Schwer gegen den eisigen Wind stemmend, lief er durch den tiefen Schnee. Er stützte sich an einen knorrigen Stab. Die Kapuze zog er sich tiefer ins Gesicht und die Felle um seine Schultern enger. Doch die Kälte ließ sich nicht wirklich fernhalten. Der vierbeinige Begleiter wich nicht von seiner Seite. Mit schweren Schritten lief er auf eine sehr alt wirkende Holzhütte zu und öffnete die alte Holztüre.
*
Gerade eben hatte er einen Wilderer entdeckt der einen Bären erjagen wollte. Einen weißen Bären.
Er wunderte sich immer wieder, dass es Personen gab, die das Gleichgewicht der Natur nicht zu schätzen wissen. Jagen, nur um der feinen Felle wegen.
Er stand hinter einer dicken Tanne und konzentrierte sich auf die Wurzeln des kleinen Strauches, welches unmittelbar vor dem Wilderer stand. Er erhob die Arme leicht, kaum sichtbar. Nach kürzester Zeit begannen die Wurzeln sich um den Fuß des Mannes zu schlingen. Ein Entkommen war nun nicht möglich.
Der alte Mann trat hervor und kniete sich zu dem Bären. Beruhigend sprach er zu ihm. Der Wilderer hatte ihm eine leichte Verletzung zugefügt. Kurz strich er mit einer Hand beruhigend über das Tier. Sodann legte er eine Hand Millimeter über die Wunde und schloss die Augen. Fast schien es, als ob er irgendetwas hören würde, und einige Minuten später schon, hörte die Wunde auf zu bluten.
Der Bär schaute ihn an und lief dann eiligen Schrittes zurück ins Dickicht.
Der Wildere versuchte mit aller Kraft das Geäst von seinen Beinen zu reißen, doch bewegten sie sich keinen Millimeter.
„Du Rüpel!“ schallte der Alte „Wie kannst du es wagen, die Geschenke der Natur rücksichtslos zu vernichten, nur ob des eigenen Vorteiles!!“ seine Stimme wurde lauter, und hallte zwischen den Bäumen wieder.
Der Wildere stand bleich vor ihm und brachte kein Wort über die Lippen.
„ Seh ich dich noch einmal, wirst du den Zorn der Ahnen zu spüren bekommen!“ er legte den Stab auf die Wurzeln und schloss kurz die Augen, auf das sie sich vom Fuß lösten.
„Geh, nimm die Beine in die Hand und lass dich nie wieder in unserem Wald sehen!“
Der Wildere drehte sich herum und lief davon, so schnell, das er beinahe über seine eigenen Füße fiel.
Kopfschüttelnd und Missmutig schaute er ihm hinterher.
Einen Blick gen Himmel verriet ihm, dass ein Unwetter aufzog. Zu seinem vierbeinigen Gefährten gewand sagte er „Londarim.. Ich denke auch wir sollten uns eilen.“ Und schon kurze Zeit später setzte heftiger Wind ein begleitet mit Schnee .
*
Er legte den verschlissenen Fellumhang ab und zog sich die Kapuze vom Kopf. Mit einem leichten Seufzer ließ sich der alte Mann in seinen Sessel fallen. Der treue Gefährte Londarim lag ihm zu Füssen und schaute ihn erwartungsvoll an.
„Jetzt nicht, mein Guter. Lass mir ein paar Augenblicke Zeit, mich zu erholen. Es scheint als würde die Kälte auch die letzte Faser meines Körpers aufsuchen.“
Er legte seinen knorrigen Stab neben sich und schloss die Augen und lauschte dem prasseln des Feuer, welches in der bescheidenen Feuerstelle loderte, doch nur wenig Wärme von sich gab.
Londarim rollte sich zu Füssen des Mannes und schaute umher, als er plötzlich die Ohren Spitzte. Der Wind heulte auf und der Schnee fegte gegen die undichten Fenster.
Gylderas öffnete die Augen und zog sich das dicke Bärenfell über die Knie, um die Kälte fernzuhalten.
„Ach, Londarim. Lang ist es her, dass wir die Einsamkeit hier in den Schneeebenen suchten. Zu lange schon sind wir alleine.“
Leise seufzte Gylderas und streichelte seinen treuen Begleiter hinter die aufrecht gestellten Ohren. Aufmerksam schien er zuzuhören und sogar jedes Wort zu verstehen.
Lange starrte Gylderas in die Flammen und lauschte aufmerksam dem Rufen und Flüstern des Windes.
„Sollte nicht langsam diese Eiseskälte von uns weichen? Beltane ist verstrichen... Schon einige Zeit!“
Er schaute auf die Eisblumen, die sich langsam an den Fenstern bildeten.
Grübelnd erhob sich Gylderas und schritt langsam zu seinem kleinen Tisch an dem eine kleine Kerze und ein Stößel ordentlich postiert waren.
Einige schwarze Perlen lagen in einer geschnitzten Schale und ein wenig totes Holz und etwas Knoblauch daneben, sorgfältig angerichtet.
Er nahm einige Knoblauchzehen und seinen Stößel und zermalte diese mit äußerster Sorgfalt, bis eine Flüssigkeit deutlich sichtbar wurde. Diese ließ er in ein Gefäß tropfen, welches er kurz über die offene Flamme schwenkte.
Sorgfältig wischte er die Schale aus und zerrieb die trockenen Wurzeln bis nur noch feiner Staub sichtbar war. Diesem füllte er Wasser hinzu und füllte es ebenso in die Flasche. Noch einmal schwenkte er die Flasche über die Flamme und stellte sie auf den Tisch.
Nach einer kurzen weile füllte Gylderas sein Gebräu in einen Becher. Er schaute sich den Trank an und verzog leicht das Gesicht. Er holte vom Tisch einen Topf mit einem Rest Honig und ließ ein wenig davon in den Becher gleiten.
„In meinem Alter darf ich mir wohl ein wenig mehr Genuss meiner Tränke erlauben“ sagte er fast lachend zu sich selber.
Er schwenkte den Becher abermals und trank diesen dann mit bedächtigen Schlücken. Er ließ sich sodann wohlig wieder in den Sessel sinken, als die Wärme sich in ihm ausbreitete. Schmerzen in den Gliedern hatte er schon seit langem, doch, nachdem der Winter nie zu enden schien, wurde es scheinbar schlimmer.
„Ich denke, langsam ist es Zeit weiter zu ziehen. Meine alten Knochen scheinen das eisige Wetter nicht mehr auf Dauer zu überstehen.“ sagte Gylderas seufzend und tätschelte dem Hund den Kopf.
Londarim ließ nun einen bellenden Laut von sich, wohl ob der Worte seines alten Herrn.
Gylderas lächelte seinen Gefährten an legte einen Holzscheitel nach, zog das Fell bis ans Kinn und lauschte erneut der Stimme des Windes. Er nickte kurz, als würde er den Stimmen des Windes beipflichten.
Einige Tage später ließ der Wind ein wenig nach. Gylderas nahm nur das wenige, das er am Leibe trug und ein wenig Proviant. Viel mehr vermochte er auch gar nicht tragen zu können.
Er deckte seine Möbel mit einigen löchrigen Leinen zu und verließ das Haus.
Beschwerlich war der Weg durch den hohen Schnee. Selbst die abendlichen kleinen Feuer, die er entzündete, gaben zu wenig der Wärme an ihm weiter.
Erschöpft und müde sah er, das die Schneedecke dünner wurde und es zeigten sich am 4. Tag sogar einige grüne Grashalme, die sich durch den Schnee reckten. Viel wärmer war es hier wirklich nicht, durchlief ihm ein Gedanke.
Irgendetwas hier verlief völlig aus der Bahn, doch darum würde er sich zu einer anderen Zeit Gedanken machen.
Er lief weiter und stand vor einem alten ziemlich heruntergekommenen Fischerhäuschen.
Gylderas schaute Londarim an. „Nur gut, dass wir nicht wählerisch sind“ sagte er lachend und zog vorsichtig die Türe auf.
Die Hütte stand leer. Sie stand scheinbar schon länger leer, denn der Hund hinterließ deutliche Spuren im Staub.
„Ich denke, hier können wir erst einmal Quartier beziehen.“
Erleichtert zog er die Türe knarrend hinter sich zu.
Ankunft eines alten Mannes..
-
Gylderas
Zwei Tage nun schon, lief Gylderas durch das kleine Dörfchen hier unten, wo der Schnee den Boden leicht bedeckte. Einen Schneider, nun, den gab es, doch vermochte er keine Felle zu fertigen, wie er sie benötigte bei dieser Kälte.
Das Dorf scheint verlassen.“ Sagte er zu Londarim. “ Seit 2 Tagen keine angurischen Seele, weit und breit, nur die Wachen, aber.. was sollten sie hier bewachen?“
Gylderas schritt an seinen Stab gelehnt aus der Stadt, als ihm ein Junges Mädchen den Weg versperrte.
„Kannste dir keyn Stab kaufn der ney von Laub bewachsn is?“ fragte sie ihn in einem recht unhöflichem Ton.
Gylderas schaute sie verwundert an. Ihre Worte kamen auch noch in dieser komischen Südländersprache. Hatte man etwa die Sprache des großen Angurs verlernt?
Gylderas fuhr sie in angurisch an. „Wieso redest du mich in Südländersprache an? Spricht man hier nicht die Sprache der Ahnen?“
Ein verdutztes Gesicht zeigte sich ihm nun.
Man hielt ihn scheinbar anhand der Kleidung und des Stabes für einen Südländer.
Gylderas wunderte sich.. Also durften diese Südländer wieder unbehelligt über die Insel laufen?
„Wer bist du denn?“ fragte sie forsch. Gylderas wunderte sich erneut über den Tonfall des Mädchens und sagte barsch:
„Ist es nicht etwas unhöflich einen alten Mann nach den Namen in derartigem Ton zu Fragen? Hat man dich keinen Anstand gelehrt, Kind?“
Nun schaut sie zu Recht verdutzt, scheint aber über seine Worte ein wenig nachdenklich, als er die Stimme erhob.
Man kam ins Gespräch, das sie, Zoe MacDraig, vom Clan der MacDriags, in der Kunst des Schneiderns unterrichtet wurde. Sie war so freundlich, dem alten Herrn einige neue Kleidungsstücke zu fertigen, die ihm die Kälte ein wenig von den müden Knochen hielt.
Gylderas setzte sich in die Taverne, und tatsächlich, es trafen mehr der Bewohner in der kleinen Schenke ein.
Gylderas konnte nicht umhin innerlich zu schmunzeln. Ein Neuankömmling scheint doch schnell die Runde zu machen.
Zoe machte mich zunächst mit Calan bekannt. Er schien das Oberhaupt der MacDraigs zu sein. Später kam noch Anghus MacIora und Boltor hinzu. Boltor war wohl eher noch ein Junge und sehr still.
* Bei den Ahnen.. Es scheint hier nur Jungspunde zu geben* dachte sich Gylderas
Doch gab er sich freundlich. So kam man ins Gespräch.
Später kam noch Miellyn MacFarlainn hinzu. Sie schien sehr verschlossen und Fremden gegenüber äußerst Misstrauisch. Gylderas fand dies richtig. Zu viel schon hatten die Vorfahren erlitten durch Fremde, die sich den Angurern zeigten.
Man fragte ihn aus, woher er kam, wieso er hier sei. Gylderas mochte zunächst nichts genaues über sich erzählen, hatte er bereits schlechte Erfahrung gemacht, wenn Fremde über sein Können hörten.
Doch je weniger er erzählte, umso misstrauischer wurde man. Gylderas beschloss also, das zu erzählen, was sie hören wollten.
..das er als Junge des öfteren blutende Wunden verschloss, das er sich der Natur sehr verbunden fühlte, doch dies immer versuchte in seiner Heimat verborgen zu hallten, da diese Leute zur damaligen Zeit ausgelacht wurden.
Doch, einer der Bewohner seines früheren Dorfes beobachtete ihn dabei, wie er eines Tages einem jungen Falken den Flügel richtete und der Falke nur Minuten später wieder davon flog. Man vollführte eine regelrechte Hetzjagd. Das, was man nicht verstand, war eben nicht gut.
So kam es dazu, das er sich mit seinem Clan zurückzog und fortan in den hohen ebenen des ewigen Eisen lebte. Ein Überfall, vernichtete jede Seele seines Clans, als er in den Wäldern umherstreifte um einige Kräuter zu sammeln. Gylderas wusste nicht, ob es die ehemaligen Bewohner des Dorfes waren, die sie gefunden hatten, oder ob sie den Angriff der riesigen Eistrolle zum Opfer fielen.
Später, als die Frage aufkam, ob er in der Lage sei, mit den Ahnen in Kontakt zu treten, und ihnen in ihrem Namen um Vergebung zu bitten, brachte er zu Wort, was er gehört hatte und was er davon hielt.
Er sagte, das die Ahnen Vorfahren der Angurer seien, dass sie über sie wachen, und dass es das mindeste sei, ihnen zu den festgelegten Tagen durch Rituale zu danken.
Irgendwann stand Miellyn einfach auf, verabschiedete sich kurz mir den Worten, das sie noch zu tun hätte und verschwand.
Gylderas hatte schon bedenken, das er bei Ihr scheinbar nicht willkommen sei.
Lange noch saßen Calan, Anghus und Gylderas in der Schenke und redeten. Angus sagte, das es seinem Clan wohl besser ginge als den anderen Clans, da sie viel Handel mit nicht Angurern betrieben.
Gylderas lächelte leicht und sagte:“ Der Handel ist schon wichtig aber.. vergesst dabei die Geschichte des Angur nicht! Man hat gelernt, jedem mit Vorsicht zu begegnen und zuallererst für sein Volk da zu sein und das, was man erwirtschaftet, erst einmal in den eigenen Reihen zu hallten, um untereinander Armut auszuschließen!“
Gylderas erfuhr, das die MacIoras ein Teil des Feldes dem MacDraigs gegeben hatten, damit auch in ihren Reihen Ernten eingebracht werden können.
„Die Kinder Angurs sind ein kleines Volk, das zusammen hallten sollte.“ Sagte Gyldersa noch einmal betonend.
Angus fragte Gylderas, ob er ihnen nicht als Weiser Mann zur Seite stehen wolle, doch Gylderas entgegnete ihm, das alle entscheiden sollten, ob sie einen alten Mann in Ihren Reihen akzeptieren würden.
Zu oft hat Gylderas erlebt, das, wenn man nicht willkommen ist, es keinen Frieden geben wird unter den Kindern Angurs.
Man einigte sich, am Platz der heiligen Eiche, deren Wurzeln die Insel zusammenhalten und deren Krone den Himmel über Fuachtero trägt, einzufinden.
Gylderas hoffte inständig, dass er aufgenommen würde, da das Volk und die Clans hier einen Weisen brauchten, der im Namen aller den Kontakt mit den Ahnen aufrechterhielt, der als unvoreingenommener Vermittler zur Seite steht, wenn seine Hilfe benötigt würde..
Inständig hoffte Gylderas auf eine positive Antwort, da er die, die er kennen gelernt hatte, mochte und seine müden Knochen ein Heim suchten.
Anghus war noch so freundlich ihm einige Möbel aus den Restbeständen seines Clans zu überlassen, auf das er das kleine Häuschen ein wenig einrichten konnte.
Dankbar nahm Gylderas das Geschenk an und ging langsamen Schrittes zurück zu dem kleinen Häuschen.
Als er die Türe hinter sich schloss, flehte er zu den Ahnen, das hier nun die lange Reise enden möge.
Das Dorf scheint verlassen.“ Sagte er zu Londarim. “ Seit 2 Tagen keine angurischen Seele, weit und breit, nur die Wachen, aber.. was sollten sie hier bewachen?“
Gylderas schritt an seinen Stab gelehnt aus der Stadt, als ihm ein Junges Mädchen den Weg versperrte.
„Kannste dir keyn Stab kaufn der ney von Laub bewachsn is?“ fragte sie ihn in einem recht unhöflichem Ton.
Gylderas schaute sie verwundert an. Ihre Worte kamen auch noch in dieser komischen Südländersprache. Hatte man etwa die Sprache des großen Angurs verlernt?
Gylderas fuhr sie in angurisch an. „Wieso redest du mich in Südländersprache an? Spricht man hier nicht die Sprache der Ahnen?“
Ein verdutztes Gesicht zeigte sich ihm nun.
Man hielt ihn scheinbar anhand der Kleidung und des Stabes für einen Südländer.
Gylderas wunderte sich.. Also durften diese Südländer wieder unbehelligt über die Insel laufen?
„Wer bist du denn?“ fragte sie forsch. Gylderas wunderte sich erneut über den Tonfall des Mädchens und sagte barsch:
„Ist es nicht etwas unhöflich einen alten Mann nach den Namen in derartigem Ton zu Fragen? Hat man dich keinen Anstand gelehrt, Kind?“
Nun schaut sie zu Recht verdutzt, scheint aber über seine Worte ein wenig nachdenklich, als er die Stimme erhob.
Man kam ins Gespräch, das sie, Zoe MacDraig, vom Clan der MacDriags, in der Kunst des Schneiderns unterrichtet wurde. Sie war so freundlich, dem alten Herrn einige neue Kleidungsstücke zu fertigen, die ihm die Kälte ein wenig von den müden Knochen hielt.
Gylderas setzte sich in die Taverne, und tatsächlich, es trafen mehr der Bewohner in der kleinen Schenke ein.
Gylderas konnte nicht umhin innerlich zu schmunzeln. Ein Neuankömmling scheint doch schnell die Runde zu machen.
Zoe machte mich zunächst mit Calan bekannt. Er schien das Oberhaupt der MacDraigs zu sein. Später kam noch Anghus MacIora und Boltor hinzu. Boltor war wohl eher noch ein Junge und sehr still.
* Bei den Ahnen.. Es scheint hier nur Jungspunde zu geben* dachte sich Gylderas
Doch gab er sich freundlich. So kam man ins Gespräch.
Später kam noch Miellyn MacFarlainn hinzu. Sie schien sehr verschlossen und Fremden gegenüber äußerst Misstrauisch. Gylderas fand dies richtig. Zu viel schon hatten die Vorfahren erlitten durch Fremde, die sich den Angurern zeigten.
Man fragte ihn aus, woher er kam, wieso er hier sei. Gylderas mochte zunächst nichts genaues über sich erzählen, hatte er bereits schlechte Erfahrung gemacht, wenn Fremde über sein Können hörten.
Doch je weniger er erzählte, umso misstrauischer wurde man. Gylderas beschloss also, das zu erzählen, was sie hören wollten.
..das er als Junge des öfteren blutende Wunden verschloss, das er sich der Natur sehr verbunden fühlte, doch dies immer versuchte in seiner Heimat verborgen zu hallten, da diese Leute zur damaligen Zeit ausgelacht wurden.
Doch, einer der Bewohner seines früheren Dorfes beobachtete ihn dabei, wie er eines Tages einem jungen Falken den Flügel richtete und der Falke nur Minuten später wieder davon flog. Man vollführte eine regelrechte Hetzjagd. Das, was man nicht verstand, war eben nicht gut.
So kam es dazu, das er sich mit seinem Clan zurückzog und fortan in den hohen ebenen des ewigen Eisen lebte. Ein Überfall, vernichtete jede Seele seines Clans, als er in den Wäldern umherstreifte um einige Kräuter zu sammeln. Gylderas wusste nicht, ob es die ehemaligen Bewohner des Dorfes waren, die sie gefunden hatten, oder ob sie den Angriff der riesigen Eistrolle zum Opfer fielen.
Später, als die Frage aufkam, ob er in der Lage sei, mit den Ahnen in Kontakt zu treten, und ihnen in ihrem Namen um Vergebung zu bitten, brachte er zu Wort, was er gehört hatte und was er davon hielt.
Er sagte, das die Ahnen Vorfahren der Angurer seien, dass sie über sie wachen, und dass es das mindeste sei, ihnen zu den festgelegten Tagen durch Rituale zu danken.
Irgendwann stand Miellyn einfach auf, verabschiedete sich kurz mir den Worten, das sie noch zu tun hätte und verschwand.
Gylderas hatte schon bedenken, das er bei Ihr scheinbar nicht willkommen sei.
Lange noch saßen Calan, Anghus und Gylderas in der Schenke und redeten. Angus sagte, das es seinem Clan wohl besser ginge als den anderen Clans, da sie viel Handel mit nicht Angurern betrieben.
Gylderas lächelte leicht und sagte:“ Der Handel ist schon wichtig aber.. vergesst dabei die Geschichte des Angur nicht! Man hat gelernt, jedem mit Vorsicht zu begegnen und zuallererst für sein Volk da zu sein und das, was man erwirtschaftet, erst einmal in den eigenen Reihen zu hallten, um untereinander Armut auszuschließen!“
Gylderas erfuhr, das die MacIoras ein Teil des Feldes dem MacDraigs gegeben hatten, damit auch in ihren Reihen Ernten eingebracht werden können.
„Die Kinder Angurs sind ein kleines Volk, das zusammen hallten sollte.“ Sagte Gyldersa noch einmal betonend.
Angus fragte Gylderas, ob er ihnen nicht als Weiser Mann zur Seite stehen wolle, doch Gylderas entgegnete ihm, das alle entscheiden sollten, ob sie einen alten Mann in Ihren Reihen akzeptieren würden.
Zu oft hat Gylderas erlebt, das, wenn man nicht willkommen ist, es keinen Frieden geben wird unter den Kindern Angurs.
Man einigte sich, am Platz der heiligen Eiche, deren Wurzeln die Insel zusammenhalten und deren Krone den Himmel über Fuachtero trägt, einzufinden.
Gylderas hoffte inständig, dass er aufgenommen würde, da das Volk und die Clans hier einen Weisen brauchten, der im Namen aller den Kontakt mit den Ahnen aufrechterhielt, der als unvoreingenommener Vermittler zur Seite steht, wenn seine Hilfe benötigt würde..
Inständig hoffte Gylderas auf eine positive Antwort, da er die, die er kennen gelernt hatte, mochte und seine müden Knochen ein Heim suchten.
Anghus war noch so freundlich ihm einige Möbel aus den Restbeständen seines Clans zu überlassen, auf das er das kleine Häuschen ein wenig einrichten konnte.
Dankbar nahm Gylderas das Geschenk an und ging langsamen Schrittes zurück zu dem kleinen Häuschen.
Als er die Türe hinter sich schloss, flehte er zu den Ahnen, das hier nun die lange Reise enden möge.
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Zoe Inoua MacDraig
Wahrlich überrascht was der Sprössling Fuachteros, als der alte, vermummte Mann, mit dem laubigen Stabe in der Sprache der Ahnen zu ihr sprach!
Schnell merke sie, dass Gylderas nicht nur alt, sondern auch weise war. Weise… Wie der Mimir damals, der den Kindern der MacDraig viel über die Natur beibrachte. Ebenso über ihre Geschichte und…
Egal… es ward vergangen… Die Erinnerungen hieran schmerzten Zoe noch immer… Ihre Eltern… auch sie mussten damals ihr leben lassen.
Sie wollte es nicht mehr hören. Nicht mehr daran denken. Ihre Eltern lebten in ihrem Herzen, nicht in Erzählungen. Jung ward sie, wahrlich. Und manchmal schroff, fast unhöflich, wahrlich. Doch wer erdulden musste, in so jungen Lebensjahren, wie Zoe es tat, der wüsste wie schwer es ward, sich als 15-Winter-alte Angure Respekt des Blutes zu erhaschen.
So sie nach und nach immer mehr erfuhr über den alten Manne ihr gegenüber, wusste sie, dass sie ihm ebenso Respekt entgegenbringen sollte, wie auch ihrem Chief, oder dem damaligen Mimir. Nun… ein wenig abgeschwächter, ward er doch kein MacDraig. Und doch. Am eigenen, zitternden Leibe spürte Zoe, wie wichtig es ward, dem Pfade der Ahnen zu folgen.
Kalt ward es… Doch… würde Gylderas dafür Sorge tragen können, dass die Anguren Fuchteros den alten Pfade erneut zu hoher Ehr tragen würden?
Eine junge Angure, ward sich dieser Tatsache sicher.
Im Laufe des Abends schneiderte Zoe einige Kleidungsstücke aus weichem Baumwollstoff, weißem Felle, sowie dickem Wildleder, welches doch besonders auf Fuachtero eine dickere Haut aufzeigte.
Zufriedenheit zeigte sich in ihren Zügen, als sie den alten Gylderas in warmer Kleidung sah. So stellte sich auch im Gespräche heraus, dass Zoe selbst ihr Leder jagen würde. Ward es wohl unumgänglich, dass ein Gespräch, über die Jagd entstand…
Mit einem Hauch von eingefülltem Stolze, welchen Zoe doch als Angure von der Geburt an im Blute trug, wanderte sie anschließend Heim. Ward sie doch gelobt vom alten Gylderas, welcher ihre Ansichten über die Jagd teilte.
Aye, die junge Angure, ward sich dieser einen Tatsache sicher.
Schnell merke sie, dass Gylderas nicht nur alt, sondern auch weise war. Weise… Wie der Mimir damals, der den Kindern der MacDraig viel über die Natur beibrachte. Ebenso über ihre Geschichte und…
Egal… es ward vergangen… Die Erinnerungen hieran schmerzten Zoe noch immer… Ihre Eltern… auch sie mussten damals ihr leben lassen.
Sie wollte es nicht mehr hören. Nicht mehr daran denken. Ihre Eltern lebten in ihrem Herzen, nicht in Erzählungen. Jung ward sie, wahrlich. Und manchmal schroff, fast unhöflich, wahrlich. Doch wer erdulden musste, in so jungen Lebensjahren, wie Zoe es tat, der wüsste wie schwer es ward, sich als 15-Winter-alte Angure Respekt des Blutes zu erhaschen.
So sie nach und nach immer mehr erfuhr über den alten Manne ihr gegenüber, wusste sie, dass sie ihm ebenso Respekt entgegenbringen sollte, wie auch ihrem Chief, oder dem damaligen Mimir. Nun… ein wenig abgeschwächter, ward er doch kein MacDraig. Und doch. Am eigenen, zitternden Leibe spürte Zoe, wie wichtig es ward, dem Pfade der Ahnen zu folgen.
Kalt ward es… Doch… würde Gylderas dafür Sorge tragen können, dass die Anguren Fuchteros den alten Pfade erneut zu hoher Ehr tragen würden?
Eine junge Angure, ward sich dieser Tatsache sicher.
Im Laufe des Abends schneiderte Zoe einige Kleidungsstücke aus weichem Baumwollstoff, weißem Felle, sowie dickem Wildleder, welches doch besonders auf Fuachtero eine dickere Haut aufzeigte.
Zufriedenheit zeigte sich in ihren Zügen, als sie den alten Gylderas in warmer Kleidung sah. So stellte sich auch im Gespräche heraus, dass Zoe selbst ihr Leder jagen würde. Ward es wohl unumgänglich, dass ein Gespräch, über die Jagd entstand…
Mit einem Hauch von eingefülltem Stolze, welchen Zoe doch als Angure von der Geburt an im Blute trug, wanderte sie anschließend Heim. Ward sie doch gelobt vom alten Gylderas, welcher ihre Ansichten über die Jagd teilte.
Aye, die junge Angure, ward sich dieser einen Tatsache sicher.
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Gylderas
Gylderas schaffte ein wenig Ordnung in seinem Chaos von Pflanzen, Heilkräuter und sonstigen kleinerem Arbeitsmaterialien, als es an der Tür pochte.
Erschrocken ließ er ein Fläschchen mit übel riechendem Inhalt fallen. „Bei den Ahnen, im Alter wird man doch recht schreckhaft!“ er wendete sich zur Tür. „Wer würd mich zu dieser Stunde auch schon sprechen wollen?“
Er nahm seinen Stab, den er in Angriffshaltung hielt und fragte laut „JA? WR DA?“
„Väterchen.. Ich wollte mich nur vergewissern, ob du alles hast!“
Väterchen. Gylderas nahm den Stab herunter und schmunzelte. Hatte doch nur Angus ihn so genannt, beim ersten Treffen. Er öffnete die Tür und bat Anghus hinein, der sogleich angewidert das Gesicht verzog.
„Zum Henker, was.. was ....!“ er verstummte und legte sich die Hand auf Nase und Mund, wohl nicht mehr in der Lage den Satz zu beenden. „ Ach.. na ja“ begann der Alte immer noch schmunzelnd „ Ich versuche mich gerade an einer neuen Mischung. Sie scheint mir misslungen!“ Angus vermochte nur zu nicken und machte einen Schritt wieder ins freie. Gylderas folgte ihm. Draußen verfiel auch Anghus nun in lautes lachen. „Wie kannst du nur bei diesem Gestank arbeiten, alter Mann!“
Gylderas schloss sich dem lachen an. Anghus fragte ihn nochmals , ob er noch etwas benötigte. Gylderas verneinte. Er war mehr als dankbar, dass man ihm diese großzügige Geste bereits gezeigt hatte, und er dank dieser ein Bett und warme Felle für die sehr kalten Nächte hatte.
Gylderas bot Anghus noch Met an, den dieser, zur Verwunderung Gylderas’ , ablehnte.
„Ney, guter Mann.. Ich mach grad nur eine Pause. Ich muss wieder zurück zu Calan und Thomas und den anderen. Wir arbeiten seit Wochen bereits an dem neuen Hort für unseren Drachen.“
Gylderas, der nicht viel von dieser Geschichte wusste, nickte nur knapp, da er ebenso die eile Anghus spürte.
Als Angus nun zum Abschied die Hand erhob, durchfuhr ihm ein kalter Schauer. Die Hand, des so stark wirkendem Mannes, war rot. Das rohe Fleisch zeigte sich in großen Kreisen, verteilt, in seiner großen Handfläche. Es mussten aufgearbeitete Blasen sein, die leicht entzündet zu sein schienen.
Anghus erkannte scheinbar seinen Blick und schaute ihn fragend an. „Was denn?“ Gylderas deutete auf seine Handfläche und fragte. „Wie lange arbeitet ihr schon an diesem Hort?“
Angus zuckte kurz mit den Schultern. „Sehen noch mehr Hände so aus wie deine?“ Angus zuckte erneut die Schultern und nickte nur knapp. Gylderas eilte ins Haus und kramte in seiner unsortierten Kiste, bis er schließlich ein kleines Glas mit grün-gelblichen Inhalt hervorholte.
Er hielt sie Anghus entgegen. „Hier nimm das und sag deinen Leuten, sie sollen sich die Salbe auf die Stellen auftragen. Es ist eine Kamillen-Salbei Mischung, die gegen Entzündungen hilft. Und nu gib du mir deine Hand.“
Angus zögerte nur kurz, schien das Vertrauen in Gylderas doch groß genug. Er legte seine große Hand in die Gylderas’. Gylderas legte seine andere Hand nur Millimeter über die wunde Handinnenfläche Anghus’ verweilte, und schloss die Augen .
Er murmelte unverständliches, doch Angus musste die prickelnde Wärme spüren, die durch seine Hand floss, im Takt seines eigenen Herzens.
Nach einem weiteren Augenblick öffnete Gylderas die Augen und lächelnd nahm der die Hand fort. Angus schaute auf seine Hand, die nun ohne Schmerzen war. Mehr noch. Die Wunden waren verschlossen. Nur noch eine leichte Rötung an der Stelle, die noch vor wenigen Minuten das rohe Fleisch zeigte, war zu sehen.
Gylderas lächelte ihm entgegen. „Nun geh und sage jedem, dem die Hand schmerzt und offene Wunden zeigt, er möge sich die Salbe auftragen. Linderung sollte recht bald eintreten.“
Anghus bedankte sich bei Gylderas und eilte nun auch schnell davon.
Gylderas, der um die Gunst der Ahnen hier wusste, begab sich ins Haus und zündete eine Kerze an. Er setzte sich langsam im Schneidersitz davor, schloss erneut die Augen und hob den Kopf.
In den nächsten Minuten verweilte er in dieser Haltung ehe seine Lippen erneut ein paar Worte formulierten.
Ich bitte euch, Ahnen der unseren, hört mich an.
Ich bitte im Namen Eurer Kinder und Kindeskinder.
Sie sind folgsam, schuften und graben.
Ihr Blut und Ihr Schweiß vermischt sich mit dem Sand und dem Gestein.
Ich bitte im Namen Eurer Kinder und Kindeskinder.
Lasst milde walten und betraft nicht ihre Sorgen.
Ich bitte euch, im Namen Eurer Kinder und Kindeskinder.
Gylderas saß noch eine weile so da, ehe er sich erhob und lächelnd vor sich in die Flamme schaute.
Erschrocken ließ er ein Fläschchen mit übel riechendem Inhalt fallen. „Bei den Ahnen, im Alter wird man doch recht schreckhaft!“ er wendete sich zur Tür. „Wer würd mich zu dieser Stunde auch schon sprechen wollen?“
Er nahm seinen Stab, den er in Angriffshaltung hielt und fragte laut „JA? WR DA?“
„Väterchen.. Ich wollte mich nur vergewissern, ob du alles hast!“
Väterchen. Gylderas nahm den Stab herunter und schmunzelte. Hatte doch nur Angus ihn so genannt, beim ersten Treffen. Er öffnete die Tür und bat Anghus hinein, der sogleich angewidert das Gesicht verzog.
„Zum Henker, was.. was ....!“ er verstummte und legte sich die Hand auf Nase und Mund, wohl nicht mehr in der Lage den Satz zu beenden. „ Ach.. na ja“ begann der Alte immer noch schmunzelnd „ Ich versuche mich gerade an einer neuen Mischung. Sie scheint mir misslungen!“ Angus vermochte nur zu nicken und machte einen Schritt wieder ins freie. Gylderas folgte ihm. Draußen verfiel auch Anghus nun in lautes lachen. „Wie kannst du nur bei diesem Gestank arbeiten, alter Mann!“
Gylderas schloss sich dem lachen an. Anghus fragte ihn nochmals , ob er noch etwas benötigte. Gylderas verneinte. Er war mehr als dankbar, dass man ihm diese großzügige Geste bereits gezeigt hatte, und er dank dieser ein Bett und warme Felle für die sehr kalten Nächte hatte.
Gylderas bot Anghus noch Met an, den dieser, zur Verwunderung Gylderas’ , ablehnte.
„Ney, guter Mann.. Ich mach grad nur eine Pause. Ich muss wieder zurück zu Calan und Thomas und den anderen. Wir arbeiten seit Wochen bereits an dem neuen Hort für unseren Drachen.“
Gylderas, der nicht viel von dieser Geschichte wusste, nickte nur knapp, da er ebenso die eile Anghus spürte.
Als Angus nun zum Abschied die Hand erhob, durchfuhr ihm ein kalter Schauer. Die Hand, des so stark wirkendem Mannes, war rot. Das rohe Fleisch zeigte sich in großen Kreisen, verteilt, in seiner großen Handfläche. Es mussten aufgearbeitete Blasen sein, die leicht entzündet zu sein schienen.
Anghus erkannte scheinbar seinen Blick und schaute ihn fragend an. „Was denn?“ Gylderas deutete auf seine Handfläche und fragte. „Wie lange arbeitet ihr schon an diesem Hort?“
Angus zuckte kurz mit den Schultern. „Sehen noch mehr Hände so aus wie deine?“ Angus zuckte erneut die Schultern und nickte nur knapp. Gylderas eilte ins Haus und kramte in seiner unsortierten Kiste, bis er schließlich ein kleines Glas mit grün-gelblichen Inhalt hervorholte.
Er hielt sie Anghus entgegen. „Hier nimm das und sag deinen Leuten, sie sollen sich die Salbe auf die Stellen auftragen. Es ist eine Kamillen-Salbei Mischung, die gegen Entzündungen hilft. Und nu gib du mir deine Hand.“
Angus zögerte nur kurz, schien das Vertrauen in Gylderas doch groß genug. Er legte seine große Hand in die Gylderas’. Gylderas legte seine andere Hand nur Millimeter über die wunde Handinnenfläche Anghus’ verweilte, und schloss die Augen .
Er murmelte unverständliches, doch Angus musste die prickelnde Wärme spüren, die durch seine Hand floss, im Takt seines eigenen Herzens.
Nach einem weiteren Augenblick öffnete Gylderas die Augen und lächelnd nahm der die Hand fort. Angus schaute auf seine Hand, die nun ohne Schmerzen war. Mehr noch. Die Wunden waren verschlossen. Nur noch eine leichte Rötung an der Stelle, die noch vor wenigen Minuten das rohe Fleisch zeigte, war zu sehen.
Gylderas lächelte ihm entgegen. „Nun geh und sage jedem, dem die Hand schmerzt und offene Wunden zeigt, er möge sich die Salbe auftragen. Linderung sollte recht bald eintreten.“
Anghus bedankte sich bei Gylderas und eilte nun auch schnell davon.
Gylderas, der um die Gunst der Ahnen hier wusste, begab sich ins Haus und zündete eine Kerze an. Er setzte sich langsam im Schneidersitz davor, schloss erneut die Augen und hob den Kopf.
In den nächsten Minuten verweilte er in dieser Haltung ehe seine Lippen erneut ein paar Worte formulierten.
Ich bitte euch, Ahnen der unseren, hört mich an.
Ich bitte im Namen Eurer Kinder und Kindeskinder.
Sie sind folgsam, schuften und graben.
Ihr Blut und Ihr Schweiß vermischt sich mit dem Sand und dem Gestein.
Ich bitte im Namen Eurer Kinder und Kindeskinder.
Lasst milde walten und betraft nicht ihre Sorgen.
Ich bitte euch, im Namen Eurer Kinder und Kindeskinder.
Gylderas saß noch eine weile so da, ehe er sich erhob und lächelnd vor sich in die Flamme schaute.
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Zoe Inoua MacDraig
Langsam schaute Zoe auf ihre Hände. Rot… und rau…. Aber keine Blasen! Etwas aufgeschürft, ja, aber immerhin keine schmerzenden Blasen!
So Anghus ihr die Salbe von Gylderas reichen wollte, schüttelte der Spross Fuachteros leicht ihren Kopf. Sollten doch die, dir wirklich viel schufteten lieber die Salbe nutzen. Doch verwahren würde sie die Tiegel gern.
So der alte Gylderas mit der Ordnung seines Hauses beschäftigt ward und wohl erneut einige Kräuter zusammenbraute, kümmerte sich Zoe um die regelmäßige Verpflegung mit Nahrung und Salbe, sowie frischen Verbänden, welche Zoe als Schneiderin doch gut herstellen konnte.
Geschickt ward sie nicht, beim verbinden oder verarzten, aber doch wohl –sanfter- als manch andere Anguren, die den verband sicher viel zu eng gebunden hätten und so die entzündeten Blasen noch weiter gereizt hätten.
So Anghus ihr die Salbe von Gylderas reichen wollte, schüttelte der Spross Fuachteros leicht ihren Kopf. Sollten doch die, dir wirklich viel schufteten lieber die Salbe nutzen. Doch verwahren würde sie die Tiegel gern.
So der alte Gylderas mit der Ordnung seines Hauses beschäftigt ward und wohl erneut einige Kräuter zusammenbraute, kümmerte sich Zoe um die regelmäßige Verpflegung mit Nahrung und Salbe, sowie frischen Verbänden, welche Zoe als Schneiderin doch gut herstellen konnte.
Geschickt ward sie nicht, beim verbinden oder verarzten, aber doch wohl –sanfter- als manch andere Anguren, die den verband sicher viel zu eng gebunden hätten und so die entzündeten Blasen noch weiter gereizt hätten.