Das große Krabbeln.. [Quest Adoran, Beteiligung erwünscht]

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Torjan Eichental
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Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30

Beitrag von Torjan Eichental »

Es war verrückt, wie schnell die Käfer die Stadt überfluteten. Während der eine Teil der flinken Tierchen sich dem Gegner entgegenstellte, machten sich die anderen über die Fundamente und Mauern der Häuser her.

Torjan tat sein bestes, um zu helfen, wohl wieder einmal unbemerkt, im Hintergrund ... was ihn an den Wahlaushang erinnerte.

Lange weilte er noch im Feldlager, in dem er sich eigentlich völlig wohl fühlen sollte, hatte er doch den Großteil seines Lebens in solchen verbracht. Jetzt aber stand er im Zwiespalt.

Er war müde, sehr müde nach der Schlacht und er hoffte auf ein Morgen, wo er sich mit Malena besprechen konnte. So kehrte er zurück in die noch intakten Mauern des Hospitals, um noch eine Nacht in seinem bequemen Lehnstuhl verbringen zu können.
Zuletzt geändert von Torjan Eichental am Samstag 31. Mai 2014, 01:38, insgesamt 3-mal geändert.
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Chrom Felsschlaeger
Beiträge: 1643
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 04:40

Beitrag von Chrom Felsschlaeger »

Fräulein Nyome v. Belf war eigens nach Nilzadan gereist um die Kaluren um Rat und Hilfe zu bitten da ihre Stadt Adoran von einer schlimmen Käferplage befallen sein. Da sie wusste das die Kaluren große Käfer als reit und Nutztiere hielten, dachte sie sich das sie in dieser Angelegenheit vielleicht an ehesten helfen konnten.
Schon spät am Abend saß man in Nilzadan beisammen und besprach alles und Chrom Felsschläger sagte Hilfe zu.
Am vereinbarten Tag zog eine Abordnung der Garde und einiger freiwilliger unter der Führung von Chrom Felsschäger voll gerüstet und bewaffnet nach Adoran.
Dort angekommen wurden sie von Nyome v. Belfa empfangen und in die örtlichen Gegebenheiten eingeführt. Schnell wurde klar, dass man es hier mit etwas völlig unbekanntem zu tun hatte und dass diese Käfer so gar nichts mit den Kalurischen Steinbeißern gemein hatten, wenngleich sie ihnen in Form und Aussehen glichen.
Der erste Bodenaufbruch war mit Wasser geflutet, was die Käferplage scheinbar eindämmte, aber das war, wie man schnell feststellen musste nicht von langer Dauer.
Die Biester hatten das Wasser umgraben und als der Boden erbebte und erzitterte brachen sie in Scharen an anderen Stellen nur umso zahlreicher hervor und attackierten alles was ihnen in die Quere kam.
Zusammen mit Einheiten des Regimentes und zahlreicher Freiwilligen Kämpfern schaffte man es dann doch die Käfermassen zurück zu drängen. Dennoch gelang es nicht ihr Zerstörungswerk an den Gebäuden, Anlagen und Straßen zu verhindern. Große Teile der Stadt waren untergraben, bereits eingestürzt oder akut einsturzgefährdet.
Es bleib allen nichts anderes übrig als den gesamten Bereich weiträumig abzusperren.
Viele Einwohner wurden an diesem tage obdachlos und verloren praktisch all ihr Hab und Gut.
Zum Glück waren, dank des beherzten Eingriffs aller Kämpfer aber nur sehr wenige Opfer zu beklagen, meist handelte es sich nur um Biss und Kratzwunden, wieder andere wurden durch herunter stürzende Trümmer verletzt.
Später kam der Befehl sich zurückzuziehen, etwas außerhalb der Stadt wurde ein Notlager aufgebaut damit die Obdachlos gewordenen eine Unterkunft fanden und die verletzten versorgt werden konnten.
Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Samstag 31. Mai 2014, 12:16, insgesamt 2-mal geändert.
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Liliana van Drachenfels
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Vom König selbst kam der Befehl. Die Stadt sollte geräumt werden, ein Notlazarett beim Nordtor aufgebaut werden. Liliana besprach sich mit dem Oberst, der sie an Helisande verwies. Mit ihr ging sie dann dorthin und befanden daß neben dem bunten Kesel genug Platz wäre.

Liliana und viele Helfer brachten das allernotwendigste aus dem Hospital dorthin. Torjan grummelte vor sich hin. wollte gar einen Plan erstellen.. irgendwie hatte er nicht begriffen daß es schnell gehen mußte und so ließ Lili ihn bei seinen Grübeleien und organisierte alles was für das Lazarett benötigt wurde. Stoffbahnen für die Zelte, Genügend Lebensmittel für alle die dort einen Unterschlupf finden würden. Kersti fand sich beim Notlazarett ein und begann fleißig zu kochen. Lili dankte ihr mit einem Lächeln und wuselte weiter.
Tränke, Verbandsmaterial, Tinkturen und Salben wurden aus dem Hospital herbei geschafft. Betten und Tische wurden aufgestellt. In kürzester Zeit war das Notlazarett einsatzfähig.
Zum Glück hatte es bisher kaum und nur leicht Verletzte gegeben. Doch Lili war auf der Hut, sie wollte alles tuen um den Ausbruch einer Epidemie zu verhindern und so bekam jeder ob er nun wollte oder nicht einen Trank der vor Krankheiten schützte. Spät abends gestattete sie sich dann total erschöpft zum Haus von Hailey zu reiten um dort für ein paar Stunden tief und fest zu schlafen, bevor sie zu Lazarett und Hospital zurück kehrte.
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Hrorin
Beiträge: 2172
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Hrorin »

"Erkennen die Kaluren diese Käfer? Was wissen die Kaluren über diese Käfer?" - immer wieder hatte er diese und ähnliche Fragen noch im Kampfesgetümmel gehört.

Tatsächlich hatte Hrorin einen solchen Käfer schon in Nilzadan gesehen und tatsächlich hatte er dem hohen Rat der Khaz Aduir selbst noch eine Empfehlung vorgelegt den Käfer und die ganze Sache weiter zu untersuchen. Er selbst hatte schon in Adoran um Erlaubnis einer Untersuchung gebeten, aber sein Bote wurde damals vom Rat der Stadt Adoran abgewiesen.

Auch in Nilzadan hatte scheinbar niemand seine Runentafel, die er an der Anschlagtafel des Rates ausgelegt hatte, ernst genommen. Nun hatten sie den Salat. Und Hrorin fragte sich warum man nicht früher auf ihn gehört hatte.

Aber nun waren die Leute scheinbar endlich einmal wachgerüttelt. Selbst der hohe Priester Ingosch war auf einmal im Kampf anwesend gewesen - Hrorin hatte es im Ringen um die Stadt kaum bemerkt, so sehr war er damit beschäftigt die Käferhorden ins Visier seiner Armbrust zu nehmen.
Und Ingosch brach dann auch zur Bücherei Nilzadans auf. "Endlich", dachte sich Hrorin fast. Denn er selbst hatte nicht mehr beitragen können. Er hoffte Chrom würde die Nachricht an die Langbeiner weitergeben, dass man in Nilzadan einen dieser Käfer studieren könne. Vielleicht würden die Magii und Gelehrten Adorans ja mehr herausfinden können als der einfache Bhir Dar Graufels.
Noch nach der Schlacht hatte Hrorin den verdutzten Chrom noch einmal daran erinnert.

Gerade jetzt, da Adoran Sperrgebiet geworden war, würde es vielleicht nutzen nach Schwachstellen und Empfindlichkeiten hin bei den Käfern zu suchen - in Nilzadan konnten geübte Leute ja mit Leichtigkeit einen dieser Käfer einfangen. Hrorin würde ihnen die Stelle zeigen.

Ansonsten blieb ihm nichts übrig als nach der Zerstörung den hilfesuchenden Bewohnern der Stadt einige Hilfe zu leisten ( das Wort machte die Runde: http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=73398 ) .

Auch als Kopf der Handelsgilde sicherte er Unterstützung zu, sollten die Khaz Aduir irgendwie helfen können.
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Helisande von Alsted
Beiträge: 4067
Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42

Beitrag von Helisande von Alsted »

Die Ablösung kam nun, nach gefühlten Ewigkeiten wurden sie und Gardistin Nojah abgelöst. Sie war erschöpft und mutmaßte dass es der Gardistin ähnlich erging. Den Heimweg nach Berchgard trat die Korporal nicht mehr an, ihre Beine trugen sie noch bis in den Bunten Kessel. Kaum die Rüstung abgelegt schlief sie auch schon auf einem der Notlager dort ein.

Die Anstrengung des Tages forderten ihren Tribut von ihr. Die Käferbisse juckten und brannten, doch noch schlimmer brannte der Verlust der Stadt. Auch wenn bisher wohl nur die Innenstadt nicht mehr zu retten war, sie ging nicht davon aus dass es erstmal noch schlimmer werden würde. Immer das beste Hoffen und das Schlimmste befürchten.
Was sie bei all dem Leid und Elend durch die Evakurierung und Schließung der Stadt auch erfahren hatte war große Tapferkeit und wahres Mitgefühl.

Tapfer hatten sich die Zivilisten in den Kampf gegen die Käferhorden geworfen, tapfer hatten sie stand gehalten auch wenn es aussichtslos erschien, tapfer und besonnen hatten die Bürger ihre Häuser geräumt und tapfer hatte der König mitgestritten und eine mutige Entscheidung getroffen. Mitgefühl zeigten die Kaluren mit ihren Gaben und auch die Elfen, allen voran Glin. Nicht nur das jene Völker mit ihnen in der Reihe gestanden hatten und erst wichen als der Befehl zur Evakuierung kam. Die Edle van Drachenfels errichtete mit den Leuten vom Lehrhospital das Notlazarett. Leetha richtete die Rüstungen der Kämpfer wieder her und so ging es weiter. Jeder bot Hilfe an und packte zu.

Ein Segen einem solchen Volk zu dienen.
In der Not erwies sich nun dass der Grundinstinkt der Menschen doch Mitgefühl und nicht Missgunst war.
Die Soldatin schlief in diesem Wissen friedlich und tief bis der Duft von Mocca sie wieder dazu brachte die Augen aufzuschlagen.
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Liliana van Drachenfels
Beiträge: 723
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Nach einigen Stunden erholsamen Schlafes machte sie sich früh am Morgen auf zum Lazarett. Sie fürchtete den Ausbruch einer Epidemie, wenn so viele Menschen auf so engen Raum bei einander waren. So mischte sie eine gute Ration ihres Kräuterelixieres und brachte diese unter die Leute, alle Anwesenden bekamen eine kleine Flasche des intensiv nach Kräuterlikör duftenden Trankes der einen Tag lang vor Krankheiten schützte. Lili achtete darauf daß jeder auch den Trank zu sich nahm und nicht irgendwo entsorgte.

2 Pferde machten ihr Sorge. Auch wenn die Tierkunde nicht gerade ihre Stärke war, so erkannte sie doch den typischen rasselnden Atem der Tiere. So bekamen diese auch eine großzügig bemessene Ration ihres Kräuterelixieres, in der Hoffnung daß es auch bei Pferden wirken würde. Da nicht immer immer ein Heiler anwesend sein konnte, mischte sie gleich ein ganzes Faß jenes Trankes, von dem so etliche Quacksalber behaupten daß es alle Krankheilten heilen würde. Lili wußte natürlcih daß dem nicht so war, aber immerhin würde es die Wirkung der Krankheit für eine gewisse Zeit aufhalten. Weiterhin brachte sie noch einen dringenden Vermerk an, daß Kranke sich nicht auf diesen Trank verlassen sollten, sondern unbedingt einen Heiler aufsuchen sollten. Das Faß wurde dann im Behandlungszelt für alle zugänglich aufgestellt.
Zuletzt geändert von Liliana van Drachenfels am Samstag 31. Mai 2014, 19:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Liliana van Drachenfels
Beiträge: 723
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Als nächstes ließ sie Material herbeischaffen für die von Nyome in Auftrag gegebenen weiteren Zelte. Holz und Stoffbahnen wurden auf die andere Strassenseite geschafft. Anschließend wandte sie sich gen Kronwalden um dort bei hailey ein wenig auszuruhen. Weit kam sie allerdings nicht denn zwei vermummte Gestalten näherten sich ihr. Erst wollte sie scheu zurückweichen. doch dann kam ihr der Gedanke daß sie sich vieleicht einfach nur vor Ansteckung schützen wollten und so sprach sie die beiden freundlcih an. Sie wurde von dem einen in ein Gespräch verwickelt, der andere ging ein Stück weiter, tat so als würde er alles begutachten. Gerade als Lili nun doch wieder Verdacht schöpfte, kam er von hinten auf sie zu und schlug sie wortlos nieder. Dann schleppte man sie fort.. nur noch ihr Stab lag dort. Kersti würde ihn wohl erkennen und sich denken können daß der Heilerin etwas zugestoßen war. Auf einem Stein gleich neben dem Stab würden sich wohl bei genauerem Hinsehen auch Blutspuren finden.. die Heilerin war verschollen..
Zuletzt geändert von Liliana van Drachenfels am Samstag 31. Mai 2014, 22:48, insgesamt 1-mal geändert.
Kersti

Beitrag von Kersti »

Kersti kam grade von dem See wo sie sich von dem ganzen Trubel im Lager erholt hatte als sie Lilianas Stab im Gras vor sich nahe des Weges entdeckte. Es war jener Stab den sie und Assamaril ihr vor langer Zeit geschenkt hatten. Sie blickte sich zunächst in näherer Umgebung um und rief nach Liliana, doch ihr Ruf blieb ungehört. Sie ging wie in Trance zum Lager zurück und informierte Sir Thelor von ihrem Fund. Das Regiment wies sie an im Lager zu bleiben. So konnte sie logisch gedacht auch nichts anderes tun. Doch in ihr brodelten die Gefühle, Erinnerungen und eindrücke nur hoch obwohl sie nach außen hin ruhig zu wirken versuchte was ihr nur schwerlich gelang. Sie konnte nur wenig schlafen, tat das unter dem Tisch im Küchenzelt. Was wohl die nächste Zeit bringen mag...
Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

...wieder an der Oberfläche...


Sie waren ein gutes Stück vom Wasser zurück gespült worden, als sie es endlich geschafft hatten, die nieder gerissenen Steine zu tilgen. Aber das hatte sie nicht aufhalten können und endlich waren sie am Ziel!
Es gab seitens der Bewohner starke Gegenwehr und so standen sie tatsächlich weiterhin zwischen ihnen und den Leckereien, die doch jetzt schon zum Greifen nahe waren!

Doch dann geschah irgendwas, etwas dass er nicht mitbekam und dass er auch nicht verstand. Auf einmal war der Weg frei. Nirgends erwartete sie mehr eine Schuhsohle, endlich kam auch er an die Köstlichkeit.
Gierig und seit Tagen hungrig machte er sich über die Fundamente und Steine her, das geschmackliche Allerlei, was sich ihnen bot war noch viel besser, als es zuvor nur gerochen hatte!

Immer wieder fielen Steine und Ziegel vom Himmel, ab und an erschlug es einen seiner Nachbarn und doch.. hatte er jedes Mal Glück und schlemmte sich durch das wunderbare Geröll.


… in der folgenden Nacht...


Sie war umgezogen, nun musste sie nicht einmal mehr durch die Stadt gehen um an ihre Arbeitsstelle zu kommen.
Dennoch war sie unruhig, immer wieder schweifte ihr Blick zu den stolzen Gardisten.
Ihre kleine Mauer. .. vor der Gefahr.
In dieser Nacht hatte sie keine Schicht und dennoch fand sie keine Ruhe in ihrem Bett.
Zweimal hallte lautes Krachen durch die Nacht und hielt ihre Gedanken auf Trab.
Welches Gebäude hatte nun nachgegeben?
War noch etwas zu retten?
Wann würden sie endlich aufgeben?
Völlig erschöpft fiel sie irgendwann im Schwall ihrer Gedanken in den Schlaf, ohne zu wissen, das in der heutigen Nacht die Dächer des Badehauses, ebenso wie des Theaters den Boden berührten.
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Keylon von Salberg
Beiträge: 1801
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Keylon von Salberg »

Es krachte als erneut einige Steine sich lösten und in den Abgrund, dem Loch fielen.
Was immer sie auch versucht hatten, bisher hatte es nicht wirklich gefruchtet.
Selbst als sie die Stelle geflutet hatten, gab es ihnen nur eine kleine Verschnaufpause.
Irgendwie hatte auch nicht wirklich jemand geglaubt das diese ... Invasion damit beendet hätte werden können.
Keylon hatte an dem Abend vorgeschlagen das man einen Kaluren samt eines Steinbeissers holen sollte, und hatte von dem Oberst den Befehl bekommen sich genau darum zu kümmern.
Doch wie es das Schicksal so wollte...
Immer wenn man einen Kaluren brauchte, war keiner zu finden.
Keylon fluchte, trieb sein Pferd weiter an und durchforstete die Gegend.
Nilzadan... die Wachen verstanden ihn nicht und forderten von ihm das er gehen sollte, anscheinend war wirklich kein Kalure an diesem Abend auf zu treiben.
Doch er wollte seinen Oberst auch nicht entäuschen, außerdem hoffte er ehrlich das diese Idee vielleicht helfen konnte. Schließlich sahen diese kleinen gefräßigen Mistkäfer aus wie die Steinbeisser der Kaluren. Gut ... nur in Klein. Aber ihr Geschmack war jedenfalls der Selbe.

Entäuscht begab er sich zurück nach Adoran, wo er im Eingangsbereich einen dieser Steinbeisser angebunden vorfand.
Schnell fasste er einen Plan, und obwohl er gehörigen Respekt vor diesen Tieren hatte, begann er sein Rucksack mit einem Haufen Steinen zu füllen.
Dem Vieh nicht zu nahe kommend, warf er ihm einen dieser Steine hin und sah erleichtert wie jenes diesen Stein genüsslich zu fressen begann.
Mit einem Dolch durchtrennte er den Strick der dies Tier an den Pferdepfosten band, und Steinchen für Steinchen dem Steinbeisser vorwerfend, lockte er diesen zu dem Loch vor.

Sein Pech war es nun gewesen das er wohl doch zu lange gebraucht hatte, denn als er jetzt
ankam war das Loch bereits geflutet, und kein Käfer mehr zu sehen.
So nahm er entäuscht den Befehl an den Steinbeisser wieder zurück zu bringen, was er dann auch tat.

Die Hoffnung indes das das Wasser die Käfer für immer fernhalten würde, erfüllte sich leider nicht.
Sie kamen wieder.
Sie kamen wieder und wieder ... und gierig und gefrässig machten sie sich daran Adoran weiter von all dem Stein zu befreien.
Ganze Strassen wurden zerstört, Häuser fielen ein und als man sah das immer mehr Menschen in Adoran bedroht waren, ordnete man die Evakuierung an.
Temora allein würde wissen wie es weitergehen würde.
Einer Tatsache jedoch war er sich sicher.
Sie würden nicht einfach so aufgeben.
Die Hoffnung würde sie weiter leiten, und er war sich sicher das man irgendwann....
natürlich am besten bald, gemeinsam mit den Kaluren und den Elfen eine Lösung für diese
Plage finden würde. Und dann ....
Dann würden sie diese hinschicken wo auch immer sie herkamen.
Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

...in der schützenden Dunkelheit...


Unermüdlich fraß er sich mit seinen Brüdern weiter durch dieses ganz wunderbare und absolut köstliche Gestein.
Es begegnete ihnen kaum noch welche von den erschreckenden Zweibeinern, die es zu Beginn so hart verteidigt hatten. Nur hier und da hörte man, das schreckliche Geräusch, das verkündete, dass mal wieder ein kleiner Panzer seinen Geist aufgab und damit eine Nase weniger sich an den Steinen labte.
Ab und an war es ein Ziegel der überraschen vom Dach fiel, eine Mauer die untergraben war und nachgab und die unvorsichtigen hungrigen Mäuler unter sich begrub.
Nicht selten war es auch ein Streit, der über den besten Stein im ganzen Gebäude ausbrach, weiterhin war er vorsichtig und hielt sich am Rand, er hatte nicht vor all zu schnell aufzugeben, da waren noch so viele Leckereien, die er kosten musste!


...am anderen Ende der Stadt...


Vollends übermüdet hatte sie den Tag begonnen.
Tiefe Schatten langen unter ihren Augen und sprachen Bände davon, wie wenig Schlaf sie die letzte Nacht bekommen hatte.
Der Tag im Lager verlief ruhig, sie hielt sich zumeist im Hintergrund und beobachtete das Kommen und Gehen.
Im Lager gab es am Abend von einer Elfe einen Vortrag über Abenteurer und ihre Ausrüstung, sie hatte allerdings keine Zeit sich diesen anzuhören, ihr Dienst rief.
Zu gerne wäre sie sitzen geblieben und hätte die Ablenkung genossen, aber ihre Pflicht besagte etwas anderes.
Und so schaffte sie sich in den kleinen Raum unter Tage, wo sie schon erwartet wurde.
Zunächst verlief der Dienst ruhig, dann drangen immer wieder hoffnungsvolle Gerüchte an ihr Ohr. Es besagte, dass es Steine gab, welche von den Käfern verabscheut wurden.
Auch untereinander sollten sie sich nicht immer einig sein.
Während sie mit einem Lächeln über diesen Hoffnungsschimmer nachdachte, hörte sie selbst hier unten wie es in dieser Nacht erneut mehrmals rumpelnd polterte.
Mit einem ängstlichen Blick zur Treppe, verbrachte sie den Rest der Nacht im Dienst und harrte der Dinge, die sie wohl oben am Ende erwarten würden.


...währenddessen in der leeren Stadt...


Mehrere kleine Erschütterungen hallten durch die leeren Gassen Adorans.
Dieses Mal war das Glaubenshaus in sich zusammen gebrochen und auch das Nachbarhaus vom Lehrhospital hatte den Rest der hungrigen Käfer im Inneren begraben.
Dennoch sprengte eine grünliche Meute durch die Gassen auf der Suche nach neuen Opfern, als es bereits wieder dämmerte, hatte sich der Staub von den fallenden Gebäuden gelegt.
Die Sonnenstrahlen gaben zwei weitere Ruinen preis...
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Helisande von Alsted
Beiträge: 4067
Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42

Beitrag von Helisande von Alsted »

Mocca, Kaffee... egal was, nur viel davon!
Schnaufend quälte sie sich diesmal vom Behelfslager im Gemeinschaftsraum des Bunten Kessels in die Höhe. Die Korporale hatten eine stillschweigende Übereinkunft getroffen, dass dort immer einer von ihnen zu finden sein würde. Somit verzichtete sie auf ihr Bett in Berchgard und hatte vor Ort die Nacht verbracht. Der Geschmack des Zwergenbieres fühlte sich nun auf ihrer Zunge an als hätte dort hiemlich eine Gans hingekackt. Im Waschraum schrubbte sie sich also die Zähen mit der Kräuterpaste, die der Heiler so fabrizierte und spülte mit starkem Kaffee nach.
Die Gedanken klärten sich.
Chrom aus der Sippe der Felsschläger war am Abend zu vor ins Lager gekommen, just als die Elfendame Glin ihren ungewöhnlichen Vortrag über Rüstungen, Waffen und dergleichen hielt. Die Korporal hatte im Grunde die Gunst der Stunde nutzen wollen um von dem weisen Volk zu lernen, als der kalurische Diplomat ihre Aufmerksamkeit band. Da die Vogtin nicht greifbar war und der Edle van Nordwind gewisse Rabenproblematiken zu erörtern hatte, übernahm sie es Chrom zu verköstigen und sich mit ihm zu besprechen. Die Waldelfen Shala gesellte sich noch hinzu und sah es der Rosthaarigen nach, dass sie ständig über den elfischen Namen stolperte.
Fakt war, dass sich die Käfer von Steinen ernährten und einige besonders mochten. Andere wiederum absolut verabscheuten. Granit war wohl sehr gefragt unter den Käfern, dafür kämpften sie wohl auch gegeneinander, Lydith mochten sie auch. Eine wahrliche Abneigung hatten sie gegen Skarsteine (oder so ähnlich) und gegen andere, deren Name ihr nicht mehr einfiel. Die Runde im Verpflegungszelt wuchs ständig an, die Vogin, der Edle, Herr Torjan und noch mehr Elfen gesellten sich hinzu und schon bald schwirrte die Luft vor Ideen, Anmerkungen und Auffassungen.
Zu gern hätte sie noch ein wenig ihren Senf und ihre Sicht hinzugegeben, jedoch näherte sich der Zeitpunkt der Wachablösung an der Brücke und sie musste sich auf den Weg machen.
Es gab immer mehr Lösungen als Probleme. Der erste Schritt war sicher, dass alle zusammen arbeiteten und später auch einheitlich agieren würden.
Vielleicht stärkt diese Krise doch mehr als sie schwächt?
Die Zeit würde es zeigen.
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Chrom Felsschlaeger
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 04:40

Beitrag von Chrom Felsschlaeger »

Der Zwerg bekam überraschend Besuch in seinem haus in der Frostklamm.
Während Chrom entspannt in seinem weichen Ohrensessel vor dem wärmenden Kamin saß klopfte es just an der Türe.
Die Türe wurde geöffnet und davor stand die Vogtin von Adoran, Fräulein Nyome v. Belfa.
Sie wurde gebeten doch einzutreten und Chrom bot ihre auch einen Platz an, so gehörte es sich numal. Doch die Vogtin meinte nur dass sie sich gar nicht lange aufhalten wolle und fragte wie viele verschiedene Steinsorten es gäbe.
Chrom kniff die Augen etwas zusammen, weil der zuerst den Sinn der Frage nicht verstanden hatte, zählte dann aber die Steinsorten auf die ihm auf Anhieb einfielen.
Da war Marmor, Granit, Cirmstein, Sandstein, Lyditstein und Basalt. Der Zwerg war sich aber unsicher ob er nicht doch eine Steinsorte vergessen hatte und bat Fräulein Nyome kurzerhand ihn nach draußen zu begleiten. Dort hatte Chrom ein kleines Steinlager angelegt und dort wollte er sicherheitshalber nachschauen.
Am Lager angekommen sortierte der Zwerg sieben verschiedene Steinsorten aus und wie er vermutete, hatte er doch glatt den Skarnstein in seiner Aufzählung vergessen.
Als die Steine nu so dalagen fragte die Vogtin ob sie von jeder Steinsorte eine kleine Menge mitnehmen dürfe, sie wolle austesten ob es Vorlieben und Abneigungen im Geschmack bei den Käfern gäbe. Sie wollte also herausfinden welchen Stein die Käfer bevorzugten und welchen sie verschmähen oder möglicherweise sogar abstoßen würde. Nach einem kleinen abschließenden Plausch, verabschiedete sich die Vogtin und versprach schnellst Nachricht zu geben falls es Neuigkeiten gäbe.
Am Späten Nachmittag erreichte Chrom dann die Nachricht dass das Experiment mit den Steinen erste Ergebnisse erbracht hätte.
Gegen Abend als Chrom mit seinem Tagwerk fertig war machte er sich auf den Weg zu Notlager nach Adoran, aber nicht ohne noch ein volles Fass mit Pökelfleisch mitzunehmen, dieses Band er sich wie einen Rucksack auf den Rücken zu zog los.
Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Montag 2. Juni 2014, 16:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Warum Fantasie besser ist als Wissen? Von Wissen gibt es nur eine begrenzte Menge.
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Gast

Beitrag von Gast »

Von allen Seiten Gerede, der Geruch von Essen und schwitzenden Menschen, eigentlich immer irgendetwas zu tun und viele neugierige Blicke und Fragen.. Ganz anders, als in Ered Luin war es die ersten Tage hier gewesen, doch er hatte es, auch wenn Leetha dies wohl als reine Provokation und einen Scherz gehalten hat, ernst gemeint und blieb fernab von seinen Geschwistern und dem Nebelwald. Wollte den Menschen zumindest etwas den Gedanken nehmen, dass die Elfen sich für etwas Besseres, Wichtigeres hielten.. Und immerhin. Die Fragen und Blicke wurden weniger und man schien sich daran zu gewöhnen, dass Ivor rund um die Uhr da saß und möglichst versuchte, sich anzupassen. Auch, wenn er das Essen doch aus Gewohnheit des Öfteren ablehnte und auch nicht so tat, als würde er schlafen.. Der Bote schließlich, der ihm mitteilte, dass die Elfen planten, am 2. des Mondlaufes zur Unterstützung zu kommen stimmte ihn fröhlich und so beschloss er, auch mindestens bis dahin noch zu bleiben...
Gast

Beitrag von Gast »

Eine Weile hatten Kersti und er einfach nur am Feuer gesessen und etwas geredet, doch dann nahm das Gespräch eine erschreckende Wende und man kam auf das plötzliche Verschwinden Lilianas zu sprechen. Die rothaarige Heilerin machte sich große Sorgen und wollte schon selber nach der Edlen suchen, doch hielt Ivor sie zurück und behauptete, er würde sie suchen. Natürlich war das erst einmal nur, um die junge Menschenfrau zu beruhigen, doch man musste zu seinem Wort stehen und das wusste der Elfenkrieger. Also fuhr er die Schiene weiter und versicherte Kersti, dass er erst zurückkommen würde, wenn er eine Spur hatte.
So zog er schon kurz darauf gen Westen zum Wald neben dem alten Adoran. Dort, so hatte kersti gesagt, hätte sie den Stab der Edlen gefunden, also war das auch der Startpunkt. Schon früh fand er die beschriebene Stelle, war er doch nun oft genug in diesen Wäldern gewesen und kannte sich durchaus sehr gut aus. Aufmerksam suchte er also nach Spuren auf dem Boden, an den Bäumen und konzentrierte sich dabei auf seine Umgebung, um festzustellen, wenn sich etwas nähert. Immer mehr konzentrierte er sich auf das Finden von Spuren und legte all seine Sinne in dieses Vorhaben. Kräftezehrend, ja. Vor allem, nachdem der sonst recht gut geschützte Körper tagelang von nicht optimalen Hygieneverhältnissen umgeben war. Er würde danach dringend meditieren müssen, aber erst einmal galt es, ein Versprechen einzulösen. Bis in die tiefe Nacht suchte er nach irgendetwas, was auf das Verschwinden Lilianas oder zumindest ihre Existenz hindeutete. Das Lager war ihm dabei für einen Moment egal. Genug andere passten schon auf jenes auf. Er würde sich also deshalb keine Sorgen machen müssen, aber mit jedem Windzug und jedem Regenschauer würden die Spuren immer weiter verblassen. Wohl kontrollierte Eile stieg in ihm auf.
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