Veni Venenoi -Abschied...

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Sanjana Valeth

Veni Venenoi -Abschied...

Beitrag von Sanjana Valeth »

*das folgende Dokument ist an einigen Stellen durch Tränen verschwommen und verwischt, man kann den Text daher nur schwerlich entziffern. Auch scheint die Schrift von zittriger Hand geschrieben.*

Ein dunkler Tag für mein Leben... eine Stunde rabenschwarz wie das Unlicht selbst... Es ward nach der Behandlung meiner Tochter und nach der Predigt in Varuna und mein Herz verlangte nach Ruhe und Frieden... und so begab ich mich an einen Platz, an dem ich einst mit ihr eingekehrt war. Oft waren wir dort, um einfach Ruhe zu verspüren und zu reden.

Dort ward ich erst angekommen als der Abend graute und sich die Düsternis, einem Mantel gleich, über den Boden Eluives legte... Doch eine es Erschütterte meinen Geist als ich dort das Ende meines Weges Fand…

Zwei Leichnahme lagen danieder auf dem Erdengrund… die eine dunkel gewandet und wohl mit dunkler Haut, jedoch grausig verdrehtem Kopfe… Genickbruch… ein gar grausiger Anblick! Doch nicht dieser traf mein Herz wie ein Blitz aus Leid, denn danieder lag mein Herz... Durchstoßen von einer Waffe und das Blut durchflossen vom Gifte. Die Haut bleich, die Augen geöffnet und in den Himmel starrend, kalt im Tode…

NEIN!!! Schrie es in meinem Kopfe und wohl auch aus meinem Mund. Eine Stimme des Leides und der Qual. Mein Herz und Verstand weigerten sich zu erkennen... Doch ich brach danieder neben dem Leibe und bat und bettelte…
Öffne deine Augen… Temora nimm sie mir nicht! Lass sie mir… Ich bat… und betete.
Tränen der Qual und des Leides flossen aus meinen Augen, als wäre ein Teil meiner selbst gestorben mit jenem Leibe...

Nur langsam nahm mein Verstand auf, was ich vom ersten Moment an hätte verstehen müssen. Ich weiß nicht wie lange es dauerte, bis es sich wie ein Schlag in meinen Kopf borte.

Tod…
in meinem Herzen. Meine enge Vertraute, mein weltlicher Schutz... Meine gute Freundin. Kein Stück Leben mehr in ihrem Körper. Ihre Seele aufgestiegen zu jenem Gotte welcher ihre Seele beanspruchte. Temora sei ihrer gnädig...

Noch Stunden dauerte ehe ich es schaffte mich zu erheben. Die Leichen sollten hier nicht liegen bleiben, Wind und Wetter ausgeliefert oder gar wilden Tieren und so lief ich los... Mein Pfad, nur Beschienen vom Licht des Mondes. Mein Sein, leer und gebrochen, wie ein wandelnder Leichnam, nichts fühlend, nur die Leere und die Kälte der Nacht…

In der Stätte Berchgard angekommen, denn dort vermutete ich Hilfe... so fand ich im Dunkel der Nacht nur im Schmiedeladen eines Freundes das Licht der Geschäftigkeit. Ein Licht das mich verharren ließ, welches sich in meine Augen bohrte wie eine Lanze. Tausend Gedanken stürzten auf mich ein und die vor Tränen schmerzenden Augen, begannen erneut salziges Nass über meine Wange rinnen zu lassen.
Wie von Sinnen stürzte ich auf das Haus zu. Tränen nahmen mir die Sicht um meinen Leib zu steuern, so stürzte ich direkt in die Arme Thancreds, welcher mich auffing. Er muss vor der Türe...
Nun ward es kein anhalten mehr: Tränen flossen und der Schmerz raubte mir den Atem...


Ich kann nicht weiter schreiben. Ich merke wie die Erinnerung meinem Arm die Kraft nimmt. Ich kann nicht mehr weiter schreiben...

*an dieser Stelle bricht das Geschriebene ab, scheinbar achtlos befindet sich ein Tintenklecks unter dem Geschrieben…*


Aus dem Tagebuch von Sanjana Valeth
Thancred

Beitrag von Thancred »

... Seltsam ists im Leben zu wandeln, eigen ist jeder Schatten und Hauch
Manche wandeln sich andre können Dich verwandeln
welche das seien ... wesst Du es auch?
Die Hehren mit Banner und Fackel die stürmen im Glauben
und doch ehr und Träume sich rauben ?
die wilden und starken die sich am end als ehrlos branntmarken?
die Düstren und leisen deren Farben verblassen wie Erinnrung
vin Greisen?
wenn das Licht verlässt die Hallen und düster aus dem Dunkel Misstracht bricht,
wer mag da beherzt voranschreiten wer folgt dem Traum? wer strauchelt nicht?
seltsam ists im Leben zu wandeln,... wie forsch war dein Wesen wie friedlich war doch dein Gesicht, wenn alles Trachten endet und der blick sich schliesst
wie gering sei da aller ABER Gewicht!


.......gedanken eines Schmiedes......

lange sass er da und betrachtet die Stelle und wog die waffen und
Rüstteile , dunkel war es wohl schon lange er konnte die dunklen stücke kaum sehen doch wusste er was sie waren und wog sie wie schon so oft
und sein blick war in weite ferne gewandert
,.. sah eine junge rekrutin die forsch sich um den aufbau Berchgards bemühte die bären vertrieb und die abeiten in der mine unterstützte
.... sah eine Kriegerin die wild und furchtlos focht in Gewölben so manchem Übel entgegentrat und sogar jenem riesigen Knochenstreiter entgegentrat in den brennenden trümmern Varunas,....sah ein gesicht schliesslich friedvoll beinahe das ruhte im rtaufeuchtem klee unter einem Baum,.. und dies bild beschloss der schmied zu behalten
denn dies Bild trug einen ganz besondren Glanz in sich,..
den Glanz der Ehre
Sanjana Valeth

Beitrag von Sanjana Valeth »

Diese Nacht… hatte ich einen Traum…
Ich sah sie. Ihr Leib ward unversehrt, ihre Lippen zeigten ein sanftes Lächeln. Du bist…
Ein Finger legte sich auf meine Lippen.

Ssscht…
Ich ward ruhig, doch Tränen übermannten meine Augen… Durfte ich sie doch noch einmal sehen.

Sanja…
Die Stimme klang so wie zuvor…

Verzeih…
Tränen… Tränen… Du kannst nichts dafür, aber bitte komm zurück!

Worte… Viele Worten verließen ihren Mund und wanderten direkt in mein Herz.
Ist dies… wirklich was du dir wünscht…? Ist es das, was dir Ruhe geben wird…?
So soll es so sein…

Und doch…
Niemals wirst du vergessen sein… Auf Ewig… soll mein Herz deine Stätte der Ruhe sein…
Deine Worte... dieses Traumes... stehen geschrieben in mir... doch nie auf Papier.
Ich danke dir… meine Vertraute…
Ruhe sanft…


Deine Worte... dieses Traumes... stehen geschrieben in mir... doch nie auf Papier.
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