Wäsche waschen, Mocca kochen, Tratscherei: Frauenhaus!

Moderator: Menekaner [Mod]

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Gast

Wäsche waschen, Mocca kochen, Tratscherei: Frauenhaus!

Beitrag von Gast »

Und während im Viertel der Hauslosen der Brunnen zu neuem Leben erweckte, zogen sich beim Hafen vier Wände in die Höhe. Die Bauarbeiten für das Frauenhaus gingen in all dem Trubel vollkommen unter, was allerdings nicht bedeutete, dass dort nichts passierte. Und so reckte sich ein Haus empor, ganz unscheinbar, im Winkel am Hafen, geschützt vom Wind, wenn auch nicht von sich nähernden Schiffen. Man konnte die Wäscheleinen sehen, frisch gezogen, Wäschetröge, unbenutzt. Sand, Stein, fast nie betreten. So wie die Sonne auf jenes Haus schien, wirkte es für einen Moment von der Mutter selbst geküsst, wie einige Vorhänge in der leichten Briese wehten und dem Ganzen einen idyllischen Hauch verliehen.
Man braucht nicht hunderte Geschenke um eine Natifah glücklich zu machen.
Man muss ihr nur zeigen, wie unglaublich wichtig sie ist.
Für dich, für mich, für das Volk, für uns.
Und als sich Noelani am Morgen auf machte, um auch dort die Fortschritte zu betrachten, schlich sich ein Lächeln auf ihre Züge, der Anblick ließ sie strahlen, den Kummer der letzten Tage vergessen und so konnte man beobachten, wie die eigentlich noch geschundene Natifah durch die Stadt rannte, mit nackten Füßen und dem Klang ihres Beinschmuckes auf sich aufmerksam machte und irgendwann die Palasttreppen empor stieg. Manchmal gar zwei Stufen nehmend. Die erste Palastwache würde bereits ihre Worte empfangen dürfen.

"Ist der Emir da? Ich muss ihm berichten, ist er zu sprechen?!"

Die Palastwachen flitzten ihr hinterher und so sie alsbald auf Nabil Rayhan treffen würde, würde sie ihm untergeben berichten, dass nun auch der letzte Schritt in Richtung 'Zufriedenheit für das Volk' getan wurde.
Zuletzt geändert von Gast am Mittwoch 29. April 2015, 15:29, insgesamt 1-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

*Als Noelani vor ihm trat und die freudige Nachricht mitteilte, sah man ihm direkt an wie sehr es ihn erfreute dies zu hören. Es war schön zu wissen etwas bewirkt zu haben und das Herz der kleinen Natifah erstrahlend zu sehen. Sie hatte sich soviel Mühe gegeben mit dem Hauslosenviertel sowie auch mit dem Frauenhaus.
Der Gedanke daran etwas gutes getan zu haben, selbst für den einfachsten Menekaner erfüllte ihn mit Zufriedenheit und Stolz. Er hoffte damit das Vertrauen eines jeden Menekaners gewonnen zu haben. Die versprechen die er an sein Volk gab, erfüllt zu wissen. Und so machte er sich selbst auf um sich das Frauenhaus von aussen anzusehen.*
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