Der Plan war geschmiedet und es war dringend notwendig das er in die Tat umgesetzt wird um seine Aufgabe zu erfüllen ihr etwas beizubringen dabei ohne seine Hände an sie an zu legen und das Wissen so in sie hinein zu prügeln. Arons Mundwinkel zuckten etwas empor bei dem Plan der sich immer und immer wieder vor seinem geistlichen Auge abspielte. Verstohlen spähten die Augen unter der dunklen Ledergugel auf den üblichen Weg den ein Lethar ging so er den Axorn verlassen wollte. Aus dem Dickicht des Sumpfes heraus gut versteckt, wartete er auf seine ''Schülerin'' welche er sich ausgesucht hatte, jener etwas beizubringen, was ihr nützlich sein würde so sie es wüsste.
Die Stunden vergingen während er wie ein ausgehungertes Raubtier auf seine ersehnte Beute lauerte bis scheinbar Alatar selbst sie zu ihm hinauf schickte und er aus seinem Versteck wie gewohnt mit grüßenden kratzigen Worten den alten ausgelaugten, verkrüppelten Körper auf sie mit Anstrengung zubewegte.
Aron dachte sich durch eine reale Demonstration an ihrem eigenen Leib würde sie wohl am schnellsten lernen worauf er hinaus wollte. So forderte er die Lethra auf mit ihm in das Grab des Eises zu gehen wo die beiden schon des öfteren ihre Fähigkeiten gemeinsam als Einheit gestählt hatten. Hier war er nützlich, die Übersicht über den Kampf der ihr fehlte, sein Wissen über heilende Tinkturen waren im Kampfe die Stärken die sie nicht hatte da ihre Aufgabe in jener Situation dies nicht alles abdecken konnte. Aron wusste davon, das sie sich all zu gern einen Spas mit ihm erlaubte wenn sie meinte er würde nicht hinsehen oder es nicht bemerken. Aron wirkte äußerlich wahrlich wie ein fehlgeschlagenes Experiment, oder eine Laune Alatars die man am besten in der Lavagrube versenkt hätte um ihn von seinem Leid zu erlösen und dem letharischen Volke diese Schande welche einer der ihrigen war zu ersparen.
Wie auch heute würde er wieder stillschweigen bewahren, sie im Glauben lassen alles sei so wie immer und dann würde er zuschlagen, wenn sie es am wenigsten erwartete, um ihr eine Lektion zu erteilen und ihr etwas bei zu bringen das sie so schnell nicht vergessen würde.
Jemanden für etwas zu verprügeln was dieser nicht einmal verstand war ineffizient, er würde sie wissen lassen wofür die Schmerzen waren welche sie erlitten hatte. Danach würde er ihr wieder beistehen und mit ihr als Einheit zusammen arbeiten um den Weg der Perfektion zu gehen.
Der Weg zur Perfektion
- Aron'deryl
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- Registriert: Dienstag 13. Mai 2014, 23:36
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Gast
Irgendwo in ihrem Hinterkopf schrillten die Alarmglocken während er sie immer mehr und mehr anspornte und mit seinen Worten ganz geplant den Zorn der jungen Lethra schürte. Zwei Gegner waren zu wenig, drei Gegner noch lange nicht genug und der Schnee unter ihren Sohlen war eine wahre Prüfung für ihre Beinmuskulatur. Fauchend duckte sie sich unter einem der wuchtigen Schläge fort, ignorierte die sich streitenden Köpfe der Zweiköpfe und machte Gegner um Gegner mit dem Dolch nieder. Kehlen wurden aufgeschnitten, Sehnen ebenso und nicht selten musste die Bauchdecke des Feindes in Ermangelung der notwendigen Bewegungsfreiheit für einen besseren Schnitt daran glauben. Nach kurzer Zeit schon glänzte die Oberschicht der Kleidung von dem frischen Blut und den Flüssigkeiten die der Letharf zu ihrer Unterstützung einsetzte.
Schneller Lethra, deine Gegner sterben viel zu langsam.
Ist das alles? Nur zwei?!
Immer wieder drangen die Worte, kleinen Nadelstichen gleich, in ihren Kopf. Dieser verdammte, klapprige, schläfrige Letharf! Mitten auf neutralem Boden ein Nickerchen halten und jetzt hatte er sie am Wickel. Streben wir gemeinsam nach Perfektion, hatte er gesagt. Lass uns jagen gehen, hatte er gesagt. Was hätte die junge Lethra auch entgegenen sollen es war wichtig sich zu stählen, wichtig für den Dienst an Vater voran zu kommen und dennoch... er hatte etwas vor. Sie wusste es, spürte es und doch sah sie es nicht klar. Dieser Umstand machte sie rasend und sie gab dem Zorn nach. Immer wütender und wütender von seinen Stacheleien lief sie schneller und forscher vorweg, sammelte einen wahren Pulk an Schnee- und Eiselementaren ein. Sechs oder sieben Stück waren es an der Zahl und das Gelände war ungünstig....
.....die Falle schnappte zu.
In der Menge eingekeilt brachte sie noch zwei Gegner zu Fall. Ihre Arme brannten, die Schultern waren heiss und keuchend sog sie die Luft ein, suchte einen Ausweg und musste mit einem, kleinen Aufschrei feststellen das es diesen in dem Fall nicht gab. Immer mehr und mehr Wunden rissen ihr die Gegner. Blut rann die Arme herab und doch ließ sie nicht nach, hielt ihnen entgegen was sie hatte und blieb am Ende von einem wuchtigen Schlag zu Boden geschmettert liegen. Das letzte was sie sah war der klapprige Letharf der sich ein Trankfläschchen an der Brust zerschellte. Sofort wurde er eingehüllt und ward in den Schatten verborgen. Fehlgeleitet! Vertraue nur dir selbst! Dann schwanden ihre Gedanken und die Schwärze des Vergessens umhüllte sie. Erst einige Augenblicke später kam sie wieder zu sich. Aron'deryl hatte mit Tränken und Tinkturen nachgeholfen nachdem die Elementare sich verteilt hatten und ihr Körper noch immer am Boden lag. Während sie ihre Dolche nahezu zärtlich streichelte starrte sie de, Letharfen entgegen und hörte sich die Worte an die er an sie herantrug.
Unkontrollierter Zorn laesst dich blind werden so blind das du selbst nicht bemerkst das dein Gegner deine Faehigkeiten übersteigt. Deswegen ergänzen wir einander und merzen die Schwächen des Anderen aus oder verleihen ihm neue Stärke durch die Eigenen. Ich habe meine Schwächen und meine Stärken analysiert, ebenso die Deinigen und ich habe sie ausgenutzt dir zu zeigen worin du dich verbessern musst. Du hast Begabung im Angriff und lernst äußerst schnell aber es fehlt dir an Verteidigung.
Weitere Worte trug er an sie heran, machte deutlich das er sie im Augenblick dafür nutzte seine auferlegte Schwäche im Kampf auszugleichen. Sie war sein Werkzeug, er wusste es und sie wurde immer wieder daran erinnert. Noch während er ihr den Vortrag hielt, hatte die angeschlagene Lethra zwei weitere Elementare davon abgehalten seine Hülle zu zerstören und war nun tatsächlich an ihren Grenzen angelangt. Geistige Aufmerksamkeit, solange der Körper so angeschlagen war, ward ein schwieriges Unterfangen. Seine Lektion jedoch würde sie sich merken. Gut das ihr Heute unter seiner Obhut klar geworden war das eine längst verinnerlicht geglaubte Lektion nicht so gefestigt war wie notwendig gewesen wäre um dieser Falle zu entgehen. Aron'deryl hatte sein Werkzeug also studiert und verbessert aber ohne Fehl war er selbst auch nicht. Die junge Lethra beschloss auf sein Angebot einzugehen und folgte ihm ob ihres Zustandes sehr vorsichtig als würde sie jeden Schritt spüren. Seine Überlegenheit in dieser hinterhältigen Situation musste sie aber zweifelsfrei anerkennen und würde es sicherlich nicht vergessen.
Schneller Lethra, deine Gegner sterben viel zu langsam.
Ist das alles? Nur zwei?!
Immer wieder drangen die Worte, kleinen Nadelstichen gleich, in ihren Kopf. Dieser verdammte, klapprige, schläfrige Letharf! Mitten auf neutralem Boden ein Nickerchen halten und jetzt hatte er sie am Wickel. Streben wir gemeinsam nach Perfektion, hatte er gesagt. Lass uns jagen gehen, hatte er gesagt. Was hätte die junge Lethra auch entgegenen sollen es war wichtig sich zu stählen, wichtig für den Dienst an Vater voran zu kommen und dennoch... er hatte etwas vor. Sie wusste es, spürte es und doch sah sie es nicht klar. Dieser Umstand machte sie rasend und sie gab dem Zorn nach. Immer wütender und wütender von seinen Stacheleien lief sie schneller und forscher vorweg, sammelte einen wahren Pulk an Schnee- und Eiselementaren ein. Sechs oder sieben Stück waren es an der Zahl und das Gelände war ungünstig....
.....die Falle schnappte zu.
In der Menge eingekeilt brachte sie noch zwei Gegner zu Fall. Ihre Arme brannten, die Schultern waren heiss und keuchend sog sie die Luft ein, suchte einen Ausweg und musste mit einem, kleinen Aufschrei feststellen das es diesen in dem Fall nicht gab. Immer mehr und mehr Wunden rissen ihr die Gegner. Blut rann die Arme herab und doch ließ sie nicht nach, hielt ihnen entgegen was sie hatte und blieb am Ende von einem wuchtigen Schlag zu Boden geschmettert liegen. Das letzte was sie sah war der klapprige Letharf der sich ein Trankfläschchen an der Brust zerschellte. Sofort wurde er eingehüllt und ward in den Schatten verborgen. Fehlgeleitet! Vertraue nur dir selbst! Dann schwanden ihre Gedanken und die Schwärze des Vergessens umhüllte sie. Erst einige Augenblicke später kam sie wieder zu sich. Aron'deryl hatte mit Tränken und Tinkturen nachgeholfen nachdem die Elementare sich verteilt hatten und ihr Körper noch immer am Boden lag. Während sie ihre Dolche nahezu zärtlich streichelte starrte sie de, Letharfen entgegen und hörte sich die Worte an die er an sie herantrug.
Unkontrollierter Zorn laesst dich blind werden so blind das du selbst nicht bemerkst das dein Gegner deine Faehigkeiten übersteigt. Deswegen ergänzen wir einander und merzen die Schwächen des Anderen aus oder verleihen ihm neue Stärke durch die Eigenen. Ich habe meine Schwächen und meine Stärken analysiert, ebenso die Deinigen und ich habe sie ausgenutzt dir zu zeigen worin du dich verbessern musst. Du hast Begabung im Angriff und lernst äußerst schnell aber es fehlt dir an Verteidigung.
Weitere Worte trug er an sie heran, machte deutlich das er sie im Augenblick dafür nutzte seine auferlegte Schwäche im Kampf auszugleichen. Sie war sein Werkzeug, er wusste es und sie wurde immer wieder daran erinnert. Noch während er ihr den Vortrag hielt, hatte die angeschlagene Lethra zwei weitere Elementare davon abgehalten seine Hülle zu zerstören und war nun tatsächlich an ihren Grenzen angelangt. Geistige Aufmerksamkeit, solange der Körper so angeschlagen war, ward ein schwieriges Unterfangen. Seine Lektion jedoch würde sie sich merken. Gut das ihr Heute unter seiner Obhut klar geworden war das eine längst verinnerlicht geglaubte Lektion nicht so gefestigt war wie notwendig gewesen wäre um dieser Falle zu entgehen. Aron'deryl hatte sein Werkzeug also studiert und verbessert aber ohne Fehl war er selbst auch nicht. Die junge Lethra beschloss auf sein Angebot einzugehen und folgte ihm ob ihres Zustandes sehr vorsichtig als würde sie jeden Schritt spüren. Seine Überlegenheit in dieser hinterhältigen Situation musste sie aber zweifelsfrei anerkennen und würde es sicherlich nicht vergessen.