[Quest - Prüfstand]Der Sanjak verkündet - Hauslose

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Aron'deryl
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Beitrag von Aron'deryl »

Die Stunden am Abend vergingen als Aron noch einmal zurueck kam an den Ort des Geschehens, nicht etwa als er selbst sondern in Form eines von Tumoren gezeichneten Nagetiers welche auch hier in der Wueste anzutreffen waren.

[img]http://www11.pic-upload.de/23.04.15/ajw16vvern79.jpg[/img]

Was ihm recht schnell auffiel waren die gigantische Berge an Unrat und Ueberfluss was diese Menekaner alles angesammelt hatten selbst wenn sie es nicht benötigten so gab es sicher den ein oder anderen leichtgläubigen Touristen welcher ihren Müll als menekanisches Souvenir mit in die Heimat schleppen würde. Ihm war bekannt das das menekanische Volk ein gieriges Volk war, was gerne Reichtümer häufte und so sah er schon das Bild einer nahen Zukunft vor sich so der Platz hier an jenem leblosen und begrenzten Ort zu Neige gehen würde. Ein leises hasserfülltes Fiepen entfleuchte ihm bei den Gedanken wie Menekur vor den Mauern aussehen könnte.

[img]http://www11.pic-upload.de/23.04.15/7wsms7ihb8h.jpg[/img]

Aber auch als er die Hauswand aus Sandstein emporkrabbelte und durch eines der Fenster sah, lebten dort die Turbanträger auf engstem Raum was wiederum zur Folge haben könnte das Krankheiten und Epidemien auftreten und das Sandfresservolk schwächen würde so sie nur lange genug in ihrem eigenen Dreck hausen würden. Wieder diese Bilder welche er sich ausmalte und seiner durch und durch schwarzen Essenz ein wohliges Gefühl bereitete.

[img]http://www11.pic-upload.de/23.04.15/6o9gjivdiny.jpg[/img]

Viele Turbanträger, wenig Wasser und wenig Nahrung bei einer schlechten Lebensqualität für Sandfresser würde seiner Meinung nach schon bald ihren Tribut zollen und den Feind ausdünnen und schwächen... zumindest so dachte er es sich.

[img]http://www11.pic-upload.de/23.04.15/ko6no6cqurzs.jpg[/img]

Vieleicht würde man bald wieder kehren, vieleicht mit mehr Streitern um diese Ansammlung von beider Seiten scheinbar unbeliebten Turbanträgern zu dezimieren welche vor den Toren wie auf dem Präsentierteller lagen.
Gast

Beitrag von Gast »

*Als sie davon hörte, dass die rahalischen Truppen im Viertel der hauslosen umher zogen ging ihr ein Schauder durch Mark und Knochen. Leise schlich sie an Arifs Bett und betrachtete ihn als ihre Gedanken im Kreis schwirrten. So könne es neda weiter gehen, die natifahs und Kinder sollten beschützt sein und neda ein Kind sollte in einer Ruine auf wachsen müssen. War das Eluives Bild von Zusammenhalt? Das konnte sie neda glauben. Die Truppen die nabil gesendet hatte waren ein Anfang für Verbesserung, aber hoffentlich noch nicht das Ende. Sie würde mit ihrem Ranim reden, vielleicht würden ihre Worte zu ihm durch dringen können. Und sie begann zur Mara zu beten. Inständig und voller Hoffnung sie würde sie erhören. So schlief sie wohl im tiefen Gebet versunken neben dem Bettchen ihres Sohnes ein.*
Gast

Beitrag von Gast »

Er hatte sich am Abend, sobald er von seiner Reise zurück war, in das Viertel der Hauslosen begeben, um dort nach dem Rechten zu sehen. Als ob er unterbewusst die Gefahr und den Angriff gespürt hatte, traf er dort bereits auf Razyr, Saajid, Hajifa und Maanika, die ihn selbst in Augenschein nahmen. Mit dem ehrlosen Faruk ging er so um, wie er es ihm als Emir noch versprochen hatte. Er musste die Konsequenzen spüren und Imraan empfand kein Mitleid. Er hatte den Weg gewählt und bei Imraan würde er weder Aufmerksamkeit noch Respekt erlangen. Das sollte er alles bei der Mara suchen. Die Blicke der Hauslosen vor Ort, die Blicke derer, die eigentlich nur den „kleinen Familien“ angehörten. Irgendetwas schien er in seiner ganzen Laufbahn falsch verstanden haben. Hier lebte nun Aalissay mit ihrem kleinen Kadir, Ayasha die den Orden und das Reich mit ihrer Kunst bereichern sollte und selbst ein Shojen sollte hier nun weilen, der sich nie etwas hatte zu Schulden kommen lassen. Zumindest hatte es Yasmeen geschafft sich an die Masari zu binden und war dem Elend hier entkommen. So wie er sie jedoch kannte, würde sie hier noch oft genug auftauchen, weil auch sie eine Bindung zu den Hauslosen verspürte. Die Augen, die ihn ansahen waren unterschiedlicher Herkunft: Verzweiflung, Angst, Hass und Resignation. Er kannte diese Gesichter, doch waren sie bisher aus Situationen entstanden, deren Einfluss von außerhalb des Reiches kam.

Es war sicherlich nicht klug bei der jetzigen Situation mit dem weißen Stoff der Omar durch das Viertel zu marschieren, aber er war Imraan und jeder wusste, wer er war. Er wäre nicht Sanjeen, Sanjak, Kalif und Emir gewesen, wenn er sich jetzt verstecken würde oder gar verhüllen. Den leichten Druck eines Aufpralles hatte er gespürt, nachdem er sich bereits eine Weile im Viertel befand, doch unkommentiert und ungestraft belassen. Ein faules Stück Obst hatte einen Abdruck auf dem Rücken seiner Weste hinterlassen und damit das Omarweiß beschmutzt. Aus dem Augenwinkel konnte er sehen, dass es ein Knabe war, der nach ihm geworfen hatte. Ein Junge, der das alles nicht verstehen konnte und seine erste Trauer nun zu Wut bündelte. Wer konnte es ihm verübeln? Warum konnten die Omar nicht alle retten? Warum riss Eluive die heile Welt eines Kindes entzwei?

Er machte mit Hajifa und Maanika seinen Rundgang und inspizierte die Umgebung des Viertels, die Durrah wurde aufmerksam beobachtet, ehe sie zurück zur Handelstrasse gingen, um dort die Erhebung zu betrachten, die fast mittig des Reiches lag. Ein Ort, den er sich als Sitz für die Hadcharim wünschte – eine Festung und Trutzburg, die Gefahren frühzeitig erkennen sollte und den Ruf erhalten uneinnehmbar zu sein. Vielleicht, vielleicht würde sie ein Instrument werden, dass dem Reiche und dem Volke Schutz versprach, ein Sinnbild für den Stolz und die Macht des Durrahvolkes darbot.

Wenig später hatte er sich hinter den Erhabenen aufgestellt und erfüllte seine Aufgabe als Leibwache, wie er es schon zuvor getan hatte. In dieser Rolle fühlte er sich wohl – ihm wurde Vertrauen entgegen gebracht, das eigene Wohl in seine Hand gelegt. Saajid hatte die Sorgen und Ängste im Hauslosenviertel erläutert und der Erhabene lauschte den Worten aufmerksam. Imraan hatte es gesehen und konnte alles genau so bestätigen, doch war er inzwischen nur noch ein Diener, dessen Säbel auf einen Einsatz wartete. Das Gespräch verlief gut, der Emir hatte sich seine Gedanken gemacht und Anweisungen heraus gegeben. Innerlich fühlte sich Imraan etwas wohler, auch wenn sein Gesicht keine Regung zeigen durfte, so wie man es auch von der Palastwache kannte. Ernst dreinschauen, gerade stehen, niemanden direkt ansehen, Hände stetig am Waffengriff, bereit sein, Wache sein.

Als auch Noelani ihre Anweisung erhalten hatte, verabschiedeten sich beide von Nabil, um ihre Gemächer zu betreten. Noelani las seinem kleinen Jungen eine Geschichte vor, während Imraan Armaiti auf seinen Armen durch die Gegend trug. Sie mochte es, wenn er mit ihr herum lief, die kleinen Erschütterungen waren wie ein Wiegenlied für sie und sobald sie eingeschlafen war, setzte er sich auf einen ganzen Stapel von Kissen, die dort aufgetürmt lagen. Mit seiner Tochter auf seiner Brust, lag nun das kleine Herz direkt an seinem an und alleine durch das Schlagen und den Rhythmus wirkte sie beruhigend auf ihn ein, so dass auch er bald die Augenlider nicht mehr offen halten konnte.

Mitten der Nacht öffnete er die Augen wieder und sah sich dort in eine Decke eingewickelt, mit dem leisen schnaufenden Bündel auf seiner Brust, kleine Hände die dort ruhten und hin und wieder eine Regung zeigen, als die Träume durch den Kopf des Mädchens schossen und diese verursachten. Vorsichtig erhob er sich und bettete das Geschöpf in das vorgesehen Bettchen, wickelte es gänzlich in die Decke ein und schob mit den Fingern die Decke nochmals unter den winzigen Leib. Dann packte er wieder seinen Schild und seinen Säbel, um zu den Janitscharen zu stoßen, die dort ihre Nachtwache hielten.

Am nächsten Morgen hatte er seine Uniform der Janitschare bereit gelegt, das Weiß der Omar abgelegt. Er wollte zurück zu seinen Wurzeln und musste bald mit Sahid darüber sprechen.
Gast

Beitrag von Gast »

Die Sonne war noch nicht einmal richtig aufgegangen, da hatte ich die Kinder bereits in Obhut der Amme gegeben. Als ich in meine Rüstung schlüpfte, mit einem Fuß den Weg entlang sprang, weil der Andere nicht so recht in den Schuh wollte, nickte ich bereits, sicherlich etwas unschicklich, einen Bediensteten mit mir. Denn ich hatte bereits einmal diverse Arbeiter aus der Durrah heranfahren lassen, um sich um das Hauslosenviertel zu kümmern, so wurden wieder Nachrichten los geschickt und wieder wurden die Helfer aus der ganzen Wüste heran gezogen. Ich hatte zwar bereits versagt, was die Verbesserung der Umstände anbelangte, stürzte mich allerdings wieder geradewegs in dieses heikle Thema hinein und verdrängte den Gedanken, erneut enttäuscht zu werden. Und da von den Spenden für das Hauslosenviertel noch ein paar Münzen übrig geblieben waren, haderte es zumindest nicht an Rohstoffen, die nun in den kommenden Tagen im Viertel der Hauslosen aufgestapelt wurden.

Aber das war mir diesmal nicht genug, ich wollte diesmal irgendeinen Erfolg mit mir nehmen. Ich wollte nicht wieder dasitzen und weinen, weil all meine Mühen, all unsere Mühen umsonst waren. So reichte es mir nicht aus, dass nun in den kommenden Tagen erneut die helfenden Hände eintreffen würden und die Rohstoffe zum Bau sich langsam türmten, nein, es musste noch mehr sein. Es war nicht genug, und so setzte ich ein weiteres Schreiben auf.
  • Salam Aleikum und der Mutter Segen mein Emir,
    ich habe bereits die Rohstoffe heran tragen lassen, auch sind die freiwilligen Helfer benachrichtigt und werden alsbald aus der Durrah ihren Weg mit der Karawanserei nach Menek'Ur finden. Saajid habe ich noch nicht angetroffen, bin allerdings bemüht dies zeitnah zu ändern. Ich werde Euer Vertrauen nicht enttäuschen, welches Ihr mit unter in meine Hände gelegt habt, mein Emir. Zeitgleich trete ich allerdings mit einer anderen Bitte an Euch heran.

    Seit es keine Familienhäuser mehr gibt, sind die meisten Natifahs gezwungen sich Wohnungen zu nehmen oder gar ihren Wohnraum mit anderen in Wohngemeinschaften zu teilen. Die weiblichen Geschöpfe unseres Volkes sind allerdings heilig. Selbst jene, die keinen großen Namen tragen. So ist mir, trotz der Tatsache, dass sie seit einigen Stunden Schutz besitzen, der Wohnraum im Viertel der Hauslosen für sie nicht genug. Auch sie haben Familie, wenn auch keine Große, manche von ihnen haben sogar Namen, die vielleicht nur jetzt nicht mehr so bekannt sind, auch sie haben Traditionen, auch sie sind der wertvollste Schatz ihrer Familie, Natifahs.

    Versteht mich bitte nicht falsch, mein Emir, würde ich doch nie Eure Befehle und Weisungen anzweifeln. Ich habe nur eine Möglichkeit im Kopf, die es für manche Blüte vielleicht einfacher machen würde und die den Wohnraum in Menek'Ur nicht beschränkt.

    Ein Frauenhaus, man kann es sich so vorstellen wie einen Natifahbereich in jedem Familienhaus, nur dass das komplette Haus den Frauen vorbehalten ist. Dort können sie ihrem Handwerk nachgehen, gemeinsam Kochen, sich austauschen und sind in gewisser Weise 'frei' von männlichen Weisungen. Dieses Frauenhaus soll keine Sonderrechte geben, nur ein Wohnort für Natifahs darstellen, welche nicht verheiratet sind und sich auch nicht schützen können, im Hauslosenviertel oder sonst wo. Gemeinschaftliches Wohnen auf größeren Raum. Wie ein Familienhaus, nur für Frauen, aus verschiedenen Familien.

    Den Wohnraum würden sie nicht belasten, denn man könnte den Winkel im Hafen nutzen, dort scheint der Boden bebaubar zu sein, und ein neues Haus errichten. Jenes dann zum Beispiel aber so bauen, dass die Frauen die Möglichkeit haben durch die Mauer in die Stadt zu fliehen, sollte es im Ernstfall einmal Feindkontakt am Hafen geben.

    So könnten allerdings die Natifahs aus dem Hause der Bashir oder jene, die sich für das Volk bewiesen haben, der Armee dienen oder anderweitig in der Stadt arbeiten, dort leben, gemeinsam. Besonders für Mütter mit ihren Kindern ist dieser Hort der Ruhe sicherlich angenehmer. Ich hörte nur von Aalissay, welche zur Zeit alleine mit ihrem Kind hier weilt, da ihr Mann auf Reisen ist. Das ist kein Umstand für sie in jene zerfallenen Häusern und auch für keine andere, heilige Blüte des menekanischen Volkes.

    So sagt mir, mein Erhabener, wäre es möglich in die Richtung etwas zu unternehmen?

    In Demut und Respekt,
    möge die Mutter Euch segnen.

    Ma'Salema.


    Noelani Banu Omar
    Blüte des Hauses Omar
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Sahid Ibrahim Yazir
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Sahid Ibrahim Yazir »

*Bei der Mara, wie Sahid die Politik hasste. Doch es half nichts, es musste eine Stellungnahme zur momentanen Lage in Menek'Ur erfolgen. Gesagt, getan: Um die Mittagszeit erreicht ein offizielles Schreiben den Emir*

Salam Aleikum Nabil,
erster unter den Menekaner,
Erhabener des Reiches Menek'Ur,


anbei eine Einschätzung der Armee über die momentane Lage in Menek'ur.

1. Durch die jüngste Maßnahme, auch Mitglieder kleinerer Familien ins Hauslosenviertel zu verbannen, wurde der soziale Frieden in Menek'Ur nachhaltig gestört.

2. Besonders die Art und Weise der Ankündigung, ohne Möglichkeit der Stellungnahme der Betroffenen und mit eventueller Gewaltandrohung bei der Räumung durch die Armee - von der die Armee vorab neda in Kenntnis gesetzt wurde - hat die Spannungen weiter befördert.

3. Viele der Hauslosen, die vor die Stadt gesetzt werden, dienen bereits ehrenhaft in der Armee und anderen Organisationen des Reiches, was auch zu Verstimmungen unter den Kameraden führt. Nicht wenige wollen den Dienst quittieren, was ich natürlich ob der geleisteten Eide neda akzeptieren kann und werde.

4. Nachdem die Hauslosen vor die Tore der Stadt gesetzt wurden, habt Ihr eine neda unbeträchtliche Anzahl von Janitscharen ebenfalls dort positioniert, um sie vor Gefahren dort zu schützen. Auch dies wurde neda mit der Armeeführung besprochen und hat zu einiger Verwunderung geführt. Wäre es neda einfacher gewesen, niedere Familien ersteinmal innerhalb der Mauern zu belassen, bis man gemeinsam eine Lösung gefunden hätte für die Wohnungsknappheit? Nun stehen Janitschare und Menekaner draußen herum - zumindest aus strategischer Sicht bedenklich.

5. Ich bin kein Politiker und es steht mir neda zu, Euch Belehrungen zu erteilen. Ich hoffe jedoch, ihr versammelt baldmöglich eure Berater, um weiteres Vorgehen zusammen mit Armee und Wesiren zu koordinieren.

Maras Segen mit Euch,
Inshallah!


*schwungvoll unterzeichnet*

Sahid Ibrahim Yazir

[url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/armeesiegelo0jfhc5s7r.png[/img][/url]

Sajneen der Truppen des Reichs der Sonne
Charim des heiligen Ordens
Oberhaupt der Familie Yazir
*Das "G" in Yazir steht für Gönnen
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Haashim Bashir
Beiträge: 82
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Haashim Bashir »

Spät war es als in der kühle der Nacht unter dem funkeln der Sterne die Turbulenzen langsam abebbten. Schon längere Zeit war es her, dass er so einen Bewegenden Tag hinter sich bringen musste. Er wollte zufrieden sein, immerhin hat er eine neue Bleibe gefunden. Oder zumindest so etwas in der Art. Vier Mauern, eine Tür , ein Dach hmm zum Glück regnet es in der Wüste sehr selten und mit dem eindringendem Sand kann man sich arrangieren. Man soll die Elixiere ja trinken und nicht kauen, was machen da schon ein paar Körner Sand.

Müde saß er nun auf seinem Dach, spielte mit zwei Hand voll Schlangen welche er beim Einzug aufstöberte und erst mal aus den Mauern auf das Dach umsiedelte. Um seine Behausung herum war es schon still nur in dem Zentrum der Siedlung konnte er noch ein reges Treiben beobachten während der Alte es Vorzug die Stille zu genießen und im Selbstgespräch mit den Schlangen den Tag Revue passieren zu lassen.


Was war nur Geschehen?

Er zog den Ring der Armee vom Finger und legte ihn in die Handfläche. Es erfüllte ihn mit Stolz die Mauern und Menekaner zu schützen, die ihm Schutz und Obdach boten.

Er löste den Schlüssel vom Maristran vom Schlüsselbund. Es war ihm eine Ehre die Elixiere für die Armee herzustellen. Kranke und Verwundete zu Versorgen und ihnen Beizustehen. Den er wusste ihm würde es genauso ergehen.

Die beiden Dinge wurden in einer kleinen Kiste geschlossen und zur Seite gestellt.

Ehre dem, dem Ehre gebührt.
Schütze jene, welche dich schützen.
Und Hilf jenen, welche dir zur Hilfe eilen.


Es hatte sich nichts geändert.
Lediglich Personen und Orte wurden Ausgetauscht.
Schwerfällig raffte sich der alte Menekaner auf, er musste noch etwas Ordnung schaffen ehe er hier wieder Patienten aufnehmen konnte.
Gast

Beitrag von Gast »

*nachdenklich liest er sich die Zeilen Noelanis durch, er bewunderte ihre Hingabe sich erneut der Aufgabe zu stellen, die sie einst traurig stimmte. Die nicht von Erfolg gekrönt war, wie sie erhoffte. Doch der Mut und der Wille was zu verbessern der verließ sie nie. Und so machte er sich daran Noelani eine Nachricht zukommen zu lassen. Zu wissen das er sie bei jeder Sache vollkommen unterstützen würde was zur Verbesserung des Zustandes beiträgt.*
A Salam Aleikum werte Noelani,

Deine Sorgen und Wünsche für das Wohl der Natifahs teile ich und bin bereit alles dafür zu gewähren das es Ihnen an nichts fehlen soll.
Ein Ort zu schaffen wo jede Natifah sicher leben kann, ohne sich Sorgen machen zu müssen teile ich vom ganzen Herzen. Und es würde mich sehr erfreuen wenn du dieses Projekt in Angriff nimmst. Der Ort den du vorgeschlagen hast, empfinde ich als eine gute Wahl. Und ich biete dir sogar noch zusätzlich an, die Kosten für die Rohstoffe die benötigt werden zu übernehmen. Es soll an nichts fehlen oder scheitern denn wie du selbst sagst ist es wichtig, ein Ort für die Natifahs zu haben wo sie unbeschwert leben und auch ihren Tätigkeiten nachkommen können. Auch soll nach dem Bau der Schutz des Frauenhauses gewährleistet werden woraufhin einige Janitschare dort ihren Dienst verrichten werden. Jedoch hudad sprich dafür auch den Sajneen an nach der Fertigstellung, das er einige seiner Janitschare dafür abstellt.

Möge Mara dich bei deinen Vorhaben unterstützen so wie es tun werde





Ma'Salema
Gast

Beitrag von Gast »

Unter die Aushänge wird ein weiteres, ergänzendes gehängt.

  • Salam Aleikum Kinder der Durrah,

    Ob der Gnade und Weisheit des Emirs tritt folgender Beschluss in Kraft.

    Der Familie Bashir wird es gewährt, aufgrund ihrer vergangenen Taten für das stolze Volk der Menekaner, weiterhin innerhalb der Stadtmauern zu weilen. Für etwaige Umzugshilfen stellt der Erhabene seine persönlichen Diener zur Verfügung.

    Im Namen des Emirs

    Majid Rasim Omar
    - Sanjak des Reiches der Sonne
Gast

Beitrag von Gast »

Ayasha tapselt nicht mehr sondern sie geht, sie lächelt nicht mehr sondern sie schmollt, sie ist nicht mehr das blühende Leben was sie vorher verkörperte. Als sie letzten Endes am Aushang stehen bleibt und die Zeilen liest die dort angeschlagen wurden ziehen sich ihre Mundwinkel noch weiter hinab, die Schulter fallen ganz tief herab aber nicht mehr als momentan sowieso.
Ihre Gedanken drehten sich sowieso schon darum warum man erst sie in den Sand schmeißt und dann versucht zu helfen damit der Sand bequemer wird.
Das macht den Staub nicht besser. Darauf folgend dreht sich der Gedanke ob sie mit ihren Auftritten mit der Repräsentation zu den anderen Kulturen und ihrer Musik nicht einiges Wundersames geleistet hat und dennoch wird sie mit Staub und Sand belohnt. Erinnerungen kommen hoch als sie Menek Ur das erste mal betrat und als nicht angehörige einer großen Familie verspottet und mit Sand beworfen wurde. Sie schüttelt ihr Köpfchen , möchte die Gedanken schnell wieder verlieren , aber die Wahrheit ist das sie sich genauso wieder fühlt wie damals. Doch diesesmal ist keine Anisah da die ihr die Hand reicht und für sie sorgt.
Kleine Tränchen kullern ihre Wange herunter und nehmen etwas von dem Kohlestift auf ihren Liedern mit.
Traurig und enttäuscht humpelt sie zurück in ihre Sandburg. dass Hauslosenviertel fordert mit den Geschehnissen ihren Tribut.
Gast

Beitrag von Gast »

*Die Worte seiner Rani, gaben Nabil zu denken. Er selbst als Radeh seines Anaan Arif konnte mitfühlen, wie es einigen derzeit erging. Vorallen den Natifahs mit ihren Kindern. Die Worte von Latifa drangen in sein Ohr, auf das er Mitgefühl für die Familie Bashir empfand. Die Familie die soviel für das Volk einst getan hat. Kadir, ein Oberhaupt der Familie deren Name und Ruf nicht nur in Menek'Ur sehr bekannt war, neda auch in ganz Gerimor kannte man ihn und die Familie Bashir. Soviel haben sie einst getan, sollte dies alles nun vergessen sein?
Nachdenklich lief er durch den Palastgarten, immer wieder mit den Gedanken an die Kinder und Natifahs der Familie Bashir. Es brach ihm das Herz, bei dem Gedanken auch an seinen Anaan. Der Gedanke so leben zu müssen wäre zu hart und die Familie Bashir hat dies nicht verdient nach den ganzen Rückschlägen in den letzten Monden. Sie verloren ihr Ansehen als ein stolzes Haus. Dies war ein harter Schlag für diese Familie gewesen und nun sollen sie noch mehr erleiden? Neda, das konnte man nicht zulassen.
So sehr würde er sich wünschen das die Familie Bashir erneut aufersteht, zu einer starken Gemeinschaft und eines Tages vor mir den Emir treten kann um zu bitten diese Familie anzuerkennen. Nur zu gerne würde er diesen Wunsch entsprechen, doch dazu muss auch die Familie Bashir bereit sein. Bereit alles dafür zu geben, zu tun und zu leisten damit das Ansehen der Familie wieder hergestellt wird. Sie müssen mit ihrer Situation wachsen und sich beweisen wie es auch andere Familien vor ihnen mussten. Und so ging er nach einiger Zeit in das Büro des Sanjak um Majid seinen Entschluss den er gefasst hat zu informieren. Die Familie Bashir weiterhin in der Stadt wohnen zu lassen.*
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Valentina Sturmkamm
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19

Beitrag von Valentina Sturmkamm »

Aalissay war gerade damit fertig geworden all ihr Hab und Gut in Kisten zu verpacken. Es war bei weitem nicht so einfach wie früher, als es nur ein paar Habseligkeiten waren und sie die Ruhe dazu hatte alles zu packen. Kadir brauchte seine Mara und so nutzte sie jede Gelegenheit in der er beschäftigt war oder schlief um der Arbeit nach zu gehen, allein.

Ein sanftes und doch nachdenkliches Lächeln lag auf ihren Lippen als sie ihren Anaan betrachtete. Es klopfte und einer der Wachmänner, die früher das Familienhaus der Bashir beschützt und sie stets in den Norden begleitet hatte klopfte um ihr von der Neuigkeit zu berichten. Ihre BRauen schossen in die Höhe... sie durften doch bleiben.

Lissy's Blick schweifte durch das kahle Haus, ein Stein der Erleichterung fiel ihr vom Herzen und doch seufzte sie, konnte sie nun gerade wieder von vorne beginnen. Wenigstens war nun einmal alles grundgereinigt worden. Aber nicht jetzt, jetzt wollte sie mit ihrem Anaan spielen, dessen Lachen so sorglos klang und sie an die schöne Zeit zurück erinnerte.

So oft hatte ihr in der Vergangenheit Nazeeya gefehlt, hatte Eluive sie viel zu früh zu sich geholt. Wie sehr Hasim doch sein Vetter Kadir fehlte... um ihn zu ehren hatte er seinen Sohn nach ihm benannt. Nachdenklich blickte Aalissay durch das offene Fenster. Wieso nur wurde diese herzensgute Familie so durch das Schicksal gestraft. So viele Tote mussten sie im letzten Jahr zu Grabe tragen. So viele zogen weiter, zu viele...

Sie wusste das diese Tatsache schwer auf den Schultern ihres Ranims lastete. Sein Vetter hatte ihm die Familie anvertraut und nun? Nun lebten sie verstreut in den Häusern der Stadt oder in kleinen Dörfern in der Durrah. Keine Familienessen mehr, kein Familienhaus das vom Lachen der Blüten erfüllt wurden. Aber sie war nur eine Blüte, was konnte sie schon groß daran ändern...

Klein Kadir kam auf den Schoß seiner Mara gekrabbelt und sah sie mit seinen großen dunklen Augen an. Er war die Hoffnung, er war das Geschenk Eluives... "Maa" sie wusste das er sie meinte, auch wenn er das Wort noch nicht gänzlich aussprechen konnte und sie hoffte inständig, dass auch sein Radeh bald wieder hier sein würde. Das man so sehr lieben konnte... Aus einem sachten Nicken, wurde ein kräftiges Nicken und sie hatte einen Entschluß gefasst. Es war Zeit etwas zu ändern.
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Saajid Tamam
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Saajid Tamam »

Der Shojen stand vor den Toren der goldenen Stadt, in der Hand den neuen Aushang. Ruhig fuhren die Augen wieder und wieder über die Zeilen des Sanjak. Die Augenlider schlossen sich für einen Moment und ein entspanntes Aufatmen folgte. Mit einem warmen Lächeln wurden die zahlreichen Familienangehörigen der Bashir auf ihrem Weg zurück hinter die schützenden Mauern der Stadt begleitet. Das Haupt neigte sich den freudigen Gesichtern der Frauen und Kinder.

Dann, als auch der letzte Rückkehrer das Tor unter den Augen der Wachen durchschritten hatte, drückte er das Pergament fest in der Rechten zusammen und bahnte sich wortlos seinen Weg zurück in das Viertel der Hauslosen.
Gast

Beitrag von Gast »

*Ruhelos dreht sie sich von einer Seite zur anderen, sie hatte hier ihr sicheres heim, schöne Kleider, genug zu essen und alles was man sich erdenken konnte. Und das Volk... es litt... das waren die Gedanken die ihr stets im Kopf herum schwirrten. Sie konnte neda schlafen. Sie wollte helfen und langsam begannen die Gedanken, wie sie das tun konnte klarer zu werden. Sie hatte an diesem Abend Aaminah, die jetzt Palastdame war und hier eingezogen war ihr neues zu Hause gezeigt und jetzt... schon in dieser Nacht, würde sie sie bitten ihr zu helfen. Sie war sich sicher, Aaminah hatte das Herz am rechten Fleck und wäre neda abgeneigt von ihrer bitte.

Sie hauchte Nabil der von einem erneuten sehr anstrengenden Tag neben ihr schlief wie ein Stein einen sanften Kuss auf die stirn ehe sie so leise wie möglich aus dem Bett erhob und sich an kleidete. Fast lautlos schlich sie auf nackten Füßen zu Arif und hauchte ihm einen Kuss auf die stirn. "Hudad Goldschatz, schlaf so lange wie möglich, damit dein Radeh, neda auf wacht, er braucht seine Ruhe jetzt besonders." murmelte sie ihm leise zu ehe sie sich hinaus schlich und zu Aaminah in den Bereich der Palastdamen ding. Ob dies erlaubt war, war ihr in diesem Moment egal, sie brauchte ihre Hilfe... und so weckte sie sanft die schlafende Natifah um sie zu bitten Kleider zu schneidern. Sie hatte beschlossen jeder Familie zu geben was sie im Moment am dringendsten brauchten bis die Situation sich verbessert hatte. Sie würde selbst Tränke machen, gegen Krankheiten und für die Stärkung... für alles was eben wichtig war. Gemeinsam mit Aaminah, die sofort ihre Hilfe zusicherte machte sie sich ans Werk. Nach einigen Stunden waren für jedes Haus... jede Natifah, jedes Kind und jeden Hauslosen des Viertels ein Bündel gepackt. Darin befangen sich Essen, Trinken, Kleidung und Tränke.

Anschließend holten sie alle Palastwachen und Diener die zu entbehren waren und noch neda schliefen und trugen gemeinsam die Säckchen ins Hauslosenviertel. Es war sehr ruhig... aber aiwa... auch sehr spät. Doch sie war sich sicher, das schon bald wieder reges Treiben hier herrschen würde, und so mussten sie sich sputen. Vor ein jedem Haus ... neben ein jedem Hauslosen, der noch neda eine bleibe hatte und draußen schlafen musste fand ein Päckchen seinen Platz. Einige derer, die draußen nächtigten, bemerkten sie aiwa sicher als das Päckchen seinen Platz fand. Nachdem der erste Hauslose der draußen schlafen musste sie bei ihrem treiben bemerkte trieb sie Aaminah und die Wachen und Diener zu noch größerer Schnelligkeit an, denn sie war sich sicher, es würde neda lange dauern, bis die ersten wieder aus ihren Betten krochen und es sich herum sprach und sie wollte neda die Vorwürfe hören die wohl sicher berechtigt wären. Und trotz der gefahren welcher sie sich aussetzte wusste sie ds es das richtige war, denn sie waren ein Volk, ein Blut, ein Herz und eine Liebe und alles was nun wichtig war, war der Schutz derer denen geholfen werden musste. Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Zügen, machten sie sich schnell zurück auf den Weg in den Palast. Es würde sich zeigen, was ihr handeln bewirkt und sie hoffte sehr, das es den Schmerz und die Wut des Volkes ein wenig mildern konnte.*
Zuletzt geändert von Gast am Freitag 24. April 2015, 03:38, insgesamt 2-mal geändert.
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Thahida Atiika Yazir
Beiträge: 874
Registriert: Mittwoch 21. Mai 2014, 16:36

Beitrag von Thahida Atiika Yazir »

Das Blatt hatte sich wieder gewendet, ich wusste gar nicht wie mir geschah als ich von den Befehlen des Emir erfuhr, es gab keinen Zweifel an seinen Befehlen, wie könnte ich daran auch Zweifeln, ich hatte ihm meine Treue geschworen genauso wie ich es zuvor Imraan schwor. Doch was war geschehen warum musste das passieren. Mit diesen Gedanken legte ich mich müde in mein Bett, der Nachtdienst hatte schon sehr an meiner Substanz gekratzt immerhin war es furchtbar kalt in der Durrah über Nacht.

Dank der vielen Janitschar konnten wir uns in regelmäßigen Abständen immer wieder in der Kaserne aufwärmen, doch so war das nicht weiter zu führen wir mussten etwas verändern, wenn wir schon an der allgemeinen Situation nichts ändern konnten mussten wir wenigstens ein wenig verändern, es erträglicher wenigstens machen.

Die Bewohner waren so nett zu uns, sie brachten uns immer wieder etwas Warmes zu trinken und essen, obwohl sie selber nichts hatten, teilten sie mit uns.

Ich schüttelte meinen Kopf, es war erstaunlich wie schnell sich alles ändert, in einem moment war ich die glücklichste Natifah überhaupt und im nächsten moment war alles verschwunden, Trauer und Sorgen überkam mich.

Vor allem machte ich mir große Sorgen um unsere Natifah’s und die Kinder, sie waren so verzweifelt der Schutz der Mauer war für sie wie ein Sorgender Vater oder Mann und nun waren sie dem allen ausgeliefert und natürlich haben die Rahaler sofort die Chance genutzt und versucht unser Volk anzugreifen.

Es beweist wie hinterhältig und schwach sie waren, konnten sie sich nur an den Frauen und Kindern vergreifen, natürlich waren auch welche dabei die sich durchaus verteidigen konnten, doch in dieser Situation war auch das kaum möglich, sie waren traurig, verzweifelt und einige hatten sogar den Lebensmut verloren.

Doch in dem Moment als die Janitschar auftauchten sah man ein wenig Erleichterung in den Vereinzelnden Gesichtern. Vor allem als auf einem Imraan dort stand, im ersten moment hatte man ihn nicht erkannt, da er sein weiss nicht trug, doch er war der Emir gewesen wie könnte man ihn nicht erkennen.

Seite an Seite mit ihm konnten wir diese Nacht den Hauslosen etwas Schutz bieten, allerdings war das nur einen Notlösung, es war jetzt an allen, etwas an der Situation allgemein zu verändern, die Handwerker wie auch andere machten sich schon in den frühen Morgenstunden auf zum Hauslosenviertel um dort einige Vorbereitungen zu machen.
Feuer sollte die Nacht brennen, Barrikaden aufgebaut werden und wenn es möglich war, hier und dort ein Loch zu stopfen um die Häuser ein wenig dicht zu bekommen.

Aber am wichtigsten waren die Vorräte, gleich nachdem ich nach Hause gegangen bin, habe ich einen Korb mit Wasser und Obst gefüllt, wenn ich meinen Nachtdienst beginne dann kann ich wenigstens etwas mitbringen.

Ich versuchte zu schlafen müde war ich auf jeden Fall doch die Gedanken waren mal wieder ganz wo anders und nur schwer konnte ich zur Ruhe kommen, vielleicht hab ich ein wenig geschlafen aber fühlte mich ganz müde und ausgelaugt, aber egal ich musste wieder in die Durrah ich musste meinen Dienst antreten und wieder die Nacht das Hauslosenviertel beschützen.

In den folgenden Nächten kamen immer wieder Natifah’s aus der Stadt und brachten das wichtigste zum Hauslosenviertel, Essen, Trinken, warme Decken und manche sogar Schnaps um den Körper zu wärmen von innen.

Natürlich konnten wir im Dienst nichts trinken, aber die warmen Getränke haben genauso ihre Leistung gebracht und unsere Körper von innen gewärmt. Sogar Laifa kam mit einer Blüte und brachte Nahrung.
Wieder bewies das Volk für einander da zu sein, auch wenn die Umstände anders waren als sonst, so konnten auch die Hauslosen Bürger mit der Hilfe ihres Volkes rechnen.

Die Feuer brannten, kleine Gruppen wurden durch die Durrah bis zu den Grenzen geschickt und man vernahm aus den Häusern hier und da ein Kindergelächter, wenn man für einen Moment stehen blieb an einem Haus konnte man sogar die Gespräche etwas verfolgen.

Natürlich das Volk war erboste, doch eher verzweifelt und doch manche sehen eine andere Chance das Beste aus dieser Situation zu machen, gerade die Natifah’s zeigten das sie in der Not ihre Stärke bewiesen, sie sangen und kochten. Versuchten den Kindern Freude zu machen.

Meine Bewunderung galt diesen Natifah’s und weiter ritt ich durch die Dünen und beobachtet die Durrah, mein blick erhob sich zum Himmelszelt welches sich im gewohnten schwarz bedeckte. Mara hat schon viele Prüfungen uns aufgelegt, auch jetzt mussten wir das Beste daraus machen, wir hatten schon einiges erlebt, auch das würde uns nicht auf die Knie zwingen.
Gast

Beitrag von Gast »

Die ersten Architekten erreichten den Palast um dem Emir einige Vorschläge zu unterbreiten wie man das Hauslosenviertel sanieren konnte. Manchmal traute er nicht seinen Ohren, zu welch wahnwitzigen Vorschlägen es dabei kam. Doch gab es aber auch Vorschläge die für ihn sehr vernünftig erschienen. Man einigte sich nach einiger Zeit diese Häuser grundlegend zu Sanieren. Keiner der Menekaner soll Nachts frieren müssen in den Häusern. Sicherlich werden die Häuser nicht so prachtvoll erscheinen, wie diese die sich in der Stadt selbst befinden. Jedoch werden sie den Zweck eines Hauses durchaus erfüllen können. Und er erhoffte damit das Leben im Hauslosenviertel angenehmer machen zu können. Somit beauftragte er die Architekten die Vorbereitungen mit der ehrenwerten Noelani abzusprechen auf das man beginnen konnte die Arbeiten am Hauslosenviertel zu starten.
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