*Ein Bote wird Imraan eine Nachricht zukommen lassen in der es heisst.*
Salam Aleikum mein Maleem,
ich ersuche euch in diesem Schreiben weil ich den Orden verlassen möchte,
aus folgendem Grund und ich fasse mich kurz:
Ich kann nicht Familiär und Gemeinschaftlich zusammen arbeiten mit
Menschen die mir meinen geliebten Lebensraum entrissen haben
und in den Staub zurück werfen.
Hudad versteh mich neda falsch , aber so möchte ich neda weiter im
Orden verweilen.
Nach seiner Rückkehr in den Palast, nach seiner Wacht beim Bundtreffen, hatte er sich noch an seinen Schreibtisch gesetzt. Der Palast war ruhig, seine Rani überhaupt nicht anwesend, beide Kinder schliefen bereits, doch hatte er den Vorhang ein Stück zur Seite geschoben, um sie zu hören, falls etwas sein sollte. Außerdem hatte er ohnehin gerne beide im Blick. Ayashas Zeilen hatten ihn nachdenklich gemacht, doch war ihre Entscheidung vielleicht übereilt. Er verstand sie, aber man sorgte ja auch bereits für Lösungsansätze.
Salam Aleikum Haras,
ich werde deinem Gesuch bisher nicht zustimmen können. Vergiss nicht, welche Bindung ein Schwur hat, den du selbst geleistet hast. Beim ersten Konflikt wird keiner der Haras direkt aufgeben. Ich möchte dich deswegen im Hauslosenviertel aufsuchen um dir Gehör zu schenken.
Ich bin kein Emir und im Orden sind wir auf Augenhöhe, weswegen wir auch offen miteinander sprechen können. Bei meinem nächtlichen Wachgang werde ich nach dir sehen.
Pass auf dich auf, hudad.
Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, damit du den Orden nicht verlässt.