Malachai schritt langsam die Straßen Bajards entlang. Er besorgte noch einige Kleinigkeiten der verschiedenen Läden, hauptsächlich Nahrung und Getränke für die Reise.
Ja bald war es soweit, er würde zurück in seine heimat reisen. Er würde sich seiner Vergangenheit stellen und hoffen, sie ins reine bringen zu können.
Er plant, seinem Stiefbruder eine hohe Summe zu zahlen, um seinen Kopf erkaufen zu können. Er ist, so denkt er, wie sein Vater. Gold ist für ihn wichtiger als Blutsmord oder persönliche Rache.
Dann würde er Stephanie holen, mit ihr hierher reisen und beide würden glücklich im hause werden.
Es hat ihm viel Kraft gekostet. Er musste viel arbeiten, jedes Goldstück drehte er zweimal, ehe er etwas kaufen musste, doch nun hatte er alles.
Er besass ein Haus, recht klein, wie viele meinten, und er richtete es ein. Dies würde für den Anfang reichen.
Er ging zur Bäckerin und bestellte ein dutzend Brotlaibe. Es war zwar nicht das leckerste, dafür das billigste und es würde ihn nähren.
Weiter ging er durch die Straßen, immer wieder bei den einzelnen Zelten schauend, ob er etwas bräuchte.
Plötzlich wanderten seine Gedanken zu Fiona.
Sie würde ihn sicher vermissen, doch er sie auch.
Sie war mehr als eine Freundin für ihn geworden. Ja seine Zuneigung zu ihr war groß.
Umso mehr erschütterte Malachai die Liebeserklärung, die Fiona ihm vor einiger Zeit machte. Er liebte sie, das war keine Frage, doch mehr liebte er Stephanie, das war die reine Liebe, die ein Mensch empfinden konnte, dachte Malachai.
Es tat ihm weh, Fiona enttäuschen zu müssen, doch er blieb ehrlich zu ihr. Er würde ihr keine Hoffnungen geben, die Sinnlos erscheinen.
Er erinnerte sich, Sie redeten lange am Kamine in seinem Haus. Er nahm sie in den Arm, es war ein schönes Gefühl, ihre nähe zu spüren. Er weiß, er würde immer für sie da sein.
Später reisten Sie nach Varuna, er brachte Sie vor die Tür, Sie lud ihn ein ins Haus.
Sie gingen hoch in ihr Schlafgemach, sie legten sich hin und er wollte einfach nur für Sie da sein, über Sie wachen, sodass Fiona einen beruhigten Schlaf fand.
Sie redeten noch etwas, es war die süßliche Stimme, die Malachai förmlich fest hielt, ihr Lachen, dass ihn verzauberte und die Wärme, die Fiona ausstrahlte. Dann küsste Sie ihn, nur einen kurz Kuss, leicht auf den Mund, doch Malachai würde lügen, wenn er es nicht als schön empfand.
Sie schlief in seinen Armen ein
Es tat ihm leid, dass er Fiona nicht weckte, als er das Haus sehr früh verliess, doch er wollte die ruhe, die sie nun hatte, nicht stören.
Er hinterliess ihr ein Pergament, ein Dankschreiben für alles.
Malachai kaufte nun einiges an Wasser, denn das Meereswasser ist salzig und ungeniessbar und seit seiner ersten Schiffsreise weiss er, wie wichtig frisches Wasser sein kann.
Man solle die Fässer für ihn lagern, bis er jene abholte.
Er ging weiter, er schien alles zu haben, als ihm Valion durch den Kopf ging.
Es war gar ein schlechter Zeitpunkt Gerimor zu verlassen.
Valion wurde nicht gerade gemocht, nachdem er einige zu Boden schlug.
Alundra, jener Recke und ehrbarer Mann, ja ein Freund Malachai´s würde er behaupten, wenn man ihn fragt, war am Anfang vernünftig, mischte sich in die Streitigkeiten zwischen Valion und den anderen nicht ein und besann sogar Malachai, ebenfalls das Schwert stecken zu lassen. So kam die Nachricht umso schockierter, als er erfuhr, dass er doch im Kampfe gegen Valion zu Boden lag.
Er liess Sie alle ungern alleine. Er würde sich die Schuld geben, würde einer von jenen im Kampfe fallen nur wegen einiger Streitereien. Sie waren Dickköpfe, keine Frage, doch Malachai würde Valion immer zur Seite stehen und Alundra vor einigen Törrichtkeiten bewahren, dafür verdankte er Valion einfach zu viel.
Er wusste, selbst wenn Valion es sich nicht anmerken lässt, dass jener sich gut um Fiona während seiner Abreise kümmert.
Es war mittlerweile Nachts, die Sonne ist untergegangen und Malachai erreichte sein Haus.
Er müsse nun ruhen, jeden Tag könnte das Schiff einlaufen und dann wird er vereisen. Er würde endlich ein Leben in Frieden mit jener Frau verbringen, die er liebte.
Reisevorbereitungen...
- Malachai Schwarzmourne
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- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Reisevorbereitungen...
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