Ein Aushang wird in der Kaserne gemacht, auf welchem folgende Worte zu finden sind.
Salam Aleikum Akemis,
um herauszufinden wie weit eure Fähigkeiten gehen, seit ihr angehalten folgende Dinge zu sammeln. Letztendlich sei es euch selbst überlassen, ob ihr euch dazu Hilfe holt oder es, wie gewünscht, alleine sammelt. Ich merke allerdings an, dass ihr euch damit nur selbst betrügt.
Man sollte seine Fähigkeiten nie höher verkaufen als sie sind, sind dann doch die Erwartungen in den folgenden Aufgaben viel zu hoch gesetzt. Wenn das manchmal auch antreibt, kann es auch in die andere Richtung gehen.
Gesammelt werden soll: 1. 5 Skarabäenpanzer (Für das taktische Vorgehen)
2. 300 Federn von Harpien (Wie man mit mehreren Gegenern zeitgleich umgeht)
3. 1 Orkmaske (Für das Parieren)
4. 5 Sehnen von Hirschen (Für den Fernkampf)
Ihr habt bis zur Truppenübung am 28. dieses Mondes Zeit.
Ma'Salema
Als sie den Aushang in der Kaserne sieht macht sie sich sofort auf den Weg, um jene geforderten Dinge zu erkämpfen. Nach einiger Zeit kehrt sie zurück und stellt eine kleine Kiste versehen mit ihrem Namen und mit den geforderten Dingen in den Keller. Eine Nachricht befindet sich an jenem Aushang für jeden Akemi.
Salam Aleikum Akemis,
wer jene genannten Dinge auf der Liste noch neda
zusammen hat und Hilfe braucht, so begleite ich Euch gerne.
Zuletzt geändert von Maanika Ranaa Yazir am Montag 18. Mai 2015, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.
*Samir sah den Aushang und Rüstete sich, erst zu den Harpien und denn suchte er sich einen
Skarabäen. Doch er unterschätzte jene und merkte schnell wie stark und schnell die sind.
Rennen konnten die genauso schnell wie er selbst und nur weil er nicht stehen blieb konnte er den
Skarabäen entwischen der ihm einheizte. Das trainierte auch seine Beine und seine Leistung von Pustekraft.
Als er wieder bei der Kaserne an kam erblickte er noch einen Zettel.
Er nahm sich denn einen Stift zur Hand und kritzelte drunter das Maanika das auch lesen konnte.*
Salam Aleikum Maanika,
ich versuchte mich an einen Skarabäen, aber der heizte mich ein.
Gerne nehme ich deine Hilfe in Anspruch.
Ma`salema
Akemi des Reiches der Sonne
Zuletzt geändert von Gast am Montag 18. Mai 2015, 18:36, insgesamt 1-mal geändert.
Tränen formten sich langsam aber stetig in Alis Augen und begannen seine Wange hinab zu tropfen. Traurig starrte er auf den Aushang. Das war sein Todesurteil, schoss es ihm durch den Kopf. Wie sollte er bloß solche Gefährlichen Bestien jagen um die Trophäen dann der verehrten Noelani zu präsentieren.
Bissige Skarabäuskäfer, garstige Harpienmonster, brutale axtschwingende Orkentiere und am gefährlichsten Hirsche mit ihrem spitzen Todesgeweih!
Ali hatte ja schon Angst, wenn er diese Untiere nur von weitem sah, wie sollte er da auch nur nahe genug kommen um zu versuchen diese mit Steinen zu bewerfen? Aber, was sollte er sonst tun? Kaufen konnte er die Trophäen auch nicht… die kosteten ja ein Vermögen!
Ratlos schleppte er sich zurück zu seinem Haus um zu überlegen, was er tun könnte um Noelani nicht zu enttäuschen. Vielleicht könnte er ja einen Kredit bei einem dieser dunklen Gestalten aus der Bajarder Haventaverne aufnehmen? Dann könnte er zumindest einige der Trophäen kaufen.
Verzweifelt saß Ali im Keller seines Hauses und brütete darüber was er nur tun sollte. Er konnte unmöglich die gefährlichen Untiere jagen um die geforderten Trophäen zu sammeln.
Zwar hatte er versucht die Trophäen in Bajard zu kaufen, aber das war für ihn nahezu unbezahlbar. Kein Wunder… wer ging schon freiwillig auf die Jagd nach gefährlichen Hirschen und Vögeln?! Die wenigen die todesmutig genug waren sich in diese Gefahr zu stürzen, die lassen sich eben ihren Einsatz teuer bezahlen.
Doch halt!? Was war das? War da nicht ein Geräusch?
Ängstlich blickte er zum Kellereingang. Von oben drangen eindeutig Geräusche zu ihm herab. Ob es die Piraten waren? Oder die Familie der Rattenmonster die ihn heimsuchen wollte?
Oder vielleicht Noelani mit der Armee, die Ali ins Gefängnis werfen wollte, weil er die Jagdtrophäen nicht bringen konnte?
Augenblicklich versuchte er die Luft anzuhalten, damit man ihn nicht hören konnte. Kurz bevor er blau anlief und in Ohnmacht fiel, atmete er dann ganz langsam weiter. Nachdem gut eine Stunde vergangen war, wagte er sich vorsichtig nach oben und sah sich um. Nichts zu sehen… Niemand lauerte ihm auf.
Doch… was war das? In seinem Briefkasten lag eine Nachricht und ein kleiner Beutel. Misstrauisch sah er sich um bevor er ihn öffnete und die Nachricht las.
Sofort hellte sich seine Miene auf. Gerettet! Samir, Maanika und und Ahamet hatten ihr Leben im Kampf gegen die Käfer, Vögel und Rehe riskiert um Ali zu helfen. Abermals liefen ihm Tränen aus den Augen. Diesmal aber nicht vor Angst, sondern vor Rührung.