Lichtenthaler Wehrtage - Fahnenspiel
Grundsätzliches:
Das Spielfeld ist örtlich durch eine Hecke begrenzt und in sich in eine rote und eine goldene Hälfte aufgeteilt. Jede Hälfte verfügt über eine Fahne, ebenso rot bzw. golden.
Gespielt wird mit zwei Mannschaften.
Ziel des Spieles ist es, die gegnerische Fahne zu erobern und zusammen mit der eigenen Fahne im eigenen Fahnenbereich abzulegen.
Gespielt wird über mindestens zwei und maximal drei Runden. Gewinner ist diejenige Mannschaft, die zuerst 2 Runden gewonnen hat.
Mannschaften:
Beide Mannschaften verfügen über die gleiche Mannstärke. Dabei sollte eine Mannschaft aus zumindest drei und maximal fünf Spielern bestehen.
Erlaubte Ausrüstung:
Unbeschlagene Wildlederteile für Kopf, Hals, Brust, Arme, Hände und Beine. Dazu sind Wildlederstiefel gestattet.
An Waffen ist ein runder Holzschild sowie hölzerne Übungswaffen gestattet.
Das Nutzen von Tränken jedweder Art sowie von Bandagen ist untersagt.
Leitgedanke:
Der Gebrauch von körperlicher Gewalt zum Zwecke der Eroberung einer oder beider Fahnen ist explizit gestattet. Dennoch sollte darauf geachtet werden, die Maße eines temoragefälligen Wettstreites nicht zu übertreten. Böswillige Verletzung oder gar Verstümmelung eines
Mitspielers ist nicht teil des Spiels.
Beurteilung:
Zwei Ringrichter beobachten das Spiel, beurteilen den Gewinner und entscheiden in Fragen von Missverständnissen oder Regelübertretungen.
Die siegreiche Mannschaft im Vergleich zu allen teilnehmenden Mannschaften erhält einen Preis aus den Händen Ihrer herzöglichen Hoheit Mariella von Lichtenthal.