Königliche Boten eilen durch Lichtenthal
- Sigarin van Glenkell
- Beiträge: 762
- Registriert: Samstag 28. Juni 2014, 19:36
"Na dann helf wir auch glei meil beim Aufbau, was Amino?"
So wurde der Hengst mit Mauersteinen, Brettern und sonstigem beladen und das Baumaterial wieder an einer der vielen Baustellen sorgfältig abgeladen. Schön gestapelt vor der Baustelle oder auch gleich direkt zu den handwerkern hingetragen, je nach dem was benötigt wurde. Und nu wieder zurück!
Von überall werden Bauteile zusamengesamelt und an ihren Bestimmungsort gebracht.
Zug um Zug wird beladen, abgeladen, gestapelt, getragen, geschleppt und gezogen - hauptsache die Handwerker haben alles was sie brauchen auch da wo sie es brauchen.
Das "Verteilerzentrum Sigarin & Amino" scheint zu funktionieren.
Na dan in die Hände gescpuckt und weiter!
So wurde der Hengst mit Mauersteinen, Brettern und sonstigem beladen und das Baumaterial wieder an einer der vielen Baustellen sorgfältig abgeladen. Schön gestapelt vor der Baustelle oder auch gleich direkt zu den handwerkern hingetragen, je nach dem was benötigt wurde. Und nu wieder zurück!
Von überall werden Bauteile zusamengesamelt und an ihren Bestimmungsort gebracht.
Zug um Zug wird beladen, abgeladen, gestapelt, getragen, geschleppt und gezogen - hauptsache die Handwerker haben alles was sie brauchen auch da wo sie es brauchen.
Das "Verteilerzentrum Sigarin & Amino" scheint zu funktionieren.
Na dan in die Hände gescpuckt und weiter!
- Shyra Dynar
- Beiträge: 783
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Einige Tage später… die Zwischenwände hatten auch im oberen Stockwerk ihren Platz gefunden und die Holzarbeiter machten sich daran das Gerüst für den Dachstuhl zu fertigen. Aleyna und Erondil zeigten mir wie man Dachschindeln herstellte und so machte ich mich an die Arbeit diese zu recht zu sägen. Stapel um Stapel wuchs nun heran und konnten bald das Dach damit dicht machen. Jeder aus dem Handelshaus und auch einige Fremde halfen tatkräftig dabei. Auf dem Speicher wurde nun fleißig gewerkelt, damit bei der Kälte bald alles dicht wurde.
Immer wieder wurden kleine Pausen eingelegt, weil die Finger steif wurden ob der Kälte die mittlerweile herrschte. Essen wurde verteilt und warme Getränke und jeder genoss den Moment der Ruhe und des kurzen Beisammenseins, um dann wieder mit anzupacken. Bald war auch so das Dach eingedeckt.
Die Baustelle wurde aufgeräumt und jetzt konnte es an die Inneneinrichtung gehen….
Immer wieder wurden kleine Pausen eingelegt, weil die Finger steif wurden ob der Kälte die mittlerweile herrschte. Essen wurde verteilt und warme Getränke und jeder genoss den Moment der Ruhe und des kurzen Beisammenseins, um dann wieder mit anzupacken. Bald war auch so das Dach eingedeckt.
Die Baustelle wurde aufgeräumt und jetzt konnte es an die Inneneinrichtung gehen….
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Gast
Über und über mit Staub bedeckt vom zuschlagen der Steine für die Mauern machte Dairus sich daran im Inneren des Handwerkshauses die geplanten oftmals nur halbhohen Trennmauern hochzuziehen. Ganz besonderes Interesse und auch vielleicht etwas mehr Zeit als in den andern Räumlichkeiten widmete er der Schmiede . Dort wurden Podeste gemauert um die Ambosse aufzunehmen und ein Becken um die Barren zu kühlen nach dem giessen . Sorgfältig und genau achten das keine Fuge offen blieb und mit einem doppelten Mauerwerk nahm nach und nach die neue Esse Form an. Unschlüssig betrachtete er die Kissen auf denen einst der Schmuck dargeboten werden sollte. Manch zufälliger Beobachter hätte ihn sehen können wie er grübelnd immer auf der gleichen Bahn durch die Schmiede wanderte . Bis er einen Gedankenblitz hatte und so schuf er am Tage darauf abgestufte Podeste für die Schmuckaustellung.....
Morgen sehen wir weiter murmelte er auf dem Weg zur Kutsche.
Morgen sehen wir weiter murmelte er auf dem Weg zur Kutsche.
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Amelie von Salberg
- Beiträge: 1553
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19
Endlich war es soweit, Amelie konnte die Regale aufstellen, den Tresen zurecht rücken, ein Vorhang für die Umkleide wurde genäht, alles glatt poliert und sauber geputzt.
Dann begann sie den Boden zu fegen und mit reichlich Wasser aufzuwischen, und endlich....sie legte den neuen Teppich auf.
Wie hübsch alles anzusehen war.
Nun, so hoffte sie, konnte der Laden bald wieder für die Kunden offen sein.
Dann begann sie den Boden zu fegen und mit reichlich Wasser aufzuwischen, und endlich....sie legte den neuen Teppich auf.
Wie hübsch alles anzusehen war.
Nun, so hoffte sie, konnte der Laden bald wieder für die Kunden offen sein.
- Shyra Dynar
- Beiträge: 783
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Überall im Kontor wurde gefegt und gewischt, Eimer um Eimer schmutziges Wasser wanderte zum Eingang hinaus auf die Straße, jedoch so nahe am Tor musste man aufpassen das man nicht den ein oder anderen Eimer, mit vollem Schwung jemandem vor die Füße kippte.
Dairus werkelte in der neuen Schmiede, Amelie in der neuen Schneiderei, nur Aleyna war nirgends zu sehen, das stimmt sie etwas traurig.
Ich half Amelie beim ausrollen der neuen Teppiche so gut es ging beschwerten wir die Ecken mit Büchern damit sie nicht hoch standen. Amelie nähte fleißig an den Gardinen fürs ganze Kontor und Lao und ich hatten damit angefangen sie an kleine Stangen aufzuhängen. Langsam wurde es wohnlicher. Ecke um Ecke wurde so fertig. Dairus begann in der Sitzecke den Kamin aufzubauen als er damit fertig war, legten wir auch dort den Teppich aus und stellten den neuen Tisch hin. Zuletzt kamen die wundervollen blauen Sitzkissen auf ihre Position.
Die letzten Türen wurden in die Zargen gehangen und auf ihre Schließfähigkeit geprüft, einige quietschten ganz fürchterlich aber, das hatte Erondil und sein Freundin die er mitgebracht hatte, dann auch recht schnell behoben. Oben würden sie später die Zimmer einrichten, wichtig war es, dass das Kontor so schnell wie möglich wieder eröffnet werden konnte. Sie arbeiteten wieder bis tief in die Nacht hinein, um dann erschöpft Heim zu gehen um für den nächsten Tag wieder bei Kräften zu sein...
Dairus werkelte in der neuen Schmiede, Amelie in der neuen Schneiderei, nur Aleyna war nirgends zu sehen, das stimmt sie etwas traurig.
Ich half Amelie beim ausrollen der neuen Teppiche so gut es ging beschwerten wir die Ecken mit Büchern damit sie nicht hoch standen. Amelie nähte fleißig an den Gardinen fürs ganze Kontor und Lao und ich hatten damit angefangen sie an kleine Stangen aufzuhängen. Langsam wurde es wohnlicher. Ecke um Ecke wurde so fertig. Dairus begann in der Sitzecke den Kamin aufzubauen als er damit fertig war, legten wir auch dort den Teppich aus und stellten den neuen Tisch hin. Zuletzt kamen die wundervollen blauen Sitzkissen auf ihre Position.
Die letzten Türen wurden in die Zargen gehangen und auf ihre Schließfähigkeit geprüft, einige quietschten ganz fürchterlich aber, das hatte Erondil und sein Freundin die er mitgebracht hatte, dann auch recht schnell behoben. Oben würden sie später die Zimmer einrichten, wichtig war es, dass das Kontor so schnell wie möglich wieder eröffnet werden konnte. Sie arbeiteten wieder bis tief in die Nacht hinein, um dann erschöpft Heim zu gehen um für den nächsten Tag wieder bei Kräften zu sein...
Zuletzt geändert von Shyra Dynar am Donnerstag 11. Dezember 2014, 21:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Gast
Langsam kroch sie aus dem Stroh hervor, immer noch müde wurde sie von den Sonnenstrahlen geweckt, ein Lächeln lag auf ihren Lippen als sie sich einmal streckte und sogleich die Wärme der Sonne spürte, dann allerdings zog der kalte Wind ihr um die Nase und ein Schauer durchströmte ihren Körper, schnell wurde sich notdürftig gewaschen und rein in die warme Kleidung. Es war noch viel zu tun, der erste Stock stand nun schon im Kondor jetzt war es an der Zeit den Dachstuhl zu bauen und das würde sicher nochmal Kraft und Zeit kosten.
Zu ihrem Erstaunen waren die meisten schon im Kontor, aber anstatt weiter zu bauen, räumten sie ein und putzten, der Kopf legte sich schief als sie das sah und sie runzelte die Stirn fragend. Putzen war so gar nicht ihre Sache doch was sollte sie tun, alle putzten und räumten ein und so ging sie in die Schmiede um dort auch Hand anzulegen.
Doch lange sollte sie dort nicht bleiben, mit einigen anderen Handwerkern ging sie zu den anderen Häusern um dort auch weiter zu bauen, denn es war natürlich klar das das Kontor wieder schnell seine Tore öffnet, aber alle anderen Bewohner benötigten ja auch ihre Wohnhäuser. So tapste sie den anderen nach um dort zu helfen so gut sie es konnte.
Berchgard würde bald im neuen Glanz erstrahlen und jeder einzelne der dort lebte würde seinen Besitz noch besser schützen und noch besser darauf achten, denn jeder hatte mit handangelegt und dieses gebaut. Stolz konnten wir alle auf uns sein. Denn wir haben gemeinschaftlich Berchgard wieder aufgebaut.
Zu ihrem Erstaunen waren die meisten schon im Kontor, aber anstatt weiter zu bauen, räumten sie ein und putzten, der Kopf legte sich schief als sie das sah und sie runzelte die Stirn fragend. Putzen war so gar nicht ihre Sache doch was sollte sie tun, alle putzten und räumten ein und so ging sie in die Schmiede um dort auch Hand anzulegen.
Doch lange sollte sie dort nicht bleiben, mit einigen anderen Handwerkern ging sie zu den anderen Häusern um dort auch weiter zu bauen, denn es war natürlich klar das das Kontor wieder schnell seine Tore öffnet, aber alle anderen Bewohner benötigten ja auch ihre Wohnhäuser. So tapste sie den anderen nach um dort zu helfen so gut sie es konnte.
Berchgard würde bald im neuen Glanz erstrahlen und jeder einzelne der dort lebte würde seinen Besitz noch besser schützen und noch besser darauf achten, denn jeder hatte mit handangelegt und dieses gebaut. Stolz konnten wir alle auf uns sein. Denn wir haben gemeinschaftlich Berchgard wieder aufgebaut.
- Shyra Dynar
- Beiträge: 783
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Während im Kontor bereits alles gefegt und gewischt war, die Regale aufgebaut wurden, fertigten die Zimmerleute die letzten Dachgauben auf dem Dach an, fachmännisch wurden an den Stellen wo die Gauben für gute Lüftung sorgen sollten wieder von den Schindeln befreit und neue Balken angebracht die als Stütze für die Gauben dienen sollten, Latten wurden zurecht gesägt und festgenagelt die dann erneut mit Schindeln eingedeckt wurden. Da ich nicht schwindelfrei war, schaute ich mir das ganz von unten aus Entfernung an und bewunderte die Leute die oben rumliefen als stünden sie auf festem Boden.
Zum Schluss setzten sie eine geschmückten Richtbaum aufs Dach, eine Runde Schnaps wurde gereicht und der Zimmermann zerschmetterte das Glas auf dem Boden, wohl ein altes Ritual was dem Haus Glück bringen sollte.
Die Arbeiter wurden entlohnt und dann nach getaner Arbeit entlassen. Eine Weile noch stand ich still dort und erinnerte mich noch daran wie das alte Kontor ausgesehen hatte, wie wir es abrissen mit vereinten Kräften und wie der kahle nackte Boden aussah als alles geräumt war. Und nun, wieder schweifte mein Blick über das neue Kontor, ich hoffte alle würden damit glücklich werden und so stieß ich ein Stoßgebet gen Himmel..
Cirmias, bring Glück in dieses Haus
Temora beschütze alle die darin arbeiten und uns wohlgesonnen sind
Ich war kein sehr gläubiger Mensch, aber oftmals hatte es in schwierigen Situationen geholfen die Götter anzubeten.
Dann ging ich wieder hinein wo die anderen wie gewohnt damit beschäftigt waren, das Kontor einzurichten, mit welcher Freude und Elan sie an die Sache heran gingen.
Still fing ich an mir auch wieder Arbeit zu suchen, denn niemand sollte mir ansehen welche Last nach all dem von meinen Schultern fiel.....
Zum Schluss setzten sie eine geschmückten Richtbaum aufs Dach, eine Runde Schnaps wurde gereicht und der Zimmermann zerschmetterte das Glas auf dem Boden, wohl ein altes Ritual was dem Haus Glück bringen sollte.
Die Arbeiter wurden entlohnt und dann nach getaner Arbeit entlassen. Eine Weile noch stand ich still dort und erinnerte mich noch daran wie das alte Kontor ausgesehen hatte, wie wir es abrissen mit vereinten Kräften und wie der kahle nackte Boden aussah als alles geräumt war. Und nun, wieder schweifte mein Blick über das neue Kontor, ich hoffte alle würden damit glücklich werden und so stieß ich ein Stoßgebet gen Himmel..
Cirmias, bring Glück in dieses Haus
Temora beschütze alle die darin arbeiten und uns wohlgesonnen sind
Ich war kein sehr gläubiger Mensch, aber oftmals hatte es in schwierigen Situationen geholfen die Götter anzubeten.
Dann ging ich wieder hinein wo die anderen wie gewohnt damit beschäftigt waren, das Kontor einzurichten, mit welcher Freude und Elan sie an die Sache heran gingen.
Still fing ich an mir auch wieder Arbeit zu suchen, denn niemand sollte mir ansehen welche Last nach all dem von meinen Schultern fiel.....
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Ernst von Eichengrund
Das Baugewerbe lag den meisten Berchgardern im Blut, oder zumindestens das Abbaugewerbe, wenn man die Schürfervergangenheit der Stadt sich so anblickte. So war es im Grunde genommen kein Wunder, das es mehr kräftige Hände zum anpacken gab als der ein oder andere Helfer hätte zählen können. Die arbeiten zogen sich nicht allzulange, auch wenn es nach Chaos aussah, hatte es irgendwo seine eigene Ordnung. Hier lagen die Steine, dort die Hölzer, dahinten irgendwo wurden Tonschindeln gebrannt, weiter vorne Schindeln die mit Spaltbeil und Reifmesser aus Holz geschnitten wurden. Das Gros der Gerüste für die Häuser stand und auch die ersten Wände auf den oberen Ebenen wurden schon eingezogen.
Die Feinarbeiten daran waren eher eine Sache der Zimmermänner und Steinschleifer, vorbereitet waren die meisten Kleinigkeiten auch schon, sodass es nunmehr eher zum Zusammenbau kam. Er hatte schon einige Gespräche mitbekommen, wie man denn die ein oder andere Aussenvertäfelung mit hübschen Schnitzwerk ausschmücken konnte. An dem ein oder anderem Balken fand man sogar schon einen Lobesspruch an Cirmias oder einen Schutzspruch von Temora. Je nach eigener Vorliebe des Bewohners, wahrscheinlich. Er hatte gesehen das der ein oder andere Bewohner ein paar Extrawünsche hatte und die Zimmerleute mit ein wenig Gold und Cirmiaslobpreisungen über deren Arbeit dazu überreden wollte ihr Haus 'besonders' oder auch 'besonders schnell' fertig zu stellen. "Gut' Ding' will Weile haben." Ja... das, oder sowas ähnliches hätte sein Vater dazu wohl gesagt... und das Gold dennoch genommen.
Ein amüsiertes lächeln umspielte seine Lippen, die freie Zeit vom Dienst verbrachte er nunmehr eigentlich täglich in Berchgard... mittlerweile hatte er allerdings eher 'tragende' also... 'schleppende' Rollen zugetragen bekommen. Die meisten Holzgrobarbeiten waren erledigt und er kümmerte sich eher darum das die einzelnen Steine und Wandteile mit Flaschenzügen zu ihren Verarbeitern gelangten. Beim nächsten Haus galt es einige Holzschindeln in den ersten Stock zu ziehen. Mit genügend Mann kein Problem. Und Berchgard war zu diesen Zeiten nie leer. Wieder fiel ihm der ein oder andere Spruch aus seinem Buch wieder ein, die Eigenheiten Berchgards, aber eines war Berchgard unter anderem auch: Arbeitsam und Eigen, aber auch Herzlich und Hilfsbereit.
Die Feinarbeiten daran waren eher eine Sache der Zimmermänner und Steinschleifer, vorbereitet waren die meisten Kleinigkeiten auch schon, sodass es nunmehr eher zum Zusammenbau kam. Er hatte schon einige Gespräche mitbekommen, wie man denn die ein oder andere Aussenvertäfelung mit hübschen Schnitzwerk ausschmücken konnte. An dem ein oder anderem Balken fand man sogar schon einen Lobesspruch an Cirmias oder einen Schutzspruch von Temora. Je nach eigener Vorliebe des Bewohners, wahrscheinlich. Er hatte gesehen das der ein oder andere Bewohner ein paar Extrawünsche hatte und die Zimmerleute mit ein wenig Gold und Cirmiaslobpreisungen über deren Arbeit dazu überreden wollte ihr Haus 'besonders' oder auch 'besonders schnell' fertig zu stellen. "Gut' Ding' will Weile haben." Ja... das, oder sowas ähnliches hätte sein Vater dazu wohl gesagt... und das Gold dennoch genommen.
Ein amüsiertes lächeln umspielte seine Lippen, die freie Zeit vom Dienst verbrachte er nunmehr eigentlich täglich in Berchgard... mittlerweile hatte er allerdings eher 'tragende' also... 'schleppende' Rollen zugetragen bekommen. Die meisten Holzgrobarbeiten waren erledigt und er kümmerte sich eher darum das die einzelnen Steine und Wandteile mit Flaschenzügen zu ihren Verarbeitern gelangten. Beim nächsten Haus galt es einige Holzschindeln in den ersten Stock zu ziehen. Mit genügend Mann kein Problem. Und Berchgard war zu diesen Zeiten nie leer. Wieder fiel ihm der ein oder andere Spruch aus seinem Buch wieder ein, die Eigenheiten Berchgards, aber eines war Berchgard unter anderem auch: Arbeitsam und Eigen, aber auch Herzlich und Hilfsbereit.
Zuletzt geändert von Ernst von Eichengrund am Freitag 12. Dezember 2014, 15:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Estrella Blockhart
- Beiträge: 22
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Als die Rohbauten soweit standen ging es daran, die feineren Arbeiten zu erledigen. Fensterrahmen mussten angefertigt, mit feinen Glasscheiben versehen und schließlich in jedes Haus individuell eingepasst werden. Der Höhepunkt einer jeden Fertigstellung war es zweifellose, die Türen und Tore zu schreinern.
Bei dieser Arbeit gab sich Estrella besonders viel Mühe, sind doch Tore und Fenster das Bild des ganzen Hauses nach außen. Jede Türe wurde mit anderen Verzierungen gestaltet. Bei der einen wurden die Bretter so verarbeitet, dass sie wie eine Sonne aussahen, bei einer anderen schaffte es Estrella ein kunstvolles Rautenmuster zu gestalten.
Mit immer größerer Vorfreude wuselten die Bewohner in Berchgard herum. Alles sollte wieder schön werden für eine strahlende Zukunft des Handwerkerorts. Auch die Zeit drängte immer mehr, denn die Nächte wurden in dem nördlich gelegenen Ort immer frostiger...
Bei dieser Arbeit gab sich Estrella besonders viel Mühe, sind doch Tore und Fenster das Bild des ganzen Hauses nach außen. Jede Türe wurde mit anderen Verzierungen gestaltet. Bei der einen wurden die Bretter so verarbeitet, dass sie wie eine Sonne aussahen, bei einer anderen schaffte es Estrella ein kunstvolles Rautenmuster zu gestalten.
Mit immer größerer Vorfreude wuselten die Bewohner in Berchgard herum. Alles sollte wieder schön werden für eine strahlende Zukunft des Handwerkerorts. Auch die Zeit drängte immer mehr, denn die Nächte wurden in dem nördlich gelegenen Ort immer frostiger...
- Shyra Dynar
- Beiträge: 783
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Die Arbeiten am Kontor waren soweit abgeschlossen, nur eingeräumt werden musste noch, aber das hatte Zeit, jetzt hieß es den anderen im Dorf zu helfen und wie erwartet kamen alle meiner Bitte nach und machten sich daran den anderen Bewohnern zu helfen. Hier wurden Türrahmen gefertigt, anderenorts Fenster eingesetzt, auf den Dächern tummelten sich die Dachdecker die die Dächer mit Schindeln eindeckten und letzte Reste von Zwischenwänden wurden gesetzt. Überall herrschte eine gute Stimmung, weil man sah es ging voran. Das Ende der Arbeiten in Berchgard war abzusehen. Als die Häuser der Bewohner soweit fertiggestellt waren, machten sich alle daran den Marktplatz neu zu gestalten und neue Marktstände herzurichten. Einige Gärtner kamen hinzu die Bäume spendierten und Blumenbeete anlegten so gut es halt ging im Winter. Es war wieder einmal spät geworden wie an all den anderen Abenden auch, aber niemand wollte so wirklich gehen, zu schön war das neue Dorf Berchgard anzusehen. Einige fühlten sich schon heimisch zu zugehörig, mich würde es nicht wundern wenn sich einige von ihnen sogar ein Häuschen hier mieten würden.
Und so saßen wir ums Feuer herum und erzählten und tranken einen guten Tropfen dazu, bis uns die Müdigkeit übermannte und einer nach dem anderen nach Hause schlich….
Und so saßen wir ums Feuer herum und erzählten und tranken einen guten Tropfen dazu, bis uns die Müdigkeit übermannte und einer nach dem anderen nach Hause schlich….
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Gast
12. Alatner 257
Wenn ich eine Liste hätte, worauf Dinge niedergeschrieben wären, die mir am meistenauf den S auf den Keks gehen, stünde ganz ganz oben „frühes Aufstehen“. Es fühlt sich immer so an, als bekäme man einen Stein gegen die Stirn geworfen, wenn der erste Hahn am Morgen kräht. Dass ich am liebsten hingehen und ihm den Kopf abreißen würde, sollte ich als ehemaliger Waldläufer vermutlich nicht sagen oder – dem aktuellen Umstand entsprechend – schreiben. Trotzdem kam ich in den letzten Tagen nicht drumherum, mich vom Weckruf des erwähnten Federviehs kommandieren zu lassen, schließlich wollte das Handwerkshaus fertig gebaut werden. Das obere Stockwerk nahm langsam Gestalt an und glich nicht länger einer löchrigen Ebene, auf der gefühlte fünf Titanen gewütet hätten. Es war weder die Müdigkeit in den Knochen, die meinen Elan nach und nach schwächte, noch das schwer zu schleppende Baumaterial, sondern etwas, das sich zu dieser Jahreszeit wohl kaum vermeiden ließ.
An zweiter Stelle meiner „Muss ich nicht unbedingt haben“-Liste stünde nämlich großgeschrieben: „Kälte“. So etwas, wie einen schneereichen, eiskalten Winter kannte das Ureinwohner-Volk auf Lameriast, das mich großgezogen und trainiert hatte, nicht. Oftmals herrschten dort Temperaturen, die selbst das Piratenpack La Cabezas neidisch werden ließen. Und wenn man Schnee über ein ganzes Jahrzehnt lang nur aus Erzählungen kannte und sich ansonsten die heiße Südinsel-Sonne auf den Pelz scheinen ließ, kann man nächtlichen Spaziergängen bei verschneiter Landschaft unterm Mondschein wenig Romantik abgewinnen – man freut sich eher, schnellstmöglich wieder durch die Haustür zu stiefeln, um sich am Kaminfeuer zu wärmen. Andererseits: Eluives Schöpfung gilt es zu ehren und man gewinnt sicherlich jeder Jahreszeit Eigenarten ab, die gefallen – Shyra ist zudem regelmäßig darum bemüht, dem Pessimisten an ihrer Seite vielen Dingen etwas Positives entlocken zu lassen, die auf den ersten Blick eindeutig schlecht erscheinen.
Also dann, liebes Tagebuch. Ich denke, das Lesen und Schreiben bekomme ich langsam in den Griff; nun heißt es wieder: Handschuhe anziehen, dick einpacken und auf zur Baustelle namens Handwerkshaus. Hoffentlich wird das Gebäude in nächster Zeit fertig, wenn weiterhin so viele helfende Hände gleichzeitig mit anpacken, noch bevor sich ein kälteempfindlicher Scharfschütze zum Eiszapfen verwandelt.
Wenn ich eine Liste hätte, worauf Dinge niedergeschrieben wären, die mir am meisten
An zweiter Stelle meiner „Muss ich nicht unbedingt haben“-Liste stünde nämlich großgeschrieben: „Kälte“. So etwas, wie einen schneereichen, eiskalten Winter kannte das Ureinwohner-Volk auf Lameriast, das mich großgezogen und trainiert hatte, nicht. Oftmals herrschten dort Temperaturen, die selbst das Piratenpack La Cabezas neidisch werden ließen. Und wenn man Schnee über ein ganzes Jahrzehnt lang nur aus Erzählungen kannte und sich ansonsten die heiße Südinsel-Sonne auf den Pelz scheinen ließ, kann man nächtlichen Spaziergängen bei verschneiter Landschaft unterm Mondschein wenig Romantik abgewinnen – man freut sich eher, schnellstmöglich wieder durch die Haustür zu stiefeln, um sich am Kaminfeuer zu wärmen. Andererseits: Eluives Schöpfung gilt es zu ehren und man gewinnt sicherlich jeder Jahreszeit Eigenarten ab, die gefallen – Shyra ist zudem regelmäßig darum bemüht, dem Pessimisten an ihrer Seite vielen Dingen etwas Positives entlocken zu lassen, die auf den ersten Blick eindeutig schlecht erscheinen.
Also dann, liebes Tagebuch. Ich denke, das Lesen und Schreiben bekomme ich langsam in den Griff; nun heißt es wieder: Handschuhe anziehen, dick einpacken und auf zur Baustelle namens Handwerkshaus. Hoffentlich wird das Gebäude in nächster Zeit fertig, wenn weiterhin so viele helfende Hände gleichzeitig mit anpacken, noch bevor sich ein kälteempfindlicher Scharfschütze zum Eiszapfen verwandelt.
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Isabelle Nuir
- Beiträge: 228
- Registriert: Samstag 23. November 2013, 04:46
Wieder einmal war sie in den frühen Morgenstunden aufgebrochen.
Das Tier war bis zu äußersten mit Holz beladen. Es waren noch einige
Däche die gemacht werden wollten. Stabile Stämme wurde gebraucht um
die Sparren zu bilden. Das Tragwerk war auch hier am wichtigsten!
Weitere wurden heran genommen und zu stabilen Brettern geschnitten.
Mit reichlich Nägeln und Brettern eingedeckt ging es hinauf auf dieses Dach.
In schwindelerregernder Höhe wurde alles zusammen gefügt.
Ein gleichmäßiges Raster entstand so mit nicht zu großem Abstand.
Die Schindeln sollten in Reihe daran befestigt werden. Doch das war die
Aufgabe eines anderen Handwerkers.
Ein Dach je Tag ... Es ging stetig vorwärts und sie freute sich mit all den
anderen zusammen arbeiten zu können. Es waren freundliche Menschen hier.
Sollte sie es wagen? Sollte sie sich ein Heim suchen? Sollte sie Bürgerin
werden? Holz ... sie brauchten weiteres Holz und so ging es die letzten
Stunden an denen die Sonne den Wald noch erleuchtete zurück in den Wald.
Das Tier war bis zu äußersten mit Holz beladen. Es waren noch einige
Däche die gemacht werden wollten. Stabile Stämme wurde gebraucht um
die Sparren zu bilden. Das Tragwerk war auch hier am wichtigsten!
Weitere wurden heran genommen und zu stabilen Brettern geschnitten.
Mit reichlich Nägeln und Brettern eingedeckt ging es hinauf auf dieses Dach.
In schwindelerregernder Höhe wurde alles zusammen gefügt.
Ein gleichmäßiges Raster entstand so mit nicht zu großem Abstand.
Die Schindeln sollten in Reihe daran befestigt werden. Doch das war die
Aufgabe eines anderen Handwerkers.
Ein Dach je Tag ... Es ging stetig vorwärts und sie freute sich mit all den
anderen zusammen arbeiten zu können. Es waren freundliche Menschen hier.
Sollte sie es wagen? Sollte sie sich ein Heim suchen? Sollte sie Bürgerin
werden? Holz ... sie brauchten weiteres Holz und so ging es die letzten
Stunden an denen die Sonne den Wald noch erleuchtete zurück in den Wald.
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Thelor Reensdorf
- Beiträge: 700
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Gebeugt stand der Kronritter über seinem Schreibtisch gelehnt, sich mit den Händen abstützend und vor sich die Baupläne der Berchgarder Unterstadt ausgebreitet.
Es war erstaunlich was Fleißige Hände bewerkstelligen konnten.
Alle hatten sie mit angefasst und in kürzester Zeit waren die Maroden Gebäude abgerissen und abgetragen worden.
Und nun waren ebenso viele Fleißige Handwerker und Gehilfen dabei die Stadt nach dem neuen Bauplan wieder aufzubauen.
Mehr Platz, mehr Wohnraum brachte das Projekt. Etwas was er sich seit dem er die Verwaltung übernommen hatte wünschte. War die Nachfrage nach Häusern doch schon lange Größer als er in diesem Städtchen anbieten konnte. Seine Gedanke Kreisten die letzte Zeit viel um den Umbau. Bessere Verteidigung, neue Platzanordnung.
Er hatte in all den Gedanken sogar den kleinen Geschenketag vollkommen vergessen. Ich glaube als ihm diese Kunstvolle Axt überreicht wurde, machte er den dümmsten Gesichtsausdruck den er je gemacht hatte.
Kurz huschte ein Schmunzeln über sein Gesicht, worum er sich doch nun Gedanken machte, Verwalter einer Grafschaft, erneut musste er Schmunzeln, hätte man ihm das vor seinem Ritterschlag erzählt, er hätte denjenigen wohl ausgelacht.
Hoch zu Roß dem Feind begegnen, Schlachten schlagen und die Standarte des Reiches ins Feindliche Reich tragen. Ja Gedankengänge aus Knappentagen . Mittlerweile saß er Häufiger im Sessel und am Schreibtisch als im Sattel. Seine Klinge kreuzte sich am häufigsten mit der seiner Knappin als mit der des Feindes.
Sein blick wanderte zurück zur Karte.
Aber er hatte immerhin für die Stadt das was er wollte, mehr Wohnraum und einer bessere Verteidigungsmöglichkeit, die Zeit würde alles weitere Zeigen.
Es war erstaunlich was Fleißige Hände bewerkstelligen konnten.
Alle hatten sie mit angefasst und in kürzester Zeit waren die Maroden Gebäude abgerissen und abgetragen worden.
Und nun waren ebenso viele Fleißige Handwerker und Gehilfen dabei die Stadt nach dem neuen Bauplan wieder aufzubauen.
Mehr Platz, mehr Wohnraum brachte das Projekt. Etwas was er sich seit dem er die Verwaltung übernommen hatte wünschte. War die Nachfrage nach Häusern doch schon lange Größer als er in diesem Städtchen anbieten konnte. Seine Gedanke Kreisten die letzte Zeit viel um den Umbau. Bessere Verteidigung, neue Platzanordnung.
Er hatte in all den Gedanken sogar den kleinen Geschenketag vollkommen vergessen. Ich glaube als ihm diese Kunstvolle Axt überreicht wurde, machte er den dümmsten Gesichtsausdruck den er je gemacht hatte.
Kurz huschte ein Schmunzeln über sein Gesicht, worum er sich doch nun Gedanken machte, Verwalter einer Grafschaft, erneut musste er Schmunzeln, hätte man ihm das vor seinem Ritterschlag erzählt, er hätte denjenigen wohl ausgelacht.
Hoch zu Roß dem Feind begegnen, Schlachten schlagen und die Standarte des Reiches ins Feindliche Reich tragen. Ja Gedankengänge aus Knappentagen . Mittlerweile saß er Häufiger im Sessel und am Schreibtisch als im Sattel. Seine Klinge kreuzte sich am häufigsten mit der seiner Knappin als mit der des Feindes.
Sein blick wanderte zurück zur Karte.
Aber er hatte immerhin für die Stadt das was er wollte, mehr Wohnraum und einer bessere Verteidigungsmöglichkeit, die Zeit würde alles weitere Zeigen.
Zuletzt geändert von Thelor Reensdorf am Samstag 13. Dezember 2014, 16:27, insgesamt 1-mal geändert.