Über Enttäuschungen
Seufzend saß Valia in ihrem Zimmer im Gasthaus zu Adoran. Ihr Gespräch mit der Vogtin von Belfa lag nun einige Tage her. Das Ergebnis hatte sie mehr als nur schockiert. All ihre Ideale und Vorstellungen hatten sich als Wunschdenken und Kindheitsträume entpuppt.
Sie war im Glauben an Eluive erzogen worden. Jedoch war sie nie sonderlich interessiert an die Geschichte der Gottheiten. Sie war vielmehr der Überzeugung das Ehrlichkeit und Gute Taten wichtiger waren als das klerikale Wissen, geschweige denn das genaue Wissen über den Adel. Dies war allerdings wohl nur ein Trugschluss, solche Tugenden reichten nicht um Bürger des Fürstentum Lichtenthal zu werden.
Was sollte sie nun machen? Es gab zwar viele Menschen sei es Torjan und Fin vom Königlichen Lehrhospital oder Alania vom Bunten Kessel die ihr Hilfe anboten hatten um ihr Wissenslücken zu füllen, doch reichte ihr das? Es war nicht wirklich ihre Unwissenheit die für Valia das tatsächlich Problem darstellte, sondern vielmehr die Prioritäten die man anscheinend an die Bürger von Adoran stellten. Wenn einzig das Wissen über Götter und dem Adel wichtig waren und keine wahrhaften Tugenden, wollte sie dann immer noch Bürger werden?
Der Weg des Lebens
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Valia Gilindar
Der Weg des Lebens
Zuletzt geändert von Valia Gilindar am Samstag 11. Oktober 2014, 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Valia Gilindar
Helfende Hände
Mit einem zufriedenen lächeln drückte Valia dem Gastwirt ein paar Münzen in der Hand um die Reinigung des angemieteten Zimmer zu veranlassen. Sie brauchte das Zimmer nun nicht mehr.
Auch wenn der Schock im ihrer geplatzten Träume noch tief in ihren Knochen saß, hatte sie doch kurfzfristig für eine neue Aufgabe entschieden. Auf der Suche nach günstigen Flaschen hatte es Valia nach Bajard zum Handelshaus der Helfenden Hand verschlagen. Doch statt Flaschen zu erstehen, wurde ihr im Handelshaus ein neuer Weg in die Zukunft eröffnet. Herr Kanda bot ihr ein patz für ihre Studien an und dazu finanzielle Unterstützung sofern dies nötig sei. Was jedoch wesentlich wichtig war, man brachte ihr vertrauen und Zuversicht entgegen. Unabhängig ihres Wissenstande und ihrer Befähigungen.
Übermannt von der unerwarteten Situation ließ sich Valia von ihren Bauch leiten und nahm das großzügige Angebot an. Jedoch ihr Kopf zwang sie bereits am ersten Abend eine Liste zu führen um die entstehenden Kosten und Einahmen entgegenzurechnen. Sollte sie doch nicht die Ansprüchen erfüllen, würde sie zumindest jede Münze zurückzahlen die sie vom Handelhaus erhielt.
Mit einem zufriedenen lächeln drückte Valia dem Gastwirt ein paar Münzen in der Hand um die Reinigung des angemieteten Zimmer zu veranlassen. Sie brauchte das Zimmer nun nicht mehr.
Auch wenn der Schock im ihrer geplatzten Träume noch tief in ihren Knochen saß, hatte sie doch kurfzfristig für eine neue Aufgabe entschieden. Auf der Suche nach günstigen Flaschen hatte es Valia nach Bajard zum Handelshaus der Helfenden Hand verschlagen. Doch statt Flaschen zu erstehen, wurde ihr im Handelshaus ein neuer Weg in die Zukunft eröffnet. Herr Kanda bot ihr ein patz für ihre Studien an und dazu finanzielle Unterstützung sofern dies nötig sei. Was jedoch wesentlich wichtig war, man brachte ihr vertrauen und Zuversicht entgegen. Unabhängig ihres Wissenstande und ihrer Befähigungen.
Übermannt von der unerwarteten Situation ließ sich Valia von ihren Bauch leiten und nahm das großzügige Angebot an. Jedoch ihr Kopf zwang sie bereits am ersten Abend eine Liste zu führen um die entstehenden Kosten und Einahmen entgegenzurechnen. Sollte sie doch nicht die Ansprüchen erfüllen, würde sie zumindest jede Münze zurückzahlen die sie vom Handelhaus erhielt.