Kilian`s Amenteuer auf See

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Gast

Kilian`s Amenteuer auf See

Beitrag von Gast »

Eine Seereise um die Welt mit der Alumenischen Marine

Kilian Heilsan war Heiler in Adoran, er war sehr erfolgreich gewesen, doch durch ein Missverständnis verbrachte er einige Tage im Kerker.
Nach seiner Entlassung wollte er mehr über die Strukturen der Armee lernen und heuerte auf einem Schiff der Alumenischen Flotte als Schiffsarzt an.
Einige seiner Erlebnisse hat er nieder geschrieben.

Wir sind seit 3 Wochen auf See und wir hatten sehr raues Wetter, ich musste viele kleine Wunden versorgen die durch Seile und Taue verursacht wurden, auch einige Schnittwunden.

Einer der Schiffsjungen ist am 45sten Tag der Reise über Bord gegangen nach dem wir ihn aus dem eiskalten Wasser des Nordens gefischt hatten, konnte ich nur noch seinen tot feststellen.
Er ist nicht ertrunken, in seinen Lungen ist kaum Wasser eingedrungen und darum vermute ich dass er durch das sehr kalte Wasser ums Leben gekommen ist.

Tag 90 auf See, erste Anzeichen von Skorbut auf dem Schiff. Ich habe 5 Stunden mit dem Koch diskutiert das er mehr Kartoffeln und frisches Obst an die Mannschaft ausgeben soll und nicht nur Pökelfleisch und Rum.

Tag 111 auf See, wir haben eine Insel angesteuert um Proviant und Frischwasser zu bunkern, ich habe 5 Fässer mit Zitrusfrüchten, die Grade mit einem Handelsschiff hier angekommen sind gekauft für unser Schiff, Zitronentee kommt gut bei dem kalten Wetter an bei den Matrosen und alle Anzeichen von Skorbut sind verschwunden.

Tag 154 auf See, wir steuern Richtung Süden und es wird endlich etwas Wärmer. Seit wird den Hafen der Insel verlassen haben, haben wir weder andere Schiffe noch Land gesichtet. Ein paar der Soldaten an Bord haben sich eine Grippe eingefangen und ich musste sie isoliert behandeln, damit sie nicht die ganze Mannschaft anstecken. Ich bin sehr erschöpft und habe seit Tagen kaum geschlafen, doch denke ich das in ein oder zwei tagen alle wieder die Isolation verlassen können und ihren Dienst tun.

Tag 212 auf See, wir verfolgen ein Piratenschiff und vermuten das es auf dem Weg nach La Cabeza ist. Der Kapitän versucht außerhalb ihrer Sicht zu bleiben, und so sehen wir nur ab und an die spitzen ihrer Masten. Die Magier, die mit auf dem Schiff Dienst tun, versuchen unsre Mastspitzen mit Wolken zu tarnen um zu verhindern das uns die Piraten ihrerseits entdecken.

Seit einer Woche verfolgen wir nun so getarnt die Piraten und einige der Matrosen sind durch den Magischen Wolkenschleier der um das Schiff ist krank geworden, sie haben schnupfen und tränende Augen.

Vor 3 Tagen war Neumond, es war Tag 229 auf See und wir wurden kalt erwischt. Die Piraten haben uns vermutlich am Vortag entdeckt und in der Nacht haben sie uns dann angegriffen. Wir haben gut gekämpft und die Schlacht gewonnen, das Piratenschiff versuchte zu fliehen, nachdem der versuch und zu entern scheiterte. Wir haben denke ich ihre Munitionskammer betroffen, da auf einmal das ganze Piratenschiff Platzte und in Flammen auf ging. Es versank mit Mann und Maus in den Tiefen der See.
Wir haben 20 verletzte und 3 Tote zu beklagen, 12 Schusswunden die ich behandelt habe indem ich die Kugeln aus der Wunde geholt habe und diese dann mit Heilenden Tinkturen und Salben, die verhindern das Wundbrand entsteht, versorgt habe. Die Schnittwunden habe ich zu genäht und ebenso mit Salben versorgt.
Dem ersten Maat musste ich das linke Bein unterhalb vom Knie abnehmen, eine Kanonenkugel hat ihm sein Schienbein zertrümmert, so dass ich es nicht retten konnte. Unser Schreiner hat ihm ein Holzbein gebaut und ich werde es ihm in einigen Wochen anpassen, wenn die wunden abgeheilt sind und dann wird er wieder laufen können.

Tag 250 der Reise, wir haben an einer kleinen Insel angelegt um neue Vorräte und Holz zu suchen, die Schäden am Schiff werden endlich repariert und ich kann Heilkräuter suchen, denn mir sind einige Salben und Tinkturen ausgegangen.

Tag 251 auf See, der Koch wurde beim suchen von Lebensmitteln von einem Raubtier angefallen und hat am ganzen Oberkörper kratz und biss wunden, welche ich dank der gefundenen Kräuter gut versorgen konnte. Eine der Wunden musste ich aber mit einem heißen Eisen ausbrennen, da sie sich so komisch grün verfärbte. Die nächsten paar Tage werden entscheiden ob er überlebt.

Zwei Wochen kämpft der Koch gegen Fieber und Schüttelfrost und heute Morgen ist der erste Tag an dem er ruhig schläft und kaum noch Fieber hat. Ich denke er ist übern Berg.

Tag 284 auf See, heute hat der erste Maat sein neues Bein bekommen und erste Versuche gemacht ohne Krücken zu gehen, er macht sich recht gut. Die Reparaturen am Schiff sind auch abgeschlossen, morgen werden wir Segel setzen und die Insel endlich verlassen.

Tag 400 auf See, seit mehr als 4 Monaten Patroulieren wir auf den Handelswegen und versuchen Piraten zu jagen, doch drehen sie immer bei sobald sie uns sehen und verschwinden so schnell sie können.

Tag 488 auf See, wir haben eine Alatarische Flotte gesichtet und versuchen zu entkommen, 8 Schiffe sind uns auf den Fersen und wir halten den Abstand zu ihnen bei.

Tag 489 auf See, noch immer sind die Alataries hinter uns her, das Wetter wird schlechter und wir hoffen in dem kommenden Sturm entkommen zu können.

Tag 503 auf See, endlich ist der Sturm vorbei und wir können uns ausruhen, 3 Mann sind wegen Erschöpfung zusammen gebrochen und ich musste sie behandeln, ich gebe ihnen ordentlich zu essen und zu trinken, und lasse sie viel schlafen.
Beim durchzählen ist aufgefallen das im Sturm einer der Offiziere über Bord gegangen und verschwunden ist, keiner glaubt daran das wir ihn lebend wieder finden.
Das einzige gute ist das die feindliche Flotte nicht mehr zu sehen ist und wir uns erholen können.

Tag 622 auf See, wir sind eine einsame Insel angelaufen und zu unser aller Überraschung stand der vermisste Offizier vor uns. Er berichtete das er sich tage lang an einem Fass festgehalten hatte und bei dieser Insel an Land gespült wurde und seit dem hier ausgeharrt hatte in der Hoffnung auf Rettung. Seine Kenntnis der Insel hilft uns jetzt enorm bei der Beschaffung von frischem Wasser und Nahrung.

Tag 630 auf See, der Kapitän teilte uns mit das wir uns nun auf den Weg nach Adoran machen werden. Die Mannschaft ist wie ausgewechselt und macht das Schiff bereit zum verlassen der Insel.

Tag 700 auf See, die Hälfte des Wegs haben wir hinter uns, die tage ziehen sich dahin und ich kann es kaum erwarten wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. Das spannendste das seit dem Verlassen der Insel passiert ist, ist der entzündete Zahn vom 3ten Maat, dem ich ihn ziehen musste. Mehr ist nicht passiert.

Tag 770 auf See, Morgen ist der Große tag, Morgen gegen Mittag sollen wir in Adoran ankommen, die Spannung und Freude ist fast greifbar auf dem Schiff, morgen bin ich endlich wieder zu Hause.
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