Schon lange hat man nichts mehr von der jungen Schneiderin gesehen oder gehört. Sie schien tatsächlich verschwunden.
Im Hauslosenviertel kursieren lebhafte Gerüchte. Die Alte Wahrsagerin besteht darauf, dass Jazmyn sich verliebt hat und mit ihrem Ranim durchgebrannt ist, Jazmyns Nachbar sagt, sie wäre in den Brunnen gefallen und der Botenjunge Ahmed behauptet gar er hätte gesehen wie eine Kokosnuss auf Jazmyns Kopf gefallen wäre und sie seitdem verloren in der Wüste herumirrt.
Viele bunte Geschichten ranken sich um das Verschwinden der Hauslosen, doch nur eines bleibt gewiss. Jazmyn ist fort, wie vom Erdboden verschluckt.
Vom Erdboden verschluckt
Moderator: Menekaner [Mod]
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Gast
Als sie die Geschichten hörte, verzog sich ihr Gesicht. Jede Tür im Hauslosenviertel wurde anvisiert, überall wurde geklopft und um so mehr seltsame Geschichten sie hörte, desto mehr wirkten ihre Züge verzweifelt. Mit einem schwachen Lächeln strich sie dem kleinen Jungen über den Kopf, welcher am Brunnen spielte. Nicht ohne einen Blick hinein zu werfen. Ist an jeder kleinen Geschichte nicht irgendetwas dran?
Als sie wieder Menek'Ur betrat, setzte sie wieder ein Lächeln auf. Das Leben würde sich wohl von Tag zu Tag ändern und die Person, wo sie sein konnte wie sie war, war fort. Sie wusste damit nicht umzugehen, doch ließ sie die Emotionen nur bei sich selbst und alles um sie herum lief weiter wie immer. Doch würde man darauf achten, wird einen die nächsten Tage immer mal wieder auffallen, wie ihre Wege sie zum Hauslosenviertel führten und sie sich immer wieder irgendwelchen abstrakten Erzählungen anhörte, in der Hoffnung eine könnte wahr sein. Oder aber ihre Freundin würde wieder zurück kehren.
Als sie wieder Menek'Ur betrat, setzte sie wieder ein Lächeln auf. Das Leben würde sich wohl von Tag zu Tag ändern und die Person, wo sie sein konnte wie sie war, war fort. Sie wusste damit nicht umzugehen, doch ließ sie die Emotionen nur bei sich selbst und alles um sie herum lief weiter wie immer. Doch würde man darauf achten, wird einen die nächsten Tage immer mal wieder auffallen, wie ihre Wege sie zum Hauslosenviertel führten und sie sich immer wieder irgendwelchen abstrakten Erzählungen anhörte, in der Hoffnung eine könnte wahr sein. Oder aber ihre Freundin würde wieder zurück kehren.
- Tooru Weidenhang
- Beiträge: 328
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
- Wohnort: Hamburg
Schon länger hatte sie ihre Lieblingsschneiderin nicht mehr gesehen, es bereitete Tooru durchaus Sorge wo sie sich doch immer freute Jazmyn zu treffen. Verstärkt wurden ihre Sorgen als sie nach dem Beben von Menekur im Hauslosenviertel unterwegs war um nach verletzten zu suchen. Jazmyn war nirgends aufzufinden und die Geschichten die man ihr erzählte waren alle wenig befriedigend.
Sie begann die darauffolgenden Tage Jazmyn in ihre Gebete im Tempel einzubeziehen und hoffte das die junge Hauslose bald wieder aufkreuzen würde, sie musste wiederkommen es durfte nicht anders sein. Und wenn es nur wegen des Essens war das Tooru ihr noch schuldete.
Sie begann die darauffolgenden Tage Jazmyn in ihre Gebete im Tempel einzubeziehen und hoffte das die junge Hauslose bald wieder aufkreuzen würde, sie musste wiederkommen es durfte nicht anders sein. Und wenn es nur wegen des Essens war das Tooru ihr noch schuldete.
Zuletzt geändert von Tooru Weidenhang am Freitag 28. November 2014, 13:30, insgesamt 1-mal geändert.