Gedanken einer Bardin

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Malena Rosenstein
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Gedanken einer Bardin

Beitrag von Malena Rosenstein »

Malenas Leben trete sich im Kreis, wie geht das. Als erster zu einer Gesellschaft in der sie sich mehr als geborgen fühlt, und dann noch dieser Kerl.
Verrückt irgendwie. Wenn sie ihn sah redete sie oft Schwachsinn, einfach so und dann noch sein lächeln und seine Neckereien. Dann auch noch oft diese Zweideutigen Meldungen. Ja gut sie war auch nicht gerade besser, doch warum auch. Wer austeilt muss genauso einstecken können. Aber dennoch war er ihr ans Herzugewachsen.
Doch wir sind auch verschieden, ich eine einfache Bardin im Land, und er,…. Gefühle und Gedanken sind seltsam. Vor allem er hört gerne zu und spricht auch gerne. Wortgefechte mit ihm sind schön. Denn in keiner weiß findet er ihre Worte falsch. Eher geht er her und denkt darüber nach. Das sie viel wissen besitzt in jegliche Art weiß sie selber viel zu gut. Sie wurde in ihrer Vergangenheit in viele Richtungen ausgebildet, waren es die Lehren der Götter als auch die Tugenden. Sie wusste auch sehr wohl wie man sich zu benehmen hat. Doch hier wo sie jetzt zuhause war, vergaß sie jenes oft, und es war auch gut so, endlich sie selbst zu sein und sich nicht mehr verstellen zu müssen. Doch fehlte ihr genauso diese vor Nämlichkeit oft. Rafdarn gab ihr genau dieses Gefühl. Doch auch bei ihm konnte sie sich oft nicht beherrschen albern zu sein. Trotzdem wusste sie wo sie hingehörte, und endlich hatte sie auch ihren Platz gefunden. Hier bei der Gesellschaft fühlte sie sich wohl und auch die Mitglieder geben ihren Beitrag hinzu. Egal ob es ein Hector oder eine Verdania ist, oder Rafdarn. Jeder einzelne gibt ihr das Gefühl endlich Nachhause gekommen zu sein.
Malena Rosenstein
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Beitrag von Malena Rosenstein »

Tage verstrichen und das Treffen mit ihm war vorrüber, wie schön es doch war die zweisamkeit und vorallem sein lächeln.
Schlimm war die Trennung. Noch immer dachte sie an jenen abend zurück und konnte sich einfach ein Schmunzeln nicht verkneifen. War er doch so zuvorkommend und freundlich. Ein warmes gefühl machte sich in ihrem Körper breit.
Als dann der Markt näher rückte und sie immer wieder überlegte was sie vorführen solle, schweifte sie in gedanken zu ihm.
Andere lieder fiehln ihr ein, aber nichts was zu dem Markt passen würde.
Lieder über Gefühle und gedanken ihrer seits. Sie schrieb sie nieder. Vielleicht bekamm sie eines Tages die Möglichkeit ihm eines dieser vorzutragen.

Als ihr endlich dann Eluive den Einfall für die zwei Lieder gab die sie für den Markt hatte schrieb sie jene Nieder und suchte nacht Rafdarn.

"Rafdarn möchtest du mich unterstützen bei den beiden Liedern?" fragte sie ihn. "Natürlich, Malena es wäre meine ehre euch wieder zu Helfen." war seine Antwort.
Gleich suchte sie Verdania auf. Nach einem kurzen Wortspiel und viel lachen konnte sie ihr Anliegen erklären und Verdania stimmte zu, sich etwas einfallen zu lassen.

Als es dann nur noch wenige Tage vor dem Markt war, stieg ihre Nervosität, nicht jene vor der Vorstellung sondern jene ob er kam, und sich ihren Auftritt ansehen würde.

Ihr blick schweifte in den Himmel, mit einem Lächeln.
"Es wird schon gut gehen," meinte sie leise zu sich selber und sie wittemete sich wieder ihren Büchern.
Malena van Rosenstein

Beitrag von Malena van Rosenstein »

Tage und Wochen waren vergangen als er sich verabschiedete und meinte er würde für einige Wochen in die Heimat zurück kehren. Doch sie vermisste ihn. Seine Fettnäpfchen und seine blicke. Vorallem die, den jene gaben ihr ein gefühl das es in ihrem Bauch herrumfliegen lies.
Ja Schmetterlinge im Bauch, ein wohliges Gefühl. Doch immer wieder als sie am Abend in ihrem Bett lag und ihre gedanken über den Tag verlor gerat ihr dieser Kerl ins gedächniss.
Wie würde er sein wenn er zurück kommt. Genau noch der selbe. Oder doch ein anderer. Wollte er deswegen die Kette behalten, weil er wusste das er für länger weg wäre.

Ach wo waren ihre Gedanken. Sie müsse ich vorbereiten. Die Gesellschaft braucht ihre unterstützung. Ja sie war einerseits traurig, doch wusste sie wenn er wieder da ist, würde sich vieles Klären.
Malena Rosenstein
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Beitrag von Malena Rosenstein »

Der Wald war dicht und die Bäume noch Grün, doch langsam konnte man den Winter spüren. In einem Baum weit oben saß sie und versteckte sich. Verstecken, war es das richtige Wort? Ja war es. Ruhe nur der Wald und sie, die Tiere die sie von unten anblickten. Oft glaubte sie die Tiere wollten ihr etwas sagen, doch das bildete sie sich nur ein.

Ruhe, war es das was sie brauchte. Sie holte kleines Büchlein heraus und begann zu zeichnen, ja auch dies war eine Eigenschaft die sie sich in ihrer Vergangenheit aneignen konnte, doch war es ein stilles Geheimnis. Sie verrat schon viel zu viel von sich. Ihre Vergangenheit war nicht schön gewesen. Doch war es immer wieder etwas woran sie gerne dachte. Freunde Feinde und Bekanntschaften die sie machten brannten sich schon richtig in ihren Kopf.

Sie blickte in den dunklen Nachthimmel und dachte an ihren Besten Freund, den sie seinerzeit auf der Burg hatte auf der sie gelebt hatte. Ein kleiner blonder Junge, stark, mit seinen strahlend blauen Augen, der Sohn eines Kriegers war er. Immer am Üben, von klein auf. Auch wenn sie sich oft aus den sicheren Burgmauern schlichen um Prinz und Prinzessin zu spielen. Der sie redeten einfach nur in einem Baum. Oft auch wagten sie sich weit hinaus und Ritten aus, wild und ohne darauf zu achten ob es gefährlich werden konnte, und auch das Kämpfen war eine Leidenschaft von ihnen gewesen.

Sie konnte sich noch gut erinnern als der Lehnsherr eine Fest gab, für einen gewonnen Kampf der sehr entscheidend war, und er sie zum Tanz aufforderte. Oft wurden sie gefragt ob sie ein Paar waren doch jedes Mal verneinten beide, doch jeder schüttelte nur den Kopf. Malena hatte sich schon lange ihn in verliebt. Doch sie traute sich nie es ihm zu sagen. Hand in Hand gingen sie oft über den Marktplatz und lachten. Als irgendwo Musiker standen tanzten sie oder Malena sang dazu einfach aus dem stehgreif.

Doch sie wurden Älter, und irgendwann kam der Befehl, das auch er sich an den Kämpfen beteiligten solle. Er war glücklich darüber, endlich bereit zu sein, und der erste weg war zu ihr. Er erzählte ihr dies und strahlte sie an. Doch ihr kamen nur die Tränen. In den Ganzen Jahresläufen in denen sie das kommen und gehen der Krieger beobachte waren auch immer Verluste darunter.

Als ob es gestern gewesen wäre erinnerte sie sich an die Worte, „Ich werde jedes Mal zurückkommen, versprochen. Ich kann dich doch nicht alleine lassen.“, und wischte ihr die Tränen aus dem Gesicht.
Bevor der Tag gekommen war schlichen sich die beiden wieder aus der Burg und saßen wieder in einem der Bäume. Er reichte ihr eine kleine Schatulle und in dieser waren Ohrringe. Rot wie ihr Haar. Sie freute sich, vergaß dass sie in einem Baum saß und wollte ihn umarmen. Dabei fielen sie beide aus dem Geäst des Baumes. Als sie sich dann aus der kurzen Benommenheit wieder erholten lachten sie. Sie rutschten dann zusammen lehnten sich an den Baum von dem sie gefallen waren und schliefen ein.

Als die Sonne aufging, erwachten sie und schwangen sich auf ihre Pferde. Der Ritt zurück in die Burg kam ihr Unendlich lang vor, aber stolz unterdrückte sie ihre Tränen. Abschied nehmen war etwas was sie schwer konnte, also schrieb sie ihm einige Zeilen auf ein Stück Pergament und packte es in seine Satteltasche, da wo der Proviant eingepackt wurde.

Oben an ihrem Balkon sah sie hinunter und blickte hinunter, wo sie sich fertig machten und dann unter Jubel verabschiedeten sich die Menschen der Burg von ihnen.

Dies war der Tag an dem sie ihn nie wieder sah.
Monde lang saß sie an den Mauern und hoffte doch dass er zurückkommen würde. Doch er kam nicht.
Und auch der Lehnsherr spürte Malenas Trauer und Traurigkeit. Ihre Lieder waren nicht mehr so fröhlich und die Leidenschaft war nicht mehr da. Also nahm er sie mit, weil er ihr etwas zeigen wollte.
Sowie der nächste Marsch angesetzt war solle sie sich fertig machen. Sie soll eine Rüstung ausfassen und auch sich Waffnen. Als erster war sie stutzig aber fügte sich diesem.

Tagelang Ritten sie bis sie an eine Siedlung kamen wo ein kräftiger aber kleiner Wall errichtet wurde. „Gib die Kapuze hoch und zieh sie tief ins Gesicht.“ Sagte einer der Kriegsherren zu ihr. Sie folgte natürlich doch war ihr nicht wohl dabei. Keiner sagte ein Wort zu ihr. Als es ums Absitzen ging wurde sie behandelt wie einer der Krieger. Doch verstand sie kein Wort von dem was da Gebrüllt wurde. Ihr Braunes Pferd wurde weggebracht und da stand sie, immer mehr zog sie sich in den Hintergrund und versteckte sich vor neugierigen Blicken. Bis sie ein Gesicht erkannte. Als erster dachte sie, sie wäre in einem Wahn. Doch sie verfolgte ihn, beobachtete, schlich umher wie ein Dieb. Da war er. Hier und führte die Truppen an, führte dieses Fort an. Nein sie konnte sich ihm nicht zeigen.

Plötzlich fiel ihr wieder ein dass sie ihm einen Brief mitgab, und es schoss ihr durch den Kopf, hatte er ihn gelesen?
Sie schlich sich ins Haus wo er wohnte, ja sie hatten inzwischen kleine Häuser aufgebaut. Oder waren sie schon hier. Das wusste sie nicht, doch schlich sie sich in die Küche. Eine der Mägde dachte sie wäre eine Adelige und erklärte sie wer sie war. Diese nickten ihr lächelnd zu und zeigten ihr eine kleine winzige Kammer.

An diesem Abend sollte ein kleines Fest stattfinden. Der Lehnsherr liebte Feste. Sie waren nicht üppig aber er wusste diese kleinen Leistungen machten das Heer glücklich. Es gab ihnen einen Lichtblick. Also war es irgendwie zum Ritual geworden, wenn der Lehnsherr wo erschien wurde gefeiert.

Es wurde Abend, und als sie das Lagerfeuer in der Mitte des Lagers innerhalb dieser Mauer erblickte waren alle schon kräftig am Feiern. Die glücklichen Gesichter der Krieger ließen sie aufblühen. Doch als sie ihren Krieger erblickte wirkte er nicht glücklich. Irgendjemand zeigte auf sie und er drehte sich um. Ihre langen Roten Haare lagen auf ihren Schultern. Die Ohrringe die sie von ihm hatte steckten in ihren Ohren. Und eine einfache Kette lag um ihren Hals. Ein einfaches doch schönes Fellkleid war für heute ihre Garderobe gewesen, dazu ein dicker Umhang mit einer Kapuze. Er blickte sie an und sein blick verriet mehr als 1000 Worte. Gerade das er seinen Becher nicht wegwarf vor Freude, rannte er auf sie zu und nahm sie in den Arm.

Stundenlang sprachen sie, und er verriet ihr dass er ihr Briefe geschrieben hatte, die sie nie erhalten hatte. Als das Feuer weit hinunter gebrannt war, schrie der Lehnsherr nach Malena. Sie solle allen ein ermutigendes Lied singen.

Malena atmete tief durch und erhob sich und sang, sie sang wie sie schon lange nicht mehr sang. Die Krieger um sie wurden ruhig und lauschten nur ihrer Stimme. Als es Endete brach die Welt über sie ein. Schreie aus allen Richtungen. Ein unerwarteter Angriff. Schnell waren alle in Kampfmontur und Gerüstet. Obwohl viel Getrunken wurde waren alle wie mit einem Fingerschnips wieder klar. Auch sie schlupfte aus dem Kleid und hatte darunter eine Lederrüstung an, und blickte sich um. Wie aus dem nichts wurde sie geschnappt und auf ein Pferd gehievt.

„Ganz ruhig, ich bin es. Du reitest mit dem Pferd zurück zur Burg. Ich komm nach.“ Sie tat wie geheißt in Panik und Angst. Der Dunkle Umhang den er ihr umlegte ließ sie im in der Nacht so gut wie unsichtbar werden. Doch ganz zurück ritt sie nicht. Am Waldrand blieb sie stehen und wendete sich um. Er sagte immer wieder als sie übten, „Wende dich nie um, immer weg.“. Als ihr Blick auf das Fort ging sah sie nur entsetzen. Alles Brannte lichterloh. Durch das ganze wurde der Himmel in ein Dunkles Rot getaucht. Schreie kamen die bis zu ihr hallten. Steif saß sie im Sattel und zitterte. Als sie merkte das irgendetwas auf sie zukam wendete sie ihr Tier und spurtete damit davon.

Ja auch das reiten hatte sie dort gelernt.
Als sie an der Burg ankam, ihr Tier vom harten Galopp komplett durchgeschwitzt ließ sie sich nur noch aus dem Sattel gleiten. Rannte zu den Kriegern die noch in der Burg waren und informierte sie was geschehen war. Diese machten sich sofort auf um diese zu Unterstützen. Doch war fast ein Wochenlauf vergangen als die Krieger dort wohl eintrafen.

Knapp zwei Wochenläufe später erfuhr sie das von dem Außenposten nichts mehr über war. Er wurde vollends Niedergebrannt und die Leichen waren aufgestapelt zu einem Haufen. Die Krieger die Überlebten waren schwerstens verletzt. Aber ihr Krieger war nicht bei den überlebenden.
Als Malena zum Lehnsherren ging, der alles überlebt hatte weil er der Verfolger war, wollte sie genau wissen was geschah. Er erzählte ihr alles und er spürte die Traurigkeit die Malena ausstrahlte. Traurig ging sie in ihre Kammer und weinte, bis es an ihrer Tür klopfte. Eine der Krieger stand an der Türe und überreichte ihr etwas. Eine Holzschatulle.
Sie zog sich mit dieser in die Kammer zurück, und öffnete diese. In jener waren alle Briefe die nie angekommen waren sowie eine Kette. Die Kette die er immer trug.

Malena Riss es aus dem Schlaf als sie von Wolfs Geheule wach wurde. Inzwischen waren zwei Tage vergangen. Das war lange, so lange war sie schon lang nicht mehr weg von der Gesellschaft ohne sich abzumelden. Es wurde Zeit.
Und so machte sie sich auf wieder zurück zur Gesellschaft.
Malena Rosenstein
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Beitrag von Malena Rosenstein »

Eine Reise

Malena packte ihre wenigen Sachen die sie brauchte für die Reise. Einerseits mit einem Lächeln im Gesicht, andererseits mit einer Träne. Es war zwar nur für ein paar Tage wo sie weg war. Doch wusste sie das dieses Zusammentreffen mit ihren Freunden schwer sein wird. Fast jeder wusste dort was geschehen war und Verstanden auch ihre Trauer dort. Den der Verlust der Krieger an diesem Tag war enorm gewesen. Ein Schlag für den Lehnsheer als auch für das Volk. Doch erholte sie sich in dem Jahr gut und konnten sich so gut es ging verteidigen.

Die Sachen gepackt. Ihr Treues Pferd gesattelt und beladen. Ein Letzter blick auf das Gesellschaftsgebäude und schon ritt sie gemach los. Sie brauchte diese Auszeit einfach um sich selbst zu finden.

Dort angekommen wurde sie erstmals nicht erkannt, mit dem Umhang wickelte sie sich fest ein und die Kapuze war tief ins Gesicht gezogen. Sie beobachtete die Menschen am Marktplatz, und ritt langsam durch die Menschen. Sie wollte ihre Rückkehr nicht jedem einzelnen erklären, da diese ja nicht für lange war. Weiter war ihr weg Langsam und gemach. Hie und Da blieb sie stehen und blickte über die Waren. Es hat sich nichts geändert. Noch immer waren die Menschen so gut es ging fröhlich und das war gut so.

Als sie dann an der kleinen Burg am hintersten Ende war und sie aufgehalten wurde, entblößte sie ihr Gesicht und Blickte dem Obersten Wachmann an. Dieser winkte sie nur weiter und der Frischling der neben ihm stand blickte wie ein dummer Esel. Er verstand das Verhalten des Obersten nicht. Aber er sprach nicht weiter darüber. Sie wusste da es früh war, waren die Krieger und all jene die nicht im Kampf waren am Übungsplatz waren, selbst der Lehnsherr um sich selbst ein Bild darüber zu machen. „Nur wer weiß wie schwer es ist das zu erlernen, weiß wie es getan werden muss.“ Waren einst seine Worte gewesen. Deswegen verbrachte er viele Stunden am Übungsplatz alleine um selbst nicht aus der Übung zu kommen.

Die Wachen ließen sie ohne weiteres Passieren und ritt weiter gemach zum Übungsplatz. Dort angekommen schwang sie sich aus dem Sattel und setzte sich die Kapuze wieder auf. Sie wollte nicht auffallen oder irgendetwas stören. Still beobachtete sie das tun am Platz und war überrascht wie viele Junge Krieger dort sich befanden.

„HE, du da. Wenn du einer der neuen Rekruten bist dann bist du zu spät.“ Brüllte eine ihr altbekannte Stimme. Malena schüttelte nur den Kopf und schmunzelte unter ihrer Kapuze. Doch dieser Stimme war das nichts tun der ihr im ersten Moment unbekannten nicht recht und stampfte auf Sie zu. Malena machte sich bereit einem starken Griff auszuweichen als er nach ihrer Schulter greifen wollte und mit geschickten Händen und einer kleinen List lag er am Boden.

Von oben sah sie auf ihn runter, direkt ins Gesicht und grinste. Als er sie erkannte fingen beide an zu lachen. Unter den Frischen Krieger war murmeln zu hören. Sie Half dem Ausbildner hoch, dem Vater ihres Verstorbenen Freundes.

„Wie eh und Je listig.“ Meinte er und umarmte sie. „ Was tust du hier, wolltest du nicht irgendwo ein neues Leben anfangen?“ fragte er sie und löste sich von ihr. „Das habe ich auch, ich habe eine Gesellschaft gefunden die genau dies vertritt was wir hier Tag ein Tag aus lehren. Doch stehe ich gerade an einem Punkt in meinem Leben, wo ich nicht weiß wie ich denken soll. Also dachte ich mir, ich komme hierher zurück wo alles begann.“ Er nickte nur und gab ein Zeichen das jemand anderes die Übungen mit den Kriegern fortsetzen soll und ging mit ihr spazieren.
Bis zum Morgengrauen sprachen sie was es neues im Land gab, und auch über ihrer beider Verluste. Er verstand sie gut, doch blickte er sie dann böse an. „Kind, er ist von uns gegangen für eine gute Sache, er hat dich beschützt, werde dir dessen klar und finde zu dir selbst. Es kann nicht sein das eine Junge Frau wie du, so traurig ist, und die Lust verliert fröhlich zu sein. Du bist und bleibst eine Bardin, die Menschen verzaubern kann. Schreibe deine Trauer in einem Lied nieder und lass ihn frei. Ich habe sehr lange um meinen Sohn getrauert aber ich bin darüber hinweg gekommen. Er wurde beerdigt, ich kann das nicht rückgängig machen. Hätte ich es gewusst das ihr euch Liebt, hätte ich ihn in den Hinterm getreten das er dich Heiraten soll. Doch ich selber wusste von der ganzen Sache nichts. Mutter hat zwar immer wieder etwas angedeutet doch habe ich nicht richtig hingehört. Doch wärt ihr verheiratet gewesen, hätte es nichts daran geändert das er im Kampf gefallen ist. Sie es ein.“

Malena blickte ihn an. Ja er war wie ein Vater für sie geworden, und er hatte recht, auf irgendeine Art und Weiße. Sie gingen zurück zur Burg und als der Lehnsherr sie erblickte strahlte er sie an. Auch er umarmte sie kräftig. Auch sie Sprachen lange bis tief in die Nacht. Sie erzählte wo sie ein neues Zuhause gefunden hat und auch über die vielen lieben Menschen die sich dort aufhielten. Doch dann fragte er wo die Kette war die sie bekommen hatte.

Sie blickte traurig zu Boden und erzählte ihm das sie diese Versetzen musste um die Überfahrt ins für sie Neue Land zu bezahlen. Er nickte nur und Lächelte sie Herzlichst an. „Geh Schlafen Malena, dein Zimmer ist unberührt und sauber. Später reden wir weiter.“

Also machte sie sich auf in ihr Zimmer, ihre Sachen die sie Gepackt hatten waren schon da. Und als sie in den Schrank blickte schaute sie nicht schlecht. All die Dinge die sie Je besessen hatte waren noch da. Sie Streifte durch den Raum und schwelgte in Erinnerungen. Als sie an ihren Tisch kam wo eine Bürste und ein kleiner Handspiegel lagen entdeckte sie eine kleine Schatulle. Sie öffnete jene und da war sie, die Kette. Frech lag sie da und glitzere sie an. Das Schwert und das Schild überkreuzt im Schild war fein ein Wappen eingraviert. Das Wappen des Lehns hier. Sie strich vorsichtig darüber, als ob es nicht war wäre. Eines der wenigen Erinnerungen die ihr an ihn geblieben waren. Sie schloss die Schatulle sachte und legte sich ins Bett. Eine lange Reise, aber es lohnte sich. Selina hatte Recht.
Malena Rosenstein
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Beitrag von Malena Rosenstein »

Eine Reise 2

Als Malena am nächsten Morgen erwachte und die Sonnenstrahlen das Zimmer vollends erleuchtet, war sie im ersten Moment erschrocken. >>Träumte sie noch<< Aber nein sie war wirklich in ihrer alten Heimat. Langsam erhob sie sich aus dem Bett und schwang die Beine über die Kante. Ihre nackten Füße berührten den eisigen Boden und flink wie eine Ratte stürmte sie auf den Teppich. Jemand hatte ihr Dampfendes Wasser ins Zimmer gebracht, zum Waschen und frische Tücher. Auch lag eines ihrer Kleider über einem Sessel vorbereitet zum Anziehen. Sie machte sich fertig und schlüpfte in ihre altbewährten Schuhe, und ging hinunter.

Sie beobachtete das Treiben innerhalb der Burg, doch als sie einfach merkte im Weg zu stehen, Verließ sie die Burg und ging Spazieren, im Schutz innerhalb der Mauer. In einem kleinen Garten worin sich inmitten ein Brunnen befand ließ sie sich Nieder und holte aus ihrer Tasche ein Büchlein. Mit einem Angespitzten Kreidestift saß sie da und schaute einfach, und wie aus dem nichts schrieb sie Worte nebeneinander. Sie hatte eine Melodie im Kopf, immer und mehr Worte wurden darin geschrieben. Bis die Worte ausgingen. Sie blickte hinab in das Büchlein und lass die Worte. Immer und immer wieder lass sie diese und ihr lächeln wurde breiter. Ja sie hatte endlich ein Lied gefunden was ihre Gefühle ausdrückten. Sie legte die Dinge wieder in ihre Tasche und betrachtete die Sonne. Zeit zum Essen.

Im Essraum angekommen war reichlich gedeckt. Jeder den sie lieb gewonnen hatte im Laufe ihrer Jahre die sie hier lebten waren da. Alt und Jung. Freundlich und Herzlich wurde sie in ihren Reihen begrüßt. Doch jeder wusste das es nur ein kurzer Besuch war. Natürlich prasselten die Fragen von jeder Seite auf sie ein. Wie es ihr ging. Was sie so tat und so weiter, und natürlich erzählte sie ausgiebig von den Mitgliedern der Gesellschaft und auch von sich. Als das Essen vorüber war und so gut wie jede Frage beantwortet war, machte sie sich auf den Weg in ihre Kammer. Eine kleine Ruhepause des ganzen war ihr jetzt recht geworden. Dort angekommen schlüpfte sie aus den Schuhen und legte sich in ihr Bett.

Liebe, Schlachtfeld, Wahnsinn, Niederlage --- schoss es ihr durch die Gedanken, und holte ihr kleines Büchlein heraus. Wieder formten sich Wörter die sie zu Sätzen bildeten und aus dem ganzen ein Lied entstand. Als sie den Text betrachtete und ihn immer und immer wieder lass musste sie Schmunzeln.

Als dann der Abend anbrach und ein Junger Mann sie aus dem Zimmer abholte konnte sie nicht anders als lachen. Richard der Zweite Sohn ihres Zweitvaters war gekommen um sie zu einem Fest zu geleiten. Ein Fest für Malena, um der alten Zeiten willen. In dem kleinen Saal angekommen war schon alles schön hergerichtet. Eine lange Tafel am Rand des Raumes wo sich einige Speisen, ein kleines Weinfass und Früchte wiederfanden. Der Boden feinst gesäubert, und sogar Musiker waren da.

Als die Musik erklang forderte Richard sie zum Tanz. Eine Knappe Verbeugung die Hand zum Tanz fordernd. Er blickte sie mit einem Lächeln an, und sie ergriff diese. Er führte sie in die Reihe der tanzenden und lies sie mit etwas Abstand stehen und stellte sich vor sie hin. Wieder verbeugte er sich und auch sie machte einen leichten knick. Ein Schritt voran, ein zweiter folgte und sie standen sich gegenüber. Ein Schritt zur Seite, die Hand erhoben, sodass die Handflächen zwar gegenüber schwebten aber sich nicht berührten. Mit Mehreren Schritten eine Drehung, bis sie wieder auf ihrem alten Platz war, Handwechsel und dasselbe in die andere Richtung. Die Hand in das Kreuz des Tanzpartners und wieder wurde sich gedreht bis man wieder am alten Platz war. Dann die Hände in Tanzposition die Linke auf seine Schulter die Rechte in seine, und so schwebte sie über die Tanzfläche, mit einem Lächeln im Gesicht. Auch Richard lächelte sie an. Doch verlor er kein Wort. Schweigend Tanzten sie bis die Musik endete. Ein Schritt zurück ein Knick, und Richard brachte sie an die Seite. Leise flüstere in ihr Ohr das er gleich wieder da wäre. Malena nickte nur und schaute ihn kurz nach, und musste feststellen das Richard und ihr Kavalier Benedikt sich fürchterlich ähnlich sahen.

Nach kurzer Zeit kam er zurück und brachte ihr einen Becher. Er lächelte sie an, und sprachen über alles Mögliche. Immer wieder forderte er sie zum Tanz und es war jedes Mal ein wunderschönes Gefühl. Ach könnten nur ihre Freunde in der Gesellschaft hier sein und mit ihr das hier erleben und genießen. Ja sie merkte wie ihr ihre Freunde fehlten. Verdania, Selina, Rafdarn, Malachai, Xenos, Ashtar, Rothran jeder einzelne. Doch bald würde sie ihre Freunde wiedersehen.

Als es dann Spät wurde und viele Gäste schon zu Bett gegangen waren wurde sie von Richard noch zu ihrem Zimmer gebracht. Freundlich und fast schon überhöflich verabschiedete er sich. Malena war selbst sogar ein wenig angeheitert. Der viele Wein machte ihr schon etwas zu schaffen. Das merkte sie als sie die Stufen zu ihrer Kammer hinauf erklimmt mit ihrer Hand in Richards Armbeuge. Doch bevor sie sich zu Bett legte öffnete sie die große Türe zum Balkon und blickte hinab.
Richard ging gerade über den Hof und blickte noch einmal hinauf. Er winkte ihr hoch und lächelte. Malena winkte zurück und spürte die Kälte, wie sie sich anschlich. Gemach verließ sie den Balkon, schloss das große Fenster, schob die Vorhänge zu und legte sich ins Bett. Erst jetzt merkte sie wie Betrunken sie war. Alles drehte sich. Doch dieser Schlaf war ein geruhsamer, angenehmer.

„Jedes Mädchen wünscht sich eine Prinzessin zu sein, auch wenn man keine war. Aber einen Ansatz hat es ja“ meinte sie zu sich selber und fing an zu Lachen.
Zuletzt geändert von Malena Rosenstein am Freitag 18. Oktober 2013, 12:21, insgesamt 2-mal geändert.
Malena Rosenstein
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Beitrag von Malena Rosenstein »

Das erste Lied was Malena auf ihrer Reise Schrieb
In Gedanken an ihren Verstorbenen Besten Freund, oder war es doch Liebe?

Ich kann ehrlich sagen du bist in meinen Gedanken
seit ich heute Morgen aufgewacht bin,
ich betrachte den Himmel ganze Zeit
Die Erinnerungen kommen zurück

Ich erinnere mich als wir uns umarmten
Ich fühle es noch auf meinem Körper
Die Zeit als du mit mir getanzt hast
als keine Musik spielte
Ich erinnere mich an die einfachen Dinge
Ich erinnere mich bis ich weine
Aber die eine Sache die ich mir wünsche zu vergessen
Die eine Erinnerung die ich vergessen will
Ist Auf Wiedersehen

Ich wachte diesen Morgen auf
Und spielte unser Lied
durch meinen Tränen sang ich weiter
Ich nahm ein Pergament und packte es wieder weg
Weil ich weiß das ich meine Zeit verschwenden würde

Ich erinnere mich als wir uns umarmten
Ich fühle es noch auf meinem Körper
Die Zeit als du mit mir getanzt hast
als keine Musik spielte
Ich erinnere mich an die einfachen Dinge
Ich erinnere mich bis ich weine
Aber die eine Sache die ich mir wünsche zu vergessen
Die eine Erinnerung die ich vergessen will
Ist Auf Wiedersehen

Plötzlich sehe ich dein Gesicht vor meinem Geistigen Auge
deine Stimme
Ich zögere aber antworte irgendwie
du hörst dich so alleine an
Und ich bin überrascht dich sagen zu hören

Du erinnerst dich als wir uns umarmten?
Du fühlst es noch auf deinem Körper?
Die Zeit als du mit mir getanzt hast
als keine Musik spielte
Du erinnerst dich an die einfachen Dinge
Wir redeten bist wir weinten
Du sagtest das du es bedauerst
Die eine Sache die du dir wünschst das ich sie vergesse
Ist Auf Widersehen
Malena Rosenstein
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Beitrag von Malena Rosenstein »

Das zweite Lied was Malena schreibt

Ein gebrochenes Herz
steckt auf der Lanze neben ihr
sie weiß, ich sterbe auf dem Schlachtfeld
Ich war einmal als ein grosser Mann bekannt
aber jetzt weiß ich das ist eine Niederlage

es ist nicht vorbei, es ist nicht zu spät
Ich werde nicht aufgeben, bis ich ersticke
aber dieser Kampf ist grausam, und er bringt mich um
Liebe ist ein Schlachtfeld

Wir sahen, wie sich unsere Träume in Wunschdenken verwandelten
Auf meinem Weg zum Wahnsinn
Ich nenne es heilen Sie nennen es manisch Denken
ist dies der Grund für meinen Irrsinn

es ist nicht vorbei, es ist nicht zu spät
Ich werde nicht aufgeben, bis ich ersticke
aber dieser Kampf ist grausam, und er bringt mich um

Liebe ist ein Schlachtfeld

es ist nicht vorbei, es ist nicht zu spät
Ich werde nicht aufgeben, bis ich ersticke
aber dieser Kampf ist grausam, und er bringt mich um

Liebe ist ein Schlachtfeld
Zuletzt geändert von Malena Rosenstein am Freitag 18. Oktober 2013, 00:33, insgesamt 1-mal geändert.
Malena Rosenstein
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Beitrag von Malena Rosenstein »

Reise 3

Als sie am Morgen erwachte brummte ihr der Kopf. Ja sie hatte eindeutig zu viel Wein getrunken. Aber als sie so zurück blickte an den letzten Abend grinste sie nur. Sie machte sich fertig. Heute eine Hose, ein langes Oberteil. In ihren Arm legte sie sich den Umhang. Die Sonne schien wieder, doch man konnte schon die ersten Wolken am Himmel erkennen. Es würde noch Regnen.

Fröhlich Pfeifend bahnte sie ihren Weg hinunter in die Küche und lies sich ein wenig Essen zusammen packen, und erklärte gleich das sie auch für ihre Abreise etwas benötigen würde. Die Mitglieder die in der Küche anwesend waren nickten kräftig und plauderten Kurz mit ihr und erfragten wieder dinge die sie schon am Vortag erzählte.

Der Weg zum Stall war nicht weit, sie Sattelte ihr Pferd als neben ihr Richard erschien.
„Wo geht es denn hin meine liebe?“
„Einfach ausreiten, kommst du mit?“
Richard nickte und lies sein Pferd herrichten. Richard war kein Krieger wie sein Bruder. Er war eher der Belesene und Magier. Man fand recht bald heraus was er war da er immer Verbrennungen von den Waffen davon trug. Vor allem in den Händen. Also wurde damals ein Magier gerufen der sich dies ansehen solle und jener verkündete dass Richard ein Magier sei. Kurz darauf wurde er mitgenommen in eine dafür vorgesehene Schule. Inzwischen war er so gut wie fertig mit seiner Ausbildung und konnte es sich erlauben oft zuhause zu sein. So wie auch dieses mal.

Beide ritten einfach gemach durch die Gegend, im Hintergrund waren zwei Krieger die sie begleiteten mussten. Malena war ziemlich genervt von der Sache. Der Schutz galt nicht ihr sondern Richard. Als sie dann am Hof ihres Vaters vorbei kamen und sie ihn am Feld erblickte zog sie die Kapuze tief ins Gesicht. Ihr wahrlicher Vater war mit einem Pferd am Feld und als er die Wachen sowie Richard erblickte kam er sofort angeritten.
Sie schwieg erst mal und Richard verstand ihr tun. Doch als es ihr zu viel wurde warf sie die Kapuze über den Kopf und grinste ihren Vater an.
Jener freute sich als er seine Tochter sah. Richard zog sich etwas zurück und wechselte mit den Wachen einige Worte und beobachte die ganze Situation.
Malena und ihr Vater waren tief ins Gespräch vertieft als einer der Knechte angerannt kam und um Hilfe bat. Ein Wolf wäre bei den Schafen.

Sofort sprang Malena auf ihr Pferd und gab ihrem Tier die Fersen. Hector der Erste stieg auf die Hinterläufe und ging sofort in einen Scharfen Galopp über. Richard und die Wachen folgten.
Als sie in die Nähe des Schafsgatters kam zog sie ihr Falchion aus der Satteltasche und schwang sich noch im Gang des Tieres aus dem Sattel.
Wilde blicke suchten die Umgebung ab. An einer Stelle des Gatters konnte sie ein Getötetes Schaf erblicken und darüber der Wolf der gerade seine Zähne in das Tier vergrub. Malena verengte die Augen und warf ihren Umhang mit einer geschickten Bewegung zu Boden.
Richard gab den Wachen ein Zeichen Zurückzubleiben. „Sie schafft es schon. Im Notfall greifen wir ein.“ Gab er den Wachen klar und deutlich den Befehl.

Langsam ging sie auf das Tier zu, inzwischen hatte es Malena gewittert und stellte das Fell auf und fletschte die Zähne. Sie atmete tief durch und pfiff eine Melodie. Sie spürte wie Melodie durch ihren Körber ging, ihr Stärke, Kraft und Mut gab. Entschlossen blickte sie das Tier an.
Als das wilde Tier auf sie zu gerannt kam, sie ansprang und Malena in dem Moment ausholte, schnitt sie diesem den Bauch auf. Blut spritze auf sie und das Tier fiel mit einem krachen zu Boden. Mit der Wucht des Schlages drehte sie sich einmal um ihre Eigene Achse, schwang das Schwert Richtung Boden und Stach mit dem Schwert nochmal in die Brust des Tiers.
Malenas Atem ging schwer, sie hörte ihr Blut in den Ohren Rauschen, und ihr blick ging hinab zu dem toten Tier. Auch ihr Pfeifen endete, und ihr Körber fiel langsam wieder in die Normalität.

Als sie dann ein einfaches Klatschen hörte wendete sich um und blickte in Richards Augen.
„Das hätte ich mir von dir nichtgedacht Malena.“ Als er die Worte gesprochen hatte verklang auch der Applaus und er grinste sie an.
Blutverschmiert pfiff sie nach ihrem Pferd, was sofort brav angetrabt kam. Mit dem Schwert in der Hand stieg sie auf und steckte es wieder in die Waffenschaide.
Ihr Vater, ihr richtiger Vater, brachte sie zu einem kleinen Häuschen, noch immer leicht verstört und zitternd. Es war noch das Selbe in dem Malena die ersten Jahre verbracht hatte.
Dort wusch sie sich, reinigte ihr Schwert und aß eine Kleinigkeit. Richard fragte dauert ob es ihr eh gut gehen würde, ob sie eh nicht verletz wurde, und sie sagte immer wieder dasselbe.
„Mir geht es gut Richard, ich hab schon gegen Dämonen gekämpft.“ Meinte sie schmunzelnd.

Langsam ging die Sonne unter und sie machten sich auf den Rückweg. Richard blieb stehen und blickte sie an.
„Ich kann verstehen warum mein Bruder nie von dir Sprach als er noch lebte. Er hatte wohl angst das ich ein Auge auf dich werfen könnte.“
Malena wendete sich im Sattel um und schaut ihn fragend an.
„Wie kommst du darauf, Benedikt hat nie etwas davon geäußert das er in mich Verliebt sei.“ Meinte sie mild.
„Malena du warst und bist Blind wie eh und je. Dein Herz ist verschlossen, du hast Angst zu Lieben. Du widmest dich mit einer Leidenschaft dem Kampf und der Musik aber verschließt dich dingen die vor dir sind. Dinge die Real sind. Ändere das sonst gehst du kaputt.“
„Richard, das stimmt nicht. Ich verschließe mich der Liebe nicht. Ich habe eine Art Freund, doch dieser ist auf Reisen und wollte Ende dieses Mondes wieder zurückkommen. Also erzähl mir nichts, davon.“ Er schmunzelte nur und meinte dann trocken: „Aber das ich dich Liebe ist dir noch nicht aufgefallen.“
Sie öffnete den Mund aber schloss ihn ohne einem Laut.
„Ja so ist es, du bist eine Wunderbare Person. Hast mich nie geärgert weil ich kein Krieger war, du hast mich sogar aufgebaut, und mir immer wieder gesagt ich wäre was Besonderes. Als ich abreisen musste und mit meinem Meister mitgeritten bin war ich Traurig. Mein Bruder versprach mir auf dich aufzupassen. Doch hattest du nur Augen für ihn. Auch nach meiner Rückkehr. Du hast mich kaum war genommen, und als ich den Mut hatte dich darauf anzusprechen, hast du deine Sachen gepackt und bist davon. Ich wusste nicht wo hin. Ich hatte keine Ahnung was ich machen sollte, und da mein Vater schon eine Hochzeit arrangiert hat habe ich geheiratet, allerdings war diese Ehe nie das was ich wollte. Ich bin zwar inzwischen halbwegs Glücklich, doch sie ist nicht die, die ich wollte.“
Noch immer war Malena stumm und blickte ihn mit großen Augen an.
„Aber ….“ Ihre Worte stockten etwas und waren sehr leise, „du kennst mich doch gar nicht, oder nur wenig. Wie kann man da jemanden Lieben?“
Richard lächelte sie an. „Ich weiß mehr von dir als du dir Denken kannst. Alleine heute hast du mir bewiesen dass du nicht nur eine kleine Hübsche Bardin bist. Du bist auch eine Kämpferin. Egal ob mit dem Herzen, der Stimme oder dem Schwert. Ehrlich gesagt möchte ich nie mit dir Kämpfen. Aber wie ich schon sagte, inzwischen bin ich Verheiratet. Ja ich liebe dich. Doch inzwischen wie eine Schwester, eine die ich am liebsten nie wieder hergeben möchte. Allerdings ist mir bewusst das man einen Freigeist wie dich ziehen lassen muss. Ihm die Freiheit geben die er braucht. Sieh mich als großen Bruder so wie es war und vergiss meine Worte.“ Er trieb sein Pferd an und ritt an ihr vorbei. Die Wachen folgten, und Malena blieb stehen, verdattert und verwirrt. Kurz schüttelte sie und lies die Gedanken erst einmal davonschweifen. Sie wollte nicht über irgendwas nachdenken was das Betraf.
An der Burg wieder angekommen verwand Richard ohne einem Abschied, er ging einfach und blickte sie nicht einmal an.
Was hatte sie jetzt schon wieder Falsch gemacht.

Sie Packte noch ihre Sachen bevor sie zum Letzten Mahl des Tages hinunter ging. Die Rüstung trug sie noch immer. Richard war da und blickte sie kurz an und klopfte auf den Freien Platz neben sich.
Sie setzte sich und blickte in die Runde. Es waren Sir Eckhard, Lady Carolin, Richard und noch einige andere Personen. Hühnchen stand am Tisch und es wurde Kräftig zugegriffen. Malena war der Hunger vergangen also erhob sie sich still und ging hinaus an die Luft.
Richard blickte ihr nach und erhob sich ebenfalls.

„Was?“ fragte Malena
„Ich wollte mich für vorhin entschuldigen. Ich vergaß meine Manieren. Ich wollte dich wirklich nicht verwirren oder beleidigen. Vater meinte seinerzeit selber das es nicht die Liebe ist die ich für dich empfinde sondern die Liebe zu einer Schwester. Eifersüchtig das du Frei sein kannst, und ich nicht. Du konntest im Grunde immer machen was du Wolltest. Ich nie. Darum vergaß ich mich. Verzeih mir bitte.“ Dabei streifte er ihren Arm, wie es ein Bruder machen würde, um Trost zu spenden.
Malena Nickte nur und sprach mit ruhigen Worten: „Warum hast du mir nie geschrieben? Sir Eckhard wusste wo ich bin. Ich sagte ihm vor meiner Abreise wie ich vorhatte zu Reisen.“
Er Schwieg und auch sie schwieg einfach vor sich hin und blickte in den Blauschwarzen Himmel übersät mit Sternen die auf sie Her runter blickten.
Nach einer Weile der stille blickte sie zu Richard und sprach ruhig:
„Richard du hast Recht. Ich hatte Angst, Angst vor der Liebe, Angst verletzt zu werden, Angst vor dem neuen. Die zärtlichen Berührungen das Gefühl Schmetterlinge im Bauch zu haben. Angst mich zu vergessen. Doch die größte Angst hatte ich meinen Besten Freund zu verlieren, deswegen gab ich ihm einen kleinen Brief mit als er damals davon ritt mit dem Heer. Ich schrieb ihm dass ich ihn Lieben würde, ihn fürchterlich vermissen würde. Angst um ihn hätte, dass er nicht mehr wieder kommt. Ich bekam nie eine Antwort von ihm. Also dachte ich er würde nicht dasselbe für mich Empfinden. Als ich dann in das Lager kam und er mir sagte dass er mir Geschrieben hatte und er dasselbe für mich Empfand war ich glücklich. Doch wie du weißt währte das Glück nicht lange. Es wurde zerstört. Zerstört durch den Krieg. , “ eine kurze Pause folgte und sprach dann weiter „Ein Guter Freund sagte mir das man immer im Krieg Verluste zu ertragen hat. Egal ob es der Beste Freund oder die große Liebe ist. Also muss ich darüber hinweg kommen das er nicht mehr da ist. Ich darf ihn nicht vergessen den es waren Wunderschöne Jahre mit ihm, und weißt du was das schlimmste ist an der ganzen Sache. Ich habe diesen guten Freund angeschrien, und ohne mich zu entschuldigen bin ich verreist. Hier her. Soweit musste ich Reiten, um mich selber wieder zu finden, und glaub mir ich werde mich entschuldigen.“
Als sie fertig gesprochen hatte nahm er sie einfach in den Arm, und Malena spürte wie er weinte.
Malena Rosenstein
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Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 04:40

Beitrag von Malena Rosenstein »

Malena saß in einer Taverne mit einem Krug Saft. Ja das Leben war nicht einfach, das wusste sie selber mehr als zugut. Sie hatte es leid. Deswegen war sie das geworden was sie ist, um die Menschen um sie zu Lachen zu bringen, doch merkte sie immer mehr das es immer schwerer wurde.
Selbst in der Gesellschaft war es schwer die Menschen um sich fröhlicher zu machen. Doch kam es ihr immer mehr vor ungewollt zu sein. Klar sie war nur ein Barde, der seine Vorzüge hatte, aber für wenn für sich selber?
Fragen über Fragen tobten in ihrem Kopf.
Als sie erfuhr das Ardan wieder da war freute sie sich darauf ihn wieder zu sehen. Doch mochte er sie noch so wie sie jetzt war. Gespalten in sich selbst? Selbstkritisch? Hatte er sich geändert in seiner Abwesenheit? Sie wusste es nicht. Allerdings würde sie sich auf das was vor ihr steht einlassen. Vielleicht übertrieb sie auch nur in ihren Gedanken und es würde alles anderes kommen.
„Na Mädchen alles in Ordnung?“ fragte der Tavernen Wirt
„Was ist falsch an dem ganzen hier?“ fragte sie ihn
„Außer das keine Gäste da sind nichts, abgesehen von dir, aber das ist jetzt nicht das Problem. Du schaust so überlegt.“
„Das stimmt, ich überlege was ich tun soll. Einerseits glaube ich, ich glaube an Hoteras, was ja nichts Schlechtes ist. Doch wäre mein Glaube im Lichten Reich Willkommen? Oder doch wieder verhöhnt, und ich müsse wer weiß was Tun um einen Bürgerbrief zu bekommen. Oder soll ich doch eher das Gespräch mit der Stadthalterin von Düstersee reden? Allerdings würde ich dann vielleicht einen Menschen verlieren an dem mir viel liegt. Ich sagte doch Fragen über Fragen.“
Der Wirt blickte sie an und lächelte und sprach ruhig:“ Mädchen denk nach. Wo zieht dich dein Herz hin, wo fühlst du dich wohl, und wo ist dein Freigeist hin. Willst du dich wirklich wo Binden? Binden ist vielleicht das falsche Wort, aber wenn du dich dem Lichten Reich stellst bist du abgestempelt genauso wie wenn du dich dem Dunklen stellst. Es ist im Grunde egal. Bleib einfach wie du bist und hör auf dein Herz.“ Daraufhin wendete er sich lächelnd um und machte sich wieder an die Arbeit seine Taverne für den Heutigen Abend herzurichten.

Ja er hatte Recht, ich bin ein Freigeist. Aber ein Freigeist kann ohne Dach über dem Kopf nicht Leben. Allerdings gab es noch eine Möglichkeit. Eine Taverne. Angeblich braucht man dafür keinen Bürgerbrief. Doch wo gab es ein Freies Zimmer in einer Taverne?
Sie müsse auf die Suche gehen.
Malena Rosenstein
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Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 04:40

Beitrag von Malena Rosenstein »

Der Wald, ruhig, kein Wildes herum gerede oder ähnliches. Hoch oben saß sie in einer Astgabel. Wieder einmal versteckt vor allen und blickte in den Nachthimmel. Was war los in dieser Welt. Als erster brach in ihrer Heimat dieser Seltsame Kampf aus, dann die Sache mit Malachai und dann noch die Sache mit Silas.
Warum musste alles Verkorkst sein.
Bald ist es ein Jahr her, wo diese Trennung war, und sie schloss für sich dieses eine Buch, weil sie wusste sie habe keine Chance oder eher ein Hirngespinst von ihr. Doch nun schwangen diese Worte in ihrem Kopf herum. Alkohol war für sie keine Lösung. Warum auch, sie wusste was passieren würde wenn sie zu viel Trinkt. Die Gefahr das sie sich nicht unter Kontrolle hatte war zu hoch, und gerade in einer solchen Situation könnte das schön Schief gehen, und mit jemanden Reden wäre auch zu gefährlich gewesen.
Also saß sie einfach da und blickte in den Klaren Himmel.
Wie würde das wohl Enden? Wie würden die Würfel fallen?
Es hang an ihm. Seine Entscheidung, nicht an ihr. Doch immer wieder hatte sie die Worte im Kopf: „ … es war eine besondere Nacht. Ich liebe dich …“
Immer wieder dieselben Worte in ihrem Kopf. Warum sagte er das, warum tat er das was er tat?
Ihre gute Freundin warnte sie. Warum? Sie verstand es nicht wirklich. Natürlich er war etwas … sprunghaft, aber dennoch hatte sie das Gefühl, wenn er jemanden wirklich Liebt, liebt er mit vollem herzen. Sonnst wäre er ja nicht so lange mit seinen Verflossenen zusammen gewesen.

Als die Sonne aufging kletterte sie vom Baum und machte sich auf den Weg Richtung Hospital, und widmete sich dort ihren Aufgaben als Leiterin.
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