbrecher all seine Verbrechen zu vergeben auch wenn sie in keinerlei Bezug zu den Fragen des Glaubens standen, die zwischen Letharen und Menschen zum Konflikt führten. Gleichwohl ist fraglich, inwieweit ihm als Würdenträger und Ritter je wieder vertraut werden kann, wenn nun gewiss ist, dass er seine wahren Absichten solange verstecken wird, bis ihm ein Todestoß gegen das Reich gelingt. Der All-Eine möge seine wachende Pranke über uns halten, dass es niemals Lichtenthal ist, das ihm genug Versprechungen macht, so dass er erneut Verrat üben wird.
In Verantwortung für das Reich, soll Ritter Durion nicht auf alatarischem Boden geduldet werden, noch sollen ihm seine Privilegien und Rechte im Reich wieder zuteil werden. Der Reichsbann bleibt bestehen und Ritter Durion ist kein Teil der Hierarchie des Reiches.
Was die ebenso verbannte
Frau Anastasia Swynedd
betrifft, so ist ihr, ob der Tatsache dass sie keine direkten oder indirekten Angriffe begann oder daran beteiligt war, freigestellt sich beim Rat der Altruisten zu melden, auf dass über eine Auflösung des Reichsbanns und eine erneute Integrierung in die Gemeinschaft des Reiches gesprochen werden kann.
Möge der All-Eine seine wachende Pranke stets über uns halten, auf dass ihm gefällt was er sieht.
Verkündet und bestätigt im Namen des Rates der Altruisten, Vertreter seiner Heiligkeit: Alka Isidor I. - Vertreter des All-Einen
