Es war schön gewesen, wieder im Gemeinschaftshaus zu sitzen und mit Cara zu sprechen. Auch wenn die Themen ernster Natur waren, so war sofort das Band der Verbundenheit präsent, schwebte im Raum und knüpfte sich wieder fest und stark zusammen. Der Rotschopf genoß diese Momente und das innere Lächeln im Herzen würde ihr helfen, durch die Nacht und Meditation zu kommen, die sie noch vor sich hatte.
Als sie aus dem Gemeinschaftshaus heraustrat, war Cara schon lange nach Hause gegangen und Xunire bereits am schlafen. Sie hatte sich reichlich bepackt: Eine Decke, in der sie etwas eingewickelt hatte, einige Beutel und ein Wasserschlauch wurden an das große Feuer herangetragen. Alles landete direkt in der Nähe der lodernden Flammen. Genau hier war der Schnee weggeschmolzen und sie konnte sich problemlos auf den Boden setzen, ohne Nass zu werden. Zwar würde es einige Kraft brauchen, sich weitestgehend so zu schützen keine Erkältung wegen eines kalten Hinterns zu bekommen, doch das Risiko ging sie ein. Sie hatte schließlich noch etwas Besonderes vor...
Wer Gutes tut, dem soll Gutes geschehen. Wer Schlechtes in die Welt bringt, wird eines Tages seiner Strafe entgegensehen...
Sie setzte sich in einen Schneidersitz und wickelte behutsam eines ihrer Werkzeuge aus der Decke aus. Vorsichtig strich sie über das versiegelte Holz, betrachtete die einzelnen Viertel des ehemaligen Eichendeckelfasses und lächelte leicht auf. Vier Elemente, vier Schwestern, ein Symbol des Zusammenhaltes und des Schutzes. Und genauso behutsam wurde das Pentakel auf den Boden vor sich gelegt. Die Finger strichen ein weiteres Mal über die eingeritzten Flammen, das Wasserzeichen und die Luftwirbel, sowie den Lebensbaum.
Wer Gutes tut, dem soll Gutes geschehen.
Die Decke wurde über die Schultern nun gelegt, vorsorglich, falls die Nacht windig werden würde. Die Flammen des Feuers würden sicher nicht so schnell ausgehen, dessen war sie sich bewusst. Doch das, was sie vorhatte, bedeutete ebenso einige Zeit der völlig geistigen Abwesenheit und keine Kontrolle über den Körper. Sie würde sich weit vorantasten müssen. Sehr weit...
Die langen, schlanken Finger griffen nach den beiden Beuteln, die sie nun neben dem Pentakel rechts und links je ablegte. Überlegend striff das helle Augenpaar über die beiden. Auf einem der Lederbeutel war ein “L“ eingeritzt worden, der andere hatte keine nennenswerte Markierung. Die Lippen umspielten ein sachtes Schmunzeln, als sie an die Maskerade dachte, die sie hatte zur Schau stellen müssen. Sie war eigentlich auf der Suche gewesen nach beruhigenden Ingridenzien und hatte so viel anderes gefunden. Allen voran Menschlichkeit.
Wie soll ein Mensch von uns wissen, wenn wir keine Zeichen mehr senden? Wenn die alten Geschichten nur noch als Geschichten abgetan werden. Alte Fabeln und Sagen, die keinerlei Wahrheit mehr haben. Und wenn es nun doch wahr ist? Was, wenn man das Vergessen beendet und alte Sagen wieder belebt?
Sanft rieselte die Erde auf das versiegelte Holz und breitete sich langsam aus. Je zwei Viertel wurden von einem Beutel Erde eingenommen. Beide Inhalte stammten von verschiedenen Plätzen, beide Stellen würden in dem Folgenden eine wichtige Rolle spielen. Tief atmete der Rotschopf durch, ließ den Blick nochmal in das Spiel der Flammen wandern, um einen Lidschlag später in die Ferne abzudriften. Sie glitt langsam in die Struktur des Liedes ein, lauschte sehnsüchtig den Klängen des Liedes, die sie heute unterdrücken müsste. Stattdessen schob sie ihre Präsenz der Erde zu, konzentrierte sich fokussierend auf jene. Die Augenlider schlossen sich, die Hände im Schoß schoben sich ruhig zur Seite und legten sich mit der Handfläche nach unten auf die nackte, kalte Erde rechts und links von ihr. Es wurde ruhig, still, dunkel. Eine Weile lang spürte sie nur die schlafende Präsenz der Erde, ihr Ausruhen im Winter. Dumpfe, langsame Klänge schoben sich in die Wahrnehmung. Doch sie suchte etwas anderes... einen Funken, eine bestimmte Spur, die sie brauchte, benötigen würde für das, was folgen würde. Tief und tiefer legte sich die Konzentration auf das Element, als sie schwach, aber spürbar einen Farbstreifen erahnen konnte. Ein leichter, grüner Punkt, ein Faden eines keimenden Klanges, der sich noch nicht recht traute, zu erklingen und nur schwach zu vernehmen war. Jener war es, den sie brauchen würde und den es zu kanalisieren galt. Ruhig umfing sie den Klang, umwob ihn mit der eigenen Präsenz und umschloss ihn sichernd. Als würde man es einstecken, heimlich in die Manteltasche packen und dort mit den Fingern umschliessen. Das Pulsieren des Klanges war geradezu spürbar, das aufkeimende Leben darin zu erahnen. Welche Kraft von ihm ausgehen würde, wenn er nur größer wäre...
Sie griff nach dem Klang und legte ihn in ihrer Präsenz in das Pentakel ab. Ein Zwischenspeicher, der ihr zu diesem Zwecke dienlich sein sollte. Vorsichtig löste sich die Rechte vom Boden und legte sich auf die eine Hälfte des Gemisch von Holz und Erde ab. Nun kam der schwierige Part. Sie spürte in die Erde hinein, machte sich mit den dortigen Klängen vertraut, um im nächsten Schritt diesen Klang zu suchen. Die Klänge wurden hinausgesendet, das Bild des Hofes im Geiste aufgebaut, den sie vor kurzem besucht hatte. Der Aufbau vieler Details half, ließ das Gebäude nach und nach entstehen. Klänge mischten sich dazu: Pferde schnaubten, wieherten, ein Kaminfeuer knackte, ein Hund schlug bellend an in der Nacht. Mehrere Felder waren frei geräumt vom Schnee und bereits mit Ranken umsäumt. Die Winterkürbisse wuchsen zaghaft und es würde noch seine Zeit brauchen. Alles wurde so präsent, war ihr so klar vor Augen, als würde sie wieder am Gatter stehen und direkt draufblicken. Die zweite Hand hob sich ebenso vom Erdboden. Der Körper funktionierte nun nur noch mechanisch, während sie die Erde der ersten Hälfte vom Pentakel in ihre zu einer Schale geformten Hände nahm. Langsam presste sie die Hände zusammen, spürte vollends die Kräfte der dort herrschenden Erde. Sich mit den dortigen Klängen vertraut machend, das Erdreich erspürend, setzte sich der Fokus auf die Erde zwischen ihren Händen und legte sich über das Bild des inneren Bildes. Und langsam, ganz langsam...begann sie die Klänge neu zu verflechten. Sie festigte einige Klänge, mengte ihnen andere Elemente mehr oder weniger zu. Die Erde zwischen ihren Händen wurde hart, brüchig zunächst, ehe sie sich festigte und sich steinern anfühlte. Die Hände passten sich der neuen Form zwischen den Fingern an. Langsam zog sie die Hände heran an die Lippen. Ein tiefes Luft holen, dann pustete sie sacht, aber stet in die kleine Öffnung der Hände hinein. Und so wie der Atem zum Leben da ist, hauchte auch jener Luftzug dem Gemisch neues Leben ein. Mit dem Ausatmen entließ sie einen Teil des aufbewahrten Klanges, verstärkte die kleine grüne Kugel, weitete sie aus. Das Pulsieren wuchs, der Klang flackerte mehr und mehr aufhellend in ihrem Ohr auf. Sie spürte die Bewegung zwischen ihren Fingern, spürte das Ranken und Wachsen, ein Kratzen an ihrer Haut, als ein Dorn ihren Finger striff. Rasch wurde ein Teil des Feuers vor sich genutzt, ein Klangfetzen daraus genommen und beigemengt, um den Lebenshauch aufrecht zu erhalten. Und kaum jenes geschehen, schob sich ein kleine, blaue Knospe durch die Finger hindurch...
Irgendwo in Junkersteyn, auf einem der Höfe rumorte es unter der Erde. Der Hund schlug an, bellte das unsichtbare Geschehen an, das sich eingeschlichen hatte. Sicher waren auch einige Pferde unruhig, als die Erde ein wenig bebte und knirschend aufknarzte. Die Erde jedoch interessierte weder das Gebell, noch das unruhige Schnauben und Scharren der Tiere. Sie brach vor dem heimeligen Haus einfach auf und schob beständig gemütlich einen größeren Stein aus dem Erdreich. Moos lagerte sich auf ihm, als sei er schon immer dagewesen, hätte Regen, Wind und Wetter standgehalten. Nur Momente später, als die Erde wieder Frieden gefunden zu haben schien, knackte es wieder. Der Wind frischte auf, wehte kühl über den Hof hinweg. Still und heimlich rankte sich das Grün um den Stein, schmiegte sich wie eine Geliebte an ihren Geliebten. Als wären sie in jener Umarmung zusammen entstanden, als könne das eine ohne das andere einfach nicht bestehen. Und aus jener Ranke sproß eine Blüte in einem zarten Blau, wie man es selten sah bei mancher Blume.
Schweiß perlte auf der Stirn, rann ihr den Nacken hinab in den Rücken. Sie hatte kaum geahnt, welche Kraft eine solche Reise kostete. Doch so sehr sie auf den ersten Erfolg stolz war, die Arbeit war noch lange nicht getan. Der kleine Stein in den Händen mit der Knospe wurde wieder auf das Pentakel gebettet, während sie die Erde der anderen Hände aufnahm und ein weiteres Mal ihren Geist aussendete in die Nacht und die Ferne...
Es war noch ein Stück weiter, inmitten von Mauern und Häusern. Ein schwieriges Unterfangen. So viele Menschen, die drumherum schliefen oder noch wach waren. So viele Strukturen. Und doch...auch dort war es mitten in der Nacht geschehen, dass die Erde für eine kurze Zeit rumorte, zitterte und an einer Stelle aufbrach. Auch dort, an einem der Höfe in Adoran, schob sich die Erde auf und wurde von den Tieren mit Unruhe und Nervosität beantwortet. Zwei Geliebte fanden hier ebenso einen Platz, in innigster Umarmung umwob die Ranke das Gestein, schmiegte sich fest und vertrauend an ihn. Doch statt dem mitternächtlichen Blau wuchs dort eine unschuldig weiße Bluete heran, die mit dem Mond zu konkurrieren schien in ihrem Glanz.
Ausgelaugt sackte der Körper zur Seite auf den Boden. Auf dem Pentakel lagen zwei Steine, beide umwoben von einer kleinen Ranke mit zwei unterschiedlich farbigen Blüten. Die Reise hatte ihren Tribut gezollt, als sie sich endlich aus dem Lied zurückgezogen und den Elementen gedankt hatte und forderte nun Erholung. Durchgeschwitzt drehte sie sich auf den Rücken, heftigst nach Atem suchend. Die Sterne waren klar zu sehen diese Nacht und auch der Mond erhellte neben dem Feuer die Umgebung. Sie musste nur noch eine Sache erledigen, eine einzige und sie würde schlafen können...
Und so geschah es, dass in Junkersteyn auch noch ein Korb mit Äpfeln seinen Platz an den Stein fand. Manch streundernde Katze hatte wohl den Flügelschlag in der Nacht gehört, hatte die breiten Schwingen und die großen Krallen gesehen, die einen Korb umgriffen. Und auch die Pferde hatten das komische Tier gesehen, das den Korb vor dem Stein abstellte und wieder seinen Weg in die Nacht suchte. Die Tat war vollbracht.
Wer Gutes tut, dem soll Gutes geschehen. Wer Schlechtes in die Welt bringt, wird eines Tages seiner Strafe entgegensehen...
Wer Gutes tut...
- Learnia Flugflinke
- Beiträge: 101
- Registriert: Sonntag 13. Juli 2014, 05:36
Es war eine ruhige Nacht gewesen. Irgendwann in der Mitte hatten die Stuten gewiehert und Learnia war, wie eine gute Mutter, aus dem Schlaf gefahren und hatte, erst einmal aus dem Fenster beim Licht des Mondes geschaut, was den los war. Doch sie stand kaum dort, als sich die Stuten auch wieder beruhigten, die Fohlen hatten zum Teil nur den Kopf aus ihren Strohschütten gehoben, viele waren gar nicht aus ihren Fohlenträumen erwacht. Learnia schmunzelte als sie die Stuten mit ihren Fohlen sowie die trächtigen Stuten betrachtete. Spannend war es wieder züchten zu können, die Ankunft Ziemels in Bajard hatte dafür gesorgt das in ihren Winterschlaf Leben kam.
Am nächsten Morgen dann staunte sie nicht schlecht. Da stand doch ein Stein neben der Haustür. Der war doch noch nicht da gewesen oder? Sie kratzte sich am Kopf als Enid auch schon mit den scherzenden Worten "Oh Lea hast du einen heimlichen Verehrer?" von Ihrem und Bens Haus kommend durch das Tor schritt, um mit ihr gemeinsam das Tagewerk zu beginnen. "Nun, nicht dass ich wüsste, sehr geheim müsste er sein und vor allem wie hat er das schwere Ding hier hin gehievt? Und welcher Verehrer kann schon so was?" Fragte sie und deutete auf die einzelne blaue Blüte, die da an einer Ranke die um den Stein lag blühte. BLÜHTE! Und das im Schnee, gut es war in den letzten Tagen immer wärmer gewesen aber noch war es arg kalt. "Was denkst du, wo der herkommt?" frug Enid und Learnia zuckte nur ratlos die Schultern "Ich hab keine Idee, aber schön ist er und stehen tut er auch gut. Denkst du er, könnte gefährlich sein und wir sollten so jemanden wie den Herrn Daske fragen?" Endis Gesicht knautsche sich etwas, die Erwähnung des Magiers lies uns beide an seinen giantorischen Süßigkeiten Auftrag denken und wir beide, wie in einer Bewegung, schlugen ein Ank vor unsere Brust "Eluive behüte, bloß das nicht" murmelten wir einvernehmlich und grinsten uns dann an "Naja so schlimm wars ja eigentlich nicht und das Haus hat immer sehr lecker gerochen". Aber trotzdem, wenn nichts weiter passierte sollte, der Stein doch einfach dort stehen. So keinem etwas passierte war der Stein nur ein hübscher Stein.
Und dann war da noch ein Korb. Voll mit Äpfeln und ich wusste sofort was ich damit machen würde "Die Koch ich für das Enkelchen von der Vroni ein, Kinder, die krank sind, essen doch so was süßes leicht zu leicht zu Essendes gerne und es ist noch dazu gesund" sagte sie daher zu Enid und begab sich auf den Weg ins Haus um ihren großen Kochtopf hervor zu suchen und begann alsdann mit dem Zerschneiden der Äpfel. Die Schalen und Kitschen würden mitgekocht das gab dem Mus eine schöne rosé Farbe und es war gewiss gesünder, es würde nach dem Kochen durch den mittelfeinen Durchschlag gestrichen und dann schnell eingeweckt. Als die Äpfel auf dem Herd standen, suchte sie das Rezept aus der Tasche, dass ihr der Kapitän des Handelsschiffes zusammen mit den Wurzelknollen gegeben hatte. Hmm zerreiben sollte man sie und dann in die nicht mehr ganz heiße Masse eines weichen Karamells einrühren, das hörte sich nicht all zu schwer, Karamell ob hart oder weich hatte sie schon duzende Male und mehr gemacht. So begann die Arbeit, und als das Mus in seinen Gläsern einweckte, waren auch die Karamellen gemacht und geformt und lagen zum Auskühlen auf dem Küchentisch. Flöckchen ging es seit Vronis Besuch zwar wieder hervorragend doch auf den Küchentisch sprang der verrückte Hofhund zum Glück nicht. So machte sich Learnia auf den Weg jemanden zu finden der Vroni kannte, um ihr die Gaben zu bringen oder doch wenigstens die Notiz, dass diese da waren.
Am nächsten Morgen dann staunte sie nicht schlecht. Da stand doch ein Stein neben der Haustür. Der war doch noch nicht da gewesen oder? Sie kratzte sich am Kopf als Enid auch schon mit den scherzenden Worten "Oh Lea hast du einen heimlichen Verehrer?" von Ihrem und Bens Haus kommend durch das Tor schritt, um mit ihr gemeinsam das Tagewerk zu beginnen. "Nun, nicht dass ich wüsste, sehr geheim müsste er sein und vor allem wie hat er das schwere Ding hier hin gehievt? Und welcher Verehrer kann schon so was?" Fragte sie und deutete auf die einzelne blaue Blüte, die da an einer Ranke die um den Stein lag blühte. BLÜHTE! Und das im Schnee, gut es war in den letzten Tagen immer wärmer gewesen aber noch war es arg kalt. "Was denkst du, wo der herkommt?" frug Enid und Learnia zuckte nur ratlos die Schultern "Ich hab keine Idee, aber schön ist er und stehen tut er auch gut. Denkst du er, könnte gefährlich sein und wir sollten so jemanden wie den Herrn Daske fragen?" Endis Gesicht knautsche sich etwas, die Erwähnung des Magiers lies uns beide an seinen giantorischen Süßigkeiten Auftrag denken und wir beide, wie in einer Bewegung, schlugen ein Ank vor unsere Brust "Eluive behüte, bloß das nicht" murmelten wir einvernehmlich und grinsten uns dann an "Naja so schlimm wars ja eigentlich nicht und das Haus hat immer sehr lecker gerochen". Aber trotzdem, wenn nichts weiter passierte sollte, der Stein doch einfach dort stehen. So keinem etwas passierte war der Stein nur ein hübscher Stein.
Und dann war da noch ein Korb. Voll mit Äpfeln und ich wusste sofort was ich damit machen würde "Die Koch ich für das Enkelchen von der Vroni ein, Kinder, die krank sind, essen doch so was süßes leicht zu leicht zu Essendes gerne und es ist noch dazu gesund" sagte sie daher zu Enid und begab sich auf den Weg ins Haus um ihren großen Kochtopf hervor zu suchen und begann alsdann mit dem Zerschneiden der Äpfel. Die Schalen und Kitschen würden mitgekocht das gab dem Mus eine schöne rosé Farbe und es war gewiss gesünder, es würde nach dem Kochen durch den mittelfeinen Durchschlag gestrichen und dann schnell eingeweckt. Als die Äpfel auf dem Herd standen, suchte sie das Rezept aus der Tasche, dass ihr der Kapitän des Handelsschiffes zusammen mit den Wurzelknollen gegeben hatte. Hmm zerreiben sollte man sie und dann in die nicht mehr ganz heiße Masse eines weichen Karamells einrühren, das hörte sich nicht all zu schwer, Karamell ob hart oder weich hatte sie schon duzende Male und mehr gemacht. So begann die Arbeit, und als das Mus in seinen Gläsern einweckte, waren auch die Karamellen gemacht und geformt und lagen zum Auskühlen auf dem Küchentisch. Flöckchen ging es seit Vronis Besuch zwar wieder hervorragend doch auf den Küchentisch sprang der verrückte Hofhund zum Glück nicht. So machte sich Learnia auf den Weg jemanden zu finden der Vroni kannte, um ihr die Gaben zu bringen oder doch wenigstens die Notiz, dass diese da waren.
Zuletzt geändert von Learnia Flugflinke am Montag 23. Februar 2015, 01:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Yette Symar
- Beiträge: 272
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Schon ein paar Tage betrachtete Yette immer wieder den wunderschönen Stein mit der weißen Rose und wunderte sich woher er wohl kommen möge.
Eine weiße Rose, mitten im Winter, die so herrlich blühte, so etwas hatte sie noch nie zuvor gesehen.
Jedesmal beim Vorbeigehen blickte sie darauf und es wärmte ihr Herz. Sie rief einfach ein "Danke" in die Luft und hoffte, dass es irgendwann an der richtigen Stelle ankommen würde.
Eine weiße Rose, mitten im Winter, die so herrlich blühte, so etwas hatte sie noch nie zuvor gesehen.
Jedesmal beim Vorbeigehen blickte sie darauf und es wärmte ihr Herz. Sie rief einfach ein "Danke" in die Luft und hoffte, dass es irgendwann an der richtigen Stelle ankommen würde.