Tag der Meerjungfrau in Bajard
Höret, höret, am 15. Wechselwind ist es wieder Zeit den Bund zwischen Fischern und Meeresbewohnern zu erneuern. Traditionell wollen wir die anfangende Schonzeit mit dem alljährlichen Ritus feiern und dem Erscheinen der Meerjungfrau im Bajarder Hafen gedenken.
Eine Zusammenkunft von Freiwilligen wird diese Festlichkeit austragen und lädt alle herzlichst ein dabei zu sein. Ein jeder sei angesprochen, so er sich irgendwie mit Bajard identifizieren kann oder einfach dabei sein möchte. Von jung bis alt, von Handwerker bis Krieger, jeder sei willkommen sich zur 19. und einer halben Stunde am Lagerfeuer in Bajard einzufinden.
Es ist vorgesehen die Strände und Ufer Bajards von alten Netzen, Reusen, Unrat und anderem Strandgut zu säubern und die gefangenen Fische wieder ins Meer zu entlassen.
Im Anschluss wird in der Kapelle der Tochter der Schaumgeborenen gesungen, gedichtet und vielleicht die eine oder andere Geschichte erzählt. Wer weiß schon, was die Seemänner und Fischer alles ausgraben werden?
Natürlich wird jedem die Möglichkeit gegeben den Meeresbewohnern eine persönliche Gabe darzubringen, um den Bund zu erneuern.
Die See ist eine launische Geliebte – erbitten wir Gnade und Freundschaft.
[OOC: Mittwoch, 15.04.2015, 19:30 Uhr, Lagerfeuer Bajard]
(15.04.2014) Tag der Meerjungfrau in Bajard
Moderatoren: Adoran [Mod], Bajard [Mod]
- Savien Eolian
- Beiträge: 23
- Registriert: Mittwoch 25. Februar 2015, 20:17
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Der Erzähler
Sehnlichst hatte sie auf den heutigen Tag gewartet. Wie aufgeregt sie war!
Leider hatte sie am Ende doch wieder arbeiten müssen, zumindest ein wenig aufpassen.. Sie hatte jedoch immer wieder den günstigen Moment genutzt um zur Festgesellschaft zu linsen!
Zu Beginn war es eine recht überschaubare Gesellschaft, wunderschöne Lieder wurden durch die leichte Abendbrise bis zu ihr hinüber getragen.
Bald hatte sie eine viel bessere Aussicht, die Feierlichkeit sollte in der kleinen
Kapelle direkt ihr gegenüber weiter geführt werden. Ausgiebig bewunderte sie die schöne, festliche Bekleidung der Damen und der Herren. Ganz besonders aber erfreute sie sich der drei quirligen Kinder, die zwischen der Festgesellschaft hin und her sprangen. Leider war die Kapelle bald schon zu klein und seufzend sah sie ihnen nach, wie sie alle hinunter zum Steg zogen. Wie gern wäre sie selbst dabei gewesen!
Als die letzten Gäste die Taverne verlassen hatten, schlich sie sich näher heran und erhaschte mit einem warmen Lächeln einen Blick auf die Anwesenden. Ein Herr hing quer über die Böschung an den Knöcheln gehalten von einer Dame und fischte so eines der hängen gebliebenen Netze vom Ufer. Auch die Kinder beteiligten sich wo sie konnten.
Eine ganze Weile stand sie im Schatten des Baumes und beobachtete schlicht das bunte Treiben.
Auf dem späteren Heimweg wurde sie begleitet von einem weiteren Lied, das zum Besten gegeben wurde.
Dabei beschäftigte sie sehr der Gedanke, ob sich alle an die Ruhezeit halten würden.
Würden sie bald das erste gute Omen finden können? Gleich morgen würde sie zum Ufer gehen, vielleicht wäre schon etwas zu sehen! Auf der Unterlippe nagend dachte sie daran, was wohl geschehen würde, wenn nur einer dagegen verstossen hätte.
Nein, nein, nein!
Sie würde kein schlechtes Omen finden!
Nach soviel Mühe würde es gewiss ein ganz wundervolles, ertragreiches Jahr werden.
Mit einem seligen Lächeln auf den Lippen führte sie an diesem Abend ihren Dienst noch zu Ende.
Leider hatte sie am Ende doch wieder arbeiten müssen, zumindest ein wenig aufpassen.. Sie hatte jedoch immer wieder den günstigen Moment genutzt um zur Festgesellschaft zu linsen!
Zu Beginn war es eine recht überschaubare Gesellschaft, wunderschöne Lieder wurden durch die leichte Abendbrise bis zu ihr hinüber getragen.
Bald hatte sie eine viel bessere Aussicht, die Feierlichkeit sollte in der kleinen
Kapelle direkt ihr gegenüber weiter geführt werden. Ausgiebig bewunderte sie die schöne, festliche Bekleidung der Damen und der Herren. Ganz besonders aber erfreute sie sich der drei quirligen Kinder, die zwischen der Festgesellschaft hin und her sprangen. Leider war die Kapelle bald schon zu klein und seufzend sah sie ihnen nach, wie sie alle hinunter zum Steg zogen. Wie gern wäre sie selbst dabei gewesen!
Als die letzten Gäste die Taverne verlassen hatten, schlich sie sich näher heran und erhaschte mit einem warmen Lächeln einen Blick auf die Anwesenden. Ein Herr hing quer über die Böschung an den Knöcheln gehalten von einer Dame und fischte so eines der hängen gebliebenen Netze vom Ufer. Auch die Kinder beteiligten sich wo sie konnten.
Eine ganze Weile stand sie im Schatten des Baumes und beobachtete schlicht das bunte Treiben.
Auf dem späteren Heimweg wurde sie begleitet von einem weiteren Lied, das zum Besten gegeben wurde.
Dabei beschäftigte sie sehr der Gedanke, ob sich alle an die Ruhezeit halten würden.
Würden sie bald das erste gute Omen finden können? Gleich morgen würde sie zum Ufer gehen, vielleicht wäre schon etwas zu sehen! Auf der Unterlippe nagend dachte sie daran, was wohl geschehen würde, wenn nur einer dagegen verstossen hätte.
Nein, nein, nein!
Sie würde kein schlechtes Omen finden!
Nach soviel Mühe würde es gewiss ein ganz wundervolles, ertragreiches Jahr werden.
Mit einem seligen Lächeln auf den Lippen führte sie an diesem Abend ihren Dienst noch zu Ende.