Selbst das Gebet gesucht in jeder freien Minute und den Kontakt zur Mara. Doch zu oft war es still geblieben, es war die Bürde die die Mara ihren Kindern auferlegt hatte.
Sie alle sollten nachdenken und in sich gehen, die Wege sehen die Momentan so verschlungen im Dschungel lagen und für viele noch mit dickem Geäst zugewachsen waren.
Nun war es daran den richtigen Weg zu wählen, jenen zurück eine Gemeinschaft zu sein, die Kinder der Wüste. Die Erwählen der Mara und vor allem geschlossen hinter dem Emir zu stehen und all dem was Sie ihm auftrug.
So hatte sie wieder eine lange Nacht des Gebetes und der Meditation hinter sich als am morgen schon die ersten Strahlen der Sonne über Menekur aufgingen.
In jenem Moment wo die Sonne durch die Fenster des Tempels strahlte war eine Idee gewachsen. Noch klein und zart wie eine geschlossene Kaktusbluete aber sie hoffte, dass jene mit dem richtigen Wasser und der richtigen Zuneigung bald erblühen würde.
So eilte sie durch den Tempel und suchte Dinge zusammen, die sie dafür brauchen würde.
Zum Glück war der Tempel vom Großteil der Zerstörung verschont geblieben und so fand sie schnell das, was sie brauchte und baute es oben vor dem Altar auf.
So würde man so man den Tempel betritt folgendes vor dem Altar entdecken.
Ein Kelch gefüllt mit dunkler Hennafarbe und einer Zeichnung eines Kopfes wo zwischen den Augen ein dunkler großer Punkt mit einzelnen Strahlen davon ausgehend aufgemalt ist. Darunter steht: So Zeigen wir zu wem wir gehören.
Daneben fand sich eine Schale mit kleinen Kugeln aus Ton, in deren Mitte ein Loch ist, um sie aufzufädeln. An der Seite der Schale lag ein kleiner Dolch und ebenso ein Zettel wo zu lesen ist: Die Ewigkeit und Unendlichkeit eines Kugel, kein Anfang kein Ende. Verziere eine der Kugeln mit deinem Zeichen und deinen Wünschen. Und lege sie dann zurück.
Am Schluss der Reihe lag ein Buch, unscheinbar wirkte es und auch nicht groß, daneben sind einige Kohlestifte gelegt worden, teilweise sehr kleine und abgebrochene aber auch einige heile sind noch dabei. Wenn man das Buch aufschlug steht auf der ersten Seite:
Einig unter der Sonne der Mara
Die uns das Leben gegeben
Sie hält ihre mütterliche Hand über uns
Zeigt uns den rechten Weg
Auch wenn wir ihn einmal verlassen haben
Gibt uns Mut und Kraft
Liebe und Einigkeit
Gab uns einen Führer
In Form unseres geliebten Emirs
… (Schreibe hier die nächsten vier Zeilen nieder auf das es so lang werde wie unser Glauben reicht)
Nachdem sie dies alles vorbereitet hat ging sie hinaus, die Robe der Mara kleidete sie als sie ein Stück hinab zu der Brücke über der Oase schritt. In den Händen hatte sie aus mehreren Pergamentblättern einen Trichter gebildet.
Auf der Brücke angekommen setze sie jenen an ihre Lippen, hoffend dass ihre Worte, sich mit dem Wind und dem guten Echo des Berges, über die Stadt, unter ihr ,ausbreiten würden und so sprach sie:
Kinder der Wüste
Kinder der Mara
Komment und lasst uns beten
Komment alle und seht was uns ausmacht
Seid einig und vereinigt euch
Zu einem Großen.
Von der heutigen 14 Stunde bis
Zum letzten Tag der Woche zur 19 Stunde
Wollen wir eine Kette bilden
Bestehend aus Gebeten und Wünschen
Auf das die Mara uns erhört
Ich erwarte euch mit liebe
Jeden einzelnen ob klein oder groß
Denn wir sind EINS