Der Frühling bricht herein, Zeit für Lebenslust

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Sinari

Der Frühling bricht herein, Zeit für Lebenslust

Beitrag von Sinari »

Neugierig blickt sich die junge dunkelhaarige Frau in den Strassen Varunas um, an ihren Schultern hängt eine prall mit Kräutern gefüllte Tasche, sie kommt geradewegs vom örtlichen Alchemisten.
Einmal die Woche besucht sie die große Stadt um ein wenig einzukaufen und die Vorräte der Schule aufzustocken und sich bei den Straßenkindern ein wenig der Neuigkeiten erzählen zu lassen. Für einen saftigen Apfel sind jene immer gerne bereit die wichtigsten Informationen über die Stadtbelange auszuplaudern und nach einem solchen Gespräch mit einem geheimnisvollen Lächeln auf den Lippen und summend schlendert sie zügig um den Brunnen und wieder gen Stadttor. Die Nase gen Westen, dorthin wo ihre neue Heimat ist seitdem sie den Hafen von Bajard betreten hat.
Ein Hauch von Honig und Melonenduft umgibt die Frau wie ein Schleier wenn sie ihr Haar schüttelt und jenes wippt mit jedem der lebenshungrigen Schritten gen Wald.

Dort angekommen sieht sie sich vorsichtig um und pfeift schließlich mit zwei Fingern im Mund nach ihrem Weggefährten. Laut knackst es als Soi aus den Büschen bricht und die Hexe mit einem Schubs an die Brust begrüßt. Kichernd knufft sie die große Echse an der schuppigen Nase, zieht einen samtenen Faden aus ihrem Gürtel und bindet damit ihre Haare locker zusammen bevor sie sich auf Soi´s Rücken schwingt und Richtung Insel davon trabt.

Die Nase im Wind bemerkt sie nicht das einer der vielen Waldbewohner ihre süße Fährte aufgenommen hat und ihr geschwinden Schrittes bis zur Insel folgt. Sie bemerkt auch nicht das sie ihr Haarband beim eiligen Ritt nur wenige Schritt vor der Brücke verliert und der goldene Faden zu Boden schwebt.
Serendo Radil

Re: Der Frühling bricht herein, Zeit für Lebenslust

Beitrag von Serendo Radil »

Er streifte durch die Wälder und jedes Tier was er sah, beobachte er eindringlich und genau. Dem ein oder anderen großen Waldbwohner konnte er auch Vertauen schenken, so dass sie den mittlerweile erfahreneren Druiden, ein stückchen auf seinen Wegen begleiteten, bzw. er soagr ein Stück auf ihren Rücken reiten konnte. Serendo genoss die Freiheit und die wiedereingekehrte Ruhe, wie den neu auflebenden Frieden in den Wäldern.
Bei einer ausgebiegigen Rast, in einen Waldstück nahe Verunas, er erneut die Gestalt eines seiner Tirgefährten anzunehmen. Ein Wolf rastete an seiner Seite. Und er studierte dieses Stolze Tier.
Nach einiger Zeit gelang es ihm auch , auf dem selben Weg wie bei der Schlange, die Gestalt des Wolfes anzunehmen. Diesmal versuchte er jedoch seine Freude über dieses Geschenk Mutter Naturs in Grenzen zu halten. Damit er diese Gstalt einmal ausleben kann. Und so das nächste Stück durch die Wälder reisen kann. Ohne es zu merken näherte er sich mehr und mehr Veruna.
Serendo übernahm nicht nur das Aussehen des Wolfes, sondern vrfügte auch über die Sinne eines Wolfes. Und die empfindliche Nase nahm den Geruch von Honig und Meldone auf. Sogleich kam dem Druiden jener Tag in den Sinn, als ihm wohl eine Frau vor den Toren zu Tirell sein Leben rettete. An jenem Tag blieb ihm nur der Schein einer dunkelhaarigen Frau, der Geschmack von Honig und Kirsche auf seinen Lippen, wie ein sonnengelbes luftiges Hemd, welches er immer bei sich, in seine Tasche, trägt. Serendo steckte seine Nase in seinen beutel und beroch kurz das Hemd. Es war der Selbe geruch, welcher in der Luft liegt. Er musste wissen wo der Geruch herkommt. Und folgte dieser Fährte. Doch merkte er schnell das diese Person sehr schnell auf den Beinen war. Auch wenn Serendo als Wolf schnell nacheilen konnte strengte ihm die „hetzjagt“ in diesem Zustand mehr und mehr an. Doch erreichte er nach einiger Zeit dennoch die Brücke zu eine Insel. Welche ihm zum einen etwas unbehagen übermittelte. Aber dennoch auch etwas vertrautes. Serendo fand auch ein goldenes Haarband und war sich mitlerweile sicher, dass er hier richtig ist.
Doch zunächst verlies er wieder die Gestalt eines Wolfes und legte sich unter einen Baum nieder, um sich von seiner Verwandlung und der Fährtensuche auszuruhen. In seiner Hand hielt er dieses Goldene Haarband und betrachtete es. Nach einiger Zeit erhob er sich und ging Tiefer in die Dichten Wald der Insel hinhein. Es schien als würde ihm das Lied leiten. Nach und nach wurde das Gebiet in welchem er wandelte immer sumpfiger.
Sinari

Beitrag von Sinari »

Zuhause angekommen, ruft Sinari durch die Schule aber keiner Antwortete, deshalb ordnete sie die eingekauften Speisen und zwei drei kleineren Dinge an ihre neuen Plätze. Gedankenverloren streicht sie sich durch das dunkle Haar und bemerkt Stirn runzelnd, dass sie ihr Haarband verloren hat.
Nach dem einräumen bringt sie Soi in den Garten und legt ihm einen großen Salatkopf zum Abendessen hin. Alleine in der Schule, nun vielleicht sollte sie etwas Arbeiten, eine recht gute Idee und Tiegel und Mörser, leere Phiolen und der Kräuterkorb, die Waage und das Stundenglas, aber halt da fehlte etwas. Mit flinken Fingern sortiert sie die dicken Kräuterbüschel durch und runzelt wieder dir Stirn. Eine ihrer wichtigsten Zutaten zu den wirklich feinen Schlaftränken und dergleichen war fast aufgebraucht, sie musste also noch einmal los und zum Sumpf um Seerosenblätter zu sammeln.

Die luftigen Sandalen waren rasch gegen überkniehohe Lederstiefel getauscht und der lange, aus sehr dünnem Stoff gefertigte Rock wurde abgelegt und über das Geländer der Treppen gehängt. Stattdessen schlüpft sie in eine kurze Hose aus einem Material das Schuppen nicht unähnlich ist und sich deshalb bestens für den Sumpf eignet, und wäre da nicht das gelbe Hemd würde sie mit ihrer sonnengebräunten Haut gut getarnt im Sumpf weilen können ohne aufzufallen. Ein fein geflochtener Gürtel war rasch umgeschnallt und der zweischneidige Dolch in einer ledernen Scheide an ihm war schärfer als jedes Fleischermesser perfekt zum Kräutersammeln und für vieles Andere ebenso. So schlendert, den großen Schwanenbeutel wie eine Schärpe umgelegt summend durch das Waldstück und zielstrebig auf den Sumpf zu als sie etwas knacksen hört.

Das Athame mit seiner gewellten Klinge blitzt im abendlichen Sonnenuntergang als sie es aus seiner Scheide zieht und in geduckter Haltung näher zum Fluss schleicht. Irgendjemand war hier, ein Eindringling womöglich, einer dieser dreisten Holzfäller vielleicht von denen schon ein oder zwei auf der Insel verschwunden waren oder schlimmer noch, einer dieser selbsternannten Helden, Krieger die nichts besseres zu tun hatten als ihre treuen Reitechsen zu Töten, da sie selbst nie in der Lage sein würden den dunklen Verstand dieser Tiere zu teilen. Mit weichen Schritten steigt sie in den Sumpf und duckt sich hinter einem Busch nah am Ufer der morastigen Untiefen, sie kannten den Ort genug um zu wissen das nur drei Schritte weiter in den Schlamm verheerend enden konnten ein guter Ort um einen Eindringling loszuwerden. Neugierig und gewiss auch etwas aufgeregt linst sie durch die Äste des Buschs und entdeckt schließlich die Gestalt am anderen Ende des Sumpfs, geradewegs auf die Untiefen zusteuernd.

Die Gestalt, der Wanderstab die grüne Robe all das kam ihr seltsam vertraut vor doch erst als Serendo näher kam und sich immer weiter in ihr Sichtfeld schob erkannte sie in ihm den Mann den sie vor einigen Tagen vor Tirell fand.
„Was machte er nur hier? Wie hat er hierher gefunden? Wenige Schritte noch und er wird im Morast sein Ende finden... du solltest etwas tun.“ Hört sie ihre rasenden Gedanken zu ihr sprechen und dann schnellt sie aus ihrem Versteck und zwei Schritte nach vor, auf die vorletzte Grasnarbe in den grünen Schlamm vor die Untiefen. Das Athame immer noch in der rechten, die Haltung wie zum Sprung geduckt, die linke Hand wie ein abwehrendes Schild vor sich steht sie da und blickt Serendo aus unsteten Augen an. Die Sonne berührt den schlanken Körper nur noch ein Stück und verleiht ihm seltsam Anmutenden Schimmer in der schuppigen Kleidung, das dunkle Haar fällt teilweise ins Gesicht und wieder ist es nur ihr Duft von Melonen und Honig der ihr anhaftet wie einer Blume und über die Insel getragen wird.

„Halt ein, bleib stehen Fremder!? Drei Schritte noch und selbst ich mag dich nicht mehr zu retten. Was willst du auf dieser Insel und in einem Sumpf dessen Tücken du nicht kennst?“

Ruft sie mit weicher aber dennoch ehrlich bestimmter Stimme und sieht Serendo forschend, abwartend an.
Serendo Radil

Beitrag von Serendo Radil »

Mühsam bahnte er sich einen Weg durch den dichten, moorastichen und unwirklichen Sumpf. Eine Stimm, drang dem Geruch zu folgen, wis ihm den Weg. Doch mit der Zeit verlor er dennoch langsam das vertrauen zu seinen Sinnen. Er konnte sich nicht vorstellen, dass er hir sein Ziel finden würde. Immer unwegsamer und schlammiger wurde es.
Serendo hatte mehr und mehr mühe sich vorzuarbeiten. Es war auch kein Wunder auf diese Art von einem Lebensraum war er nicht vorreitet. Nur die dünnen Sohlen seiner sehr luftigen Sandalen, schützen den Druiden, vor den hier doch recht häufig vorkommenden Hartholzgewächsen und dessen Stacheln. Seine grüne Robe war ihm ebensfall eher zu einem Hindernis als zu einem Schutz vor der hiesigen Flora und Fauna. Mücken begannen ihn zu plagen, und tiefer sack er mit jedem Schritt in den weichen Boden ein. Wenn es einen Weg durch die unwirklichen Ort gab, ging wohl Serendo den falschesten Weg den man hierdurch nehmen konnte. Er war kurz davor aufzugeben und umzukehren.
Doch plötzlich stand sie da. Keine drei Meter vor ihm. Ihren Dolch leicht über hihren Kopf und in Serendos Richtung gerichtet. Sie wurf in ihrer , leicht in die Kniee gegangen Stellung, Serendo einen kühlen und dennoch ernsten eindringelichen Blick zu. Nach ihren deutlichen Worten blied der Druide sogleich stehen. Er standt wie star vor ihr. Und versuchte sie und und ihre Haltung zu deuten. Er versuchte ihr in die Augen zu schauen, doch viel es ihm schwer. Das eine war von einer ihrer dunklen Haarsträhne bedeckt und ihr anderes schimmerte nur leicht und durch Einfluss der Sonnenstrahlen, welche nur schwer durch die dichte Vegetation hindurch kamen, hindurch ihrer linken Hand, welche sie ebenfalls etwas angewinkelt von sich streckte. Es war wohl einer der exotischten anblicke die Serendo jemals erblicken konnte.
Dann viel ihm der bezaubernte Duft wieder auf. Der geruch nach Melone und Honig, welcher Sinari trotz dieser Schwüllnis und ihrer Lederrüstung, auffallend stark umgab.
In des Druiden Gesicht bildete sich zackhaft ein Lächeln ab. Auf ihre Frage antwortete er im gewohnten beruhigenden und warmen Tonfall:
„ Einem scheinbar wirklich gewordeten Traum nachgehn.“

Der Druide spürte auch sogleich als er sie zu Gesicht bekam, dass etwas sonderbares und gleichzeitig vertrautes vor ihm steht. Er konnte es nicht genau deuten. Doch schien es ungefähr so , als ob einer seiner Brüder in der nähe währe. Doch war nur Serendo und dieses unwahrscheinlich, schöne exotische Wesen an diesem Platze.
Dann holte der etwas geblendete Druide ein sonnengelbes luftiges Hemd und ein goldenes Haarband hervor.
Ob er nun durch den Dolch, welcher die Sonnenstrahlen in sein Gesicht spiegelte oder der wunderbare Duft, welcher von Sinari ausging geblendet war, sei dahin gestellt.

Sinari schien ihre „Verteidigungstellung“ offendbar zu lockern und entspannte sich etwas. Sie blickte Serendo, zunächst ohne etwas zu sagen einfach nur n de Augen. Sie erkannte offenbar ihre Kleidungsstücke und auch ihn.

Serendo dagegen schien ihre vorherige Warnung dagegen entfallen zu sein und näherte ihr sich es zaghaft und langsam.
Sinari

Beitrag von Sinari »

Er war es also wirklich, er hatte sie gefunden und mehr noch die Insel und genau genommen hatte er auch beinahe den schwierigsten Weg durch den Sumpf gefunden und das er noch nicht im Morast versunken war grenzte an ein Wunder. Das Athame fand rasch den Weg zurück in die Scheide als der Narr tatsächlich ihre Warnung vergaß und sich Anschickte weiterzugehen. Erschreckt ging sie in die Hocke um zum Sprung anzusetzen, schätzte dann aber die Entfernung zu weit und suchte einen Weg herum, unterm Sprung auf die nächste Grasnarbe rief sie mit hoher und aufgeregt klingender Stimme.

„Meinem Rufen winde,
schlangenhafte Gestalt,
binde was sonst schwinde!
Mutter Hilf mir bald!“


Aus den Schatten, die hier von jedem Baum und jeder Wurzel geworfen werden, schnellte ein Schlangenkopf hervor und wickelte sich um eines der Beine des Druiden, sie würde ihn nicht zu halten vermögen nur gerade soviel das Gewicht ausgleichen bis Sinari selbst hier war um ihn zurück zu halten. Es hatte wohl auch funktioniert denn drei Lidschläge später hielt die Hexe Serendo am Arm fest und dreht ihn so um das sein nächster Schritt nicht ins leere des Morast und in seine tödlichen Untiefen gerät sondern auf eine der spärlichen verwurzelten Grasnarben. Die Schlange welche gerade noch sein Bein umschlungen hielt war wie durch Zauberhand verschwunden, lediglich kalter Schauer an des Druiden Bein spricht noch von ihrer Beider Begegnung. Mit einem festen Griff der von ungeahnter Kraft in den Armen spricht zieht und schiebt Sinari Serendo schließlich die letzten Meter über sichere Wege ans dahinter liegende Ende des Sumpfes.
Dann erst blickt sie ihn wohl erleichtert Lächelnd an und streicht sich die Strähnen aus dem Gesicht. Geht rasch ans Ufer und steigt so weit ins Wasser das der Morast von ihren Stiefeln gewaschen wird und das glatte Leder wieder sauber ist.

„Ihr seit als auf der Suche nach einem Traum? Und warum glaubt ihr ihn gefunden zu haben?“

Fragt sie sodann mit warmherziger Stimme, nimmt das Haarband aus seiner Hand und bindet sich die Haare locker zu einem Pferdeschwanz und geht langsam los Richtung Schule. Sie war sich Sicher das er sie begleiten würde, er würde den Weg zurück durch den Sumpf heute ohnehin nicht mehr finden, denn die letzten Sonnenstrahlen schickten sich gerade an über den fernen Horizont zu ziehen und bis Morgen dort zu weilen. Sie wusste nur noch nicht wie die den Gast in der Schule erklären sollte, und wie Vivianne reagieren würde so sie heute Nacht den Weg in die Schule fand...
Serendo Radil

Beitrag von Serendo Radil »

Sie führte den nun wieder klarsehenden und aufgewachten „ Jungspunnt“ auf den sichersten Weg durch den morastischen Sumpf hindurch.
Sie frug ihn warum er der Meinung war einen Traum gfunden zu haben.
Die Antwort lag auf der Hand. Sie war es, welche Serendo einst vor den Toren vor dem Erdursten und verhunger bewarte. Und ihm nur ein scheinbares Drugbild, aber dennoch mit einem Zeichen der Wirklichkeit, welche das Hemd und der geschmack auf seinen Lippen, wie der nicht zu vergessene süße Duft war.
So richtig konnte er sie garnicht mehr anblicken. Zum zweiten Male schon hatte sie ihm wohl das Leben gerettet. Er lief ihr, durch die für in unwirkliche Landschaft, hinterher. Bis sie an das Ufer und der weiten See kamen.
Sie beagb sich bis zu den Knien ins Wasser und säuberte ihre Stiefel und ihre Rüstung. Serendo tat es ihr gleich. Nichts von seinen Beinen waren mehr als solche erkennbar. Er legte seine Robe und sein Hemd nieder und wusch dies und sich rasch. Sinari machte keine anstalten auf ihn zu warten.
Als sie fertig war, begab sie sich sogleich weiter zu ihrem Zielpunkt. Serendo zog sich fix sein Hemd wieder über. Seine Robe legte er auf einen Stein zum trocken. Und folgte ihr so gut es ging.
Der Druide spürte, irgendetwas verbund sie beide, und dennoch auch nicht nicht. Er konnte dies nicht richtig für sich ins reine bringen. Er musste wohl abwarten um mehr über diese Wundersame Frau zu erfahren.
Schließlich erreichten sie ihr Ziel. Es war ein großen Gebäude in Mitten eines so gut wie undurchdringlichen Sumpfes. Serendo blieb davor stehen. Sinari dagegen begab sich zunächst hinein. Aus irgendeinem fühlte Serendo auf einmal rechtes unbehagen.
So langsam brach auch die der Frühe Abend ein. Vor dem Gebäude der schule war eine kleine Wiese, auf welcher er sich zunächst ein paar Kräuter, wie Sauerampfer, zusammen suchte und wartend auf der Treppe langsam und genüßlich die Sauerampfer aß .
Sinari

Beitrag von Sinari »

Soi war versorgt, niemand sonst im Haus und Serendo selbst blieb auch vorne auf den Stufen sitzen, Serendo Radil heißt er also der Mann der sie auf so eigenartige Weise immer wieder in ihrem Leben berührte. Erst das Treffen vor Tirell und nun war er hier, hier an der Schule der Priesterinnen, geleitet von ihrem Geruch, ja sie hatte schon geahnt das er Anders war, besonders, aber nicht gedacht das er sie finden würde. Schnell entledigte sie sich der Stiefel und dem schützenden Schuppenkleid und schlüpfte in ihren goldenen Rock, die Haare noch rasch gerichtet geht sie schließlich wieder nach draußen und setzt sich zu dem Druiden auf die Treppen der Schule.

Sie teilten sich vom Sauerampfer und aus vorsichtigen Fragen wurde, schneller als Sinari lieb war beinahe, freundschaftliches Plaudern. Die letzten Strahlen der Sonne hatten längst einer schönen Frühlingsnacht platz gemacht und der Silbermond bescheint die Beiden. Das Haus selbst war von warmen Schein umgeben der wohl aus einer Mischung von Fackelschein und tausenden Glühwürmchen entsprang die um die Beiden wuselten. Des Nachts war dieser Ort noch magischer als sonst, andere würden es wohl unheimlich nennen, denn durch die stete Bewegung der vielen kleinen Lichtbringer sah es beinahe so aus als würde sich das ganze Haus bewegen und Schatten huschten umher und tauchten in sich. Es strahlte dennoch mehr Ruhe und Sicherheiten aus als es der Sumpf auch bei Tag hätte geben können, des Nachts war ein Gang in die Dunkelheit der Insel wohl für jeden ein Urteil zu seinem raschen Tod. Darum auch wurde dem jungen Druiden ein Fell für die Nacht angeboten, er konnte wählen zwischen den Stufen vor dem Haus, einem weichen Fell und dem sicheren Ableben im Sumpf wählen.

Serendo fand sich mehrmals aus den Augenwinkeln beobachtet und fast schon verlegen wirkte die nur Sekunden Andauernde Geste wenn er ebenso tat und zu Sinari sah beim sprechen. Es war schwer zu erklären was zwischen den Beiden geschah aber irgendwo war eine Barriere zu fühlen, entstanden aus den Geheimnissen die Beide umrankten, nur halbe Wahrheiten, Nichtigkeiten und dennoch soviel Leidenschaft in den Erzählungen.

Die Zeit lief davon wie ein flüchtendes Tier und die Stunde der Geister war längst hereingebrochen als das Gespräch der Beiden um einen ganzen Schritt offener und ehrlicher wurde als das Gesamte kennen lernen bisher. Es war nicht wirklich möglich Serendo zu Verheimlichen das sie wie er war, eine Bewahrerin, eine Priesterin der Einen. Eine jener um die sich so viele Märchengeschichten rankten und auch Serendo musste sich eingestehen das vieles wohl nicht der Wahrheit entsprach und warum musste jetzt noch Gewicht haben was vor so vielen Jahrzehnten einmal war. Auch Sinari wurde erzählt, das es keinen Grund gab den Druiden zu Vertrauen und das sie einst versuchten die Bindung zwischen den Frauen und ihrer Mutter zu Schwächen indem sie sie aus Vernementon vertrieben. Aber jeder wusste das der weibliche Part immer schon der Entscheidente war, ein Mann würde nie das Wunder der Geburt wirken können, Anfang und Ende allen Lebens, es war also doch die Angst des Weges und dieser Unterschied der den Streit vor so vielen Jahren einst mit sich brachte, gewiss gab es jene die lieber einen Gottvater hätten anstelle von der großen Mutter, der Gedanke brachte Sinari zum schmunzeln.
Man würde es selbst herausfinden müssen, denn bisher waren die Gegenseitigen Anschuldigungen nicht haltbar, und warum eine alte Feindschaft pflegen wenn es ebenso eine machtvolle Freundschaft oder Zusammenarbeit geben konnte. Sie fühlte sich zugleich beobachtet und beschützt in Serendos Nähe und kam nicht umhin sich selbst einzugestehen, dass sie sie als eine gute Abwechslung zur Arbeit empfand. Eine große Eule betrachtet die Beiden in ihrer Unterhaltung und stimmt ins melodische Lied der Nacht ein während die Schatten wandern und das Gespräch eine Wendung in die Richtung der Elemente nimmt...
Serendo Radil

Beitrag von Serendo Radil »

Die Zeit verging wie im Fluge. Als das Eis der halben Wahrheiten gebrochen gebrochen war, konnten sie sich endlch frei über ihre Ansichten und Bindungen zu Eluive und den Elementen unterhalten. Als beide fast zugleich das Element Wasser ansprachen, war ihnen klar, das beide eiiges mehr als nur der Segen der großen Mutter verbannt. Beide. Serendo fühlte sich seit je her dem Wasser verschrieben. An Flüssen, dem Ozean oder an Seen fühlte sich der Druide am wollsten. Er fühlte sich frei und kam stehts zu seiner inneren Ruhe, wenn er dem Rauschen des Wassers und dem Lied an jenen Orten lauschte oder einfach nur den stetigen Wogen des Wassers seine aufmerksamkeit schenkte. Sinari und wie es sich anhörte auch den anderen Hexen, musste dies genauso gehen.
Serendo erzählte ihr über seine Forschungen in der Kräuterlehre und der Mischkunst. Wie es ihm gelang, aus Bruchstückes des Liedes der Elemente, jene nützlich Wirkungen, aber auch in den falschen Händen jene verherenden Wirkungen herzustellen.
Beide könnten wohl einiges von einander lernen.
Serendo hatte zum ersten male in seinem Leben eine Hexe kennengelernt. Und nur wenige Erzählungen von Hexen und ihren blutigen Ritualen gehört. Er wollte sich immer ein eigenes Bild üer jene Wesen machen. welche laut den alten Geschichten dem Jähzorn und der Gnade ihrer Göttin verschrieben sind. Doch Jähzorn konnte er in Sinari nicht verspüren. Eher Unsicherheit sicher auch sie viele Erzählungen über Druiden gehört hatte, welche sich dem Leben und dem Wohle der Göttin wie ihrem Werk verschrieben hatten.
Dennoch konnte der Druide, aus ihren Erzählungen über die stetig mehr erscheinenden Holzfäller, in ihren Worten einigen Zorn aber auch etwas Hilflosigkeit heraushören.
Es schmerzte sie ziemlich mitzubekommen wie die Holzfäller nur wegen einer bestimmten Holzsorte in diesen Sumpf kommen. Jenes Gehölz musste einst sehr verbreitet gwesen sein. Doch durch die Gier gibt es dieses Holz nur noch an wenigen Orten. Einer dieser Orte ist auch diese Insel.
Doch nimmt der Bestand langsam ab.
Serendo konnte sie verstehen. Ihm schmerzte dies zu hören. Beide haben sicher gemerkt das sie dennoch ihrer Verbundenheit zu jener, einige unterschiedliche Ansichten, Einstellungen und Vorstellungen haben. Doch wollten sie auch diese schon nun sehr stark herangebrochene Nacht nicht in einem Streit beenden. Beide wollten mehr von einander mehr erfahren und sich nicht durch in Gespräch ein Bild machen. Sinari lud ihn ein in dem Haus ein weiches und im trockenen zu schlafen. Doch verspührte, trotz ihrer wärme die sie ausstrahlte, dennoch ein unwirkliches und befremdetes gefühl als er dieses Haus betreten wollte. Als wirde jemand ihn beobachten und nicht wollen das er sich hier aufhält. Er lies sich ein fell geben und ruhte, mit vielen Gedanken in diese Begegnung, auf der Terrasse vor dem Haus.

Früh morgens wachte Serendo twas gequält, durch den harten Boden und Axtgeräuchen, auf.
Er traute seinen Augen ncht als er zwei Holzfäller sah, welche es zum einen geschafft haben den Sumpf bis hier her zu durchqueren und zu dem vor dem Hause der Hexen Bäume fällten.
Es konnten nur Narren oder unwissende sein. Unruhig blickte Serendo zwischen den Holzfällern und dem Tor des Hauses hin und her.
Der Druide verspührte gut, das jene Holzfäller bereits mit vielen Augen aus dem Wald beobachtet wurden und auch dennoch ausfällig ruhig war.
Serendo hatte zwei Möglichkleiten, einfach wegzuschauen und darauf warten, das die Priesterinnen der Einen ihr Werk verrichten und ihr Haim verteidigten. Dies hätt nicht nur mit einer Lektion geendet. Oder was er auch Tat und ohne weiter umschweife vrsuchte zu verrichten:
Ohne weitere Begrüßungen oder viele Worte redete er auf die beiden Holzfäller ein.
„Wenn an euerm Leben noch irgedwas lieb ist, verlasst diesen Sumpf so schnell es geht. Und vergesst diesen Ort.“
Immer unruhiger blickte der Druide umher. Er konnte die näher kommende Gefahr für die beiden Menekanerinnen und ihre Packpferde spüren. Seine Unruhe erspürten auch jene Pferde. Ins nach dem anderen riss sich von ihrer Herrin los und versuchte dem Wald so schnell es gng zu empfliehen.
Die beiden Frauen jedoch schenkten dem Druiden nur wenig glauben. Sie waren naif. Selbst nachdem riesige Spinnen aus dem Wald auf die Packpferde zugestürmt kamen und Grashalme versuchten sie zu ergreifen. Die erte angriffswelle konnten sie abwirken. Und allmälig begriffen diese beiden, das dis wirklich der unwirklichste Ort ist wo sie nach Holz hacken ziehen können.
Serendo versorgte so rasch es ging die Packpferde mit Salben. Denn diese Geschöpfe konnten nun am wenigsten etwas dafür das sie an desem Ort waren.
In dem Sumpf wurde es mehr und mehr unruhiger. Die Menekanerinnen zogen dann mehr oder minder rasch von dannen. Der Druide dagegen blieb bei dem Haus. Er hatte Verständnis dafür das die Hexen ihr Heim verteidigten und Eindriglinge, wie Diebe des Waldes bestraften. Doch war die Vorgehensweise, die er zugesicht bekam, sicher nicht in seiem Einverständnis. Doch konnte er weder die Spinnen besämftigen. Noch die Holzfäller davon überzeugen das sie her am flaschen Orte sind. Nachdenklich saß er nun wieder auf der Treppe. Wartend darauf das Sinari kam.
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Khalida Yazir
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Die andere Seite der Medaille

Beitrag von Khalida Yazir »

Erst vor ein paar Minuten hatte Khalida den Sumpf nahe Bajards zurückgelassen. Nur wenig Holz konnte sie schlagen, bevor die ersten Echsenwesen heransausten - die Wunde, die die Krallen hinterlassen hatte, pulsierte jetzt noch schmerzhaft, und würde ihr wohl noch ein paar Tage Freude bereiten.
Warum nur hatten sie unbedingt einschlagen müssen, als es um die Lieferung von Zypressenholz ging? Mit der Zungenspitze kühlte sie immer wieder kurz die blutenden Striemen, und zog dabei das Packpferd hinter sich her, bis sie das nächste Sumpfstück erreichte.

Für ihren Geschmack war es dort angenehm ruhig, kein einziges Tier zog umher, lenkte mit irgendwelchen fremden Lauten ab an die sie sich erst noch gewöhnen musste und so widmete sie sich wieder ihre Arbeit und sammelte brauchbare Hölzer ein. So ging es eine ganze Weile, bis sie plötzlich ein bekanntes Gesicht sah, auch wenn sie den Namen bereits wieder vergessen hatte, konnte sie sich doch noch gut an die Mimik erinnern.

Verschwinden sollte sie von diesem Ort, da die Priesterinnen der Eluive hier niemanden dulden würden.. Hatte er wirklich Eluive, die Mutter, gesagt? Khalida wähnte sich schon auf der sicheren Seite, als sie ihm erzählte, dass ihr Glaube ebenfalls nur der Einen gehörte. Doch täuschte sie sich da gewaltig...
Keinerlei Verständnis schien der Druide dafür zu haben.

Eben noch hatte er sich durch wundersame Weise aus Moos etwas zu Essen werden lassen, verbat ihnen aber, sich hier ein paar Münzen mit Holz zu verdienen. Sie waren auf die Metallscheiben angewiesen.. schön für ihn, dass er es nicht war, aber hatte er deshalb das Recht, das Nachgehen von ihrer Arbeit zu verbieten?

Mittlerweile war auch Safiya eingetroffen, die nach dem Abholen der restlichen Waren von Irmenlinds Hofe den Weg in die Sümpfe eingeschlagen hatte, um wie verabredet Khalida abzuholen, und lauschte schweigsam dem Gerede. Der Zusammenstoß mit dem Bullen am Vortag hatte sie mehr mitgenommen, als sie wohl freiwillig zugegeben hätte und so beachtete sie den Druiden kaum, sondern war ganz darauf konzentriert ihre stark schmerzenden Rippen zu ignorieren. Die einzigen Worte die sie hin und wieder in die Runde sprach richteten sich an Khalida, mit der Bitte doch bald den Heimweg anzutreten.

Eine ganze Weile hörte Khalida ihm zu, redete mit ihm, dass sie doch nur ein wenig von dem Zypressenholz haben wollte, wo es doch so selten und schwer zu bekommen sei. Die Worte und Auführungen des Druiden interessierten Safiya hingegen recht wenig, eine Hand fest auf die Rippen gepresst dachte sie nur daran sich endlich irgendwo hinlegen zu wollen.

Schließlich begann der Druide Serendo eindringlicher zu werden, fast schon beschwörerisch.. Verdammt es ist doch nur ein Wald oder hatte er was mit dem blutigen Zeichen hinter dem Haus zu tun? Langsam begann sich ein mulmiges Gefühl in ihr auszubreiten, auch die Pferde wurden mit der Zeit spürbar unruhiger.
Dabei war doch niemand hier, außer der Druide.. Griff er sie an? War er für das Verhalten der Tiere verantwortlich? Er warnte sie immer wieder, vor der Priesterin einer Eluive - das konnte nicht sein, das durfte nicht sein - griff Eluive wirklich ihre eigenen Kinder an? Wenn Serendo wahr sprach, so musste sie es schließlich beja'en. Spinnenwesen aus dem Wald griffen sie an, und zu ihrem Elend bockten die Packpferde noch herum, und so gesellten sich noch ein Haufen brennender Kratz- und Schürfwunden zu der einen Wunde hinzu, bis sie schließlich das rettende Ufer erreichten.
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