[RP] Der Abriss & Aufbau
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- Thahida Atiika Yazir
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[RP] Der Abriss & Aufbau
[url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/ruinen1065x9isyqw.png[/img][/url]
Es war ein schrecklicher Kampf, doch wir hatten ihn gewonnen, wir haben viel zu viel verloren nicht nur Materialien sondern auch Freunde im Kampf und durch die Flut, alles war zerstört und nun ging es ans abbauen.
Ich war nicht so schwer verletzt und konnte nach einer kleine Pause, etwas essen und trinken mich wieder aufrappeln, ich ging zur Mauer um zu schauen ob wir wirklich alle Käfer vernichtet hatten, dann ging ich zurück zum Basar und holte mir Hilfe, von Mariyah gab es Schaufeln und Hacken und alle Natifah’s und Männer die helfen konnten gingen mit mir zum Yaziranwesen, oder besser das was davon noch übrig war.
Die ganzen Nacht hatten wir nun schon den Schutt, Dreck, Leichen und Steine bei Seite geschafft, die ehemalige Heiler Stube war schon so gut wie abgerissen, doch das Anwesen war Groß und es würde sicher noch Wochen dauern nur das Yaziranwesen abzureißen, doch es lag noch mehr Arbeit vor uns, denn auch die Anderen Familien brauchten Hilfe.
So war es nur möglich etwas zu schaffen wenn wir alle zusammen halten würden und gemeinsam nach und nach die Schäden beseitigen würden.
Ich hoffte sehr, dass all der Unmut der je zwischen uns stand durch die harte Arbeit in der Verzinkung verschwinden würde und wir alle gemeinsam wieder eine Einheit werden, so wie es sich für unser Volk gehört.
Es war ein schrecklicher Kampf, doch wir hatten ihn gewonnen, wir haben viel zu viel verloren nicht nur Materialien sondern auch Freunde im Kampf und durch die Flut, alles war zerstört und nun ging es ans abbauen.
Ich war nicht so schwer verletzt und konnte nach einer kleine Pause, etwas essen und trinken mich wieder aufrappeln, ich ging zur Mauer um zu schauen ob wir wirklich alle Käfer vernichtet hatten, dann ging ich zurück zum Basar und holte mir Hilfe, von Mariyah gab es Schaufeln und Hacken und alle Natifah’s und Männer die helfen konnten gingen mit mir zum Yaziranwesen, oder besser das was davon noch übrig war.
Die ganzen Nacht hatten wir nun schon den Schutt, Dreck, Leichen und Steine bei Seite geschafft, die ehemalige Heiler Stube war schon so gut wie abgerissen, doch das Anwesen war Groß und es würde sicher noch Wochen dauern nur das Yaziranwesen abzureißen, doch es lag noch mehr Arbeit vor uns, denn auch die Anderen Familien brauchten Hilfe.
So war es nur möglich etwas zu schaffen wenn wir alle zusammen halten würden und gemeinsam nach und nach die Schäden beseitigen würden.
Ich hoffte sehr, dass all der Unmut der je zwischen uns stand durch die harte Arbeit in der Verzinkung verschwinden würde und wir alle gemeinsam wieder eine Einheit werden, so wie es sich für unser Volk gehört.
Zuletzt geändert von Thahida Atiika Yazir am Freitag 12. Dezember 2014, 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Gast
Am Morgen im Ifreyviertel, wo manch einer noch nicht einmal beide Augen offen hatte, konnte man laute Schreie hören. Die Natifah hatte sich den geschundenen Arm abgebunden, sich Hammer und Hacke gegriffen und ist zum Abbau aufgebrochen. Und so lange die Ruhe noch über Menek'Ur lag, nutzte sie die Möglichkeit und schrie jegliche Wut heraus, als sie mit den Hammer gegen die Wand donnerte.
Die letzten Tage zerrten an ihrem Verstand und ihren Kräften und das dürfte das kaputte Gestein nun zu spüren bekommen. Immer und immer wieder knallte Metall auf Sandstein und nach und nach brach das Haus gänzlich in sich ein. Der Schmerz der sich dabei durch ihren Arm zog war ihr gleich, sie hatte bereits das Gefühl, dass die Zeit sich gegen sie und ihr Volk verschworen hatte.
So konnte sie schreien, so konnte sie abreißen und wo vorher noch Ruinen waren, befanden sich nach einiger Zeit nur noch Berge von Stein und Schutt.
Die letzten Tage zerrten an ihrem Verstand und ihren Kräften und das dürfte das kaputte Gestein nun zu spüren bekommen. Immer und immer wieder knallte Metall auf Sandstein und nach und nach brach das Haus gänzlich in sich ein. Der Schmerz der sich dabei durch ihren Arm zog war ihr gleich, sie hatte bereits das Gefühl, dass die Zeit sich gegen sie und ihr Volk verschworen hatte.
So konnte sie schreien, so konnte sie abreißen und wo vorher noch Ruinen waren, befanden sich nach einiger Zeit nur noch Berge von Stein und Schutt.
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Gast
- Thahida Atiika Yazir
- Beiträge: 874
- Registriert: Mittwoch 21. Mai 2014, 16:36
Die Sonne hatte sich gerade hervorgeschoben als die Arbeiten am Yaziranwesen aufgehört hatten, man vernahm nur das leise ächzen der Menekaner welche erschöpft wieder in die Stadt kamen, einige hatten es nicht mal geschafft etwas zu essen, sie waren alle todmüde und sind fast in die Zelte gefallen vor Müdigkeit.
Ich hatte mir die Zeit genommen auch wenn ich genauso erschöpft und müde war, mich zu Waschen, etwas zu Essen und dann langsam und leise wieder ins Zelt. Trotz Müdigkeit konnte ich nicht schlafen, immer noch hörte ich die Geräusche sobald ich die Augen geschlossen hatte, welche die Käfer gemacht hatten.
Aiwa, ich wusste das es nicht sein konnte, doch ich hörte sie immer noch, ich konnte nicht schlafen es ging einfach nicht, ich wurde diese Geräusche einfach nicht los und obwohl ich so müde war bin ich wieder aus dem Zelt herausgekrochen, packte mir eine Hacke und ging zurück zum Anwesen, ich hoffte wenn ich immer weiter arbeiten würde das mich irgendwann die Müdigkeit übermannt und ich endlich schlafen konnte.
So hörte man über Stunden weiter das Donnern welches nun das übliche Geräusch in Menek’Ur war, denn die Mauern vielen nicht nur im Yaziranwesen, auch bei den Ifrey wurde fleißig gearbeitet so auch bei den Bashir.
Ich hoffte nur dass ich endlich müde wurde und bald schlafen konnte, doch man sah endlich einen Fortschritt.
Das Anwesen war schon halb abgerissen, ich konnte von oben in eines der Zimmer sehen wo noch ein paar wände standen und wenn man an den Rand ging konnte man die Ruinen sehen und die Durrah.
[url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/ruinen2c1w62lmzno.png[/img][/url]
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Eigentlich ein schöner Ausblick doch warum man es sehen konnte, das war traurig, ich weiss gar nicht wie oft und wie lange mir die Tränen runter liefen als ich den Abriss begann, doch die Tränen trockneten und das gute Gefühl stieg langsam wieder in mir auf.
Ich hatte mir die Zeit genommen auch wenn ich genauso erschöpft und müde war, mich zu Waschen, etwas zu Essen und dann langsam und leise wieder ins Zelt. Trotz Müdigkeit konnte ich nicht schlafen, immer noch hörte ich die Geräusche sobald ich die Augen geschlossen hatte, welche die Käfer gemacht hatten.
Aiwa, ich wusste das es nicht sein konnte, doch ich hörte sie immer noch, ich konnte nicht schlafen es ging einfach nicht, ich wurde diese Geräusche einfach nicht los und obwohl ich so müde war bin ich wieder aus dem Zelt herausgekrochen, packte mir eine Hacke und ging zurück zum Anwesen, ich hoffte wenn ich immer weiter arbeiten würde das mich irgendwann die Müdigkeit übermannt und ich endlich schlafen konnte.
So hörte man über Stunden weiter das Donnern welches nun das übliche Geräusch in Menek’Ur war, denn die Mauern vielen nicht nur im Yaziranwesen, auch bei den Ifrey wurde fleißig gearbeitet so auch bei den Bashir.
Ich hoffte nur dass ich endlich müde wurde und bald schlafen konnte, doch man sah endlich einen Fortschritt.
Das Anwesen war schon halb abgerissen, ich konnte von oben in eines der Zimmer sehen wo noch ein paar wände standen und wenn man an den Rand ging konnte man die Ruinen sehen und die Durrah.
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Eigentlich ein schöner Ausblick doch warum man es sehen konnte, das war traurig, ich weiss gar nicht wie oft und wie lange mir die Tränen runter liefen als ich den Abriss begann, doch die Tränen trockneten und das gute Gefühl stieg langsam wieder in mir auf.
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Gast
Kämpfen durfte sie neda... und Mauern einreißen auch neda... aber vielleicht war dies auch neda ihre von Eluive gegebene Aufgabe. Obwohl sie vom Emir selbst die Erlaubnis erhalten hatte trotz Schwangerschaft die Hacke in die Hand zu nehmen tat sie es nicht, denn als sie die erschöpften und müden Menekaner sah die tagein und tagaus die Mauern der Viertel niederrissen entschied sie sich anders zu helfen. Sie war Hakim und neda Bauarbeiter oder Kämpfer, und so packte sie eine Tasche mit Essen und nahm etliche Krüge Wasser mit in die Viertel um die arbeitenden zu Verpflegen. So konnte sie auch über jeden ihren prüfenden Blick schweifen lassen und ihn wenn es benötigt wurde zu einer Pause verpflichten. Die Menekaner waren ein stolzes Volk das neda Trümmer sondern wunderschöne Häuser sehen wollte und so überarbeiteten sich viele. Einige waren sogar so stur, dass sie arbeiteten in der brütenden Sonne bis sie letztlich zusammen sanken weil sie neda mehr konnten. Und so verteilte sie Essen und Trinken ebenso wie sie ihnen mit den Mitteln einer Hakim half etwas länger auf den Beinen zu bleiben, denn sie wusste, viele würden selbst kurz vorm zusammenbruch neda aufhören und so versuchte sie wenigstens Zusammenbrüche zu vermeiden mit den Mitteln die ihr zu Verfügung standen.
Und dann tief in der Nacht... als alle anderen komplett erschöpft in die Betten gefallen waren, da begann sie alle kleineren Steine die sie finden konnte einzusammeln und zusammen zu tragen. Keiner sollte sie sehen, sie achtete darauf, das keiner kam, und würde jemand kommen, so würde sie sogleich damit auf hören. Dennoch achtete sie stets darauf, sich nicht zu überfordern. Sie macht ausreichende Pausen und hatte genug Verpflegung dabei. Fast die ganze Nacht hindurch, sicher bis kurz bevor die ersten wiederkamen trug sie kleinere Steinbrocken zusammen. Kaum ein Ton kam über ihre Lippen, ab und zu ein kleines ächzen bevor sie sich zur nächsten Pause entschloss. Und so kam bis zum morgengrauen fast zwei kleine Berge Steine zusammen, von der Größe von Eiern bis hin zu etwas größeren wie Faustgroß. Mehr wollte sie nicht tragen um sich nicht zu überfordern. Doch sie wollte Menekur so schnell wie möglich wieder auf bauen, ihr Kind sollte neda in Trümmern geboren werden und dieser Gedanke gab ihr immerzu Kraft weiter zu machen.
Und dann tief in der Nacht... als alle anderen komplett erschöpft in die Betten gefallen waren, da begann sie alle kleineren Steine die sie finden konnte einzusammeln und zusammen zu tragen. Keiner sollte sie sehen, sie achtete darauf, das keiner kam, und würde jemand kommen, so würde sie sogleich damit auf hören. Dennoch achtete sie stets darauf, sich nicht zu überfordern. Sie macht ausreichende Pausen und hatte genug Verpflegung dabei. Fast die ganze Nacht hindurch, sicher bis kurz bevor die ersten wiederkamen trug sie kleinere Steinbrocken zusammen. Kaum ein Ton kam über ihre Lippen, ab und zu ein kleines ächzen bevor sie sich zur nächsten Pause entschloss. Und so kam bis zum morgengrauen fast zwei kleine Berge Steine zusammen, von der Größe von Eiern bis hin zu etwas größeren wie Faustgroß. Mehr wollte sie nicht tragen um sich nicht zu überfordern. Doch sie wollte Menekur so schnell wie möglich wieder auf bauen, ihr Kind sollte neda in Trümmern geboren werden und dieser Gedanke gab ihr immerzu Kraft weiter zu machen.
Zuletzt geändert von Gast am Freitag 12. Dezember 2014, 03:14, insgesamt 2-mal geändert.
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Jussuf
Und sie halfen alle!
Jussuf erinnerte sich an die Predigten von Einigkeit in den letzten Tagen. Entweder waren die Predigten unnötig oder besonders wirkungsvoll. Sie halfen alle. Ein Bashir neben einem Ifrey; ein Yazir neben einem Masari; Hauslose und eingegliederte Nordländer; Mann neben Frau; alt neben jung. Eluive ist bestimmt stolz auf ihr Volk, denn eine Einigkeit kann nicht größer sein.
Es wird ihre neue Stadt werden. Die Stadt der Einigkeit!
Jussuf erinnerte sich an die Predigten von Einigkeit in den letzten Tagen. Entweder waren die Predigten unnötig oder besonders wirkungsvoll. Sie halfen alle. Ein Bashir neben einem Ifrey; ein Yazir neben einem Masari; Hauslose und eingegliederte Nordländer; Mann neben Frau; alt neben jung. Eluive ist bestimmt stolz auf ihr Volk, denn eine Einigkeit kann nicht größer sein.
Es wird ihre neue Stadt werden. Die Stadt der Einigkeit!
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Gast
Sie konnte kaum glauben wie es nach der Flut aussah und am liebsten würde sie das Bild welches Menek´Ur ihr bot auch ganz schnell wieder vergessen, aber das Passierte nicht.
Alles errinerte sie an den Anblick der sich ihr nach dem Sternenfall und dem erblühen der Wüste geboten hatte. Nur blüte heute nichts. Mit der Gewissheit das sie das irgendwie hinbekommen würden machte sie sich an Werk. Schaute nach den Schwangeren und wenn sie nicht in der Stadt gebraucht wurde so ging sie mit raus.
Mithilfe ihrer Gabe Mühte sie sich mit den Palmenblättern der Dächer ab die nur halb trocken, langsam das gammeln anfingen. Sie griff ins Lied der Mara ein und bewegte die klänge der luft sodas es zu wehen begang. Sie wehte die Dächer zusammen zu grossen haufen, auch wenn sie immer wieder pausen machen muste um sich zu sammeln, sich neu zu konzentieren. Es war eine gute Übung aber es war nicht leicht.
Alles errinerte sie an den Anblick der sich ihr nach dem Sternenfall und dem erblühen der Wüste geboten hatte. Nur blüte heute nichts. Mit der Gewissheit das sie das irgendwie hinbekommen würden machte sie sich an Werk. Schaute nach den Schwangeren und wenn sie nicht in der Stadt gebraucht wurde so ging sie mit raus.
Mithilfe ihrer Gabe Mühte sie sich mit den Palmenblättern der Dächer ab die nur halb trocken, langsam das gammeln anfingen. Sie griff ins Lied der Mara ein und bewegte die klänge der luft sodas es zu wehen begang. Sie wehte die Dächer zusammen zu grossen haufen, auch wenn sie immer wieder pausen machen muste um sich zu sammeln, sich neu zu konzentieren. Es war eine gute Übung aber es war nicht leicht.
- Thahida Atiika Yazir
- Beiträge: 874
- Registriert: Mittwoch 21. Mai 2014, 16:36
Mein Blick schweifte über die Durrah erschöpft und kraftlos schlugen wir die letzten Steine in Bashirviertel oder besser das was davon übrig blieb, es war kaum zu glauben noch vor einigen Tagen standen hier prachtvolle Häuser, Oasen, Palmen und Tiere und nun nichts mehr außer die Durrah, ein schöner blick aber nur für einen moment.
Nachdem wir die letzten Steine weggeräumt hatten gingen wir gemeinsam zurück in die Stadt, es war allen Menekanern anzuerkennen das sie keine Kraft mehr hatten, müde waren und eigentlich nur noch schlafen wollten, ihre Wunden versorgen lassen und ich hatte das Gefühl ich bräuchte wochenlangen Schlaf um wieder zu Kräften zu kommen.
Zum ersten mal zog ich dann auch meine Handschuhe aus, sie hatten vorher schon blasen doch nun waren sie blutüberströmt, alle blasen waren zu blutigen wunden geworden, es schmerzte und Latifa musste sie mir gleich verbinden. Schmerzdurchzogen verzog ich mein Gesicht doch kein Laut kam über meine Lippen.
Neda, ich war sicher nicht die einzige der es so ergangen war, die meisten von uns hatten keine Erfahrung mit Hacken und Schaufeln und so waren diese Wunden ganz normal, zu mindestens bei denen welche nie mit diesem Werkzeug umgingen.
Nachdem ich versorgt war, bat ich Latifa um etwas das ich schlafen konnte und das ganz schnell so dass ich diese Geräusche einfach nicht mehr hören würde, sie nickte zögerlich doch irgendwas gab sie mir so dass ich ohne es wirklich mitzubekommen sofort eingeschlafen bin.
Nachdem wir die letzten Steine weggeräumt hatten gingen wir gemeinsam zurück in die Stadt, es war allen Menekanern anzuerkennen das sie keine Kraft mehr hatten, müde waren und eigentlich nur noch schlafen wollten, ihre Wunden versorgen lassen und ich hatte das Gefühl ich bräuchte wochenlangen Schlaf um wieder zu Kräften zu kommen.
Zum ersten mal zog ich dann auch meine Handschuhe aus, sie hatten vorher schon blasen doch nun waren sie blutüberströmt, alle blasen waren zu blutigen wunden geworden, es schmerzte und Latifa musste sie mir gleich verbinden. Schmerzdurchzogen verzog ich mein Gesicht doch kein Laut kam über meine Lippen.
Neda, ich war sicher nicht die einzige der es so ergangen war, die meisten von uns hatten keine Erfahrung mit Hacken und Schaufeln und so waren diese Wunden ganz normal, zu mindestens bei denen welche nie mit diesem Werkzeug umgingen.
Nachdem ich versorgt war, bat ich Latifa um etwas das ich schlafen konnte und das ganz schnell so dass ich diese Geräusche einfach nicht mehr hören würde, sie nickte zögerlich doch irgendwas gab sie mir so dass ich ohne es wirklich mitzubekommen sofort eingeschlafen bin.
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Gast
Aiwa, es war soweit.. sie wusste es würde so kommen, hatte es die ganzen Tage über befürchtet.
Sie lag auf ihrer Liege und konnte sich nicht bewegen. Jede Faser ihres Körpers schmerzte, sogar der kleine Finger ihrer rechten tat weh. Sie wusste gar nicht, dass das möglich war. Sie schloss die Augen und hoffte, dass wenn sie sie weder öffnen würde alles wieder in Ordnung wäre. Doch als sie zunächst das eine Auge öffnete, dann stöhnend das andere lag sie immer noch in diesem verfluchten Zelt auf dieser verfluchten Liege.
Verflucht nochmal!!
Es half nichts, sie musste aufstehen, sich bewegen um ihre steifen Glieder aufzuwärmen und dann würde sie sich wieder auf den Weg in das Bashirviertel oder vielmehr das, was davon über war, machen.
Sie würde den ganzen Tag Steine schleppen, Ruinen einreißen, genauso wie sie und ihre Schwestern und Brüder es die Tage zuvor getan haben.
Der einzige Trost war die Gewissheit, dass sie nachdem sie ein paar Stunden gearbeitet hat, nichts mehr spüren würde.
Wäre es jetzt nur schon soweit dachte sie während sie unter lautem keuchen aufstand und mal wieder den Tag verfluchte.
Sie lag auf ihrer Liege und konnte sich nicht bewegen. Jede Faser ihres Körpers schmerzte, sogar der kleine Finger ihrer rechten tat weh. Sie wusste gar nicht, dass das möglich war. Sie schloss die Augen und hoffte, dass wenn sie sie weder öffnen würde alles wieder in Ordnung wäre. Doch als sie zunächst das eine Auge öffnete, dann stöhnend das andere lag sie immer noch in diesem verfluchten Zelt auf dieser verfluchten Liege.
Verflucht nochmal!!
Es half nichts, sie musste aufstehen, sich bewegen um ihre steifen Glieder aufzuwärmen und dann würde sie sich wieder auf den Weg in das Bashirviertel oder vielmehr das, was davon über war, machen.
Sie würde den ganzen Tag Steine schleppen, Ruinen einreißen, genauso wie sie und ihre Schwestern und Brüder es die Tage zuvor getan haben.
Der einzige Trost war die Gewissheit, dass sie nachdem sie ein paar Stunden gearbeitet hat, nichts mehr spüren würde.
Wäre es jetzt nur schon soweit dachte sie während sie unter lautem keuchen aufstand und mal wieder den Tag verfluchte.
- Thahida Atiika Yazir
- Beiträge: 874
- Registriert: Mittwoch 21. Mai 2014, 16:36
Endlich war ich eingeschlafen und ich hörte keine Geräusche mehr, einige Stunden war ich in einen tiefen Schlaf gefallen, nichts mehr nahm ich wahr. Es war ein erholsamer schlaf denn als ich gegen Abend wieder meine Augen öffnete, blickte ich in die Augen von Latifa, sie hatte gerade die Hand vor meine Nase gelegt wohl um zu sehen ob ich noch leben würde. Mit einem Schmunzeln auf den Lippen blinzelte ich sie an und sie nickte nur zufrieden.
Doch dann spürte ich meine Hände und mein Gesicht verzog sich schmerzhaft, das hatte sie natürlich mitbekommen und betrachtete sie auch genauer, das Verband wurde abgenommen um wieder neue Salbe darauf zu streichen, ich bat sie gleich mir wieder Bandagen drum zu machen, denn ich wusste das es weiter ging, wir waren zwar mit den Vierteln fertig doch die größte Herausforderung kam noch auf uns zu.
Die Stadtmauer hatte große Schäden abbekommen von diesen ekeligen Käfern und die Stadt musste gesäubert werden, alle Häuser mussten abgerissen werden die beschädigt wurden.
Der Gedanke daran die Hälfte der Stadt abzureißen und auch noch die Schützende Mauer um uns herum war schrecklich, doch zuvor mussten wir durch die Stadt gehen und schauen welche Häuser abgerissen werden mussten.
Wir hatten einen Plan der Stadt und damit mussten wir durch die Stadt laufen und die Häuser und Gebäude markieren welche Abgerissen werden mussten, da ich selber nicht so viel Ahnung von der Statik der Häuser hatte fragten wir in der Runde nach wer sich dieses zutrauen würde, alle Gebäude zu Markieren und dann ging es weiter an den Abriss.
Die Stadtmauer sollte wenn zum Schluss fallen, denn noch sollte sie uns schützen, wir wussten nicht ob der Kampf wirklich beendet war, die Stadttore waren weiter Verschlossen, so das keiner eindringen konnte und wenn wir kämpfen mussten, so mussten sie erstmal die Tore überwinden, die Wachen standen immer noch auf den Mauern und beobachten die Durrah.
Wir schauten uns alle besorgt an, denn der Gedanke Menek’Ur Abreißen zu müssen war für uns alle schlimm, aber vielleicht würde genau das ein neu Anfang sein, würde uns Mara die Chance geben wieder eine Einheit zu werden. Es war keine Frage mehr es war für uns alle klar dass wir durch dieses Unglück zusammen gerückt waren und nun vereint alles wieder aufbauen würden, doch nun mussten wir erstmal das Entfernen was nötig war.
Solange wir nicht wussten welche Gebäute abgerissen werden mussten, gingen wir durch die Stadt und beseitigten den Dreck und Schlam von den Strassen und vor den Toren, wurden die reste der Welle beseitigt. Sogar der Weg hoch zum Tempel musste gesäubert werden.
Doch dann spürte ich meine Hände und mein Gesicht verzog sich schmerzhaft, das hatte sie natürlich mitbekommen und betrachtete sie auch genauer, das Verband wurde abgenommen um wieder neue Salbe darauf zu streichen, ich bat sie gleich mir wieder Bandagen drum zu machen, denn ich wusste das es weiter ging, wir waren zwar mit den Vierteln fertig doch die größte Herausforderung kam noch auf uns zu.
Die Stadtmauer hatte große Schäden abbekommen von diesen ekeligen Käfern und die Stadt musste gesäubert werden, alle Häuser mussten abgerissen werden die beschädigt wurden.
Der Gedanke daran die Hälfte der Stadt abzureißen und auch noch die Schützende Mauer um uns herum war schrecklich, doch zuvor mussten wir durch die Stadt gehen und schauen welche Häuser abgerissen werden mussten.
Wir hatten einen Plan der Stadt und damit mussten wir durch die Stadt laufen und die Häuser und Gebäude markieren welche Abgerissen werden mussten, da ich selber nicht so viel Ahnung von der Statik der Häuser hatte fragten wir in der Runde nach wer sich dieses zutrauen würde, alle Gebäude zu Markieren und dann ging es weiter an den Abriss.
Die Stadtmauer sollte wenn zum Schluss fallen, denn noch sollte sie uns schützen, wir wussten nicht ob der Kampf wirklich beendet war, die Stadttore waren weiter Verschlossen, so das keiner eindringen konnte und wenn wir kämpfen mussten, so mussten sie erstmal die Tore überwinden, die Wachen standen immer noch auf den Mauern und beobachten die Durrah.
Wir schauten uns alle besorgt an, denn der Gedanke Menek’Ur Abreißen zu müssen war für uns alle schlimm, aber vielleicht würde genau das ein neu Anfang sein, würde uns Mara die Chance geben wieder eine Einheit zu werden. Es war keine Frage mehr es war für uns alle klar dass wir durch dieses Unglück zusammen gerückt waren und nun vereint alles wieder aufbauen würden, doch nun mussten wir erstmal das Entfernen was nötig war.
Solange wir nicht wussten welche Gebäute abgerissen werden mussten, gingen wir durch die Stadt und beseitigten den Dreck und Schlam von den Strassen und vor den Toren, wurden die reste der Welle beseitigt. Sogar der Weg hoch zum Tempel musste gesäubert werden.
Zuletzt geändert von Thahida Atiika Yazir am Freitag 12. Dezember 2014, 17:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Gast
Die Versammlung der Architekten und derer, die ein gewisses Grundwissen in Architektur inne hatten, war ermüdend, Pläne wurden entworfen und wieder verworfen, kreuz und quer gab jeder sein unumstrittenes Fachwissen zum Besten. Sie hielt sich dabei zurück und beobachtete, einige Gedanken hegte und ließ sie in ihrem Kopf reifen um sie den Männern dann vorzuschlagen, wenn eine Redepause der peinlicen Stille der Planlosigkeit folgen sollte, doch so weit kam es garnicht erst, alles entwickelte sich von den vermeindlichen Experten so, wie es die Logik und der normale Menekanerverstand auch sehen würden. In Zukunft wird man nicht mehr auf die schützende Stadtmauer verzichten, dies waren die Vorgaben, doch wie Pfercht man alle wichtigen Gebäude in die Stadt? Darauf folgte nur eine Lösung, die Stadtmauer musste vergrößert werden. Da jedoch nicht annähernd genug Baumaterial vorhanden war um erst den neuen schützenden Ring zu errichten, musste man sich der Gefahr aussetzen und erst den Süd- und Westteil der alten Mauer abgetragen werden. Furchen bildeten sich auf der Stirn jedes einzelnen Anwesenden, alle wussten, welche Gefahr dieses Vorhaben birgt, doch für eine strahlende Zukunft muss man Risiken eingehen. Die Mauer sollte auch nicht das einzige Opfer dieses Umbaus bleiben, es war unumgänglich die halbe Stadt neu zu errichten, um auch für jeden einen Platz darin zu schaffen. So entstand auf einem Pergament mithilfe vieler Kohlestifte und einigen Ausbesserungen ein Bauplan, ein Bauplan der ein einstimmiges Nicken unter den Anwesenden auslöste, als er endlich zur Schau gestellt wurde.
[img]http://abload.de/img/menekurpoxbb.png[/img]
Doch dieser Plan hatte noch eine Liste an Gebäuden stehen, die für seine Durchsetzung abgerissen und zum Teil neu erbaut werden mussten.
Süd- und Westteil der Stadtmauer
Taverne zur grünen Lagune
Die Bank
Der Basar edler Künste
Die Akademie Leviathan
Abermals ein einstimmiges Nicken und die Gelehrten gingen mit diesem neuen Bauplan um ihm den Volk zu präsentieren und auch die Arbeitseinteilung vorzunehmen...
[img]http://abload.de/img/menekurpoxbb.png[/img]
Doch dieser Plan hatte noch eine Liste an Gebäuden stehen, die für seine Durchsetzung abgerissen und zum Teil neu erbaut werden mussten.
Süd- und Westteil der Stadtmauer
Taverne zur grünen Lagune
Die Bank
Der Basar edler Künste
Die Akademie Leviathan
Abermals ein einstimmiges Nicken und die Gelehrten gingen mit diesem neuen Bauplan um ihm den Volk zu präsentieren und auch die Arbeitseinteilung vorzunehmen...
Zuletzt geändert von Gast am Freitag 12. Dezember 2014, 19:18, insgesamt 1-mal geändert.
- Tooru Weidenhang
- Beiträge: 328
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
- Wohnort: Hamburg
Sie wollte so sehr mehr helfen, ob beim abtragen der Ruinen oder beim Wiederhaufbau doch ihre Armverletzung machte ihr schwer zu schaffen. Die Schwellung durch den Steinschlag verschlimmerte sich wieder durch die Aufräumarbeiten im Yazirviertel. Doch als sie durch die Straßen vom Tempel zum Lager auf dem Basarplatz ging wusste sie was sie tun konnte. Es mochte nur ein Tropfen auf den heissen Stein sein doch schnappte sie sich einige Säcke und einen Besen aus der Kaserne und begann damit zu allererst den Platz vor Kaserne und Palast von toten Tieren und Dreck zu befreien. Durchaus schmerzte es sie auch im Arm so kräftig zu Fegen das der Boden wieder aussah als sei dieser den Menekanern würdig, aber im Vergleich zum Abtragen der Häuser war dies nur ein kleines Zwicken das es wert war. Schon morgen würde sie auch durch andere Teile Menekur's ziehen und den Müll entfernen so das jene die zur Zeit richtig anpacken konnten dies wenigstens in einer würdevollen Umgebung taten.
- Thahida Atiika Yazir
- Beiträge: 874
- Registriert: Mittwoch 21. Mai 2014, 16:36
Es hatte lange gedauert bis wir einen Plan bekommen hatten, doch dann wurde er am Basar auf gehangen, ein paar von uns schauten sich diesen an und ein paar Männer teilten Gruppen auf. Jeder hatte nun seine Aufgabe und ob man verletzt war oder nicht, nahm sich sogleich eine Hacke. Natürlich wussten wir dass wir schnell arbeiten mussten, denn die Stadt ohne Mauer wäre angreifbar.
Also wurde beschlossen dass zuerst im inneren die Gebäude abgerissen werden sollten, erst zum Schluss sollte die Mauer fallen.
Ich nahm meine Hacke und ging an den Platz den man mir zugewiesen hatte, natürlich schmerzten meine Hände immer noch, doch dank Latifa und ihre gute Versorgung konnte ich auch unter Schmerzen arbeiten, die Arbeit ging nur langsam vor ran weil so viele verletzt waren, doch sie ging Vorrang und genau darum ging es aiwa.
Alle wollten schnell fertig werden, denn jeder wollte sein zuhause haben, jeder wollte wieder die Familienviertel aufbauen, ich sehnte mich nach einem Leckeren Mocca und zusammen mit den Natifah’s im Zimmer zu sitzen, viel zu erzählen und zu lachen.
Ich freute mich sogar auf meinen Dienst, endlich keine Steine mehr zu schleppen oder abzureißen.
Wir waren müde und kraftlos, doch alle arbeiteten hart die Stadt sollte wieder im Glanz stehen, die Verbundenheit des Volkes war schon entstanden, jetzt ging es wohl darum sie weiter zu festigen und das ging wohl am besten in dem wir die Stadt wieder gemeinsam aufbauten.
Also wurde beschlossen dass zuerst im inneren die Gebäude abgerissen werden sollten, erst zum Schluss sollte die Mauer fallen.
Ich nahm meine Hacke und ging an den Platz den man mir zugewiesen hatte, natürlich schmerzten meine Hände immer noch, doch dank Latifa und ihre gute Versorgung konnte ich auch unter Schmerzen arbeiten, die Arbeit ging nur langsam vor ran weil so viele verletzt waren, doch sie ging Vorrang und genau darum ging es aiwa.
Alle wollten schnell fertig werden, denn jeder wollte sein zuhause haben, jeder wollte wieder die Familienviertel aufbauen, ich sehnte mich nach einem Leckeren Mocca und zusammen mit den Natifah’s im Zimmer zu sitzen, viel zu erzählen und zu lachen.
Ich freute mich sogar auf meinen Dienst, endlich keine Steine mehr zu schleppen oder abzureißen.
Wir waren müde und kraftlos, doch alle arbeiteten hart die Stadt sollte wieder im Glanz stehen, die Verbundenheit des Volkes war schon entstanden, jetzt ging es wohl darum sie weiter zu festigen und das ging wohl am besten in dem wir die Stadt wieder gemeinsam aufbauten.
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Gast
Jeder hat mit angepackt. Ob Frau oder Mann, ob Kind oder alter Weise, ein jeder hat seine Aufgabe zugewiesen bekommen. Die schwangeren und Alten kümmerten sich um Speis und trank. Es wurde gekocht wo Platz dafür war. Die Taverne wurde, solange sie noch stand als Feldküche benutzt. Kinder schleppten Schutt und Männer und Frauen, die stark und gesund genug waren trugen Häuser und schließlich die zugewiesenen Teile der Stadtmauer ab.
Überall in der Stadt sah man Gruppen von Menekanern an unterschiedlichen Projekten arbeiten.
Streit und Diskussionen gab es keine. Dies war zum einem dem gemeinsamen Ziel aber auch der Müdigkeit der Leute zu schulden.
Tamika hatte aufgehört die Tage zu verfluchen. Pragmatisch wie sie war machte sie sich dort nützlich wo sie gebraucht wurde. Während der arbeit sang sie gemeinsam mit ihren Schwestern und abends betete sie zu der Allmara für Vergebung. Sie dankte der Göttin für all das Leben, welches verschont wurde und sie dankte ihr für den Neuanfang.
Überall in der Stadt sah man Gruppen von Menekanern an unterschiedlichen Projekten arbeiten.
Streit und Diskussionen gab es keine. Dies war zum einem dem gemeinsamen Ziel aber auch der Müdigkeit der Leute zu schulden.
Tamika hatte aufgehört die Tage zu verfluchen. Pragmatisch wie sie war machte sie sich dort nützlich wo sie gebraucht wurde. Während der arbeit sang sie gemeinsam mit ihren Schwestern und abends betete sie zu der Allmara für Vergebung. Sie dankte der Göttin für all das Leben, welches verschont wurde und sie dankte ihr für den Neuanfang.
Zuletzt geändert von Gast am Samstag 13. Dezember 2014, 12:46, insgesamt 1-mal geändert.