Beben....
Es war zu stark um ignoriert zu werden, und zu wenig um in Panik zu verfallen.
Der Unterricht wurde gestört, alle waren gewarnt. Und kurz nach dem ersten wackeln der Erde, standen so viele Menekaner auf dem Platz zwischen Kaserne und Palast....
Es war kein magischer Ursprung. Natürlich verschoben sich die Klänge, allerdings konnte ich nichts wahrnehmen, was auf irgendeine Art und Weise hätte darauf Auskunft geben können, dass jemand oder etwas seine Finger im Spiel hatte.
Ich fühlte mich wie damals, als wir auf den Berg Chantar fliehen mussten... Damals....
Heute stand ich in einer anderen Position, andere sahen zu mir, und fragten, was sie tun sollten.
Blödes Gefühl.
Aber nun gut. Wir sollten, egal was passieren würde, vorbereitet sein. Zum Glück.... war unser heißgeliebter Emir genau rechtzeitig wieder zurück gekehrt.
Er sah schlecht aus, irgendwas war passiert... Jedenfalls wirkte es so.
Wie dem auch sei, Talib trieb die Familie dazu an, Vorbereitungen zu treffen, so man schnell aus dem Haus musste.
Aaminah wollte schon ihre sieben Lamas mit ihren gesamten Kleidern packen, und ich hoffte, sie davon überzeugt zu haben, dass sie nicht so viel brauchen würde.
Wichtig war mir noch gewesen, dass Delilah nicht zurück ins Hauslosenvirtel musste.
Nicht einzig, weil sie meine Schülerin war, und ich als Mudir die Verantwortung trug, sondern auch, weil sie eine angenehme Person war, die sichtlich schon viel zu viel hatte durchmachen müssen.
So sollte sie zumindest die Ruhe einer Familie und das Gefühl von Schutz und Geborgenheit haben. Zumindest solange sie wollte.
Und keiner der Männer, weder Nadim als mein Oberhaupt, noch Razyr oder Talib widersprachen mir oder verboten es mir. Im Gegenteil.
Wieder etwas, das mich Stolz machte.
Wie würde es weiter gehen?
Keine Ahnung...
Aber Eluive wird uns führen und uns die Möglichkeit eines Weges geben. Selbst wenn die Prüfung hart werden würde.... Wenn.... Vielleicht war das auch gerade nur viel Panik um nichts.
Aber auch das würde sich heraus stellen.
Abeer Eluive!
[OOC: Jeder ist herzlich eingeladen, den Thread mitzugestalten :)]
Viel beben um nichts?
Moderator: Menekaner [Mod]
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Gast
Viel beben um nichts?
Zuletzt geändert von Gast am Montag 1. Dezember 2014, 18:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Gast
Jeder rief irgendetwas über den Platz. Eine Weisung folgte der Nächsten. Die Überforderten wussten nicht so recht wohin. andere bewahrten Ruhe und standen einfach nur da, warteten auf den nächsten Moment, darauf das die Zeit verging und die Erde aufhörte zu wackeln. Ich für meinen Teil wusste nicht wo ich zuerst hingehen sollte. Ich rief Abbas zu, er solle nun das Haus verlassen und rannte dann den Tempel empor und als mein Sajneen dann zu sehen war, Befehle gab, schlich sich mehr Ruhe in meinen Körper. Er hatte die Erfahrung, er würde uns führen, er würde mich führen.
So sammelten wir uns auf dem Platz und um so voller er wurde, um so sicherer fühlte ich mich. In mitten meines geliebten Volkes. Auch wenn die Panik mancher immer wieder ansteckte. Ich versuchte allerdings sie nicht zu übernehmen. Ich ging zu den Alarmglocken, welche sich in den Türmen befanden, läutete sie und lockte so auch die letzte Seele aus ihrem Haus heraus und dann gehörte ich zu den Wartenden. Warten auf den neuen Morgen, auf den Tod oder eben auf all das, was wir uns einredeten was nun geschah. Doch es kehrte Ruhe ein. Es ging nicht weiter. Eine Ruhe die ich persönlich noch unangenehmer fand. Die Ruhe vor dem Sturm, ich glaube diesen Satz hatte ich bereits mehrmals gehört an diesem Abend. Ich selbst hielt mich mit Worten allerdings einfach nur zurück. Ich schwieg.
Ich hörte mir die Worte von Callista an, von Hajifa, von Thahida, von Tooru und jedes Mal dachte ich an ihre Seelen, an ihre Körper und an das was sie für mich waren. Es trieb meine Mundwinkel hinab. Wie könnte man so viele Seelen vor einer großen Katastrophe nur beschützen? Da brachte mir mein Schwert und auch mein Schild nichts. So hielt ich es für besser zu schweigen.
Das Positive an diesem Abend war die Rückkehr Imraans, es nahm vielen die Angst und brachte ihnen Ruhe zurück. Ruhe die jeder gebrauchen konnte und Ruhe, die auch die kommenden Tage herrschte. Ruhe, die mir nicht gefiel, die ich aber versuchte mit einem schlichten Lächeln zu übergehen. Das Beben war nur noch selten Thema und ich versuchte mir einzureden, dass es auch so bleiben würde und irgendwann im Winde verwehen würde. Nur diese Risse in manchen Häusern erinnerten mich schmerzlich daran. An die Ruhe vor dem Sturm.
So sammelten wir uns auf dem Platz und um so voller er wurde, um so sicherer fühlte ich mich. In mitten meines geliebten Volkes. Auch wenn die Panik mancher immer wieder ansteckte. Ich versuchte allerdings sie nicht zu übernehmen. Ich ging zu den Alarmglocken, welche sich in den Türmen befanden, läutete sie und lockte so auch die letzte Seele aus ihrem Haus heraus und dann gehörte ich zu den Wartenden. Warten auf den neuen Morgen, auf den Tod oder eben auf all das, was wir uns einredeten was nun geschah. Doch es kehrte Ruhe ein. Es ging nicht weiter. Eine Ruhe die ich persönlich noch unangenehmer fand. Die Ruhe vor dem Sturm, ich glaube diesen Satz hatte ich bereits mehrmals gehört an diesem Abend. Ich selbst hielt mich mit Worten allerdings einfach nur zurück. Ich schwieg.
Ich hörte mir die Worte von Callista an, von Hajifa, von Thahida, von Tooru und jedes Mal dachte ich an ihre Seelen, an ihre Körper und an das was sie für mich waren. Es trieb meine Mundwinkel hinab. Wie könnte man so viele Seelen vor einer großen Katastrophe nur beschützen? Da brachte mir mein Schwert und auch mein Schild nichts. So hielt ich es für besser zu schweigen.
Das Positive an diesem Abend war die Rückkehr Imraans, es nahm vielen die Angst und brachte ihnen Ruhe zurück. Ruhe die jeder gebrauchen konnte und Ruhe, die auch die kommenden Tage herrschte. Ruhe, die mir nicht gefiel, die ich aber versuchte mit einem schlichten Lächeln zu übergehen. Das Beben war nur noch selten Thema und ich versuchte mir einzureden, dass es auch so bleiben würde und irgendwann im Winde verwehen würde. Nur diese Risse in manchen Häusern erinnerten mich schmerzlich daran. An die Ruhe vor dem Sturm.
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Gast
Das erste Beben:
Der Erhabene ist ist zurück gekkommen das war das einzigste positive daran. Was Talib wohl nie verstehen wird ist der Befehl das Volk Menkurs, bei einem Erdbeben in die Stadt zu hühren. Habens ie vergessen wie es das letzte mal war? Haben Sie vergessen wo die meisten Toten gefunden wurden? Neda in die Wüste, aber in der Stadt wo alles zu trümmern zerfiel..
Doch Mara sei dank, es war ohne Verluste überstanden.
Auf eins folgt zwei:
Es war ein gemütlicher Abend im Haus der Ifrey mit einigen hohen Gästen aus dem Ehrbaren Hause der Omar sowie eines Grünländers aus Adoran. Die Stimmung war gut die Gespräche interesant. Doch ein weiteres Beben durchfuhr die Gesellschaft.
Schnelle Worte wurden ausgesprochen und shcon zeigte sich das die vorbereitungen sinnig waren.
Razyr führte die Gäste nach aussen, Talib und Aaminah kümmerten sich um die Lastentiere mit den anderen und innerhalb kurzer Zeit, ware alles bereit zum verlassen der Häuser.
Ein blick gegen Süden auf das Meer hinaus lies kurz die sinnen Talibs eine Reise machen. Fast zwei jahre zurück das Beben der Erde dann die riesigen Wellen die flucht auf den berg und die leichen im Wasser.
AUF den BERG zum Tempel, brüllte Talib und alle rannten in die gesagte Richtung. Die lsatentiere wurde geschickt geführt. Sicher Oben angekommen, wurden die Lastentiere entladen und alles für ein Notlager hergerichtet. Der Mara sei dank die Flut blieb aus und so konnten sie wieder zurück kehren. Das Material und aufgebaute Notlager wurde jedoch zur Sicherheit vor Ort auf dem Tempelberg belassen.
Der Erhabene ist ist zurück gekkommen das war das einzigste positive daran. Was Talib wohl nie verstehen wird ist der Befehl das Volk Menkurs, bei einem Erdbeben in die Stadt zu hühren. Habens ie vergessen wie es das letzte mal war? Haben Sie vergessen wo die meisten Toten gefunden wurden? Neda in die Wüste, aber in der Stadt wo alles zu trümmern zerfiel..
Doch Mara sei dank, es war ohne Verluste überstanden.
Auf eins folgt zwei:
Es war ein gemütlicher Abend im Haus der Ifrey mit einigen hohen Gästen aus dem Ehrbaren Hause der Omar sowie eines Grünländers aus Adoran. Die Stimmung war gut die Gespräche interesant. Doch ein weiteres Beben durchfuhr die Gesellschaft.
Schnelle Worte wurden ausgesprochen und shcon zeigte sich das die vorbereitungen sinnig waren.
Razyr führte die Gäste nach aussen, Talib und Aaminah kümmerten sich um die Lastentiere mit den anderen und innerhalb kurzer Zeit, ware alles bereit zum verlassen der Häuser.
Ein blick gegen Süden auf das Meer hinaus lies kurz die sinnen Talibs eine Reise machen. Fast zwei jahre zurück das Beben der Erde dann die riesigen Wellen die flucht auf den berg und die leichen im Wasser.
AUF den BERG zum Tempel, brüllte Talib und alle rannten in die gesagte Richtung. Die lsatentiere wurde geschickt geführt. Sicher Oben angekommen, wurden die Lastentiere entladen und alles für ein Notlager hergerichtet. Der Mara sei dank die Flut blieb aus und so konnten sie wieder zurück kehren. Das Material und aufgebaute Notlager wurde jedoch zur Sicherheit vor Ort auf dem Tempelberg belassen.
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Gast
Er war zurückgekehrt, so wie es verlangt wurde. Seine Abwesenheit war natürlich nicht verborgen geblieben, doch hatte bisher auch niemand nähere Fragen dazu gestellt. Als Emir würden sie jetzt Antworten verlangen, die er heute nicht liefern konnte, noch wollte. Manchmal sollte die Wahrheit verschlossen bleiben, um einen größeren Schaden zu verbergen. Persönliche Interessen hatte er schon immer zurück gestellt, so durfte er sich auch nicht zu sehr mit dem eigenen Wohl und der Genesung beschäftigen. Eigentlich wäre er heute liegen geblieben, aber der Drang war da. Er war definitiv da.
Das Erzittern der Wände, die tanzenden Tassen und aus den Regalen herabfallende Bücher waren die Boten des Bebens, das sich durch das Reich der Sonne zog. Später erst erfuhr er, dass es nicht alleine die Stadtmitte war, die davon betroffen war. Erdbeben waren nichts, was hier gängig war. Er rappelte sich auf, stützte sich auf seinen Stab und konnte nur langsame, schwere Schritte machen. Eigentlich zeigte er sich so nicht gerne, aber irgendwer musste sich hinstellen und das Volk beruhigen. Diese Verantwortung konnte er keinem anderen überlassen. Ein Sturkopf, wie er, musste erst nach und nach loslassen und Aufgaben anderen übergeben. Nabil sollte seine Vertretung sein und diese Aufgabe auch wahrnehmen. Er würde ihn beobachten, so wie er es auch bei den Wesiren tat. Das Vertrauen hatte er in alle.
Als sie sich beim Basar einfanden, trafen ihn einige fragende Blicke, die er nur allzu gerne auflösen wollte. Heute würde das jedoch nicht gänzlich klappen. Ruhe sollte sich in den Gemütern einfinden und das schaffte er zumindest in gewisser Weise. Wenn man den Leuten etwas zutun gab, waren sie beschäftigt und die Gedanken waren fixiert. Hätten sie die Zeit, könnte es passieren, dass hier unnötige Sorgen aufkeimte. Panik könnte eintreten.
Er hoffte nicht, dass es zu einem weiteren Beben kommen würde, doch war er sich dessen völlig unsicher. Nachdenklich sah er sich die Wand in seinen Räumlichkeiten an, wollte sie gar niederstarren. Vielleicht war es doch kein Zufall, dass er genau zu dieser Zeit zurück gefunden hatte.
Das Erzittern der Wände, die tanzenden Tassen und aus den Regalen herabfallende Bücher waren die Boten des Bebens, das sich durch das Reich der Sonne zog. Später erst erfuhr er, dass es nicht alleine die Stadtmitte war, die davon betroffen war. Erdbeben waren nichts, was hier gängig war. Er rappelte sich auf, stützte sich auf seinen Stab und konnte nur langsame, schwere Schritte machen. Eigentlich zeigte er sich so nicht gerne, aber irgendwer musste sich hinstellen und das Volk beruhigen. Diese Verantwortung konnte er keinem anderen überlassen. Ein Sturkopf, wie er, musste erst nach und nach loslassen und Aufgaben anderen übergeben. Nabil sollte seine Vertretung sein und diese Aufgabe auch wahrnehmen. Er würde ihn beobachten, so wie er es auch bei den Wesiren tat. Das Vertrauen hatte er in alle.
Als sie sich beim Basar einfanden, trafen ihn einige fragende Blicke, die er nur allzu gerne auflösen wollte. Heute würde das jedoch nicht gänzlich klappen. Ruhe sollte sich in den Gemütern einfinden und das schaffte er zumindest in gewisser Weise. Wenn man den Leuten etwas zutun gab, waren sie beschäftigt und die Gedanken waren fixiert. Hätten sie die Zeit, könnte es passieren, dass hier unnötige Sorgen aufkeimte. Panik könnte eintreten.
Er hoffte nicht, dass es zu einem weiteren Beben kommen würde, doch war er sich dessen völlig unsicher. Nachdenklich sah er sich die Wand in seinen Räumlichkeiten an, wollte sie gar niederstarren. Vielleicht war es doch kein Zufall, dass er genau zu dieser Zeit zurück gefunden hatte.
Zuletzt geändert von Gast am Dienstag 2. Dezember 2014, 17:45, insgesamt 2-mal geändert.