Nachdem er die Treppen hinab gegangen war wurde die schwere Eichentüre hinter sich zugezogen.
Soldan blickte sich in den Räumlichkeiten um welche nur vom fahlen Schein der Wandfackeln sowie dem leise vor sich hin knisternden Kamin beleuchtet waren. Erleichtert atmete er durch, endlich wieder zuhause an dem Ort wo er die letzten Jahre seines Lebens am meisten Zeit verbracht hatte und wo nur die Wenigsten einen Schlüssel dazu hatten um ihn hier unten zu stören.
Mia hatte wieder alles aufgeräumt so wie er es von ihr verlangte und ebenso gewohnt war.
Der Tisch war sauber und abgeräumt, die Stühle an diesen heran geschoben, das Geschirr war gewaschen und Stand in seinem Geschirrschrank, die Mülltonnen waren geleert und neben dem Kamin waren die Holzkiste mit kleinen Holzscheiten aufgefüllt worden.
Mia war wahrlich ein Segen für ihn und ebenso eine gute Schülerin die es genau wusste wie sie es dem alten Bären recht machen konnte.
Luni.... jenes angekokelte, halb verbrannte, alte Ding mit dem starrenden Blick was man wohl einst mal als eine Puppe bezeichnen konnte saß immer mal wieder wo anders in diesem unterirdischen Forschungslabor. Diesmal saß sie auf der Anrichte und blickte mit diesen leeren Knopfaugen gerade aus gen der noch immer leer stehenden Terrarien. Irgendwo konnte diese verdammte Puppe einen zu Tode erschrecken, schien es fast schon so als würde sie sich immer bewegen wen Soldan den Keller verließ um dann irgendwo anders zu sitzen wo er es nicht erwartet hätte.
Soldan hatte ihr schon angeboten Ersatz für Luni anfertigen zu lassen aber Mia wollte nur sie, wie ein kleines Kind es wohl gewollt hätte.
Soldan schüttelte den Kopf um wieder in das hier und jetzt zurück zu kehren und machte sich daran eine Liste an zu fertigen welche extrem giftigen Tiere er ein neues Zuhause in jenen Terrarien geben wollen würde.
Giftschlangen
Giftkröten
Skorpione
Giftspinnen
Schrieb er auf eine Liste, die Transportmittel hatten die anderen bereits besorgt, jetzt galt es nur noch jemanden zu Finden der ihnen den nötigen Geleitschutz geben würde um jene Tiere in Ruhe im Sumpf aufstöbern und einfangen zu können, nicht das beispielsweise eine Echsenmenschenarmee die sich dort zufällig formierte, sie dabei stören würde.
[BdS] Rahal braucht mehr Gift!
- Soldan Falkenbach
- Beiträge: 172
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
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Gast
Am spähten Abend bekam der noch recht junge Feldscher die Nachricht von der bevorstehenden Exkursion. Gerade erst war er damit beschäftigt gewesen eine Zeichnung anzufertigen vom innenleben eines Frosches der mit dem Rücken auf ein Holzbrett fixiert vor ihm lag. Das innere des Froschgetiers war nach aussen gehohlt worden und mit feinen Nadeln war die Haut und Muskelschicht um Muskelschicht abgetragen oder aufgespannt und Fixiert worden.
So konnte jeder von oben bis unten den Aufbau des Tieres genaustens erkennen welcher mit Kohlestiften in verschiedenen Schatierungen aufs Pergamment gebannt wurde. Gerade als er dabei war die Windungen des Gedärms nachzuzeichnen so wie sie sich ihm offenbarten kam der Bote herrein und störte ihn mit der Botschaft der Exkursion..
"Verdamicht gerad jetzt wos interessant wird!"
Jammerte der Jungfeldscher und las sich sorgsam den Schrieb durch der ihm überbracht worden war.
"Ah interessant da hab ich einiges was ich ihm bringen kann!"
Dabei blickte er auf ein volles Glas Sumpfwasser in dem sich gut 20 Blutegel tummelten sowie ein Glas voller kleiner Frösche die von Schillernd grüngelber Farbe waren. Angeblich so hies es war ihr Schleim hochgradig Giftig und wurde einst von Wilden bei der Jagd verwendet. Sie zu erforschen war sicherlich interessant! Kurzum brach er seine Arbeit ab und lies alles wie es war zurück.
Er begab sich zuerst einmal ins Labor und hohlte dort ein Fässchen guten Standartgegengiftes hervor.
Es würde die starken Gifte nicht Abhalten doch zumindest lange genug schwächen das man mögliche Opfer bei der Jagd nachträglich behandeln konnte. Wer denoch starb tat dies im Bewustsein der Wissenschaft und Alathar einen guten Dienst erwiesen zu haben bevor sein zu schwaches Dasein ein abruptes Ende fand.
Danach machte er sich auf das Fass in der Packtasche und in den Händen die beiden Gläser. Unten das mit den Fröschen obenauf das schwappende Glas voller Blutegel die gierig an den Glaswänden saugten.. Sie waren definitiv sehr hungrig und es wurde Zeit das sie gefüttert werden. Sicherlich fand er die ein oder andere Ratte im Hafen die er von den Viechern leersaugen lassen konnte. Wenn er sie nur erst einmal in Soldans Labor gebracht hatte würde sich schon eine Arme Ratte finden diese kreaturen zu füttern....
So konnte jeder von oben bis unten den Aufbau des Tieres genaustens erkennen welcher mit Kohlestiften in verschiedenen Schatierungen aufs Pergamment gebannt wurde. Gerade als er dabei war die Windungen des Gedärms nachzuzeichnen so wie sie sich ihm offenbarten kam der Bote herrein und störte ihn mit der Botschaft der Exkursion..
"Verdamicht gerad jetzt wos interessant wird!"
Jammerte der Jungfeldscher und las sich sorgsam den Schrieb durch der ihm überbracht worden war.
"Ah interessant da hab ich einiges was ich ihm bringen kann!"
Dabei blickte er auf ein volles Glas Sumpfwasser in dem sich gut 20 Blutegel tummelten sowie ein Glas voller kleiner Frösche die von Schillernd grüngelber Farbe waren. Angeblich so hies es war ihr Schleim hochgradig Giftig und wurde einst von Wilden bei der Jagd verwendet. Sie zu erforschen war sicherlich interessant! Kurzum brach er seine Arbeit ab und lies alles wie es war zurück.
Er begab sich zuerst einmal ins Labor und hohlte dort ein Fässchen guten Standartgegengiftes hervor.
Es würde die starken Gifte nicht Abhalten doch zumindest lange genug schwächen das man mögliche Opfer bei der Jagd nachträglich behandeln konnte. Wer denoch starb tat dies im Bewustsein der Wissenschaft und Alathar einen guten Dienst erwiesen zu haben bevor sein zu schwaches Dasein ein abruptes Ende fand.
Danach machte er sich auf das Fass in der Packtasche und in den Händen die beiden Gläser. Unten das mit den Fröschen obenauf das schwappende Glas voller Blutegel die gierig an den Glaswänden saugten.. Sie waren definitiv sehr hungrig und es wurde Zeit das sie gefüttert werden. Sicherlich fand er die ein oder andere Ratte im Hafen die er von den Viechern leersaugen lassen konnte. Wenn er sie nur erst einmal in Soldans Labor gebracht hatte würde sich schon eine Arme Ratte finden diese kreaturen zu füttern....
Zuletzt geändert von Gast am Donnerstag 15. Mai 2014, 21:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Gast
Sorgsam stapelte sie die verschiedenen Kästchen, Körbe und das kleine Fass für die Schlangen nahe der Türe. Alles sollte ordentlich bereit stehen und irgendwo freute sie sich auch auf die giftigen Kröten und die anderen, nützlichen Biester. Die Möglichkeiten die das Giftgetier mit sich brachte waren spannend und ohne Gnade musste die mit Brombeersaft gefärbte Ratte die Färbeprozedur ein weiteres mal über sich ergehen lassen. Ihre Luni, die eigentlich ja gar nicht Luni war und weit entfernt von der echten Luni, wurde derweil von Soldans Bett fort und auf das Schlangenfässchen drauf gesetzt. Sicherlich würde er wieder kurz inne halten sobald er der 'Puppe' gewahr werden würde. Endlich war das quiekende Rattenvieh wieder neu eingefärbt und in seiner Kiste verstaut. Während die 'Kontrollratte' ungefärbt in einer Kiste daneben fristen musste. Scheinbar zufrieden wirkend begab sie sich zu der flauschigen Bärenhaut die als Zierde mitten im angrenzenden Zimmer lag und sah den Bärenkopf an.
Während die Finger sich, spinnengleich, wie an Fäden gezogen in der Luft auf und ab bewegten dachte sie über den letzten Tavernenabend nach. 'Iss dich satt' war ein gutes Thema gewesen, fand sie. Ebenfalls hatte ihr Amylia gefallen die eifrig gekocht und Saft gepresst hatte. Roter Saft war gut! Blinzelnd sann sie dann über die Speißen und ihr kleines Experiment nach. Manche der Gerichte waren präpariert gewesen und ohne zu wissen wer die 'falschen' Speißen erwischen würde war es für sie sehr spannend gewesen die Menschen und blauen Wesen die man in Rahal Letharen schimpfte zu beobachten. Blieb nur eine Frage offen. Hatte Ar'ynx den Menschen angesteckt, breitete es sich so schnell aus? Oder hatte er auch eine präparierte Portion bekommen? Verdammt noch eines sie musste solche Versuche einfach geziehlter angehen. Nachdenklich schweiften die Augen zu Luni.
Vielleicht hätten wir ihnen allen doch kein Gegenmittel geben sollen und sehen was passiert. Warten wir auf weitere Gelegenheiten Luni.
Summend drehte sie sich um und suchte sich ihre Stiefel heraus ehe die vom Felscher folgten und begannt sie zu putzen und mit einer dicken Fettschicht einzureiben damit sie der kommenden Expedition auch gut standhalten würden. Luni blieb wo sie war nachdem die Stiefel fertig gerichtet neben dem Kamin standen und sie selbst dem Labor den Rücken kehrte um anderen Dingen nachzugehen. Nur flüchtig dachte sie hierbei an den Letharen dem sie das Labor an jenem Abend gezeigt hatte. War er wirklich enttäuscht gewesen das Versuche 'wirklich NUR' an Ratten stattfanden? Vielleicht würde er gerne anderweitig experimentieren, so wie sie auch. Wie nur sollte sie das herausfinden ohne sich selbst zu verraten, verzwickt für die junge, verwirrte Frau. So oder so, sie würde die Augen nach ihm offen halten.
Während die Finger sich, spinnengleich, wie an Fäden gezogen in der Luft auf und ab bewegten dachte sie über den letzten Tavernenabend nach. 'Iss dich satt' war ein gutes Thema gewesen, fand sie. Ebenfalls hatte ihr Amylia gefallen die eifrig gekocht und Saft gepresst hatte. Roter Saft war gut! Blinzelnd sann sie dann über die Speißen und ihr kleines Experiment nach. Manche der Gerichte waren präpariert gewesen und ohne zu wissen wer die 'falschen' Speißen erwischen würde war es für sie sehr spannend gewesen die Menschen und blauen Wesen die man in Rahal Letharen schimpfte zu beobachten. Blieb nur eine Frage offen. Hatte Ar'ynx den Menschen angesteckt, breitete es sich so schnell aus? Oder hatte er auch eine präparierte Portion bekommen? Verdammt noch eines sie musste solche Versuche einfach geziehlter angehen. Nachdenklich schweiften die Augen zu Luni.
Vielleicht hätten wir ihnen allen doch kein Gegenmittel geben sollen und sehen was passiert. Warten wir auf weitere Gelegenheiten Luni.
Summend drehte sie sich um und suchte sich ihre Stiefel heraus ehe die vom Felscher folgten und begannt sie zu putzen und mit einer dicken Fettschicht einzureiben damit sie der kommenden Expedition auch gut standhalten würden. Luni blieb wo sie war nachdem die Stiefel fertig gerichtet neben dem Kamin standen und sie selbst dem Labor den Rücken kehrte um anderen Dingen nachzugehen. Nur flüchtig dachte sie hierbei an den Letharen dem sie das Labor an jenem Abend gezeigt hatte. War er wirklich enttäuscht gewesen das Versuche 'wirklich NUR' an Ratten stattfanden? Vielleicht würde er gerne anderweitig experimentieren, so wie sie auch. Wie nur sollte sie das herausfinden ohne sich selbst zu verraten, verzwickt für die junge, verwirrte Frau. So oder so, sie würde die Augen nach ihm offen halten.