Assamarils Neue Heimat
- Tooru Weidenhang
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
- Wohnort: Hamburg
Tooru kam in dieser Nacht nicht dazu lang zu schlafen, schon nach einiger Zeit klopfte es laut oben an der Tuer. Als sie langsam die Treppe hochtrottete und an der Tuer ankam war dort bereits niemand mehr aber ein Zettel hing an der Tuer.
"Das Regiment hat A - Dietbald".
Sie rannte los, sie nahm das Schiff, und das naechste in Bajard mit dem Ziel Menekur. Sie rannte vom Hafen bis zum Haus der Yazir ohne eine Pause, ohne langsamer zu werden.
"Wo ist sie?!" frage sie Khalida panisch und erschoepft zugleich. Die Yazir waren unterwegs Pfand einzusammeln fuer den Tausch gegen ihre Sklavin.
Es war einer der wenigen Momente in denen Tooru voll und ganz hoffte sie wuerden Erfolg haben. "Tut ihnen weh, gute Jagd" sagte sie den Yazir bevor sie aufbrachen.
Wieder war da diese Hilfslosigkeit, dieses Gefuehl des Unnuetz sein. Wie oft hatte sie Assamaril vor diesen Tieren in Adoran gewarnt? Wie oft darum gebeten sich von all jenen fern zu halten. Doch nichts davon verstand sie oder wollte sie wahr haben...doch nun wuerde sie wissen von was Tooru immer sprach. Die einzige Hilfe die Tooru nun hat, das einzige was sie beruhigen konnte war ihr Rum, und so leerte sie ihre Flasche und wanderte orientierungslos durch die Wueste. Der Alkohol hatte sie vom Weg abkommen lassen und sie irrte ziellos umher bis ihr Koerper irgendwann nichtmehr konnte und im Sand liegen blieb waehrend die Kaelte der Nacht immer weiter hereinbrach.
"Das Regiment hat A - Dietbald".
Sie rannte los, sie nahm das Schiff, und das naechste in Bajard mit dem Ziel Menekur. Sie rannte vom Hafen bis zum Haus der Yazir ohne eine Pause, ohne langsamer zu werden.
"Wo ist sie?!" frage sie Khalida panisch und erschoepft zugleich. Die Yazir waren unterwegs Pfand einzusammeln fuer den Tausch gegen ihre Sklavin.
Es war einer der wenigen Momente in denen Tooru voll und ganz hoffte sie wuerden Erfolg haben. "Tut ihnen weh, gute Jagd" sagte sie den Yazir bevor sie aufbrachen.
Wieder war da diese Hilfslosigkeit, dieses Gefuehl des Unnuetz sein. Wie oft hatte sie Assamaril vor diesen Tieren in Adoran gewarnt? Wie oft darum gebeten sich von all jenen fern zu halten. Doch nichts davon verstand sie oder wollte sie wahr haben...doch nun wuerde sie wissen von was Tooru immer sprach. Die einzige Hilfe die Tooru nun hat, das einzige was sie beruhigen konnte war ihr Rum, und so leerte sie ihre Flasche und wanderte orientierungslos durch die Wueste. Der Alkohol hatte sie vom Weg abkommen lassen und sie irrte ziellos umher bis ihr Koerper irgendwann nichtmehr konnte und im Sand liegen blieb waehrend die Kaelte der Nacht immer weiter hereinbrach.
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Gast
Assamaril liegt auf einem Bett im Heilerzimmer des adoraner Regiments und kann nicht einschlafen. Sie war bei Amelie in Berchgard um einzukaufen Notizzettel und um zu bestellen Körbe für den Yazir-Haushalt.
Auf dem Weg zurück sie passierte das Stadttor von Bajard, das wurde bewacht von vielen adoraner Gardisten. Assamaril dachte zuerst, vielleicht es wäre besser zu nehmen einen anderen Weg, aber weil sie wurde gesehen schon, es wäre gewesen auffällig, umzukehren.
Eigentlich Assamaril hatte nichts zu befürchten, weil sie ist rechtschaffend. Aber seitdem sie ist Eigentum der Yazir, die Menschen in Adoran sind nervös. Leider es kommt dazu erschwerend, dass Tooru wird gesucht offensichtlich. Und Assamaril wusste nicht, ob jemand der Gardisten weiß, wie nah sie steht zu Tooru.
Beim Passieren sie konnte hören aus den Gesprächen der Gardisten, sie suchten Bartox. Assamaril hatte gesehen Bartox zweimal in LaCabeza. Ein furchtbarer Pirat, gefährlich und brutal, und er hat keine Angst davor, sich zu nehmen das, was er will haben.
Natürlich Tooru hatte erzählt zu Assa von dem Überfall, den hatten begangen Bartox und Tooru auf Aurea. Aurea benutzt das Bett im Nachbarraum des Heilerzimmers. Allerdings die Feldgeweihte hat einen Schlüssel. Assa nicht!
Assamaril hatte passiert das Tor schon fast, als doch der Wachtmeister Daske gab Anweisung, aufzuhalten Assamaril. Sofort zwei Gardisten stoppten sie, zuerst für eine Befragung nach Bartox. Dann sie fragten sie nach ihren Namen, und Assamaril nannte Atiya gehorsam. Einer der Gardisten las das Halsband, auf dem steht Assamaril als Eigentum der Yazir.
Offensichtlich Assamaril ist nicht so unbekannt, wie sie hatte gewünscht das. Der Oberst der Garde bekam Interesse und ließ festhalten Assamaril. In dem Augenblick Herr Cihan Yazir kam durch das Stadttor und erklärte die Besitzverhältnisse. Dann Assamaril hörte Luminas Stimme und sah sie dann als eine Frau, sie hatte ihr Gesicht tief in der Kapuze, und sie hielt griffbereit ihren Bogen. Assamaril konnte hören Luminas großen Hass gegen die Yazir. Der Oberst verbot aber Lumina zu erschießen Cihan.
Cihan hatte keine Chance zu befreien Atiya, aber er hatte vertreten die Interessen der Yazirs beeindruckend und ohne Respekt vor der Überzahl der Gardisten. Der Oberst war sehr freundlich zu Assamaril, und Assamaril bekam das Gefühl, er mag sie. Das machte traurig Assamaril mehr, weil sie wusste so natürlich, er meinte es gut mit ihr, als er ließ abführen sie als Schutzhäftling, und verursachte so eine Katastrophe vielleicht.
Es war schon spät, als Assamaril wurde gebracht in diese Heilerstube. Das Verhör sollte stattfinden am nächsten Tag. Und jetzt Assamaril kann nicht einschlafen.
Angst davor, was wird passieren jetzt. Die Yazir lassen sich nichts wegnehmen.
Angst davor, was ist, wenn sie kann nicht überzeugen von ihrer Freiwilligkeit im Verhör.
Angst davor, wie weit gehen die Fragen zu Tooru.
Angst davor, was passiert mit ihr, wenn sie ist zurück in MenekUr.
Assamaril schaut zur Tür ganze Zeit und wartete auf Aurea. sie hätte geredet mit ihr gerne.
Assamaril horchte in die Stille und achtete auf jedes Geräusch. Aber sie hörte nur ihren eigenen Atem.
Auf dem Weg zurück sie passierte das Stadttor von Bajard, das wurde bewacht von vielen adoraner Gardisten. Assamaril dachte zuerst, vielleicht es wäre besser zu nehmen einen anderen Weg, aber weil sie wurde gesehen schon, es wäre gewesen auffällig, umzukehren.
Eigentlich Assamaril hatte nichts zu befürchten, weil sie ist rechtschaffend. Aber seitdem sie ist Eigentum der Yazir, die Menschen in Adoran sind nervös. Leider es kommt dazu erschwerend, dass Tooru wird gesucht offensichtlich. Und Assamaril wusste nicht, ob jemand der Gardisten weiß, wie nah sie steht zu Tooru.
Beim Passieren sie konnte hören aus den Gesprächen der Gardisten, sie suchten Bartox. Assamaril hatte gesehen Bartox zweimal in LaCabeza. Ein furchtbarer Pirat, gefährlich und brutal, und er hat keine Angst davor, sich zu nehmen das, was er will haben.
Natürlich Tooru hatte erzählt zu Assa von dem Überfall, den hatten begangen Bartox und Tooru auf Aurea. Aurea benutzt das Bett im Nachbarraum des Heilerzimmers. Allerdings die Feldgeweihte hat einen Schlüssel. Assa nicht!
Assamaril hatte passiert das Tor schon fast, als doch der Wachtmeister Daske gab Anweisung, aufzuhalten Assamaril. Sofort zwei Gardisten stoppten sie, zuerst für eine Befragung nach Bartox. Dann sie fragten sie nach ihren Namen, und Assamaril nannte Atiya gehorsam. Einer der Gardisten las das Halsband, auf dem steht Assamaril als Eigentum der Yazir.
Offensichtlich Assamaril ist nicht so unbekannt, wie sie hatte gewünscht das. Der Oberst der Garde bekam Interesse und ließ festhalten Assamaril. In dem Augenblick Herr Cihan Yazir kam durch das Stadttor und erklärte die Besitzverhältnisse. Dann Assamaril hörte Luminas Stimme und sah sie dann als eine Frau, sie hatte ihr Gesicht tief in der Kapuze, und sie hielt griffbereit ihren Bogen. Assamaril konnte hören Luminas großen Hass gegen die Yazir. Der Oberst verbot aber Lumina zu erschießen Cihan.
Cihan hatte keine Chance zu befreien Atiya, aber er hatte vertreten die Interessen der Yazirs beeindruckend und ohne Respekt vor der Überzahl der Gardisten. Der Oberst war sehr freundlich zu Assamaril, und Assamaril bekam das Gefühl, er mag sie. Das machte traurig Assamaril mehr, weil sie wusste so natürlich, er meinte es gut mit ihr, als er ließ abführen sie als Schutzhäftling, und verursachte so eine Katastrophe vielleicht.
Es war schon spät, als Assamaril wurde gebracht in diese Heilerstube. Das Verhör sollte stattfinden am nächsten Tag. Und jetzt Assamaril kann nicht einschlafen.
Angst davor, was wird passieren jetzt. Die Yazir lassen sich nichts wegnehmen.
Angst davor, was ist, wenn sie kann nicht überzeugen von ihrer Freiwilligkeit im Verhör.
Angst davor, wie weit gehen die Fragen zu Tooru.
Angst davor, was passiert mit ihr, wenn sie ist zurück in MenekUr.
Assamaril schaut zur Tür ganze Zeit und wartete auf Aurea. sie hätte geredet mit ihr gerne.
Assamaril horchte in die Stille und achtete auf jedes Geräusch. Aber sie hörte nur ihren eigenen Atem.
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Gast
Am nächsten Tag Assamaril erfuhr einige Neuigkeiten. In der vergangenen Nacht die Familie Yazir hatte überfallen adoraner Gardisten, um zu erzwingen die Freigabe ihres Eigentums. Dabei zwei Gardisten wurden schwer verletzt.
Die Katastrophe war vor uns allen. Natürlich die Yazir lassen sich nicht wegnehmen ihr Eigentum. Das hatte verstanden Assamaril schon lange und nicht gefunden einen Ausweg. Für ihre Freiheit Menschen müssten bezahlen mit ihrem Blut und mit ihrem Leben. Und Assamaril sah, die adoraner Gardisten waren bereit dazu. Aber Assamaril war nicht bereit dazu; sie kann akzeptieren ihr Leben als Sklavin, aber sie kann nicht akzeptieren ein Leben in Freiheit, für das andere mussten bezahlen mit ihrem Leben. Der Preis für Freiheit ist vielleicht sehr groß. Zum einen die ersten Gardisten sprechen von Krieg gegen MenekUr. Zum anderen die Yazir würden niemals aufgeben zurück bekommen ihr Eigentum, sodass auch niemals wird aufhören, jemand muss bezahlen für Assamarils Freiheit.
Beim Verhör der Oberst hatte verstanden das sehr gut und diskutierte nicht mehr über Assamarils Freiwilligkeit. Er hatte zu lösen ein anderes Problem. Mit der Verhaftung er hatte provoziert einen Krieg. Er musste verhindern das und hoffte auf Assamarils Mithilfe. Er wünschte von ihr, sie soll schreiben einen Brief an den Kalifen mit der Bitte, er soll abholen sie aus Adoran. Oberst Vaughain van Nordwind suchte das Friedensgespräch mit MenekUr. Diese Idee Assamaril fand furchtbar schlecht. Zwar sie wollte unterstützen unbedingt das Bewahren des Friedens. Aber es war schlecht, sie bittet den Kalifen, weil sie gehört den Yazirs, und sie würde verärgern sie, wenn sie schreibt Imraan Omar statt zu ihnen. Aber Assamaril konnte überzeugen den Oberst, sie schreibt Anisah, sie ist Ehefrau des Kalifen und Assamarils Herrin, weil sie ist geborene Yazir. Außerdem Assamaril ist sicher, Anisah mag sie. Sie schrieb den Brief und der Oberst übergab an Vogtin Nyome, sie brachte ihn mit nach MenekUr.
Als Assamaril erfuhr, Tooru ist im adoraner Kerker, sie fragte den Oberst van Nordwind um eine Belohnung dafür, wenn ihr Brief erhält den Frieden. Der Oberst war großzügig und versprach Assamaril, Tooru bekommt zurück ihre Freiheit, wenn der Frieden bliebe erhalten.
Assamaril wurde nicht mehr eingesperrt. Sie bekam auch keine Wache. Sie durfte nicht verlassen Adoran und bekam ein Gästezimmer in Nyomes Haus im Adelsviertel.
Der Plan von dem Oberst funktionierte. Anisah und Abbar Omar kamen um abzuholen die Sklavin. Nyome brachte mit Assamarils Ersatzbürgerbrief, um zu verbrennen ihn vor Zeugen, als Zeichen dafür, dass Assamaril ist keine Bürgerin Adorans mehr. Somit sie steht nicht mehr unter adoraner Schutz, und es gibt keine Veranlassung mehr für die Gardisten zu kämpfen um Assamarils Freiheit. Somit es gab keinen Grund für kriegerische Auseinandersetzungen. Es wurden vereinbart sogar Friedensgespräche.
Für Assamaril es war ihr großer Tag. Sie ist stolz auf sich, sie hat mitgewirkt entscheidend für den Frieden. Sie konnte befreien Tooru aus der Gefangenschaft, weil der Oberst hielt sein Versprechen. Und … Assamaril erlebte zum ersten Mal, sie kann mögen einen Mann. Als Vaughain und sie hatten ein Vieraugengespräch, er hatte geschaut in Assamarils Seele etwas, als allererster Mann. Niemals vorher hatte gesehen ein Mann mehr in ihr als das, was zeigten deren Augen und hörten deren Ohren. Als der Oberst hielt sein Versprechen, und versuchte nicht zu betrügen Assamaril, sie hatte gefühlt etwas Neues, etwas, das war niemals da vorher. Winziges Vertrauen zu einem Mann!
Aber Assamaril musste bezahlen auch für ihren Erfolg. Anisah ohrfeigte Atiya, aber das war weniger Strafe, als die Sklavin hatte erwartet, sie würde bekommen. Außerdem Anisah verzieh Atiya danach.
Die größte Strafe war zu verlieren Liliana als Freundin. Für Liliana die Freiheit ist das wichtigste für einen Menschen. Für sie das ist etwas, wofür es lohnt sich zu kämpfen, auch wenn das Opfer ist sehr hoch. Assamaril kämpft nicht darum, und lehnt ab sogar adorans Schutz. Liliana tut das weh sehr, sodass sie kann nicht mehr ertragen Assamarils Weg. Assamaril kann verstehen das. Ihre letzte Freundin, Amelie, fühlt ähnlich wie Lili, und es tut ihr weh immer, zu sehen das Sklavenband um Assamarils Hals.
Naema war die Frau, sie hatte gelernt mit Assamaril damals für den Bürgerbrief. Naema war Assamarils heimlicher Schwarm, weil sie ist begeistert von Naemas Klugheit und von ihrer Schönheit von Anfang an, als Assa hatte gesehen sie im Bunten Kessel das erste Mal. Damals beide blieben Fremde, doch seit Assamarils Verhaftung, beide Frauen gehen aufeinander zu etwas freundschaftlich.
Hailey Drachenfels ist Lilianas Adoptivtochter. Eigentlich Assamaril weiß nicht viel über Hailey. Wenn sie schaut in Haileys Gesicht, dann sie hat das Gefühl, Hailey hat erlebt und gesehen schon viel Schreckliches. Aber Assamaril hatte nicht gefunden Vertrauen und Interesse in sie. Hailey wirkte kühl auf Assamaril damals, so wie auch Naema damals. Bei Naema es ist Zurückhaltung, das weiß Assamaril. Aber damals es war eine Zeit, Assamaril empfand kühl fast alle Menschen sowieso. Zu Hailey eigentlich Assamaril war immer abweisend. Aber Hailey hatte nie aufgehört zu sein freundlich zu Assa oder zu verlieren ihr Interesse.
Assamaril weiß nicht, ob Freundschaften werden entstehen, obwohl sie kann gebrauchen Freundschaften sehr. Sie weiß auch nicht, ob sie kann mitbringen irgendetwas in die Freundschaft. Freundschaften wachsen oder sie wachsen nicht. Aber wenn sie wachsen, dann sie brauchen eine lange Zeit. Aber wenn sie sind aufgewachsen, dann es sind starke Bäume. Assamaril erinnert sich sehr gut daran, wie lange es hatte gedauert, bis sie hatte gefunden Vertrauen zu Amelie. Aber jetzt dieser Baum ist geworden sehr stark.
Tooru ist ganz nah an Assamarils Herz. Der Grund dafür ist, dass Tooru geht spazieren in Assaamrils Seele, so als ob sie ist dort zuhause. Eigentlich Assamaril arbeitet immer noch an ihrem Vertauen zu Tooru. Aber trotzdem sie genießt die Nähe mit Tooru jedes Mal, wenn die beiden haben die Gelegenheit zu sehen sich heimlich.
Die nächste Neuigkeit ist, dass Amar tritt zurück als Oberhaupt der Familie Yazir. Neues Oberhaupt ist Sahid, der Mann vor dem Assa hat die meiste Angst. Es sind schwierige Zeiten für Atiya zurzeit. Sie hat Angst vor Sahid und vor Khalida. Anisah ist meistens im Palast. Zaki wird mehr und mehr unfreundlich und ungerecht. Auch Cihan lässt aus seine schlechte Laune an Atiya. Die Sklavin Dschariya wird mehr und mehr wichtig für Assamaril Manchmal Dschariya ist die einzige Person im Haus, sie ist freundlich zu Assamaril. Und immer mehr Dschariya muss trösten sie.
Die Katastrophe war vor uns allen. Natürlich die Yazir lassen sich nicht wegnehmen ihr Eigentum. Das hatte verstanden Assamaril schon lange und nicht gefunden einen Ausweg. Für ihre Freiheit Menschen müssten bezahlen mit ihrem Blut und mit ihrem Leben. Und Assamaril sah, die adoraner Gardisten waren bereit dazu. Aber Assamaril war nicht bereit dazu; sie kann akzeptieren ihr Leben als Sklavin, aber sie kann nicht akzeptieren ein Leben in Freiheit, für das andere mussten bezahlen mit ihrem Leben. Der Preis für Freiheit ist vielleicht sehr groß. Zum einen die ersten Gardisten sprechen von Krieg gegen MenekUr. Zum anderen die Yazir würden niemals aufgeben zurück bekommen ihr Eigentum, sodass auch niemals wird aufhören, jemand muss bezahlen für Assamarils Freiheit.
Beim Verhör der Oberst hatte verstanden das sehr gut und diskutierte nicht mehr über Assamarils Freiwilligkeit. Er hatte zu lösen ein anderes Problem. Mit der Verhaftung er hatte provoziert einen Krieg. Er musste verhindern das und hoffte auf Assamarils Mithilfe. Er wünschte von ihr, sie soll schreiben einen Brief an den Kalifen mit der Bitte, er soll abholen sie aus Adoran. Oberst Vaughain van Nordwind suchte das Friedensgespräch mit MenekUr. Diese Idee Assamaril fand furchtbar schlecht. Zwar sie wollte unterstützen unbedingt das Bewahren des Friedens. Aber es war schlecht, sie bittet den Kalifen, weil sie gehört den Yazirs, und sie würde verärgern sie, wenn sie schreibt Imraan Omar statt zu ihnen. Aber Assamaril konnte überzeugen den Oberst, sie schreibt Anisah, sie ist Ehefrau des Kalifen und Assamarils Herrin, weil sie ist geborene Yazir. Außerdem Assamaril ist sicher, Anisah mag sie. Sie schrieb den Brief und der Oberst übergab an Vogtin Nyome, sie brachte ihn mit nach MenekUr.
Als Assamaril erfuhr, Tooru ist im adoraner Kerker, sie fragte den Oberst van Nordwind um eine Belohnung dafür, wenn ihr Brief erhält den Frieden. Der Oberst war großzügig und versprach Assamaril, Tooru bekommt zurück ihre Freiheit, wenn der Frieden bliebe erhalten.
Assamaril wurde nicht mehr eingesperrt. Sie bekam auch keine Wache. Sie durfte nicht verlassen Adoran und bekam ein Gästezimmer in Nyomes Haus im Adelsviertel.
Der Plan von dem Oberst funktionierte. Anisah und Abbar Omar kamen um abzuholen die Sklavin. Nyome brachte mit Assamarils Ersatzbürgerbrief, um zu verbrennen ihn vor Zeugen, als Zeichen dafür, dass Assamaril ist keine Bürgerin Adorans mehr. Somit sie steht nicht mehr unter adoraner Schutz, und es gibt keine Veranlassung mehr für die Gardisten zu kämpfen um Assamarils Freiheit. Somit es gab keinen Grund für kriegerische Auseinandersetzungen. Es wurden vereinbart sogar Friedensgespräche.
Für Assamaril es war ihr großer Tag. Sie ist stolz auf sich, sie hat mitgewirkt entscheidend für den Frieden. Sie konnte befreien Tooru aus der Gefangenschaft, weil der Oberst hielt sein Versprechen. Und … Assamaril erlebte zum ersten Mal, sie kann mögen einen Mann. Als Vaughain und sie hatten ein Vieraugengespräch, er hatte geschaut in Assamarils Seele etwas, als allererster Mann. Niemals vorher hatte gesehen ein Mann mehr in ihr als das, was zeigten deren Augen und hörten deren Ohren. Als der Oberst hielt sein Versprechen, und versuchte nicht zu betrügen Assamaril, sie hatte gefühlt etwas Neues, etwas, das war niemals da vorher. Winziges Vertrauen zu einem Mann!
Aber Assamaril musste bezahlen auch für ihren Erfolg. Anisah ohrfeigte Atiya, aber das war weniger Strafe, als die Sklavin hatte erwartet, sie würde bekommen. Außerdem Anisah verzieh Atiya danach.
Die größte Strafe war zu verlieren Liliana als Freundin. Für Liliana die Freiheit ist das wichtigste für einen Menschen. Für sie das ist etwas, wofür es lohnt sich zu kämpfen, auch wenn das Opfer ist sehr hoch. Assamaril kämpft nicht darum, und lehnt ab sogar adorans Schutz. Liliana tut das weh sehr, sodass sie kann nicht mehr ertragen Assamarils Weg. Assamaril kann verstehen das. Ihre letzte Freundin, Amelie, fühlt ähnlich wie Lili, und es tut ihr weh immer, zu sehen das Sklavenband um Assamarils Hals.
Naema war die Frau, sie hatte gelernt mit Assamaril damals für den Bürgerbrief. Naema war Assamarils heimlicher Schwarm, weil sie ist begeistert von Naemas Klugheit und von ihrer Schönheit von Anfang an, als Assa hatte gesehen sie im Bunten Kessel das erste Mal. Damals beide blieben Fremde, doch seit Assamarils Verhaftung, beide Frauen gehen aufeinander zu etwas freundschaftlich.
Hailey Drachenfels ist Lilianas Adoptivtochter. Eigentlich Assamaril weiß nicht viel über Hailey. Wenn sie schaut in Haileys Gesicht, dann sie hat das Gefühl, Hailey hat erlebt und gesehen schon viel Schreckliches. Aber Assamaril hatte nicht gefunden Vertrauen und Interesse in sie. Hailey wirkte kühl auf Assamaril damals, so wie auch Naema damals. Bei Naema es ist Zurückhaltung, das weiß Assamaril. Aber damals es war eine Zeit, Assamaril empfand kühl fast alle Menschen sowieso. Zu Hailey eigentlich Assamaril war immer abweisend. Aber Hailey hatte nie aufgehört zu sein freundlich zu Assa oder zu verlieren ihr Interesse.
Assamaril weiß nicht, ob Freundschaften werden entstehen, obwohl sie kann gebrauchen Freundschaften sehr. Sie weiß auch nicht, ob sie kann mitbringen irgendetwas in die Freundschaft. Freundschaften wachsen oder sie wachsen nicht. Aber wenn sie wachsen, dann sie brauchen eine lange Zeit. Aber wenn sie sind aufgewachsen, dann es sind starke Bäume. Assamaril erinnert sich sehr gut daran, wie lange es hatte gedauert, bis sie hatte gefunden Vertrauen zu Amelie. Aber jetzt dieser Baum ist geworden sehr stark.
Tooru ist ganz nah an Assamarils Herz. Der Grund dafür ist, dass Tooru geht spazieren in Assaamrils Seele, so als ob sie ist dort zuhause. Eigentlich Assamaril arbeitet immer noch an ihrem Vertauen zu Tooru. Aber trotzdem sie genießt die Nähe mit Tooru jedes Mal, wenn die beiden haben die Gelegenheit zu sehen sich heimlich.
Die nächste Neuigkeit ist, dass Amar tritt zurück als Oberhaupt der Familie Yazir. Neues Oberhaupt ist Sahid, der Mann vor dem Assa hat die meiste Angst. Es sind schwierige Zeiten für Atiya zurzeit. Sie hat Angst vor Sahid und vor Khalida. Anisah ist meistens im Palast. Zaki wird mehr und mehr unfreundlich und ungerecht. Auch Cihan lässt aus seine schlechte Laune an Atiya. Die Sklavin Dschariya wird mehr und mehr wichtig für Assamaril Manchmal Dschariya ist die einzige Person im Haus, sie ist freundlich zu Assamaril. Und immer mehr Dschariya muss trösten sie.
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Gast
Atiya lässt sich fallen in ihr Schlaflager neben Dschariya. Seitdem Sahid ist das Oberhaupt der Yazir, die Sklavinnen schlafen im Frauenschlafsaal offiziell. Die Sklavinnen hatten geschlafen dort vorher schon ohne Wissen von Amar.
Aber seitdem Sahid ist das Oberhaupt, es hat sich verändert noch mehr. Es gab einen Machtkampf zwischen Khalida und Zaki, bei dem Zaki hat angekündigt zweimal, zu töten Atiya.
Atiya ist sehr müde, aber trotzdem sie muss denken darüber. Sie ist Sklavin seit drei Mondläufen, und sie wurde geschlagen, bestraft, beleidigt, und man drohte ihr mit dem Tod viele Male. Bei diesem Machtkampf sie erkannte, wie tief muss sein Zakis Hass gegen sie. Sie fragte sich, ob er hatte gekauft sie, nur um zu hassen sie. Sahid hatte gegeben die Sklaven in Khalidas Verantwortung. Natürlich, Khalida als Herrin ist die bessere Wahl für Atiya als Zaki, der sich vorstellen kann zu töten seine Sklavin. Bei Khalida als Herrin Atiya fühlt keine Angst um ihr Leben, obwohl Khalida hatte gedroht mit dem Tod auch schon einige Male.
Seit der Bestrafung mit der Peitsche Atiyas Angst vor Khalida und auch vor Sahid ist sehr groß. Die Bestrafung mit dem Stock ist nicht mehr so schlimm in Atiyas Augen, seitdem sie hatte gefühlt die Peitsche. Seitdem Khalida versucht zu gewinnen Atiyas Vertrauen mit Worten, Geduld und dann mit Gewalt.
Sahid beendete den Machtkampf mit strengen Worten zugunsten Khalida. Zaki verliert seine Ansprüche über Atiya. Er darf nicht mehr bestrafen Atiya sondern muss sich beschweren bei Khalida. Zwar sieht es aus, als ob das ist gut für Atiya. Aber sie weiß, wenn Zaki beschwert sich bei Khalida, sie wird bestrafen Atiya oder zulassen Zaki bestraft Atiya, auch wenn die Beschwerde ist unbegründet. Khalida kann nicht gebrauchen Zaki als Feind in der Familie wegen einer Sklavin.
Aber es gibt noch eine dritte Person im Gespräch als Besitzerin von Atiya. Naila hatte gebeten Sahid zu überlassen Atiya zu ihr, und Khalida hatte unterstützt diese Anfrage. Naila hatte sich zurück gehalten die ganze Zeit, deshalb Atiya war sehr überrascht. Auch jetzt, Atiya liegt da mit offenen Augen und grübelt darüber, was hat das für eine Bedeutung. Was ist Khalidas Plan? Oder ist sie gescheitert in der Erziehung und gibt Naila einen Versuch? Atiya konnte noch nicht einschätzen Naila. Einerseits Naila lässt zu, Khalida bestraft Atiya, andererseits sie hat keine Angst zu kritisieren Zaki, wenn er schikaniert Atiya.
Sahid hatte abgelehnt und wiederholt, dass Khalida ist verantwortlich für beide Sklavinnen und dass er beobachtet ihren Erfolg oder Misserfolg sehr genau.
Atiya schließt ihre Augen. Sie ist besorgt darüber, dass das Interesse der Yazir an ihr wächst an. Besonders Naila macht ihr Sorgen, weil sie scheint zu sein ordentlich und genau. Das Atiya kann nicht gebrauchen, denn die Yazirs hatten nicht überprüft Atiyas „notwendige“ Einkäufe oder das Gold sie verwendet dafür. Wenn Naila übt aus ihre Herrschaft über Atiya, die Sklavin muss sein noch vorsichtiger. Die heimlichen Treffen mit Tooru werden schwieriger werden. Tooru! Atiya seufzt lautlos. Eigentlich sie muss sein bei Tooru ganze Zeit und aufpassen auf sie. Tooru hat immer furchtbare Ideen, und wenn Assamaril ist nicht bei ihr, dann Tooru führt aus ihre Ideen, ohne dass jemand hält sie auf. Assamaril macht sich große Sorgen. Für sie Tooru gibt sich Mühe zu zerstören ihr eigenes Leben.
Ein neuer Herr und eine neue Herrin haben erreicht das Yazir-Anwesen. Rahim, ein Magier und Gelehrter, der ist vertieft in seinen Studien. Er ist freundlich zu Atiya und wirkt so, als ob es gibt keinen Unterschied zwischen Yazir und Sklaven. Das scheint nicht zu haben eine Bedeutung für ihn, stattdessen seine Studien. Atiya bemerkt, Khalida mag ihn nicht.
Mariya ist Schmiedin und wirkt, sie hätte werden sollen ein Mann. Sie konnte nicht leiden Atiya von Anfang. Aber Atiya ist es gewohnt, sie wird nicht gemocht von den meisten ihrer Herren und Herrinnen. Faaith spricht aus ihre Abneigung sogar in Atiyas Nähe.
Mittlerweile sie versteht Menek schon etwas gut und hört Gespräche über die Sklavinnen.
Atiya öffnet ihre Augen wieder und schaut umher im Schlafsaal. Sie hat das Gefühl, sie schläft in einer Schlangengrube. Sie schaut zu Dschariya, sie ist geworden wie eine Schwester zu ihr. Sie trösten sich gegenseitig in ihren Verzweiflungen. Drei Mondläufe, und nichts ist mehr so, wie es war vorher. Nichts ist geblieben.
Aber seitdem Sahid ist das Oberhaupt, es hat sich verändert noch mehr. Es gab einen Machtkampf zwischen Khalida und Zaki, bei dem Zaki hat angekündigt zweimal, zu töten Atiya.
Atiya ist sehr müde, aber trotzdem sie muss denken darüber. Sie ist Sklavin seit drei Mondläufen, und sie wurde geschlagen, bestraft, beleidigt, und man drohte ihr mit dem Tod viele Male. Bei diesem Machtkampf sie erkannte, wie tief muss sein Zakis Hass gegen sie. Sie fragte sich, ob er hatte gekauft sie, nur um zu hassen sie. Sahid hatte gegeben die Sklaven in Khalidas Verantwortung. Natürlich, Khalida als Herrin ist die bessere Wahl für Atiya als Zaki, der sich vorstellen kann zu töten seine Sklavin. Bei Khalida als Herrin Atiya fühlt keine Angst um ihr Leben, obwohl Khalida hatte gedroht mit dem Tod auch schon einige Male.
Seit der Bestrafung mit der Peitsche Atiyas Angst vor Khalida und auch vor Sahid ist sehr groß. Die Bestrafung mit dem Stock ist nicht mehr so schlimm in Atiyas Augen, seitdem sie hatte gefühlt die Peitsche. Seitdem Khalida versucht zu gewinnen Atiyas Vertrauen mit Worten, Geduld und dann mit Gewalt.
Sahid beendete den Machtkampf mit strengen Worten zugunsten Khalida. Zaki verliert seine Ansprüche über Atiya. Er darf nicht mehr bestrafen Atiya sondern muss sich beschweren bei Khalida. Zwar sieht es aus, als ob das ist gut für Atiya. Aber sie weiß, wenn Zaki beschwert sich bei Khalida, sie wird bestrafen Atiya oder zulassen Zaki bestraft Atiya, auch wenn die Beschwerde ist unbegründet. Khalida kann nicht gebrauchen Zaki als Feind in der Familie wegen einer Sklavin.
Aber es gibt noch eine dritte Person im Gespräch als Besitzerin von Atiya. Naila hatte gebeten Sahid zu überlassen Atiya zu ihr, und Khalida hatte unterstützt diese Anfrage. Naila hatte sich zurück gehalten die ganze Zeit, deshalb Atiya war sehr überrascht. Auch jetzt, Atiya liegt da mit offenen Augen und grübelt darüber, was hat das für eine Bedeutung. Was ist Khalidas Plan? Oder ist sie gescheitert in der Erziehung und gibt Naila einen Versuch? Atiya konnte noch nicht einschätzen Naila. Einerseits Naila lässt zu, Khalida bestraft Atiya, andererseits sie hat keine Angst zu kritisieren Zaki, wenn er schikaniert Atiya.
Sahid hatte abgelehnt und wiederholt, dass Khalida ist verantwortlich für beide Sklavinnen und dass er beobachtet ihren Erfolg oder Misserfolg sehr genau.
Atiya schließt ihre Augen. Sie ist besorgt darüber, dass das Interesse der Yazir an ihr wächst an. Besonders Naila macht ihr Sorgen, weil sie scheint zu sein ordentlich und genau. Das Atiya kann nicht gebrauchen, denn die Yazirs hatten nicht überprüft Atiyas „notwendige“ Einkäufe oder das Gold sie verwendet dafür. Wenn Naila übt aus ihre Herrschaft über Atiya, die Sklavin muss sein noch vorsichtiger. Die heimlichen Treffen mit Tooru werden schwieriger werden. Tooru! Atiya seufzt lautlos. Eigentlich sie muss sein bei Tooru ganze Zeit und aufpassen auf sie. Tooru hat immer furchtbare Ideen, und wenn Assamaril ist nicht bei ihr, dann Tooru führt aus ihre Ideen, ohne dass jemand hält sie auf. Assamaril macht sich große Sorgen. Für sie Tooru gibt sich Mühe zu zerstören ihr eigenes Leben.
Ein neuer Herr und eine neue Herrin haben erreicht das Yazir-Anwesen. Rahim, ein Magier und Gelehrter, der ist vertieft in seinen Studien. Er ist freundlich zu Atiya und wirkt so, als ob es gibt keinen Unterschied zwischen Yazir und Sklaven. Das scheint nicht zu haben eine Bedeutung für ihn, stattdessen seine Studien. Atiya bemerkt, Khalida mag ihn nicht.
Mariya ist Schmiedin und wirkt, sie hätte werden sollen ein Mann. Sie konnte nicht leiden Atiya von Anfang. Aber Atiya ist es gewohnt, sie wird nicht gemocht von den meisten ihrer Herren und Herrinnen. Faaith spricht aus ihre Abneigung sogar in Atiyas Nähe.
Mittlerweile sie versteht Menek schon etwas gut und hört Gespräche über die Sklavinnen.
Atiya öffnet ihre Augen wieder und schaut umher im Schlafsaal. Sie hat das Gefühl, sie schläft in einer Schlangengrube. Sie schaut zu Dschariya, sie ist geworden wie eine Schwester zu ihr. Sie trösten sich gegenseitig in ihren Verzweiflungen. Drei Mondläufe, und nichts ist mehr so, wie es war vorher. Nichts ist geblieben.
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Gast
Atiya sitzt in der Küche in der Ecke auf dem Boden und schaut auf das Dokument, das hält sie in ihren Händen. Sie kann es nicht lesen sehr gut. Aber sie erkennt das Wort „Atiya“. Die Sklavin weiß, was ist das. Aber sie ist nicht sicher, wie sollte sie fühlen jetzt? Atiya ist nun Bürgerin MenekUrs. Sie wurde nicht gefragt, ob sie wollte das sein. Herrin Khalida hatte gesagt zu ihr nur, sie soll anziehen ordentlich und mitkommen zum Statthalter. Der Statthalter ist der Kalif Imraan Omar kommissarisch zurzeit.
Imraan stellte Fragen zu Atiya und verbot Khalida zu antworten. Die Fragen waren ähnlich wie die, die hatte gestellt Liliana früher. Und Atiyas Antworten waren die selben auch, immer positiv für die Yazirs. Dann der kluge Kalif stellte die Frage, was verbindet Atiya mit MenekUr. Atiya kannte nicht den Zweck der Fragen, deshalb sie berührte ihr Sklavenhalsband. Dann sie sah die Enttäuschung in Imraans Gesicht, dass nur die Sklaverei band Atiya an MenekUr. Khalida bekam die Erlaubnis zu antworten zusätzlich, dass Atiya kommt zurück nach MenekUr immer wieder, sodass es wäre mehr in Atiyas Herz für MenekUr als nur Sklaverei. Der Kalif war auch der Meinung, Atiya gehört nach MenekUr, und er stellte aus den Bürgerbrief, den Asssamaril hält in ihren Händen. Gefragt? Nein, sie wurde nicht gefragt, ob sie das möchte. Atiya schüttelt ihren Kopf ungläubig. Sie haben wirklich eingebürgert eine Sklavin. Wahrscheinlich es sollte sein eine Ehre für Atiya. Und jetzt Atiya sitzt auf dem Boden und denkt nach darüber, was fühlt sie. Sie war sicher, sie ist keine Menekanerin. Ihr Herz und die Menekaner erinnern sie daran ganze Zeit, sie ist eine „Wilde“. Ist MenekUr ihr Zuhause? Sie zwingt sich nachzudenken über die Frage. Zuhause Assamaril hatte gefühlt ein einziges Mal etwas, das war in Berchgard bei Lili und bei Kersti. Aber das war lange her, und viel veränderte sich. In Adoran sie fühlte nicht zuhause. Zu viele Menschen und zu viel Sehnsucht nach Berchgard. In Adoran sie wurde gefragt, ob sie möchte werden Bürgerin der Stadt. In Menekur sie wurde nicht gefragt. Aber trotzdem es war kaum ein Unterschied. In Adoran Lili hatte gedrängt Assa sehr zu werden Bürgerin. Lili meinte es gut, und wahrscheinlich sie hatte recht auch, denn ohne die Bürgerrechte Assa hätte nicht arbeiten können.
Als Tooru kam in ihr Leben, Assamaril hatte Hoffnung zu finden ein Zuhause mit ihr in Adoran. Aber als Tooru machte Schluss, Adoran konnte nicht halten Assamaril, obwohl es kümmerten sich so viele Menschen um Assamaril. Atiya schüttelte den Kopf. Nein, es war nicht die Schuld der Bürger. So viele hatten sich bemüht um Assamaril. Und sie fühlte sich beschämt darin nun, weggegangen zu sein.
Was Tooru konnte tun sehr gut in Adoran, sie konnte tun wieder bei Assamaril eines Tages. Sie wusste genau, wie sie kann kämpfen um Assamarils Herz. Assa hätte gewehrt sich gerne mehr. Eigentlich sie plante nicht zu geben Tooru eine Chance. Und Tooru hatte auch nicht verdient das. Aber Toorus Liebe zu ihr wirkt echt, und es berührt Assamarils Herz. Und was fühlt Assamaril für Tooru? Atiya lächelt.
Und Tooru bemüht sich sehr um das, was Assamaril suchte seit Berchgard. Ein Zuhause. La Cabeza? Die Insel, sie hatte versklavt und verkauft Assamaril? Mit Tooru als Partnerin? Die Frau, sie lebt ihr Leben in einem Orkan? Mit Amie? Dem vierjährigen Mädchen, das Mädchen, das möchte werden Piratin, eine von den Art Menschen, die Assamaril müsste verachten eigentlich? Als Atiya? Der Sklavin, die Herren und Herrinnen würden sie töten lieber, als sie gehen lassen?
„Ist MenekUr mein Zuhause?“, Atiya fragt leise und schaut auf den Bürgerbrief wieder. „Sind die Yazir meine Familie? Ist Sahid der liebevolle Vater?“ Atiya rollt ihre Augen, schaut auf und prüft, ob sie ist noch alleine. Dann sie sieht die Menschen um sich herum in ihren Gedanken.
Sahid: Das Familienoberhaupt. Ein strenger Patriarch, der war freundlich zu Atiya und wirkte friedlich und ungefährlich. Dann eines Tages er verurteilte Atiya zu Peitschenschläge. Seitdem Atiya hat Angst und Misstrauen zu Sahid. Atiya sieht zwar, Sahid beschützt die Sklavin nach seinen Worten vor Tod, Missbrauch und Verkauf, aber das Misstrauen ist zu groß, als das diese Worte könnten ändern Atiyas Angst. Angst ist ein nützliches Werkzeug.
Khalida: Khalidas Freundlichkeit und Zuneigung können sein überzeugend. Aber Atiya fühlt Khalidas Kälte. Ihre Herrin liebt Gewalt und Intrigen. Ihr Mitleid ist eine Maske, und Atiya ist ihr Spielzeug, das sie hat gern an einem Tag und macht kaputt an einem anderen Tag. Atiya fühlt sehr gut, sie ist ein wertvolles Spielzeug – aber sie ist nur Spielzeug! Atiya hat Glück, die meiste Zeit Khalida hat gern ihr Spielzeug und achtet darauf sehr gut. Manchmal sie ist großzügig, meistens streng und immer geheimnisvoll. Atiya schafft nicht gut zu erraten Khalidas Gedanken. Aber Atiya ist sicher, sie kennt Khalida besser, als Khalida ahnt das.
Seitdem Khalida hat bestraft Atiya mit der Peitsche, die Sklavin hat große Angst vor Khalida, obwohl sie wurde nicht mehr hart bestraft seitdem.
Zaki: Ihr früherer Herr. Er hasst Atiya und würde sie töten, wenn er findet einen Grund und die Erlaubnis. Davon Atiya ist überzeugt. Sahid hat verboten Zaki zu bestrafen Atiya direkt. Außerdem Sahid hat erklärt ihm, Khalida hat Verantwortung über die Sklavinnen. Zwar Zaki hat akzeptiert, aber er ist schlecht zu Atiya weiterhin. Atiya hat große Angst vor ihn. In seiner Gegenwart sie fühlt sich am wenigsten als Mensch.
Jala: Bei Jala Atiya fühlt sich immer wie ein Hase, während Jala ist eine Riesenschlange, sie lächelt zu dem Hasen. Atiya weiß nicht wirklich, wie denkt Jala. Aber die Sklavin hat erkannt, Jala sieht Atiya als Spielzeug noch viel mehr als Khalida tut das. Und sie sieht, Jala hat Freude an Atiyas Bestrafungen.
Suraya: Die Schneiderin behandelt Atiya gut. Allerdings sie erwartet viel von ihr. Und Atiya glaubt, weil sie schafft die ganzen Arbeiten, Suraya behandelt sie gut. Atiya versucht zu sein besonders fleißig bei Surayas Aufgaben, weil sie glaubt, sie wird danach beurteilt.
Yashira: Vor Yashira Atiya hat keine Angst. Yashira wirkt manchmal wie eine Freundin mit Interesse an Atiya und nicht an die Sklavin. Vielleicht es liegt daran, sie ist adoptierte Yazir. Sie hat anderes Blut. Aber es hatte niemals gereicht für eine Freundschaft.
Renana: Renana interessiert sich kaum für die Skalvin. Sie akzeptiert Atiya und ist nicht immer gemein zu ihr. Aber manchmal sie mag es doch zu verängstigen Atiya mit ihren Worten. Sie wollte geben Ratschläge zu Khalida für neue Bestrafungen.
Cihan: Atiya weiß nicht, ob es ist Verachtung, wenn Cihan geht um mit ihr. Er war anwesend, als Atiya wurde bestraft mit der Peitsche. Er hatte sich angesehen das und zeigte kein Gefühl. Er ist streng zu ihr. Atiya ist sicher, er mag sie nicht.
Rahim: Atiya weiß gar nicht, ob Rahim weiß, Atiya ist eine Sklavin. Er wirkt unbeteiligt am Familienleben, und ist beschäftigt mit seinen Studien. Er geht um mit Atiya so wie mit seinen Cousinen und Cousins. Gleichberechtigt, desinteressiert, höflich und unbeirrt. Er ist einer der wenigen, Atiya hat keine Angst vor.
Mariyah: Mariyah mag die Sklavin nicht. Atiya weiß nicht, ob Mariyah mag nicht Sklavinnen oder Nordländer. Atiya hat bemerkt schon, sie kann nichts tun richtig, sodass Mariyah hat keine Beschwerde über Atiyah.
Lafita: Lafita ist eine sehr junge Herrin. Sie ist unsicher im Umgang mit Sklavinnen. Atiya hatte belauscht ein Gespräch. Dabei sie hat erfahren, Latifa kennt keine Sklaverei. Atiya weiß nicht, ob das ist gut oder schlecht. Es bedeutet nämlich, Latifa wird finden einen Weg, umzugehen mit den Sklavinnen. Atiya wird erfahren, ob Latifa bleibt freundlich zu den Sklavinnen.
Faaith: Es gibt nicht nachzudenken viel über Faaith. Faaith hat gesagt offen. Sie mag nicht Sklaven, sie mag nicht Nordländer. Sie mag am wenigsten nordländische Sklaven. Sie geht um mit Atiya gar nicht. Sie redet nicht, sie nimmt nichts an von ihr. Sie zeigt kein Lächeln, aber auch keinen Hass.
„Sind die Yazir meine Familie?“, fragt Atiya wieder leise zu sich selber. Wärme, Herzlichkeit, Zuneigung? Atiya ist Sklavin, mehr nicht. Und trotzdem gibt es eine Ausnahme.
Anisah: Atiya ist ganz sicher, Anisah mag sie. Natürlich Anisah ist schwierig und bestraft auch. Aber die Strafen von ihr sind geworden viel weicher. Oft sie zeigt Güte und Zuneigung. Bei ihr sie fühlt sich wie ein Mensch. Wenn MenekUr ist Atiyas Zuhause, dann es ist für oder wegen Anisah.
Imraan stellte Fragen zu Atiya und verbot Khalida zu antworten. Die Fragen waren ähnlich wie die, die hatte gestellt Liliana früher. Und Atiyas Antworten waren die selben auch, immer positiv für die Yazirs. Dann der kluge Kalif stellte die Frage, was verbindet Atiya mit MenekUr. Atiya kannte nicht den Zweck der Fragen, deshalb sie berührte ihr Sklavenhalsband. Dann sie sah die Enttäuschung in Imraans Gesicht, dass nur die Sklaverei band Atiya an MenekUr. Khalida bekam die Erlaubnis zu antworten zusätzlich, dass Atiya kommt zurück nach MenekUr immer wieder, sodass es wäre mehr in Atiyas Herz für MenekUr als nur Sklaverei. Der Kalif war auch der Meinung, Atiya gehört nach MenekUr, und er stellte aus den Bürgerbrief, den Asssamaril hält in ihren Händen. Gefragt? Nein, sie wurde nicht gefragt, ob sie das möchte. Atiya schüttelt ihren Kopf ungläubig. Sie haben wirklich eingebürgert eine Sklavin. Wahrscheinlich es sollte sein eine Ehre für Atiya. Und jetzt Atiya sitzt auf dem Boden und denkt nach darüber, was fühlt sie. Sie war sicher, sie ist keine Menekanerin. Ihr Herz und die Menekaner erinnern sie daran ganze Zeit, sie ist eine „Wilde“. Ist MenekUr ihr Zuhause? Sie zwingt sich nachzudenken über die Frage. Zuhause Assamaril hatte gefühlt ein einziges Mal etwas, das war in Berchgard bei Lili und bei Kersti. Aber das war lange her, und viel veränderte sich. In Adoran sie fühlte nicht zuhause. Zu viele Menschen und zu viel Sehnsucht nach Berchgard. In Adoran sie wurde gefragt, ob sie möchte werden Bürgerin der Stadt. In Menekur sie wurde nicht gefragt. Aber trotzdem es war kaum ein Unterschied. In Adoran Lili hatte gedrängt Assa sehr zu werden Bürgerin. Lili meinte es gut, und wahrscheinlich sie hatte recht auch, denn ohne die Bürgerrechte Assa hätte nicht arbeiten können.
Als Tooru kam in ihr Leben, Assamaril hatte Hoffnung zu finden ein Zuhause mit ihr in Adoran. Aber als Tooru machte Schluss, Adoran konnte nicht halten Assamaril, obwohl es kümmerten sich so viele Menschen um Assamaril. Atiya schüttelte den Kopf. Nein, es war nicht die Schuld der Bürger. So viele hatten sich bemüht um Assamaril. Und sie fühlte sich beschämt darin nun, weggegangen zu sein.
Was Tooru konnte tun sehr gut in Adoran, sie konnte tun wieder bei Assamaril eines Tages. Sie wusste genau, wie sie kann kämpfen um Assamarils Herz. Assa hätte gewehrt sich gerne mehr. Eigentlich sie plante nicht zu geben Tooru eine Chance. Und Tooru hatte auch nicht verdient das. Aber Toorus Liebe zu ihr wirkt echt, und es berührt Assamarils Herz. Und was fühlt Assamaril für Tooru? Atiya lächelt.
Und Tooru bemüht sich sehr um das, was Assamaril suchte seit Berchgard. Ein Zuhause. La Cabeza? Die Insel, sie hatte versklavt und verkauft Assamaril? Mit Tooru als Partnerin? Die Frau, sie lebt ihr Leben in einem Orkan? Mit Amie? Dem vierjährigen Mädchen, das Mädchen, das möchte werden Piratin, eine von den Art Menschen, die Assamaril müsste verachten eigentlich? Als Atiya? Der Sklavin, die Herren und Herrinnen würden sie töten lieber, als sie gehen lassen?
„Ist MenekUr mein Zuhause?“, Atiya fragt leise und schaut auf den Bürgerbrief wieder. „Sind die Yazir meine Familie? Ist Sahid der liebevolle Vater?“ Atiya rollt ihre Augen, schaut auf und prüft, ob sie ist noch alleine. Dann sie sieht die Menschen um sich herum in ihren Gedanken.
Sahid: Das Familienoberhaupt. Ein strenger Patriarch, der war freundlich zu Atiya und wirkte friedlich und ungefährlich. Dann eines Tages er verurteilte Atiya zu Peitschenschläge. Seitdem Atiya hat Angst und Misstrauen zu Sahid. Atiya sieht zwar, Sahid beschützt die Sklavin nach seinen Worten vor Tod, Missbrauch und Verkauf, aber das Misstrauen ist zu groß, als das diese Worte könnten ändern Atiyas Angst. Angst ist ein nützliches Werkzeug.
Khalida: Khalidas Freundlichkeit und Zuneigung können sein überzeugend. Aber Atiya fühlt Khalidas Kälte. Ihre Herrin liebt Gewalt und Intrigen. Ihr Mitleid ist eine Maske, und Atiya ist ihr Spielzeug, das sie hat gern an einem Tag und macht kaputt an einem anderen Tag. Atiya fühlt sehr gut, sie ist ein wertvolles Spielzeug – aber sie ist nur Spielzeug! Atiya hat Glück, die meiste Zeit Khalida hat gern ihr Spielzeug und achtet darauf sehr gut. Manchmal sie ist großzügig, meistens streng und immer geheimnisvoll. Atiya schafft nicht gut zu erraten Khalidas Gedanken. Aber Atiya ist sicher, sie kennt Khalida besser, als Khalida ahnt das.
Seitdem Khalida hat bestraft Atiya mit der Peitsche, die Sklavin hat große Angst vor Khalida, obwohl sie wurde nicht mehr hart bestraft seitdem.
Zaki: Ihr früherer Herr. Er hasst Atiya und würde sie töten, wenn er findet einen Grund und die Erlaubnis. Davon Atiya ist überzeugt. Sahid hat verboten Zaki zu bestrafen Atiya direkt. Außerdem Sahid hat erklärt ihm, Khalida hat Verantwortung über die Sklavinnen. Zwar Zaki hat akzeptiert, aber er ist schlecht zu Atiya weiterhin. Atiya hat große Angst vor ihn. In seiner Gegenwart sie fühlt sich am wenigsten als Mensch.
Jala: Bei Jala Atiya fühlt sich immer wie ein Hase, während Jala ist eine Riesenschlange, sie lächelt zu dem Hasen. Atiya weiß nicht wirklich, wie denkt Jala. Aber die Sklavin hat erkannt, Jala sieht Atiya als Spielzeug noch viel mehr als Khalida tut das. Und sie sieht, Jala hat Freude an Atiyas Bestrafungen.
Suraya: Die Schneiderin behandelt Atiya gut. Allerdings sie erwartet viel von ihr. Und Atiya glaubt, weil sie schafft die ganzen Arbeiten, Suraya behandelt sie gut. Atiya versucht zu sein besonders fleißig bei Surayas Aufgaben, weil sie glaubt, sie wird danach beurteilt.
Yashira: Vor Yashira Atiya hat keine Angst. Yashira wirkt manchmal wie eine Freundin mit Interesse an Atiya und nicht an die Sklavin. Vielleicht es liegt daran, sie ist adoptierte Yazir. Sie hat anderes Blut. Aber es hatte niemals gereicht für eine Freundschaft.
Renana: Renana interessiert sich kaum für die Skalvin. Sie akzeptiert Atiya und ist nicht immer gemein zu ihr. Aber manchmal sie mag es doch zu verängstigen Atiya mit ihren Worten. Sie wollte geben Ratschläge zu Khalida für neue Bestrafungen.
Cihan: Atiya weiß nicht, ob es ist Verachtung, wenn Cihan geht um mit ihr. Er war anwesend, als Atiya wurde bestraft mit der Peitsche. Er hatte sich angesehen das und zeigte kein Gefühl. Er ist streng zu ihr. Atiya ist sicher, er mag sie nicht.
Rahim: Atiya weiß gar nicht, ob Rahim weiß, Atiya ist eine Sklavin. Er wirkt unbeteiligt am Familienleben, und ist beschäftigt mit seinen Studien. Er geht um mit Atiya so wie mit seinen Cousinen und Cousins. Gleichberechtigt, desinteressiert, höflich und unbeirrt. Er ist einer der wenigen, Atiya hat keine Angst vor.
Mariyah: Mariyah mag die Sklavin nicht. Atiya weiß nicht, ob Mariyah mag nicht Sklavinnen oder Nordländer. Atiya hat bemerkt schon, sie kann nichts tun richtig, sodass Mariyah hat keine Beschwerde über Atiyah.
Lafita: Lafita ist eine sehr junge Herrin. Sie ist unsicher im Umgang mit Sklavinnen. Atiya hatte belauscht ein Gespräch. Dabei sie hat erfahren, Latifa kennt keine Sklaverei. Atiya weiß nicht, ob das ist gut oder schlecht. Es bedeutet nämlich, Latifa wird finden einen Weg, umzugehen mit den Sklavinnen. Atiya wird erfahren, ob Latifa bleibt freundlich zu den Sklavinnen.
Faaith: Es gibt nicht nachzudenken viel über Faaith. Faaith hat gesagt offen. Sie mag nicht Sklaven, sie mag nicht Nordländer. Sie mag am wenigsten nordländische Sklaven. Sie geht um mit Atiya gar nicht. Sie redet nicht, sie nimmt nichts an von ihr. Sie zeigt kein Lächeln, aber auch keinen Hass.
„Sind die Yazir meine Familie?“, fragt Atiya wieder leise zu sich selber. Wärme, Herzlichkeit, Zuneigung? Atiya ist Sklavin, mehr nicht. Und trotzdem gibt es eine Ausnahme.
Anisah: Atiya ist ganz sicher, Anisah mag sie. Natürlich Anisah ist schwierig und bestraft auch. Aber die Strafen von ihr sind geworden viel weicher. Oft sie zeigt Güte und Zuneigung. Bei ihr sie fühlt sich wie ein Mensch. Wenn MenekUr ist Atiyas Zuhause, dann es ist für oder wegen Anisah.
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Gast
Die Hände ineinander verschränkt steht Latifa vor dem Haus der Familie Yazir und betrachtet das große Tor, ihr alten zu Hause, ehe sie tief durchatmet und klingelt. Was würde sie erwarten, was für Aufaben würde sie bekommen. Viele Fragen schwirren ihr durch den Kopf, als der erste Yazir ihr die Tore öffnet ist sie verunsichert. Und in den nächsten Tagen folgten noch viele Cousinen und Cousins die sie kennen lernen sollte.
Sahid und Khalida, sowie Cihan und Zaki waren die ersten die sie begrüßten und ihr letzten Endes auch sagten, dass es hier Sklaven gäbe. Sklaven? Fragte sie verwirrt nach, denn kannte so etwas bisher noch nicht. Vor ihrer Abreise mit ihren Eltern und Brüdern vor acht Jahren gab es so etwas noch nicht. Man sagte ihr, sie könne über Atiya bestimmen, Atiya würde alles machen was sie ihr sagt, und sollte diese sich nicht entsprechend benehmen, solle ich dies Khalida melden für eine Bestrafung. Zaki hatte Atiya gekauft, aber nun hatte Khalida die Verantwortung über sie und Zaki schien sehr erbost darüber zu sein.
Nächtelang sas sie in ihrem Alchemiezimmer und während sie kräuter mischte schwirrten ihre Gedanken um die Sklaverei. Und selbst, wenn sie sich endlich zur ruhe legen wollte, gelang ihr dies nicht, da ihre Gedanken nicht aufhörten sich im kreis zu drehen.
Wie kann man einen Menschen kaufen? Und was für Bestrafungen sollten das sein? Und wie sollte sie sich gegenüber den Sklaven verhalten? Natürlich hatte sie schon einige male Schiffe der Piraten in Häfen gesehen auf ihrer Reise die dann Menschen anboten, doch ihr Vater hatte sie stets weiter gezogen wenn sie neugierige Blicke dort hin geworfen hatte und sagte, dass Menekaner niemanden kaufen würden. Und nun? Tun sie es doch? Latifa versteht vieles nicht mehr und weiß nicht, was sie denken soll, so beschließt sie, sobald sie Atiya sehen würde, würde sie zumindest auf sie zugehen.
Und dann kam der Tag. Latifa ging Atiya suchen, um sie zu bitten ob sie ihr helfen könnte Flaschen aus dem Keller hoch zu tragen und fragte sie ob dies auch zu ihren Aufaben gehörte. Atiya schien verwirrt über Latifas Frage und sagte nur, dass sie alles machen müsse. Den Satz schloss sie mit dem Wort Herrin ab während sie den Blick senkte. Latifa war verwirrt darüber, dass sie nun Herrin genannt wurde.
Dies führte erneut zu einigen schlaflosen nächten, ehe ihr Cousin Cihan sie mit in die Stadt nahm, um aus ihr eine Bürgerin Menekurs mit dem Bürgerbrief zu machen. Und dort war auch Atiya mit Khalida und sollte ebenfalls einen Bürgerbrief bekommen. Der Kalif stellte ihr viele Fragen, doch sie schien sich nicht recht zu trauen etwas zu sagen und stets auf aufforderung von Khalida zu warten. Diese schien darüber aber eher verstimmt. Verwirrt verfolgte Latifa die Szene und beschloss, mit Atiya zu sprechen, wenn möglich unter vier Augen, wenn sich eine günstige Gelegenheit dazu bieten sollte.
Sahid und Khalida, sowie Cihan und Zaki waren die ersten die sie begrüßten und ihr letzten Endes auch sagten, dass es hier Sklaven gäbe. Sklaven? Fragte sie verwirrt nach, denn kannte so etwas bisher noch nicht. Vor ihrer Abreise mit ihren Eltern und Brüdern vor acht Jahren gab es so etwas noch nicht. Man sagte ihr, sie könne über Atiya bestimmen, Atiya würde alles machen was sie ihr sagt, und sollte diese sich nicht entsprechend benehmen, solle ich dies Khalida melden für eine Bestrafung. Zaki hatte Atiya gekauft, aber nun hatte Khalida die Verantwortung über sie und Zaki schien sehr erbost darüber zu sein.
Nächtelang sas sie in ihrem Alchemiezimmer und während sie kräuter mischte schwirrten ihre Gedanken um die Sklaverei. Und selbst, wenn sie sich endlich zur ruhe legen wollte, gelang ihr dies nicht, da ihre Gedanken nicht aufhörten sich im kreis zu drehen.
Wie kann man einen Menschen kaufen? Und was für Bestrafungen sollten das sein? Und wie sollte sie sich gegenüber den Sklaven verhalten? Natürlich hatte sie schon einige male Schiffe der Piraten in Häfen gesehen auf ihrer Reise die dann Menschen anboten, doch ihr Vater hatte sie stets weiter gezogen wenn sie neugierige Blicke dort hin geworfen hatte und sagte, dass Menekaner niemanden kaufen würden. Und nun? Tun sie es doch? Latifa versteht vieles nicht mehr und weiß nicht, was sie denken soll, so beschließt sie, sobald sie Atiya sehen würde, würde sie zumindest auf sie zugehen.
Und dann kam der Tag. Latifa ging Atiya suchen, um sie zu bitten ob sie ihr helfen könnte Flaschen aus dem Keller hoch zu tragen und fragte sie ob dies auch zu ihren Aufaben gehörte. Atiya schien verwirrt über Latifas Frage und sagte nur, dass sie alles machen müsse. Den Satz schloss sie mit dem Wort Herrin ab während sie den Blick senkte. Latifa war verwirrt darüber, dass sie nun Herrin genannt wurde.
Dies führte erneut zu einigen schlaflosen nächten, ehe ihr Cousin Cihan sie mit in die Stadt nahm, um aus ihr eine Bürgerin Menekurs mit dem Bürgerbrief zu machen. Und dort war auch Atiya mit Khalida und sollte ebenfalls einen Bürgerbrief bekommen. Der Kalif stellte ihr viele Fragen, doch sie schien sich nicht recht zu trauen etwas zu sagen und stets auf aufforderung von Khalida zu warten. Diese schien darüber aber eher verstimmt. Verwirrt verfolgte Latifa die Szene und beschloss, mit Atiya zu sprechen, wenn möglich unter vier Augen, wenn sich eine günstige Gelegenheit dazu bieten sollte.
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Gast
Assamarils Leben ist nun das seltsamste Leben, dass sie kann vorstellen.
Sie ist immer noch die Sklavin Atiya. Ihre Lebensgefährtin Tooru wohnt nun auf dem Yazir-Gelände, nachdem sie konnte beeindrucken die Familie Yazir während ihres Besuchs. Tooru ist angestellt dort als Söldnerin und wird vielleicht sogar beitreten der menekanischen Armee.
Inzwischen gibt es Yazirs, sie sprechen sich aus gegen die Sklaverei. Einige von ihnen möchten nicht mehr angesprochen werden von Atiya mit Herrin sondern bei ihren Namen. Assamaril selber wird angesprochen mit ihrem richtigen Namen wieder und mit ihrem neuen Namen. Assamaril weiß nicht, ob der Grund dafür ist wegen ihr oder wegen neuer Wertvorstellungen. Aber überraschenderweise erschwert diese Situation Assamarils Leben. Sie muss aufpassen nun, wen sie spricht an wie. Und sie muss hören auf zwei Namen.
Shaymaa ignorierte Assamaril von Anfang an, und Assamaril war sicher, dass Shaymaa mochte sie nicht. Eines Tages Shaymaa veränderte ihr Verhalten zu Assamaril. Sie fing an zu reden mit ihr und zu erklären, sie lehnt ab Sklaverei. Und Shaymaa lehnt ab, bedient zu werden. Assamaril soll nicht einmal kochen für sie. Assamaril misstraut dieser plötzlichen Veränderung.
Für Latifa es war ungewohnt zu leben als Herrin. Offensichtlich sie kam nicht klar damit von Anfang an, weil sie respektiert die Menschen sehr. Assamaril hat erkannt sehr früh, Latifa weiß gar nicht, wie soll sie umgehen mit Atiya. Wahrscheinlich Latifa wäre es lieber umzugehen mit der Sklavin wie mit einer Schwester oder einer Freundin. Aber Assamaril hat nicht vor zu helfen ihr dabei. Latifa ist eine Yazir, und alle Yazirs sind giftig wie ein Skorpion. Und Assamarils Mauern waren hoch immer, und sie sind doppelt so hoch bei ihren Herren und Herrinnen natürlich. Tooru war eine von den sehr wenigen Menschen, sie hatten gefunden einen Weg über die Mauer. Bei Tooru es ist sogar so, dass sie weiß ganz genau den Weg darüber. Viele hatten gesucht und waren gescheitert. Die meistens haben ignoriert die Mauer und sind vorbeigegangen daran, das war das Bequemste für Assamaril immer. Latifa umkreist die Mauer und schaut sie sich an von oben nach unten immer, während Assamaril versteckt sich dahinter, denn eine Yazir gehört nicht in ihr Herz.
Seitdem Tooru ist in der Familie, Assamaril ist geworden viel freier. Tooru sagte, Assamaril ist jetzt wie eine schlecht bezahlte Angestellte, und so fühlte Assamaril dann auch, bis zu dem Tag, an dem Jala brachte zurück die Erinnerung, dass Atiya ist eine Sklavin. Ein Vorfall brachte Atiya dazu zu ohrfeigen und zu bespucken die Shoka. Ein Vorfall, der machte Atiya so wütend und vergessen alle Konsequenzen. Natürlich Atiya bekam Strafe von Khalida. Aber Atiya nimmt entgegen die Strafe mit einem Lächeln, weil sie glaubt, sie bekommt von nun an etwas mehr Respekt, trotzdem sie ist Sklavin.
Aurea ist eine kluge Priesterin. Natürlich können zwei Frauen nicht miteinander vermählt werden. Aber die kluge Frau bietet an zu sprechen Temoras Segen über Tooru und Assamaril. Das können benutzen beide als eine Art Heirat. Assamaril ist sich sicher, Tooru und sie passen gar nicht zusammen. Obwohl sie weiß nicht, wer könnte jemals passen zu Tooru. Aber Toorus Liebe zu Assamaril ist ansteckend für Assamaril. Toorus Lebensinhalt ist nur für Assamaril ganze Zeit. Und damit Assamaril fühlt sich sehr besonders. Niemand kennt sie besser als Tooru. Der Preis für diese Partnerschaft ist hoch. Toorus respektloser Umgang mit den meisten Menschen ist ein Problem für Assamaril, sie schafft nur zu akzeptieren das, indem sie ignoriert das. Oft Tooru behandelt Assamaril auch schlecht. Einmal wie einen Klumpen von Kot und dann wieder wie die wertvollste Perle. Immer abwechselnd, und immer extrem. Und immer es gefällt Assamaril – beide Extrema! Assamaril sieht auch, sie sind Lebenspartner schon etwas lange. Eine Partnerschaft, die sieht niemals aus, als ob sie kann bestehen lange. Trotzdem sie sind geworden untrennbar. Mit diesem Segen Assamaril möchte heiraten Tooru und akzeptieren das Leben mit ihr so, wie es wird kommen.
Sie ist immer noch die Sklavin Atiya. Ihre Lebensgefährtin Tooru wohnt nun auf dem Yazir-Gelände, nachdem sie konnte beeindrucken die Familie Yazir während ihres Besuchs. Tooru ist angestellt dort als Söldnerin und wird vielleicht sogar beitreten der menekanischen Armee.
Inzwischen gibt es Yazirs, sie sprechen sich aus gegen die Sklaverei. Einige von ihnen möchten nicht mehr angesprochen werden von Atiya mit Herrin sondern bei ihren Namen. Assamaril selber wird angesprochen mit ihrem richtigen Namen wieder und mit ihrem neuen Namen. Assamaril weiß nicht, ob der Grund dafür ist wegen ihr oder wegen neuer Wertvorstellungen. Aber überraschenderweise erschwert diese Situation Assamarils Leben. Sie muss aufpassen nun, wen sie spricht an wie. Und sie muss hören auf zwei Namen.
Shaymaa ignorierte Assamaril von Anfang an, und Assamaril war sicher, dass Shaymaa mochte sie nicht. Eines Tages Shaymaa veränderte ihr Verhalten zu Assamaril. Sie fing an zu reden mit ihr und zu erklären, sie lehnt ab Sklaverei. Und Shaymaa lehnt ab, bedient zu werden. Assamaril soll nicht einmal kochen für sie. Assamaril misstraut dieser plötzlichen Veränderung.
Für Latifa es war ungewohnt zu leben als Herrin. Offensichtlich sie kam nicht klar damit von Anfang an, weil sie respektiert die Menschen sehr. Assamaril hat erkannt sehr früh, Latifa weiß gar nicht, wie soll sie umgehen mit Atiya. Wahrscheinlich Latifa wäre es lieber umzugehen mit der Sklavin wie mit einer Schwester oder einer Freundin. Aber Assamaril hat nicht vor zu helfen ihr dabei. Latifa ist eine Yazir, und alle Yazirs sind giftig wie ein Skorpion. Und Assamarils Mauern waren hoch immer, und sie sind doppelt so hoch bei ihren Herren und Herrinnen natürlich. Tooru war eine von den sehr wenigen Menschen, sie hatten gefunden einen Weg über die Mauer. Bei Tooru es ist sogar so, dass sie weiß ganz genau den Weg darüber. Viele hatten gesucht und waren gescheitert. Die meistens haben ignoriert die Mauer und sind vorbeigegangen daran, das war das Bequemste für Assamaril immer. Latifa umkreist die Mauer und schaut sie sich an von oben nach unten immer, während Assamaril versteckt sich dahinter, denn eine Yazir gehört nicht in ihr Herz.
Seitdem Tooru ist in der Familie, Assamaril ist geworden viel freier. Tooru sagte, Assamaril ist jetzt wie eine schlecht bezahlte Angestellte, und so fühlte Assamaril dann auch, bis zu dem Tag, an dem Jala brachte zurück die Erinnerung, dass Atiya ist eine Sklavin. Ein Vorfall brachte Atiya dazu zu ohrfeigen und zu bespucken die Shoka. Ein Vorfall, der machte Atiya so wütend und vergessen alle Konsequenzen. Natürlich Atiya bekam Strafe von Khalida. Aber Atiya nimmt entgegen die Strafe mit einem Lächeln, weil sie glaubt, sie bekommt von nun an etwas mehr Respekt, trotzdem sie ist Sklavin.
Aurea ist eine kluge Priesterin. Natürlich können zwei Frauen nicht miteinander vermählt werden. Aber die kluge Frau bietet an zu sprechen Temoras Segen über Tooru und Assamaril. Das können benutzen beide als eine Art Heirat. Assamaril ist sich sicher, Tooru und sie passen gar nicht zusammen. Obwohl sie weiß nicht, wer könnte jemals passen zu Tooru. Aber Toorus Liebe zu Assamaril ist ansteckend für Assamaril. Toorus Lebensinhalt ist nur für Assamaril ganze Zeit. Und damit Assamaril fühlt sich sehr besonders. Niemand kennt sie besser als Tooru. Der Preis für diese Partnerschaft ist hoch. Toorus respektloser Umgang mit den meisten Menschen ist ein Problem für Assamaril, sie schafft nur zu akzeptieren das, indem sie ignoriert das. Oft Tooru behandelt Assamaril auch schlecht. Einmal wie einen Klumpen von Kot und dann wieder wie die wertvollste Perle. Immer abwechselnd, und immer extrem. Und immer es gefällt Assamaril – beide Extrema! Assamaril sieht auch, sie sind Lebenspartner schon etwas lange. Eine Partnerschaft, die sieht niemals aus, als ob sie kann bestehen lange. Trotzdem sie sind geworden untrennbar. Mit diesem Segen Assamaril möchte heiraten Tooru und akzeptieren das Leben mit ihr so, wie es wird kommen.
Zuletzt geändert von Gast am Dienstag 15. Juli 2014, 06:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Gast
Assamaril schüttelt sich. Sie ist nun Sklavin seit einem halben Jahr, und sie hatte es nicht geschafft zu fühlen Zuhause bei den Yazirs. Manchmal es gab Momente, sie dachte, dass sie kann akzeptieren und wohlfühlen. Das waren Momente, in denen die Herrinnen waren gut zu ihr. Es gab sogar einmal einen Moment, Herr Sahid behandelte sie gut.
Seitdem Tooru lebte bei den Yazirs, es sah so aus, als ob beide hatten gefunden eine Familie. Assamaril konnte sehen, wie sehr Tooru genießt ihre neuen Freundschaften. Es ist unglaublich, dass die Wüste ist geworden Toorus Heimat.
Toorus Einfluss war so stark, dass Assamaril fühlte sich kaum noch als Sklavin. Sie fing an sogar, teilzunehmen am gesellschaftlichen Umgang mit den Herrinnen, nachdem Khalida hatte aufgehoben Zakis und Ameers strenge Regeln. Und Assamaril fing an zu glauben, sie hat Rechte.
Aber Herrin Jala hatte erinnert Atiya daran, dass Sklavinnen haben keine Rechte und kein Eigentum. Und damit Atiyas Wohlbefinden in der Familie zerbrach zu einer Ruine und brachte zurück ihre Abneigung zu den Yazirs. Denn Assamaril hatte nicht akzeptiert und sich gewehrt, indem sie hatte geohrfeigt und bespuckt Jala. Natürlich das war sehr riskant, aber Assamarils Wut war stärker. Und stärker war auch die Strafe. Es sollten sein fünfundvierzig Schläge verteilt auf drei Tage. Atiya bekam ihre ersten fünfzehn Schläge von Khalida. Sie schlug hart, aber Atiya konnte ertragen einigermaßen. Anschließend Khalida nahm Atiya in den Arm und war fürsorglich. Atiya konnte ertragen, weil sie fühlte keinen Hass in Khalida bei der Bestrafung.
Tooru machte es wahnsinnig trotzdem und fing an zu prügeln mit Khalida in der Arena.
Die zweiten fünfzehn Schläge wurden zu einer Katastrophe. Herrin Mariyah übernahm die Bestrafung in Khalidas Abwesenheit im Frauenschlafsaal. Mariyah schlug viel härter, so als ob sie wollte übertreffen Khalida in Kraft und Präzision. Die Striemen waren tiefer und bluteten teilweise. Atiya schrie furchtbar und verlor die Kraft zum Laufen nach dem fünfzehnten Schlag. Mariyah forderte Atiya trotzdem auf, sodass die Sklavin ging in Richtung Treppe mit unsicheren Schritten. Bei der ersten Stufe Atiya verlor das Gleichgewicht sofort und fiel und rollte herab die Treppe. Dabei ihr Körper schlug an Stufenkanten, Geländer und Wand einige Male, bis sie blieb liegen auf der letzten Stufe mit vielen blauen Flecken und einer großen Beule an ihrer Stirn.
Mariyah schaute sich das an desinteressiert und weiter fordernd, Atiya sollte erreichen das Heilerzimmer. Auch Shaymaa kam hinzu, aber sie griff nicht ein. Atiya kroch mit letzter Kraft einige Meter, bis sie verlor ihr Bewusstsein.
Später Atiya erfuhr, dass Saman, der neue und alte Hakim der Yazirs, hat gegeben Meidizin und hat aufgefordert Mariyah und Shaymaa zu tragen Atiya die restlichen Meter zur Heilerstube. Dort Atiya wurde ins Bett geworfen, und irgendjemand hatte versorgt ihre Wunden mit übermäßig viel Salbe und schlechter Anwendung. Atiya dachte, wenn Saman hat versorgt sie so schlecht, dann die Familie hat Pech mit ihrem Hakim. Sie wurde wach noch einmal, als Latifa und Shaymaa sich um Atiya fürsorgten. Beide versorgten ihre Wunden fachmännisch, wechselten das blutverschmierte Bettzeug und zogen ihr an frische Kleidung.
Atiya bemerkte das kaum noch, weil sie schlief ein wieder bald. Sie schlief zwei Tage, und ihre Wunden waren noch nicht wieder verheilt, als die letzten fünfzehn Schläge fällig waren. Herrin Khalida wandelte um die Prügelstrafe in einen einwöchigen Tempeldienst. Atiya ist sich nicht sicher, ob das wirklich soll sein eine Strafe. Diese Woche könnte werden eine willkommene Pause. Eine Woche nicht mehr in der yazirschen Schlangengrube. Und auch eine Woche Ruhe von Tooru. Eigentlich sie wollte keinen mehr sehen. Und der Tempel ist so ruhig, dass Atiya ist sicher, es wird werden eine erholsame Woche. Natürlich sie wird verwenden die Zeit zu üben das Beten. Aber sie hatte mehr Aufgaben. Sie musste finden einen Weg zu verzeihen Herrin Jala. Assaamrils Wut auf die Shoka gefährdet das Leben der Sklavin. Und sie musste finden einen Weg umzugehen mit Mariyah, die sie hält für bösartig nun. Mariyah hatte sie geschützt vor Cihan einmal. Aber jetzt Atiya weiß nicht, warum sie tat das. Atiya ist überzeugt davon, dass Mariyah verachtet sie.
Besonders viel Ruhe Assamaril wünscht sich von Tooru. Assamaril beobachtet, Tooru fühlt sich wohl bei den Yazirs. Natürlich, Tooru sagt, sie tut das für Assamaril. Aber Tooru war keine tröstende Freundin an ihrer Seite. Es war sogar schlimmer, denn Sie ließ aus ihre schlechte Laune an Assamaril, so wie es tun die Yazirs schon immer.
Im Augenblick Assamaril wünschte sich fort Tooru. Für sie Tooru wird mehr und mehr eine der Yazir-Schlangen, die beobachten die Sklavin ganze Zeit und suchen Gelegenheiten zu quälen sie.
Eine Woche Tempeldienst! Atiya freute sich darauf. Viel Zeit zum Nachdenken. Viel Ruhe zu überprüfen ihre Gefühle. Und die Möglichkeit zu finden zurück die Kraft zu ertragen die vielen Ungerechtigkeiten.
Seitdem Tooru lebte bei den Yazirs, es sah so aus, als ob beide hatten gefunden eine Familie. Assamaril konnte sehen, wie sehr Tooru genießt ihre neuen Freundschaften. Es ist unglaublich, dass die Wüste ist geworden Toorus Heimat.
Toorus Einfluss war so stark, dass Assamaril fühlte sich kaum noch als Sklavin. Sie fing an sogar, teilzunehmen am gesellschaftlichen Umgang mit den Herrinnen, nachdem Khalida hatte aufgehoben Zakis und Ameers strenge Regeln. Und Assamaril fing an zu glauben, sie hat Rechte.
Aber Herrin Jala hatte erinnert Atiya daran, dass Sklavinnen haben keine Rechte und kein Eigentum. Und damit Atiyas Wohlbefinden in der Familie zerbrach zu einer Ruine und brachte zurück ihre Abneigung zu den Yazirs. Denn Assamaril hatte nicht akzeptiert und sich gewehrt, indem sie hatte geohrfeigt und bespuckt Jala. Natürlich das war sehr riskant, aber Assamarils Wut war stärker. Und stärker war auch die Strafe. Es sollten sein fünfundvierzig Schläge verteilt auf drei Tage. Atiya bekam ihre ersten fünfzehn Schläge von Khalida. Sie schlug hart, aber Atiya konnte ertragen einigermaßen. Anschließend Khalida nahm Atiya in den Arm und war fürsorglich. Atiya konnte ertragen, weil sie fühlte keinen Hass in Khalida bei der Bestrafung.
Tooru machte es wahnsinnig trotzdem und fing an zu prügeln mit Khalida in der Arena.
Die zweiten fünfzehn Schläge wurden zu einer Katastrophe. Herrin Mariyah übernahm die Bestrafung in Khalidas Abwesenheit im Frauenschlafsaal. Mariyah schlug viel härter, so als ob sie wollte übertreffen Khalida in Kraft und Präzision. Die Striemen waren tiefer und bluteten teilweise. Atiya schrie furchtbar und verlor die Kraft zum Laufen nach dem fünfzehnten Schlag. Mariyah forderte Atiya trotzdem auf, sodass die Sklavin ging in Richtung Treppe mit unsicheren Schritten. Bei der ersten Stufe Atiya verlor das Gleichgewicht sofort und fiel und rollte herab die Treppe. Dabei ihr Körper schlug an Stufenkanten, Geländer und Wand einige Male, bis sie blieb liegen auf der letzten Stufe mit vielen blauen Flecken und einer großen Beule an ihrer Stirn.
Mariyah schaute sich das an desinteressiert und weiter fordernd, Atiya sollte erreichen das Heilerzimmer. Auch Shaymaa kam hinzu, aber sie griff nicht ein. Atiya kroch mit letzter Kraft einige Meter, bis sie verlor ihr Bewusstsein.
Später Atiya erfuhr, dass Saman, der neue und alte Hakim der Yazirs, hat gegeben Meidizin und hat aufgefordert Mariyah und Shaymaa zu tragen Atiya die restlichen Meter zur Heilerstube. Dort Atiya wurde ins Bett geworfen, und irgendjemand hatte versorgt ihre Wunden mit übermäßig viel Salbe und schlechter Anwendung. Atiya dachte, wenn Saman hat versorgt sie so schlecht, dann die Familie hat Pech mit ihrem Hakim. Sie wurde wach noch einmal, als Latifa und Shaymaa sich um Atiya fürsorgten. Beide versorgten ihre Wunden fachmännisch, wechselten das blutverschmierte Bettzeug und zogen ihr an frische Kleidung.
Atiya bemerkte das kaum noch, weil sie schlief ein wieder bald. Sie schlief zwei Tage, und ihre Wunden waren noch nicht wieder verheilt, als die letzten fünfzehn Schläge fällig waren. Herrin Khalida wandelte um die Prügelstrafe in einen einwöchigen Tempeldienst. Atiya ist sich nicht sicher, ob das wirklich soll sein eine Strafe. Diese Woche könnte werden eine willkommene Pause. Eine Woche nicht mehr in der yazirschen Schlangengrube. Und auch eine Woche Ruhe von Tooru. Eigentlich sie wollte keinen mehr sehen. Und der Tempel ist so ruhig, dass Atiya ist sicher, es wird werden eine erholsame Woche. Natürlich sie wird verwenden die Zeit zu üben das Beten. Aber sie hatte mehr Aufgaben. Sie musste finden einen Weg zu verzeihen Herrin Jala. Assaamrils Wut auf die Shoka gefährdet das Leben der Sklavin. Und sie musste finden einen Weg umzugehen mit Mariyah, die sie hält für bösartig nun. Mariyah hatte sie geschützt vor Cihan einmal. Aber jetzt Atiya weiß nicht, warum sie tat das. Atiya ist überzeugt davon, dass Mariyah verachtet sie.
Besonders viel Ruhe Assamaril wünscht sich von Tooru. Assamaril beobachtet, Tooru fühlt sich wohl bei den Yazirs. Natürlich, Tooru sagt, sie tut das für Assamaril. Aber Tooru war keine tröstende Freundin an ihrer Seite. Es war sogar schlimmer, denn Sie ließ aus ihre schlechte Laune an Assamaril, so wie es tun die Yazirs schon immer.
Im Augenblick Assamaril wünschte sich fort Tooru. Für sie Tooru wird mehr und mehr eine der Yazir-Schlangen, die beobachten die Sklavin ganze Zeit und suchen Gelegenheiten zu quälen sie.
Eine Woche Tempeldienst! Atiya freute sich darauf. Viel Zeit zum Nachdenken. Viel Ruhe zu überprüfen ihre Gefühle. Und die Möglichkeit zu finden zurück die Kraft zu ertragen die vielen Ungerechtigkeiten.
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Gast
Atiya sitzt an der Kommode und schaut in den Spiegel.
Sieben Monate!
Seit sieben Monaten Assamaril ist Sklavin der Familie Yazir. Das Wort hört sich an erschreckend immer noch. Aber die Zeit hat verändert die Frau. Assamaril schaut zurück in ihre Vergangenheit und sieht … fast nichts mehr. Das meiste ist geworden so unbedeutend. Eigentlich es gab nur noch Amelie. Natürlich Assamaril erinnert sich an die anderen. Und sie ist furchtbar stolz darauf, dass sie wurde eingeladen zu Haileys und Kaylons Hochzeit. Aber für Assamaril es ist kein Halt an ihre Vergangenheit. Sie weiß noch, wie schwer sie hatte gemacht zu Amelie für sie zu werden ihre Freundin, aber Amelie schaffte es mit Geduld. Und das Ergebnis ist, Assamaril kann nicht loslassen von der Schneiderin. Amelie ist die letzte bedeutende Verbindung in ihre Vergangenheit. Und so sie ist die letzte Verbindung zum alten Namen der Sklavin, Assamaril.
„Ich möchte Atiya heißen“, sagte sie zu Tooru gestern mit der Bitte, so genannt zu werden. Ja, Atiya ist Sklavin. Aber MenekUr und die Familie Yazir ist geworden ihre Heimat. Wenn die Yazir würden sie frei lassen, sie wüsste nicht, wohin zu gehen außer zu Amelie. Amelie würde sich freuen sogar. Aber die Heimat ist geworden MenekUr. Und immer, wenn sie gerufen mit ihrem alten Namen, sie zweifelt an der neuen Heimat.
Und MenekUr ist geworden auch Toorus Heimat. Tooru hat sich erkämpft einen Platz als Fremde in der Familie. Sie hat bekommen hohes Ansehen auch bei anderen Menekanern, die Nordländer nicht ablehnen. Und Atiya glaubt, Tooru ist auch ein Grund dafür, dass Atiyas Leben ist erträglich. Es gab schon lange keine Strafen mehr. Die weiblichen Mitglieder der Familie wissen, Tooru und Atiya sind zusammen. Das Zusammenleben mit Tooru ist wirklich nicht einfach. Tooru ist furchtbar eifersüchtig, sodass Atiya lernt zu schweigen, um zu verhindern Missverständnisse. Auch Tooru ist oft traurig und dann abweisend. Sie möchte sein allein oft. Manchmal Atiya hat das Gefühl, Tooru möchte weggehen von ihr. Aber dann plötzlich es ist wieder das Gegenteil. Es ist geworden so extrem, dass Atiya ist nicht mehr sicher, wie fühlt sie für Tooru. Atiya achtet darauf, wie ist Toorus Stimmung. Meistens Toorus Stimmung ist negativ, und Tooru lässt das aus an Atiya. Aber manchmal Tooru hat gute Laune, und dann sie ist eine wundervolle Partnerin. Leider diese Momente werden weniger, obwohl Tooru müsste gehen es sehr gut jeden Tag. Sie hat gefunden eine Familie.
Für Atiya Tooru ist geworden eine Aufgabe. Wunden pflegen, trösten, da sein oder weggehen. So wie Tooru braucht es gerade. Aber eigentlich Tooru hat niemals kennen gelernt Atiya. Und wenn Atiya denkt nach, eigentlich niemand in der neuen Heimat hat kennen gelernt Atiya. Und manchmal, wenn Atiya schaut in den Spiegel, sie kennt sich nicht wieder selber. Das ist der Moment, in dem sie wünscht sich zu sein alleine. Nicht mehr zu sein eine Sklavin, nicht mehr zu sein Toorus Partnerin und nicht mehr zu sehen andere Menschen. So war es im Tempel, nah bei Eluive, und trotzdem sie war so weit weg. So wie ihre neue Heimat. Nah und doch fern, und es ist trotzdem ihre Heimat.
„Ich bin Atiya, die Sklavin der Yazir und Toorus Partnerin“, sagt Atiya in den Spiegel, den sie dreht um dann und geht.
Sieben Monate!
Seit sieben Monaten Assamaril ist Sklavin der Familie Yazir. Das Wort hört sich an erschreckend immer noch. Aber die Zeit hat verändert die Frau. Assamaril schaut zurück in ihre Vergangenheit und sieht … fast nichts mehr. Das meiste ist geworden so unbedeutend. Eigentlich es gab nur noch Amelie. Natürlich Assamaril erinnert sich an die anderen. Und sie ist furchtbar stolz darauf, dass sie wurde eingeladen zu Haileys und Kaylons Hochzeit. Aber für Assamaril es ist kein Halt an ihre Vergangenheit. Sie weiß noch, wie schwer sie hatte gemacht zu Amelie für sie zu werden ihre Freundin, aber Amelie schaffte es mit Geduld. Und das Ergebnis ist, Assamaril kann nicht loslassen von der Schneiderin. Amelie ist die letzte bedeutende Verbindung in ihre Vergangenheit. Und so sie ist die letzte Verbindung zum alten Namen der Sklavin, Assamaril.
„Ich möchte Atiya heißen“, sagte sie zu Tooru gestern mit der Bitte, so genannt zu werden. Ja, Atiya ist Sklavin. Aber MenekUr und die Familie Yazir ist geworden ihre Heimat. Wenn die Yazir würden sie frei lassen, sie wüsste nicht, wohin zu gehen außer zu Amelie. Amelie würde sich freuen sogar. Aber die Heimat ist geworden MenekUr. Und immer, wenn sie gerufen mit ihrem alten Namen, sie zweifelt an der neuen Heimat.
Und MenekUr ist geworden auch Toorus Heimat. Tooru hat sich erkämpft einen Platz als Fremde in der Familie. Sie hat bekommen hohes Ansehen auch bei anderen Menekanern, die Nordländer nicht ablehnen. Und Atiya glaubt, Tooru ist auch ein Grund dafür, dass Atiyas Leben ist erträglich. Es gab schon lange keine Strafen mehr. Die weiblichen Mitglieder der Familie wissen, Tooru und Atiya sind zusammen. Das Zusammenleben mit Tooru ist wirklich nicht einfach. Tooru ist furchtbar eifersüchtig, sodass Atiya lernt zu schweigen, um zu verhindern Missverständnisse. Auch Tooru ist oft traurig und dann abweisend. Sie möchte sein allein oft. Manchmal Atiya hat das Gefühl, Tooru möchte weggehen von ihr. Aber dann plötzlich es ist wieder das Gegenteil. Es ist geworden so extrem, dass Atiya ist nicht mehr sicher, wie fühlt sie für Tooru. Atiya achtet darauf, wie ist Toorus Stimmung. Meistens Toorus Stimmung ist negativ, und Tooru lässt das aus an Atiya. Aber manchmal Tooru hat gute Laune, und dann sie ist eine wundervolle Partnerin. Leider diese Momente werden weniger, obwohl Tooru müsste gehen es sehr gut jeden Tag. Sie hat gefunden eine Familie.
Für Atiya Tooru ist geworden eine Aufgabe. Wunden pflegen, trösten, da sein oder weggehen. So wie Tooru braucht es gerade. Aber eigentlich Tooru hat niemals kennen gelernt Atiya. Und wenn Atiya denkt nach, eigentlich niemand in der neuen Heimat hat kennen gelernt Atiya. Und manchmal, wenn Atiya schaut in den Spiegel, sie kennt sich nicht wieder selber. Das ist der Moment, in dem sie wünscht sich zu sein alleine. Nicht mehr zu sein eine Sklavin, nicht mehr zu sein Toorus Partnerin und nicht mehr zu sehen andere Menschen. So war es im Tempel, nah bei Eluive, und trotzdem sie war so weit weg. So wie ihre neue Heimat. Nah und doch fern, und es ist trotzdem ihre Heimat.
„Ich bin Atiya, die Sklavin der Yazir und Toorus Partnerin“, sagt Atiya in den Spiegel, den sie dreht um dann und geht.
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Assamaril
- Beiträge: 335
- Registriert: Sonntag 7. September 2014, 16:45
Oft Atiya stand abends an der Mauer und schaute hinauf zu den Sternen. Sie träumte davon zu sein einer von ihnen, so wie in der Geschichte, sie hatte gelesen. Ein Teil der Gemeinschaft der Sterne.
Atiya hatte gefunden ihren Ort im äußersten Winkel des Yazir-Anwesens. Hier niemande ging hin. Hier sie war allein, und man musste rufen nach ihr, wollte man finden Atiya.
Atiya öffnet ihre Faust und schaut auf den halbaufgerauchten Glimmstengel. Es ist Mittag, und die Sonne steht oben im Himmel und scheint herunter erbarmungslos wie jeden Tag. Atiya sitzt in der Hocke und nutzt aus den Schatten der Mauer, der ist sehr klein um diese Zeit.
Atiya ist kein Stern. Sie gehört zu der Familie Yazir. Niemals wird vergessen zu sagen das. Manchmal es gibt Gelegenheiten, sie fühlt so. Nicht als Sklavin, sondern wie ein kleines Mädchen. Oder wie eine Katze, sie wird gestreichelt, wenn es gibt das Bedürfnis, oder auch getreten, wenn es gibt Bedürfnis dafür. Es ist immer anders.
Eines Tages kam Tooru und wurde Halt für Atiya. Tooru war sehr geschickt darin, geduldet zu werden bei den Yazirs und geduldet zu werden in Atiyas Nähe. Durch Tooru es wurde leichter vieles, und Atiya hatte sogar glückliche Momente. Es entwickelte sich so gut, dass Tooru konnte finden eine neue Heimat bei ihr und der Familie.
Und dann Tooru ging weiter. Sie versuchte zu werden mehr und mehr eine Yazir, soweit sie konnte erreichen das. Und im gleichen Moment sie entfernte sich von Atiya mehr und mehr. Atiya konnte nicht aufhalten diese Entwicklung, sondern nur zusehen.
Mittlerweile Tooru hat jeden Grund zu sein glücklich, aber sie ist schlecht gelaunt zu Atiya mehr und mehr. Was Atiya redet ist schlecht, wenn Atiya schweigt, es ist auch schlecht. In Atiyas Gedanken Tooru hat verloren ihre Nähe zu Atiya, so sehr sogar, dass Tooru stößt weg Atiya manchmal. Wenn Atiya bleibt weg, dann Tooru zieht wieder heran und vergisst dabei ihre Sanftheit. Atiya kann nicht weglaufen von Tooru, nur verstecken in dieser Ecke, solange bis jemand ruft sie.
Seit einiger Zeit Atiya kennt Toorus geheimes Versteck für die Glimmstengel. Sie stahl Glimmstengel und rauchte heimlich. Abends eigentlich, wenn die Sterne schauen herab auf sie. Und auch immer nur ein wenig. Aber es wurde mehr und mehr. Irgendwann die Wirkung für die Glimmstengel war zu wenig, und Atiya fing an zu trocknen Nachtschatten. Sie weiß, Nachtschatten ist giftig, aber sie kennt auch die Wirkung. Atiya fing an, hinzuzufügen getrockneten Nachtschatten in den Glimmstengel, der bekam dann einen intensiv süßlichen Geruch. Atiya hatte traurigen Erfolg. Die Kombination aus beiden brachte hervor eine besonders stark berauschende Wirkung. Sie fühlte sich leichter und bekam angenehme Halluzinationen vom Fliegen und Nähe. Die Dosierung von Nachtschatten wurde immer stärker. Und auch Atiyas Verlangen wurde stärker.
An diesem Tag Atiya möchte nicht warten bis zum Abend. Sie schaut auf den präperierten Glimmstengel in ihrer Hand. Sie nimmt ihn in den Mund und raucht die ersten tiefen Züge. Schon sie ist keine Sklavin mehr. Schon Tooru ist geworden unwichtig. Nur das Kribbeln und die Bilder. Alles bunt! Atiya steht auf, dreht sich im Kreis und legt ihren Kopf in den Nacken. Sie sieht ein helles Strahlen. In diesem Schein sie sieht die Mara, wie sie lächelt zu Atiya liebevoll mit ihrer ganzen Güte! Atiya lächelt und setzt einen Fuß vor ihren anderen. Hinauf die Stufen und den Weg entlang der Mauer, vorbei an der Schneiderei, vorbei am Haupttor.
Atiya geht auf Wolken in Richtung der Mara, die hat geöffnet ihre Arme einladend. In Richtung des Scheins, während die Mittagssonne streichelt Atiyas Kopf.
Plötzlich eine Wolke gibt nach. Atiya stürzt herunter die Treppe und schlägt an mit ihrem Körper mehrere Male, bis sie erreicht den Boden bewusstlos. Sie bekommt nicht mit, wie Noelani findet sie. Tooru untersucht Atiya und findet heraus schnell, der Arm ist gebrochen. Tooru macht die erste Versorgung am Arm und untersucht weiter und vorsichtig. Toorus vorsichtige Untersuchung rettet Atiyas Leben im ersten Moment, denn Tooru befühlt Atiyas Nacken und erschrickt. Das Genick ist angebrochen. Jede falsche Bewegung kann töten Atiya. Tooru baut mit Mariyahs und Dschariyas Hilfe ein Kontrukt zu stützen Atiyas Hals. Der Transport zum Krankenzimmer ist riskant, aber sie können nicht liegen lassen Atiya im Garten. Der Schweiß auf den Gesichtern der Helfenden kommt nicht von der Sonne, aber sie schaffen gemeinsam zu betten Atiya im Krankenbett und sie zu fixieren dort.
Hajifa untersucht Atiya und erklärt, dass Atiyas Leben nun liegt in Maras Hand. Tooru bleibt bei Atiya und hält ihre Hand ganze Zeit. Dschariya löst ab Tooru zur ersten Nachtwache. Die Sklavin kämpft mit ihren Tränen und hält weiter fest Atiyas Hand.
Atiya liegt weiter ohnmächtig im Bett mit einem Konstrukt um ihren Hals. Trotz der Sturzwunden ihr Gesicht wirkt friedlich.
Atiya hatte gefunden ihren Ort im äußersten Winkel des Yazir-Anwesens. Hier niemande ging hin. Hier sie war allein, und man musste rufen nach ihr, wollte man finden Atiya.
Atiya öffnet ihre Faust und schaut auf den halbaufgerauchten Glimmstengel. Es ist Mittag, und die Sonne steht oben im Himmel und scheint herunter erbarmungslos wie jeden Tag. Atiya sitzt in der Hocke und nutzt aus den Schatten der Mauer, der ist sehr klein um diese Zeit.
Atiya ist kein Stern. Sie gehört zu der Familie Yazir. Niemals wird vergessen zu sagen das. Manchmal es gibt Gelegenheiten, sie fühlt so. Nicht als Sklavin, sondern wie ein kleines Mädchen. Oder wie eine Katze, sie wird gestreichelt, wenn es gibt das Bedürfnis, oder auch getreten, wenn es gibt Bedürfnis dafür. Es ist immer anders.
Eines Tages kam Tooru und wurde Halt für Atiya. Tooru war sehr geschickt darin, geduldet zu werden bei den Yazirs und geduldet zu werden in Atiyas Nähe. Durch Tooru es wurde leichter vieles, und Atiya hatte sogar glückliche Momente. Es entwickelte sich so gut, dass Tooru konnte finden eine neue Heimat bei ihr und der Familie.
Und dann Tooru ging weiter. Sie versuchte zu werden mehr und mehr eine Yazir, soweit sie konnte erreichen das. Und im gleichen Moment sie entfernte sich von Atiya mehr und mehr. Atiya konnte nicht aufhalten diese Entwicklung, sondern nur zusehen.
Mittlerweile Tooru hat jeden Grund zu sein glücklich, aber sie ist schlecht gelaunt zu Atiya mehr und mehr. Was Atiya redet ist schlecht, wenn Atiya schweigt, es ist auch schlecht. In Atiyas Gedanken Tooru hat verloren ihre Nähe zu Atiya, so sehr sogar, dass Tooru stößt weg Atiya manchmal. Wenn Atiya bleibt weg, dann Tooru zieht wieder heran und vergisst dabei ihre Sanftheit. Atiya kann nicht weglaufen von Tooru, nur verstecken in dieser Ecke, solange bis jemand ruft sie.
Seit einiger Zeit Atiya kennt Toorus geheimes Versteck für die Glimmstengel. Sie stahl Glimmstengel und rauchte heimlich. Abends eigentlich, wenn die Sterne schauen herab auf sie. Und auch immer nur ein wenig. Aber es wurde mehr und mehr. Irgendwann die Wirkung für die Glimmstengel war zu wenig, und Atiya fing an zu trocknen Nachtschatten. Sie weiß, Nachtschatten ist giftig, aber sie kennt auch die Wirkung. Atiya fing an, hinzuzufügen getrockneten Nachtschatten in den Glimmstengel, der bekam dann einen intensiv süßlichen Geruch. Atiya hatte traurigen Erfolg. Die Kombination aus beiden brachte hervor eine besonders stark berauschende Wirkung. Sie fühlte sich leichter und bekam angenehme Halluzinationen vom Fliegen und Nähe. Die Dosierung von Nachtschatten wurde immer stärker. Und auch Atiyas Verlangen wurde stärker.
An diesem Tag Atiya möchte nicht warten bis zum Abend. Sie schaut auf den präperierten Glimmstengel in ihrer Hand. Sie nimmt ihn in den Mund und raucht die ersten tiefen Züge. Schon sie ist keine Sklavin mehr. Schon Tooru ist geworden unwichtig. Nur das Kribbeln und die Bilder. Alles bunt! Atiya steht auf, dreht sich im Kreis und legt ihren Kopf in den Nacken. Sie sieht ein helles Strahlen. In diesem Schein sie sieht die Mara, wie sie lächelt zu Atiya liebevoll mit ihrer ganzen Güte! Atiya lächelt und setzt einen Fuß vor ihren anderen. Hinauf die Stufen und den Weg entlang der Mauer, vorbei an der Schneiderei, vorbei am Haupttor.
Atiya geht auf Wolken in Richtung der Mara, die hat geöffnet ihre Arme einladend. In Richtung des Scheins, während die Mittagssonne streichelt Atiyas Kopf.
Plötzlich eine Wolke gibt nach. Atiya stürzt herunter die Treppe und schlägt an mit ihrem Körper mehrere Male, bis sie erreicht den Boden bewusstlos. Sie bekommt nicht mit, wie Noelani findet sie. Tooru untersucht Atiya und findet heraus schnell, der Arm ist gebrochen. Tooru macht die erste Versorgung am Arm und untersucht weiter und vorsichtig. Toorus vorsichtige Untersuchung rettet Atiyas Leben im ersten Moment, denn Tooru befühlt Atiyas Nacken und erschrickt. Das Genick ist angebrochen. Jede falsche Bewegung kann töten Atiya. Tooru baut mit Mariyahs und Dschariyas Hilfe ein Kontrukt zu stützen Atiyas Hals. Der Transport zum Krankenzimmer ist riskant, aber sie können nicht liegen lassen Atiya im Garten. Der Schweiß auf den Gesichtern der Helfenden kommt nicht von der Sonne, aber sie schaffen gemeinsam zu betten Atiya im Krankenbett und sie zu fixieren dort.
Hajifa untersucht Atiya und erklärt, dass Atiyas Leben nun liegt in Maras Hand. Tooru bleibt bei Atiya und hält ihre Hand ganze Zeit. Dschariya löst ab Tooru zur ersten Nachtwache. Die Sklavin kämpft mit ihren Tränen und hält weiter fest Atiyas Hand.
Atiya liegt weiter ohnmächtig im Bett mit einem Konstrukt um ihren Hals. Trotz der Sturzwunden ihr Gesicht wirkt friedlich.
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Clarice Lorian
Tage waren nun vergangen seit ihre geliebte Schwester gestürzt war und sich das Genick angebrochen hatte. Regungslos lag sie seitdem in diesem Bett immer noch keine Besserung in Sicht. Tiefe Verzweiflung und Trauer hat sich in Dschariya breit gemacht. Der Gedanke ihre Schwester zu verlieren nagt sehr tief an ihr. Was sollte sie nur ohne sie machen? Sie war doch ihre stütze und der Halt in ihrem Leben hier in Menek‘Ur. Tag und Nacht wachte sie an Assas Bett, wechselte sich mit Tooru ab und vernachlässigte sehr ihre Pflichten seitdem. Sie betete nun jedentag zur Mara das sie ihr Helfen würde.
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Assamaril
- Beiträge: 335
- Registriert: Sonntag 7. September 2014, 16:45
Atiya ist ans Bett gefesselt, und ihr einziger Kontakt sind Tooru und Dschariya, die sich um die Verletzte kümmerten mit viel Hingabe. Eigentlich Atiya fühlt sich gesund, niemand konnte sagen, inwieweit das Genick war noch angebrochen. Die Yazirs hatten nicht gekümmert um einen erfahrenen Heiler. Entweder Atiya überlebt, oder sie stirbt. Sie versteht, dass die Menekaner sind nicht vorbereitet für solche Unfälle. Und vielleicht sie sind zu stolz zu fragen das Lehrhospital in Adoran. Lieber sie vertrauen auf das Konstrukt, das Tooru hat gebaut, das festhält Atiyas Kopf.
Tooru und Dschariya haben gewacht über Atiya jeden Tag. Und als Atiya konnte sprechen endlich wieder, Tooru macht schluss mit ihr wieder. Um sie zu schützen. Schützen wovor? Vor den Glimmstengeln? Vor dem Tod? Atiya weiß nicht, was von beiden sie wünscht sich mehr im Augenblick. Aber sie wird leben. Atiya wird nicht wissen, wofür oder mit welchem Sinn, aber offensichtlich sie wird leben. Und so sie hat nur noch ein einziges Problem. Woher bekommt sie die Glimmstengel?!
Tooru und Dschariya haben gewacht über Atiya jeden Tag. Und als Atiya konnte sprechen endlich wieder, Tooru macht schluss mit ihr wieder. Um sie zu schützen. Schützen wovor? Vor den Glimmstengeln? Vor dem Tod? Atiya weiß nicht, was von beiden sie wünscht sich mehr im Augenblick. Aber sie wird leben. Atiya wird nicht wissen, wofür oder mit welchem Sinn, aber offensichtlich sie wird leben. Und so sie hat nur noch ein einziges Problem. Woher bekommt sie die Glimmstengel?!
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Gast
Latifa kam nach Hause von ihrer Reise... und wollte einfach alle herzen und drücken. Natürlich auch Atiya! Sehr verwundert war sie dann doch als diese erschrocken zusammen zucke ... doch als sie den Grund erfuhr wandelte sich die Verwunderund sofort in Sorge. Atiya war als sie nicht da war gestürzt und das Genick war angebrochen. Und bisher hatte kein Heiler sich das an geschaut? Sie konnte es nicht verstehen wieso keiner sich darum gekümmert hatte. Doch dann sprach Khalida darüber mit Atiya nach Adoran ins Heilerhaus zu gehen und in Latifa machte sich Erleichterung breit. Die wussten bestimmt ob alles in Ordnung sei und wenn etwas nicht stimmte was es war.
Einige Tage später fragte sie nochmal Atiya ob denn mitlerweile jemand mit ihr dort gewesen war und als sie erfuhr, das sich wieder keiner gekümmert hatte beschloss sie kurzerhand selbst mit ihr zu gehen. Adoran war ja momentan sicher. Dort angekommen wurde Atiya untersucht. Latifa merkte das ihr nicht wohl dabei war als ein Mann sie anfasste und er durfte es wohl auch nur weil Atiya ihn von früher als erfahrenen Heiler kannte. Und so hielt sie besorgt Atiyas Hand während diese alle Untersuchungen über sich ergehen ließ. Und verkehrt, selbst dabei zu sein und zu schauen was die Hakims aus dem Norden machten konnte nur hilfreich sein um selbst dazu zu lernen und so tastete sie anschließend selbst nach dem Knubbel im Nacken von Atiya den alle erwähnt hatten.
Ihre Sorge stieg erneut und sie fragte den Hakim ganz genau was zu tun sei. Er sagte jedoch es seien hauptsächlich verspannte und verkürzte Muskeln von der Fehlhaltung die Atiya aus Angst die Verletzung könnte wieder schlimmer werden angenommen hatte. Sonst war lediglich der Knochen etwas ungerade zusammen gewachsen was aber kein weiteres Problem im Alltag und für die Arbeit darstellte. Der Auftrag wurde klar formuliert. Übungen mit dem Kopf, ihn zu drehen in alle Richtungen und zwar ohne die Schultern und den Oberkörper mit zu nehmen. Massagen um der Entspannung und wieder Aufbau der Muskeln zu helfen. Und am wichtigsten für Latifa und was sie am meisten freute: Atiya durfte nicht Stundenlang in einer Position verharren... kein Anketten mehr im Stall... kein einsperren in einer Truhe mehr. Und ihre Arbeit konnte sie auch ohne Probleme bewältigen. Latifa musste nur lernen zu ertragen wenn Atiya wieder Stockschläge erhalten würde, aber diese Wunden würde sie schon versorgen. Aber anketten im Stall... die ganze Nacht...oder wegschließen in einer großen aber trotzdem engen Truhe... gott sei Dank war das nicht mehr möglich.
Als sie bald darauf wieder im Familienhaus ankamen nutze sie die erste Gelegenheit den Cousinen und Cousins und natürlich Sahid davon zu erzählen. Sie musste ein zufriedenes lächeln unterdrücken als sie es ihnen mitteilte... und dann kam der Schock. Sahid sagte eine der Natifahs des Hauses könnte eine neue Sklavin holen. In dieser Nacht... betete sie... schlaflos zu Eluive sie möge dafür sorgen das keine neue Sklavin gefunden werden würde. Und wenn, das es auf Atiyas dasein im Yazirhaus nicht wieder verschlimmern würde und auch die kommende Sklavin keine Höllenqualen leiden müsste.
Einige Tage später fragte sie nochmal Atiya ob denn mitlerweile jemand mit ihr dort gewesen war und als sie erfuhr, das sich wieder keiner gekümmert hatte beschloss sie kurzerhand selbst mit ihr zu gehen. Adoran war ja momentan sicher. Dort angekommen wurde Atiya untersucht. Latifa merkte das ihr nicht wohl dabei war als ein Mann sie anfasste und er durfte es wohl auch nur weil Atiya ihn von früher als erfahrenen Heiler kannte. Und so hielt sie besorgt Atiyas Hand während diese alle Untersuchungen über sich ergehen ließ. Und verkehrt, selbst dabei zu sein und zu schauen was die Hakims aus dem Norden machten konnte nur hilfreich sein um selbst dazu zu lernen und so tastete sie anschließend selbst nach dem Knubbel im Nacken von Atiya den alle erwähnt hatten.
Ihre Sorge stieg erneut und sie fragte den Hakim ganz genau was zu tun sei. Er sagte jedoch es seien hauptsächlich verspannte und verkürzte Muskeln von der Fehlhaltung die Atiya aus Angst die Verletzung könnte wieder schlimmer werden angenommen hatte. Sonst war lediglich der Knochen etwas ungerade zusammen gewachsen was aber kein weiteres Problem im Alltag und für die Arbeit darstellte. Der Auftrag wurde klar formuliert. Übungen mit dem Kopf, ihn zu drehen in alle Richtungen und zwar ohne die Schultern und den Oberkörper mit zu nehmen. Massagen um der Entspannung und wieder Aufbau der Muskeln zu helfen. Und am wichtigsten für Latifa und was sie am meisten freute: Atiya durfte nicht Stundenlang in einer Position verharren... kein Anketten mehr im Stall... kein einsperren in einer Truhe mehr. Und ihre Arbeit konnte sie auch ohne Probleme bewältigen. Latifa musste nur lernen zu ertragen wenn Atiya wieder Stockschläge erhalten würde, aber diese Wunden würde sie schon versorgen. Aber anketten im Stall... die ganze Nacht...oder wegschließen in einer großen aber trotzdem engen Truhe... gott sei Dank war das nicht mehr möglich.
Als sie bald darauf wieder im Familienhaus ankamen nutze sie die erste Gelegenheit den Cousinen und Cousins und natürlich Sahid davon zu erzählen. Sie musste ein zufriedenes lächeln unterdrücken als sie es ihnen mitteilte... und dann kam der Schock. Sahid sagte eine der Natifahs des Hauses könnte eine neue Sklavin holen. In dieser Nacht... betete sie... schlaflos zu Eluive sie möge dafür sorgen das keine neue Sklavin gefunden werden würde. Und wenn, das es auf Atiyas dasein im Yazirhaus nicht wieder verschlimmern würde und auch die kommende Sklavin keine Höllenqualen leiden müsste.
Zuletzt geändert von Gast am Dienstag 21. Oktober 2014, 03:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Assamaril
- Beiträge: 335
- Registriert: Sonntag 7. September 2014, 16:45
DAS ENDE EINER REISE
Assamaril räumt das Geschirr und den restlichen Kuchen weg. Gerade war der erste Frauenabend im Handelshaus vorüber, den sie organisiert hatte. Sie bleibt einen Moment stehen und denkt zurück nach MenekUr.
Es war so viel passiert damals. Die Herren und Herrinnen waren mit vielen anderen Dingen beschäftigt, und das Anwesen war oft leer. So hatte Assamaril oft ihre Ruhe. Dafür war sie dankbar auf der einen Seite. Auf der anderen Seite erkannte sie, dass Tooru auch das Interesse an ihr verlor. Irgendwann fühlte sie sich, dass sie Tooru störte, und sie fühlte sich allein. Der Zugriff zu Alkohol und Rauschkraut machte die Tage einfacher. Aber irgendwann hatte sie zu viel und zu oft davon genommen. Sie stürzte die Treppe herunter unter verletzte sich böse. Es war Tage lang nicht sicher, ob sie überleben würde. Tooru kümmerte sich liebevoll um Assamaril in diesen Tagen. Und es kann sein, dass Assamaril nicht mehr leben würde, wenn Tooru sich nicht für sie eingesetzt hätte.
Als Assamaril wieder gesund war, trennten sich Tooru und sie voneinander. Assamaril erkannte, dass sie Toorus Gefühl von damals nicht mehr wiederbekommen konnte. Und eine Trennung war besser als das quälende Träumen und Hoffen. Sie war besser, weil beide die Freundschaft erhalten konnten. Mit dieser Freundschaft blieb sogar ein besonderes Gefühl übrig, wenn sie sich nun sahen. Es elektrisiert sie beide immer noch, wenn ihre Augen sich treffen. Diese Freundschaft ist viel wert, denn auch jetzt noch würden sie alles für einander tun zum Wohl des anderen.
Es kam dann die Zeit, dass Hajifa Masari um die Gunst der Familie Yazir kämpfte. Immer öfter hielt sie sich im Anwesen auf und übernahm immer mehr Assamarils Aufgaben, bis Assamaril fast nichts mehr zu tun hatte. Ihre Sorge wurde größer, denn es fiel auf, dass Assamaril überflüssig geworden war. Eines Tages hörte sie die Unterhaltung zwischen Sahid und Khalida. Sahid gab Khalida die Wahl zwischen Assamaril in der Durrah vergraben oder freizulassen und den Schaden zu ersetzen. Diese Worte traf Assamaril furchtbar. Sahid war so stolz gewesen ihr einmal zu sagen, dass er auf seine Familie achtet, und dass Assamaril ein Teil davon wäre. Dieses Bekenntnis von damals verlor seinen Wert. Aber es zerbrach mehr als nur das. Seitdem erkennt Assamaril den Hass der meisten Menekaner auf sich. Sie war nun eine der wenigen Nordländer, die die Menekaner wirklich kannte. Ihr wurde die Kultur mit Geduld und Prügel gelehrt. Mit Tränen und Schmerzen überlebte sie jede der Lektionen. Sie hatte gelernt zu leben wie ein Käfer unter Elefanten. Und nun kannte sie die Kultur, die Sprache und das Denken der Menekaner. Und sie kannte nun den Wert deren Worte und den Wert deren geheuchelte Freundlichkeit.
Herrin Khalida entschied sich für das Freilassen. Assamaril wusste, dass Khalida sie mehr mochte, als sie zugab, aber andernfalls wäre Khalidas Entscheidung die selbe gewesen. Sklavinnen in der Wüste begraben war nicht ihre Art. Und Assamaril war froh, dass Khalida zu entscheiden hatte, denn sie erkannte in anderen Yazirs eine Herzlosigkeit wie bei Sahid, und ihr Überleben wäre nicht so selbstverständlich gewesen.
Als Assamaril ihre Taschen packte, erkannte sie, dass sie viele Erinnerungsstücke angesammelt hatten. Da waren die Schokoladenfiguren, die Anisah ihr geschenkt hatte. Die verstorbene Esra mochte Atiya sehr, auch wenn sie immer sehr streng war. Bei der aktuellen Esra hatte sie nicht dieses Glück. Und da war das Kissen und das wunderschöne rote Kleid von Latifa, die den Kalifen geheiratet hatte. Latifa war die einzige menekanische Freundin. Unbeholfen - aber sie fühlte sich immer zu Atiya verbunden, von Anfang an. Der Schutzanhänger von Khalida. Eigentlich auch ein Geschenk aus Zuneigung und Wertschätzung, auch wenn Khalida das niemals sagen würde. Erinnerungsstücke von Tooru, aber eigentlich brauchte sie keine, weil sie wusste, sie würde Tooru immer wieder sehen. Und einige Teddybären. Drei von ihnen von Amelie, ihre beste Freundin. Assamaril durfte sogar ihre menekanische Kleidung mitnehmen. Eine Wertschätzung der Menekaner. Sari, Kopftuch und Lama, die Symbole der menekanischen Kultur, ein Zeichen an Atiya, dass sie doch von den Wüstenkindern auf irgendeine Art akzeptiert wurde.
Atiya wurde nach Berchgard begleitet. Amelie, Shyra, Yassija und Aleyna hatten sie sofort herzlich aufgenommen. Assamaril verliert eine Träne bei dieser Erinnerung. Es war nicht so, dass sie gerne MenekUr verließ, auch wenn sie dort oft schlecht behandelt wurde. Nach so langer Zeit war die Welt der Sonne auch ihre Heimat geworden. Aber schlimmer war der Gedanke, dass sie eine Fremde in ihrer früheren Welt geworden war. Sie hätte nicht gewusst, wohin sie gehen sollte. Aber Amelie hatte damals immer versucht, den Kontakt zu Assamaril zu halten. Und sie hatte immer und immer wieder gesagt, dass bei ihr ein Zuhause für Assamaril wäre. Das Handelshaus Gerimor wurde ihr Zuhause, so auch Kronwalden, in Amelies Haus.
Nun lag ein weiter Weg zwischen ihr und den Menekanern. Latifa und der Kalif Nabil Omar kamen sie bereits einige Male besuchen. Die Freundschaft zu Latifa ist groß geworden. Aber der Besuch des Kalifen gab Assamaril die Hoffnung, dass nicht alle Menekaner sie verabscheuten, besonders nachdem man ihr den Bürgerbrief wegnahm.
Die Hochedle Nyome machte Assamaril wieder zu einer adoraner Bürgerin.
Assamaril spült das Geschirr. Was ist ihr geblieben nach so langer Zeit in MenekUr?
- Misstrauen zu fast allen Menekanern, nur eine einzige Freundin aus MenekUr ist ihr geblieben.
- Ein halbes Herz, das menekanisch schlägt. Eine Kultur, die sich nun mit der lichtenthaler Kultur vermischt. Ein Lama und menekanische Kleidung. Und einen zweiten Namen, Atiya, der so bedeutend wir ihr erster Name geworden ist.
- Ein Tattoo, ein Skorpion, das Zeichen der Yazir, das ihren ganzen Rücken einnimmt. Ein Makel, bei dem sie sich nun verunstaltet fühlt, wie von einer hässlichen Narbe.
- Freiheit, die sie wertschätzen gelernt hat.
- Gestiegenes Selbstbewusstsein, denn jetzt war sie frei, auch in ihrem Kopf
- Viele Ideen, wie sie ihre gewonnene Freiheit gestalten möchte.
Und ihre Zukunft?
Sie konnte nicht einschätzen, wie ihr Ruf war. Zu dem Frauenabend war auch Liliana van Drachenfels gekommen. Sie hatte Lili alles zu verdanken, was sie konnte. Ohne sie wäre sie verloren gewesen. Lili und sie hatten lange Zeit miteinander verbracht. In der Zeit wurde sie richtig zur Heilerin ausgebildet. Sogar Lesen und Schreiben hatte sie bei ihr gelernt. Aber mehr war der Schutz und die Zuversicht. Lili war die wichtige Freundin. Assamaril bedauerte, dass die Trägödie mit der Versklavung die Freundschaft sehr belastet hatte. Sie wusste, sie hatte damals schon Lili viele Probleme bereitet mit ihren Umgang zu Männern und ihren Ideen. Lili versuchte immer sehr tolerant zu sein und beschützte Assa oft, auch wenn Assamaril in Unrecht war. Lili war das einzige, was verhinderte, dass Assamarils Ruf ganz schlecht wurde. Das Stigma der Sklaverei klebt nun an Assamaril. Und der Weg zu einem besseren Ruf ist schwierig. Der Frauenabend war zu ende, aber er hat Assamaril die Hoffnung gegeben, dass sie ihren Platz in der Gesellschaft finden wird. Dieses Zeichen haben ihr die Besucher, insbesondere Lili und sogar die Hochedle Nyome, gegeben.
Und das Verhältnis zu den Männern? Die Angst war da, obwohl sie selbstbewusster geworden ist. Es gab sogar einmal einen Mann, den sie mehr angesehen hatte, als sie Männer sonst ansah. Das allererste Mal! Und das war eigentlich ein Wunder. Ein Mann, der einen Weg fand, mit ihr umzugehen. Und sie hatte es in seinen Augen gesehen, dass er sie ansah, sie begehrte. Aber jetzt ist sie sich nicht mehr sicher. Sie hat keine Erfahrung mit Männern, wie sie gucken, was sie denken. Der Weg zu ihrem Herz ist sehr schwierig. Für einen Mann vielleicht sogar unmöglich. Er müsste zu viel kämpfen. Das ganze fehlende Vertrauen müsste er aufbauen. Das ist ein hoffnungsloser Kampf. Und sie konnte nicht erwarten, dass dieser eine Mann das tun würde. Und womit hätte sie ihn belohnen können? Mit einem riesigen Skorpion auf ihrem Rücken? Alles, worum man nicht kämpft, hat keinen wert!
Tooru wusste sehr gut zu kämpfen. Tooru war auch verrückt. Vielleicht schaffen nur verrückte Menschen einen Weg zu Assamaril. Mit Tooru wäre sie gerne zusammen geblieben, eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Nun haben beide eine Zukunft, auch wenn sie nicht gemeinsam ist.
Assamaril trocknet das Geschirr ab und stellt es in den Schrank. Sie lächelt, weil sie weiß, dass Ihre Zukunft wunderschön wie der Frühling werden wird. Und sie wusste, sie war angekommen nach einer langen Reise.
ENDE
Assamaril räumt das Geschirr und den restlichen Kuchen weg. Gerade war der erste Frauenabend im Handelshaus vorüber, den sie organisiert hatte. Sie bleibt einen Moment stehen und denkt zurück nach MenekUr.
Es war so viel passiert damals. Die Herren und Herrinnen waren mit vielen anderen Dingen beschäftigt, und das Anwesen war oft leer. So hatte Assamaril oft ihre Ruhe. Dafür war sie dankbar auf der einen Seite. Auf der anderen Seite erkannte sie, dass Tooru auch das Interesse an ihr verlor. Irgendwann fühlte sie sich, dass sie Tooru störte, und sie fühlte sich allein. Der Zugriff zu Alkohol und Rauschkraut machte die Tage einfacher. Aber irgendwann hatte sie zu viel und zu oft davon genommen. Sie stürzte die Treppe herunter unter verletzte sich böse. Es war Tage lang nicht sicher, ob sie überleben würde. Tooru kümmerte sich liebevoll um Assamaril in diesen Tagen. Und es kann sein, dass Assamaril nicht mehr leben würde, wenn Tooru sich nicht für sie eingesetzt hätte.
Als Assamaril wieder gesund war, trennten sich Tooru und sie voneinander. Assamaril erkannte, dass sie Toorus Gefühl von damals nicht mehr wiederbekommen konnte. Und eine Trennung war besser als das quälende Träumen und Hoffen. Sie war besser, weil beide die Freundschaft erhalten konnten. Mit dieser Freundschaft blieb sogar ein besonderes Gefühl übrig, wenn sie sich nun sahen. Es elektrisiert sie beide immer noch, wenn ihre Augen sich treffen. Diese Freundschaft ist viel wert, denn auch jetzt noch würden sie alles für einander tun zum Wohl des anderen.
Es kam dann die Zeit, dass Hajifa Masari um die Gunst der Familie Yazir kämpfte. Immer öfter hielt sie sich im Anwesen auf und übernahm immer mehr Assamarils Aufgaben, bis Assamaril fast nichts mehr zu tun hatte. Ihre Sorge wurde größer, denn es fiel auf, dass Assamaril überflüssig geworden war. Eines Tages hörte sie die Unterhaltung zwischen Sahid und Khalida. Sahid gab Khalida die Wahl zwischen Assamaril in der Durrah vergraben oder freizulassen und den Schaden zu ersetzen. Diese Worte traf Assamaril furchtbar. Sahid war so stolz gewesen ihr einmal zu sagen, dass er auf seine Familie achtet, und dass Assamaril ein Teil davon wäre. Dieses Bekenntnis von damals verlor seinen Wert. Aber es zerbrach mehr als nur das. Seitdem erkennt Assamaril den Hass der meisten Menekaner auf sich. Sie war nun eine der wenigen Nordländer, die die Menekaner wirklich kannte. Ihr wurde die Kultur mit Geduld und Prügel gelehrt. Mit Tränen und Schmerzen überlebte sie jede der Lektionen. Sie hatte gelernt zu leben wie ein Käfer unter Elefanten. Und nun kannte sie die Kultur, die Sprache und das Denken der Menekaner. Und sie kannte nun den Wert deren Worte und den Wert deren geheuchelte Freundlichkeit.
Herrin Khalida entschied sich für das Freilassen. Assamaril wusste, dass Khalida sie mehr mochte, als sie zugab, aber andernfalls wäre Khalidas Entscheidung die selbe gewesen. Sklavinnen in der Wüste begraben war nicht ihre Art. Und Assamaril war froh, dass Khalida zu entscheiden hatte, denn sie erkannte in anderen Yazirs eine Herzlosigkeit wie bei Sahid, und ihr Überleben wäre nicht so selbstverständlich gewesen.
Als Assamaril ihre Taschen packte, erkannte sie, dass sie viele Erinnerungsstücke angesammelt hatten. Da waren die Schokoladenfiguren, die Anisah ihr geschenkt hatte. Die verstorbene Esra mochte Atiya sehr, auch wenn sie immer sehr streng war. Bei der aktuellen Esra hatte sie nicht dieses Glück. Und da war das Kissen und das wunderschöne rote Kleid von Latifa, die den Kalifen geheiratet hatte. Latifa war die einzige menekanische Freundin. Unbeholfen - aber sie fühlte sich immer zu Atiya verbunden, von Anfang an. Der Schutzanhänger von Khalida. Eigentlich auch ein Geschenk aus Zuneigung und Wertschätzung, auch wenn Khalida das niemals sagen würde. Erinnerungsstücke von Tooru, aber eigentlich brauchte sie keine, weil sie wusste, sie würde Tooru immer wieder sehen. Und einige Teddybären. Drei von ihnen von Amelie, ihre beste Freundin. Assamaril durfte sogar ihre menekanische Kleidung mitnehmen. Eine Wertschätzung der Menekaner. Sari, Kopftuch und Lama, die Symbole der menekanischen Kultur, ein Zeichen an Atiya, dass sie doch von den Wüstenkindern auf irgendeine Art akzeptiert wurde.
Atiya wurde nach Berchgard begleitet. Amelie, Shyra, Yassija und Aleyna hatten sie sofort herzlich aufgenommen. Assamaril verliert eine Träne bei dieser Erinnerung. Es war nicht so, dass sie gerne MenekUr verließ, auch wenn sie dort oft schlecht behandelt wurde. Nach so langer Zeit war die Welt der Sonne auch ihre Heimat geworden. Aber schlimmer war der Gedanke, dass sie eine Fremde in ihrer früheren Welt geworden war. Sie hätte nicht gewusst, wohin sie gehen sollte. Aber Amelie hatte damals immer versucht, den Kontakt zu Assamaril zu halten. Und sie hatte immer und immer wieder gesagt, dass bei ihr ein Zuhause für Assamaril wäre. Das Handelshaus Gerimor wurde ihr Zuhause, so auch Kronwalden, in Amelies Haus.
Nun lag ein weiter Weg zwischen ihr und den Menekanern. Latifa und der Kalif Nabil Omar kamen sie bereits einige Male besuchen. Die Freundschaft zu Latifa ist groß geworden. Aber der Besuch des Kalifen gab Assamaril die Hoffnung, dass nicht alle Menekaner sie verabscheuten, besonders nachdem man ihr den Bürgerbrief wegnahm.
Die Hochedle Nyome machte Assamaril wieder zu einer adoraner Bürgerin.
Assamaril spült das Geschirr. Was ist ihr geblieben nach so langer Zeit in MenekUr?
- Misstrauen zu fast allen Menekanern, nur eine einzige Freundin aus MenekUr ist ihr geblieben.
- Ein halbes Herz, das menekanisch schlägt. Eine Kultur, die sich nun mit der lichtenthaler Kultur vermischt. Ein Lama und menekanische Kleidung. Und einen zweiten Namen, Atiya, der so bedeutend wir ihr erster Name geworden ist.
- Ein Tattoo, ein Skorpion, das Zeichen der Yazir, das ihren ganzen Rücken einnimmt. Ein Makel, bei dem sie sich nun verunstaltet fühlt, wie von einer hässlichen Narbe.
- Freiheit, die sie wertschätzen gelernt hat.
- Gestiegenes Selbstbewusstsein, denn jetzt war sie frei, auch in ihrem Kopf
- Viele Ideen, wie sie ihre gewonnene Freiheit gestalten möchte.
Und ihre Zukunft?
Sie konnte nicht einschätzen, wie ihr Ruf war. Zu dem Frauenabend war auch Liliana van Drachenfels gekommen. Sie hatte Lili alles zu verdanken, was sie konnte. Ohne sie wäre sie verloren gewesen. Lili und sie hatten lange Zeit miteinander verbracht. In der Zeit wurde sie richtig zur Heilerin ausgebildet. Sogar Lesen und Schreiben hatte sie bei ihr gelernt. Aber mehr war der Schutz und die Zuversicht. Lili war die wichtige Freundin. Assamaril bedauerte, dass die Trägödie mit der Versklavung die Freundschaft sehr belastet hatte. Sie wusste, sie hatte damals schon Lili viele Probleme bereitet mit ihren Umgang zu Männern und ihren Ideen. Lili versuchte immer sehr tolerant zu sein und beschützte Assa oft, auch wenn Assamaril in Unrecht war. Lili war das einzige, was verhinderte, dass Assamarils Ruf ganz schlecht wurde. Das Stigma der Sklaverei klebt nun an Assamaril. Und der Weg zu einem besseren Ruf ist schwierig. Der Frauenabend war zu ende, aber er hat Assamaril die Hoffnung gegeben, dass sie ihren Platz in der Gesellschaft finden wird. Dieses Zeichen haben ihr die Besucher, insbesondere Lili und sogar die Hochedle Nyome, gegeben.
Und das Verhältnis zu den Männern? Die Angst war da, obwohl sie selbstbewusster geworden ist. Es gab sogar einmal einen Mann, den sie mehr angesehen hatte, als sie Männer sonst ansah. Das allererste Mal! Und das war eigentlich ein Wunder. Ein Mann, der einen Weg fand, mit ihr umzugehen. Und sie hatte es in seinen Augen gesehen, dass er sie ansah, sie begehrte. Aber jetzt ist sie sich nicht mehr sicher. Sie hat keine Erfahrung mit Männern, wie sie gucken, was sie denken. Der Weg zu ihrem Herz ist sehr schwierig. Für einen Mann vielleicht sogar unmöglich. Er müsste zu viel kämpfen. Das ganze fehlende Vertrauen müsste er aufbauen. Das ist ein hoffnungsloser Kampf. Und sie konnte nicht erwarten, dass dieser eine Mann das tun würde. Und womit hätte sie ihn belohnen können? Mit einem riesigen Skorpion auf ihrem Rücken? Alles, worum man nicht kämpft, hat keinen wert!
Tooru wusste sehr gut zu kämpfen. Tooru war auch verrückt. Vielleicht schaffen nur verrückte Menschen einen Weg zu Assamaril. Mit Tooru wäre sie gerne zusammen geblieben, eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Nun haben beide eine Zukunft, auch wenn sie nicht gemeinsam ist.
Assamaril trocknet das Geschirr ab und stellt es in den Schrank. Sie lächelt, weil sie weiß, dass Ihre Zukunft wunderschön wie der Frühling werden wird. Und sie wusste, sie war angekommen nach einer langen Reise.
ENDE
Zuletzt geändert von Assamaril am Donnerstag 2. April 2015, 19:25, insgesamt 1-mal geändert.