War es ein Fehler der Selbstbeherrschung oder doch Glück...

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Gast

War es ein Fehler der Selbstbeherrschung oder doch Glück...

Beitrag von Gast »

Tyron saß wie so oft in Bajard am Lagerfeuer und war in Gedanken vertieft. Endlich war es soweit, er wurde im engen Kreis seiner Geschwister angenommen und akzeptiert. Auch er stand nun in der Gunst des Herren was Ihn sichtlich mit Stolz erfüllte. Ebenso lagen seine Gedanken wieder bei der ersten "Unterrichtseinheit" welche vom Wanderer abgehalten wurde. Sehr lehrreich und Interessant musste Tyron zugeben. Auch brachte er sich sogut es ging in jene Stunde ein um zu zeigen das auch in IHm etwas Wissen steckt.
Die Zeit verging und das Feuer wurde immer kleiner, dann dachte er wieder an die Aufgabe welche Ihnen zugeteilt worden war. Doch wie stellte er das am besten an? Tyron erhob sich und sein Weg führte in Richtung Norden in den Wald hinein. Schon des öfteren begegneten Ihm dort einige Wegelagerer und Banditen welche junge Reisende und verirrte um Ihre letzten Münzen brachten. Unter der Maske des vermummten Mannes bildete sich ein dreckiges Grinsen bei der Überlegung, in der Tat es schien so als hätte Tyron eine Idee. Er löste seine Rüstung vom Körper und entfernte die Maskerade ehe er sich dreckige und durchlöcherte Lumpen überwarf welche er meist zur Tarnung bei sich trug. Es war vollbracht, der sonst so gut gekleidete Mann stand nun da wie ein Bettler, ein waschechter Bettler! Einige Schritte führten den Mann noch Richtung Norden bis er endlich auf die ersten Banditen traf. Tyron versteckte sich hinter einem der Bäume und spähte zu den Mannen rüber. Er zählte die Anwesenden in Gedanken... 1..2...3.. Mhhh. Es war möglich alle 3 gleichzeitig zu attackieren, doch sollte man sich niemals Überschätzen. Die Gefahr war zu groß das sich weitere Banditen in den Wäldern aufhielten und man sollte doch nicht zuviel Aufmerksamkeit auf sich lenken, dachte der junge Mann. Es war nicht der Tod den er fürchtete, nein es war allein die Angst des versagens, was würde seine Geschwister von Ihm halten oder gar mit Ihm anstellen wenn er die AUfgabe vermasseln würde? Und der Herr selbst... was würde geschehen wenn er jenen enttäuschen würde... Fragen auf die er lieber keine Antwort möchte. Zurück in der Situation blickte sich Tyron um und suchte nach etwas um die Aufmerksamkeit der Wegelagerer einzeln auf sich zu lenken. Er entdeckte einige Kieselsteine und griff sogleich nach Ihnen.. .. .. ..

Einzeln feuerte er 3 der eben gepackten kleinen Steine in Richtung des Weges und lies sich leise jammernd neben dem Baum zu Boden sinken. ALs der erste der Banditen auf die Gerräusche aufmerksam wurde und nachsehen wollte fand er wohl den jungen Tyron am Boden sitzend und mit dem Rücken an den Baum gelehnt. "Heda! Wer bist du!" fuhr Ihn der Mann an. " Ich.. Ich habe mich verlaufen.. habt Ihr gütiger Herr etwas Gold für mich.. der Hunger plagt mich so..." murmelte Tyron. Der Bandit grinste breit mit gezogener Klinge und es machte den Anschein als würde Ihn die hilflosigkeit des Mannes zu amüsieren. Als sich jener Umdrehen wollte um seine Kameraden zu rufen und die Schmach von Tyron zu verstärken, erhob er sich wie von Geisterhand gesteuert und platzierte sich aufrecht hinter dem Banditen. In der rechten Hand hielt er einen Stoßdolch welche sich mit einem Schwungvollen Hieb durch die Linke Brust des Banditen bohrte... Die linke Hand Tyrons umschlängelte das Gesicht des Banditen und fand seinen Platz vor seinem Mund. Kräftig drückte er jenem den Mund zu und drehte mit funkelnden Augen den Stoßdolch von einer Seite zur anderen. Der Kopf Tyron lehnte sich nach vorne und flüsterte dem Banditen zu.. " Heda... hättest wohl bezahlen sollen.. mhh? " Der Dolch wird zurückgezogen und findet ein neues Ziel, die Nierengegend des Banditen. Weitere schwungvolle Stiche und Hiebe muss der Banditen über sich ergehen lassen als langsam das Leben aus den Augen verschwand. Die Körperblässe nahm stetig zu und der Bandit sackerte langsam zu Boden. Eine weitere Seele für euch mein Herr, so zahle ich den Tribut. Eine jede Seele soll euer sein... Der sterbene Bandit welcher bereits am Boden lag wird von Tyron unsaft beiseite gezogen und ein letzter Todbringender Schlag fand sein Ziel mitten im Gesicht des Mannes.
Blut.. überall Blut.. selbst Tyron war Blutverschmiert und die Gier nach mehr schaute aus seinen Augen. Taktisch war der Angriff klug.. doch schien dies nur für kurzen Moment. Denn Tyron verlor seine Beherrschung... blutverschmiert und Zielstrebig mit erhobener Klinge stellte er sich mitten auf den Weg. Direkt in das Sichtfeld der beiden Banditen. Es dauerte nicht lange und er wurde entdeckt..
"HE!! Du da! Komm her, aber Flott! " Sichtlich unbeeindruckt und dreckig grinsend stand Tyron da und drehte die Klinge in seiner Hand. Er blickte kurz nach Oben und schloss die Augen. In Gedanken bitte er den Herren um Hilfestellung bei seiner Aktion. Er wusste er war nur ein Lakai und es stand Ihm keineswegs frei irgendetwas zu fordern.. doch lies er den Versuch nicht unversucht. "HEY ICH HAB GESAGT DU SOLLST HERKOMMEN!!! " brüllte der Bandit ehe er mit Anlauf auf Tyron zustürmen würde. Die Augen des Lakaien öffneten sich wieder und es schien als würde er leise ein Gebet sprechen. den Blick zielstrebig auf den Banditen gerrichtet. Der herran stürmende Bandit welcher die Klinge berseits gezogen hatte, fing plötzlich an lautstark zu Husten. Während des Laufens stolperte jener und fiel zu Boden. Hustend und sich den Bauch haltend lag er nun da, wie ein Insekt welches man auf den Rücken drehte. Wehrlos.. Hilflos.. Kaum mehr eine Gefahr. Angewiedert und doch amüsiert zu gleich marschierte Tyron mit langsam Schritten auf den vor sich liegenden Banditen zu. Der zweite Bandit welcher mit geweiteten Augen stumm da stand.. wusste nicht was hier nur geschah.
Als Tyron bei dem jammernden Mann angekommen war, welcher sich bereits Übergeben hatte und vor Schmerzen und Übelkeit aufschrie, erhob er seine Klinge ehe er für kurzen Moment abgelenkt zur Seite sah. Oben westlich auf einem Baumstamm erblickte Tyron einen Raben. Vielleicht war es ein Falke, ein Adler oder doch nur ein Bussard.. genau konnte man es nicht erkennen doch Tyron war sic sicher es war ein Rabe! Er hob die Klinge weiter an und lies die Schwungvoll und Kräftig mit der Spitze nach unten zu Boden gleiten. Direkt durch den Hals des liegenden Banditen. Ein lautes Quitschen war zu Hören und ein angestrengtes Schnaufen folgte. Das Blut welches in großen Mengen den Körper verlies sammelte sich auf dem Boden und eine Pfütze bildete sich. Der Stoßdolch steckte fest im Boden und durchbohrte, ja zerfetzte gar den Hals des Mannes. Tyron zog in seinem Blutwahn einen weiteren etwas kleineren Dolch herrvor und stach laut Lachend und mit einem funkeln in den Augen in die Herzgegend des Mannes ein. Ob er bereits Tod war oder nicht juckte Ihn wohl herzlich wenig. Doch war die Genugtuung noch nicht erreicht ...
Tyron erhob sich und blickte wieder zu dem Raben, welche er glaubte gesehen zu haben. Er schloss die Augen und sprach in Gedanken.. " Oh Herr eine weitere Seele soll dein sein, halte deine Schwingen über mich und ich werde weitere Seelen als Tribut zahlen und in dein Reich führen"
Für kurzen Moment abgelenkt, bemerkte er nicht wie der dritte noch stehende Bandit zu seinem Bogen griff und einen Pfeil gezielt auf Tyron abfeuerte. Während des Fluges des Pfeiles, mag man einen krähenden Laut aus dem Wald hören. War dies etwa der Rabe?!
"ZSCH" Der Pfeil welcher mit hoher Geschwindigkeit auf Tyron zukam bohrte sich Tief in das Fleisch seines rechten Schulterblattes.
" Argh... " ertönte es scherzverzerrt...
"Wie konnte ich nur so Naiv sein.. Abgelenkt und nicht mehr konzentriert..Grrr"
Tyron riss sich seinen Schild vom Rücken und stürmte mit ernster und aggressiver Miene auf den Bogenschützen zu. Dieser konnte noch 1-2 Pfeile abfeuern bis sich Tyron direkt vor Ihm befand. Die abgefeuerten Pfeile fanden Ihr Ziel nicht mehr und Tyron hemmerte Schwungvoll und aus der Drehung den Schild gegen das Gesicht des Banditen.
"KRRSCH, ZACK" der Schild traf mit voller Wucht im Gesicht des Banditen ein und brauch Ihm das Nasenbein, den Kiefer sowie den linken Wangenknochen. Dieser schreite vor Schmerzen auf und sackte zu Boden. Beide Hände ins Gesicht gepresst um eine Schützende Position einnehmen zu können. Es war Aussichtslos und Tyron kickte mit seinem rechten Bein die Hände des Mannes beiseite. Den Schild welcher er nun mit beiden Händen festhielt, lass er kräftvoll und aggressiv mehrmals erneut auf das blanke Gesicht des liegenden knallen. Blut spritze etwas in die Höhe und lautes jammerndes und schmerzerfülltes Geschrei war zu hören. Der Unterkiefer brach und die Schädeldecke ebenso, lautes knacken und brechen der Knochen war zu hören und Tyron wiederholte die Ausführerung immer und immer wieder.
Nur als Ihn selbst die Kräfte verlassen hatten und er ebenfalls Schmerz empfand hörte er auf..
Laut schnaufend, blutverschmiert und schwitzend stand Tyron nun da und begutachtete seine Taten. Ettliche Knochen im Gesicht des Banditen waren gebrochen, die Schädeldecke war geöffnet und aufgeklappt. Ein Wangenknochen schaute bereits durch das Wangenfleisch herraus und die Zähne lagen verteilt auf dem Boden herrum. Es war kein menschliches Gesicht mehr zu erkennen.. nein der Anblick des einstigen Gesichtes ähnelte eher einem Gulasch.. Der Mann welcher bereits vor einigen Minutenschlägen starb lag regungslos da.
Tyron blickte sich um, 3 tote Banditen.. eine Blutspur welche er mit sich zog. Verdammt.. es war die Rede von einem lebenden Opfer..dachte er sich. Er habe wohl die Selbstbeherrschung verloren und unterlag seiner Blutgier. Was ist wenn er entdeckt wurde? Oder gar erkannt? Das Bild war einzigartig, ein Toter mit durchlöchertem Körper neben dem Baum, ein toter welcher mit zerfetztem Hals und durchbohrten Oberkörper am Boden lag. Der Stoßdolch immernoch als Pfahl dienend steckt er noch im Boden. Und einer hier vor Ihm, ohne Gesicht nur Knochen und Zähne sichtbar..
Mhh immerhin waren es 3 Seelen für den Herren, doch was ist wenn er wirklich entdeckt worden war? Er würde wohl niemanden mehr nützen, das Risiko war zu hoch und so verhüllte er schnell sein Gesicht und lief in den Wald hinein.. auf der Suche nach einem weiteren Opfer, welches er aber nun lebendig zu fassen kriegen muss.. Um dann seinem Bruder Tangron eine Nachricht zu schicken um Nachzuforschen wie weit jener mit dem zweiten Teil des Auftrages war.
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