Ein Steckbrief aus der Heimat
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Ein Steckbrief aus der Heimat
Malachai wandte abermals in tiefster Nacht durch die Stadt. Wieder fehlte ihn der benötigte Schlaf,doch er konnte einfach nicht seine Augen schliessen, da er immer und immer das selbe Bild vor sich sieht:
von Stephanie.
Der Wind wehte heute stärker als am Abend davor, doch wenigstens regnet es dieses mal nicht.
Er zog sich den Umhang fester um seinen Körper und versteckte sein Gesicht tiefer in seiner Kaputze.
Viele nette Menschen lernte er hier kennen. Jene, welche ihn nicht verurteilten für das, was er getan hat. Jene die nicht wussten, was seine Vergangenheit so unheilvoll und unfreiwillig düster gestaltet.
Die Bäuersdamen vom Hofe oder die Bognerin Fiona waren alle sehr nett zu ihm.
Er ging weiter, in der ferne sah er den Hafen und ging direkt darauf zu. Er folgte dem Straßenverkauf, an den Schiffen vorbei und als er das letzte erreichte, kam ein Pfiff von hinten.
Er drehte sich um und erkannte jenen Kapitän, der ihn nach Alathair brachte und ihm den Schrieb von Stephanie. Er winkte.
Malachai trat näher, ehe der Kapitän sprach, er wüsste, wer zu so tiefster Nacht hier komplett verhüllt wanderte.
Malachai nahm die Kaputze ab und lächelte zum Kapitän. Jener lächelte, holte dann ein Pergament heraus und warf es ihm zu.
Malachai öffnete es:
[img]http://www.mitglied.lycos.de/Sailiris/Pics/Gesucht2.JPG[/img]
Malachai verstummte, sein Mund klappte auf und er sah es sich abermals an.
Der Kapitän kletterte vom Bug hinab und stellte sich neben ihn, auch auf das Pergament schauend.
"Eine stolze Summe, doch ich finde, jene Zeichnung ist misserabel und wird euch nicht gerecht. Es sieht rein garnicht wie ihr aus."
Der Kapitän lachte und Malachai nickte nur, ehe er ihn ängstlich wirkend ansah.
"Woher kommt jenes?"
"Aus eurer Heimat. Der Sohn des ermodeten lässt euch überall suchen. Er gab mir viel Gold und ein Haufen Kisten mit jenen Steckbriefen, damit ich es in allen Ländern verteile."
Malachai´s Blick wurde gefürchteter und er zitterte leicht.
"Doch leider, ja leider ist mir die Ladung über Bord gefallen auf hoher See und in den Meeren ertränkt. Ich hätte sie wohl lieber in den Laderaum verstauen sollen und nicht auf Deck neben der Rehling."
Der Kapitän lachte und klopfte auf Malachai´s Schulter, jener nickte nur dankend und lächelte auch. Dann ging er wieder auf sein Schiff unter Deck.
Malachai war froh, ihn getroffen zu haben. Er hätte ihn auch für das Gold verraten können, doch er tat es nicht. Er war ein ehrbarer Mann, dem die Würde mehr als das Gold wert ist.
Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn jenes Pergament Alathair erreicht hätte, wenn es jene sehen würden, die er als Freunde lieb gewonnen hatte.
Welch Glück, dass der Kapitän alle beseitigte.
Malachai steckte jenen Steckbrief weg und zog die Kaputze hoch. Er ging weiter, doch er wusste, irgendwann wird man herausfinden wer er war und was er tat.
von Stephanie.
Der Wind wehte heute stärker als am Abend davor, doch wenigstens regnet es dieses mal nicht.
Er zog sich den Umhang fester um seinen Körper und versteckte sein Gesicht tiefer in seiner Kaputze.
Viele nette Menschen lernte er hier kennen. Jene, welche ihn nicht verurteilten für das, was er getan hat. Jene die nicht wussten, was seine Vergangenheit so unheilvoll und unfreiwillig düster gestaltet.
Die Bäuersdamen vom Hofe oder die Bognerin Fiona waren alle sehr nett zu ihm.
Er ging weiter, in der ferne sah er den Hafen und ging direkt darauf zu. Er folgte dem Straßenverkauf, an den Schiffen vorbei und als er das letzte erreichte, kam ein Pfiff von hinten.
Er drehte sich um und erkannte jenen Kapitän, der ihn nach Alathair brachte und ihm den Schrieb von Stephanie. Er winkte.
Malachai trat näher, ehe der Kapitän sprach, er wüsste, wer zu so tiefster Nacht hier komplett verhüllt wanderte.
Malachai nahm die Kaputze ab und lächelte zum Kapitän. Jener lächelte, holte dann ein Pergament heraus und warf es ihm zu.
Malachai öffnete es:
[img]http://www.mitglied.lycos.de/Sailiris/Pics/Gesucht2.JPG[/img]
Malachai verstummte, sein Mund klappte auf und er sah es sich abermals an.
Der Kapitän kletterte vom Bug hinab und stellte sich neben ihn, auch auf das Pergament schauend.
"Eine stolze Summe, doch ich finde, jene Zeichnung ist misserabel und wird euch nicht gerecht. Es sieht rein garnicht wie ihr aus."
Der Kapitän lachte und Malachai nickte nur, ehe er ihn ängstlich wirkend ansah.
"Woher kommt jenes?"
"Aus eurer Heimat. Der Sohn des ermodeten lässt euch überall suchen. Er gab mir viel Gold und ein Haufen Kisten mit jenen Steckbriefen, damit ich es in allen Ländern verteile."
Malachai´s Blick wurde gefürchteter und er zitterte leicht.
"Doch leider, ja leider ist mir die Ladung über Bord gefallen auf hoher See und in den Meeren ertränkt. Ich hätte sie wohl lieber in den Laderaum verstauen sollen und nicht auf Deck neben der Rehling."
Der Kapitän lachte und klopfte auf Malachai´s Schulter, jener nickte nur dankend und lächelte auch. Dann ging er wieder auf sein Schiff unter Deck.
Malachai war froh, ihn getroffen zu haben. Er hätte ihn auch für das Gold verraten können, doch er tat es nicht. Er war ein ehrbarer Mann, dem die Würde mehr als das Gold wert ist.
Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn jenes Pergament Alathair erreicht hätte, wenn es jene sehen würden, die er als Freunde lieb gewonnen hatte.
Welch Glück, dass der Kapitän alle beseitigte.
Malachai steckte jenen Steckbrief weg und zog die Kaputze hoch. Er ging weiter, doch er wusste, irgendwann wird man herausfinden wer er war und was er tat.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
-
Khalida
Schon eine ganze Weile saß der alte Mann in seinem kleinen Boot, eine einfache Angel bei sich, die ihn Tag ein Tag aus gerade mit dem nötigsten ernähren konnte. Sein ganzer Stolz bestand aus einem Haufen alter Sachen, die er im Laufe der Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte aus dem Meer gefischt hatte.
Doch diesmal dachte er, würde sein Glückstag sein. Eine große Kiste trieb dort auf den Wellen. Es kostete ihn sicher den halben Tag, sie dem Meer abzunehmen und einigermaßen sicher auf dem Sandstrand zu lagern.. dazu noch eine hübsch aussehende Muschel, um ein paar Jungen dazu zu bringen, sie ihm aufzubrechen.
Umso enttäuschender dann der Inhalt. Ein Berg vermodeter Zettel, von denen bestenfalls die oberen noch schwach lesbar waren - wer sollte denn DAMIT etwas anfangen können?
Sie sahen alle gleich aus, und so dachte er, bevor er gar nichts hätte, könnte er wenigstens einen davon mitnehmen.. für seine Sammlung waren sie wohl noch gut genug.
Vielleicht würde gerade jenen Zettel irgendwann in die Finger bekommen - doch das würde der alte Mann sicher nie erfahren.
Doch diesmal dachte er, würde sein Glückstag sein. Eine große Kiste trieb dort auf den Wellen. Es kostete ihn sicher den halben Tag, sie dem Meer abzunehmen und einigermaßen sicher auf dem Sandstrand zu lagern.. dazu noch eine hübsch aussehende Muschel, um ein paar Jungen dazu zu bringen, sie ihm aufzubrechen.
Umso enttäuschender dann der Inhalt. Ein Berg vermodeter Zettel, von denen bestenfalls die oberen noch schwach lesbar waren - wer sollte denn DAMIT etwas anfangen können?
Sie sahen alle gleich aus, und so dachte er, bevor er gar nichts hätte, könnte er wenigstens einen davon mitnehmen.. für seine Sammlung waren sie wohl noch gut genug.
Vielleicht würde gerade jenen Zettel irgendwann in die Finger bekommen - doch das würde der alte Mann sicher nie erfahren.
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Malachai stand am Rande des Hafens, tief ins Meer hineinschauend, ohne zu wissen, dass ein weiteres Exemplar vom Steckbrief irgendwo existierte.
Er ging durch die Stadt, jagde ein paar Tage lang die Untoten und lernte hier und da neue Menschen kennen.
Nur eine gewisse Person hinterliess einen bleibenden wie dankenden Eindruck: Die Schneiderin Alexa.
Jene kleidete ihn neu ein, etwas, was schon lange hätte geschehen sollen. Sie waren in ihrem neuen Handelshaus nahe Bajard, wo er ihr erklärte, was für Kleider er sich vorstellte:
Einen neuen Umhang, eine neue Hose und ein feines Hemd.
Sie schneiderte es ihm und zur Anprobe zog Malachai sich zurück. Er kam raus, die Kleider passten perfekt und er selbst hätte sich nie träumen lassen, soetwas je auf seiner Haut zu spüren wie das weiche Gefühl der Seide.
Er fühlte sich nun wie ein reicher Mann und vergass für einen Augenblick dass, was er wirklich war.
Er bezahlte und bedankte sich viele male, ehe er ging. Fasziniert von seiner neuen Kleidung, die alte in einer Tasche gesteckt, bemerkte er nicht, dass er etwas während des Umziehens verloren hat:
Jener Steckbrief, welcher in seiner Robe lag, flog hinaus und liegt nun in dem neuen Handelshaus vor Bajard.
Er ging durch die Stadt, jagde ein paar Tage lang die Untoten und lernte hier und da neue Menschen kennen.
Nur eine gewisse Person hinterliess einen bleibenden wie dankenden Eindruck: Die Schneiderin Alexa.
Jene kleidete ihn neu ein, etwas, was schon lange hätte geschehen sollen. Sie waren in ihrem neuen Handelshaus nahe Bajard, wo er ihr erklärte, was für Kleider er sich vorstellte:
Einen neuen Umhang, eine neue Hose und ein feines Hemd.
Sie schneiderte es ihm und zur Anprobe zog Malachai sich zurück. Er kam raus, die Kleider passten perfekt und er selbst hätte sich nie träumen lassen, soetwas je auf seiner Haut zu spüren wie das weiche Gefühl der Seide.
Er fühlte sich nun wie ein reicher Mann und vergass für einen Augenblick dass, was er wirklich war.
Er bezahlte und bedankte sich viele male, ehe er ging. Fasziniert von seiner neuen Kleidung, die alte in einer Tasche gesteckt, bemerkte er nicht, dass er etwas während des Umziehens verloren hat:
Jener Steckbrief, welcher in seiner Robe lag, flog hinaus und liegt nun in dem neuen Handelshaus vor Bajard.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
-
Alexa N'yota
- Beiträge: 37
- Registriert: Dienstag 1. September 2015, 12:52
Nach dem langem, anstrengenden und aufregendem Tag lies sie sich seufzend auf dem stuhl nieder.
So eben hatte sie noch eine Kundin bedient,welche eine Armbrust kaufen wollte, und jetzt wollte sie nur Ruhe.
Das Einrichten des neuen Hauses bei Bajard war anstrengend für sie und auch die kommenden Wochen werden es bleiben.
Die Feindseligkeit auf die sie bis jetzt gestoßen ist erschreckte sie ein wenig...
Dann war da noch dieser verückte Schmied, der das Gerücht in die Welt setzte, dass Sie von dem neuem Handelsposten aus einen Angriff auf Bajard vorbereiten würden.
Der Gedanke daran war so absurd das sie ihn schon wieder amüsierend fand...
Sie schaute sich erschöpft seufzend in dem Raum und und lächelt zufrieden auf, ehe ihr das zusammengerollte Pergament auf dem Boden auffiel. Es lag so eng an der Seite das sie es bis dahin übersehen hat.
Sich am Tisch abstützend richtet sie sich auf und geht zu der Pergamentrolle hin. Neugierig rollt sie jene auf und beginnt zu lesen. Erst weiten sich ihre Augen ein wenig und dann runzelt sie ihre Stirn nachdenklich.
Sie grübelte noch ein wenig über jenen Steckbrief den sie gefunden hat, ehe sie beschließt ihn Rukus zu zeigen, er wird wissen was zu tun ist...
So eben hatte sie noch eine Kundin bedient,welche eine Armbrust kaufen wollte, und jetzt wollte sie nur Ruhe.
Das Einrichten des neuen Hauses bei Bajard war anstrengend für sie und auch die kommenden Wochen werden es bleiben.
Die Feindseligkeit auf die sie bis jetzt gestoßen ist erschreckte sie ein wenig...
Dann war da noch dieser verückte Schmied, der das Gerücht in die Welt setzte, dass Sie von dem neuem Handelsposten aus einen Angriff auf Bajard vorbereiten würden.
Der Gedanke daran war so absurd das sie ihn schon wieder amüsierend fand...
Sie schaute sich erschöpft seufzend in dem Raum und und lächelt zufrieden auf, ehe ihr das zusammengerollte Pergament auf dem Boden auffiel. Es lag so eng an der Seite das sie es bis dahin übersehen hat.
Sich am Tisch abstützend richtet sie sich auf und geht zu der Pergamentrolle hin. Neugierig rollt sie jene auf und beginnt zu lesen. Erst weiten sich ihre Augen ein wenig und dann runzelt sie ihre Stirn nachdenklich.
Sie grübelte noch ein wenig über jenen Steckbrief den sie gefunden hat, ehe sie beschließt ihn Rukus zu zeigen, er wird wissen was zu tun ist...
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Es war wieder Nacht und Malachai stand am Hafengeländer aufs Meer hinaus blickend. Dieses mal besass er keine Alpträume, im Gegenteil, lächelte er wieder.
Er war froh, wie sich alles entwickelte. Er lernte neue und nette Menschen kennen, die ihn so mochten, wie er war und nicht nach dem schauten, wie er aussah oder was er besitzen möge.
Er freute sich, dass Lairja vor Gericht ihrer Frau stand und um ihre Ziehtochter Ana kämpfte und wohl gewan. Eine Familie, die glücklich wird.
Zudem verdiente er immer mehr Gold, feine Kleidung konnte er sich kaufen und eine neue Rüstung anfertigen.
Auch seine Kampfeskraft stieg, er wurde immer besser, sodass er schon alleine gegen die Untoten antrat.
Ja es ging ihm in der Tat gut, doch mehr erfreute er sich am Gedanken, was wohl Stephanie sagen würde, würde Sie ihn nun sehen. Wie ein feiner Herr sieht er aus, gewaschen und rasiert, in feinster Kleidung.
Ja Sie würde ihn wohl erst nicht wieder erkennen, doch wäre Sie dann sicherlich entzückt.
Er befolgte ihren Ratschlag, etwas aus seinem Leben zu machen und er wusste, dass irgendwann der Tag kommen wird, andem er zurück reist und sie holen würde. Er hätte dann schon ein Haus gebaut für Sie, mit einem kleinen Zimmer, wo sie lesen könnte. Ja lesen, das tat Sie gerne.
Malachai lächelte abermals, der Gedanke liess sein Herz erwärmen, jener Tag, wo Sie ein gemeinsames und ruhiges Leben führen würden. Fern ab von all den Greultaten, die ihnen wiederfahren sind.
Er ging weiter am Hafen entlang, sah aus der ferne jenes Schiff, welches ihn hierher brachte.Am Borde würde jener Mann schlafen, der ihm half, die Briefe immer mitnahm und hinzu selbst seine Ehre nicht für Gold verkaufen würde, als er die Kisten mit den Steckbriefen im Meere versenkte.
Der Steckbrief!
Malachai kramte hektisch in seinen Taschen, seit Tagen hatte er jenen nicht mehr gesehen.
Wo war der Steckbrief.
Einen hatte er noch, er wollte ihn verbrennen, doch er vergas ihn.
Er rannte hektisch zur Bank, vielleicht hatte er ihn in sein Fach gelegt. Er hämmerte gegen die Türe, der Bankier würde sicher schlafen, doch er brauchte die Gewissheit.
Licht brannte auf, eine Stimme rief und der Bankier öffnete.
Er erkannte Malachi´s hektik und liess ihn ein, holte das Fach und gab es ihm mit der Ermahnung, nicht wieder zur so späten Stund zur kommen.
Malachai nickte nur und durchsuchte alles.
Nichts.
Er schaute abermals nach.
Immer noch nichts und selbst nach dem dritten durchsuchen:
nichts.
Er musste ihn verloren haben. Doch wo?
Er war in den letzten Tagen überall gewesen, er könnte demnach überall sein.
Jener, welcher das Pergament finden würde, wüsste zuviel über ihn.
Er hoffte nur, dass die Natur es an sich nahm und es zerstörte.
Malachai ging hinaus, sein lächeln war verschwunden und verzweiflung in seinem Gesichte breit.
Wie konnte er nur so dumm sein. Wie konnte er nur so dumm sein.
Er war froh, wie sich alles entwickelte. Er lernte neue und nette Menschen kennen, die ihn so mochten, wie er war und nicht nach dem schauten, wie er aussah oder was er besitzen möge.
Er freute sich, dass Lairja vor Gericht ihrer Frau stand und um ihre Ziehtochter Ana kämpfte und wohl gewan. Eine Familie, die glücklich wird.
Zudem verdiente er immer mehr Gold, feine Kleidung konnte er sich kaufen und eine neue Rüstung anfertigen.
Auch seine Kampfeskraft stieg, er wurde immer besser, sodass er schon alleine gegen die Untoten antrat.
Ja es ging ihm in der Tat gut, doch mehr erfreute er sich am Gedanken, was wohl Stephanie sagen würde, würde Sie ihn nun sehen. Wie ein feiner Herr sieht er aus, gewaschen und rasiert, in feinster Kleidung.
Ja Sie würde ihn wohl erst nicht wieder erkennen, doch wäre Sie dann sicherlich entzückt.
Er befolgte ihren Ratschlag, etwas aus seinem Leben zu machen und er wusste, dass irgendwann der Tag kommen wird, andem er zurück reist und sie holen würde. Er hätte dann schon ein Haus gebaut für Sie, mit einem kleinen Zimmer, wo sie lesen könnte. Ja lesen, das tat Sie gerne.
Malachai lächelte abermals, der Gedanke liess sein Herz erwärmen, jener Tag, wo Sie ein gemeinsames und ruhiges Leben führen würden. Fern ab von all den Greultaten, die ihnen wiederfahren sind.
Er ging weiter am Hafen entlang, sah aus der ferne jenes Schiff, welches ihn hierher brachte.Am Borde würde jener Mann schlafen, der ihm half, die Briefe immer mitnahm und hinzu selbst seine Ehre nicht für Gold verkaufen würde, als er die Kisten mit den Steckbriefen im Meere versenkte.
Der Steckbrief!
Malachai kramte hektisch in seinen Taschen, seit Tagen hatte er jenen nicht mehr gesehen.
Wo war der Steckbrief.
Einen hatte er noch, er wollte ihn verbrennen, doch er vergas ihn.
Er rannte hektisch zur Bank, vielleicht hatte er ihn in sein Fach gelegt. Er hämmerte gegen die Türe, der Bankier würde sicher schlafen, doch er brauchte die Gewissheit.
Licht brannte auf, eine Stimme rief und der Bankier öffnete.
Er erkannte Malachi´s hektik und liess ihn ein, holte das Fach und gab es ihm mit der Ermahnung, nicht wieder zur so späten Stund zur kommen.
Malachai nickte nur und durchsuchte alles.
Nichts.
Er schaute abermals nach.
Immer noch nichts und selbst nach dem dritten durchsuchen:
nichts.
Er musste ihn verloren haben. Doch wo?
Er war in den letzten Tagen überall gewesen, er könnte demnach überall sein.
Jener, welcher das Pergament finden würde, wüsste zuviel über ihn.
Er hoffte nur, dass die Natur es an sich nahm und es zerstörte.
Malachai ging hinaus, sein lächeln war verschwunden und verzweiflung in seinem Gesichte breit.
Wie konnte er nur so dumm sein. Wie konnte er nur so dumm sein.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
-
Alexa N'yota
- Beiträge: 37
- Registriert: Dienstag 1. September 2015, 12:52
Gähnend sitzt sie in dem kurzem Kleid am Tisch im Handelshaus, die Arme auf den tisch gestützt und mit den Händen den Kopf festhalten. Leise flucht sie und schaut sich mit zusammen gekniffenen Augen im Raum um.
Es ist der Morgen nach der Eröffnungsfeier und sie ist ziemlich verkatert von dem vielen Wein und Erdbeerbrand den sie den Abend zuvor getrunken hat.
Nachdem sie sich etwas zu essen gemacht hat und gegessen hat, sich gewaschen und angezogen hat fühlt sie sich schon viel besser.
Auch der verkaterte Blick ist verschwunden und die zersausten Haare vom Schlaf geordnet.
Sie öffnet ihre Tasche und beginnt einen schlüssel zu suchen als ihr Blick auf das zusammen gerollte pergament fällt.
"oh..das hatt ich ja ganz vergessen", murmelt sie leise.
Sie holt sich eiligst ein Blatt und eine Feder und beginnt zu schreiben:
Seid gegrüßt werter Herr Schwarzmourne,
ich schreib Euch diesen Brief weil ich etwas von Euch habe was Euch höchstwahrscheinlich sehr wichtig ist. Ich vermute einmal ihr habt es bei uns im Haus verloren als ihr Eure Kleidung anprobiert habt. So kommt doch bitte bei mir vorbei und holt es Euch ab.
Mit freundlichen Grüßen,
Alexa N'yota
Sie liest sich den Brief noch einmal kurz durch,faltet ihn dann ordentlich zusammen und versiegelt ihm mit dem Siegel des Handwerkbundes zu Rahal. Sie erhebt und geht aus dem Haus, nachdenklich ins Dorf schlendernd.
Sie wusste nicht so Recht was sie davon halten sollte was Rukus ihr wegen dem Steckbrief sagte. Und das sie am Ende versprechen musste nicht zu sagen das sie mit jemand darüber geredet hatte.
Sie seufzte...Rukus...Sie wusste wegen ihm weder ein noch aus.
Ihre Gedanken schweiften zum gestrigen Abend und dem gemütlichen Sitzen am Lagerfeuer. Ein warmes Lächeln huscht über ihre Lippen ehe sie aufblickt und auf die Bank von Bajard schaut.
Sie geht hinein,schaut sich kurz um und hält dem Bankier den Brief hin.
"Der ist für einen Herr Malachai Schwarzmourne...sagt ihm bitte er möchte sich bei mir am Handelshaus vor dem Dorf einfinden...Ich danke Euch.."
Sie ging wieder hinaus zurück zum Haus. Es musste noch ein wenig aufgeräumt werden, trotzdessen das Adrian am frühen Morgen noch Ordnung gemacht hatte. Sie nickt leicht annerkennend für sich.
Adrian hatte seine Aufgabe gestern sehr gut gemeistert.
Wieder schweiften ihre Gedanken an die Stunden am Lagerfeuer und zu Rukus ab. Es scheint ihr als hätte sie ihre Gefühle für ihn noch immer nicht überwunden. Dann komm ihr Ark in den Sinn und seufzte traurig auf.
...Er hatte keine oder kaum Zeit für sie, sie redeten kaum noch miteinander und lebten in einem Haus stur aneinander vorbei. Sie fragte sich langsam ob das überhaupt noch einen Sinn macht. Sie fühlte sich nicht mehr glücklich in der Beziehung..Oft hatte sie es ihm schon versucht zu zeigen, aber nie hat er es verstanden...Und dann war da wieder Rukus...der Mann, der sie von Anfang, seit ihrem ersten Tag beim Bund am meisten beeindruckte. Für den sie, seit sie ihn das erste mal sah, heimlich Gefühle hegte.
Aber wie würde es wieder ausgehen wenn sie mit ihm sprach. Nein, sie lies es lieber bleiben...
Ihren Gedanken nachgehend beginnt sie übereifrig die Wiese hinter dem Haus aufzuräumen und Tische und Bänke wegzuschaffen.
Es ist der Morgen nach der Eröffnungsfeier und sie ist ziemlich verkatert von dem vielen Wein und Erdbeerbrand den sie den Abend zuvor getrunken hat.
Nachdem sie sich etwas zu essen gemacht hat und gegessen hat, sich gewaschen und angezogen hat fühlt sie sich schon viel besser.
Auch der verkaterte Blick ist verschwunden und die zersausten Haare vom Schlaf geordnet.
Sie öffnet ihre Tasche und beginnt einen schlüssel zu suchen als ihr Blick auf das zusammen gerollte pergament fällt.
"oh..das hatt ich ja ganz vergessen", murmelt sie leise.
Sie holt sich eiligst ein Blatt und eine Feder und beginnt zu schreiben:
Seid gegrüßt werter Herr Schwarzmourne,
ich schreib Euch diesen Brief weil ich etwas von Euch habe was Euch höchstwahrscheinlich sehr wichtig ist. Ich vermute einmal ihr habt es bei uns im Haus verloren als ihr Eure Kleidung anprobiert habt. So kommt doch bitte bei mir vorbei und holt es Euch ab.
Mit freundlichen Grüßen,
Alexa N'yota
Sie liest sich den Brief noch einmal kurz durch,faltet ihn dann ordentlich zusammen und versiegelt ihm mit dem Siegel des Handwerkbundes zu Rahal. Sie erhebt und geht aus dem Haus, nachdenklich ins Dorf schlendernd.
Sie wusste nicht so Recht was sie davon halten sollte was Rukus ihr wegen dem Steckbrief sagte. Und das sie am Ende versprechen musste nicht zu sagen das sie mit jemand darüber geredet hatte.
Sie seufzte...Rukus...Sie wusste wegen ihm weder ein noch aus.
Ihre Gedanken schweiften zum gestrigen Abend und dem gemütlichen Sitzen am Lagerfeuer. Ein warmes Lächeln huscht über ihre Lippen ehe sie aufblickt und auf die Bank von Bajard schaut.
Sie geht hinein,schaut sich kurz um und hält dem Bankier den Brief hin.
"Der ist für einen Herr Malachai Schwarzmourne...sagt ihm bitte er möchte sich bei mir am Handelshaus vor dem Dorf einfinden...Ich danke Euch.."
Sie ging wieder hinaus zurück zum Haus. Es musste noch ein wenig aufgeräumt werden, trotzdessen das Adrian am frühen Morgen noch Ordnung gemacht hatte. Sie nickt leicht annerkennend für sich.
Adrian hatte seine Aufgabe gestern sehr gut gemeistert.
Wieder schweiften ihre Gedanken an die Stunden am Lagerfeuer und zu Rukus ab. Es scheint ihr als hätte sie ihre Gefühle für ihn noch immer nicht überwunden. Dann komm ihr Ark in den Sinn und seufzte traurig auf.
...Er hatte keine oder kaum Zeit für sie, sie redeten kaum noch miteinander und lebten in einem Haus stur aneinander vorbei. Sie fragte sich langsam ob das überhaupt noch einen Sinn macht. Sie fühlte sich nicht mehr glücklich in der Beziehung..Oft hatte sie es ihm schon versucht zu zeigen, aber nie hat er es verstanden...Und dann war da wieder Rukus...der Mann, der sie von Anfang, seit ihrem ersten Tag beim Bund am meisten beeindruckte. Für den sie, seit sie ihn das erste mal sah, heimlich Gefühle hegte.
Aber wie würde es wieder ausgehen wenn sie mit ihm sprach. Nein, sie lies es lieber bleiben...
Ihren Gedanken nachgehend beginnt sie übereifrig die Wiese hinter dem Haus aufzuräumen und Tische und Bänke wegzuschaffen.
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Malachai erhob sich gerade vom Tisch, als er ein letztes mal in Fionas Gesicht blickte.
Sie gab ihm Hoffnung, sie meinte, er wäre ein guter Mensch, trotz seiner Fehler in der Vergangenheit.
Sie war die einzige Person, welche er sich anvertraut hatte. Welche seine Geschichte kannte und verstand, warum es so geschehen ist.
Sie wusste, er wäre kein eiskalter Mörder und sie erkannte, dass er alles nur zu den Gefühlen einer bestimmten Person tat: Stephanie.
Es tat gut, diese aufmunteren Worte zu hören und er verliess die Taverne nach langem wieder mit einem sehr positiven Gefühl. Ein Gefühl, dass ihm veriet, dass alles ein gutes Ende nehmen wird. Ein Gefühl der Hoffnung und ein Gefühl, dass ihm sagte, er handle richtig.
Er ging die matschigen Straßen Bajards entlang, eine kurve zwischen den Häusern durch und an der Bank vorbei.
Er hatte gerade einige Schritte getan, als der Bankier die Tür aufriss und seinen Namen rief.
Er rief, dass er einen Brief für ihn habe und Malachai, völlig erstaunt, machte kehrt und ging zurück.
Er nahm ihn vorsichtig wie dankend an, sein Gesicht sah aus, als würde er gerade mit der Hand zu einem Balron strecken.
Er öffnete ihn, der Bankier schaute zu und lass rasch.
Sein Herz pochte, doch er wusste nicht, ob er nun Erleichterung oder Angst empfinden sollte.
Jemand hat sein Pergament. Nicht jemand, die Schneiderin Alexa N´yota.
Der Bankier versuchte einen Blick zu erhaschen, doch Malachai steckte ihn schnell weg und bedankte sich. Ehe er doch gehen konnte, sagte der Bankier, dass die Schneiderin noch erwähnte, dass er sich im Handelshaus vor Bajard einfinden soll.
Malachai nickte abermals dankend und machte sich auf den Weg.
Er ging schnell, doch die Zeit schien stehen geblieben zu sein.
Soviele Gedanken gingen ihm durch den Kopf, ob Lady Alexa vielleicht etwas erwartete, ihn sogar erpressen würde.
Doch eine Theorie unwahrscheinlicher als die andere.
Da war das Stadttor, er passierte es schnell und die Wache spähte ihm nach und wenige Meter entfernt das Handelshaus. Er umrundete es und ging zum Eingang.
Einmal tief durchatment, klopfte er an der Tür.
Sie gab ihm Hoffnung, sie meinte, er wäre ein guter Mensch, trotz seiner Fehler in der Vergangenheit.
Sie war die einzige Person, welche er sich anvertraut hatte. Welche seine Geschichte kannte und verstand, warum es so geschehen ist.
Sie wusste, er wäre kein eiskalter Mörder und sie erkannte, dass er alles nur zu den Gefühlen einer bestimmten Person tat: Stephanie.
Es tat gut, diese aufmunteren Worte zu hören und er verliess die Taverne nach langem wieder mit einem sehr positiven Gefühl. Ein Gefühl, dass ihm veriet, dass alles ein gutes Ende nehmen wird. Ein Gefühl der Hoffnung und ein Gefühl, dass ihm sagte, er handle richtig.
Er ging die matschigen Straßen Bajards entlang, eine kurve zwischen den Häusern durch und an der Bank vorbei.
Er hatte gerade einige Schritte getan, als der Bankier die Tür aufriss und seinen Namen rief.
Er rief, dass er einen Brief für ihn habe und Malachai, völlig erstaunt, machte kehrt und ging zurück.
Er nahm ihn vorsichtig wie dankend an, sein Gesicht sah aus, als würde er gerade mit der Hand zu einem Balron strecken.
Er öffnete ihn, der Bankier schaute zu und lass rasch.
Sein Herz pochte, doch er wusste nicht, ob er nun Erleichterung oder Angst empfinden sollte.
Jemand hat sein Pergament. Nicht jemand, die Schneiderin Alexa N´yota.
Der Bankier versuchte einen Blick zu erhaschen, doch Malachai steckte ihn schnell weg und bedankte sich. Ehe er doch gehen konnte, sagte der Bankier, dass die Schneiderin noch erwähnte, dass er sich im Handelshaus vor Bajard einfinden soll.
Malachai nickte abermals dankend und machte sich auf den Weg.
Er ging schnell, doch die Zeit schien stehen geblieben zu sein.
Soviele Gedanken gingen ihm durch den Kopf, ob Lady Alexa vielleicht etwas erwartete, ihn sogar erpressen würde.
Doch eine Theorie unwahrscheinlicher als die andere.
Da war das Stadttor, er passierte es schnell und die Wache spähte ihm nach und wenige Meter entfernt das Handelshaus. Er umrundete es und ging zum Eingang.
Einmal tief durchatment, klopfte er an der Tür.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Mit leichten Schritten verliess Malachai das Handelhaus, in wessen er sich mit der Schneiderin traf.
Sein Herz pochte langsam, er war ruhig und froh. Sie hatte ihn nicht verraten. Sie gab ihm den Steckbrief und sah zu, wie jener im Kamin des Handelshauses nach und nach verbrannte und sich in Rauche auflöste.
Sie hatte es niemanden erzählt und Malachai glaubte ihren Worten. Jene, die aussagten, Gold seie es ihr nicht wert, ein Menschen leben zu zerstören und auch das sie glaubte, er hätte den Mord nicht aus reiner Bosheit getan.
Er ging die Straßen entlang, atmete tief und und genoss die Erleichterung, die er nun verspührte.
Sein Misstrauen gegen die Schneiderin war verschwunden wie der Steckbrief.
Es tat ihm leid, dass er Erpressung oder sonstiges zuerst vermutet hatte, doch er wurde eines besseren belehrt.
Nun stand er da, am Hafen zur See blickend und wusste, er konnte sich nun auf sein eigendliches Ziel konzentrieren.
Sein Herz pochte langsam, er war ruhig und froh. Sie hatte ihn nicht verraten. Sie gab ihm den Steckbrief und sah zu, wie jener im Kamin des Handelshauses nach und nach verbrannte und sich in Rauche auflöste.
Sie hatte es niemanden erzählt und Malachai glaubte ihren Worten. Jene, die aussagten, Gold seie es ihr nicht wert, ein Menschen leben zu zerstören und auch das sie glaubte, er hätte den Mord nicht aus reiner Bosheit getan.
Er ging die Straßen entlang, atmete tief und und genoss die Erleichterung, die er nun verspührte.
Sein Misstrauen gegen die Schneiderin war verschwunden wie der Steckbrief.
Es tat ihm leid, dass er Erpressung oder sonstiges zuerst vermutet hatte, doch er wurde eines besseren belehrt.
Nun stand er da, am Hafen zur See blickend und wusste, er konnte sich nun auf sein eigendliches Ziel konzentrieren.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]