Bericht 2
Praxisunterricht
Am heutigen Tag wurde meine Kondition sowie mein Geschick auf die Probe gestellt. Es begann mit der Kletterwand, die ich zwar bewältigt hatte, aber wohl nicht schnell genug. Bin aber der Ansicht das ich beim Start mit einem höheren Absprung die etwas höher liegenden Ketten erreichen könnte um schneller dieses Hindernis zu bewältigen.
Als nächstes Hürde kamen die stehenden Balken dran, die ich durch mein können sehr schnell bewältigen konnte. Ich verlagerte mein Gewicht auf ein Bein um somit genug Sprungkraft zu haben um auf den nächsten Balken zu gelangen. Mir erschien es sinnvoll den Schwung sogleich für den nächsten Balken mitzunehmen um somit die Aufgabe zu meistern. Bei dem Graben presste ich meinen Körper fest auf den Sand um somit nicht hängen zu bleiben an dem Gestrüpp .
Als ich dann aus dem Graben gekrochen bin, lief ich schnell über den schmalen Balken hinweg um auch diese Übung zu beenden.
Der Nächste Teil war der Schattenkampf. Jemaat Thahida zeigte mir wie sie ihren Säbel führte. Da ich empfand dass ihre Übung nicht also effektiv war, bat ich sie mir zu erlauben ihr ein Beispiel zu zeigen den Säbel effektiver zu nutzen. Somit übernahm ich den Teil der Übung und lehrte ihr eine neue Kampftechnik. ich wies sie darauf hin das man wenn man nur eine Waffe trägt, diese mit 2 Händen am Griff umgreifen sollte um somit mehr Kraft und Schwung in den Säbel zu bekommen. In der Ausgangsstellung hält man den Säbel mit beiden Händen über seinem Kopf während man den linken Fuß ein wenig nach vorne versetzt. Der Säbel wird mit beiden Händen leicht schräg nach unten bewegt um somit kommende Angriffe am besten abwehren zu können bevor man wieder in die Ausgangsstellung geht um den nächsten Schlag auszuführen. Ich erklärte ihr auch dabei das die Klinge nicht das einzige Mittel ist um einen Gegner zu verletzen.
Mit einer geschickten Drehung hätte ich mit meinen Ellenbogen die Möglichkeit gehabt ihr Gesicht schwer zu treffen, was gleich zusetzen wäre, das sie wohl ihren Halt verloren hätte und der Kampf somit verloren gewesen wäre für sie. Ich wies sie daraufhin das man einen Gegner mit diversen Taktiken überraschen kann um einen Kampf positiv zu beeinflussen. Da ich im Palast das Geschick erlernt hatte, eine Waffe mit der rechten sowie auch mit der linken Hand zu führen, zeigte ich Ihr anhand eines Beispiels, dass man im Kampf auch die Waffenhand wechseln kann um den Gegner mit neuen Taktiken zu überraschen damit er sich nicht auf den nächsten Angriff einstellen kann.
Ein Vorschlag von meiner Seite aus. Das ein Hakim den Janitscharen in einem Theorieunterricht zeigt welche Körperstellen sehr empfindlich sind um einen Gegner schnell außer Gefecht zu setzen. Da ich viele dieser Techniken oder besser gesagt Stellen kenne, wäre auch es mir möglich diese zu erläutern. Als Beispiel liste ich einige auf.
-Schädel
Schläge gegen den Schädel in spezieller Form den Treffer gegen die Schläfe der gefährliche und lebensbedrohte Blutungen hervorrufen kann.
-Kehlkopf
Ein Schlag gegen den Kehlkopf kann für den Gegner Erstickungsgefahr hervorrufen.
-Solarplexus
Ein Schlag oder Tritt zur Körpermitte kann einen sofortigen Kreislaufkollaps verursachen woraufhin der Gegner in Ohnmacht fällt.
-Nase
Ein Treffer gegen die Nase kann sehr starke Schmerzen hervorrufen und die Seheigenschaft des Gegners beeinträchtigen.
*der Bericht wird mit einen Namen unterschrieben*
