In dieser Nacht wandern seltsame Gestalten durch die grabesstillen Ruinen der Häuser der drei Familien. Sandelementare, Kreaturen aus Staub und Stein, in in stoischer Ruhe die vielen Leichen der Gefallenen auflesen. Unter den aufmerksamen Augen einiger Wachen entsteht außerhalb der Stadt, dort wo die Ruinen des alten Palastes zur Stille gemahnen, ein Ort aufgebahrter Toter. Sie werden in Leinentücher gewickelt um die ganze Grausamkeit ihres Todes zu verhüllen und wohl für eine nahe Bestattung vorbereitet.
Immer wieder beschwört sie Wachen und Helfer zur Sorgfalt, denn herumliegende Tote sind nicht allein eine Respektlosigkeit der heiligen Schöpfung gegenüber sondern vor allem auch eine Einladung für Totenbeschwörer und Leichenfledderer aller Art. Die Bestattung soll den Riten des Volkes gemäß bald stattfinden, auch wenn sie das sicher vertrauensvoll in die Hände der Kleriker legt, sobald ihre Aufgabe getan ist.
Bis zum Morgengrauen wird sie mit anderen Freiwilligen damit zubringen und diese traurige Aufgabe erst beenden, wenn die Müdigkeit ihren Tribut fordert.
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(OOC: Machen wir eine Bestattungszeremonie in den nächsten Tagen? *zu den Klerikern schielt*)
[RP] Die Gefallenen (Feuer & Wasser)
Moderator: Menekaner [Mod]
- Jala Taj
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- Hajifa Yazir
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Während sie sich durch die Viertel gekämpft hatten, waren immer wieder Leichen gefunden worden. Diese Momente waren besonders heikel gewesen, drohten sie doch die Kampfmoral der Truppe zu schwächen. Bei einem der Toten im Bashirviertel dann war Noelani stehen geblieben, hatte sich um einen der Toten bemüht und ihm die Augen geschlossen. In diesem Augenblick war erneut diese Ahnung, dieses Prickeln in Hajifa hoch gekommen. Sie spürte eine Mission in sich, einen Auftrag. So gab sie sich besondere Mühe und sprach für jeden Toten, den sie fanden, einige Worte.
Sie bat die Mara stets darum, dass jene die nun den Tod gefunden hatten, ihren Weg ins Reich Eluives und in ihre Arme finden würden. Aber auch für die Angehörigen erflehte sie Eluive, damit jene Trost fanden in ihrer Trauer.
Das schlimmste jedoch war wohl stets die Ungewissheit gewesen. Niemand hatte die Toten auf die Schnelle identifizieren können oder zuordnen. Nicht einmal Mitglieder der eigenen Häuser.
Vermutlich gab es im Moment in ganz Menek'Ur Mütter, die um ihre Söhne weinten. Natifahs die spürten, dass ihr Ranim nie wieder heim kehren würde. Kinder die ihre Eltern verloren hatten, noch bevor sie Zeit gehabt hatten, sie kennen zu lernen.
Großes Leid war über das Volk der Menekaner hereingebrochen. Was nun blieb war das Andenken an die Toten und ein gemeinsamer Wiederaufbau. Hoffentlich würde es ein Denkmal für die Toten geben, für die stillen Helden der Katastrophe.
Eine große Zeremonie oder Messe konnten diese kleinen Gebete sicher niemals ersetzen, doch hoffte Hajifa inständig, dass sie wenigstens einen kleinen Beitrag geleistet hatte, damit jene die nicht mehr unter den Lebenden weilten nun sicher in Eluives Hand waren.
Sie bat die Mara stets darum, dass jene die nun den Tod gefunden hatten, ihren Weg ins Reich Eluives und in ihre Arme finden würden. Aber auch für die Angehörigen erflehte sie Eluive, damit jene Trost fanden in ihrer Trauer.
Das schlimmste jedoch war wohl stets die Ungewissheit gewesen. Niemand hatte die Toten auf die Schnelle identifizieren können oder zuordnen. Nicht einmal Mitglieder der eigenen Häuser.
Vermutlich gab es im Moment in ganz Menek'Ur Mütter, die um ihre Söhne weinten. Natifahs die spürten, dass ihr Ranim nie wieder heim kehren würde. Kinder die ihre Eltern verloren hatten, noch bevor sie Zeit gehabt hatten, sie kennen zu lernen.
Großes Leid war über das Volk der Menekaner hereingebrochen. Was nun blieb war das Andenken an die Toten und ein gemeinsamer Wiederaufbau. Hoffentlich würde es ein Denkmal für die Toten geben, für die stillen Helden der Katastrophe.
Eine große Zeremonie oder Messe konnten diese kleinen Gebete sicher niemals ersetzen, doch hoffte Hajifa inständig, dass sie wenigstens einen kleinen Beitrag geleistet hatte, damit jene die nicht mehr unter den Lebenden weilten nun sicher in Eluives Hand waren.
Zuletzt geändert von Hajifa Yazir am Mittwoch 10. Dezember 2014, 23:24, insgesamt 1-mal geändert.
- Hajifa Yazir
- Beiträge: 422
- Registriert: Montag 16. Juni 2014, 01:36
Der erste Schritt für das Denkmal war gegangen worden. Hajifa würde sich um jede der Familien bemühen, damit kein Opfer vergessen werden würde. Weitere Schritte rund um den Gedenkort würden wohl bald folgen. Mariyah konnte den künstlerisch und handwerklichen Teil sicher übernehmen. Vielleicht gab es aber noch mehr zu tun. Etwas, was heute noch gar nicht absehbar war.
Was auch immer noch geschehen würde, Hajifa hatte sich fest vorgenommen dieses Projekt und diese Arbeit zur Zufridenheit aller zum Abschluss zu bringen.
Was auch immer noch geschehen würde, Hajifa hatte sich fest vorgenommen dieses Projekt und diese Arbeit zur Zufridenheit aller zum Abschluss zu bringen.