-=| Dora |=-

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Isadora Goldhain

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Beitrag von Isadora Goldhain »

Die Überfahrt


Am Horizont, schwarze Mauern, düstere Berge und unheilvolle Wolken. Mich schaudert leicht die Kühle Prise die übers Deck weht und ich verfalle in melancholische Gedanken. Dies ist also der Ort, an dem meine Rosa das letzte Mal gesehen wurde. Ich blicke am Rumpf des kleinen Schiffes herab. Der Kiel schneidet durch die Wellen und die Gischt. Drei Jahre, drei lange Jahre habe ich dich nicht gesehen Cousinchen. Und doch will Mutter das ich es bin welche sich um dich kümmert. Aber Mutter will wie immer mehr, einen eigenen Handelsposten, als sei das Auskommen nicht hoch genug das die Familie im Alumenischen Reich hat, nein Mutter will auch im alatarischen Reich einen Posten. Und selbstredend sollte ich versagen schicken sie Theodor meinen Bruder. Mein Blick hebt sich wieder und mein Haar weht im Wind. Der durch die Riffe aufgepeitschte Wind zerrt an meinen Kleidern. Einfaches Leinen und Leder, an mir ist nichts das auf Wohlstand hinweist. Rahal also, Hauptstadt des alatarischen Reiches. Natürlich hat Mutter großes Interesse hier einen Handelsposten zu haben. Die Goldhainer Waren kommen eher selten über die Grenze. Es ist sehr riskant aus Alumena Waren zu exportieren vor allem ins Land des Feindes.

Ich musste Woche lang trainieren, beim Gedanken spüre ich die blauen Flecken am ganzen Körper. Fechten und Ringen … ich. Aber es ist notwendig hier nicht aufzufallen und dennoch muss ich so präsent sein, um hier Handelsbeziehungen zu knüpfen. Und sei das nicht schon schwierig genug muss ich mich um Rosa kümmern.

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Die Riffe und Klippen zogen vorbei, bald würden wir anlegen. Die ersten dunklen Mauern ziehen an mir vorbei. War ich schon soweit? Einen eigenen Posten und die Verantwortung. Ich gebe zu ich habe Angst ich bin umgeben von Feinden. Meine Hand schließt sich um meine Habe. Mickrige 50ig Kronen und daraus soll ich wohl ein Wunder erschaffen. Die Planke kratzt über den Pier. Also dann wollen wir mal, ich weiß alles was man wissen muss um erfolgreich zu sein. Mein Blick hebt sich. Aufgepasst Rahal Dora ist da.
Zuletzt geändert von Isadora Goldhain am Sonntag 9. November 2014, 14:35, insgesamt 4-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

Da ist sie angekommen...Rosa , an geschippert mit dem Schiff.

Bei der Überfahrt stieß sie auf einen galanten Mann Valentin, oh ja der verstand es die Frauen
um den Finger zu wickeln, somit auch Rosa. Sie dachte doch eher daran was auf sie zukommen würde. Die Planken vom Schiff zum Ufer betrat sie vorsichtig und hoffte das die halten. Gut sie war nicht rundlich doch links und rechts Wasser, ein Schritt daneben und sie geht baden.
Doch sie schaffte es und ihr Blick in alle Richtungen gewandt - doch wo war Valentin.

*Einen Moment schlitzte sie die Augen und dachte bei sich - dieser Schuft soll er bleiben wo der Pfeffer wächst* .

Der erste Weg führte sie zur Bank wo sie ihr Hab und Gut hinterlegte, viel war es nicht und sie musste sich Gedanken machen. Schließlich dachte Vater das sie Tuchweberin lernen wird, aber er wusste immer das sie ein Dickkopf ist und so blieb ihm die Hoffnung das Rosa irgendwas aus ihr Leben machen wird.
Sie hatte ein Ziel -Vater stolz machen- .
Doch war da noch ihr Onkel Robert den sie Vergötterte was ihr Vater nicht gern sah , Robert wurde als schwarzes Schaf gesehen da er abtrünnig wurde und redete Rosa von klein auf an ein das sie frei denken solle und was der Vater nicht wusste , der sie zum Kloster schickte um zu lernen , das der Onkel ihr auch was lernte, die Tugenden Altairs und somit war sie im Zwiespalt .
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Rosa dachte oft auch an Dora da sie ein enges Verhältnis zu ihr hatte, warum sah sie ihr drei Jahre nicht? was war geschehen? gut Mutter hatte einen relativ guten Kontakt zur Tante ,ihre Schwester, aber sie sagte immer:
"Dora sei kein guter Umgang für dich mein Kind"
Rosa hielt es aber nicht ab und hoffte das sie ihr bald wieder in die Arme schließen würde.
Doch Bajard "was für eine seltsame Stadt" sagte sie vor sich her und guckte sich um. Ihre Wege geleiten ihr überall hin und somit kam sie in die nächste Stadt "Adoran, mal sehen was es hier gibt" , sie redete oft mal laut vor sich her und so betrat sie die Stadt die prunkvoll erschien , doch verlief sie sich und stiefelte in ein Haus hinein wo die Türen offen waren, getrieben auch ein wenig vom Hunger und Durst, dort fand sie aber nicht nur speis und trank auch ihre Neugier was in die eine Kiste war, die auch noch offen da stand musste sie rein blicken.

"Hah, Kleidung " sagte sie leise.

Endlich das Gelumpe vom Körper sich ziehen und nicht mehr so wüst aus zu sehen.
Weiter führte der Weg durch die Stadt und durch viel Wald und Sumpf bis sie zur nächsten Stadt stieß.
Rosa gefiel es so dunkel und auch die Aufmachung der Stadt , doch auch da verlief sie sich und fand sich in ein Hafenviertel wieder, ein Haus stand leer und sie wollte dies haben, wenigstens ein Dach über den Kopf, sie fand schwer Anschluss zu die Leute, sie merkte schnell das der ton rauer dort war.
Wieder dachte sie an Dora *wenn doch meine Dora bei mir wäre*. Wieder nach Bajard den langen Weg rannte und mit der Hoffnung das sie ihr findet.
Wie durch Zufall in der Bank stieß sie auf einen Bekannten den sie dort vor kurzem traf . Rod ein Mann mit Holzbein und einer Augenklappe. Er humpelte ,das war klar. Doch würde er ihr krumm kommen ist es kein Problem sein Bein ab zu fackeln *Holz brennt gut* dachte sie.
Die Tür sprang auf und eine Schönheit betrat die Bank in Bajard. Rosa war überwältigt und ließ Rob sitzen neben sich um sie zu begrüßen.
Dora ist angekommen.
Zuletzt geändert von Gast am Freitag 5. Juni 2015, 02:40, insgesamt 6-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

Die beiden zogen umher um sich eine Bleibe zu suchen und fanden was an einen Hafen. Klein waren die Häuschen, aber die beiden waren geschickt im Einrichten und somit war dies auch kein Problem.
Jeder für sich erst einmal, sie sprachen aber auch schon drüber sich gemeinsam was zu suchen, schließlich waren sie unzertrennlich.
Dora übte ihr Handwerk jeden Tag aus und war sehr fleißig, genauso wie Rosa immer unterwegs war und sich auch drum kümmerte an Gold zu kommen.
Immer mehr Menschen begegnete sie, doch sie hatte ein Ziel. Rosa hatte noch ein Geheimnis , nur ihre Familie wusste davon und egal wo sie hin ging schwieg sie drüber.
Sie erkundete die Städte, sie horchte rum und lernte nach und nach viele Menschen kennen, freundliche aber auch unfreundliche.
Rosa suchte sich ein Häuschen nachher im Hafen und stieß auf einen Schreiner der sich vorstellte und sie wusste sie kommt ihrem Ziel näher. Weiter schweigend war sie mal hier und dort zu Besuch und immer gern gesehen.

Der Zeitpunkt kam wo sie denn Alex wieder begegnete , lange war es her, genau gesagt 5 Jahre. Sie konnte diesen jungen Mann nicht vergessen. Wie auch , denn die eine Nacht wo er Sturz betrunken war, hinterließ bei Rosa spuren. Nach und nach wurde sie dicker , doch von Alex keine Spur, er war bekannt das er von Taverne zu Taverne zog .Dieser Mann hat sich aber verändert in den Jahren und sie legte es wie zu jener Nacht drauf an um ihm zu umgarnen das er sich in sie verliebte.
Doch sie wusste auch das der Tag kommen wird um ihm zu erklären das er eine Tochter hat - doch wie?

Die Tage vergingen zu schnell immer wieder gingen ihr die Gedanken durch den Kopf - wie erkläre ich es ihm und wie wird er reagieren.
Meine kleine Mara , immer dachte sie an ihren Goldschatz. Briefe wechselten hin und her , bis Rosa von ihre Mutter bescheid kam das sie Mara auf die Reise schickt. Rosa wartete bis es sowas von eng wurde und ging mit Alex zu ihre bekannte. Dort erfasste sie den Mut um es ihm zu beichten was sie so lange verschwieg.
Sie redeten und redeten und er nahm es mit Fassung. die Emotionen waren entfacht und die Stimmung zwiegespalten doch Freude machte sich breit.
Womit sie nicht rechnete das er nieder kniete und ihre einen Heiratsantrag sogleich auch machte. Rosalie war ergriffen von die Gewalt der Gefühle und sagte - Ja!
-------------Das Paket kommt an-----------

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Mara
Alles überschlug sich , und da sie sich kaum kannten ,sich frisch fanden - merkten beide nicht wie sehr es sie belastete und das einmal alles anders kommen wird.
Der Anfang für Mara war schwer da alles neu für sie war. Die ersten nächte konnte sie nicht richtig schlafen , doch nach und nach wurde es besser.
Mara schloss ihren Vater in die Arme und Rosalie merkte das sie ihm sehr lieben lernte.
Doch die Sehnsucht nach ihre alte Umgebung, ihre Oma und Opa wo sie so lange war, etwas bedrückte die kleine ,worüber sie aber nicht sprach.

Alex ging seine Arbeit nach, Tag für Tag schuftete er in die Miene und Rosalie ging fleißig Jagen.
Dazu durfte Mara nicht vergessen werden und wer zu einer guten Freundin wurde, Linejra die viel zu Besuch kam und Rosalie zu hörte und immer für sie da war.

Warum es dazu kam und warum alles so geschah wissen nur die Götter, doch der Tag kam als sich die Wege trennten und Rosalie wurde trauriger und wusste nicht mehr was sie tun sollte.
Sie musste gehen!
Rosalie irrte umher , verlor wo sie glaubte das kostbarste der Welt.
Sie musste stark sein!
Langsam verlor sie nach und nach auch ihr schönes Lächeln. Gut sie lächelte nicht so viel, doch wenn - strahlte sie und ihre leuchtend smaragdgrünen Augen funkelten seltsam die aufsehen erweckten.
Ohne groß etwas zu erklären fragte sie ihre Dora, ob sie sie unterschlupf gewähre in Bajard .
Was für eine frage, natürlich sagte sie:
"Ja"
Sie bekam den Schlüssel und richtete alles her mit dem hab und gut was sie noch besaß. Rosalie verkroch sich am Kamin und fühlte sich allein.

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Etwas zerriss sie innerlich und sie dachte wieder an ihren Onkel was er sie lehrte in Kindertagen.

"Was dich verletzt macht dich stärker."
Sie stöberte die Kisten durch und fand ein altes Bild so dass sich ihre Augen weiteten und sie sich erinnerte an die Zeit der Kindheit, wie sie aufwuchs. Heimlich wie sie ihren Cousin vergötterte, was ihre Dora nicht so gefiel.
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Die verlorenen Zeiten werden nie wieder kehren und Rosa starrte auf das Bild so lang drauf bis Tränen runter rollten. Das Bild verschwand wieder in die Kiste und sie sagte zu sich selbst.
"ich muss neue Wege gehen- alles hinter mir lassen."
Sie wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und schnallte sich ihren Köcher auf den Rücken, griff den Bogen und ging wieder Jagen.
Als sie zurück kam fing sie an langsam ihre Dinge zu sortieren und hatte einen Plan. Wie sie sich ihr Leben wieder holt. Ihr Vorteil war, das sie überall hin wandelte und sich ganz neu orientieren würde.
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Rosalie schöpft neue kraft!
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