Autor: Faruk Amaru
Buch: Aus der Wüste in die Welt
Noch sind die Kontakte zu der fremden Kultur der Tatsunin nur feine Fäden aus Seide.
Bisher ist uns sehr wenig über ihre Wertvorstellungen und ihren starken Ehrenkodex bekannt, doch mit wachsender Verständigung auf einer nahezu gleichen Sprachbasis wird es uns hoffentlich gelingen sie zu starken Stricken werden zu lassen.
Die Aufzeichnungen des Händlers und Forschers Ronald Bursee haben maßgeblich dafür gesorgt, dass es mir heute Möglich ist dieses Buch zu verfassen.
Zunächst sollten wir uns ein Bild über den Lebensraum der Tatsunin machen, hierzu ein paar Auszüge aus dem Logbuch Vagnard Bursees:
Logbuch des Kapitäns Tag 14, Eintrag 2:
Wir befinden uns immer noch auf hoher See. Nachdem zwei unserer Masten vom Sturm gespalten wurden, sehe ich nur noch wenig Hoffnung mein Ziel zu erreichen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendjemandem Möglich seien sollte dieses, nicht zu unrecht, als Witwenmachermeer bezeichnete Gewässer zu überqueren. Selbst wenn man annimmt, dass die Tatsunin überragende Seefahrer sind scheint es fast unmöglich. Wenn ich nur einem Hirngespinst nachgerannt bin und die Geschichten vom fernen Land der Menschen des Drachenvolks nur erfunden sind, kann der alte Sven Svenson etwas erleben sofern ich wieder Heim komme. Bei den schwindenden Nahrungs- und Trinkwasservorräten scheint mir das aber noch sehr zweifelhaft zu sein.
Logbuch des Kapitäns Tag 16, Eintrag 1:
Es ist Land in Sicht!
Unser Schiff treibt Steuerlos auf eine Inselgruppe zu und sie scheint bewohnt zu sein, wie ich an den abgeholzten Uferwäldern sehen kann. Ich habe der Mannschaft den Befehl gegeben ihre besten Uniformen anzuziehen. Wenn wir hier tatsächlich auf die Heimat jener Kultur gestoßen sind von denen es in unseren Gefilden nur wenige gibt will ich nicht, dass sie uns für Barbaren halten.
Vielleicht hat sich die Reise doch gelohnt und ich kann seltene Waren gegen den billigen Plunder tauschen, den ich geladen habe. Das würde mich wenigstens Teilweise für die Verluste entschädigen, die ich erlitten habe. Und ich könnte der mürrischen Mannschaft vielleicht sogar ihr Gold geben.
Logbuch des Kapitäns Tag 16, Eintrag 2:
Wir haben mit ein paar Booten auf eine der großen Inseln übergesetzt. Vor uns tut sich ein breiter Küstenstreifen auf. Doch wir können nicht besonders Weit ins Land hinein sehen, dichte Wälder und zerklüftete Felsformationen versperren uns die Sicht. Den grossteil der Vegetation stellt eine besonders dauerhafte Art des Bambus dar, den ich auf meinen weiten Reisen schon oft gefunden habe.
Das flache Land wirkt so als hätte man es unter Wasser gesetzt. Überall sprießen aus genau abgezirkelten Feldern grüne Keime einer mir unbekannten Pflanze hervor. Ich frage mich wovon die Menschen sich hier ernähren, wenn sie ihr ganzes Land unter Wasser setzen.
Weiter entfernt, inmitten von schroffen Felsen meine ich eine Art Stadt, mit weißen Mauern und hohen roten Säulen erspähen zu können. Einige Gebäude scheinen sogar Wände aus Papier zu besitzen. Es ist nichts zu sehen, was auf eine Art Verteidigungsanlage hindeuten würde. Nur ein einziger hoher Turm aus Stein erhebt sich mitten zwischen den anderen Häusern, auf seinem Dach brennen große Fackeln, die uns wie feurige Augen anzustarren scheinen. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich den Eindruck, als würden sich einige Schemen aus dem Tor dieses Turmes herausbewegen und in unsere Richtung kommen.
Aus der Wüste in die Welt
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Gast
Wie wir also sehen, und wie auch schon mehrfach bestätigt wurde, ist die Landschaft der Tatsunin sowie ihre Architektur einzigartig. Ihre Hauptnahrungsmittel sind Reis, eine weiße Form von Getreide die auch unter Wasser gedeiht wie mir scheint, und Fisch, den sie immerzu aus dem weiten Meer holen. Die Einfachern Bauern leben in recht einfachen Verhältnissen, während der Schwertadel und der Kaiser in Reichtum schwelgen, wie wir später noch sehen werden.
Bursee berichtet uns vom ersten Kontakt mit den Inselbewohnern, einer Abordnung des Tenno (Kaiser), die entsandt wurde um die fremden Abenteurer zu begutachten. Ihre militärische Ordnung und die Ruhe die sie ausstrahlten schienen ihn tief beeindruckt zu haben, denn er teilte uns diesen Erstkontakt wie folgt mit:
Logbuch des Kapitäns Tag 16, Eintrag 5:
Erst einige Stunden scheinen vergangen zu sein, seitdem wir die ersten Tatsunin getroffen haben. Ihr Anblick war bei weitem das Imposanteste, was ich in meinem Leben bisher sehen durfte. Schon von weitem konnten wir die Krieger der Tatsunin auf uns zukommen sehen. Sie ritten alle hoch zu Ross und ihre schwarzen oder bläulichen Haare flatterten hinter ihnen im Wind wie die Schwingen von Krähen. Die Rüstungen an ihren eher schmächtigen Körper waren ganz anders als die mir bekannten. Weit auslandende Platten aus einem mir unbekannten Material schützten die Schultern und die Beine. Sie schimmerten wie geblichene Knochen in der Sonne und waren über und über mit aufwendigen Zeichen versehen. Die Helme liefen Spitz zu und waren mit eigentümlichen Goldenen Wappen verziert. Durch ihr Gesichtsfeld sah man nur ebenmäßige Gesichter von blass, gelblicher Färbung oder aber erschreckende Masken aus Leder, die uns wie Monster aus längst vergessenen Tagen anstarrten. Auf ihren Rücken trugen einige der Reiter lange Stangen an denen bunte Wimpel flatterten. Andere trugen stattdessen merkwürdige, lanzenähnliche Waffen. Ihre Waffen waren auch sonst sehr beeindruckend und fremdartig. So hatten sie alle, über mannshohe Bögen geschultert, bei denen die Griffe jedoch weit unterhalb der Mitte angesetzt waren. Ich wunderte mich, wie man mit solchen Ungetümen denn Schiessen konnte und das auch noch beritten. Sehr verwundert war ich auch über die langen, schmalen Schwerter, die quer vor dem Körper getragen doch nur ein Hindernis darstellen konnten. Nur die reich verzierten Schwertscheiden und fein gearbeiteten Griffe wiesen darauf hin, dass diese Waffen etwas Besonderes waren.
Diese recht naive Schilderung gibt uns einen ersten Einblick in die fremdländischen Waffen der Tatsunin. Sie sind, wie Vagnard erwähnte, tatsächlich mit kaum etwas zu vergleichen, was es in unserem Lebensraum an Waffen gibt. Die erwähnten Speere heißen bei den Tatsunin Yari, so sie eine grade Klinge oder Naginata, so sie eine gebogene Klinge aufweisen. In ihre Produktion wird bei weitem mehr Aufwand gelegt als in die unserer Jagdspeere. Alleine die Schneiden können es mit jedem unserer Schwerter aufnehmen und die soliden, lackierten Eichenschäfte sind schon alleine eine fürchterliche Waffe.
Die wichtigsten Waffen der von den Tatsunin „Bushi“ genannten Krieger sind jedoch, soweit überliefert, der Bogen und das Schwert. Kaum ein Volk versteht sich auf das Bogenschiessen so wie die Tatsunin. Nach Berichten gab es im 3. Jahr des 4. Tenno einen Wettbewerb des Fernkampfes und Tinjuka Nurinawa schoss binnen von Vierundzwanzig Stunden 17283 Schüsse auf ein Sechshundert Fuß entferntes, zwei Handflächen großes Ziel, ab und traf mit 16687 Pfeilen sein Ziel. Solche herausragenden Leistungen können nur von Tatsunin mit tatsuninschen Bögen oder den Reitern der großen Wüste vollbracht werden.
Noch viel beeindruckender als die Bögen sind allerdings die von den Tatsunin Katana genannten Schwerter. Sie beherrschen es wie eine Verlängerung des eigenen Armes und sind dabei schnell wie eine Gazelle. Die bemitleidenswerten Gegner der großen Tatsunin Krieger beschrieben ihre Begegnungen oftmals so wie der Unbekannte in diesem Berricht:
Bursee berichtet uns vom ersten Kontakt mit den Inselbewohnern, einer Abordnung des Tenno (Kaiser), die entsandt wurde um die fremden Abenteurer zu begutachten. Ihre militärische Ordnung und die Ruhe die sie ausstrahlten schienen ihn tief beeindruckt zu haben, denn er teilte uns diesen Erstkontakt wie folgt mit:
Logbuch des Kapitäns Tag 16, Eintrag 5:
Erst einige Stunden scheinen vergangen zu sein, seitdem wir die ersten Tatsunin getroffen haben. Ihr Anblick war bei weitem das Imposanteste, was ich in meinem Leben bisher sehen durfte. Schon von weitem konnten wir die Krieger der Tatsunin auf uns zukommen sehen. Sie ritten alle hoch zu Ross und ihre schwarzen oder bläulichen Haare flatterten hinter ihnen im Wind wie die Schwingen von Krähen. Die Rüstungen an ihren eher schmächtigen Körper waren ganz anders als die mir bekannten. Weit auslandende Platten aus einem mir unbekannten Material schützten die Schultern und die Beine. Sie schimmerten wie geblichene Knochen in der Sonne und waren über und über mit aufwendigen Zeichen versehen. Die Helme liefen Spitz zu und waren mit eigentümlichen Goldenen Wappen verziert. Durch ihr Gesichtsfeld sah man nur ebenmäßige Gesichter von blass, gelblicher Färbung oder aber erschreckende Masken aus Leder, die uns wie Monster aus längst vergessenen Tagen anstarrten. Auf ihren Rücken trugen einige der Reiter lange Stangen an denen bunte Wimpel flatterten. Andere trugen stattdessen merkwürdige, lanzenähnliche Waffen. Ihre Waffen waren auch sonst sehr beeindruckend und fremdartig. So hatten sie alle, über mannshohe Bögen geschultert, bei denen die Griffe jedoch weit unterhalb der Mitte angesetzt waren. Ich wunderte mich, wie man mit solchen Ungetümen denn Schiessen konnte und das auch noch beritten. Sehr verwundert war ich auch über die langen, schmalen Schwerter, die quer vor dem Körper getragen doch nur ein Hindernis darstellen konnten. Nur die reich verzierten Schwertscheiden und fein gearbeiteten Griffe wiesen darauf hin, dass diese Waffen etwas Besonderes waren.
Diese recht naive Schilderung gibt uns einen ersten Einblick in die fremdländischen Waffen der Tatsunin. Sie sind, wie Vagnard erwähnte, tatsächlich mit kaum etwas zu vergleichen, was es in unserem Lebensraum an Waffen gibt. Die erwähnten Speere heißen bei den Tatsunin Yari, so sie eine grade Klinge oder Naginata, so sie eine gebogene Klinge aufweisen. In ihre Produktion wird bei weitem mehr Aufwand gelegt als in die unserer Jagdspeere. Alleine die Schneiden können es mit jedem unserer Schwerter aufnehmen und die soliden, lackierten Eichenschäfte sind schon alleine eine fürchterliche Waffe.
Die wichtigsten Waffen der von den Tatsunin „Bushi“ genannten Krieger sind jedoch, soweit überliefert, der Bogen und das Schwert. Kaum ein Volk versteht sich auf das Bogenschiessen so wie die Tatsunin. Nach Berichten gab es im 3. Jahr des 4. Tenno einen Wettbewerb des Fernkampfes und Tinjuka Nurinawa schoss binnen von Vierundzwanzig Stunden 17283 Schüsse auf ein Sechshundert Fuß entferntes, zwei Handflächen großes Ziel, ab und traf mit 16687 Pfeilen sein Ziel. Solche herausragenden Leistungen können nur von Tatsunin mit tatsuninschen Bögen oder den Reitern der großen Wüste vollbracht werden.
Noch viel beeindruckender als die Bögen sind allerdings die von den Tatsunin Katana genannten Schwerter. Sie beherrschen es wie eine Verlängerung des eigenen Armes und sind dabei schnell wie eine Gazelle. Die bemitleidenswerten Gegner der großen Tatsunin Krieger beschrieben ihre Begegnungen oftmals so wie der Unbekannte in diesem Berricht:
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Gast
Sie brachen wie ein Gewitter über uns herein. Es schienen Hunderte zu sein, dabei waren es nur ein paar Dutzend. Mit grässlichen Masken und gewaltigen, gekrümmten Schwertern stürmten sie ohne Furcht vor dem Tod auf uns zu. Einige hieben ein großes Schwert mit beiden Händen in die Abwehr ihrer Feinde. Andere hielten zusätzlich noch ein kürzeres Schwert in der Linken und schienen jede Sekunde tausendmal auf uns einzustechen und zu schlagen. Ihr Kampfstil war unbeschreiblich, sie schienen weniger ernsthaft zu kämpfen, als in ihren leichten Rüstungen um uns herum zu tanzen und dabei mit ihren unbeschreiblich scharfen Schwertern in alle Richtungen Hiebe auszuteilen. Unsere harten Plattenpanzer boten uns kaum Schutz gegen ihre ungestüme Wut. Doch reichte es ihnen nicht, ihre Gegner nur zu töten, sie nahmen von jedem einzelnen seinen Kopf und verstauten sie in blutigen Beuteln. Es war entsetzlich!
Nach diesem Bericht könnte man fast annehmen, dass die Tatsunin ein Volk von wilden, rohen Berserkern seien. Das abtrennen des Kopfes mit einem glatten Schwertstreich wurde von mehreren Quellen belegt und es scheint sich um keine Ausnahme eines blutigen Massakers zu handeln. Was der fremde Soldat uns jedoch verschwiegen hat ist, dass die Tatsunin ein anderes Verhältnis zu ihren Feinden haben als wir es kennen.
Da sie auf ihren Inseln in einem sehr beengten Lebensraum Kriege führen, kennen sie die meisten ihrer Gegner. Oftmals sind Feinde im Kampf gute Freunde abseits des Felds der Ehre. Daher mag der Brauch rühren, dass der Kopf genommen und aufbewahrt wird. Die Köpfe der Gegner werden mit höchster Achtung behandelt, denn die Tatsunin wollen es sich nicht mit den Geistern der Toten oder anderen Mächten verscherzen.
Dieser brutale Teil ihres Charakters scheint nur im Kampf zutage zu kommen. Im sonstigen Leben sind sie in der Regel friedliebend und schätzen die hohen Künste. Einzig der starke Ehrenkodex verbindet das häusliche Leben mit dem Kampf.
Bursee erwähnte Teile dieser Traditionen in späteren Berichten:
Logbuch des Kapitäns Tag 51, Eintrag 2:
Die Tatsunin verwundern mich auch nach fast zwei Monaten, die ich nun bei ihnen verbringe immer wieder. Als ich heute auf der Straße entlang wanderte und meine Gedanken nachhing stieß ich mit meiner Schwertscheide und der eines Samurai Kämpfers zusammen. Dieser wendete sich in einer abgezirkelten Bewegung um und zog dabei sein Katana. Wutentbrannt forderte er mich zum Zweikampf. Erst nach längerer Beredung konnte ich ihm klarmachen, dass ich mit den tatuninschen Bräuchen wenig vertraut war, nach denen man nur durch Berührung der Schwertscheide eines Anderen um seinen Kopf bangen musste.
Ist dies nun eine Tradition oder bloß die Reaktion eines Kämpfers dessen geistige Kräfte nicht mehr gesammelt sind?
Meine Forschungen haben ergeben, dass die Berührung des Schwertes eines Fremden eine der hauptsächlichen Todesursachen auf tatsuninschen Straßen ist. Das Schwert ist einem Tatsunin heilig und nie würde er es jemandem gestatten es auch nur näher in Augenschein zu nehmen. Man kann tatsächlich von einem Schwerterkult reden, denn viele der Traditionen sind direkt an das Schwert gebunden. So sind bei einer einfachen Verbeugung alle Bewegungen genausten abgestimmt und selbst bei einem Kniefall gibt der Tatsunin stets darauf acht sein Katana immer griffbereit zu haben. Diese „Kunst des Vorbereitet sein“ genannte Fähigkeit macht es fast unmöglich einen Tatsuninkrieger zu überraschen.
Die Einhaltung der genauen Bewegungsabläufe ist von immenser Bedeutung in allen Lebenslagen und so beruht der Ehrenkodex der Tatsunin auf größter Exaktheit. Schon der kleinste Verstoß gegen die vorgegebenen Traditionen kann dazu führen sein Gesicht zu verlieren. Ein Krieger der sein Gesicht verloren hat wird sich entweder selbst umbringen, oder
Nach diesem Bericht könnte man fast annehmen, dass die Tatsunin ein Volk von wilden, rohen Berserkern seien. Das abtrennen des Kopfes mit einem glatten Schwertstreich wurde von mehreren Quellen belegt und es scheint sich um keine Ausnahme eines blutigen Massakers zu handeln. Was der fremde Soldat uns jedoch verschwiegen hat ist, dass die Tatsunin ein anderes Verhältnis zu ihren Feinden haben als wir es kennen.
Da sie auf ihren Inseln in einem sehr beengten Lebensraum Kriege führen, kennen sie die meisten ihrer Gegner. Oftmals sind Feinde im Kampf gute Freunde abseits des Felds der Ehre. Daher mag der Brauch rühren, dass der Kopf genommen und aufbewahrt wird. Die Köpfe der Gegner werden mit höchster Achtung behandelt, denn die Tatsunin wollen es sich nicht mit den Geistern der Toten oder anderen Mächten verscherzen.
Dieser brutale Teil ihres Charakters scheint nur im Kampf zutage zu kommen. Im sonstigen Leben sind sie in der Regel friedliebend und schätzen die hohen Künste. Einzig der starke Ehrenkodex verbindet das häusliche Leben mit dem Kampf.
Bursee erwähnte Teile dieser Traditionen in späteren Berichten:
Logbuch des Kapitäns Tag 51, Eintrag 2:
Die Tatsunin verwundern mich auch nach fast zwei Monaten, die ich nun bei ihnen verbringe immer wieder. Als ich heute auf der Straße entlang wanderte und meine Gedanken nachhing stieß ich mit meiner Schwertscheide und der eines Samurai Kämpfers zusammen. Dieser wendete sich in einer abgezirkelten Bewegung um und zog dabei sein Katana. Wutentbrannt forderte er mich zum Zweikampf. Erst nach längerer Beredung konnte ich ihm klarmachen, dass ich mit den tatuninschen Bräuchen wenig vertraut war, nach denen man nur durch Berührung der Schwertscheide eines Anderen um seinen Kopf bangen musste.
Ist dies nun eine Tradition oder bloß die Reaktion eines Kämpfers dessen geistige Kräfte nicht mehr gesammelt sind?
Meine Forschungen haben ergeben, dass die Berührung des Schwertes eines Fremden eine der hauptsächlichen Todesursachen auf tatsuninschen Straßen ist. Das Schwert ist einem Tatsunin heilig und nie würde er es jemandem gestatten es auch nur näher in Augenschein zu nehmen. Man kann tatsächlich von einem Schwerterkult reden, denn viele der Traditionen sind direkt an das Schwert gebunden. So sind bei einer einfachen Verbeugung alle Bewegungen genausten abgestimmt und selbst bei einem Kniefall gibt der Tatsunin stets darauf acht sein Katana immer griffbereit zu haben. Diese „Kunst des Vorbereitet sein“ genannte Fähigkeit macht es fast unmöglich einen Tatsuninkrieger zu überraschen.
Die Einhaltung der genauen Bewegungsabläufe ist von immenser Bedeutung in allen Lebenslagen und so beruht der Ehrenkodex der Tatsunin auf größter Exaktheit. Schon der kleinste Verstoß gegen die vorgegebenen Traditionen kann dazu führen sein Gesicht zu verlieren. Ein Krieger der sein Gesicht verloren hat wird sich entweder selbst umbringen, oder
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Gast
von der Gesellschaft für immer verstoßen. Der Verstoß aus der Gesellschaft und somit der Familie ist das Schlimmste für einen Tatsunin, selbst der Tod ist jederzeit vorzuziehen.
Was die Familie für einen Tatsunin bedeutet kann nur ein Tatsunin selbst wiedergeben, so bat ich meinen Vertrauten Kizuo Majuna mir zu erklären, was Familie in seinem Volk bedeutet:
Die Familie ist alles, sie ist dein Lebensellexsir. Du bist ein Teil deiner Familie und sie ist ein Teil von dir. Du wirst alles tun um die Ehre deiner Familie zu schützen und ihre Feinde zu besiegen. Wer deinen Vater beleidigt, beleidigt dich. Wer deine Mutter schlägt, schlägt auch dich. Das Band einer Familie ist dicker als Blut. Nicht nur deine nahsten Verwandten gehören ihr an, auch jeder verlorene familienlose Mensch, den die gleichen inneren Kräfte wie dich leiten gehört ihr an. Die stolzen Krieger, die dich bewachen gehören zur Familie und selbst an die Bediensteten bist du mit einem festen Band gebunden. Enttäusche deine Familie nicht, denn sonst wirst du nicht mehr sein und auf ewig dein Gesicht verlieren
Zwar beherrschen die großen Kriegerfamilien das gesamte Reich, doch unterliegen sie auch einer gewissen Hierarchie. Eine einfache Bauernfamilie hat zwar die gleichen Ehrenvorstellungen, aber nicht das gleiche Ansehen wie eine Kriegerfamilie. Diese als Bushi-dan bezeichneten Kriegerfamilien sind dem Kaiser zwar untergeben, aber nicht selten kommt es vor, dass ein Kaiser aus den großen Familien stammt und sich nur für deren Vorteile einsetzt. Zum leichteren Verständnis habe ich die Hierarchie der Tatsunin hier aufgezeichnet:
Zu oberst steht der Kaiser, er heißt bei den Tatsunin Tenno:
Er ist das Oberhaupt des ganzen Landes und ihm wird teilweise gottgleiche Verehrung zuteil. Der Sitz der Regierung wechselt immer mit dem Wohnsitz des Tenno, daher gibt es im Reich der Tatsunin selten eine feste Hauptstadt.
Die Kriegsherren werden bei den Tatsunin Daimyo genannt. Sie sind meist die Führer der großen Familien. Der Oberbefehl über die Armeen ist ihre Aufgabe und sie verteidigen Land und Kaiser nach bestem Wissen und Gewissen.
Die Kriegerkaste, besteht aus den Kriegerfamilien, Bushi-dan:
Wie schon erwähnt, stellen sie die eigentliche Macht der Tatsunin dar. Die Bushi/Kensei oder Samurai, alles sind legitime Bezeichnungen, besitzen eine sehr hohe Stellung innerhalb der Bevölkerung. Jeder der ihnen Untergeben ist sollte sofort vor ihnen auf die Knie fallen, wenn er seinen Kopf behalten will.
Im Land der Tatsunin gibt es selten große Kriege, sondern nur Fehden dieser Familien, daher gibt es kein stehendes Heer sondern von den Daimyos zusammengestellte Regimente, die sich aus den einzelnen Familien rekrutieren. Alle sind dem Tenno verpflichtet, dieser nimmt aber auch den Rat der großen Kriegerfürsten gerne an. Sein Erfolg oder sein Scheitern hängt mit dem Wohlwollen der Bushi-dan zusammen.
Die Bushi-dan sind die Einzigen Tatsunin, die Land besitzen. Eigentlich gehört alles Land nur dem Tenno, aber die Kriegerfamilien kriegen je nach Erfolg auch Land zugeteilt. Dadurch sind die meisten Krieger auch gleichzeitig Gutsbesitzer.
Die Religiöse Kaste, Auch Mönchskaste, Bikshu:
Sind eine weitgehend unabhängige Kaste, aber hoch angesehen.
Es gibt in erster Linie zwei Arten von Bikshu.
Einmal die Wandermönche, welche auf der Suche nach der Erleuchtung durch das ganze Land ziehen und oft um Rat gefragt werden.
Was die Familie für einen Tatsunin bedeutet kann nur ein Tatsunin selbst wiedergeben, so bat ich meinen Vertrauten Kizuo Majuna mir zu erklären, was Familie in seinem Volk bedeutet:
Die Familie ist alles, sie ist dein Lebensellexsir. Du bist ein Teil deiner Familie und sie ist ein Teil von dir. Du wirst alles tun um die Ehre deiner Familie zu schützen und ihre Feinde zu besiegen. Wer deinen Vater beleidigt, beleidigt dich. Wer deine Mutter schlägt, schlägt auch dich. Das Band einer Familie ist dicker als Blut. Nicht nur deine nahsten Verwandten gehören ihr an, auch jeder verlorene familienlose Mensch, den die gleichen inneren Kräfte wie dich leiten gehört ihr an. Die stolzen Krieger, die dich bewachen gehören zur Familie und selbst an die Bediensteten bist du mit einem festen Band gebunden. Enttäusche deine Familie nicht, denn sonst wirst du nicht mehr sein und auf ewig dein Gesicht verlieren
Zwar beherrschen die großen Kriegerfamilien das gesamte Reich, doch unterliegen sie auch einer gewissen Hierarchie. Eine einfache Bauernfamilie hat zwar die gleichen Ehrenvorstellungen, aber nicht das gleiche Ansehen wie eine Kriegerfamilie. Diese als Bushi-dan bezeichneten Kriegerfamilien sind dem Kaiser zwar untergeben, aber nicht selten kommt es vor, dass ein Kaiser aus den großen Familien stammt und sich nur für deren Vorteile einsetzt. Zum leichteren Verständnis habe ich die Hierarchie der Tatsunin hier aufgezeichnet:
Zu oberst steht der Kaiser, er heißt bei den Tatsunin Tenno:
Er ist das Oberhaupt des ganzen Landes und ihm wird teilweise gottgleiche Verehrung zuteil. Der Sitz der Regierung wechselt immer mit dem Wohnsitz des Tenno, daher gibt es im Reich der Tatsunin selten eine feste Hauptstadt.
Die Kriegsherren werden bei den Tatsunin Daimyo genannt. Sie sind meist die Führer der großen Familien. Der Oberbefehl über die Armeen ist ihre Aufgabe und sie verteidigen Land und Kaiser nach bestem Wissen und Gewissen.
Die Kriegerkaste, besteht aus den Kriegerfamilien, Bushi-dan:
Wie schon erwähnt, stellen sie die eigentliche Macht der Tatsunin dar. Die Bushi/Kensei oder Samurai, alles sind legitime Bezeichnungen, besitzen eine sehr hohe Stellung innerhalb der Bevölkerung. Jeder der ihnen Untergeben ist sollte sofort vor ihnen auf die Knie fallen, wenn er seinen Kopf behalten will.
Im Land der Tatsunin gibt es selten große Kriege, sondern nur Fehden dieser Familien, daher gibt es kein stehendes Heer sondern von den Daimyos zusammengestellte Regimente, die sich aus den einzelnen Familien rekrutieren. Alle sind dem Tenno verpflichtet, dieser nimmt aber auch den Rat der großen Kriegerfürsten gerne an. Sein Erfolg oder sein Scheitern hängt mit dem Wohlwollen der Bushi-dan zusammen.
Die Bushi-dan sind die Einzigen Tatsunin, die Land besitzen. Eigentlich gehört alles Land nur dem Tenno, aber die Kriegerfamilien kriegen je nach Erfolg auch Land zugeteilt. Dadurch sind die meisten Krieger auch gleichzeitig Gutsbesitzer.
Die Religiöse Kaste, Auch Mönchskaste, Bikshu:
Sind eine weitgehend unabhängige Kaste, aber hoch angesehen.
Es gibt in erster Linie zwei Arten von Bikshu.
Einmal die Wandermönche, welche auf der Suche nach der Erleuchtung durch das ganze Land ziehen und oft um Rat gefragt werden.
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Gast
Und die Zweiten sind die festen Orden. Meist sind es auch Kriegsmönche, die nicht nur Geistiges Heil suchen sondern auch durch eigene Kampftechniken und herausragende Körperbeherrschung hervorstechen.
Die Bürger des Reiches, Chônin:
Die Kaste der Arbeiter und Bauern. Ohne diese Leute gäbe es das Reich nicht. Sie produzieren alles, was alle Kasten benötigen. Trotzdem haben sie gegenüber den Kasten der Bushi-dan und der Bikshu verhältnismäßig wenig Rechte. Eines ihrer Rechte ist es ihre Preise selbst fest zulegen. Ein weiteres Recht das sie haben, ist die Wahl eines Stadtrates, sofern dieses vom Kinjou abgesegnet ist. Der Tenno erwartet auch von ihnen ein gewisses Maß an Loyalität, wichtiger sind ihm aber die Abgaben welche nicht direkt erhoben sondern über Stadtverwaltungen eingezogen werden.
Die Kaste der "Unberührbaren", Burakumin:
In die Unterklasse gehören Streuner, Gaukler, Fahrendes Volk, Bettler und andere Subjekte die sich nicht in die Gesellschaft eingliedern lassen.
Tatsunin ohne Familie und ohne Rückhalt in der Bevölkerung werden meist behandelt wie Vieh und schlimmeres. Ehrliche Tatsunin waschen sich die Hände sobald sie einen aus versehen berührt haben.
Nachdem wir uns nun die grundlegende Gesellschaftsstruktur der Tatsunin angeschaut haben ist es an der Zeit noch einige Besonderheiten ihrer Kultur hervorzuheben, die sie stark von uns unterscheiden.
Ein wichtiger Aspekt der Gesellschaft ist eine fast schon abergläubische Furcht vor Magie. Mir als Wissenschaftler, Philosophen und Kenner der arkanen Künste ist diese Antipathie völlig Rätselhaft. Wie kann sich nur ein ganzes Volk den höchsten Künsten, die unsere Welt zu bieten hat, versagen?
Die Tatsunin scheinen im laufe ihrer Entwicklung ein ganz eigenes Verhältnis zu ihrer Umwelt entwickelt zu haben, als die meisten anderen Völker. Sie vertrauen nur darauf, was sie sehen und was sie fühlen können. Ihr Ziel ist nicht nur die Vollendung des Geistes sondern eine Vollendung des Körpers. Die Selbstbeherrschung des Körpers und die weitgehende Unterdrückung störender Gedanken, scheinen das Ziel eines jeden Tatsunin zu sein. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie dem Liedklang misstrauisch gegenüber stehen. Der Astralraum ist für den menschlichen Verstand nur schwer zu begreifen solange er nicht jahrelang darauf Trainiert wird. Nun sind die Tatsunin sehr selbstbestimmt und vertrauen mehr auf die Kraft in ihren Armen und die Schärfe ihrer Schwerter als auf unverständliche Formeln. Sie scheinen zu glauben, dass sie durch Magie die Kontrolle über sich selbst einer Welt übergeben, die sie nicht verstehen. Der Hass den sie gegenüber der Magie entwickelt haben ist also reiner Selbstschutz, so fremdartig dies uns auch erscheinen mag. Aber ein altes Sprichwort der Tatsunin besagt: Mit Magie ist nichts zu gewinnen, das Schicksal eines Mannes beruht nur auf seinen Fähigkeiten und seinem Verhalten. Dies ist der zentrale Punkt einer völlig anderen Lebenseinstellung.
Wenig Verwunderlich also, dass man unter den Tatsunin nur wenige Liedwirker findet. Die Anwendung der arkanen Künste ist fast ausschließlich den Mönchen vorbehalten und auch jene sehen Magie eher als Teil ihrer spirituellen Erfahrungswelt denn als Wissenschaft, die man erforschen und ergründen muss.
Die Bürger des Reiches, Chônin:
Die Kaste der Arbeiter und Bauern. Ohne diese Leute gäbe es das Reich nicht. Sie produzieren alles, was alle Kasten benötigen. Trotzdem haben sie gegenüber den Kasten der Bushi-dan und der Bikshu verhältnismäßig wenig Rechte. Eines ihrer Rechte ist es ihre Preise selbst fest zulegen. Ein weiteres Recht das sie haben, ist die Wahl eines Stadtrates, sofern dieses vom Kinjou abgesegnet ist. Der Tenno erwartet auch von ihnen ein gewisses Maß an Loyalität, wichtiger sind ihm aber die Abgaben welche nicht direkt erhoben sondern über Stadtverwaltungen eingezogen werden.
Die Kaste der "Unberührbaren", Burakumin:
In die Unterklasse gehören Streuner, Gaukler, Fahrendes Volk, Bettler und andere Subjekte die sich nicht in die Gesellschaft eingliedern lassen.
Tatsunin ohne Familie und ohne Rückhalt in der Bevölkerung werden meist behandelt wie Vieh und schlimmeres. Ehrliche Tatsunin waschen sich die Hände sobald sie einen aus versehen berührt haben.
Nachdem wir uns nun die grundlegende Gesellschaftsstruktur der Tatsunin angeschaut haben ist es an der Zeit noch einige Besonderheiten ihrer Kultur hervorzuheben, die sie stark von uns unterscheiden.
Ein wichtiger Aspekt der Gesellschaft ist eine fast schon abergläubische Furcht vor Magie. Mir als Wissenschaftler, Philosophen und Kenner der arkanen Künste ist diese Antipathie völlig Rätselhaft. Wie kann sich nur ein ganzes Volk den höchsten Künsten, die unsere Welt zu bieten hat, versagen?
Die Tatsunin scheinen im laufe ihrer Entwicklung ein ganz eigenes Verhältnis zu ihrer Umwelt entwickelt zu haben, als die meisten anderen Völker. Sie vertrauen nur darauf, was sie sehen und was sie fühlen können. Ihr Ziel ist nicht nur die Vollendung des Geistes sondern eine Vollendung des Körpers. Die Selbstbeherrschung des Körpers und die weitgehende Unterdrückung störender Gedanken, scheinen das Ziel eines jeden Tatsunin zu sein. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie dem Liedklang misstrauisch gegenüber stehen. Der Astralraum ist für den menschlichen Verstand nur schwer zu begreifen solange er nicht jahrelang darauf Trainiert wird. Nun sind die Tatsunin sehr selbstbestimmt und vertrauen mehr auf die Kraft in ihren Armen und die Schärfe ihrer Schwerter als auf unverständliche Formeln. Sie scheinen zu glauben, dass sie durch Magie die Kontrolle über sich selbst einer Welt übergeben, die sie nicht verstehen. Der Hass den sie gegenüber der Magie entwickelt haben ist also reiner Selbstschutz, so fremdartig dies uns auch erscheinen mag. Aber ein altes Sprichwort der Tatsunin besagt: Mit Magie ist nichts zu gewinnen, das Schicksal eines Mannes beruht nur auf seinen Fähigkeiten und seinem Verhalten. Dies ist der zentrale Punkt einer völlig anderen Lebenseinstellung.
Wenig Verwunderlich also, dass man unter den Tatsunin nur wenige Liedwirker findet. Die Anwendung der arkanen Künste ist fast ausschließlich den Mönchen vorbehalten und auch jene sehen Magie eher als Teil ihrer spirituellen Erfahrungswelt denn als Wissenschaft, die man erforschen und ergründen muss.
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Gast
Nun haben wir schon viel über den Lebensraum, die Krieger und die Denkweise der Tatsunin erfahren, jedoch gibt es noch viele fehlende Fäden um den Strick des Verständnisses zu vollenden. Ein Geheimnis, was mir bisher niemand lüften wollte, oder konnte, stellen für mich die so genannten Schattenkrieger, oder auch Ninja dar. Nach ersten Berichten handelt es sich bei ihnen nur um Strauchdiebe und Meuchelmörder. Nur warum wird um solche Personen solch ein Geheimnis gemacht?
Denn niemand kennt ihre Namen oder weiß wo sie leben. Sie sind nur Schatten in der Gesellschaft der Tatsunin, kein Wort, nicht einmal ein geflüstertes wird über sie gesprochen. Und sollte es doch geschehen werden die Kehlen welche die Laute ausgestoßen haben am nächsten Tag keinen Kopf mehr tragen. Geheimnisvoll ist alles an den Ninja und alles was sie umgibt ist in Nebel gehüllt. Ich werde mich bemühen auch diesen Nebel zu durchschauen und meine Arbeiten zu gegebener Zeit veröffentlichen.

Denn niemand kennt ihre Namen oder weiß wo sie leben. Sie sind nur Schatten in der Gesellschaft der Tatsunin, kein Wort, nicht einmal ein geflüstertes wird über sie gesprochen. Und sollte es doch geschehen werden die Kehlen welche die Laute ausgestoßen haben am nächsten Tag keinen Kopf mehr tragen. Geheimnisvoll ist alles an den Ninja und alles was sie umgibt ist in Nebel gehüllt. Ich werde mich bemühen auch diesen Nebel zu durchschauen und meine Arbeiten zu gegebener Zeit veröffentlichen.