Schicksal

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Keylon von Salberg
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Schicksal

Beitrag von Keylon von Salberg »

Noch immer saß er ermattet auf dem Bett. Sein Blick glitt zu der Frau am Tisch die ihm etwas unmutig zusah. „Ich finde du solltest bleiben.“ meinte sie leise und sah ihn eher mit Unverstand in den Augen an.
Keylon versuchte ein Lächeln, was ihm jedoch misslang. „Ich weiß. Ich möchte ja auch, aber meine Familie denkt ich wäre bei einem Onkel und es sind jetzt 3 Monate. So langsam könnten sie argwöhnisch werden. Vor allem Hailey.“
Mit diesen Worten angelte er nach seinem Hemd, zog es sich über um dann seine Stiefel an zu ziehen.
Die Frau schüttelte den Kopf. „Du weißt was ich darüber denke ! Du solltest Hailey die Wahrheit erzählen und dann...“ Sie kam nicht einmal dazu weiter zu reden „Nein auf gar keinen Fall.“
grollte der junge Mann dabei mit einem Stiefel in der Hand auf sie deutend.
Du weißt sehr genau was dann geschieht und das will ich auf gar keinen Fall.“
„Schon gut schon gut.“ meinte sie schmollend und setzte sich einfach wieder während die machtlos zusah wie er sich gänzlich anzog.
„Ich komme wieder. Ich verspreche es dir.“ Als sie nur nickte, ging er zu ihr und nahm sie noch einmal in seine Arme.
„Danke.“ meinte er einfach und es war ihm klar das sie ihn nicht gerne gehen ließ. Aber es musste sein, wollte er nicht das seine Familie und vor allem Hailey argwöhnisch wurde.

Ohne sich um zu sehen verließ er das Haus in dem er so viele Wochen verbracht hatte.
Den Sitz des Schwertes an seiner Seite überprüfend, als hinge sein Leben davon ab, machte er sich erst danach daran sein Pferd zu satteln und machte sich dann langsam auf den Weg zurück in Richtung Adoran … in Richtung Kronwalden....
Zurück in sein Leben.
Zahrak Salberg

Beitrag von Zahrak Salberg »

*SCHEPPER* Da wars schon aus mit der Beherrschung. Jetzt hatte er sich so sehr um Keylon gesorgt und Gedanken gemacht, dass das Bier zwar immer noch nicht angebrochen war, doch dafür platzte ihm nun vor lauter Nachdenken der Geduldsfaden und er schmiss den Tisch vor sich um. "Das ist mir so scheiß egal jetzt, Onkel Arwan wird wissen, was mit ihm ist. Und wenn ich ihn dazu zwingen muss mir zu sagen, was mit Keylon ist.", knurrte er wutentbrannt und war wohl tief im Inneren insgeheim erleichtert, dass Linnea nicht gerade oben schlief. So wanderte das Bier einfach auf die nächstbeste Ablagefläche, er schnappte sich den Mantel, legte ihn notdürftig über und stapfte hinaus.
Sein Weg führte ihn nach Adoran, wo er einen Boten losschickte, um Onkel Arwan mitzuteilen, dass er eine Auskunft über den Gesundheitszustand seines Bruders wünschte. Sollte er sich weigern, so solle der Bote ausrichten, dass Zahrak rüber kommen würde, um dafür zu sorgen, dass Arwan spricht. Der Bote nickte nur irritiert von dem angespannten Schneider und lief sogleich zu seinem Pferd, um in einem knappen Wochenlauf wieder da zu sein und Bericht zu erstatten.
Zahrak für seinen Teil ging daraufhin erst einmal ein paar Meter weiter und ließ all seine überschüssige Energie an der Trainingspuppe aus, bevor er wieder nach Hause ging, um die Spuren seines Wutausbruches zu beseitigen, bevor Linnea kommen würde. Na, ja. Zumindest halbwegs. Die leicht maltetrierten Thröne und der Tisch wurden einfach wieder richtig hingestellt und nur notfalls gegen oben gelagerte Ersatzteile ausgetauscht. An Schlaf war diese Nacht wohl auch nicht unbedingt zu denken. Nur das Nötigste, damit er kurz darauf wieder an die Arbeit konnte, die aktuell das Einzige war, worin er Ablenkung von dem ganzen Nervenstress fand.
Zuletzt geändert von Zahrak Salberg am Donnerstag 2. April 2015, 16:17, insgesamt 3-mal geändert.
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Keylon von Salberg
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Beitrag von Keylon von Salberg »

Was vorher geschah.

Schon wieder …
„Tut mir leid Schatz, aber es muss wichtig sein, sonst hätte Onkel Arwan nicht nach mir geschickt.“
Hailey schimpfte natürlich, aber so leid es ihr wohl auch tat, musste sie ihn gehen lassen, und so leid es ihm selber tat, musste er der „Einladung“ Arwans Folge leisten.
Hätte er nur gewusst was ihn erwarten würde, wäre er scher nicht gegangen, aber wer konnte schon erahnen das so viel mehr hinter der Depesche stand.

Tagelang musste er den Plan gefasst haben.
Vorbereitungen getroffen, und selbst Hand angelegt haben um den Erfolg sichern zu können.
Ein Brief war schnell geschrieben und von daher hatte es für ihn wohl nur warten geheißen.

Keylon hatte sich einige Sachen gepackt und dann im frühen Morgengrauen die Kutsche in Richtung Bajard genommen.
Dort würde das Schiff dann mit den ersten Sonnenstrahlen ablegen.
Die Kutsche hielt um dann sofort nachdem er ausgestiegen war weiter zu fahren.
Keylon fröstelte, denn noch immer war der Morgen kalt und nebelig. Man konnte nur erahnen wie das Gesicht des Tages aussehen würde, aber dem jungen Mann war dies reichlich egal. Er hasste Schiffsreisen, und so war ihm nur wichtig das nicht gerade ein Sturm aufkommen würde.
Er fasste seinen Beutel fester und machte sich festen Schrittes auf in Richtung des kleines Fischerdorfes, als ihn ein leises Wimmern innehalten ließ.
Etwas unruhig sah er sich um, als das Wimmern zu einem leisen, kraftlosen Hilferuf, eines wohl kleinen Kindes wurde.
Ohne nach zu denken stellte Keylon seinen Rucksack ab, um dann das Schwert, das er immer bei sich trug, leise aus der ledernen Scheide zu ziehen..
Dennoch ließ sich das leise schabende Geräusch von Stahl auf Leder nicht gänzlich vermeiden.
So leise es ihm möglich wahr schlich er nun in Richtung des Gewimmers, das in der ganzen Zeit nicht nachgelassen hatte und ihn nur tiefer in den Wald hineinführte.
Der Mond war hinter den Wolken verschwunden und der Nebel ließ die Dunkelheit nur noch düsterer und irgendwie unheimlicher erscheinen.
Keylon musste zugeben das er froh war sein Schwert in der Hand zu haben, denn die Umgebung war nicht gerade sehr Vertrauenserwecken.

Vorsichtig schlich er weiter, als das Wimmern plötzlich verstummte.
Kurz hielt nun auch Keylon inne, und beschloß nun doch sich bemerkbar zu machen.
„Hey? Wo bist du? Ich will dir helfen. Aber du musst mir sagen wo du bist!“
Ließ er sich vernehmen und die Antwort erfolgte fast sofort.
„Hier bin ich !“
Doch längst war die Stimme nicht mehr die eines kleinen Jungen, noch war sie weit entfernt, sondern direkt hinter ihm. Und die Stimmlage selber war dunkler.... kratziger, ein Flüstern gleich … das ihm mehr als nur Bekannt vor kam.
Sofort wirbelte er herum aber zu mehr kam er nicht mehr wirklich.
Ein plötzlicher Schlag traf ihn und schleuderte ihn zurück.
Drakhon !!!
„Zu leicht... All zu Leicht.“ meinte er fast ein wenig verächtlich, noch bevor Keylon gänzlich auf dem Boden aufkam.
Dem jungen Mann war mit einem Schlag klar geworden das er hier in eine Falle gelaufen war. Er musste sogar ganz unbedarft an Dem Rabendiener vorbeigelaufen sein, der dann hinter ihm sicherlich sehr zufrieden aus dem Dunkel getreten war.

Hart prallte er auf, und biss sich dabei so hart auf die Zunge das er das Blut schmecken konnte. Aber eines ließ er nicht... Das Schwert los.
Es war seine Lebensversicherung in dieser für ihn so schlechten Situation, und so umklammerte er den Griff als hinge sein Leben davon ab.
Drakhon indes hatte es anscheinend nicht eilig.
Siegessicher blieb er an der Stelle stehen und wartete einfach.
Warum er sich so sicher fühlte erfuhr Keylon noch bevor er sich gänzlich erhoben hatte.
Klauenartige Hände griffen nach ihm. Und schon bald wankten aus dem Dunkel Skelette auf ihn zu.
Es hätte wie aus einem schlechten Roman stammen können.
Dunkelheit … Nebel... Untote und ER, Drakhon in seiner wallenden Robe.
Keylon kannte nur noch ein Ziel.
Drakhon!
Wenn er ihn erreichte konnte.... würde alles gut gehen.
Die Skelette waren wirklich kein Problem für ihn Zu geübt war er mit dem Schwert aber er war ebenso ohne eine geeignete Rüstung.
Und wie hieß es so schön? Viele Füchse sind des Jägers Tod?
Drakhon musste dieses Scharmützel lange vorbereitet haben, denn Keylon kam dem Krat'horianer keinen Fuß näher.
Immer wieder wurde er durch irgendetwas getroffen, und er hatte das Gefühl das je mehr Knochenmenschen er erschlug um so mehr tauchten dann auf.
Er zählte nicht … er schlug um sich bis ihn irgendetwas am Hinterkopf traf.
„Nur nicht das Schwert loslassen....“ waren wohl seine letzten Gedanken bevor er dann doch bewusstlos niedersank.
Gast

Beitrag von Gast »

Als das Familien Fest für sie frühzeitig beendet war, packte sie still und leise ihre sachen. Vorsichtig schälte sie sich in ihre Rüstung und zog weite Kleidung darüber.

Wo war Keylon?

Leise verliess sie das Haus und Nur ein Zettel wo darauf stand

"Zacki weiss bescheid", errinerte daran das Kiara hier war.


Mit ihrem Nachtschwarzen Rappen machte sie sich am Weg und verliess das Land richtung Heimat wo sie Onkel Arwan aufsuchte, um ihm zu berichten was in der neuen Heimat so vorsich ging.
Zahrak Salberg

Beitrag von Zahrak Salberg »

Es hatte was gedauert, bis er der Bote z Zahrak durchgekommen war. Ein Sturm hatte ihm die Reise erschwert, doch die Antwort kam nach dem Gespräch mit Kiara eh nicht mehr überraschend für den Schneider: Keylon war niemals bei Arwan angekommen und er wusste auch nicht, warum er das hätte sein sollen. "Verflucht! Verflucht, verflucht, verflucht!", schrie Zahrak rum und konnte sich nur durch wildes Herumlaufen davon abhalten auch noch die Einrichtung des Allerleis zu zertrümmern. Ein wütender Schrei musste noch raus, ehe er den Boten schuldbewusst, fast entschuldigend ansah. "Tut mir Leid! Ich danke dir für deine Arbeit! Nimm das als Lohn!" Mit diesen Worten drückte er dem Jungen einen kleinen Beutel mit Münzen und ein ebenso kleines Täschchen mit Süßigkeiten in die Hände. Nach einer kurzen Bedankung, gefolgt von einer Verabschiedung rannte der Bote wieder zurück und ließ den Schneider nachdenklich zurück.
Die aktuelle Lage machte es dem frisch gebackenen Verantwortungsträger nicht einfacher, seine Aufgaben zu erfüllen. Er musste den Laden weiter am Leben halten, Lin genügend Zeit und Aufmerksamkeit schenken, wollte Fin gleichzeitig als Freund ein wenig beistehen, musste auf seine Familie aufpassen und wollte zu allee dem auch noch selbst Keylon suchen und ihn persönlich wieder zurückholen. Aber zu aller erst musste - nein, Hailey konnte jetzt nicht erfahren, dass Keylon irgend was zugestoßen sein musste. Das würde sie in dieser Kriegszeit aus der Bahn werfen... Aber er hatte es ihr versprochen und sogar gesagt, dass er bald Bescheid wissen würde... Verzweifelnd raufte Zahrak sich die widerspinstigen Locken und riss fast daran, als würde er sich damit die Antwort auf seine vielen Fragen herunterziehen. "Verdammt, was mach ich..?" Hektisch schaute er sich im Garten der Mietstaverne um, als suche er etwas. "Zak, reiß dich zusammen! Du bist für die Familie verantwortlich, also bleibst du auch gefälligst bei ihr. Und Hailey wird sicher verstehen, dass du ihr das mit Key zwischenzeitig verschweigst. ... Naja, zumindest wirst du nicht von allein auf sie zukommen."
Seufzend nickte er und machte sich auf den Weg nach Kronwalden, um das Haus abzusichern und die Tiere wegzubringen, sollte es soweit kommen, dass die Orks dort angreifen sollten. Nur nichts Lin davon erzählen...
Zahrak Salberg

Beitrag von Zahrak Salberg »

Es hatte ein paar Tage gebraucht, bis der Schock über Keylons Wiederkehr und die Überforderung durch die gleichzeitige Orkschlacht ein Stück gesackt waren und Zahrak sich daran erinnerte, dass er Kiara Bescheid geben sollte, wenn Keylon wieder da wäre, bevor sie zurückkam. So verfasste er also ein kurzes, mehr als krakeliges Schreiben, was Kiara viel Mühen kosten würde bei der Entzifferung:


Kiara,

Key ist wieder da. Er ist nach Hause gekommen, aber ich mache mir trotz seiner körperlich recht guten Verfassung Sorgen. Komm bitte sofort wieder zurück, wir brauchen dich hier!


Zak


Jene mehr als kurze Nachricht wurde dann dem Jungen in die Hand gedrückt, den er bei der Evakuierung zu sich ins Handelshaus Allerlei genommen hatte und so machte sich jener auf, um Kiara zu suchen und ihr das Stück Papier zu geben...
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Keylon von Salberg
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Keylon von Salberg »

Das Erwachen war wie das Auftauchen, ein Luftholen nach einem tiefe Tauchgang.
Von jetzt auf gleich war er nicht mehr da wo er gewesen war. Ein Traum?
Der dunkle Keller, die kalten Mauern, die Ketten um sein rechtes Handgelenk, all das war einer wärme gewichen. Einen warmen Bett, helles Licht und einer warmen sanften Stimme die soviel Zuversicht ausströmte das er fast an einen neue verlock'ende Fantasie eine Bosheit Drakhons dachte, die ihn dazu bringen sollte Temora zu verraten und Kra'thor zu folgen.
Aber dafür strahlte diese Wärme zuviel Hoffnung... nein Sicherheit aus.

Keylon versuchte nicht einmal die Augen zu öffnen, zu stark war die Verlockung sich in dieser Wärme zu verlieren.
So musste es sich anfühlen wenn Temora persönlich die Hände schützend über einen hielt.
Das war die Lösung.
Er war tod! Das musste es sein.
Aber er atmete... Atmete man wenn man Tod war?
Und was würde er seiner Familie damit antun wenn es so wäre? Nein.
Das war keine Lösung.
Aber wo war er?

Das letzte woran er sich erinnern konnte war, das er halbtod vor Durst, Hunger mit wilden Fantasien in einem Dunklen Keller angekettet gewesen war.
Das rechte Handgelenk mit einer Schelle drumherum und einen Dolch daneben.
Oh ja er hätte sich befreien können.
Er hätte nur mal eben kurz seine Hand entfernen müssen mehr nicht.
Ganz einfach.
Nie wieder hätte er ein Schwert führen können.
Ja, wahrlich. Drakhon wusste sehr genau wie er ihn quälen konnte.
Immer und immer wieder hatte er die Stimme des Rabendieners in seinem Kopf gehört, bald schon das er sich nicht mal mehr sicher war ob er sie wirklich hörte oder es nur Einbildung war.
Immer und immer wieder.
Ja, Keylon zu töten war Drakhon wohl zu einfach. „Ich habe noch mehr mit dir vor.“ hatte er damals gesagt als er Keylon hatte töten können.
Genau wie jetzt.
„Komm zur dunklen Seite...“
Keylon schüttelte den Kopf.
Wo hatte er diesen Satz jemals gehört? Von Drakhon?
Naja nicht in dieser Form dennoch war es er wohl Sinngleich zu dem was man mit ihm geplant hatte.

Er hatte Drakhon um zwei unschuldige Kinderseelen gebracht, sowie um eine neue treue Dienerin.
Das musste der Kerl ihm ja übel nehmen.
Der Sieg über ihn, hieße auch ein Sieg über Temora... oder nicht?
Nein.
Temora war allgegenwertig, ihr nur einen Diener zu nehmen wäre nicht genug und Keylon selber wäre für sie sicherlich kein großer Verlust.
Doch war der Glaube an sie, seine Gebete was ihn in diesen Dunklen Stunden am Leben hielt und ihm die Hoffnung gab dies alles zu überstehen.
Er musste es einfach überstehen.
Er war es Hailey und seiner Familie schuldig. Vor allem Amelie …
Wie könnte er Amelie alleine lassen.
Und Hailey? Sie wäre sicherlich wütend auf ihn das er nicht um sein Leben gekämpft hatte, um zu ihr zurück zu kehren.

Er war sich sicher das dieses hier nicht sein Ende sein würde.
Er hatte noch eine Aufgabe.
Eine neue Aufgabe.
Ja, er würde Kämpfer um sich sammeln....
Er würde Kra'thors Kreaturen bekämpfen. Egal ob Rabendiener oder Untote... oder sonst für monströse Gestalten, wie Dämonen so wie Kra'thor einer war.
So wie einst Temora auch … der gerechte Zorn...
der gerechte Zorn
Erst in dem Moment hatte er bemerkt das er den Dolch in der linken Hand hatte.
Er ließ ihn einfach fallen.
Nein.
Er würde seine Hand noch brauchen um das Schwert zu führen.
Das Schwert im Namen Temoras, zu ihrer Ehre.
Aber ersteinmal musste er hier herauskommen.
Nur wie? So geschwächt so verwirrt wie er war.
Immer wieder Visionen... Fantasien... Alpträume... Schmerzen....
Temora hilf....
Und sie hatte geholfen... oder etwa nicht? Wo war er? Wie …
„Seid ihr wach?“
Hörte er wieder diese sanfte Stimme.
„Ihr müsst keine Angst haben, ihr seid nun in Sicherheit. Ich habe euch im Wald gefunden.
Ich bin Schwester Tarila Sumor.“

Erst jetzt öffnete er die Augen und drehte den Kopf, leise die Worte der gerechte Zorn“ wispernd, als wolle er sich daran festhalten.
Er schien bereit erneut in Drakhons zufrieden dreinblickendes Gesicht zu sehen, im Glauben das dies hier erneut eines seiner Spielchen war.
Aber alles was er erblickte war eine Akuluthin der Temora.
„Ihr seid in Schwingenstein... in Sicherheit.“
Meinte sie noch einmal und diesmal schien es die Wahrheit zu sein.
Er hoffte es zumindest, denn daran erinnern wie er aus dem Keller entkam … oder an die letzten Tage, konnte er sich nicht mehr.
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