Neues Bier braucht der Berg
- Chrom Felsschlaeger
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Neues Bier braucht der Berg
Chrom saß schon seit Tagen und brütete über eine Idee für eine neue Biersorte.
Das neue Bier sollte mehr sättigen als zu Kopfe steigen. Dabei kam ihm auf Anhieb “Brot“ in den Sinn, vielleicht leise sich daraus ja eine Maische herstellen, aus der dann ein wohlschmeckendes und zudem noch sättigendes Bier gebraut werden kann. Dabei könnte man eventuell dunkles oder helles Brot verwenden, je nach Geschmack und Bierfarbe.
Chrom machte sich Notizen wie er sich die Herstellung so vorstellt und würde dann mit diesem Rezept erstmal zu Ingosch und anschließend zu Hrorin gehen, diese hatten mehr Erfahrung im Brauen als er und daher war ihm ihre Meinung wichtig.
[url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://www.fotos-hochladen.net/uploads/220pxbrauerjbrpimdqwn.jpg[/img][/url]
Das neue Bier sollte mehr sättigen als zu Kopfe steigen. Dabei kam ihm auf Anhieb “Brot“ in den Sinn, vielleicht leise sich daraus ja eine Maische herstellen, aus der dann ein wohlschmeckendes und zudem noch sättigendes Bier gebraut werden kann. Dabei könnte man eventuell dunkles oder helles Brot verwenden, je nach Geschmack und Bierfarbe.
Chrom machte sich Notizen wie er sich die Herstellung so vorstellt und würde dann mit diesem Rezept erstmal zu Ingosch und anschließend zu Hrorin gehen, diese hatten mehr Erfahrung im Brauen als er und daher war ihm ihre Meinung wichtig.
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Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Dienstag 13. Mai 2014, 09:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Warum Fantasie besser ist als Wissen? Von Wissen gibt es nur eine begrenzte Menge.
(A. Einstein)
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- Hrorin
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"Brot, was? Wie bei den Langbeinern meinst du?", sinnierte Hrorin kurz als ihm der Khem Aer seine Idee vortrug.
"Hrm mrâ, die idee ist gar nicht so abwegig vielleicht. Als ich klein war gab uns kleinen Graufelszwerglingen Onkel Bumdur immer so einen Trunk, den er für uns gemacht hatte. Das war auch irgendwas mit Brot, glaub ich. Das war kein echtes Bier, aber vielleicht kann man damit was anfangen. Bestimmt hat er sein Rezept noch irgendwo in seinen Truhen in der Klamm!"
Er strich sich durch den mittlerweile langen Bart, den er erst kürzlich wieder von einigen lästigen Farbtupfern befreit hatte. Was mussten ihm die Schneider auch diese ganzen Farbtöpfe in die Hand drücken und dann auch noch mit einem Wasserlappen drohen - aber das war jetzt wirklich eine andere Geschichte und Hrorin hatte keine Zeit sich mit solchen Fiesemattenten aus der Vergangenheit zu vergeuden, als er da mit Chrom wieder einmal im Gildenhaus saß und diese ganzen wichtigen Dinge besprach.
"Ich sag dir was.", begann der junge Langbart von Neuem.
"Wir haben da noch einige leere Braufässer im Keller des Gildenhauses. Lass uns da mal ein wenig die Rezepte versuchen und probieren was wir so aus Onkel Bumdurs altem Rezept so machen können. Vielleicht haben Degro, Maz und vor allem unser oberster Bierbrauer, der ehrenwerte Ingosch aus der Sippe der Felshammer, auch ähnliche Rezepte aus ihren Familien überliefert und können dir mit ihrer Erfahrung als Braumeister weiterhelfen! Oder vielleicht findet sich auch noch was in der großen Bibliothek in Nilzadan. Onkel Bumdur ist jetzt absolut nicht der beste Brauer. Wenn selbst er sowas brauen kann dann weiß nur Cirmias was ein rechter Braumeister damit zu tun vermag!"
Und so wurden gleich einige Kurzbärte an die anderen Zwergenbraumeister gesandt.
"Hrm mrâ, die idee ist gar nicht so abwegig vielleicht. Als ich klein war gab uns kleinen Graufelszwerglingen Onkel Bumdur immer so einen Trunk, den er für uns gemacht hatte. Das war auch irgendwas mit Brot, glaub ich. Das war kein echtes Bier, aber vielleicht kann man damit was anfangen. Bestimmt hat er sein Rezept noch irgendwo in seinen Truhen in der Klamm!"
Er strich sich durch den mittlerweile langen Bart, den er erst kürzlich wieder von einigen lästigen Farbtupfern befreit hatte. Was mussten ihm die Schneider auch diese ganzen Farbtöpfe in die Hand drücken und dann auch noch mit einem Wasserlappen drohen - aber das war jetzt wirklich eine andere Geschichte und Hrorin hatte keine Zeit sich mit solchen Fiesemattenten aus der Vergangenheit zu vergeuden, als er da mit Chrom wieder einmal im Gildenhaus saß und diese ganzen wichtigen Dinge besprach.
"Ich sag dir was.", begann der junge Langbart von Neuem.
"Wir haben da noch einige leere Braufässer im Keller des Gildenhauses. Lass uns da mal ein wenig die Rezepte versuchen und probieren was wir so aus Onkel Bumdurs altem Rezept so machen können. Vielleicht haben Degro, Maz und vor allem unser oberster Bierbrauer, der ehrenwerte Ingosch aus der Sippe der Felshammer, auch ähnliche Rezepte aus ihren Familien überliefert und können dir mit ihrer Erfahrung als Braumeister weiterhelfen! Oder vielleicht findet sich auch noch was in der großen Bibliothek in Nilzadan. Onkel Bumdur ist jetzt absolut nicht der beste Brauer. Wenn selbst er sowas brauen kann dann weiß nur Cirmias was ein rechter Braumeister damit zu tun vermag!"
Und so wurden gleich einige Kurzbärte an die anderen Zwergenbraumeister gesandt.
- Chrom Felsschlaeger
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Chrom erwiderte auf Hrorins Erzählung.
„Ja dem Ingosch hab ich meine Idee auch schon gezeigt und der wird uns auch sicher mit seiner Erfahrung helfen“. Chrom schaute skeptisch als Hrorien von irgendwelchen alten Rezepten seines Onkels sprach.
„Ich weiß nichts von solchen alten irgendwo verschollenen Bierrezepten, und eigentlich möchte ich auch lieber meine Rezeptidee ausprobieren die ich mir überlegte habe. Prinzipiell müsste das funktionieren. Doch bevor wir anfangen uns da irgendwas zusammen zu panschen möchte ich erst Ingoschs Meinung dazu hören“.
„Ja dem Ingosch hab ich meine Idee auch schon gezeigt und der wird uns auch sicher mit seiner Erfahrung helfen“. Chrom schaute skeptisch als Hrorien von irgendwelchen alten Rezepten seines Onkels sprach.
„Ich weiß nichts von solchen alten irgendwo verschollenen Bierrezepten, und eigentlich möchte ich auch lieber meine Rezeptidee ausprobieren die ich mir überlegte habe. Prinzipiell müsste das funktionieren. Doch bevor wir anfangen uns da irgendwas zusammen zu panschen möchte ich erst Ingoschs Meinung dazu hören“.
Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Mittwoch 14. Mai 2014, 07:51, insgesamt 1-mal geändert.
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(A. Einstein)
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- Hrorin
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"Noh, was heißt da verschollen?", entgegnet er schon fast patzig. "Das hat er für uns Zwerglinge gemacht wenn wir im Sommer zu Besuch waren! Richtiges Zwergenbier durften wir damals ja noch nicht trinken, dafür waren wir noch zu jung. Das is ein altes Familienrezept nd ich kenn andere Familien, die ähnliches gebraut haben. Frag mal bei den Raufelsen oder bei Oma Blaufels."
Noch immer ein wenig gereizt nimmt der Langbart einen Zug an seiner Pfeife. Als er ein paar kleine Rauchwölkchen auspafft kehrt wieder etwas Ruhe in sein Gesicht zurück.
"Was ich sage ist, dass du die Rezepte nutzen und vergleichen kannst. Bei Cirmias, du kannst sie sogar in einem der leeren Braufässer ansetzen und sehen wie sehr sie von deinen Vorstellungen abweichen. Ich kann dar sagen dass deine Idee auf jeden Fall umsetzbar ist. Aber wenn du es verfeinern willst dann kommst du um das Probieren mit dem Brauen nich drumrum. Wenn du nur ne Abhandlung darüber halten willst dann kannst du zu den Langbeinern gehen. Aber wenn du damit zu mir kommst, dann wird das auch gebraut! Wolltest du nicht sowieso dein Rezept ansetzen?
Gib mal her, das Teil!", sprachs und griff energisch nach der Aufschrift.
Chroms Worte hatten ihn an seinem Stolz als Brauer gepackt und es bestand wohl kein Zweifel für den Khem Aer dass der Gildenmeister drauf und dran war aufzuspringen, schnurstracks in den Keller zu stampfen und dort sofort Chroms Rezeptur anzusetzen.
Zweifelsohne wieder eine geschickte Finte des gerissenen Vizediplomandels, aber so weit dachte Hrorin in diesem Augenblick nicht. Er grummelte und brummelte in seinem Kopf noch immer über die Worte des Vizediplomandels des kalurischen Volkes. "Was panschen... ich! Ich und was panschen, beim Cirmias! Was denkt der sich eigentlich?!", dachte er sich.
Noch immer ein wenig gereizt nimmt der Langbart einen Zug an seiner Pfeife. Als er ein paar kleine Rauchwölkchen auspafft kehrt wieder etwas Ruhe in sein Gesicht zurück.
"Was ich sage ist, dass du die Rezepte nutzen und vergleichen kannst. Bei Cirmias, du kannst sie sogar in einem der leeren Braufässer ansetzen und sehen wie sehr sie von deinen Vorstellungen abweichen. Ich kann dar sagen dass deine Idee auf jeden Fall umsetzbar ist. Aber wenn du es verfeinern willst dann kommst du um das Probieren mit dem Brauen nich drumrum. Wenn du nur ne Abhandlung darüber halten willst dann kannst du zu den Langbeinern gehen. Aber wenn du damit zu mir kommst, dann wird das auch gebraut! Wolltest du nicht sowieso dein Rezept ansetzen?
Gib mal her, das Teil!", sprachs und griff energisch nach der Aufschrift.
Chroms Worte hatten ihn an seinem Stolz als Brauer gepackt und es bestand wohl kein Zweifel für den Khem Aer dass der Gildenmeister drauf und dran war aufzuspringen, schnurstracks in den Keller zu stampfen und dort sofort Chroms Rezeptur anzusetzen.
Zweifelsohne wieder eine geschickte Finte des gerissenen Vizediplomandels, aber so weit dachte Hrorin in diesem Augenblick nicht. Er grummelte und brummelte in seinem Kopf noch immer über die Worte des Vizediplomandels des kalurischen Volkes. "Was panschen... ich! Ich und was panschen, beim Cirmias! Was denkt der sich eigentlich?!", dachte er sich.
- Chrom Felsschlaeger
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Chrom musste innerlich lachen und fast hätte er sich durch ein kurzes grinsten verraten.
„Moment, - gemach, gemach Bruder Hrorin. Chrom konnte den Bierbeauftragten grade noch an seinem Gürtel packen um ihn von seinem plötzlichen Tatendrang abzuhalten. „Ist überhaupt genug Brot da? Denn mit einer handvoll Brotleiben brauche wir da gar nicht anfangen und frisches Frostquellwasser brauch wir natürlich auch. Ein halbes Braufass anzusetzen macht keinen Sinn“. Chrom musste immer noch innerlich schmunzeln, tat aber so als wäre er tot ernst. „Und was heißt hier überhaupt mit den Langbeinern reden“. Chrom funkelte Hrorin mit zusammengekniffenen Augen an. „Pffh, als ob die gescheites Bier brauen könnten, paah.
Also lass uns erstmal schauen wo wir die nötige Menge Brot herbekommen, ich denke so zwei bis drei Körbe voll wird’s schon brauchen, dann können wir den ersten Brautest machen.
„Moment, - gemach, gemach Bruder Hrorin. Chrom konnte den Bierbeauftragten grade noch an seinem Gürtel packen um ihn von seinem plötzlichen Tatendrang abzuhalten. „Ist überhaupt genug Brot da? Denn mit einer handvoll Brotleiben brauche wir da gar nicht anfangen und frisches Frostquellwasser brauch wir natürlich auch. Ein halbes Braufass anzusetzen macht keinen Sinn“. Chrom musste immer noch innerlich schmunzeln, tat aber so als wäre er tot ernst. „Und was heißt hier überhaupt mit den Langbeinern reden“. Chrom funkelte Hrorin mit zusammengekniffenen Augen an. „Pffh, als ob die gescheites Bier brauen könnten, paah.
Also lass uns erstmal schauen wo wir die nötige Menge Brot herbekommen, ich denke so zwei bis drei Körbe voll wird’s schon brauchen, dann können wir den ersten Brautest machen.
Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Mittwoch 14. Mai 2014, 14:24, insgesamt 2-mal geändert.
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(A. Einstein)
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- Hrorin
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"Mami mami! Ich will aber den blöden Brei nicht essen!", beschwerte sich das kleine Kind lautstark bei seiner Mutter am Frühstückstisch.
"Sei ruhig, Gerlinde, und iss deinen Brei. Heute gibt es kein Brot. Also sei froh, dass du überhaupt was zu essen hast. Als dein Vater und ich aus Varuna fliehen mussten da hatten wir nichtmal das. Da hätten wir uns nach so einem leckeren Frühstücksbrei alle Finger geleckt! Also sei ruhig und iss auf damit du groß und stark wirst!", rügte sie diese mit wedelndem Zeigefinger und stregenem Blick.
"Ei achje, das tut mir ja so leid für euch Maria. Ich hätt euch ja sooo gern von unserm Brot abgegeben, aber leider haben wir heute auch keins beim Bäcker bekommen.", sagte die ältere, dickere Frau bei einem Tässchen Tee, die als Freundin der Familie auch noch mit am Frühstückstisch des einfachen Hauses in Berchgard saß.
"Ach, das ist ja so lieb von dir, Birgit", erwiderte die erste Frau während das Kind mit einer grollverzogenen Schnute im Brei herumstocherte, "Spiel nicht mit deinem Essen herum und iss auf, Gerlinde!!". Das kleine Mädchen quittierte es mit einem Jammern und war vor Wut dem Heulen nah. Aber Mutterherzen können hart sein und heute war Maria hartgesotten und wandte sich mit schlagartig leichter Miene wieder ihrer Kaffee- und Kuchenfreundin Birgit zu. Diese klimperte gerade mit dem Teeservice herum und war daran ein Schlückchen Teechen zu schlürfen und überlegte gerade ob sie noch ein zückerchen ins tässchen geben sollte oder nicht.
Schließlich, als sie fertig geschlürft hatte und nach dem Kännchen griff (das dann aber doch schnell die Maria ergriff und ihr freundlich einschenkte) sprach sie dann wieder weiter:
"Ei es is aber auch schlimm heut gell! Es Bäckers ihrn Gudrun hat mir heute noch gesagt sie hätte gar kein Brot mehr da!"
"Ja, schlimm schlimm!", quittierte Maria.
"Ei es wär son Zwerch dagewese, der hätt des alles aufgekauft und dann auch noch mitgenumme (!) hamse gesacht. Kannste dir des vorstelle Maria?"
Sie schüttelte beinah lautstark mit dem Kopf.
"Nee! Früher hätts sowas bei usn net gegebe!"
"Ja, richtig, des hat es Gudrun auch gesagt.", schloss sie schließlich ihre Erzählung.
Maria griff es wieder auf.
"Es Eishorsts ihrn Dietrich hat sogar gesagt der Zwerg wär überall gewesen wos Brot gibt, hätt alles aufgekauft und hätts dann mit nem großen großen Sack zurück in den Berg gehieft. Er hats selbst gesehen!
Er hat gesagt in ganz Berchgard gibts jetzt keinen Laib Brot mehr.
Sogar alte, knorzige Laiber soll der Zwerg mitgenommen haben, Stell dir das mal vor!".
Brigitte wollte noch was dazu sagen. So etwas wie "Ei!" oder so, aber dazu kam sie nicht mehr weil die Runde jäh unterbrochen wurde von der kleinen Gerlinde, die jetzt ganz laut anfing zu heulen und zu jammern weil sie den blöden Brei nicht mehr weiteressen wollte.
"Sei ruhig, Gerlinde, und iss deinen Brei. Heute gibt es kein Brot. Also sei froh, dass du überhaupt was zu essen hast. Als dein Vater und ich aus Varuna fliehen mussten da hatten wir nichtmal das. Da hätten wir uns nach so einem leckeren Frühstücksbrei alle Finger geleckt! Also sei ruhig und iss auf damit du groß und stark wirst!", rügte sie diese mit wedelndem Zeigefinger und stregenem Blick.
"Ei achje, das tut mir ja so leid für euch Maria. Ich hätt euch ja sooo gern von unserm Brot abgegeben, aber leider haben wir heute auch keins beim Bäcker bekommen.", sagte die ältere, dickere Frau bei einem Tässchen Tee, die als Freundin der Familie auch noch mit am Frühstückstisch des einfachen Hauses in Berchgard saß.
"Ach, das ist ja so lieb von dir, Birgit", erwiderte die erste Frau während das Kind mit einer grollverzogenen Schnute im Brei herumstocherte, "Spiel nicht mit deinem Essen herum und iss auf, Gerlinde!!". Das kleine Mädchen quittierte es mit einem Jammern und war vor Wut dem Heulen nah. Aber Mutterherzen können hart sein und heute war Maria hartgesotten und wandte sich mit schlagartig leichter Miene wieder ihrer Kaffee- und Kuchenfreundin Birgit zu. Diese klimperte gerade mit dem Teeservice herum und war daran ein Schlückchen Teechen zu schlürfen und überlegte gerade ob sie noch ein zückerchen ins tässchen geben sollte oder nicht.
Schließlich, als sie fertig geschlürft hatte und nach dem Kännchen griff (das dann aber doch schnell die Maria ergriff und ihr freundlich einschenkte) sprach sie dann wieder weiter:
"Ei es is aber auch schlimm heut gell! Es Bäckers ihrn Gudrun hat mir heute noch gesagt sie hätte gar kein Brot mehr da!"
"Ja, schlimm schlimm!", quittierte Maria.
"Ei es wär son Zwerch dagewese, der hätt des alles aufgekauft und dann auch noch mitgenumme (!) hamse gesacht. Kannste dir des vorstelle Maria?"
Sie schüttelte beinah lautstark mit dem Kopf.
"Nee! Früher hätts sowas bei usn net gegebe!"
"Ja, richtig, des hat es Gudrun auch gesagt.", schloss sie schließlich ihre Erzählung.
Maria griff es wieder auf.
"Es Eishorsts ihrn Dietrich hat sogar gesagt der Zwerg wär überall gewesen wos Brot gibt, hätt alles aufgekauft und hätts dann mit nem großen großen Sack zurück in den Berg gehieft. Er hats selbst gesehen!
Er hat gesagt in ganz Berchgard gibts jetzt keinen Laib Brot mehr.
Sogar alte, knorzige Laiber soll der Zwerg mitgenommen haben, Stell dir das mal vor!".
Brigitte wollte noch was dazu sagen. So etwas wie "Ei!" oder so, aber dazu kam sie nicht mehr weil die Runde jäh unterbrochen wurde von der kleinen Gerlinde, die jetzt ganz laut anfing zu heulen und zu jammern weil sie den blöden Brei nicht mehr weiteressen wollte.
- Chrom Felsschlaeger
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 04:40
Hrorin hatte Brot besorg und dabei die ganze Siedlung Berchgard leer gekauft, selbst trockene und bereiz hart gewordene Brotleibe hatte er mitgebracht. Für ihre Zwecke spielte das aber keine Rolle, würde doch sowieso alles Brot zerkleinert und in Wasser eingeweicht. Nur für später, sollte ihr Experiment funktionieren und ein schmackhaftes und gleichzeitig sättigendes Bier dabei heraus kommen, würde man sich etwas andere überlegen müssen um die nötigen Mengen Brot zu bekommen. Chrom hatte frisches Wasser aus dem Berg in die Braustube gebracht, genug um ein Braufass füllen zu können. Im Grunde waren jetzt alle Zutaten beisammen und der ersten Brauversuch könnte beginnen.
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- Chrom Felsschlaeger
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 04:40
Alles Notwendige war herangeschafft worden um die neue Biersorte endlich ansetzen zu können.
Da waren genügend Brotleibe, frisches Frostquellwasser, Hopfendolden und Hefe um zwei Maischebottiche zu füllen.
Chrom wusste das es einige Zeit bräuchte bis das erste Bier im Fass fertig gereift wäre und daher machte er sich heimlich alleine an den ersten brauversuch.
Chrom hatte sich alle genau überlegt und aufgeschrieben, schritt für schritt würde er sein neues Bierrezept nun abarbeiten.
Da musste das Brot geröstet werden, fein gebräunt, aber nicht schwarz sonst würde das Bier später bitter.
Das geröstete Brot musste zerbröselt und mit dem Quellwasser im Maischebottich zu Biermaische angesetzt und gerührt werden.
Dann wurde Hefe in einem Krug mit Wasser aufgerührt, der Maische zugegeben und alles gut verrührt. Nun musste die Maische eine Weile ruhen.
Nach ca. einer Nacht Ruhezeit, wurde noch einmal aufgerührt und dann das ganze durch ein grobes Leinentuch gefiltert.
Der im Leinentuch zurückgebliebene Brotsatz (Treber) wurde noch ausgedrückt damit auch ja nichts vom feinen Sud (Würze) verloren ging, aber nicht so feste das kein Festteile wieder in den Sud gelangten. Der nut fast trockene Treber wurde in Eimern beiseite gestellt. Dieser gab immer noch ein hervorragendes Viehfutter ab.
Die so gewonnene Würze kann nun in den Kochbottich wo ihr kurz nach dem sie zu kochen begonnen hatte noch etwas Hopfen zugegeben wurde, damit das Bier später nicht zu süß.
Die würze wurde nun einige stunden gekocht.
Danach lies Chrom die gekochte Würze abkühlen und filtere sie noch einmal durch ein feiner gewebtes Leinentuch bevor er sich zur Reifung in eines der Großen Fässer füllte.
Später am Abend des nächsten Tages verlies Chron den Bierkeller mit gemischten Gefühlen, denn er wusste nicht ob das Bier gelingen würde.
In einigen Tagen wollten er und einige andere Brauer seines Volkes zusammen einen Brauversuch machen, für die würde es eine schöne Überraschung sein wenn ihnen Chrom von seiner heimlichen Vorarbeit beichten würde.
[url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://www.fotos-hochladen.net/uploads/bierbrauenb62pzawq40.jpg[/img][/url]
Da waren genügend Brotleibe, frisches Frostquellwasser, Hopfendolden und Hefe um zwei Maischebottiche zu füllen.
Chrom wusste das es einige Zeit bräuchte bis das erste Bier im Fass fertig gereift wäre und daher machte er sich heimlich alleine an den ersten brauversuch.
Chrom hatte sich alle genau überlegt und aufgeschrieben, schritt für schritt würde er sein neues Bierrezept nun abarbeiten.
Da musste das Brot geröstet werden, fein gebräunt, aber nicht schwarz sonst würde das Bier später bitter.
Das geröstete Brot musste zerbröselt und mit dem Quellwasser im Maischebottich zu Biermaische angesetzt und gerührt werden.
Dann wurde Hefe in einem Krug mit Wasser aufgerührt, der Maische zugegeben und alles gut verrührt. Nun musste die Maische eine Weile ruhen.
Nach ca. einer Nacht Ruhezeit, wurde noch einmal aufgerührt und dann das ganze durch ein grobes Leinentuch gefiltert.
Der im Leinentuch zurückgebliebene Brotsatz (Treber) wurde noch ausgedrückt damit auch ja nichts vom feinen Sud (Würze) verloren ging, aber nicht so feste das kein Festteile wieder in den Sud gelangten. Der nut fast trockene Treber wurde in Eimern beiseite gestellt. Dieser gab immer noch ein hervorragendes Viehfutter ab.
Die so gewonnene Würze kann nun in den Kochbottich wo ihr kurz nach dem sie zu kochen begonnen hatte noch etwas Hopfen zugegeben wurde, damit das Bier später nicht zu süß.
Die würze wurde nun einige stunden gekocht.
Danach lies Chrom die gekochte Würze abkühlen und filtere sie noch einmal durch ein feiner gewebtes Leinentuch bevor er sich zur Reifung in eines der Großen Fässer füllte.
Später am Abend des nächsten Tages verlies Chron den Bierkeller mit gemischten Gefühlen, denn er wusste nicht ob das Bier gelingen würde.
In einigen Tagen wollten er und einige andere Brauer seines Volkes zusammen einen Brauversuch machen, für die würde es eine schöne Überraschung sein wenn ihnen Chrom von seiner heimlichen Vorarbeit beichten würde.
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Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Mittwoch 28. Mai 2014, 19:03, insgesamt 4-mal geändert.
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(A. Einstein)
Warum Fantasie besser ist als Wissen? Von Wissen gibt es nur eine begrenzte Menge.
(A. Einstein)
- Daz Getwergelyn
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„Ohso! Schmeckt Getwergelyn!“
Genüsslich kippte sich der Alte die neue Biersorte hinter die Binde.
Er war sehr zufrieden mit der Arbeit der Braumeister.
Er beschloss, das frisch entwickelte Brot-Kwas zum neuen Truppengetränk der Bergwächter zu machen: Es war etwas leichter und deutlich nahrhafter als das klassische Zwergenbier und damit das ideale Marschgetränk für die Armee des kalurischen Großreiches.
Genüsslich kippte sich der Alte die neue Biersorte hinter die Binde.
Er war sehr zufrieden mit der Arbeit der Braumeister.
Er beschloss, das frisch entwickelte Brot-Kwas zum neuen Truppengetränk der Bergwächter zu machen: Es war etwas leichter und deutlich nahrhafter als das klassische Zwergenbier und damit das ideale Marschgetränk für die Armee des kalurischen Großreiches.
- Hrorin
- Beiträge: 2172
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Es dauerte dann auch nicht lange bis die neuen Order bei Hrorin auf dem Tisch landeten.
"Hrmso, ein guter Befehl! Neues Marschbier für die Truppe. Das wird die Moral der Männer heben!"
Zufrieden damit, wie Chrom die Rezeptur verfeinert hatte begab er sich sogleich in den Keller des Gildenhauses und begann damit Thyrstariz, den mächtigen Trinkschlauch des Bhir Dar mit dem dunklen Trunk zu füllen.
Doch nicht nur "Der Dürster" wurde befüllt. Hrorin sah pflichtbewusst die Bestände durch und überlegte, wie er die Zuteilung optimieren könnte.
Er begann zu überlegen ob er den Kal Khazad um die Aufstellung von für das Brauen des Brotkvas geeignete Fässer bitten sollte, aber er zögerte noch. Sicher würde die Handelsgilde. Er legte den Gedanken erst einmal beiseite und konzentrierte sich auf die Aufgabe, die vor ihm lag.
"Hrmso, ein guter Befehl! Neues Marschbier für die Truppe. Das wird die Moral der Männer heben!"
Zufrieden damit, wie Chrom die Rezeptur verfeinert hatte begab er sich sogleich in den Keller des Gildenhauses und begann damit Thyrstariz, den mächtigen Trinkschlauch des Bhir Dar mit dem dunklen Trunk zu füllen.
Doch nicht nur "Der Dürster" wurde befüllt. Hrorin sah pflichtbewusst die Bestände durch und überlegte, wie er die Zuteilung optimieren könnte.
Er begann zu überlegen ob er den Kal Khazad um die Aufstellung von für das Brauen des Brotkvas geeignete Fässer bitten sollte, aber er zögerte noch. Sicher würde die Handelsgilde. Er legte den Gedanken erst einmal beiseite und konzentrierte sich auf die Aufgabe, die vor ihm lag.