Er zögerte nicht lange. Nachdem er die Steintafel des stellvertretenden Diplomats Chrom Felschläger gelesen hatte, machte er sich stampfend auf den Weg in die Mine. Drei Beisser wurden zu den großen Steinvorräten gezogen und ein jeder mit soviel Gestein beladen wie es nur eben ging. Natürlich wurde auch reichlich Werkzeug und Verpflegung auf und an den Beissern verstaut. Und auch der Trinkschlauch durfte nicht fehlen. Die Tiere wurden untereinander festgebunden, sodass sie alle im gleichen Tempo laufen mussten und keiner ausreissen konnte.
Er führte die Beisser an die neue Stelle im Berg. Oh, welch Erleichterung, musste er nicht mehr den anstrengenden Weg um den Berg herum durch die stinkenden Sümpfe gehen, nein er zieht die Beisser mitten durch den Berg und gelangt so am anderen Ende des Tunnels nach Berchgard. Dort angekommen wurde er von den Wachleuten zuerst misstrauisch beäugt, dann aber freundlich gegrüßt.
Es verging einige Zeit, die Tiere, aufgrund des Gewichts verlangsamt und auch eine Pause wurde eingelegt. Nach einer Weile dann kam er in Adoran an und suchte einen Platz um Steine und Beisser unter zu bringen. Schnell wurde ihm ein geeigneter Ort genannt und auch gleich eine Aufgabe zugeteilt. Zögernd und brummend nahm er jene entgegen und nach einem sättigenden Schluck Brotkvas warf er einen Blick auf die Pläne. Natürlich hätte er hier und da etwas anders und natürlich besser gemacht und scheute sich nicht das den Bauleuten mitzuteilen. Aber die Pläne waren solide und schlussendlich wird es wohl funktionieren.
Nachdem er einem jeden Menschen, Elfen, Thyren und Kaluren einen randvollen Krug Zwergenbier gereicht hatte, begab er sich zu seinen Steinen und begann, diese bis tief in die Nacht in Form zu schlagen, mit einigen Bierpausen versteht sich.
Das große Krabbeln.. [Quest Adoran, Beteiligung erwünscht]
-
Maz Getwergelyn
- Chrom Felsschlaeger
- Beiträge: 1643
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 04:40
Adoran hatte um Aufbauhilfe gebeten und die sollten sie auch haben.
Chrom war in dem Trümmerfeld gewesen was einst die stolze Stadt Adoran war um sich ein Bild der anstehenden Arbeiten zu machen. Viele von den eichst verbauten Mauersteinen war nach eingehender Säuberung vom alten Mörtel wohl noch zu gebrauchen, andere waren nur noch Schutt und dienten als Verfüllmaterial. Aber letztlich würde es noch einiges an neuem Stein brauchen und vor allem Baumannskust und Können, Beides konnten die Zwerge liefern und daher rief Chrom die Handwerker und Steinmetze seines Volkes auf zu neuen Taten und zu wiederaufbau eine schönen Stadt. Jeder Handwerker und Steinmetz der sich Zeit freimachen konnte packte sein Werkzeug und seinen Bündel und zog gen Osten, dort hin wo die neue Stadt entstehen sollte. Auch einige Ladungen frisch gehauenen Steins rollten gen Osten. Schnell hatten die zwergischen Baumeister an vielen Orten die Führung und Bauleitungen übernommen weil auch den Menschen bewusst war, dass es keine besseren Baumeister als Zwerge gab.
[url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/abb4steinmetzkn6zuvjcp5.jpg[/img][/url]
Alsbald konnte man die ersten Ergebnisse sehen. Da wurde Fundamente gelegt, Mauern hochgezogen, Säulen mit Kapitellen aufgestellt und Stürze eingezogen. Da Hörte man hämmern, sägen und klopfen allerorts. in Meer an stimmen, da brüllt einer eine Anweisung, dort wir angestrengt über Details diskutiert und anderswo trällert jemand ein fröhliches Liedchen vor sich hin in das andere heiter mit einstimmen.
So ginge es Tagein, Tagaus und die Stadt wuchs stetig weiter.
Straßen wurden ausgeschachtet und neu aufgebaut und schließlich fein gepflastert mit Mustern und Ornamenten. Eingefasst von Kantensteine und Ablaufrinnen für das Regenwasser. Da wurden Holzbalken zu Sparren und Fetten zurechtgesägt und damit Dachstühle aufgerichtet, andere waren damit beschäftigt die Dächer mit Ziegel oder Schindeln zu decken.
Frauen waren fleißig wie die Bienen und schafften ständig Sachen heran damit die Handwerker und Arbeiter zu essen und zu trinken hatten. Da wurde gekocht, gewaschen, genäht und geflickt, jeder packte eben mit an so gut er konnte, auf das die neue Stadt schöner und Prächtiger würde als die alte.
[url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/adoranzr2my4k63s.jpg[/img][/url]
Chrom war in dem Trümmerfeld gewesen was einst die stolze Stadt Adoran war um sich ein Bild der anstehenden Arbeiten zu machen. Viele von den eichst verbauten Mauersteinen war nach eingehender Säuberung vom alten Mörtel wohl noch zu gebrauchen, andere waren nur noch Schutt und dienten als Verfüllmaterial. Aber letztlich würde es noch einiges an neuem Stein brauchen und vor allem Baumannskust und Können, Beides konnten die Zwerge liefern und daher rief Chrom die Handwerker und Steinmetze seines Volkes auf zu neuen Taten und zu wiederaufbau eine schönen Stadt. Jeder Handwerker und Steinmetz der sich Zeit freimachen konnte packte sein Werkzeug und seinen Bündel und zog gen Osten, dort hin wo die neue Stadt entstehen sollte. Auch einige Ladungen frisch gehauenen Steins rollten gen Osten. Schnell hatten die zwergischen Baumeister an vielen Orten die Führung und Bauleitungen übernommen weil auch den Menschen bewusst war, dass es keine besseren Baumeister als Zwerge gab.
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Alsbald konnte man die ersten Ergebnisse sehen. Da wurde Fundamente gelegt, Mauern hochgezogen, Säulen mit Kapitellen aufgestellt und Stürze eingezogen. Da Hörte man hämmern, sägen und klopfen allerorts. in Meer an stimmen, da brüllt einer eine Anweisung, dort wir angestrengt über Details diskutiert und anderswo trällert jemand ein fröhliches Liedchen vor sich hin in das andere heiter mit einstimmen.
So ginge es Tagein, Tagaus und die Stadt wuchs stetig weiter.
Straßen wurden ausgeschachtet und neu aufgebaut und schließlich fein gepflastert mit Mustern und Ornamenten. Eingefasst von Kantensteine und Ablaufrinnen für das Regenwasser. Da wurden Holzbalken zu Sparren und Fetten zurechtgesägt und damit Dachstühle aufgerichtet, andere waren damit beschäftigt die Dächer mit Ziegel oder Schindeln zu decken.
Frauen waren fleißig wie die Bienen und schafften ständig Sachen heran damit die Handwerker und Arbeiter zu essen und zu trinken hatten. Da wurde gekocht, gewaschen, genäht und geflickt, jeder packte eben mit an so gut er konnte, auf das die neue Stadt schöner und Prächtiger würde als die alte.
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Warum Fantasie besser ist als Wissen? Von Wissen gibt es nur eine begrenzte Menge.
(A. Einstein)
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- Nyome von Meerswacht
- Beiträge: 1213
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Adoran, jetzt in den Tagen der Fertigstellung war nun der Beweis geworden, was man erreichen konnte wenn man Hand in Hand arbeitete. Der Zusammenhalt aus den Völkern des östlichen Germiors war wohl nie so stark gewesen wie in diesen Tagen. Nun zeigte sich auch was passierte wenn die Ziele nicht militärisch waren.
Noch nie hatte es so wenig Zwist gegeben oder Streitigkeiten über belangloses, es wurde zur Seite geschoben, verdrängt, auch wenn es bald wieder auf der Tagesordnung stehen konnte.
Einige der Gebäude konnten sogar schon eingerichtet werden, andere waren noch nicht ganz so weit. So erhob sich das mächtige Gemäuer des Regiments auf der Insel auf der einst die Taverne Hinter dem Tor stand, die Kaluren hatten wirklich ganze Arbeit geleistet, denn ein so massives Gemäuer hätte man wohl sonst nur in Nilzadan selbst erwartet.
Auch das Rathaus war bereits so gut wie fertig gestellt, der Duft des Neuen lag in der Luft aber auch das Alte war nicht weit, so waren bereits einige Schreiber damit beschäftigt die Akten nach und nach in ihrem neuen Archiv unter zu bringen. Viel Stein war allerorts verbaut worden doch auch die geschlagenen Hölzer der Thyren und ihr wissen darüber wie man es am besten Einsetzen konnte, mochte das ein oder andere Gebälk sehr mächtig anmuten lassen.
Ebenso schien der Palast in Bälde fertig gestellt zu werden, es waren lediglich kleinere Arbeiten die hier noch zu tun waren und die eifrigen Hände taten alles dazu.
Eines aber lag mehr als alles andere in der Luft, die Stimmung eines jeden die neu errichtete Stadt zu feiern.
Während nun die einen damit beschäftigt waren, die Häuser fertig zu stellen und andere Bauwerke,hatten andere damit zu tun sie wieder zu beziehen und wieder andere machten sich auf, die Häuser neu zu vergeben, die Arbeiten abschließend abzunehmen.
Nur zu bald würde wieder Normalität in die Stadt einkehren, doch die Zeit zuvor musste noch genutzt werden und das würde sie!
Noch nie hatte es so wenig Zwist gegeben oder Streitigkeiten über belangloses, es wurde zur Seite geschoben, verdrängt, auch wenn es bald wieder auf der Tagesordnung stehen konnte.
Einige der Gebäude konnten sogar schon eingerichtet werden, andere waren noch nicht ganz so weit. So erhob sich das mächtige Gemäuer des Regiments auf der Insel auf der einst die Taverne Hinter dem Tor stand, die Kaluren hatten wirklich ganze Arbeit geleistet, denn ein so massives Gemäuer hätte man wohl sonst nur in Nilzadan selbst erwartet.
Auch das Rathaus war bereits so gut wie fertig gestellt, der Duft des Neuen lag in der Luft aber auch das Alte war nicht weit, so waren bereits einige Schreiber damit beschäftigt die Akten nach und nach in ihrem neuen Archiv unter zu bringen. Viel Stein war allerorts verbaut worden doch auch die geschlagenen Hölzer der Thyren und ihr wissen darüber wie man es am besten Einsetzen konnte, mochte das ein oder andere Gebälk sehr mächtig anmuten lassen.
Ebenso schien der Palast in Bälde fertig gestellt zu werden, es waren lediglich kleinere Arbeiten die hier noch zu tun waren und die eifrigen Hände taten alles dazu.
Eines aber lag mehr als alles andere in der Luft, die Stimmung eines jeden die neu errichtete Stadt zu feiern.
Während nun die einen damit beschäftigt waren, die Häuser fertig zu stellen und andere Bauwerke,hatten andere damit zu tun sie wieder zu beziehen und wieder andere machten sich auf, die Häuser neu zu vergeben, die Arbeiten abschließend abzunehmen.
Nur zu bald würde wieder Normalität in die Stadt einkehren, doch die Zeit zuvor musste noch genutzt werden und das würde sie!
- Torjan Eichental
- Beiträge: 978
- Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30
Malena hatte ihn gen der Mittagsstund aus seinem Feldbett geholt. Der Baumeister und seine Gehilfen hatten das neue Hospital fertiggestellt.
Zwar hatte er die Baupläne gesehen, doch als dieser riesige Bau, der aber dennoch heimelig wirkte, nun sich vor ihm in die Höhe erhob, konnte er es nicht fassen. So groß war er und dann noch ein Garten dazu und ein kleines Gehege für Kleinvieh.
Dass nun Patienten in geborgener Frischluft genesen konnten und so sie wollten, sich auch ums Vieh kümmern konnten, war behandlungsmäßig eine enorme Erweiterung, die er und die anderen Heiler den Patienten zukommen lassen konnten.
Bis auf einige wenige Unterbrechungen schufteten Malena, das Rot- und das Grünhaarmäderl und er selbst, um das neue Haus wohnlich zu machen. Dennoch reichten die Möbel nicht für alle Kammern aus, da müsste noch bestellt werden. Und auch dunkel und düster war es in dem Haus.
So erteilte Malena einen Auftrag an Laternen, der zu späterer Stund auch eintraf. Das Mäderl wollte nichts dafür ... eine Spende an das Hospital. Torjan dankte ihr von ganzem Herzen. Die Hilfsbereitschaft der Leute ging ihm sehr nahe.
Dazwischen kam noch ein Bürscherl, der zögerlich fragte, ob das Hospital wieder Bestellungen für Tränke entgegennehmen würde. "Freilich", meinte Torjan und nach einem längeren Gespräch bekam nicht er, sondern seine Schülerin den Zuschlag, was Torjan sehr freute.
Als nur noch er zurück blieb, schlug er Nägel in die Wände und hängte die Laternen daran auf. Es war unglaublich, doch das ganze Haus und der Garten veränderte sich dadurch. Plötzlich war da die wohlige Wärme des Lichts, das jeden Raum erhellte. Er konnte sehen, ob da was wäre, worüber man stolpern könnte und auch in den Behandlungsräumen war gutes Licht, um sich über den Zustand eines Patienten Gewissheit zu verschaffen.
Noch war nicht alles fertig, noch müssten Möbel angekauft werden. Aber für's erste war das Hospital wieder einsatzbereit und auch all jene, die dort arbeiteten, fanden Bedingungen vor, die akzeptabel waren, um Kranke der Genesung zuführen zu können oder auch schwerere Verletzungen behandeln zu können.
Zum ersten Mal seit langer Zeit sank er in dieser Nacht todmüde in seinen Lehnstuhl, zog seine hübsch bestickte Kuscheldecke über sich. Er blickte nach rechts, da lag der Schädel, ein liebes Geschenk. Und links von ihm saß auf einem Tischchen der Heilerbär. Ja, er fühlte sich wohl auf diesem kleinen Fleckchen und entschlummerte zufrieden und sanft.
Zwar hatte er die Baupläne gesehen, doch als dieser riesige Bau, der aber dennoch heimelig wirkte, nun sich vor ihm in die Höhe erhob, konnte er es nicht fassen. So groß war er und dann noch ein Garten dazu und ein kleines Gehege für Kleinvieh.
Dass nun Patienten in geborgener Frischluft genesen konnten und so sie wollten, sich auch ums Vieh kümmern konnten, war behandlungsmäßig eine enorme Erweiterung, die er und die anderen Heiler den Patienten zukommen lassen konnten.
Bis auf einige wenige Unterbrechungen schufteten Malena, das Rot- und das Grünhaarmäderl und er selbst, um das neue Haus wohnlich zu machen. Dennoch reichten die Möbel nicht für alle Kammern aus, da müsste noch bestellt werden. Und auch dunkel und düster war es in dem Haus.
So erteilte Malena einen Auftrag an Laternen, der zu späterer Stund auch eintraf. Das Mäderl wollte nichts dafür ... eine Spende an das Hospital. Torjan dankte ihr von ganzem Herzen. Die Hilfsbereitschaft der Leute ging ihm sehr nahe.
Dazwischen kam noch ein Bürscherl, der zögerlich fragte, ob das Hospital wieder Bestellungen für Tränke entgegennehmen würde. "Freilich", meinte Torjan und nach einem längeren Gespräch bekam nicht er, sondern seine Schülerin den Zuschlag, was Torjan sehr freute.
Als nur noch er zurück blieb, schlug er Nägel in die Wände und hängte die Laternen daran auf. Es war unglaublich, doch das ganze Haus und der Garten veränderte sich dadurch. Plötzlich war da die wohlige Wärme des Lichts, das jeden Raum erhellte. Er konnte sehen, ob da was wäre, worüber man stolpern könnte und auch in den Behandlungsräumen war gutes Licht, um sich über den Zustand eines Patienten Gewissheit zu verschaffen.
Noch war nicht alles fertig, noch müssten Möbel angekauft werden. Aber für's erste war das Hospital wieder einsatzbereit und auch all jene, die dort arbeiteten, fanden Bedingungen vor, die akzeptabel waren, um Kranke der Genesung zuführen zu können oder auch schwerere Verletzungen behandeln zu können.
Zum ersten Mal seit langer Zeit sank er in dieser Nacht todmüde in seinen Lehnstuhl, zog seine hübsch bestickte Kuscheldecke über sich. Er blickte nach rechts, da lag der Schädel, ein liebes Geschenk. Und links von ihm saß auf einem Tischchen der Heilerbär. Ja, er fühlte sich wohl auf diesem kleinen Fleckchen und entschlummerte zufrieden und sanft.
- Hrorin
- Beiträge: 2172
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Nicht seit den Tagen von Kunna und Artox hatten die Straßen Berchgards mehr so viel Verkehr gesehen. Fast den ganzen Tag war Hrorin in der letzten Zeit unterwegs gewesen, gefolgt von einer Schar Steinbeißer, beladen mit allerlei Steinen und Kies aus den Schächten der Mine in Nilzadan. Der neue Tunnel nach Berchgard war ihm dabei eine unermessliche Erleichterung. Endlich konnten die Tiere vernünftig durch den Stollen geführt werden ohne dass es zu Problemen an der Wachmauer am Unheilsberg kam, ohne dass man Hrorin aufhielt weil er gerüstet war und ohne dass er den unsäglichen Umweg durch den Sumpf hätte nehmen müssen.
In Adoran gab er das Gestein bei Chrom ab, der die weitere Steinverteilung gemeinsam mit den Adoranern koordinierte bevor das Material von Maz und den Steinmetzen der Stadt behauen und passend gemacht wurde.
Unterwegs traf er auch auf einige Thyrlandriesen, die mit viel Holz unterwegs waren. Noch am Wegkreuz bei Kronwalden saß man kurz zusammen und tauschte Bier und Met in freundlichem Einvernehmen bei einem kurzen Plausch.
In Adoran waren noch vor allem die Kinder verschreckt vor den großen, bunt bemalten Lastensteinbeißern der HKA. Es war als könnten sie den Unterschied zu den Steinläusen nicht sehen. Hrorin versuchte ihnen die Angst zu nehmen und manchmal trauten sich sogar ein paar verschüchterte Kinder und auch Erwachsene heran und sahen, dass die Steinbeißer so gar nicht wie die Steinläuse waren, die Alt-Adoran in Schutt und Geröll gelegt hatten.
In Adoran gab er das Gestein bei Chrom ab, der die weitere Steinverteilung gemeinsam mit den Adoranern koordinierte bevor das Material von Maz und den Steinmetzen der Stadt behauen und passend gemacht wurde.
Unterwegs traf er auch auf einige Thyrlandriesen, die mit viel Holz unterwegs waren. Noch am Wegkreuz bei Kronwalden saß man kurz zusammen und tauschte Bier und Met in freundlichem Einvernehmen bei einem kurzen Plausch.
In Adoran waren noch vor allem die Kinder verschreckt vor den großen, bunt bemalten Lastensteinbeißern der HKA. Es war als könnten sie den Unterschied zu den Steinläusen nicht sehen. Hrorin versuchte ihnen die Angst zu nehmen und manchmal trauten sich sogar ein paar verschüchterte Kinder und auch Erwachsene heran und sahen, dass die Steinbeißer so gar nicht wie die Steinläuse waren, die Alt-Adoran in Schutt und Geröll gelegt hatten.
- Daz Getwergelyn
- Beiträge: 742
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Die Elitegarde der Kal Khaz-Graik, bestehend nur aus den besten Wühlern und Schlachtenwühlern Kaluriens, hielt derweil eiserne Wache.
Nur noch ein mächtiger, alter Schlachtenwühler verblieb aus Tradition im Königssaal zur Ehrenaufsicht, der Rest wurde von Daz Getwergelyn an wichtige Knotenpunkte im neuen Tunnelsystem postiert.
Er selbst hielt am Tunneleingang von Nilzadan seine unermüdliche Wacht, als letzte Bastion vor dem Herz des Berges.
Ein neuer Tunnel brachte viele Vorteile, das war ihm wohl bewusst.
Aber die Jahrhunderte hatten den Alten gelehrt, dass neue Wege auch immer neue Gefahren mit sich brachten.
Solange die Anlage nicht absolut felsenfest gesichert war, würden die geweihten Kal Khaz-Graik, die besten Krieger der Khaz-Aduir, mit Argusaugen darüber wachen; dafür würde er Sorge tragen, so wahr ihm Cirmias helfe.
Nur noch ein mächtiger, alter Schlachtenwühler verblieb aus Tradition im Königssaal zur Ehrenaufsicht, der Rest wurde von Daz Getwergelyn an wichtige Knotenpunkte im neuen Tunnelsystem postiert.
Er selbst hielt am Tunneleingang von Nilzadan seine unermüdliche Wacht, als letzte Bastion vor dem Herz des Berges.
Ein neuer Tunnel brachte viele Vorteile, das war ihm wohl bewusst.
Aber die Jahrhunderte hatten den Alten gelehrt, dass neue Wege auch immer neue Gefahren mit sich brachten.
Solange die Anlage nicht absolut felsenfest gesichert war, würden die geweihten Kal Khaz-Graik, die besten Krieger der Khaz-Aduir, mit Argusaugen darüber wachen; dafür würde er Sorge tragen, so wahr ihm Cirmias helfe.
- Torjan Eichental
- Beiträge: 978
- Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30
Das Haus stand und vom alten konnten sie vieles retten, was im neuen nützlich war.
Dennoch war es größer und auch ein Garten war dabei, ein Garten den er sofort liebte.
Dennoch gehörte in dem großen Haus noch vieles eingerichtet und besorgt.
An jenem Abend war das Schreinermäderl da, was mit flinker Hand all die Möbel zimmerte, die noch fehlten und das Haus noch um einiges gemütlicher machte.
Langsam kam auch wieder Kundschaft, die Tränke bestellte.
Und auch die Schüler konnten sich wieder ihren Studien hingeben.
Noch war nicht alles ganz so, wie es war - doch war er zuversichtlich, dass es wieder so werden würde.
Dennoch war es größer und auch ein Garten war dabei, ein Garten den er sofort liebte.
Dennoch gehörte in dem großen Haus noch vieles eingerichtet und besorgt.
An jenem Abend war das Schreinermäderl da, was mit flinker Hand all die Möbel zimmerte, die noch fehlten und das Haus noch um einiges gemütlicher machte.
Langsam kam auch wieder Kundschaft, die Tränke bestellte.
Und auch die Schüler konnten sich wieder ihren Studien hingeben.
Noch war nicht alles ganz so, wie es war - doch war er zuversichtlich, dass es wieder so werden würde.
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Gast
Radulf Blakradson wurde ausführlich angewiesen von Gundrik und anderen Holzwürmern der Thyren.
Er half dabei die "Skelette" der künftigen Steinhäuser sowie die Gerüste anzufertigen.
Der Stämmige Thyre vermochte ohne seine Rüstung sich geschmeidig zu bewegen und erklomm die hohen Holzkonstruktionen mit Leichtigkeit.
Dabei war er stets bewaffnet mit Hammer und ellenlangen Nägeln um die dicken Holzbalken und Stämme zu befestigen.
Auch machte er des öfteren seinen Unmut deutlich und lautstark Klar, dass es ihm nicht gefällt erneut Steingebäude auf einem Feld zu erbauen an welchem vor kurzem noch genau jene ein Feld aus Trümmern geschaffen hatten.
Aber da ihm wohl niemand zuzuhören schien, äußerte er diesen Unmut immer seltener und nur bei dem Gebäude der künftigen Wolfshöhle versuchte er so viel wie Möglich aus Holz zu machen, damit es nicht Opfer einer erneuten Plage werden würde.
Er half dabei die "Skelette" der künftigen Steinhäuser sowie die Gerüste anzufertigen.
Der Stämmige Thyre vermochte ohne seine Rüstung sich geschmeidig zu bewegen und erklomm die hohen Holzkonstruktionen mit Leichtigkeit.
Dabei war er stets bewaffnet mit Hammer und ellenlangen Nägeln um die dicken Holzbalken und Stämme zu befestigen.
Auch machte er des öfteren seinen Unmut deutlich und lautstark Klar, dass es ihm nicht gefällt erneut Steingebäude auf einem Feld zu erbauen an welchem vor kurzem noch genau jene ein Feld aus Trümmern geschaffen hatten.
Aber da ihm wohl niemand zuzuhören schien, äußerte er diesen Unmut immer seltener und nur bei dem Gebäude der künftigen Wolfshöhle versuchte er so viel wie Möglich aus Holz zu machen, damit es nicht Opfer einer erneuten Plage werden würde.