Des Skalden letzte Jagd

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Gast

Des Skalden letzte Jagd

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Der aufgehenden Sonne entgegen, in den frühen morgen als die ersten Strahlen das Fort kitzeln. Wie gewohnt saß Norah bereits in der Werker Ecke und fertigte die Unterschiedlichsten Dinge an die sie hier brauchten. Ein freudiges lächeln, ein paar flüchtige Berührungen, so wie es eben brauch war bei den Thyren ohne Segen.
Norah war das beste was Ihm die letzten Wochen passierte, die Dame war gnädig und verpasste sogar Varr ein Deckelchen, zumindest sollte es sein Deckelchen werden.
Gut gerüstet, das Fort in Richtung der Höhlen verlassen war es noch ein flüchtiger Blick in dem die Sehnsucht nach diesem Weib glühte.
Der Tag war ergiebig in der Jagd, ein paar schöne Felle würden in die Hände der Claner gelangen, ebenso wie ein paar Kräuter und andere nützliche Dinge die so abfielen. Die Rast und Ruhe vor der Heimreise nach Wulfgard, am Feuer vor Bajard schafften ein wenig Entspannung, auch wenn diese nur von kurzer Dauer war.

Korlay, der Städder Welp der schon des öfteren ordentlich die Schnautze poliert bekommen hat vom Rudel störte seine Ruhe. Aufmüpfig wie man Ihn bereits kannte. Zuversichtlich den Speer greifend positionierte sich der Thyre vom Korlay.
Doch etwas war anders, Korlay war heute Kampfeslustig. Ein guter Umstand um eine Erfolgreiche Jagd zum Abschluss zu bringen. Beide entschieden sich für einen Speer und der Kampf ließ auch nicht lange auf sich warten. Geführte Hiebe mit der Stumpfen Seite der Waffe, über stoßende Angriffe mit der Klinge des Speer. Die beiden schenkten sich nichts. Doch es dauerte nicht lange da folgte ein Fehler des Skalden dem anderen. Korlay gewann die Oberhand im Kampf und schaffte es tatsächlich den Thyren zu Fall zu bringen. Mit allen 4 von sich gestreckt lag er im Dreck vor dem Welp. Welch Schmach die Ihn wohl seinen Platz in den Hallen der Ahnen kosten würde.
Die Möglichkeit um sein Leben flehen zu können nutze der Skalde nicht, dies wäre eine noch größere Genugtuung für den Kerl gewesen und würde die eigene Schmach noch verschlimmern.

Korlay zögerte auch nicht lange, mit dem Gewicht seines Körper trieb er den Speer durch den Rücken des Thyren ins Herz. Das kurze knarzen der Kettenglieder des Harnisch zeugten von einer erfolgreichen Durchbohrung durch den Speer. Das noch schlagenden Herz pumpt einige male Blut aus der Wunde ehe Korlay mit einer Handgelenks Drehung das ganze Herz zerfetze. Leblos liegt der Körper des Thyren auf dem Boden. Das Blut das den Weg aus dem Mund findet färbt Bart und Haare auf dem Boden rot.

Die Erkenntnis, das ein Skalde ohne Schwert eben nur ein Skalde ist wird Ihm in der Ewigkeit der
Hier-und Anderswelt noch lange beschäftigen. Auch das verlorene, das Weib nachdem er sich so sehnte würde er nie wieder sehen. Die Hoffnung keimt in Ihm, dass Sie Ihr Herz an ein Schwert, eines was sie Beschützen und das Rudel führen kann verliert.

Kaltes Herz,
die Augen leer,
du bist Weg von mir.
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