„Du elendiger Hornochse! Du Rindvieh! Du blödes! Bist du den wirklich so unfähig mir zu sagen das du eine reinrassige Schimmelstute mitbringst? Warum zum Henker steht davon nichts in deinem verfluchten Brief! Hm? Was meinst du was mir grade für Geld durch die Lappen gegangen ist. Boar ich glaub das alles nicht!...“
So schrie Ziemel seinen armen Schwager noch eine ganze Zeit lang an. Ich hörte es schon gar nicht mehr und war vor Glück im sprichwörtlich siebten Himmel.
Gestern Abend war ich bei dem Pferdehändler gewesen und hatte meine ersten beiden Zuchthengste abholen können. Eigentlich wollte ich noch eine Stute für meine kleine Zucht, aber die Stute die Ziemel noch im Stall hatte lahmte rechts auf der Hinterhand. So lies ich es lieber bleiben. Ziemel aber (ganz Geschäftsmann) erzählte mir, das sein Schwager nach Bajard kommen würde und einige Stuten und Hengste mitbrächte. Er würde mir einen guten Preis machen wenn ich alle nehmen würde, aber ich müsse mich jetzt gleich entscheiden.
Puh das war nicht leicht. Eine richtig schwere Entscheidung war das gewesen. Ungesehen 8 Tiere zu kaufen für so einen Batzen Gold? Aber was wollte ich machen, gab es nur ihn im Moment auf ganz Gerimor.
Ich nahm allen Mut zusammen, betete und sagte im Vertrauen auf Eluive zu.
Die Nacht über konnte ich nicht schlafen. Mir war ganz übel beim Gedanken an morgen Abend. Meinem Mann Ben erzählte ich erst gar nichts von meiner immensen Ausgabe. All unsere Ersparnisse würden Morgen Abend den Besitzer wechsen. Ohne Lea´s Versprechen, wenn etwas schief gehen sollte würde sie uns Helfen hätte ich das nie getan. So aber stand ich schon sehr früh auf und ging hinüber zu ihrem Hof. Ich arbeitete so hart ich konnte um meine Aufregung im Zaum zu halten.
Dann war es soweit, Lea und ich machten uns auf den Weg. Ziemel hielt schon kurz nachdem wir uns begrüßt hatten die Hand auf . Lea´s Blick sprach Bände und ich dachte wahrscheinlich genau das gleiche. „Oh Göttin was hab ich nur getan.“ Misstrauisch warteten wir dann auf die Ankunft seines Schwagers.
Er führte zuerst die drei Hengste heraus. Einer von ihnen war ein wundervoller Schimmel. Ein Rotschimmel um genau zu sein.
Und dann nach dem eine ruhige, kleine, stämmig wirkende Stute das Schiff verlassen hatte verschlug es mir den Atem!
Mein Herz setzte aus,
stolperte
und fing an vor Aufregung zu hüpfen.
Da kam wirklich und wahrhaftig eine schneeweiße Adoraner Stute von Bord.
Lea zwickte mich unaufgefordert in den Arm, aber die Stute verschwand nicht! Ziemel hantierte derweilen mit seinem Kassenbuch und einer Schreibfeder herum und sah gar nicht auf. Er murmelte nur was davon, das wir ihm schon das Gold gegeben hatten und mit einem Handwink wies er den grade Angekommenen uns die Pferde gleich zu übergeben. Bis zum Hals pochte mein Herz als Ziemels Schwager mir die Zuchtunterlagen gab. Ich öffnete das kleine Buch und in dem Moment sah der Pferdehändler was er mir unwissend und so leichtsinnig gestern per Handschlag verkauft Hatte.
Schneechen
hieß sie und ganz gleich wie sehr sich Ziemel zeterte und sich aufregte. Jetzt gehörte sie mir!
Die Adoranerin
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Enid Erdenblatt
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"Ohh meine Süsse! Ich weis du bist erschöpft, aber das hast du ganz ganz toll gemacht!" murmelte ich um dann hundsteinmüde vom Stall in die Küche zu gehen, nein schlurfte trift es eher. Aber noch war mein Tag nicht zu Ende, auch wenn ich das Bett schon sehr sehr laut rufen hörte.
Also erstmal ein paar Hände Leinsam abkochen. Während meine Handlungen nur noch wie mechanisch abliefen wanderten meine Gedanken zu meinen Stuten. Heute muss ein besonderer Mond am Himmel gestanden haben, das sich alle drei Stuten entschlossen ihre Fohlen diese Nacht zu bekommen. Ein Lächeln huschte auf mein Gesicht während ich die Maische aus dem abgekochten Leinsamen etwas Weizenkleie, Leinsamen, Hafer, Gerste und Äpfeln aufsetzte. Ben und Lea blieben ab jetzt abwechselnd bei den Tieren. Eluive sei dank das ich sie habe. Die langen Beine der Fohlen und ihre hübschen noch vom Furchtwasser nassen Gesichter.... Fast hätte ich das umrühren vergessen.
Ein paar Stunden später, in denen ich wie ein Stein geschlafen habe, ist die Maische abgekühlt und ich bringe sie den frischgebackenen Mamas zur stärkung. Die Fohlen stehen natürlich schon. Es sind zwei Stuten und ein Hengstfohlen. Sie sehen so groß und noch etwas ungelenk aus, aber das wird sich bald geben. Die feinen edlen Grundzüge erkennt man jetzt schon.
Ich weis schon genau das Lea vor freude rumspringen wird, wenn ich ihr die eine Stute und den Hengst überlasse für ihre Zucht. Die größere kleine Dame wird ihre Gundausbildung für Sir Thelor von Schwertfluren erhalten. Ich bin schon aufgeregt was er sagen wird wenn er sie sieht!
Bis dahin bleibt aber noch genung zeit zum kuscheln.
[URL=http://www.directupload.net/file/d/3913/i75z5mfy_png.htm][img]http://fs1.directupload.net/images/150301/temp/i75z5mfy.png[/img][/URL]
Mit freundlicher Genehmigung von Claudia und Sven Rahlmeier
[url]http://www.brphotographs.de/[/url]
Also erstmal ein paar Hände Leinsam abkochen. Während meine Handlungen nur noch wie mechanisch abliefen wanderten meine Gedanken zu meinen Stuten. Heute muss ein besonderer Mond am Himmel gestanden haben, das sich alle drei Stuten entschlossen ihre Fohlen diese Nacht zu bekommen. Ein Lächeln huschte auf mein Gesicht während ich die Maische aus dem abgekochten Leinsamen etwas Weizenkleie, Leinsamen, Hafer, Gerste und Äpfeln aufsetzte. Ben und Lea blieben ab jetzt abwechselnd bei den Tieren. Eluive sei dank das ich sie habe. Die langen Beine der Fohlen und ihre hübschen noch vom Furchtwasser nassen Gesichter.... Fast hätte ich das umrühren vergessen.
Ein paar Stunden später, in denen ich wie ein Stein geschlafen habe, ist die Maische abgekühlt und ich bringe sie den frischgebackenen Mamas zur stärkung. Die Fohlen stehen natürlich schon. Es sind zwei Stuten und ein Hengstfohlen. Sie sehen so groß und noch etwas ungelenk aus, aber das wird sich bald geben. Die feinen edlen Grundzüge erkennt man jetzt schon.
Ich weis schon genau das Lea vor freude rumspringen wird, wenn ich ihr die eine Stute und den Hengst überlasse für ihre Zucht. Die größere kleine Dame wird ihre Gundausbildung für Sir Thelor von Schwertfluren erhalten. Ich bin schon aufgeregt was er sagen wird wenn er sie sieht!
Bis dahin bleibt aber noch genung zeit zum kuscheln.
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Zuletzt geändert von Enid Erdenblatt am Sonntag 1. März 2015, 18:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Enid Erdenblatt
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Enid Erdenblatt
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Am Wochenanfang war den dann soweit und der der Umzug sogut wie abgeschlossen. Dejarian hatte sein Versprechen war gemacht und seine Brüder wegen der Segung des Hofes gefragt. So kam es das er selbst mit Earon, Gandurin, Celdwen und etwas später auch Diomedes zu ihr, Ben und Tendrick auf den Erdenblatthof kam.
Zuerst wurden ein paar Worte gewechselt was Enid sich für diesen Hof in der Zukunft wünschen würde. Ehe es so richtig begann. Mit klopfenden Herzen beoachtete Enid wie Earon mit dem gesegneten Zweig jedes Tier einmal ganz sanft berührte. Der Duide sprach seine Bitten aus und gemeinsam boten sie der Erdmutter ein Opfer da, welches der Wind mit sich fort führte. Alle Tiere waren freudig erregt und spürten vermutlich das da etwas vor sich ging, aber Angst hatte keines.
Dann gingen sie zu den Feldern hinaus. Auch hier boten sie der Mutter ein Opfer da.
[URL=http://www.directupload.net][img]http://fs2.directupload.net/images/150322/hipmntzw.jpg[/img][/URL]
Ein grünlicher Stein aus Learnias Feld, den sie an dem Tag als ihre Magdzeit endete, von einem gefiederten Freund geschenkt bekam.
Tendrick durfte den Ort der Rückgabe aussuchte und er wählte den Ort etwar mittig des Hofes. Enid fand dies schön war doch auch Eluive die Mitte ihres Lebens. Ihr Mann bekam danach die Aufgabe Asche vom Feuerberg auf La Cabesa über alle Felder zu verstreuen. Ehe nach weiteren Worten gemeinsam angestossen wurde.
[URL=http://www.directupload.net][img]http://fs2.directupload.net/images/150322/ed869ouv.jpg[/img][/URL]
Schöner hätte der Beginn ihres eigenen Hofes für Enid kaum sein können.
Zuerst wurden ein paar Worte gewechselt was Enid sich für diesen Hof in der Zukunft wünschen würde. Ehe es so richtig begann. Mit klopfenden Herzen beoachtete Enid wie Earon mit dem gesegneten Zweig jedes Tier einmal ganz sanft berührte. Der Duide sprach seine Bitten aus und gemeinsam boten sie der Erdmutter ein Opfer da, welches der Wind mit sich fort führte. Alle Tiere waren freudig erregt und spürten vermutlich das da etwas vor sich ging, aber Angst hatte keines.
Dann gingen sie zu den Feldern hinaus. Auch hier boten sie der Mutter ein Opfer da.
[URL=http://www.directupload.net][img]http://fs2.directupload.net/images/150322/hipmntzw.jpg[/img][/URL]
Ein grünlicher Stein aus Learnias Feld, den sie an dem Tag als ihre Magdzeit endete, von einem gefiederten Freund geschenkt bekam.
Tendrick durfte den Ort der Rückgabe aussuchte und er wählte den Ort etwar mittig des Hofes. Enid fand dies schön war doch auch Eluive die Mitte ihres Lebens. Ihr Mann bekam danach die Aufgabe Asche vom Feuerberg auf La Cabesa über alle Felder zu verstreuen. Ehe nach weiteren Worten gemeinsam angestossen wurde.
[URL=http://www.directupload.net][img]http://fs2.directupload.net/images/150322/ed869ouv.jpg[/img][/URL]
Schöner hätte der Beginn ihres eigenen Hofes für Enid kaum sein können.