Wieder einmal war es Tooru’s unkontrollierbare Rachsucht die sie in Schwierigkeiten brachte.
Nichtmal zwei Stunden nachdem sie auf dem fernen Kontinent gelandet war und sich auf den Weg zu ihrem Informanten machte lauerten ihr Wegelagerer auf. Wie konnten sie es wagen sie auch nur anzusprechen? Und wie immer dieses typische anbaggern welches sie nur noch aggressiver machte.
Einer der vieren Verlor einen Arm, ein weiterer sein Leben. Die anderen beiden flohen und Tooru rannte so schnell sie eben in Plattenruestung konnte hinterher.
Und nun? Nun irrte die durch diesen verdammten Sumpf in diesem fremden Land und das wie man unpassender nicht gekleidet sein konnte. Die beiden uebrigen Diebe? Die hatten sie schon lange abgehaengt in dem unwegsamen Gelaende.
Tooru erinnerte sich zurueck an die Nacht in der sie sich in der Wueste Menek’Urs verlaufen hatte. Das hier war allerdings ganz anders, zudem war sie in der Wueste immerhin betrunken.
Das der Himmel hier dauerhaft bedeckt war half nicht bei der Orientierung, das sie alle 200 Meter anhalten musste ob der Anstrengung die es kostete in dieser Plattenruestung durchs Sumpfland zu wandern war auch nicht foerderlich. Aber sie war zu schwach, zu entkraeftet sichd darueber aufzuregen in welche Situation sie sich selbst wieder gebracht hatte.
„Wo is dieser beschiss’ne Weg?!“, brummte sie noch vor sich hin ehe hinter dem Baum den sie grade passierte ein Schatten hervorschnellte und sie mit einem Schlag an den Kopf zu Boden schickte wo sie reglos liegenblieb.
Auf Reisen - nicht wie geplant.
- Tooru Weidenhang
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Auf Reisen - nicht wie geplant.
Zuletzt geändert von Tooru Weidenhang am Sonntag 1. Juni 2014, 06:47, insgesamt 1-mal geändert.
- Tooru Weidenhang
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Das erste was sie wahrnahm als sie zu sich kam war bestialischer Gestank, als sie langsam die Augen aufbekam wusste sie auch woher dieser kam. Sie war in einer Hoehle und neben ihr waren diverse Kreaturen zum verwesen in eine Ecke gescharrt. Sie konnte Rehe erkennen, Hasen, Woelfe, selbst die Gliedmasen von Menschen waren zu sehen.
Sie selbst hing mit zusammengebundenen Handgelenken an einem an der Decke eingelassenen Holzbalken, ihre Fuesse waren ebenfalls zusammengebunden und mit einem Bolzen stramm im Boden verankert. Die Ruestung wurde ihr abgenommen und ihr Koerper lediglich in Stofffetzen eingehuellt.
Es gab nur einen Eingang in diesen Teil der Hoehle und dieser sollte sich auch schon bald oeffnen. Sie wusste nun wer sie hierher gebracht hatte. Zwei Orks loesten die Seile mit denen sie gefesselt war aus ihren Verankerungen und trugen sie in einen anderen Abschnitt der Erdhoehle der weitaus besser beleuchtet war. Sie wurde auf einen langen abgeflachten Felsen gelegt als ein weiterer Ork dazukam - es war der Schamane dieser Gruppe.
Sie selbst hing mit zusammengebundenen Handgelenken an einem an der Decke eingelassenen Holzbalken, ihre Fuesse waren ebenfalls zusammengebunden und mit einem Bolzen stramm im Boden verankert. Die Ruestung wurde ihr abgenommen und ihr Koerper lediglich in Stofffetzen eingehuellt.
Es gab nur einen Eingang in diesen Teil der Hoehle und dieser sollte sich auch schon bald oeffnen. Sie wusste nun wer sie hierher gebracht hatte. Zwei Orks loesten die Seile mit denen sie gefesselt war aus ihren Verankerungen und trugen sie in einen anderen Abschnitt der Erdhoehle der weitaus besser beleuchtet war. Sie wurde auf einen langen abgeflachten Felsen gelegt als ein weiterer Ork dazukam - es war der Schamane dieser Gruppe.
Zuletzt geändert von Tooru Weidenhang am Montag 2. Juni 2014, 08:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Gast
Die erste Woche ohne Tooru. Das bedeutet, schon eine Woche ohne Katastrophen, Weltuntergängen, Dramen, Eifersuchten, Kerkern, Verfolgungen, Drohungen, Verletzungen, Gewalttaten, Stadtverboten.
Aber auch eine Woche ohne die kurzen Momente der Geborgenheiten und Zärtlichkeiten.
Geblieben ist die Angst um Tooru. Diese Angst wird bleiben wohl immer. Tooru hat ein Leben aus Sprengstofffässern. Jedes Wort aus ihrem Mund könnte explodieren etwas. Jeder Schritt, sie geht, könnte verursachen böse Folgen. Alles, was tut sie, kann bringen mehr Katastrophen.
Vielleicht Tooru auf ihrer Reise wurde schon überfallen, ausgeraubt, bestohlen, niedergeschlagen, verhaftet, exekutiert, ermordet, vergewaltigt, verprügelt, entführt, gejagt, verletzt.
Oder sie hat sich verlaufen, hat sich verirrt, ist erkrankt, ist vergiftet, ist besinnungslos, ist ertrunken, hat Zahnweh.
Assamaril verzweifelt bei den vielen Möglichkeiten, die können passieren zu Tooru. Das schlimme daran ist, dass keine dieser Möglichkeiten ist auszuschließen wegen Unwahrscheinlichkeit. Bei Tooru alles ist möglich.
Manchmal jemand fragt zu Assamaril, warum sie ist zusammen mit Tooru. Diese Frage ist berechtigt, denn Tooru hat das Talent zu verfeinden sich mit den Menschen. Aber sie hat das selbe Talent für das Gegenteil. Tooru hat eingesetzt ihre ganze Verrücktheit zu bekommen Assa und zu halten sie. Es ist etwas Besonderes, gemocht zu werden von Tooru. Aber es ist unbeschreiblich, geliebt zu werden von ihr. Toorus Treue und ihr Zusammenhalt ist so sehr groß, wie sie hatte niemals erlebt bei anderen Menschen.
Tooru kämpft immer noch um Assamarils Freiheit, auch wenn der Kampf ist hoffnungslos. Aber Tooru ist da, immer da und hält aufrecht den Kontakt, auch wenn es tut ihr weh. Tooru erträgt den Schmerz ohne wegzugehen von Assamaril. In Assamarils Augen das ist liebenswert.
Ja, Assamaril vermisst Tooru. Sie kann ertragen die Trennung, weil Trennungen sind geworden normal, seitdem sie lebt bei den Yazirs. Trotzdem sie wünscht sich, die nächsten beiden Wochen sind vorbei schnell. Dann sie wird sehen, ob Tooru hat überlebt die letzten Katastrophen, sie wurde nicht gefangen, verhaftet, eingekerkert oder exekutiert. Und ob Tooru kommt zurück vollständig, gesund und unverletzt.
Assamaril ist überrascht, sie weint keine Träne. Aber manchmal sie setzt sich auf die Bank am Hafen von Bajard und schaut zu den reisenden Menschen. Tooru wird vorbeikommen hier, bald.
Aber auch eine Woche ohne die kurzen Momente der Geborgenheiten und Zärtlichkeiten.
Geblieben ist die Angst um Tooru. Diese Angst wird bleiben wohl immer. Tooru hat ein Leben aus Sprengstofffässern. Jedes Wort aus ihrem Mund könnte explodieren etwas. Jeder Schritt, sie geht, könnte verursachen böse Folgen. Alles, was tut sie, kann bringen mehr Katastrophen.
Vielleicht Tooru auf ihrer Reise wurde schon überfallen, ausgeraubt, bestohlen, niedergeschlagen, verhaftet, exekutiert, ermordet, vergewaltigt, verprügelt, entführt, gejagt, verletzt.
Oder sie hat sich verlaufen, hat sich verirrt, ist erkrankt, ist vergiftet, ist besinnungslos, ist ertrunken, hat Zahnweh.
Assamaril verzweifelt bei den vielen Möglichkeiten, die können passieren zu Tooru. Das schlimme daran ist, dass keine dieser Möglichkeiten ist auszuschließen wegen Unwahrscheinlichkeit. Bei Tooru alles ist möglich.
Manchmal jemand fragt zu Assamaril, warum sie ist zusammen mit Tooru. Diese Frage ist berechtigt, denn Tooru hat das Talent zu verfeinden sich mit den Menschen. Aber sie hat das selbe Talent für das Gegenteil. Tooru hat eingesetzt ihre ganze Verrücktheit zu bekommen Assa und zu halten sie. Es ist etwas Besonderes, gemocht zu werden von Tooru. Aber es ist unbeschreiblich, geliebt zu werden von ihr. Toorus Treue und ihr Zusammenhalt ist so sehr groß, wie sie hatte niemals erlebt bei anderen Menschen.
Tooru kämpft immer noch um Assamarils Freiheit, auch wenn der Kampf ist hoffnungslos. Aber Tooru ist da, immer da und hält aufrecht den Kontakt, auch wenn es tut ihr weh. Tooru erträgt den Schmerz ohne wegzugehen von Assamaril. In Assamarils Augen das ist liebenswert.
Ja, Assamaril vermisst Tooru. Sie kann ertragen die Trennung, weil Trennungen sind geworden normal, seitdem sie lebt bei den Yazirs. Trotzdem sie wünscht sich, die nächsten beiden Wochen sind vorbei schnell. Dann sie wird sehen, ob Tooru hat überlebt die letzten Katastrophen, sie wurde nicht gefangen, verhaftet, eingekerkert oder exekutiert. Und ob Tooru kommt zurück vollständig, gesund und unverletzt.
Assamaril ist überrascht, sie weint keine Träne. Aber manchmal sie setzt sich auf die Bank am Hafen von Bajard und schaut zu den reisenden Menschen. Tooru wird vorbeikommen hier, bald.
- Tooru Weidenhang
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Die Fesseln an Haenden und Fuessen wurden von den beiden Orks die sie hineingetragen haben festgehalten und an sich gezogen so das ihr Koerper in volle Laenge gezogen wurde waehrend der Schamane die Stofffetzen von ihrem Koerper riss. Ein fluechtiger Blick zur Seite auf die Tische und Schraenke die im Raum verteilt waren machten ihr bewusst was jetzt kam.
Offenbar war dieser Schamane nicht soviel anders wie sie, er experimentierte gern.
Die sie haltenden Orks drehten sie aufmal auf den Bauch, offenbar galt es zuerst sie muerbe zu machen. Schon wenige Augenblicke nachdem spuehrte sie den ersten Peitschenhieb der auf ihren Ruecken hinabfuhr. Dies war ein Schmerz den sie unterdruecken konnte doch der Umstand das die Orks sie so straff ausgestreckt hielten das ihr Koerper kein nachgeben nach vorn oder in irgendeine Position zulies machte es schwer. Sie merkte wie das Blut von den tiefen Rissen in ihrer Haut an ihren Seiten hinablief, sie schmunzelte – noch.
Aufmal wieder auf den Ruecken gedreht waren es die Sand- und Erdkoerner auf der Liege der den Wunden auf dem Ruecken zu schaffen machten, aber dieser Schmerz sollte schnell vergehen als der Schamane anfing mit einem Dolch in ihrem Oberschenkel herumzuschneiden. Es waren verschiedene Schnitte, in verschiedene Richtungen, mit verschiedenem Druck ausgeuebt. Dies war keine Folter zur Informationsbeschaffung, dies war eine Folter zum Vergnuegen. Und jenes verspuehrte der Schamane deutlich jedesmal als er in Toorus Gesicht schaute mit jedem Schnitt ihre Reaktion, ihren Schmerz begutachten konnte. Nach der Prozedur versorgte der Schamane sorgsam Tooru’s Wunden.
Dieser Schamane war wirklich nicht viel anders als sie.
Er hatte die perversion der Folter verstanden, die Art wie man am meisten Freude aus seiner Arbeit ziehen konnte.
Man konnte es machen wie diese Amateure die ihre Opfer nach vollendeter Arbeit blutend zurueckliessen, sie soweit schwaechen das sie den Schmerz irgendwann nicht einmal mehr mitbekamen. Oder man konnte es machen wie dieser Schamane, sein Opfer vital und am Leben halten. Den Geist brechen aber den Koerper erhalten. Denn schon am naechsten Tag wuerde es die naechsten Schmerzen geben. Und am Tag darauf wieder. Und je laenger das Objekt lebte (sofern man nicht daran dachte es Lebend gehen zu lassen) desto laenger konnte man das Spiel des Schmerzes weiterfuehren. Es war perfekt. Als sie sich bewusst war in welcher Hoelle sie gelandet war, was ihr bevorstand wuenschte sich Tooru mehr als sonst auf der Seite der ausfuehrenden Macht zu sein.
Die Orks hingen sie nun mit den zusammengebundenen Handgelenken an einen Harken auf einem Holzgestell in diesem Hoehlenabschnitt und liessen sie allein. Sie blieb Nackt und der Schamane begann eine seltsam riechende Fluessigkeit auf ihre Haut aufzutragen, bemuehte sich allerdings die Wunden davon frei zu lassen. Es begann zu jucken, ueberall. Es war furchtbar. Der Schmerz der genaehten Wunden an den Beinen, der Schmerz der Peitschenstriemen an ihrem Ruecken die gegen den Holzpfahl drueckten, das jucken ueberall anders, dazu der Schmerz in ihren Armen. Und dies war nur der erste Tag, schlimmeres wuerde mit Sicherheit kommen.
Offenbar war dieser Schamane nicht soviel anders wie sie, er experimentierte gern.
Die sie haltenden Orks drehten sie aufmal auf den Bauch, offenbar galt es zuerst sie muerbe zu machen. Schon wenige Augenblicke nachdem spuehrte sie den ersten Peitschenhieb der auf ihren Ruecken hinabfuhr. Dies war ein Schmerz den sie unterdruecken konnte doch der Umstand das die Orks sie so straff ausgestreckt hielten das ihr Koerper kein nachgeben nach vorn oder in irgendeine Position zulies machte es schwer. Sie merkte wie das Blut von den tiefen Rissen in ihrer Haut an ihren Seiten hinablief, sie schmunzelte – noch.
Aufmal wieder auf den Ruecken gedreht waren es die Sand- und Erdkoerner auf der Liege der den Wunden auf dem Ruecken zu schaffen machten, aber dieser Schmerz sollte schnell vergehen als der Schamane anfing mit einem Dolch in ihrem Oberschenkel herumzuschneiden. Es waren verschiedene Schnitte, in verschiedene Richtungen, mit verschiedenem Druck ausgeuebt. Dies war keine Folter zur Informationsbeschaffung, dies war eine Folter zum Vergnuegen. Und jenes verspuehrte der Schamane deutlich jedesmal als er in Toorus Gesicht schaute mit jedem Schnitt ihre Reaktion, ihren Schmerz begutachten konnte. Nach der Prozedur versorgte der Schamane sorgsam Tooru’s Wunden.
Dieser Schamane war wirklich nicht viel anders als sie.
Er hatte die perversion der Folter verstanden, die Art wie man am meisten Freude aus seiner Arbeit ziehen konnte.
Man konnte es machen wie diese Amateure die ihre Opfer nach vollendeter Arbeit blutend zurueckliessen, sie soweit schwaechen das sie den Schmerz irgendwann nicht einmal mehr mitbekamen. Oder man konnte es machen wie dieser Schamane, sein Opfer vital und am Leben halten. Den Geist brechen aber den Koerper erhalten. Denn schon am naechsten Tag wuerde es die naechsten Schmerzen geben. Und am Tag darauf wieder. Und je laenger das Objekt lebte (sofern man nicht daran dachte es Lebend gehen zu lassen) desto laenger konnte man das Spiel des Schmerzes weiterfuehren. Es war perfekt. Als sie sich bewusst war in welcher Hoelle sie gelandet war, was ihr bevorstand wuenschte sich Tooru mehr als sonst auf der Seite der ausfuehrenden Macht zu sein.
Die Orks hingen sie nun mit den zusammengebundenen Handgelenken an einen Harken auf einem Holzgestell in diesem Hoehlenabschnitt und liessen sie allein. Sie blieb Nackt und der Schamane begann eine seltsam riechende Fluessigkeit auf ihre Haut aufzutragen, bemuehte sich allerdings die Wunden davon frei zu lassen. Es begann zu jucken, ueberall. Es war furchtbar. Der Schmerz der genaehten Wunden an den Beinen, der Schmerz der Peitschenstriemen an ihrem Ruecken die gegen den Holzpfahl drueckten, das jucken ueberall anders, dazu der Schmerz in ihren Armen. Und dies war nur der erste Tag, schlimmeres wuerde mit Sicherheit kommen.
- Tooru Weidenhang
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Wieviel Zeit war vergangen? In diesem verdammten Loch hatte man kein Zeitgefuehl. Und allein der Schmerz und das jucken liessen Minuten mit Sicherheit wie Stunden erscheinen. Sie hasste es soviel Zeit zu haben um nachzudenken. Sie vermisste Assamaril. Was tat sie wohl grade? Hoffentlich ging es ihr gut und hoffentlich hatte sie ein Auge auf Amie.
Sie war froh beide in ihrem Leben zu haben, wobei das mit Amie…das war irgendwie komplizierter geworden. Seit sie die Frau am Hafen entfuehrt hatte um Amie dazu zu bringen zu reden war alles anders, sie wusste nicht ob es Amie war die nun distanziert zu ihr war oder ob sie sich selbst zu ihrer Ziehtochter distanzierte. Von Anfang an gab sie alles fuer die Kleine im Versuch ihr Liebe sowie ein gutes Leben zu geben und darin bestrebt ihr alle Wuensche zu erfuellen. Doch ebenso von Anfang an wusste Tooru das sie eine miserable Mutter sein wuerde. Wuerde Amie eines Tages ein neues Zuhause wollen? Koennte und wuerde Tooru sie dann versuchen aufzuhalten? Wollte sie sie ueberhaupt aufhalten? Es war kompliziert, ihre Welt war schwarz/weiss aber Amie…Amie war niemand den die schlagen konnte wenn sie etwas falsch machte, Amie war niemand dem sie wehtun konnte weil sie sauer auf die Capitana war oder sie erziehen wollte. Ihr im Grunde so einfaches Leben mit den festen Grenzen ihrer Prinzipien war auf einmal so nichtmehr zu leben. Ein Glueck war ihre Frau immer an ihrer Seite.
Es gab wenig Leute denen Tooru wirklich traute, noch weniger bei denen sie sich wirklich wohlfuehlte.
Assamaril war ihr Ruhepol, ihr Anker in ihrem stuermischen Leben der sie so gut es ging am Boden hielt. Sie war ihr ein und alles, sie liebte sie bedingungslos und das zeigte sie ihr. Vor allem war sie wohl mit Sicherheit der einzige Mensch bei dem Tooru des verzeihens maechtig war.
Und Alayna? Wie war es um ihre Schwangerschaft bestellt? Hoffentlich hatte Tooru noch Zeit sich darum kuemmern zu koennen, sie war dazu verpflichtet schon aus dem Grund das Alayna wohl nach Assamaril und Amie diejenige war die soetwas wie Familie am naechsten kam.
Aber nun war sie hier. Gefangen in diesem Loch. Sie hatte solange fuer ihre Freiheit gekaempft, so vieles aufgegeben, sowenig gewonnen. Aber auch wenn es wenig war so hatte es mehr Wert als alles was sie aufgegeben hatte. Klar, sie hatte ein enormes Problem mit Authoritaet, das spuehren die Viento’s, das spuehrte Ritter Dazen, und auch Oberst Vaughain bei ihren letzten beiden Begegnungen und jede einzelne andere Person die versuchte sich hoeher als sie zu stellen. Es ging um ihre Freiheit, um ihren eigenen Stand in der Welt. Sie wuerde sich unter niemanden mehr unterordnen, dafuer hatte sie gekaempft. Und dafuer wuerde sie weiterkaempfen.
Sie musste auf den richtigen Moment warten und dann von hier verschwinden, egal was es koste.
Sie hatte Menschen zuhause die sie brauchten, Menschen die sie brauchte, mochte es mit ihnen auch noch so kompliziert sein.
Es ging um ihre Freiheit….Freiheit.
Sie war froh beide in ihrem Leben zu haben, wobei das mit Amie…das war irgendwie komplizierter geworden. Seit sie die Frau am Hafen entfuehrt hatte um Amie dazu zu bringen zu reden war alles anders, sie wusste nicht ob es Amie war die nun distanziert zu ihr war oder ob sie sich selbst zu ihrer Ziehtochter distanzierte. Von Anfang an gab sie alles fuer die Kleine im Versuch ihr Liebe sowie ein gutes Leben zu geben und darin bestrebt ihr alle Wuensche zu erfuellen. Doch ebenso von Anfang an wusste Tooru das sie eine miserable Mutter sein wuerde. Wuerde Amie eines Tages ein neues Zuhause wollen? Koennte und wuerde Tooru sie dann versuchen aufzuhalten? Wollte sie sie ueberhaupt aufhalten? Es war kompliziert, ihre Welt war schwarz/weiss aber Amie…Amie war niemand den die schlagen konnte wenn sie etwas falsch machte, Amie war niemand dem sie wehtun konnte weil sie sauer auf die Capitana war oder sie erziehen wollte. Ihr im Grunde so einfaches Leben mit den festen Grenzen ihrer Prinzipien war auf einmal so nichtmehr zu leben. Ein Glueck war ihre Frau immer an ihrer Seite.
Es gab wenig Leute denen Tooru wirklich traute, noch weniger bei denen sie sich wirklich wohlfuehlte.
Assamaril war ihr Ruhepol, ihr Anker in ihrem stuermischen Leben der sie so gut es ging am Boden hielt. Sie war ihr ein und alles, sie liebte sie bedingungslos und das zeigte sie ihr. Vor allem war sie wohl mit Sicherheit der einzige Mensch bei dem Tooru des verzeihens maechtig war.
Und Alayna? Wie war es um ihre Schwangerschaft bestellt? Hoffentlich hatte Tooru noch Zeit sich darum kuemmern zu koennen, sie war dazu verpflichtet schon aus dem Grund das Alayna wohl nach Assamaril und Amie diejenige war die soetwas wie Familie am naechsten kam.
Aber nun war sie hier. Gefangen in diesem Loch. Sie hatte solange fuer ihre Freiheit gekaempft, so vieles aufgegeben, sowenig gewonnen. Aber auch wenn es wenig war so hatte es mehr Wert als alles was sie aufgegeben hatte. Klar, sie hatte ein enormes Problem mit Authoritaet, das spuehren die Viento’s, das spuehrte Ritter Dazen, und auch Oberst Vaughain bei ihren letzten beiden Begegnungen und jede einzelne andere Person die versuchte sich hoeher als sie zu stellen. Es ging um ihre Freiheit, um ihren eigenen Stand in der Welt. Sie wuerde sich unter niemanden mehr unterordnen, dafuer hatte sie gekaempft. Und dafuer wuerde sie weiterkaempfen.
Sie musste auf den richtigen Moment warten und dann von hier verschwinden, egal was es koste.
Sie hatte Menschen zuhause die sie brauchten, Menschen die sie brauchte, mochte es mit ihnen auch noch so kompliziert sein.
Es ging um ihre Freiheit….Freiheit.
- Tooru Weidenhang
- Beiträge: 328
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
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Nach unendlichen Momenten kamen die drei wieder, es war wohl bereits der naechste Tag.
Sie wurde auf dem Ruecken auf Stein abgelegt und wieder an den Seilen an Fuessen und Haenden strammgezogen. Als der Schamane wieder mit dem Dolch ankam bereitete sie sich schon gedanklich auf die vielen Stiche und Schnitte zu die er ihr zufuegen wuerde, doch es sollte heute nur eine Wunde entstehen. Die Klinge schob sich unter ihre Haut und begann in schneidenden Bewegungen weiter in ihr Fleisch und dann ihren Oberarm entlang. Offenbar war der taetowierte Dolch auf ihrem Oberarm das was der Schamane wollte. Die Schmerzen waren unertraeglich zumal der Schamane diese Aktion ohne Pause durchfuehrte. Nach ¾ der Schnittflaeche verlor sie das bewusstsein.
Sie wusste nicht wieviel Zeit vergangen war als sie wieder zu sich kam, aber der Schamane war nun allein, ihre Wunde war nur mit einem Tuch abgedeckt und schmerzte und blutete immernoch bestialisch. Sie versuchte ihre Arme zu befreien und sie hatte Glueck, offenbar schaetzen die beiden anderen Orks die sie vorher noch hielten als zu geschwaecht und verstoert ein so das sie ihre Fesseln eher schlampig befestigten. Sie schaute zum Schamanen, dieser war grad dabei ihre abgeschnittene Haut zu reinigen und spannen. Leise loeste sie ihre Fesseln und stieg noch immer voellig Nackt von dem Stein auf dem sie lag. Der Dolch an nem noch ihr Blut war nehm sie leise vom Tisch und schlich sich von hinten an den Schamanen an.
Sie nahm sich keine Zeit, sie wollte nach Hause und keine Zeit laenger hier bleiben als noetig. Den erschreckten Schamanen an der Schulter zu sich herumgedreht verschwand der Dolch auch gleich mit 4 schnellen festen Stoessen immer wieder in einem Gesicht ehe dieser zu Boden ging. Das war der Startschuss, das Adrenalin pumpte durch ihren Kreislauf und rasant machte sie sich auf die Hoehle nach ihrem Hab und Gut zu durchsuchen. Einer der Orks sass schlafend vor einem separat abgesperrten Teil des Hoehlenkomplexes, der Schlaf wurde durch mehrere schnelle harte Stiche in den Magen in alle Ewigkeit verlaengert. Hinter der Tuer war die Beutekammer und unter der Beute auch ihre Ruestung, ihr Schwert sowie die Tasche mit ihrem Gold und Assamarils Brief welchen sie von Zuhause mitgenommen hatte.
Sie nahm sich nur das Schwert, den Rest wuerde sie holen wenn alle Gefahren beseitigt waren. In der Haupthoehle erhellte ein Lagerfeuer die Mitte des Raumes, zwei Orks sassen darum herum. Ein schneller Sprint und ihr Falchion bohrte sich durch den Oberkoerper des einen, den anderen allerdings konnte sie nun nichtmehr ueberraschen.
Nackt und Blutverschmiert stand sie nun da vor dem Ork mit seiner Axt, eben so eine Axt wie Tooru sie sonst immer verwendete. Es war eine kurze Ausseinandersetzung, der Ork ging verletzt zu Boden, schrie und grunzte vor Schmerz. Da es offenbar nicht mehr Feinde gab lies sie ihn einfach an Ort und Stelle langsam an seinen Verletzungen erliegen. Ihre Waffe allerdings hatte eine Kerbe in der Klinge abbekommen als die Schneide der Axt mit ihrer das eine Mal zusammenprallte.
Sie machte sich auf zurueck in den Beuteraum und zog sich ihre Rueste an als sie beim Versuch die Schulterplatten anzulegen wieder auf ihre offene Wunde am Oberarm gewahr wurde. Schwindel trat ein nachdem das Adrenalin langsam auf ihrem Koerper weichte und sie wieder alles fuehlte. Sie hatte keine Zeit diese Wunde nun zu behandeln, aber die Blutung musste gestoppt werden. Sie schuettelte langsam dem Kopf als sie zur Fackel an der Wandhalterung griff. Es gab keine andere Moeglichkeit fuer sie zumal die Wunde zu breit zum naehen war. Ein lauter Schrei ging durch die Hoehle welcher an den Waenden als Echo wiederklang als sie ihre Wunde zubrannte. Die Fackel fiel zu Boden und sie schwer schnaufend daneben auf ihre Knie.
Mindestens eine viertel Stunde sass sie da, solange dauerte es bis der Schmerz langsam nachlies. Nur sie schob nun langsam die Schulter und Oberarmpanzer ueber, der neu aufkommende Schmerz versicherte ihr das Assamaril zuhause schoen etwas zu tun bekam. Sie durchsuchte die Kammer weiter bis sie endlich auf das sties was sie finden wollte – eine Karte der Umgebung.
Es wuerde mindestens einen Tag dauern bis sie den naechsten Hafen erreichte, dann noch einmal 3 Tage bis sie zuhause an La Cabeza anlanden wuerde – wenn das Wetter mitspielte. Aber es spielte keine Rolle wielang es dauern wuerde. Jetzt hier wuerde sie nichtsmehr davon abzuhalten das zu erreichen was sie wollte. Und was sie wollte war zurueck zu ihrer Frau zu kommen, zu ihrer Tochter und der wunderschoenen Insel die sie Heimat nannte.
Wie damals die Huette ihres Vaters verlies sie diese Hoehle ohne zurueck zu blicken, einen weiteren Ort des Schmerzes fuer immer hinter sich zu lassen.
Sie wurde auf dem Ruecken auf Stein abgelegt und wieder an den Seilen an Fuessen und Haenden strammgezogen. Als der Schamane wieder mit dem Dolch ankam bereitete sie sich schon gedanklich auf die vielen Stiche und Schnitte zu die er ihr zufuegen wuerde, doch es sollte heute nur eine Wunde entstehen. Die Klinge schob sich unter ihre Haut und begann in schneidenden Bewegungen weiter in ihr Fleisch und dann ihren Oberarm entlang. Offenbar war der taetowierte Dolch auf ihrem Oberarm das was der Schamane wollte. Die Schmerzen waren unertraeglich zumal der Schamane diese Aktion ohne Pause durchfuehrte. Nach ¾ der Schnittflaeche verlor sie das bewusstsein.
Sie wusste nicht wieviel Zeit vergangen war als sie wieder zu sich kam, aber der Schamane war nun allein, ihre Wunde war nur mit einem Tuch abgedeckt und schmerzte und blutete immernoch bestialisch. Sie versuchte ihre Arme zu befreien und sie hatte Glueck, offenbar schaetzen die beiden anderen Orks die sie vorher noch hielten als zu geschwaecht und verstoert ein so das sie ihre Fesseln eher schlampig befestigten. Sie schaute zum Schamanen, dieser war grad dabei ihre abgeschnittene Haut zu reinigen und spannen. Leise loeste sie ihre Fesseln und stieg noch immer voellig Nackt von dem Stein auf dem sie lag. Der Dolch an nem noch ihr Blut war nehm sie leise vom Tisch und schlich sich von hinten an den Schamanen an.
Sie nahm sich keine Zeit, sie wollte nach Hause und keine Zeit laenger hier bleiben als noetig. Den erschreckten Schamanen an der Schulter zu sich herumgedreht verschwand der Dolch auch gleich mit 4 schnellen festen Stoessen immer wieder in einem Gesicht ehe dieser zu Boden ging. Das war der Startschuss, das Adrenalin pumpte durch ihren Kreislauf und rasant machte sie sich auf die Hoehle nach ihrem Hab und Gut zu durchsuchen. Einer der Orks sass schlafend vor einem separat abgesperrten Teil des Hoehlenkomplexes, der Schlaf wurde durch mehrere schnelle harte Stiche in den Magen in alle Ewigkeit verlaengert. Hinter der Tuer war die Beutekammer und unter der Beute auch ihre Ruestung, ihr Schwert sowie die Tasche mit ihrem Gold und Assamarils Brief welchen sie von Zuhause mitgenommen hatte.
Sie nahm sich nur das Schwert, den Rest wuerde sie holen wenn alle Gefahren beseitigt waren. In der Haupthoehle erhellte ein Lagerfeuer die Mitte des Raumes, zwei Orks sassen darum herum. Ein schneller Sprint und ihr Falchion bohrte sich durch den Oberkoerper des einen, den anderen allerdings konnte sie nun nichtmehr ueberraschen.
Nackt und Blutverschmiert stand sie nun da vor dem Ork mit seiner Axt, eben so eine Axt wie Tooru sie sonst immer verwendete. Es war eine kurze Ausseinandersetzung, der Ork ging verletzt zu Boden, schrie und grunzte vor Schmerz. Da es offenbar nicht mehr Feinde gab lies sie ihn einfach an Ort und Stelle langsam an seinen Verletzungen erliegen. Ihre Waffe allerdings hatte eine Kerbe in der Klinge abbekommen als die Schneide der Axt mit ihrer das eine Mal zusammenprallte.
Sie machte sich auf zurueck in den Beuteraum und zog sich ihre Rueste an als sie beim Versuch die Schulterplatten anzulegen wieder auf ihre offene Wunde am Oberarm gewahr wurde. Schwindel trat ein nachdem das Adrenalin langsam auf ihrem Koerper weichte und sie wieder alles fuehlte. Sie hatte keine Zeit diese Wunde nun zu behandeln, aber die Blutung musste gestoppt werden. Sie schuettelte langsam dem Kopf als sie zur Fackel an der Wandhalterung griff. Es gab keine andere Moeglichkeit fuer sie zumal die Wunde zu breit zum naehen war. Ein lauter Schrei ging durch die Hoehle welcher an den Waenden als Echo wiederklang als sie ihre Wunde zubrannte. Die Fackel fiel zu Boden und sie schwer schnaufend daneben auf ihre Knie.
Mindestens eine viertel Stunde sass sie da, solange dauerte es bis der Schmerz langsam nachlies. Nur sie schob nun langsam die Schulter und Oberarmpanzer ueber, der neu aufkommende Schmerz versicherte ihr das Assamaril zuhause schoen etwas zu tun bekam. Sie durchsuchte die Kammer weiter bis sie endlich auf das sties was sie finden wollte – eine Karte der Umgebung.
Es wuerde mindestens einen Tag dauern bis sie den naechsten Hafen erreichte, dann noch einmal 3 Tage bis sie zuhause an La Cabeza anlanden wuerde – wenn das Wetter mitspielte. Aber es spielte keine Rolle wielang es dauern wuerde. Jetzt hier wuerde sie nichtsmehr davon abzuhalten das zu erreichen was sie wollte. Und was sie wollte war zurueck zu ihrer Frau zu kommen, zu ihrer Tochter und der wunderschoenen Insel die sie Heimat nannte.
Wie damals die Huette ihres Vaters verlies sie diese Hoehle ohne zurueck zu blicken, einen weiteren Ort des Schmerzes fuer immer hinter sich zu lassen.