Luft die man zum Atmen braucht

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Lukan

Luft die man zum Atmen braucht

Beitrag von Lukan »

Der Wind raschelt durch die Blätter der Bäume, als Lukan durch den Wald spaziert. Er hat das Gefühl hier im Wald wäre Mutter ihm näher als irgendwo sonst. Die Tiere waren wieder in ihr Heim zurück gekommen, nachdem die Lava getrocknet und die Gefahr gebannt war. Die Vögel trällern und pfeifen ein Lied, während der Druide über den moosbedeckten Boden schreitet. Den Stock in der rechten Hand, genießt er die reine Luft, die wie er findet, es nur im Wald gibt. Dieser leicht angesüßten Geruch, der von den Blumen auf dem Boden und Blüten der Bäume stamm und doch an einigen Stellen harzige Geruch, kombinieren sich zu einem Geruch, den man einfach in sein Herz schließen muss. Und all dies machte der Wind möglich, der den Duft durch die Luft trägt.
Die Luft.. sie ist immer um ihn, wie eigentlich um jeden und doch, ist er sich dessen jetzt mehr bewusst, als jemals an ein einem anderen Zeitpunkt. Es ist, als wären beide eins, die Luft und der junge Mann. Er hatte schon am Anfang der Suche nach seinen Brüdern gemerkt, dass Luft etwas mehr sei, als nur ‚Luft’. Sie spendet Leben, macht es möglich, dass so viele Geschöpfe auf der Erde wandeln. Auch die Luft gab ihm Kraft und auch Macht um die Taten Mutters zu erledigen. Dies hatte er geschworen. Er würde Mutter schützen solange er leben würde. Sie hatte seit den letzten Tagen sein Leben in der Hand. Sie würde bestimmen, ob er lebe oder sterbe, ob er wache oder schlafe. Sie würde sein Leben bestimmen. Und auch nun, fühlte er sich ermutigt und stark wie nie zuvor. Mit der erfüllten Aufgabe und dem schnellen genesen der Mutter wurde kam auch seine Fröhlichkeit zurück. Es war als wenn eine schwere Last von seinen Schultern und ein Stein von seinem Herzen genommen worden wäre. Sonst ernst, die Last der kranken Natur auf den Schultern, kam nun immer öfter ein Lachen über seine Lippen.
Den Weg den er ging fand er auch ohne groß daran zu denken, wo er hergehen musste. Oft hatte er in letzter Zeit Spaziergänge durch den Wald gemacht. Oft hatte er die Stille und die Abgeschiedenheit, das Gebet zu Mutter gesucht.
Die Lichtung, auf die er zusteuert ist klein, Mücken und kleine Fliegen tanzen im Licht, das durch die Bäume strahlt. Lukan lässt sich am Rand der Lichtung nieder um dem Schauspiel zuzusehen. Das Licht, dass durch die Bäume fällt sieht wunderbar aus und wirft winzige Schatten der Fliegen auf den Waldboden. Die Augen fallen ihm zu und er nimmt einen tiefen Atemzug der frischen Luft, bevor sein Geist das Reich der Träume erreicht.
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