Nach zwei Monaten auf See, ich lag gerade unter Deck in der Hängematte, kamen die erlösenden Worte. " Land in Sicht"
Schnell schwang ich mich raus aus der Hängematte und eilte hinauf an Deck. Da stand ich nun vorne am Bug mit Blick richtung Osten. Was ich sah, war ein kleines unscheinbares Fischerdorf vor dem das Schiff vor Anker ging. Mit allem was ich meinen Besitz nennen durfte, was wirklich nicht viel war, kletterte ich in das Beiboot und lies mich an Land bringen.
Als ich auf dem Steg stand, tabste ich erst einmal feste mit den Füßen auf dem Holz. Endlich, fester Boden unter den Füßen, dachte ich mir und blickte mich grinsend um. Ich war gespannt, die Menschen und deren Kultur kennen zu lernen und schlenderte erst einmal aufmerksam, alles betrachtend, durch das Dorf.
Spät in der Nacht, suchte ich mir erst einmal ein geeignetes Plätzchen zum schlafen. Eine ruhige Ecke in einem echt großen Truhenlager schien mir für meine erste Nacht an Land als geeignet und ich machte es mir dort gemütlich.
Der nächste Morgen weckte mich mit einem fiesen knurren des Magens. Ich packte also meine sieben Sachen und begab mich zu dem Birnenbaum, den ich am Abend zuvor gesehen hatte.
Gesund, lecker und saftig, genau das richtige für einen guten Start in den Tag.
Anschliessend stand ich, die letzte Birne noch essend, über der bank in einem Raum voller Händler. Alle rangen um meine Aufmerksamkeit und warben mit den schönsten Waren. Ich zog meine Hosentaschen auf links und meinte nur "Tut mir leid Jungs"
Irgendwie waren sie danach ganz ruhig und sehr mit ihrer Arbeit beschäftigt.
Ich hielt also fest, das ich dringend zu etwas Gold kommen musste. Ich verlies also erst einmal Bajard und zog hinaus, in die mir unbekannte Welt.
Dort gab es sicher einiges zu entdecken und mit Sicherheit, auch die ein oder andere Gelegenheit, etwas Gold zu beschaffen.
Es war sogar ziemlich einfach Gold zu beschaffen. Ich besorgte mir ein beil und sammelte in den Wäldern Holz, das ich dann in den Städten gegen Gold eintauschte. Die meisten Menschen die ich unterwegs traf, waren sehr freundlich. Schon bald hatte ich mir etwas Gold zusammen gespart, um mir neue Kleidung machen zu lassen. Bei einem Schreiner lies ich mir sogar eine spezielle für mich angepasste Laute machen.
Immer wider suchte ich mir ruhige Orte in den Wäldern, wo ich meiner wahren Leidenschaft nachging. Durch die Musik und den Tanz fühlte ich mich erst so richtig frei. Immer wider geschah es, das mich Holzarbeiter, oder Förster dabei ertappten, wie ich mich der Musik und dem Tanz hingab.
Ich mag es, den leuten damit Freude zu bereite.
Doch wollten sie zu nahe an mich heran, so ernteten sie nur mein freches Grinsen und sahen, wie ich davon huschte.
Musik sagt mehr als tausend Worte
-
Gast
Musik sagt mehr als tausend Worte
Zuletzt geändert von Gast am Dienstag 30. September 2014, 01:58, insgesamt 1-mal geändert.
-
Gast
Nach und nach, erkundete ich das gesamte Land. Ich fand eine menge schöner Orte, an denen ich immer wider gerne verweilte und mich von der Muße küssen lies. Doch ebenso entdeckte ich auch Orte, die weniger Inspirativ waren. Diese Orte mied ich tunlichst. In den Städten jedoch, fand ich eine vielzahl von Handwerkern, die ihr Fach Meisterlich beherschten. Ich lies mir von zwei verschiedenen ein Instrument bauen und war sehr zufrieden mit deren Arbeit.
Doch bemerkenswert waren die Begegnungen mit einem Hüter des Waldes, der sich Lao nannte und einem jungen Mann der sich Zahrek nannte. Zahrek hatte mich bereits zuvor einmal im Wald beobachtet beim Tanzen und Musizieren. Nun traf ich ihn in einer Stadt namens Berchgard wider. Das Gespräch mit ihm war sehr interessant und erfrischend zugleich. Er hatte eine äusserst Charmante Art an sich, die mir freude bereitete. Er will mich wider aufsuchen um mehr über mich und mein tun zu erfahren. Doch dafür muss er mich erst wider finden und erst dann, werden wir sehen, ob es in ihm steckt, was ich glaube zu sehen.
Hatte die alte Schamanin Recht als sie sagte, "Fahre nach Osten bis du Land siehst. Dort wirst du verweilen und deiner Bestimmung nachkommen."
oder habe ich sie falsch verstanden?
Nun bin ich hier und es ist an der Zeit, heraus zu finden ob ich bleibe, oder ob ich weiter Ziehe. Die Sterne werden es mir veraten.
Doch bemerkenswert waren die Begegnungen mit einem Hüter des Waldes, der sich Lao nannte und einem jungen Mann der sich Zahrek nannte. Zahrek hatte mich bereits zuvor einmal im Wald beobachtet beim Tanzen und Musizieren. Nun traf ich ihn in einer Stadt namens Berchgard wider. Das Gespräch mit ihm war sehr interessant und erfrischend zugleich. Er hatte eine äusserst Charmante Art an sich, die mir freude bereitete. Er will mich wider aufsuchen um mehr über mich und mein tun zu erfahren. Doch dafür muss er mich erst wider finden und erst dann, werden wir sehen, ob es in ihm steckt, was ich glaube zu sehen.
Hatte die alte Schamanin Recht als sie sagte, "Fahre nach Osten bis du Land siehst. Dort wirst du verweilen und deiner Bestimmung nachkommen."
oder habe ich sie falsch verstanden?
Nun bin ich hier und es ist an der Zeit, heraus zu finden ob ich bleibe, oder ob ich weiter Ziehe. Die Sterne werden es mir veraten.
Zuletzt geändert von Gast am Mittwoch 1. Oktober 2014, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.