Zuhause..

Lamira Poynt

Zuhause..

Beitrag von Lamira Poynt »

Langsam schlenderte das nun sechszehnjährige Maedchen durch die gassen der Stadt.
Sie wurde freundlich begrüßt ganz anders als noch vor ein paar Tagen.

Sie hatte so liebe menschen kennengelernt und trotzdem vermisste sie ihre eltern immer noch leicht. Sie wusste das die Orks das Dorf angreifen wuerden und dann wuerden ihre eltern nicht gerettet werden.

Sie schuettelte sich leicht bei dem Gedanken.
Doch nun hatte sie eine neue Mutter gefunden die sie herzlich aufnahm.
Sie hatte jedoch angst das dies vergehen mag und nachlassen mag von Alexa aber auch von Jan den sie so herzlich Großpapa nannte.

Sie lächte bei dem Gedanken an ihn und auch an den gedanken an ihre neue mama die sie so lieb pflegte in den dunklen Zeiten der Krankheit.
Und dann waren da noch Rukus der Zauberer, noch immer wunderte sie sich wie er es schaffte aus Holz soetwas lebendiges zu schnitzen.

Sie sah zu ihm bewundernd auf. Und Joschuar den Schmied hatte sie auch ins Herz geschlossen.

Dann war da noch der zuerst boese Gardist, der ihr leid tat weil er nicht richtig essen konnte und ebenso wenig sprechen.
Er schien am anfang einfach nur herzlos zu sein, doch in der zwischenzeit hatte auch sie ihn in ihr herz geschlossen.

Genau wie Rayrrak der von seiner lieben seite schnell auf die ernste berufliche und dienstliche seite sprang. Aber auch schnell wieder zurueck zu finden vermochte.
Ja er war ebenso etwas besonderes.

Sie seufzte als sie an Sol dachte. Sie hatte die liebenswuerdigkeit von ihr gespührt aber andererseits auch trauer. Sie erzaehlte ihr das man sie in Rahal nicht gut aufnahm und Lamira hoffte das es sich bald bessern wuerde.

Sie lächelte auf als sie an Ramon dachte. Er war nett und einfuehlsam und wollte sie beschuetzen. Sie war sich doch nicht mehr sicher..

Dann erinnerte sie sich an den Gardisten mit dem schwerauszusprechenden Namen Khazkal. AUch ihn hatte sie mit seiner lieben und lustigen art in ihr Herz geschlossen in dem so viel Platz zu sein scheint.

Und dann war da noch Lamiro, dessen Namen so gleich schien und welcher immer mit vorwitziger Miene zu ihr herabblickte.Sie fuehlte sich in seiner Naehe wohl auch wenn er eigentlich Rahal vermied. Doch wusste sie nicht mit dem Gefuehl etwas anzufangen. Sie mochte ihn einfach sehr.

Sie freute sich ueber jeden Menschen auch wenn er etwas ruppig erschien wie Impa, die sie wieder zusmamenflickte als der Hauptmann sich auf sie stuerzte.

Es schien als haette sie ein neues zuhause und sie war froh und gluecklich darueber endlich wieder einen Platz zu haben wo man sich hingezogen fuehlt.
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

EIn Haus..ein beinahe eigenes Haus. DIeser Gedanke zauberte ein bezauberndes Lächeln auf ihre lippen.
Sie richtete es nach und nach ein und es gefiehl ihr immer mehr.
SIe dachte an Ray der mit ihr hier einzog, denn alleine koennte sie es kaum bezahlen.
Sie tanzte durch ihren Raum und das leichte kleid flatterte. Sie fuehlte sich wohl, doch im gleichen Moment dachte sie an Valion und besonders an Lamiro.
Sie fuehlte sich schuldig das er hier war und sie war traurig ueber die menschen an diesem ort. Es war das erste mal das sie sich schaemte.
Und sie hoffte es war das letzte mal..
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Scheinbar in Gedanken ging das Maedchen was nach und nach zur Frau heranreifte durch die Straßen der Stadt. Die ab und an wie Rubine auffunkelnden rotbraunen Augen, nachdenklich auf die Straße gerichtet.

Von ihr schien eine warme angenehme Aura auszugehen und auch wenn man in ihr Gesicht sah waren manche betoert von dem Anblick die das engelgleiche Maedchen in sich verbarg und es selber nicht sah.

Sie blickte in den Spiegel des Wassers und konnte kaum begreifen das diese Gestalt die ihre war.
Die schlanken zierlichen finger fuhren ueber die zarten weichen wangen, ueber die makellose Haut die schimmerte wie Porzellan.

Ihr gesicht schien zeitlos zu wirken so konnte man nur von der Größe der Frau vielleicht feststellen das sie wohl noch etwas juenger war. Sie erinnerte sich gerne an die Worte ihrer Eltern die sie immer liebevoll "Engel" nannten.
Alexa N'yota
Beiträge: 37
Registriert: Dienstag 1. September 2015, 12:52

Beitrag von Alexa N'yota »

Lächelnd erinnert sie sich an den Nachmittag zurück wo Lamira zu ihr kam und sagte sie würde gerne bei dem Handwerksbund arbeiten und lernen.
Das Gespräch mussten sie leider viel zu früh beenden, aber nur wenige Tage später lief ihr Lamira über den Weg. Sie sah kränklich aus, war blass und hatte einen schlecht angelegten Verband um ihren linken Unterarm.
Nach einer interessanten Unterhaltung mit dem Gardisten Ahsai, welcher seinen Teil der Unterhaltung mit einem Buch führte, begleitete Lamira Alexa zum Haupthaus des Bundes.
Später, am Abend, brachte sie Lamira zum Lehrlingshaus, damit das Mädchen dort schlafen und sich ausruhen konnte.
Sie fieberte und verlor die Sehkraft...Sie machte sich große Sorgen um das Mädchen, denn jenes wurde von einem Bären angefallen.
Sie hing in ganz Rahal Zettel aus das dringend ein Heiler gesucht wurde, aber keiner meldete sich. Am nächsten Abend war es so schlimm das Lamira ohnmächtig wurde und wimmernd vor Schmerzen auf dem Boden der Stube lag. Sie bat Rukus sich eiligst nach Bajard und nach Varuna aufzumachen um einen Heiler zu finden. Und nur wenige Augenblicke kam er mit einer Menekanerin wieder ins Haus, welche sich um Lamira kümmerte. Nach der Behandlung verordnete sie Lamira eine Woche Ruhe.
Alexa war erleichtert, dem Mädchen ging es wieder gut.
So kam es das Lamira dem Bund beitrat und schon rasch zu der kleinen Familie, wie Alexa die Mitglieder des Bundes in Gedanken nannte, gehörte.
Familie...Alexa seufzt leise auf bei den Gedanken daran...
Als Lamira zum ersten mal auf Theariel, ihre Tochter traf, hatte sie das Gefühl die beiden würden sich nicht so richtig verstehen. Vielleicht kam es ihr ja auch nur so vor...
Sie hat die ältere der beiden Mädchen ebenso schnell in ihr Herz geschlossen wie Thea damals.
Ihr scheint es als ob Lamira bei vielen Menschen beliebt geworden ist.
Besonders ihr Verhältnis zu Rayrrak, dem Rekruten aus der Armee Rahals, ist ihr aufgefallen.
Gestern Nacht wo sie die Eröffnungsfeier gaben, grübelte sie mit Rukus kurze Zeit darüber nach.
Rukus...abermals seufzt sie auf ehe sie sacht lächelt... Er hatte das Gefühl keinen richtigen Draht zu den jüngeren zu finden und beneidete Jan um seine Fähigkeit sich bei jedem Kind beliebt zu machen...Der Gedanke an Rukus lässt ihr Herz wieder etwas schneller schlagen und dennoch verzweifelte sie an der Ungewissheit wie Rukus über sie denkt.
Es war verflixt schwierig gewesen die Gefühle für ihn zu unterdrücken, als er sie abwies. Da lernte sie Ark kennen und er lenkte sie ab. Sie wurde glücklich mit ihm, bis er immer weniger Zeit mit ihr verbrachte. Immer öfters schweiften ihre Gedanken wieder zu Rukus ab. Sie beobachtete ihn bei allem was er machte. Vor kurzem stellte er ihr eine neue Bäuerin vor...Kiksha Rithilind...Er ging so vertraut mit ihr um das es ihr einen Stich ins Herz versetzte, ebenso wie die Male, die er sich von ihr verabschiedete um zu einem Treffen zur Bäuerin zu gehen.
Sie versuchte ihre Gefühle vor jedem zu verbergen...
Heute, am Tag nach der Eröffnungsfeier, traf sie Lami auf der Straße und bat sie mit in die Taverne zu kommen, da sie das junge Fräulein etwas fragen wollte. Nachdem sie sich es auf den flauschigen Sesseln bequem gemacht hatten unterhielten sie sich über Männer, die Liebe, Krieg und Hass.
Alexa beneidete das verzweifelte Mädchen kein bisschen um ihre Situation, da Lami sich vier Verehrer geschaffen hatte und nicht wusste für wen sie sich entscheiden sollte. Alexa gab ihr Ratschläge und hoffte das sie helfen würden.
Aus welchem Grund auch immer spürte Lamira anscheinend Alexas Gefühlschaos...Sie war die Erste vor der Alexa ihre Gefühle zu Rukus seit damals wieder etwas preisgab...
Sie erhebt sich von dem Tisch und steigt in die Kutsche um nach Rahal zu fahren...nach Haus...
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Es war ein schoenes Gefuehl sich den leichten Kummer von der Seele zu reden.
Es fiehl ihr immer schwerer in den Spiegel des Wassers zu blicken ohne Traenen zu vergießen. Oftmals saß sie am Ufer des Meeres und weinte leise vor sich hin.

Es war schwer und die Worte die sie Claude schenkte waren voller Wahrheit. Sie war fuer diese Maenner eine Suende, welche sie in Verderben trieb, das war sie immer gewesen.

Was wuerde passieren wenn jemand herausbekam das es jemandem schwer fiehl sich zu entscheiden zwischen seinem Gott und der Frau in dem Falle sie.

Sie hatte gehofft das es hier anders sein wuerde und das man sie so akzeptierte wie sie war und nicht von dem Aussehen es abhaengig machte.

SIe erinnerte sich an die schlaege mit den stoecken die sie einstecken musste in ihrem Dorf.
Sie konnte sich nicht wehren. Ihre koerperliche Kraft schien einfach zu bersten und wie zerbrochen lag sie dann am Boden.

Sie wuerde niemals sagen das es fuer sie keine schoene Kindheit war, denn ihre Eltern liebten sie mehr als ihr Leben.
Und sie genoss jede glueckliche Sekunde und vergaß dabei die boesen und ungluecklichen.

Noch immer befanden sich weiße streifen quer ueber den ruecken und niemandem wollte sie diese zeigen.
Sie war keine Hexe so wie die Menschen es behaupteten und bei den worten wo ihre Eltern ihr wie taub erschienen nur um hier aufgenommen zu werden.

DIe Wunden verheilen und man selber waechst darueber hinaus, man selber versucht es zu verdraengen, all dies uebel und all der schrecken und man versucht neu zu beginnen und es besser zu machen.
Doch Scheint es schlechter und unueberlegter.

Sie war ein Kind als sie hier ankam doch entwickelte sie sich langsam zu einer frau.
Und sie durfte die wunderbarsten Menschen kennen lernen nun besonders bei den Maennern faszinierten sie vier maennliche Wesen.

Darunter war Rayrrak, den sie liebte auf freundschaftliche art und welche zu tief und zu stark war um es je zu brechen.
Er hatte sie geliebt als eine Frau und liebte sie nun wie eine Freundin. Doch leider konnte sie sich nicht in ihn verlieben.

Dann war da noch Claude. Der älteste von den vieren und beinahe zu alt wie Alexa sagte. Seine Worte beruehrten sie tief.
Er schien sie wirklich sehr zu lieben, doch wusste sie tief im Herzen das er genauso wie rayrrak nicht der wahre ist und auch wenn sie ihn mehr mochte als ray glaubte sie hier nur an den Moment und nicht an die Ewigkeit.

Ihre Gedanken schweiften ab zu Khazkal, er glich einem ungehobelten mann mit großem Herzen. Seine Augen waren wunderschoen und sie versank des oefteren tief in diesen.
Er war sanft und liebevoll zu ihr, er verglich sie mit einem Wunder oder einem Goetterboten was ihr unangenehm war, doch brachte er sie damit zu einem schuechternen Laecheln.

Und dann zu guter Letzt war da noch Lamiro. Er schien am weitesten entfernt von ihr zu sein und doch fuehlte sie sich vollstaendig zu ihm hingezogen.
Er schaffte es als erster ihre Liebe zu gewinnen, doch schien es ihr oftmals das er diese nicht wollte und zurueck wies.
Die Namen waren aehnlicher fast wie ein hinweis schien es.
Ob sein Herz ansatzweise fuer sie schlug konnte sie nicht wissen,
nicht einmal ahnen.
Lange zeit hatte sie ihn nicht gesehen, doch war sie oftmals nach Bajard gereist um nach ihn zu sehen.
Geruechte besagen das er andere frauen gut fand und mit vielen anbandelte und sie wusste nicht was sie damit anfangen sollte.


Es war einfach zu schwierig als Frau sein Dasein zu fristen.
Sie wuerde weitersehen und auf ihr Herz hoeren und sie hoffte es wuerde fuer den richtigen hoeher schlagen.
Lamira Poynt

Überarbeitung

Beitrag von Lamira Poynt »

Die rotbraunen augen waren fest auf das Moebelstueck gerichtet und mit jeden Tag nahm es mehr Gestalt an. Dann es moegen wohl sechs sieben Tage vergangen sein, war es fertig. Die mueden ruhelosen augen blickten fiebrig auf ihr Meisterwerk.

Es war einfach nur perfekt und doch war niemand da dem sie sich haette anvertrauen koennen. Es war dunkel und ihre liebsten wuerden schon schlafen und wenn sie erst die blutigen Haende sahen wo die Narben wieder aufgerissen sind bei der Arbeit, wuerden sie ihr sicher verbieten weiter zu arbeiten und das wollte sie nicht.

Das Magenknurren hatte nach dem zweiten Tag aufgehoert so fleissig war sie am Arbeiten. Sie wollte es unbedingt fertig haben. Dann ward es fertig und sie wollte nicht schlafen. Kurz schwankte sie als sie sich von ihrem stuhl erhob, doch nach kurzem durchatmen ging es schon wieder.
Sie stieg aufs pferd und ließ die zuegel lang.

Es fing erst an langsam zu traben und schließlich an zu galoppieren. Lamira blickte kurz in den Nachthimmel und plötzlich waren alle Sterne die sie eben mit dem Blick erfasste verschwunden.
Das Pferd wurde langsamer, als würde es dies spühren. Alles um Lamira wurde schwarz und so sank sie schließlich bewusstlos vom Pferd.
Sie merkte nicht wie das nasse Gras sie empfang oder auch nicht wie ihr Pferd sie mit dem kopf anstubbste.
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Ihre AUgen oeffneten sich und sie erblickte nur gras um sich. Lnagsam versuchte sie sich auf ihre duennen arme zu stuetzen, doch diese knickten nur wie streichhoelzer ein. Dann versuchte sie die Beine anzuziehen und sich so hochzustuetzen, aber es schien als würde ihr dies versagt bleiben. Vor Trauer und Schmerz liefen ihr einige Traenen die Wangen herab.

Sie wusste nicht was sie machen sollte, denn so konnte sie nicht die ganze zeit da liegen. Was wäre wenn sie niemand hier fand?
Sie dachte an Lamiro und Valion.

Einer von den beiden würde sie hoffentlich suchen.. und dann? würde er sie in diesem Wald finden?
Ihre Hoffnung sank auf Null. Die Nacht war kalt und der duenne zarte Koerper ward am Morgen total durchfroren.

Sie schlief jedoch fest und tief.Die Träume handelten sich nur um die beiden allerwichtigsten menschen in ihrem leben..
Valion Tal

Beitrag von Valion Tal »

Wie sooft, sass Valion alleine an der Küste und fing an über dies und jenes nach zudenken...

Zuerst die Ereignisse in Bajard. Dieser Herr namens Atheron, war eine harte Nuss... Vielleicht genau der richtige für die Bürgerwehr...
Dann über das Gespräch mit Leanne.
Und zu allerletzt das gestrige Gespräch mit Sharay. Sie hatte wohl recht mit dem was sie sagte...

Wie von einem Blitz getroffen, kam ihn der Gedanke von Lamira... Er hatte sie lange nicht mehr gesehen...

Hmm, was sie wohl grade macht? Er hat wohl in letzter Zeit wenig Zeit mit ihr verbracht... und seitdem Gespräch wegen Lamiro, hat er sie nurnoch einmal gesehen.. Und sie verhielt sich irgendwie merkwürdig, wenn er jetzt darüber nachdenkt..

So erhob er sich und machte sich auf den Heimweg, in der Hoffnung sie zuhause anzutreffen...

Als er dort ankam, waren alle Lichter aus, und er dachte sich Lamira wuerde schon schlafen. Er ging die Treppen hinauf und schaute kurz aufs Bett. Sie war nicht da.
Hmm, vielleicht ist sie wieder bei ihrer Arbeit eingeschlafen. So begab er sich zum Lager. Aber sie war auch nicht dort.
Er ging wieder zurück ins Haus und setzte sich an den Tisch.

"Sie wird wohl noch arbeiten und gleich heim kommen", dachte er sich...

Was ist wenn ihr ihm Wald etwas zugestossen ist? Immerhin leben dort aggressive Wölfe und gewisse Raeuber haben es schoneinmal versucht sie zuüberfallen...

So blieb er die ganze Nacht wach und entschloss sich am frühen Morgengrauen, als sie immer nichnicht heimkam, sie zusuchen... Es war schliesslich seine Pflicht...

Er nahm seinen Bogen und sein Speer und machte sich auf den Weg. Vielleicht wuerde er sie ja auch treffen oder sie ist bei Alexa...
Aber irgendwas sagte ihm, dass da irgendetwas nicht stimmt...

Mit diesen Gedanken machte er sich auf den Weg und suchte zuerst Bajard ab und zog anschließend durch die Waelder...
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Malachai Schwarzmourne
Beiträge: 1606
Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Eine Verhüllte und glänzend-wirkende Gestalt streifte durch die Walde. Es schien Gedankenverloren, wie eine Seele, die ihren Weg sucht.
Die Wölfe heulten, sie schienen auf Jagd zu sein und hätten ihre Beute wohl gewittert.
Ja jene, vom Blute angezogen, waren einmalige Räuber der Nautr. Alleine vielleicht schwach, im Rudel kaum zu bändigen.
Die Gestallt wanderte weiter, vom Heulen der Wölfe angezogen, kam es auf eine Lichtung.
Dort lag Sie, ein Mädchen, er kannte Sie nicht, doch schien Sie zu schlafen.
Selbst das Heulen jener Wölfe, welches Lauter und Lauter wurde, schien ihren Schlaf in keinster Weise zu stören.
Jener Verhüllte, dessen Augen zu weinen schienen im Lichte des Vollmondes, trat näher, beugte sich hinab und streifte seine Hand nur wenige Zentimeter über ihren Körper.
Sie lag nicht freiwillig hier, das erkannte man.
"Ruhe Frau, ich wache hier. Kein Leid wird dir zugefügt werden, solange du schläfst. Niemand wird dir etwas tun, solange man dich nicht fand."
Er griff in die Tasche, holte einige Äpfel hervor und legte sie neben die Frau, dann stand er auf und ging Richtung des Heulens, verschwunden in der Dunkelheit der Bäume.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Langsam fast muehevoll oeffnete sie die Augen und erblickte direkt neben sich rote Äpfel. Sie versuche diese zu greifen aber es war als würde sie ihre hand nicht bewegen können.

Wieder liefen ihr einige Traenen die Wangen herab und sie schien wie ein gefallender Engel weiterhin da zu liegen.

Jegliche Kraft war aus ihren Muskeln geflossen und das zierliche engelgleiche Mädchen hoffte auf die baldige Rettung.

Nach und nach wurde der erst eiskalte Koerper plötzlich fast kochend heiß und auch Lamira fürchtete das sie verbrennen würde.
Sie sank dan wieder in ihre wirren Fieberträume.
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Eigentlich durfte sie nicht hinaus, jedenfalls nicht Nachts, doch konnte sie nicht schlafen.
Immer wieder und wieder glitten ihre Gedanken zu Lamiro den sie schon eine ewigkeit nicht mehr gesehen hatte.
Sie vermisste ihn und ihr Herz pochte stark vor Sehnsucht.
So hoffte sie sie würde ihn vielleicht in bajard treffen.
Schon oft hatte sie ihn zu dieser späten Zeit dort angetroffen und nun verlangte es sie mehr denn je nach ihm.
Sie schritt aus der Tuer und atmete die frische Nachtluft tief ein. Noch einen Schritt dann wurde es schwarz..Blut tropfte vorne aus der Wunde wo sie niedergeschlagen wurde. Sie schlief so tief und fest nun...
Lamira Poynt

Träume in der Bewusstlosigkeit

Beitrag von Lamira Poynt »

Sie war in einem Labyrint und es schien millionenfach verzweigt zu sein. Sie hatte den Gedanken das sie im Kreis laufen würde.
Sie wollte hier heraus endlich..aber sie fand des Ausweg nicht. erschöpft endete sie in einer sackasse. Sie spührte weder Hunger noch Durst, nur der unendliche Wille zu leben.

Das einzige was in ihrem Kopf vorging war.. das sie leben wollte am besten aufwachen aus diesem Albtraum, doch konnte sie nicht. Sie konnte die Augen nicht aufmachen und ihre Liebsten anlächeln und sagen das alles in Ordnung war.
Solange sie den Willen zu leben hatte würde sie nicht sterben..Aber was war danach?
Wurde sie vom ihren bett aus Gras schon woanders hingebracht, wo man sich um sie kuemmerte oder lag sie noch immer unentdeckt vor dem Haus?

Der Traum veränderte sich und sie schwamm in einem See. Doch dieser war so dickflüssig wie Wackepudding und sie kam und kam nicht von der Stelle.
Sie sah es, das Licht und sie wusste wenn sie aufgab kam sie auf die andere Seite zur Dunkelheit.
Dann hatte sie verloren..endgültig.
Sie strengte sich an aber kam weder dem Licht noch der Dunkelheit näher.

Doch gab sie noch nicht auf und gab weiterhin ihr bestes.
Valion Tal

Beitrag von Valion Tal »

Leicht angetrunken kam er von der Bajarder Taverne nach Hause...
Er sah einen Körper auf den Boden liegen und wunderte sich erstmal nicht... Schliesslich lagen einige bewusstlos dort in der Nähe seit der Tirell Geschichte...

Nun er ging näher und ein Schock überkam ihn.

"Das kann doch nicht sein... Lamira...!"
Er kniete sich direkt hin und sah wohl die platzwunde am kopf... Und er wusste direkt, es war kein Unfall, sie wurde niedergeschlagen. Schliesslich gab es auf der offenen Wiese nicht wodran sie sich soheftig gestossen haette koennen.

Er verband direkt ihren Kopf und brachte sie ins Haus. Er lief anschließend los und holte Hilfe von einem Heiler.

Desweiteren sagte er der Stadtwache bei bajard, dass Lamiro sofort Valion aufsuchen sollte...

Während der Heiler sich nun um lamira kuemmerte... Ging Valion los und lies sein Schwert schärfen. Er wollte diesen verfluchten bastard der das Lamira angetan hat, eigenhaendig umbringen.

Immermehr stieg Hass in ihm auf.
Lamiro Dandreon
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Lamiro Dandreon »

Ständig saß er in seinem Turm der Bürgerwehr über Zettel und Berichte mit dem Blick schweifend. Viel Ärger brachte die tägliche Arbeit der Bürgerwehr mit sich. Lösungen, so viele Lösungen mussten gefunden werden. Selbst jagen war er schon lange nicht mehr. Er sah so wenige Leute mit denen er mal einfach normal hätte reden können, überall ging es um ärger. Selbst sein bester Freund zu dem er sich eines Abends nach Feierabend gesellen wollte, empfing ihn mit allem aderen als einefröhliche Abwechslung. Alles was ihn da noch erwartete waren Worte, die er nie von seinem besten Freund erwartete... "Sollte es Lamira jemals deinetwegen schlech gehen, so sei gewiss, dir gehts an den Kragen"... jene Gedanken wiederholten sich immer und immer wieder in seinem Kopf. Einmal wollte er mit ihm reden, worüber auch immer... es schien nicht als wäre es etwas friedliches, vielleicht eine weitere Drohung? Dann merkte er wie lange er Lamira schon nicht mehr sah... sprach sie mit Valion und hatte jenes Gespräch Auswirkungen? Sie wusste dass Lamiro das Haus der beiden nicht mehr betreten wollte und immer wenn er in die nähe des Hauses kam war alles still und dunkel... die Pferde liefen Futter suchend durch den Garten... verreiste sie ohne ein Wort? Valion sah man in Bajard doch selbst erblickte er ihn ebenso lange nicht... gingen beide vielleicht zurück nach Rahal? Wurden beide vielleicht gefangen genommen denn Valion wurde dort nach wie vor gesucht? So manchen Abend ritt Lamiro an jene Stellen, wo er Lamira früher antraf doch niemand war zu erblicken. Nahm ihn die Arbeit so ein, dass seine Gedanken die Zeit vergaßen ließen? Sorgen stiegen direkt in ihm auf, er musste heraus finden was los ist, alsobeschloss er nun noch öfter ausschau zu halten und so manchen zu fragen ob jemand was wüsste... Mag Valion ihm drohen oder anhängen was er wollte, er ist eine größere Gefahr für sie als gesuchter Rahals... doch wäre ihr etwas zugestoßen, so hätte Valion doch hoffentlich über alles weg gesehen und ihn wenigstens benachrichtigt... doch was war los? Mit Ende dieser Gedanken schlief er die letzten Abende ein und unrihige Nächte liesen ihn nur schlecht in seinem neuen kleinen Haus schlafen
Lamiro Dandreon
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Lamiro Dandreon »

Am nächsten morgen wachte er auf, geweckt von einem Wachmann der neben ihm stand. Er richtete ihm Valions Worte aus, worauf Lamiro die Wache skeptisch anschaute. Nach einem kleinen Wortwechsel erfuhr Lamiro dass Valion zwar von Wut aufgewühlt war, jedoch der Zorn wem anders galt und die Nachricht an Lamiro doch eher neutral aber sehr auffordernd klang als sei es sehr dringlich. Lamiro nickte verstehend und machte sich sogleich auf die Suche nach Valion, mit leicht beunruhigter Mine...
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