An Ratsmitglied Ahad Crain

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Althan Vylen

An Ratsmitglied Ahad Crain

Beitrag von Althan Vylen »

*Ein gesiegeltes Schreiben wird den Ahad noch vor der Ratssitzung erreichen, sollte er das Siegel erbrechen offenbahrt sich ihm folgender Inhalt.*

"Alatars Segen mit Euch und den Eurigen, ehrenwertes Ratsmitglied Ahad Crain!

In meiner Funktion als Diplomat und auf eure besondere Anweisung hin
wurde es mir von Ritterin Lilienhayn und ihren Begleitern Herrn Jean, Herrn
Phemotos unmöglich gemacht eurem Wunsch nachzukommen und mich
persönlich um das Wohlergehen des Emirs und seiner Begleitung zu
kümmern, wie von euch gewünscht.

Der Emir und dessen Begleitung wurde von Ritterin Lilienhayn zu einer wie
es Herr Phemotos nannte 'geschlossenen Gesellschaft' gebracht.
Ritterin Lilienhayn war nicht geneigt mir die von euch gestellte Aufgabe
zu erleichtern.
Im Gegenteil wurde von ihren Begleitern alles unternommen, damit
Ritterin Lilienhayn zu ihrem persönlichen Gespräch mit dem Emir
kam. Es wurde auch nicht darauf verzichtet meiner Aufgabe mit Hohn und
Spott durch ihre Begleiter zu untermalen.
Ritterin Lilienhayn hat somit wissentlich den von euch gestellten
Auftrag, trotz nochmaligen Hinweis, ignoriert und entkräftet.

Ebenso werfe ich Ritterin Lilienhayn, Herrn Jean und Herrn Phemotos
Respektlosigkeit gegenüber dem Diplomaten des Reiches und seinen
Aufgaben vor, wie auch Respektlosigkeit gegenüber einem Würdenträger
des Reiches und klage sie hiermit vor dem Rat dessen an.

Ich schlage vor im Falle Herrn Jean kann jenes im Laufe des Gespräches
mit dem Kapitän der Toro geklärt werden, dass Statthalterin Volan und
meine Person noch wegen dem Disput der Burg Eisenwart mit dem
Piraten Nel noch führen werden.

Der ehrenwerte Emir bestätigte zwar, dass er eure Worte diesbezüglich
gestern vernommen hat und er aber sich in Sicherheit fühle und der
'Einladung' der Ritterin nachkommen möchte. Seinen Wunsch
respektierend zog ich mich daraufhin zurück.

Der Emir traf gen eine Stunde nach Mitternacht in Begleitung seiner
Leibwache im Gutshaus ein.
Die Nacht verlief ohne besondere Vorfälle.

gez. Magister Althan
Diplomat des alatarischen Reiches
Ernannt durch Seine Heiligkeit"
Zuletzt geändert von Althan Vylen am Montag 27. Oktober 2014, 19:15, insgesamt 4-mal geändert.
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Tugor Crain
Beiträge: 125
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Tugor Crain »

*Das Schreiben wird geöffnet und studiert, anschließend in seine Tasche gelegt.*
Wir sind alle Glücksbärchis...
und werfen mit Wattebäusche um uns!
Althan Vylen

An alle Ratsmitglieder...

Beitrag von Althan Vylen »

"Alatars Segen mit euch, werte Altruisten des Reiches!

Hiermit klage ich Ritterin Muiriell vor dem Rat an wegen, außer Kraft
setzen des Befehls von Ahad Crain den Emir betreffend.


Hiermit klage ich Herrn Phemotos, eine mir unbekannte junge bleiche
Prätorianerin und Pirat Jean an betreffend, Respektlosigkeit gegenüber
eines Würdenträger und dem Diplomaten des alatarischen Reiches.

Der angedeuteten Bedrohung eines Würdenträger durch Pirat Jean durch
eine eindeutige Geste und Hand-an-legen auf den Säbel. Aussetzen von
Spott, Hohn und 'sich Lustig machen' über den von Ahad Crain gestellten
Befehl seitens oben genannter Personen.
Der Bericht dazu liegt Ahad Crain vor und ist unten mit aufgeführt.


Hiermit klage ich das Kind des Alleinen Ilphrin an, wegen Respektlosigkeit
und Beleidigung gegenüber einem Würdenträger und des Diplomaten
des alatarischen Reiches auf dem Salzmarkt vor Rahal in Anwesenheit
der Garde, der Menekanern und der Bewohner des Reiches.
Der Bericht liegt der Garde vor und ist unten mit aufgeführt.


Es ist nicht das erste Mal, dass einem Mitglied des Ordens, Würdenträger
des Reiches oder dem Diplomaten von gewissen Personen respektlos
gegenübergetreten wird. Um noch ein Beispiel aufzuführen, das
respektlose Verhalten gegenüber Magistra Tangran.

So klage ich Ritter Wolfseiche der Respektlosigkeit und Beleidigung
gegenüber der Hofmaga und Arkoritherin Magistra Tangran an. Der
Maestro wurde über jenen Vorfall informiert und es folgte bisher keine
Konsequenz für den Ritter von Ordensseite her. Jetzt wende ich mich an
den Rat in dieser Angelegenheit.
Zeuge jenes Vorfalls damals Magister Vylen.

Bericht, Ahad Crain: http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=76264
Bericht, Hauptmann Lilien: http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=75990

gez. Magister Althan
Diplomat des alatarischen Reiches
Ernannt durch seine Heiligkeit"
Zuletzt geändert von Althan Vylen am Montag 27. Oktober 2014, 19:15, insgesamt 6-mal geändert.
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Aliyahna
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19

Beitrag von Aliyahna »

Magistra Tangran erhält ein versiegeltes Schreiben:


Der All-Eine mit Euch,

Magister Althan hat in eurem Namen Anklage gegen Ritter Wolfseiche erhoben.
Ihm wird vorgeworfen euch gegenüber respektlos und beleidigend gewesen zu sein. Der Rat wünscht zu erfahren, ob ihr jene Anklage verfolgt wissen wollt und zu welchem Ort und Zeitpunkt sich jeder Vorfall ereignete. Lasst uns eine kurze Stellungnahme zukommen.

Tetrarchin Aliyahna

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Dazen Wolfseiche erhält ein versiegeltes Schreiben:

Der All-Eine mit Euch,

Magister Althan erhob in Magistra Tangrans Namen, euch gegenüber Anklage.
Euch wird vorgeworfen gegenüber der Magistra beleidigend und respektlos gewesen zu sein. Lasst uns einen kurzen Bericht zukommen, was sich ereignet hat, zu welchem Ort und Zeitpunkt.

Tetrarchin Aliyahna

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Aliyahna
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19

Beitrag von Aliyahna »

Jean, Mio und Phemotos erhalten ebenfalls versiegelte Schreiben:


Der All-Eine mit Euch,

Hiermit werdet ihr vom Rat aufgefordert einen Bericht über die Vorkommnisse zwischen der Ritterin Lilienhayn, Magister Althan, dem Emir und Euch zu verfassen. Der Rat wünscht sich ein Bild darüber zu machen, was an jenem Abend geschehen ist.


Tetrarchin Aliyahna

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Gast

Beitrag von Gast »

Ein Bote des Palastes richtet der Tetrarchin mündlich, und im Auftrag der Hofmaga, aus, dass bereits ein klärendes Gespräch mit Ritter Wolfseiche ersucht wird. Man würde dem Altruistenrat das Ergebnis anschließend schriftlich mitteilen.
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Jean Laval
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Jean Laval »

*ein schlichtes, doch offenbar sehr sauber beschriebenes Dokument erreicht den Rat der Altruisten. Ein Grußwort scheint allerdings gänzlich zu fehlen, als wäre der Verfasser es nicht wirklich gewohnt, Schriftstücke zur Kommunikation zu verwenden*

Am 6. Goldblatt 257 trafen sich Ritterin Muireall Lilienhayn und der Emir der Menekaner in der Taverne in Düstersee. Die Ritterin hatte ihn dorthin eingeladen um in Ruhe ein Gespräch mit ihm zu führen. Dieser brachte eine Natifah mit die ihm offenbar als Leibwache diente.

Ritterin Lilienhayn hatte ihr Gefolge, Phemotos Thatras, Mio Nymori und mich selbst ebenso in die Taverne geladen um die Gäste bei diesem Anlass entsprechend zu bewirten und durch meine Person dafür zu sorgen, dass sie nicht unnötig gestört werden. Das Eintreffen des Emirs verlief sehr freundlich und man stellte einander vor.

Recht plötzlich ging die Tür auf und Althan trat ein. Er begrüßte Ritterin Lilienhayn sowie den Emir, bedachte alle anderen im Raum aber keines Blickes als wären sie garnicht vorhanden. Wir grüßten ihn freundlich. Er sagte, dass er auf geheiß von Ahad Crain für das Wohl des Emirs zuständig wäre und sich freuen würde, dass Ritterin Lilienhayn dem ebenso nachkommt. Von Phemo wurde Althan darauf hingewiesen, dass dies ein privates Gespräch zwischen der Ritterin und dem Emir und somit eine geschlossene Gesellschaft ist. Auf die Frage von Althan, was "geschlossene Gesellschaft" bedeutet, erklärte ich ihm die Worte, woraufhin er dann auch verstand, dass es bedeutet, dass nur geladene Gäste dabei sind.

Ritterin Lilienhayn erklärte ihm, dass sie ein ruhiges Gespräch mit dem Emir sucht und dies am ehesten noch zustande kommt, wenn man nicht dauernd gestört wird. Althan meinte, dass es ein guter Einfall wäre und dass er sehr interessiert an dem Gespräch ist. So trat er dann einfach uneingeladen zum Tisch heran wo er vor mir stehen blieb. Wie ich es gewohnt bin, wartete ich auf eine Anweisung von Ritterin Lilienhayn während Althan von unten zu mir herauf blickte und sich offenbar nicht an mir vorbei traute.

Ritterin Lilienhayn sagte Althan dann, dass es keine Beleidigung sein soll, aber sie nicht vor habe mit dem Emir über diplomatische Dinge zu sprechen sondern dass es ein privates Gespräch sei. Daraufhin antwortete Althan, dass sie dann ein Dilemma haben, denn er hätte dem Ahad sein Wort gegeben und die Ritterin wolle ihm doch wohl seinen Auftrag nicht erschweren. Ich frage ihn, um es besser zu verstehen, ob Althan denn auch im Bett des Emirs schlafen würde, um ihn nicht aus den Augen zu lassen. Doch er antwortete nicht auf meine Frage, wirkte jedoch etwas peinlich berührt mit leicht geröteten Wangen.

Der Emir sagte Althan dann, dass er das Versprechen ebenfalls gehört hat und teilte Althan mit, dass er sich vollkommen in Sicherheit fühle und der Einladung der Ritterin nachkommen wird.

Althan wandte sich an den Emir und entschuldigte sich im Namen aller Anwesenden dafür, dass der Eindruck entstehen würde, dass Hunde sich um einen Knochen balgen, woraufhin Ritterin Lilienhayn ihn darauf hinwies, nicht so herablassend zu sein. Althan antwortete ihr zwar nicht, aber immerhin erkannte er auf den Hinweis der Ritterin sein Fehlverhalten und erklärte, dass das Benehmen einiger Leute im Raum tatsächlich zu wünschen übrig lässt.

Der Emir sprach Althan an und sagte ihm, dass jedes weitere Wort nur schaden würde und Althan sich deswegen seines Titels als würdig erweisen und das Gespräch ihm und der Ritterin überlassen soll.

Wieder entschuldigte sich Althan im Namen aller Anwesenden im Raum für die Dinge, dessen der Emir durch Althans Erscheinen Zeuge werden musste, wünschte schließlich noch einen angenehmen Abend und verschwand recht plötzlich durch eine Art Tor, das er magisch hervorgerufen hatte.

Hiernach verlief der Abend sehr ruhig, die Ritterin und der Emir führten ein privates Gespräch während Mademoiselle Nymori und Monsieur Thatras die beiden bedienten und ich dafür sorgte, dass keine weiteren Störungen das Gespräch unterbrachen.

Jean Laval
Leibwächter im Hause Lilienhayn
Gast

Beitrag von Gast »

auch von ihm wird ein Bericht eingereicht

Des All-Einen Segen mit euch Erhabene, werter Rat zu Rahal,

gerne stelle ich euch meinen Bericht über die angesprochenen Vorkommnisse zur Verfügung damit dieser Vorfall schnell ad acta gelegt werden kann.

Am 6. Goldbaltt 257 war ein Treffen vereinbart worden zwischen dem Emir Imraan Mukthaar Omar und der Ritterin Lilienhayn welches, ausserhalb des Hauses der Ritterin Lilienhayn, in der Taverne Düstersee stattfand.

Jean Laval, Mio Nymori sowie meine Wenigkeit, der Wissenschaftler Phemotos Tathras, begleiteten die Ritterin zu dem Treffen als ihr Hausstab.

Jean Laval als ihr Leibwächter wurde beauftragt für den reibungslosen Ablauf des Treffens zu sorgen. Mio Nymori war mit der Bewirtung beauftragt worden. Mir selbst galt die Aufgabe zum Einen auch für die Bewirtung zu sorgen, zum Anderen jedoch auch Herrn Jean Laval bei seiner Aufgabe zu unterstützen.

Das Treffen war für die zehnte Abendstunde angesetzt worden und fast pünktlich traf auch der Emir sowie seine Leibwächterin ein. Es war eine gänzlich angenehme Atmosphäre ohne jegliche Spannungen oder Aggressivitäten.

Es mag etwa einen halben Stundenlauf danach gewesen sein als plötzlich Magister Althan die Taverne stürmte. Ich machte ihn höflich darauf aufmerkam, dass sich dies hier um eine geschlossene Veranstaltung handeln würde. Der Magister jedoch ignorierte meine Worte und sprach generell nur mit dem Emir sowie der Ritterin. Als Grund für sein Eindringen nannte er seine Aufgabe für das Wohl des Emirs zu sorgen.

Ritterin Lilienhayn sowie der Emir machten ihn darauf aufmerksam, dass dies im Moment nicht von Nöten sein würde da der Emir, ich zitiere "Sich vollkommen in Sicherheit fühle". Der Magister beharrte jedoch darauf das er dem Emir überall hin folgen müsse auf Befehl des Ahad Crains hin. Die Frage wie weit dieses "überall hin" gehe blieb er jedoch den Anwesenden schuldig. Stattdessen beleidigte er die Ritterin Lilienhayn indem er den Zweifel ihr gegenüber äusserte, dass sie für den Schutz des Emirs sorgen könne.

Die weitere Diskussion war kurz, jedoch von Seiten des Magisters immer wieder beleidigend und vor allem herablassend. Erst nachdem der Emir mehrmals betonte, dass er den Schutz des Diplomaten im Moment nicht bedürfe zog dieser pissig ab indem er mitten im Raum einen Sphärenriss auftat.

Der weitere Abend verlief ruhig und ohne jegliche Vorkommnisse. Mio Nymori und meine Wenigkeiten versorgten die Anwesenden mit Getränke, Herr Laval sorgte weiterhin für den Schutz. Nach den Gesprächen brachte ich den Emir und seine Leibwache sicher in das Gutshaus von Düstersee in welchem er residierte. Der Diplomat nahm die Beiden unbeschadet und bei bester Laune entgegen. Damit war meine Aufgabe erfüllt und ich begab mich wieder nach Hause.


Ich hoffe ich konnte der Erhabenen und auch dem Rat hiermit einen kleinen Einblick über den Abend geben.

gez.

Phemotos Tathras
Wissenschaftler
Haushälter der Ritterin Lilienhayn
Gast

Beitrag von Gast »

*und pünktlich zur Abendstunde erreicht auch noch ein drittes, schmuckloses aber sauberes Pergament den Rat. Jenes wurde sehr sorgsam zweifach gefaltet und obwohl etwas Wachs die Unversehrtheit des Schriftstücks garantiert, hat man doch keinerlei Siegel hineingebrannt. Einzig die höchst akkurat geschnörkelte, kleine Handschrift kündet wohl von einer weiblichen Verfasserin. Wer auch immer das Wachs bricht, um das Pergament zu entfalten, wird Folgendes darin lesen können:*

Rahal, elfter Tag des Monats Goldblatt

Seine List und Entschlossenheit mit euch,
hohe Herren und Damen des Rats der Altruisten,
Gläubige unter seinem wachsamen Auge,

sofern Euch mein Bericht der angesprochenen Ereignisse hilft, will ich gerne auf den folgenden Zeilen zusammenfassen, was sich an jenem Abend zugetragen hat. Sollte es allerdings noch Fragen oder gar Unklarheiten geben, stehe ich euch natürlich für weitere oder ausführlichere Antworten zur Verfügung.

Bericht über den sechsten Abendlauf des Monats Goldblatt.
Ort des Geschehens: die Taverne im Süden der Gemeinde Düstersee; Inhaber: Herr Erling
Gastgeberin: die hohe Herrin Ritterin Muireall Lilienhayn
Geladene Gäste: der Emir des Reiches Menek'Ur und seine Begleitung die Natifah Noelani Banu aus dem Hause Yazir
Zuständig für Bewirtung/Sicherheit: Herr Jean Laval, Meister Phemotos Tathras und meine Wenigkeit, Mio Nymori
Unvorhergesehener Besuch: der hohe Herr Diplomat Magister Althan


Meine hohe Herrin Ritterin berichtete an jenem Abend vom bevorstehenden und relativ spontanen Besuch des Emirs und seiner Begleitung, beide waren aufgrund der Feierlichkeiten zur Vermählung des hohen Ahads Crain mit der Herrin Enomis Reburg, nun Crain, in Düstersee zugegen und äußerten wohl den Bedarf an einem freundlichen Gespräch mit meiner Herrin Ritterin.
Nachdem deren Wohnhaus eher von bescheidener Größe ist und die Akustik derweilen zu wünschen übrig lässt, entschied sich meine Herrin mich zur Taverne des Herrn Wirts Erling zu senden, um den Tavernenraum für eine geschlossene Gesellschaft zu mieten. Jenes war meine Aufgabe und ich habe sie bestem Gewissen ausgeführt, habe die Tische gewischt und obendrein bemerkt, dass die Auswahl an Getränken verbesserungswürdig war.

Glücklicherweise ließ meine hohe Herrin gleich erlesene Weine, Säfte und heiße Schokoladen aus dem eigenen Vorrat liefern, es oblag Meister Tathras jene auszuschenken, während Herr Laval seiner Aufgabe als Leibwächter nachging und ich die Türe hätte öffnen sollen.

Dies gelang wir soweit zunächst auch recht gut, der Emir und seine reizende Begleitung konnten freundlichst und mit der gebührenden Höflichkeit empfangen werden, wurden bewirtet und es entwickelte sich rasch ein Gespräch, welches eine durchaus angenehme Intonation aufwies.
Vom Inhalt des Gesagten kann ich jedoch wenig wiedergeben, denn mein Platz an der Türe war ein wenig entfernt und es gehört sich nicht zu lauschen, wenn höhere Herrschaften sprechen.

Allerdings wurden auch erst sehr wenige Worte gewechselt, als ich in meiner Aufgabe als Türöffnerin versagte, denn der hohe Herr Diplomat Magister Althan stürmte derart rasch herein, dass ich zunächst glaubte, er habe einen Angriff zu vermelden. Kaum war er jedoch im Inneren des Raumes, da verstand ich, dass es nur meine eigene, schreckhafte Einbildung gewesen sein musste und ich neigte ihm das Haupt zu, beließ den Blick erst einmal gen Boden gerichtet.
Meister Tathras wies den hohen Herrn Diplomaten Magister Althan darauf hin, dass es sich um eine geschlossene Gesellschaft handelte, jedoch war die Konzentration des Angesprochenen vermutlich eher bei der Gesprächsrunde, denn er überging diesen Einwurf und widmete sich direkt dem Emir und meiner hohen Herrin Ritterin.

Nach einer knappen Begrüßung erklärte er seine Aufgabe unter der Weisung des hohen Ahads Crain sich um das Wohlergehen des Emirs in seiner Funktion als Diplomat zu kümmern und merkte an, dass er sich darüber freuen würde, dass es meine Herrin Ritterin ebenso halten wolle. Diese erwiderte höflich, dass es ihr ein Anliegen wäre ihr Wissen zu erweitern und sie in dem Emir diesbezüglich einen gleichen Geist gefunden habe. Daraufhin erfragte der hohe Herr Diplomat Magister Althan plötzlich die Definition einer „geschlossenen Gesellschaft“, gab sich aber eher unwirsch, als Herr Laval ihm diese freundlich anbot. Er versicherte die Definition bereits zu kennen, wollte aber wohl sagen, dass ihm die geschlossenen Türen missfallen.

- Da der Emir und seine Begleitung aus einem sehr warmen Landstrich kommen und die bereits kühlen Temperaturen des Herbst nicht gewohnt sind, baten beide um einen Platz am Feuer und daher war ich es, die die Türe immer wieder geschlossen hatte – sollte dies dem hohen Herren Diplomaten Magister Althan sauer aufgestoßen sein, so sei ihm vergewissert, dass auch dies nur in freundlicher Hinsicht auf unsere Gäste geschah. -

Meine hohe Herrin Ritterin erklärte freundlich, dass man die Taverne in Zustimmung des Herrn Erling für ein persönliches Gespräch gemietet habe und der hohe Herr Diplomat Magister Althan bekundete sowohl seine Begeisterung als auch die Bereitschaft sich in just diesem Moment auch selbst einzuladen. Dies erweckte Erstaunen und vielleicht ein wenig Irritation, denn auch das gehört sich nicht. Der hohe Herr Diplomat Magister Althan erklärte sich mit den Worten, dass er sehr interessiert an dem Gespräch wäre und meine Herrin versicherte ihm, dass man nicht über diplomatische Angelegenheiten reden würde. Dies wiederum sah jener als ein Problem und erklärte noch einmal, dass er sich dem Schutze des Emirs widmen wolle.

- Hier muss ich einwerfen, dass ich es gewagt habe einen Satz gegenüber dem hohen Herrn Diplomaten Magister Althan zu sprechen und ich fragte ihn ob ich ihm, so er denn wirklich wachen wolle, in der Laube bewirten könne. Ich versicherte ihm, dass ich die Tische dort wischen würde und auch eine Saftschorle bringen könne. Nachdem ich sonst nichts zum Gespräch beitrug, befürchte ich, dass ich ihn vielleicht mit der Saftschorle beleidigt habe. Natürlich hätte ich ihm auch einen der Weine oder heiße Schokolade gebracht! -

Besagter Emir nahm da am Gespräch teil und äußerte gut hörbar, dass er zwar das Versprechen gegenüber dem hohen Ahad Crain vernommen habe, sich jedoch als Gast meiner Herrin Ritterin sehr sicher fühle und auch daher auf deren Einladung eingegangen wäre. Ferner fügte er freundlichst an, dass er sich in bester Gesellschaft befände.

Der hohe Herr Diplomat Magister Althan schien ihn nicht ganz verstanden zu haben, denn er entschuldigte sich plötzlich für meine hohe Herrin und uns, indem er die Gesellschaft mit Hunden und den hohen Besuch mit einem Knochen verglich, um welchen man wohl stritt. Auch beklagte er das Benehmen einiger Anwesender, ohne deren Namen zu nennen. Meine hohe Herrin sagte daraufhin er möge nicht derart herablassend sprechen und der Emir meldete sich erneut zu Wort und bat ihn sich seines Titels angemessen zu verhalten und sowohl ihm als auch der Ritterin das Gespräch zu verantworten.

Vermutlich konnte ihn der hohe Herr Diplomat Magister Althan wirklich nicht verstehen, denn er entschuldigte sich zwar, jedoch im Namen der anderen Anwesenden und verließ dann durch ein, verzeiht meine Unkenntnis, magisches Tor oder dergleichen den Ort des Geschehens.

Meine hohe Herrin Ritterin entschuldigte sich für die Gesprächsverzögerung und ich bezog erneut meinen Posten an der Türe, mit bester Gewissheit und Acht. Die folgende Unterhaltung verlief reigungslos, angenehm und ohne weitere Zwischenfälle.

Ich bürge für meine Worte natürlich in erster Linie selbst, doch sofern sie euch nicht genügen, kann ich besten Gewissens empfehlen die weiteren Anwesenden oder aber die hohen Herrschaften Gäste zu befragen.

Möge des All-Einen Schatten euch stets beobachten und behüten,

Mio Nymori
Magd des Hauses Lilienhayn
Gast

Beitrag von Gast »

Ein sorgsam mit Wachs versiegeltes Pergament erreicht den Altruistenrat. Die Einkerbung zeigt durch ihre Schlangenform das typische Symbol der Arkorither. Wird das Siegel gebrochen und das Schriftstück geglättet, sind folgende Zeilen erkennbar; verfasst mit schwarzer Tinte und verschnörkelter Handschrift:
  • Des Panthers Zorn zum Gruß, ehrenwerte Mitglieder des Altruistenrats,

    hiermit möchte ich mitteilen, dass das gestrige, angekündigte Klärungsgespräch mit Ritter Dazen Wolfseiche zur gemeinsamen Zufriedenheit verlief und Differenzen sowie Missverständnisse bereinigt werden konnten. Demnach besteht meinerseits keine Notwendigkeit einer Weiterverfolgung der ausgesprochenen Anklage.


    Magistra Tangran
Dazen Wolfseiche

Beitrag von Dazen Wolfseiche »

Ein kurze Depesche wird an den Rat zurückgeschickt:

Des All-Einen Segen dem Rat der Althruisten,

es dauert mich zu vernehmen, dass eine weitere Anklage gegen meine Person an den Rat herangetragen wurde, dessen Umstände schon Monde zurück liegen müssen. Die Differenzen zwischen Magistra Tangran und mir sind schon lange geklärt und beigelegt, wie das Gespräch mit der Magistra gestern auch zusätzlich offenkundig werden ließ.

Da ich auch nicht sicher benennen kann, welcher Ort, welche Zeit und welcher Vorfall gemeint ist, verbleibe ich zunächst ohne weiteren Bericht, zumal mir auch nicht daran gelegen ist, etwas offen zu legen, das bereits beigelegt wurde. Die Verweigerung erfolgt nicht etwa aus Unwillen, sondern in der besten Absicht sowohl die Ehre der Magistra, als auch die meine weiterhin wahren zu können.
Ich hoffe zudem, dass die Aussage der Magistra, die der Rat mit gesondertem Schreiben seitens der Magistra persönlich erhält, eine weitere Verfolgung der Anklage unnötig macht, es sei denn Magister Althan hat noch weitere Anklagepunkte persönlicher Natur gegen mich vorzuweisen, bei denen er auch die genauen Umstände benennt, um eine sinnbringende Reaktion erbringen zu können.

Sollte der Rat dennoch einen Bericht bezüglich der Differenzen zwischen der Magistra und meiner Person wünschen, bitte ich zu benennen, um was für einen Vorfall es sich genau gehandelt haben soll.

Gleichwohl trete ich mit dem Ansinnen an den Rat heran, zu überdenken, ob ein Diplomat des Reiches, ein solcher ist, wenn er dazu neigt Bündnisse zu gefährden, Höhere anzugehen und sich über sie zu stellen, seine eigene Position verkennt und wissentlich und gezielt gerade innerhalb des Reiches bei jeder besten Gelegenheit für Unruhe und Zwist sorgt. Ich beantrage den Posten des Diplomaten vakant zu setzen und Magister Althan für bereits geleistete Dienste, ob im Guten oder im Schlechten, zu entlassen.

Das zu beurteilen überlasse ich selbstverständlich in aller gebotenen Ehrfurcht dem Rat der Altruisten, im Dienste und berufen durch seine Heiligkeit, dem Alka Isidor.

Zur Feststellung der geleisteten Dienste innerhalb des Reiches stehen sicherlich die Kinder des All-Einen, die Piraten und auch die Würdenträger des Reiches zur Befragung zur Verfügung, um ihre Eindrücke darzulegen.

Meinen verbindlichsten Dank hierfür im Voraus.


Ritter Dazen Wolfseiche

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Aliyahna
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Beitrag von Aliyahna »

Mit dem Siegel des Rates verschlossene Schreiben ergehen an Magistra Tangran, Ritter Wolfseiche und Magister Althan:


Der All-Eine mit Euch,

Die Angelegenheit zwischen dem Ritter und der Magistra wird vom Rat als geklärt betrachtet, da jene das Gespräch unter sich suchten und die Sache aus der Welt schaffen konnten.

Künftig werden vom Rat nur noch Klagen angenommen, die auch die eigene Person betreffen.

Die Klage Magister Althans wird hiermit nicht weiter verfolgt.


Im Namen des Rates,

Tetrarchin Aliyahna


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Aliyahna
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Beitrag von Aliyahna »

Ein weiteres versiegeltes Schreiben erreicht Magister Althan:


Der All-Eine mit Euch, Magister,

Eure Klage, die das Kind des All-Einen Ilphrin betrifft, wird abgewiesen.

Begründet wird dies vom Rat damit, dass die Situation während des Marktes bereits von allen Seiten betrachtet wurde und der Rat zu dem Schluss kam, dass an der Eskalation mehrere Seiten beteiligt waren. Auch sollte jedem Gläubigen bewusst sein, dass die Kinder des Allmächtigen eine rauere Umgangsart pflegen und keinen Wert auf höfliche Floskeln legen.

Die Sache wurde bereits vor einem Wochenlauf zu den Akten gelegt und wird nicht wieder aufgewärmt werden.



Im Namen des Rates,

Tetrarchin Aliyahna


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Aliyahna
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19

Beitrag von Aliyahna »

Versiegelte Schreiben werden an Ritterin Lilienhayn und Magister Althan verschickt:


Der All-Eine mit Euch,

Nach genauer Prüfung des Vorfalles zwischen der Ritterin, ihrem Gefolge und dem Magister und Befragung der Anwesenden, hat der Rat einstimmig entschieden, dass die Klage von Magister Althan abgewiesen wird.
Der Fall wird nicht weiter verfolgt, da zur Zeit kein Handlungsbedarf vorliegt.


Im Namen des Rates,

Tetrarchin Aliyahna

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Zuletzt geändert von Aliyahna am Freitag 24. Oktober 2014, 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
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