Ein Geheimnisvoller Gast.
Rafael sah fragend auf als der Bote an der Tür ihm einen Brief des Grafen an ihn überreichte.
Er öffnete das Schreiben, entlohnte dann den Boten, und entließ ihn, da er nicht auf eine Antwort zu warten brauchte.
„Was ist das?“ fragte Angelina, die zu ihm trat und liebevoll den Arm um seine Taille legte.
Rafael lächelte sie kurz an.
„Adrian, er wünscht mich sofort zu sehen. Begleitest du mich?“ fragte er sie und war froh als sie nickte.
Er freute sich wenn sie bei ihm war. Anteil an seinem Leben nahm, in seiner Nähe.
Während Angelina sich umzog, sattelte er die Pferde, und gemeinsam ritten sie dann zum Schloss, wo der Graf ihn schon erwartete.
Noch einmal klärte er ihn über seinen Gast auf, soweit wie er es vertreten konnte, dann traf jener auch schon ein.
Er schien bereits älter zu sein so um die 50, auch wenn ersichtlich war da er einst ein trainierter Kämpfer gewesen sein musste, so schien er doch geschwächt und müde.
Sir Cedric, wurde er ihm vorgestellt, ohne weiteres zu erwähnen außer das er von Adel war, und wohl Rafaels Vater kannte.
Man begab sich in den Besprechungsraum des Grafen und der Sir begann zu erzählen das er an Bord des Schiffes war auf dem Anara nach Berchgard gereist war.
Die Beklommenheit aller in dem Raum war fast körperlich spürbar und Rafael umging das Thema gleich, einen besorgten Blick auf den Grafen werfend, in dem er weiteres von dem ihm unbekannten erfahren wollte.
Doch jener hielt sich bedeckt. Wollte vorerst weiteres nicht verlauten lassen.
Was Rafael nicht wirklich verstand.
Hatte jener etwas zu verbergen? Was hielt einen Mann davon ab dazu zu stehen wer er war? Dennoch akzeptierte er dessen Entscheidung und die Bitte des Grafen.
Und gestattete auch die Bitte des Sirs für die erste Dauer seines Aufenthaltes in der Adlerfeste wohnen zu können um nicht wirklich auf zu fallen und sich erst wieder stärken zu können.
Angelina bot sich noch an am nächsten Tag nach der Gesundheit des Sirs zu schauen, dann begab man sich gen Festung wo man dem Geheimnisvollen dann das Zimmer oben zuwies.
Jetzt musste Rafael nur noch seinen Leuten bescheid geben, nicht das man da noch mit unliebsamen Überraschungen rechnen musste.