Als er am Morgen nach einer kurzen Nacht, in der er kaum Schlaf fand, wach wurde blieb er noch eine Weile in seinem Bett liegen. Er hörte dass in den anderen Räumen des Palastes schon Leben eingekehrt war. Nach einer weiteren unbestimmten Zeit, in der er einfach nur an den Himmel seines Bettes sah, entschloss er sich doch aufzustehen.
Sein erster Weg führte ihm zum Kleiderschrank, dort schlüpfte er in für seine Verhältnisse einfache Kleidung und begab sich zum Hamam. Dort angekommen vollzog er die morgendliche Wäsche, danach ging er wieder zurück in seine Gemächer und kleidetet sich erneut ein. Dieses Mal wählte er standesgemäße Kleidung.
Trotzt dass im Palast schon viele Diener ihrer Arbeit nachgingen, war es noch sehr früh, er kam an einer Schale mit frischen Datteln vorbei, doch ignorierte er diese. Sein Weg führte ihn zum Tempel und er wollte sich nicht ablenken lassen, denn heute sollte dies mehr werden als nur ein normales Gebet wie er es sonst jeden Morgen und Abend machte.
Im Tempel angekommen waren nur wenige andere Menekaner dort, diese neigten ihm das Haupt aber waren ansonsten in ihren Gebeten vertieft. Genau danach hatte er heute gesucht, einen Ort an dem niemand viele Worte an ihn richtet und er sich ganz Eluive hingeben konnte. In der letzten Zeit geschah viel über das er nachdenken musste und so suchte er Rat bei der Mara. Nachdem das normale morgendliche Gebet beendet war und die meisten anderen Menekaner den Tempel wieder verließen, blieb er auf seinem Gebetsteppich knien und widmete sich den Dingen die ihn belasteten.
In der letzten Zeit war so vieles passiert, zuerst überließ Imraan ihm die Verhandlungen mit Rahal, als diese abgeschlossen waren, ernannte er ihn zum Rais Efendi und nun wollte Sahid ihn zum Jijkban ausbilden. Dies erfüllte ihn natürlich mit unendlich viel Stolz. Dazu hörte er noch deutlich die Worte seines Vaters „Du bist nun 28 Jahre und hast keine Erben gezeugt, noch nicht einmal eine Natifah an deiner Seite, genauso fehlt dir eine Aufgabe für dein weiteres Leben.“ dies war auch das letzte was er von seinem Vater hörte, denn am nächsten Morgen brach er auf, nach Menek'Ur.
Er hatte nun zumindest schon eine Aufgabe für sich gefunden. Eigentlich sogar zwei, zum einem die Diplomatie für das Reich Menek'Ur und zum anderen in Garde des Emirs, beides sehr ehrenvolle Aufgaben. Er war sich nicht sicher, ob dies schon bis zu seinem Vater vorgedrungen war. Für einen kurzen Moment überlegte er eine Nachricht zuschicken, doch verwarf er den Gedanken wieder schnell, zu groß war die Enttäuschung über die Worte seines Vaters und auch dass er ihn wegschickte.
Bei diesen Gedanken wurde ihm klar wie gut es die Mara mit ihm meinte. Die Eingewöhnungsphase hatte er auch schnell hinter sich gebracht. Mittlerweile konnte er sogar einige Menekaner seine Freunde nennen, dazu gehörten vorrangig Imraan und Sahid, er unterstützte beide nach bestem Gewissen und mit all seiner Kraft.
Was allerdings den Vorwurf seines Vaters anging, dass er noch keine Nachkommen oder wenigstens eine Natifah an seiner Seite hatte. Diesen Vorwurf hätte er ihn weiterhin vorhalten können. Sicherlich würde er diesen mit der Verantwortung und der Pflichten, die er nun zweifelsohne hatte entkräften. Doch wenn er zu sich selbst ehrlich war, gab es einfach noch keine Natifah die er dazu gemacht hatte. In seinen ersten Tagen in der Stadt lernte er eine Natifah kennen, die sein Interesse weckte, doch traf er diese dann nur noch sehr selten an und dies verlief sich dann im Sande der Durrah, wie so vieles.
Doch traf er in der letzten Zeit immer wieder auf eine Natifah aus dem Hause Ifrey. Eine junge bezaubernde Blüte, die er oder sie ihn immer wieder zufällig traf. Allerdings war nun der Moment schon längst überschritten, dass man dies immer als Zufall abtun konnte. Ihm war dieser Umstand bis vor kurzem nicht wirklich bewusst, doch ihr war es scheinbar schon früher in den Sinn gekommen. Dieser Umstand trieb ihn nun rastlos umher und er suchte bei der Mara nach Antworten.
War es wirklich nur Zufall? Steckt mehr dahinter? In welche Richtung geht das weiter?
Er kniete scheinbar lange Zeit dort und folgte seinen Gedanken, als er sich ein wenig umsah, war kaum noch ein anderer Menekaner zum Beten im Tempel. Dies war ihm eigentlich sogar recht, so konnte er noch tiefer in sich gehen, um so vielleicht Antworten von Eluive empfangen. Was war mit dieser Natifah, sie war immer sehr freundlich und schien seine Anwesenheit zu genießen. Auch er musste zugeben, dass er sich in ihrer Nähe wohl fühlte. Ein leises seufzen erging über seine Lippen.
Nach einer Weile ohne wirklich eine Erkenntnis erlangt zu haben, entschied er sich die Suche nach den Antworten auf diese Frage zu vertagen, vielleicht würde Eluive ihm auch ein klares Zeichen schicken. Obwohl er sich fragte ob er dieses auch wirklich erkennen und richtig deuten würde. Nun musste er jedenfalls den Tempel verlassen, zum einen hatte er seine täglichen Übungen mit dem Säbel absolviert und zum anderen gab es auch noch genügend andere Aufgaben die ihn als Rais Efendi forderten. So betete er ein letztes mal zu Eluive und verließ dann den Tempel wieder.
Vom Sand geschliffen
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Abbas Wakur Omar
Er lag schon lange an diesem Morgen wach, sogar schon als die Sonne noch nicht den kalten Wüstensand küsste. Am gestrigen Abend konnte er ohne Probleme einschlafen, doch nach scheinbar wenigen Stunden erwachte er wieder und seine Gedanken kreisten um so viele Dinge, die in der letzten Zeit geschehen waren. In seinem großen Bett, mit den vielen Kissen und Fellen, dreht er sich von einer Seite auf die andere, doch war keine Position auf Dauer bequem genug.
Es hatte sich alles so schnell verändert in der letzten Zeit. Vor einigen Wochenläufen noch, war er sich selbst unsicher was er wollte. Heute jedoch war ihm dies klarer als jemals zuvor. Er wollte diese Natifah an seiner Seite wissen. Doch würde es auch leider noch einige Zeit brauchen, bis es wirklich soweit ist. Er musste in der nächsten Zeit mit Nadim darüber sprechen, wie sich die Zukunft für Laila und ihn gestalten soll. Imraan hatte seinen Segen gegeben, er schien sie für würdig zu erachten. Bei diesem Gedanken fiel Abbas ein Stein von Herzen.
Ihm war bewusst, dass er nicht mehr ohne sie sein wollte und dass es auch kein Zurück geben würde. In der letzten Zeit war so viel zwischen den beiden passiert, dass er sich kaum ausmalen konnte was noch geschehen wird. Es war an der Zeit, dass sie offiziell vor der Mara als Natifah und Mann getraut werden. Allerdings war ihm auch bewusst, dass dies noch einige Wochen- oder gar Mondläufe dauern würde. Er seufzte in seinem Bett und daraufhin starrte er weiter in die Dunkelheit.
Soviel sich allerdings mit Laila entwickelte, so wenig Fortschritt gab es an anderen Stellen. Zum einen tobte der Krieg in den Nordlanden zwischen Adoran und Rahal. Der Diplomat Rahals hatte ihn vor wenigen Tagen um ein Treffen gebeten. Wohingegen aus Adoran nicht einmal eine Nachricht kam, dies überraschte ihn allerdings auch nicht sonderlich. Der Kalif entschied dass sie sich aus den kriegerischen Auseinandersetzung heraushalten, so sah es Abbas ebenso. Doch in manchen Moment wünschte er sich auch, das erlernte unter echten Bedingungen anzuwenden. Doch würde er niemals gegen den Willen des Kalifen handeln, daher blieb ihm nichts anderes als in den Höhlen den Säbel zu schwingen.
Bei diesem Gedanken schweifte er schon wieder zu Laila ab. In den letzten Tagen waren sie des öfteren in den Höhlen unterwegs. Als er darüber nachdachte, fragte er sich wie es eigentlich dazu kam. War es unterbewusst geschehen, dass er den womöglich hohen Brautpreis für sie bezahlen könne. Allerdings war diese Angst unbegründet, schließlich war er ein Sohn der Omar, seine Taschen waren stets gut gefüllt. Vielleicht wollte sie auch einfach ihre Fähigkeiten verbessern. Er entschloss dass ihm der Grund dafür nicht wichtig war, er war froh dass er nicht immer allein in den Höhlen unterwegs war und mit ihr Zeit verbringen konnte. Man konnte sogar in den Nordlanden den einen oder anderen schönen Ort entdecken.
Als er daran dachte, musste er auch unweigerlich an den letzten Abend denken. Sie waren an einem kleinen See mit einem Wasserfall, es brannte dort ein kleines Feuer, sie saßen nebeneinander und redeten viel über die nächsten Tage aber auch über die weiter entfernte Zukunft. Es war ein ihm unbekanntes Gefühl über solche Dinge zu sprechen. Sie merkte es scheinbar und die Beiden widmeten sich dann auch wieder relativ zügig anderen Dingen zu.
Langsam drangen die ersten Sonnenstrahlen in seine Gemächer, er schaut sich in dem schwach beleuchteten Raum um, ehe er sich ein weiteres Mal auf die andere Seite legt. Er hatte noch ein wenig Zeit, bis er sich anziehen und waschen würde um dann in den Tempel zu gehen und dort gen der Mara zu beten. Vor einigen Tagen betete er mit einer Nordländerin, die als Gast bei den Yazirs verweilte. Sahid bat ihn darum aber es war ein komisches Gefühl. Zum einen weil er noch nie in der Handelssprache gebetet hatte, zum anderen weil sie eben nicht eine von ihnen war. Trotz der Bedenken verhielt sie sich respektvoll und zurückhaltend.
Auch bei seinen Übungen mit dem Säbel zeigte sich kaum noch ein Fortschritt, es schien so als müsse er sich einen anderen Lehrmeister suchen um sich noch weiter zu verbessern. Ihm war klar, dass Imraan der fähigste Kämpfer des Volkes ist, doch hatte er diesen in der letzten Zeit selten in einer Rüstung oder mit dem Säbel in der Hand gesehen. Daher wird war es auch schwierig mit ihm zusammen zu üben. Vielleicht würde Imraan in der nächste Zeit ein wenig öfter üben und er könnte sich dem anschließen. Wobei das wohl eher einen Wunsch entsprach, als das es wirklich so kommen würde.
Die Sonnenstrahlen durchfluteten mittlerweile das gesamte Zimmer und nun wurde es für ihn Zeit, dass er sich in den Baderaum zurückziehen und danach in standesgemäße Kleidung schlüpfen sollte. Als dies jeweils erledigt war nahm er sich eine Handvoll Obst mit und machte sich auf den Weg den Tempelberg zu erklimmen. Dort angekommen wusch er abermals seine Füße und fand sich im Tempel ein um dort zu beten. Nachdem morgendlichen Gebet sprach er noch kurz mit dem einen oder anderen Menekaner, ehe er sich wieder in den Palast zurückzog.
Es hatte sich alles so schnell verändert in der letzten Zeit. Vor einigen Wochenläufen noch, war er sich selbst unsicher was er wollte. Heute jedoch war ihm dies klarer als jemals zuvor. Er wollte diese Natifah an seiner Seite wissen. Doch würde es auch leider noch einige Zeit brauchen, bis es wirklich soweit ist. Er musste in der nächsten Zeit mit Nadim darüber sprechen, wie sich die Zukunft für Laila und ihn gestalten soll. Imraan hatte seinen Segen gegeben, er schien sie für würdig zu erachten. Bei diesem Gedanken fiel Abbas ein Stein von Herzen.
Ihm war bewusst, dass er nicht mehr ohne sie sein wollte und dass es auch kein Zurück geben würde. In der letzten Zeit war so viel zwischen den beiden passiert, dass er sich kaum ausmalen konnte was noch geschehen wird. Es war an der Zeit, dass sie offiziell vor der Mara als Natifah und Mann getraut werden. Allerdings war ihm auch bewusst, dass dies noch einige Wochen- oder gar Mondläufe dauern würde. Er seufzte in seinem Bett und daraufhin starrte er weiter in die Dunkelheit.
Soviel sich allerdings mit Laila entwickelte, so wenig Fortschritt gab es an anderen Stellen. Zum einen tobte der Krieg in den Nordlanden zwischen Adoran und Rahal. Der Diplomat Rahals hatte ihn vor wenigen Tagen um ein Treffen gebeten. Wohingegen aus Adoran nicht einmal eine Nachricht kam, dies überraschte ihn allerdings auch nicht sonderlich. Der Kalif entschied dass sie sich aus den kriegerischen Auseinandersetzung heraushalten, so sah es Abbas ebenso. Doch in manchen Moment wünschte er sich auch, das erlernte unter echten Bedingungen anzuwenden. Doch würde er niemals gegen den Willen des Kalifen handeln, daher blieb ihm nichts anderes als in den Höhlen den Säbel zu schwingen.
Bei diesem Gedanken schweifte er schon wieder zu Laila ab. In den letzten Tagen waren sie des öfteren in den Höhlen unterwegs. Als er darüber nachdachte, fragte er sich wie es eigentlich dazu kam. War es unterbewusst geschehen, dass er den womöglich hohen Brautpreis für sie bezahlen könne. Allerdings war diese Angst unbegründet, schließlich war er ein Sohn der Omar, seine Taschen waren stets gut gefüllt. Vielleicht wollte sie auch einfach ihre Fähigkeiten verbessern. Er entschloss dass ihm der Grund dafür nicht wichtig war, er war froh dass er nicht immer allein in den Höhlen unterwegs war und mit ihr Zeit verbringen konnte. Man konnte sogar in den Nordlanden den einen oder anderen schönen Ort entdecken.
Als er daran dachte, musste er auch unweigerlich an den letzten Abend denken. Sie waren an einem kleinen See mit einem Wasserfall, es brannte dort ein kleines Feuer, sie saßen nebeneinander und redeten viel über die nächsten Tage aber auch über die weiter entfernte Zukunft. Es war ein ihm unbekanntes Gefühl über solche Dinge zu sprechen. Sie merkte es scheinbar und die Beiden widmeten sich dann auch wieder relativ zügig anderen Dingen zu.
Langsam drangen die ersten Sonnenstrahlen in seine Gemächer, er schaut sich in dem schwach beleuchteten Raum um, ehe er sich ein weiteres Mal auf die andere Seite legt. Er hatte noch ein wenig Zeit, bis er sich anziehen und waschen würde um dann in den Tempel zu gehen und dort gen der Mara zu beten. Vor einigen Tagen betete er mit einer Nordländerin, die als Gast bei den Yazirs verweilte. Sahid bat ihn darum aber es war ein komisches Gefühl. Zum einen weil er noch nie in der Handelssprache gebetet hatte, zum anderen weil sie eben nicht eine von ihnen war. Trotz der Bedenken verhielt sie sich respektvoll und zurückhaltend.
Auch bei seinen Übungen mit dem Säbel zeigte sich kaum noch ein Fortschritt, es schien so als müsse er sich einen anderen Lehrmeister suchen um sich noch weiter zu verbessern. Ihm war klar, dass Imraan der fähigste Kämpfer des Volkes ist, doch hatte er diesen in der letzten Zeit selten in einer Rüstung oder mit dem Säbel in der Hand gesehen. Daher wird war es auch schwierig mit ihm zusammen zu üben. Vielleicht würde Imraan in der nächste Zeit ein wenig öfter üben und er könnte sich dem anschließen. Wobei das wohl eher einen Wunsch entsprach, als das es wirklich so kommen würde.
Die Sonnenstrahlen durchfluteten mittlerweile das gesamte Zimmer und nun wurde es für ihn Zeit, dass er sich in den Baderaum zurückziehen und danach in standesgemäße Kleidung schlüpfen sollte. Als dies jeweils erledigt war nahm er sich eine Handvoll Obst mit und machte sich auf den Weg den Tempelberg zu erklimmen. Dort angekommen wusch er abermals seine Füße und fand sich im Tempel ein um dort zu beten. Nachdem morgendlichen Gebet sprach er noch kurz mit dem einen oder anderen Menekaner, ehe er sich wieder in den Palast zurückzog.
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Abbas Wakur Omar
Noch ganz berauscht von den Ereignissen der letzten Tage, merkte er nicht, dass er immer schwächer wurde, wahrscheinlich hatte er sich in einer der Höhlen eine Krankheit zugezogen. Die letzten Tage hatten ihn dazu gebracht, all das zu verdrängen. Laila und er verstanden sich immer besser, beinahe schon ohne Worte, ihre Beziehung wurde immer intensiver. Er verbrachte nahezu jede freie Minute mit ihr und er genoss es.
Dann kam es zudem Abend auf den die beiden nun schon eine Weile hin fieberten, der Abend an dem Abbas mit Imraan zum Familienviertel der Ifrey ging. Dort warteten Nadim und einige andere Söhne der Ifrey auf sie. Es sollte heute der Brautpreis für Laila ausgehandelt werden. So ganz wohl war ihm dabei nicht, schließlich konnte er nichts Schlechtes an ihr finden, also gestaltete es sich auch schwierig ihren Preis ein wenig zu drücken. Doch gehörte dieser Brauch zu ihren Traditionen und auch er müsste versuchen ihren Preis zu drücken. Nadim setzte sehr hoch an, was es für ihn doch leichter macht. Allerdings forderte er manch Dinge, für die Abbas und auch wohl Imraan ihm am liebsten öffentlich auspeitschen lassen wollten. Doch waren sie in diesem Moment die Bittsteller und atmeten tief durch und sagten einfach „Neda“.
Nach einem langen hin und her konnten sich die beiden Familien auf einen Preis einigen. Dieser war dem Hause Omar gegenüber sicherlich etwas hoch angesetzt, doch hatten weder Abbas noch Imraan das Bedürfnis weiter darüber zu verhandeln und willigten schließlich ein. Das Gold und die geforderten Dinge wären schnell beschafft, dessen war sich Abbas sicher. Es gab einen Schnaps zum Anstoßen auf dieses freudige Ereignis. Doch wollte er dies auch unbedingt Laila erzählen. Als er ihr davon erzählte fiel sie ihm sogleich um den Hals, er legte seine Hände an ihre Schulter und genoss den Augenblick. Doch dieser wehrte nicht sonderlich lang, das Haus Ifrey zauberte mal wieder eine fadenscheinige Regel aus dem Turban, welche niemand zuvor kannte. Er wollte sich in so einem schönen Moment nicht noch einmal solch einer Farce hingeben, wie einst. Also verabschiedete er sich und zog sich in den Palast zurück.
Am nächsten Tag erzählte ihm Laila was noch alles geschehen war, nachdem er gegangen war. Ihre Worte riefen im ersten Moment entsetzen hervor, als sie fortfuhr wandelte sich dieses Gefühl in Zorn. Doch konnte er für den Moment nicht zu ihrem Cousin gehen und diesen dafür zur Rechenschaft ziehen, am Ende würde Laila nur darunter leiden. Also ballte er die Fäuste und schwor sich, dass er sobald sie in seiner Obhut wäre, würde er nicht mehr aus irgendwelchen Gründen nachsichtig sein. Ob diese Personen nun erst kurz in der goldenen Stadt wären oder schon viele Jahre, diese Anmaßungen und versteckten Provokationen gegenüber dem Haus Omar würden ein Ende finden müssen.
Er war in den beiden Tagen nachdem Abend der Brautpreisverhandlung viel in der Wüste und in verschiedenen Höhlen unterwegs. Das Gold, welches er für Laila aufbringen musste wollte er selbst beschaffen, es einfach von den Reichtümern der Familie zu nehmen, das war nicht seine Art. Mögen andere diesen Weg einschlagen. Für einen Menekaner mit seinen Fähigkeiten war es auch nicht sonderlich schwierig das Gold und die geforderten Lederstücke zu besorgen. Er plante noch 2 bis 3 Tage ein, ehe er alles nötige beisammen hätte. Wäre dies soweit würde er sich sogleich an Nadim wenden und alles so schnell wie möglich überbringen. Als nächstes würde er zusammen mit Laila die Priesterin Nazeeya aufsuchen, um alles weitere zu klären und einen Termin festzulegen.
Nun lag er hier im Bett und konnte sich kaum rühren, die Diener taten ihr bestes, ebenso der alte Hakim, der in gleichmäßigen Abständen immer wieder nach ihm sah. Doch ging es ihn für den Moment einfach nicht besser. Er konnte nicht aufstehen und die letzten Besorgungen für den Brautpreis beschaffen, genauso wenig konnte er Laila treffen. Dazu kamen die Schmerzen und das Fieber, er hatte seinen Körper für den Moment verflucht, warum musste dies genau jetzt geschehen.
Es brachte nichts sich weiterhin darüber zu ärgern, er konnte im Moment nichts daran ändern. Nach einem weiteren kurzen Schlaf, rief er nach einem Diener der für ihn eine Botschaft anfertigen konnte. Abbas diktierte ihm die Worte, welche er zu Papier bringen sollte.
Dann kam es zudem Abend auf den die beiden nun schon eine Weile hin fieberten, der Abend an dem Abbas mit Imraan zum Familienviertel der Ifrey ging. Dort warteten Nadim und einige andere Söhne der Ifrey auf sie. Es sollte heute der Brautpreis für Laila ausgehandelt werden. So ganz wohl war ihm dabei nicht, schließlich konnte er nichts Schlechtes an ihr finden, also gestaltete es sich auch schwierig ihren Preis ein wenig zu drücken. Doch gehörte dieser Brauch zu ihren Traditionen und auch er müsste versuchen ihren Preis zu drücken. Nadim setzte sehr hoch an, was es für ihn doch leichter macht. Allerdings forderte er manch Dinge, für die Abbas und auch wohl Imraan ihm am liebsten öffentlich auspeitschen lassen wollten. Doch waren sie in diesem Moment die Bittsteller und atmeten tief durch und sagten einfach „Neda“.
Nach einem langen hin und her konnten sich die beiden Familien auf einen Preis einigen. Dieser war dem Hause Omar gegenüber sicherlich etwas hoch angesetzt, doch hatten weder Abbas noch Imraan das Bedürfnis weiter darüber zu verhandeln und willigten schließlich ein. Das Gold und die geforderten Dinge wären schnell beschafft, dessen war sich Abbas sicher. Es gab einen Schnaps zum Anstoßen auf dieses freudige Ereignis. Doch wollte er dies auch unbedingt Laila erzählen. Als er ihr davon erzählte fiel sie ihm sogleich um den Hals, er legte seine Hände an ihre Schulter und genoss den Augenblick. Doch dieser wehrte nicht sonderlich lang, das Haus Ifrey zauberte mal wieder eine fadenscheinige Regel aus dem Turban, welche niemand zuvor kannte. Er wollte sich in so einem schönen Moment nicht noch einmal solch einer Farce hingeben, wie einst. Also verabschiedete er sich und zog sich in den Palast zurück.
Am nächsten Tag erzählte ihm Laila was noch alles geschehen war, nachdem er gegangen war. Ihre Worte riefen im ersten Moment entsetzen hervor, als sie fortfuhr wandelte sich dieses Gefühl in Zorn. Doch konnte er für den Moment nicht zu ihrem Cousin gehen und diesen dafür zur Rechenschaft ziehen, am Ende würde Laila nur darunter leiden. Also ballte er die Fäuste und schwor sich, dass er sobald sie in seiner Obhut wäre, würde er nicht mehr aus irgendwelchen Gründen nachsichtig sein. Ob diese Personen nun erst kurz in der goldenen Stadt wären oder schon viele Jahre, diese Anmaßungen und versteckten Provokationen gegenüber dem Haus Omar würden ein Ende finden müssen.
Er war in den beiden Tagen nachdem Abend der Brautpreisverhandlung viel in der Wüste und in verschiedenen Höhlen unterwegs. Das Gold, welches er für Laila aufbringen musste wollte er selbst beschaffen, es einfach von den Reichtümern der Familie zu nehmen, das war nicht seine Art. Mögen andere diesen Weg einschlagen. Für einen Menekaner mit seinen Fähigkeiten war es auch nicht sonderlich schwierig das Gold und die geforderten Lederstücke zu besorgen. Er plante noch 2 bis 3 Tage ein, ehe er alles nötige beisammen hätte. Wäre dies soweit würde er sich sogleich an Nadim wenden und alles so schnell wie möglich überbringen. Als nächstes würde er zusammen mit Laila die Priesterin Nazeeya aufsuchen, um alles weitere zu klären und einen Termin festzulegen.
Nun lag er hier im Bett und konnte sich kaum rühren, die Diener taten ihr bestes, ebenso der alte Hakim, der in gleichmäßigen Abständen immer wieder nach ihm sah. Doch ging es ihn für den Moment einfach nicht besser. Er konnte nicht aufstehen und die letzten Besorgungen für den Brautpreis beschaffen, genauso wenig konnte er Laila treffen. Dazu kamen die Schmerzen und das Fieber, er hatte seinen Körper für den Moment verflucht, warum musste dies genau jetzt geschehen.
Es brachte nichts sich weiterhin darüber zu ärgern, er konnte im Moment nichts daran ändern. Nach einem weiteren kurzen Schlaf, rief er nach einem Diener der für ihn eine Botschaft anfertigen konnte. Abbas diktierte ihm die Worte, welche er zu Papier bringen sollte.
Nachdem die Nachricht diktiert und von Abbas unterschrieben ist, wird er sich wieder in sein Bett begeben und dort weiter schlafen und beten, dass dieser Zustand schnell vorüber geht.Ein junger Bote bringt die Nachricht in das Familienviertel der Ifrey, doch wird er das Schriftstück nur Laila persönlich übergeben, zur Not wird er auf sie warten. Die Nachricht ist ordentlich und sauber verfasst, einzig die Unterschrift weicht vom restlichen Schriftbild ab.
Salam Alaikum liebste Laila,
es tut mir Leid, dass ich mich erst am heutigen Tage melde. Durch den Stress und die vielen Jagdausflüge, muss ich meinen Körper geschwächt haben und einer Krankheit Tür und Tor geöffnet haben. Bitte wundere dich neda, dass ich dich nicht aufsuche. Mach dir auch hudad nicht zu viele Sorgen, ich habe einen der erfahrensten Hakime an meiner Seite und werde sicherlich wieder schnell genesen. Hudad behalte für dich, dass mich eine Krankheit eingeholt hat, es würde die Stärke der Familie infrage stellen.
Möge die Mara über dich wachen und mich bald wieder zu dir schicken.
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Abbas Wakur Omar
Seit einem Wochenlauf befand er sich nun wieder in der goldenen Stadt Menek'Ur und im Schoße seiner Familie. Es hatte sich einiges verändert, selbst in dieser kurzen Zeit. Viele andere Mitglieder der Familie Omar fanden ihren Weg in die goldene Stadt, viele waren ihm davon unbekannt. Zudem tat er sich gerade in den ersten Tagen schwer damit. Schließlich war seine Reise nicht ohne Grund und dies wussten auch noch manch andere Menekaner.
Kaum war er ein paar Tage in der Stadt, fand auch schon eine Hochzeit statt. Sein Cousin Nabil, der Kalif, heiratete eine Tochter der Yazir. Lange hatte er an diesem Morgen nachgedacht, ob er wirklich dafür bereit war, an dieser Feier teilzunehmen. Schließlich wäre er vor seiner Abreise derjenige gewesen, der mit einer Natifah im Tempel vor den Augen der Mara den Bund der Ehe eingegangen wäre. Er vermisste sie sehr und dachte jeden Tag an sie, und was er verloren hatte. Doch waren Sie und er daran Schuld und keine anderen Personen. Daher entschied er sich auch, dass er am Abend zu der Hochzeit seines Cousins gehen würde.
Dort angekommen, schien es doch neda so eine gute Idee. Er fühlte sich unbehaglich in dieser Situation, zudem waren viele Fremden bei der Zeremonie. Einzig Majid kannte er bereits von seiner Familie, doch saß dieser neben Imraan und dem wollte er an solch einem erfreulichen Tag nicht unter die Augen tretten.
Imraan beachtete ihn bei ihrem ersten Aufeinandertreffen nahezu überhaupt nicht. Was hatte er aber auch erwartet? Denn er hatte ihn enttäuscht und seine Pflichten vernachlässigt. Inzwischen waren andere Söhne der Omar die vertrauten des Emirs, Abbas hingegen hatte sich nun erst einmal erneut zu beweisen. Einige Tage später sah er Imraan erneut, wieder war die Begrüßung kühl und distanziert. Er forderte Abbas zu einer Übung auf, um zusehen ob er seine Fähigkeiten auf der Reise nicht verlernt hatte.
Als sich die beiden in der kleinen Arena gegenüberstanden, wusste Abbas was ihm blühen wird, als er in Imraans Augen sah. Der Sand war noch stark erhitzt von der Sonne und Abbas hatte schon längere Zeit keinen Säbel mehr geführt. Imraan sah hingegen aus, als könnte er es kaum erwarten. Es zeichnete sich sehr schnell ab, dass ihm Imraan in jeglichen Belangen überlegen war, so dauerte es auch nicht lange, bis Abbas das erste mal zu Boden ging.
Dort am Boden liegend, schlug ihm Imraan mit der flachen Seite des Säbels auf den Oberschenkel. Selbst durch die Rüstung, fühlte sich dieser Schlag an, als ob er beinahe seine Knochen im Bein splittern ließe. Doch wusste er, dass er hier und jetzt keine Schwäche an den Tag legen dürfte. So kämpfte er sich wieder auf die Beine, doch konnte er das Bein nahezu gar nicht belasten. Aber es war noch nicht genug der Übung, durch die Schmerzen im Bein wurde er nun ein noch leichteres Ziel für einen erfahrenden Kämpfer wie Imraan.
Es folgten viele Schlägel mit dem Säbel und dem Schild. Nach einer weiteren Finte von Imraan, landetete Abbas durch einen Tritt wieder im Sand der Arena. Er sah zu Imraan auf und konnte den Zorn deutlich erkennen, als er Säbel auf ihn niederschlug, konnte er den Zorn auch deutlich fühlen. Der Säbel schnitt durch den Mundschutz und durch das darunter liegende Fleisch wie durch Butter. Abbas kippte zur Seite und verlor dabei seinen Helm, das Blut rann ihm über den Mund und tropfte auf den Sand der Arena. Für einen Moment war er wie benommen, nach einigen Augenblicken eilte Callista auf ihn zu und reichte ihm ein Tuch, welches wohl von der Mara gesegnet war, denn die Wunde beruhigt sich ein wenig. Er rappelte sich erneut auf und wollte nach dieser Schmach nur noch in dem Palast verschwinden. Doch Imraan trug ihm auf sich zu säubern und in die Taverne zu kommen.
Was hatte er für eine Wahl? Also schleppe er sich in den Palast, nahm eilig ein Bad und kleidete sich neu ein. In der Taverne angekommen, saßen einige Menekaner an dem Tisch. Ihm war in diesem Moment nicht einmal ansatzweise nach Gesellschaft, so beteiligte er sich auch nicht wirklich an den Gesprächen und trank nur seinen Mocca. Als er seine Tasse geleert hatte, wollte er sich verabschieden und allein sein, doch Imraan folgte ihm und wollte einige Worte mit ihm reden. Abbas fragte sich im ersten Moment, ob es eine weitere Lektion in den Kampfkünsten geben sollte, doch waren es dieses Mal wahrlich nur Worte. Und zu seiner Überraschung, waren diese Worte sogar recht freundlich und nicht mehr so kühl und distanziert wie noch zuvor. Diese Worte stärkten die Zuversicht von Abbas.
So schritten die Tage in Menek'Ur voran, er lebte sich langsam ein und lernte Menekaner kennen, die er vor seiner Abreise noch nicht kannte. Aber er lernte auch Menekaner besser kennen, die er zuvor kannte, aber mit ihnen niemals sonderlich viel sprach. Vieles schien nach und nach wieder zur Routine zu werden. Doch gab es immer noch viele Momente in denen er über die Vergangenheit nachdachte und was alles geschehen war.
Kaum war er ein paar Tage in der Stadt, fand auch schon eine Hochzeit statt. Sein Cousin Nabil, der Kalif, heiratete eine Tochter der Yazir. Lange hatte er an diesem Morgen nachgedacht, ob er wirklich dafür bereit war, an dieser Feier teilzunehmen. Schließlich wäre er vor seiner Abreise derjenige gewesen, der mit einer Natifah im Tempel vor den Augen der Mara den Bund der Ehe eingegangen wäre. Er vermisste sie sehr und dachte jeden Tag an sie, und was er verloren hatte. Doch waren Sie und er daran Schuld und keine anderen Personen. Daher entschied er sich auch, dass er am Abend zu der Hochzeit seines Cousins gehen würde.
Dort angekommen, schien es doch neda so eine gute Idee. Er fühlte sich unbehaglich in dieser Situation, zudem waren viele Fremden bei der Zeremonie. Einzig Majid kannte er bereits von seiner Familie, doch saß dieser neben Imraan und dem wollte er an solch einem erfreulichen Tag nicht unter die Augen tretten.
Imraan beachtete ihn bei ihrem ersten Aufeinandertreffen nahezu überhaupt nicht. Was hatte er aber auch erwartet? Denn er hatte ihn enttäuscht und seine Pflichten vernachlässigt. Inzwischen waren andere Söhne der Omar die vertrauten des Emirs, Abbas hingegen hatte sich nun erst einmal erneut zu beweisen. Einige Tage später sah er Imraan erneut, wieder war die Begrüßung kühl und distanziert. Er forderte Abbas zu einer Übung auf, um zusehen ob er seine Fähigkeiten auf der Reise nicht verlernt hatte.
Als sich die beiden in der kleinen Arena gegenüberstanden, wusste Abbas was ihm blühen wird, als er in Imraans Augen sah. Der Sand war noch stark erhitzt von der Sonne und Abbas hatte schon längere Zeit keinen Säbel mehr geführt. Imraan sah hingegen aus, als könnte er es kaum erwarten. Es zeichnete sich sehr schnell ab, dass ihm Imraan in jeglichen Belangen überlegen war, so dauerte es auch nicht lange, bis Abbas das erste mal zu Boden ging.
Dort am Boden liegend, schlug ihm Imraan mit der flachen Seite des Säbels auf den Oberschenkel. Selbst durch die Rüstung, fühlte sich dieser Schlag an, als ob er beinahe seine Knochen im Bein splittern ließe. Doch wusste er, dass er hier und jetzt keine Schwäche an den Tag legen dürfte. So kämpfte er sich wieder auf die Beine, doch konnte er das Bein nahezu gar nicht belasten. Aber es war noch nicht genug der Übung, durch die Schmerzen im Bein wurde er nun ein noch leichteres Ziel für einen erfahrenden Kämpfer wie Imraan.
Es folgten viele Schlägel mit dem Säbel und dem Schild. Nach einer weiteren Finte von Imraan, landetete Abbas durch einen Tritt wieder im Sand der Arena. Er sah zu Imraan auf und konnte den Zorn deutlich erkennen, als er Säbel auf ihn niederschlug, konnte er den Zorn auch deutlich fühlen. Der Säbel schnitt durch den Mundschutz und durch das darunter liegende Fleisch wie durch Butter. Abbas kippte zur Seite und verlor dabei seinen Helm, das Blut rann ihm über den Mund und tropfte auf den Sand der Arena. Für einen Moment war er wie benommen, nach einigen Augenblicken eilte Callista auf ihn zu und reichte ihm ein Tuch, welches wohl von der Mara gesegnet war, denn die Wunde beruhigt sich ein wenig. Er rappelte sich erneut auf und wollte nach dieser Schmach nur noch in dem Palast verschwinden. Doch Imraan trug ihm auf sich zu säubern und in die Taverne zu kommen.
Was hatte er für eine Wahl? Also schleppe er sich in den Palast, nahm eilig ein Bad und kleidete sich neu ein. In der Taverne angekommen, saßen einige Menekaner an dem Tisch. Ihm war in diesem Moment nicht einmal ansatzweise nach Gesellschaft, so beteiligte er sich auch nicht wirklich an den Gesprächen und trank nur seinen Mocca. Als er seine Tasse geleert hatte, wollte er sich verabschieden und allein sein, doch Imraan folgte ihm und wollte einige Worte mit ihm reden. Abbas fragte sich im ersten Moment, ob es eine weitere Lektion in den Kampfkünsten geben sollte, doch waren es dieses Mal wahrlich nur Worte. Und zu seiner Überraschung, waren diese Worte sogar recht freundlich und nicht mehr so kühl und distanziert wie noch zuvor. Diese Worte stärkten die Zuversicht von Abbas.
So schritten die Tage in Menek'Ur voran, er lebte sich langsam ein und lernte Menekaner kennen, die er vor seiner Abreise noch nicht kannte. Aber er lernte auch Menekaner besser kennen, die er zuvor kannte, aber mit ihnen niemals sonderlich viel sprach. Vieles schien nach und nach wieder zur Routine zu werden. Doch gab es immer noch viele Momente in denen er über die Vergangenheit nachdachte und was alles geschehen war.