Die Tore Nileth Azhurs'

Eloriahus Drugar

Die Tore Nileth Azhurs'

Beitrag von Eloriahus Drugar »

Eine frische Brise wehte an diesem Abend über die nördliche See heran und lies den Veteranen frösteln. Der Frühling nahm das Land in greifbaren Schritten ein, dennoch waren die Abende in diesen Teilen des Landes nach wie vor kühl.

Eloriahus drückte die Klinge seines Dolches in den Brotlaib und löste sich eine nicht unbescheidene Scheibe heraus. Er hatte sich am westlichen Rand der nördlichen Sümpfe niedergelassen. Es war zu spät um an diesem Abend noch nach Rahal oder auch Düstersee zurück zu kehren, es eilte ihn indes ohnehin nicht. Mit einem leisen Schmatzen tat er sich so also an dem Brot gütlich bis Pferdelaute an sein Ohr drangen.

Die Reiter näherten sich über den Sumpfpfad und der Ahad musste die Augen zusammenkneifen um ihre Herkunft auszumachen. Soldaten des Ostreiches… was trug sie so weit in den Westen, fern der heimatlichen Grenzläufe? Eloriahus lies das Brot neben sich ins Gras fallen und erhob sich, die Hand am Knauf seines Schwertes.

Es folgte eine Reihe von Befehlen und die Regimentler kamen zu einem geordneten, diszipliniertem Halt. >>Wer seid Ihr?<<

Der Ahad spuckte seitlich aus, seine rechte Hand berührte Stirn und Brust. Ein Gesicht stach unverkennbar aus der kleinen Gruppe heraus. Baldur Heyn… ein Mann der ihm unzählige Jahre Kamerad und Waffenbruder gewesen war… ein Mann dessen Verrat schwer wog. Voller Abneigung stierte Eloriahus auf die befremdlichen Farben die seinen alten Freund nun kleideten.

In geübten Griffen wurden die ledernen Riemen, die Helm und Schild am Sattel seines Streitrosses hielten, gelöst.

>>Dem Herren gelte Dein ganzes Tun und Streben. Er ist der Schild, der Dich schützt und der Pfad auf dem Du wandelst, Du seine Klinge mit der er die Ungläubigen nieder streckt.<<

Es war nicht die Zeit langer Worte. Unter dem Singen seiner Klinge und dem Fauchen schattenhafter Panther ging der Ahad in den Angriff über. Hieb auf Hieb… es war eine Reihe von nicht enden wollenden Ausfällen und Paraden.

Auf Schweiß folgte Blut. Nur langsam erlahmte der Kampf.

Eine Klinge hatte Harnisch, Leder, Stoff, Haut und Fleisch durchdrungen. Eloriahus taumelte und fiel. Seine Gedanken verschwammen und auf seinen Lippen ruhte das Gebet. Über ihm jedoch schlugen Phrasen eines lichten Gebets zusammen. Die Welt verschwamm.

Blut quoll aus seinem Mund und die Hände tasteten in einer letzten Bewegung nach dem Knauf seines alt gedienten Schwertes. Er hatte den Weg zu seinen Ahnen und Brüdern angetreten… vor ihm lagen die Tore Nileth Azhurs'.
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Helisande von Alsted
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Beitrag von Helisande von Alsted »

Recht guter Dinge schwang sich die Korporal auf ihr Pferd. Es war an der Zeit es noch ein wenig zu bewegen und dabei das Notwendige mit dem Nützlichen zu verbinden. Sie hatte Rekrut Heyn und Gardistin Aurea zur Patroullie eingeteilt. So sehr es auch nötig war im Reich Präsenz zu zeigen, so dienlich war es auch die Gelegenheit zu nutzem um dem Rekruten auf den Zahn zu fühlen.
Er war ein Überläufer. Sicher hatte er sich offenbar bekehren lassen und konnte die Tugenden ebenso aufsagen, wie sie selbst. Doch bleib es bei dem Wort an sich oder war dort mehr in ihm gewachsen? Auf dem Ausritt durfte er Waffen mit sich führen und man würde sehen wie er sich machte. Am Rest von Distels Wacht angekommen verharrte die kleine Schar andächtig, dann führte sie der Weg weiter über Berchgard bis zum Sumpf. Dort herrschte oft ein reges Treiben der rahalischen Brut, jene sollten ruhig einmal das Rot-Gold erblicken, sofern sie sich aus ihren Löchern wagten.

Zu erst hatte sie den dort rastenden Krieger für einen harmlosen Reisenden gehalten. Die Pantherbrut trat ja für gewöhnlich nur im Rudel auf. Sonst fühlten jene offenbar nicht mächtig genug. Dieser Reisende jedoch schien den Rekruten zu erkennen, seine Reaktion war eindeutig.

"Wer seid Ihr?"
"Ich bin Ahad Eloriahus Drugar."


Den Namen hatte Heyn genannt, er war der Freund dieses Mannes gewesen vor langer und doch erst so kurzer Zeit. Nun stand er an ihrer Seite und der Ahad wollte den Tod des Verräters.

"Erst müsst Ihr an mir vorbei..."

Das klang sogar in ihren eigenen Ohren anmaßend und das war es auch. Dennoch die Wahrheit. Sie würde niemanden opfern oder zurücklassen. Die Feldgeweihte wurde nach kurzem Geplänkel direkt das Ziel des Verderbten. Mit Mühe gelang es der Korporal ihr diese unheiligen Schattenviecher vom Leib zu halten. Heyn kämpfte mit all seiner Kraft, sie selbst griff zu Rapier und Beiklinge um wendiger seitlich agieren zu können.

Das war keine Übung.
Hier würde jemand sterben.

"Herrin mache mich zu deinem Werkzeug, auf dass ich hier Schild und Schwert bin."

Es folgten Angriffe und Paraden, sie stürzte mehrmals zu Boden, diesem Gegner nicht gewachsen. Nicht allein, nicht egal wieviel Kraft und Willen sie einsetzen würde. Doch da waren die kraftvollen Worte der Feldgeweihten, die sie vorwärts trieben. Ein Schub voran aus dem Nichts, wie ein Funke der zu einem hellen Licht wurde und sich über ihr, Heyn und dem Ahad ergoss. Vielleicht nur eine Einbildung...
Plötzlich tiefe Schwärze.

Sie wachte in ihrem Bett in Berchgard auf. Die Priesterin nähte eine Wunde an ihrem linken Arm. Der Kronritter hielt sie fest.

"Heyn?"
"Es ist alles gut..."


Über ihre eigene Kraft hinaus, sie glitt wieder in die ruhende Schwärze der tiefen Bewusstlosigkeit irgendwann hinein, den Geschmack von Tee noch im Mund.
Zuletzt geändert von Helisande von Alsted am Donnerstag 3. April 2014, 06:29, insgesamt 1-mal geändert.
Thelor von Schwertfluren

Beitrag von Thelor von Schwertfluren »

Endlich mal ein Ruhigerer Abend, einer kleine Patrouille vom Osttor Adorans aus hatte er sich angeschlossen und schlussendlich hatte er sich in seinem Arbeitszimmer in Berchgard eingefunden um noch ein paar Papiere zu Ordnen.
Die Sonne war schon untergegangen und es war irgendwann zwischen der 21.und 22. Abendstunde als wildes Sturmläuten und Geklopfe ihn von seinem Papierkram wegholten. Als er die Tür der Stadtverwaltung öffnete Purzelte der Gold und Rot gekleidete Gardist fast samt Tür in die Stube und schnaufte völlig Aufgebracht, „ Patrouille, …….Ahad,……….. Verletzte, ……..Osttor!“ Sofort mit zwei vor der Stadtverwaltung positionierten Gardisten im Schlepptau, eilte er der Gruppe um Korporal Senheit, Gardistin Aurea und Rekrut Heyn entgegen und fand sie noch am Osttor vor. Was war das nur für ein Abend, einen Ahad erschlagen, seine innere Stimme wollte HaROOOO schreien doch zu welchen Preis? Helisande war bewusstlos? Oder war sie etwa ….. und der Rekrut sah aus als wäre er im Vollen Galopp vor den Reiterbremsbalken am Adoraner Osttor geritten. „ Was ist passiert?“ fragte der Kronritter gen Gardistin. „ Wir sind bei unsere Patrouille auf den Ahad gestoßen,“ begann sie zu berichten,“ es war ein Harter Kampf , Korporal Senheit ist Bewusstlos, an der Schulter verletzt und völlig entkräftet, aber die Blutung ist gestillt und der Rekrut hat wohl eine Gebrochene Nase.“ Kurz besah sich Thelor den Leblosen auf dem Pferdliegenden Ahad und die ebenso über ein Pferd gebundene bewusstlose . Der Leblose Körper des Ahads wurde für die Nacht im Lazarett Berchgards verwahrt die Gardisten vor dem Tor angewiesen niemanden hinein zu lassen und der Verletzte Rekrut mit dem Auftrag sich einen Heilkundigen für seine Nase zu suchen nach Adoran entlassen.
Zusammen mit Gardistin Aurea wurde Korporal Senheit zu Ihrem Haus gebracht und nach kurzem durchsuchen fand sich auch der Hausschlüssel um sie im inneren in Ihr Bett zu verfrachten. Rüstung und Gambeson wurden ihr durch die beiden Abgenommen ehe sich die Gardistin der Versorgung ihrer Wunde widmete während der Kronritter sie nur gegen Unerwartetes Aufbäumen niederhalten sollte. Ihre Verletzung sah aus wie ein unparrierter Hieb von oben auf ihre linke Schulter hinab, vermutlich war es Ihrer Rüstung geschuldet das sie lediglich eine Schnittwunde davon trug. Während der Behandlung wachte sie wirklich auf und er musste sie wirklich durchaus grob ins Bett zurück drücken. Gut verbunden, und Verarztet wurde sie mit Tee versorgt im Bett gelassen und Thelor geleitete anschließend die Gardistin hinaus in den Wohlverdienten Feierabend.

Am Nächsten Morgen traf er in Berchgard erneut auf die Gardistin Aurea allerdings heute in Ihrer Tätigkeit als Diakonin und Geweihte der Herrin Temoras und gemeinsam gingen sie ins Lazarett. Mittlerweile hatte auch die Göttliche macht erkannt das es nichts mehr zu Schützen gab und so hatte sich seine Rüstung in ihre Alatargegebenen Bestandteile aufgelöst. So wurde der Leblose Körper des Ahads von der Durchbluteten Unterbekleidung befreit und die Diakonin nähte seine Wunden zu. Anschließend wurde er gewaschen und noch ein Dunkelgefärbter Verband über die Tödliche Stichverletzung angebracht. Dann wurde er und ein Schwarzes seiderndes Gewand aus dem Privatbestand Thelors gekleidet und Transportbereit auf ein Bahre gelegt. Das Ahadschwert wurde von den Spuren des Kampfes gesäubert und ihm auf die Brust gelegt wo seine Hände das Heft in die Hand bekamen.

Anschließend wurde ein Brief nach Düstersee geschickt wo der Bote jemanden der Familie Drugar sucht um ihn zu überreichen und sich Anschließend schleunigst davonzumachen.

02. Wechselwind 257
Herzogtum Lichtenthal


An die Familie Drugar zu Düstersee,

Auch wenn man unterschiedlichen Idealen und Glauben verschrieben ist und der Krieg stets den Feindlichen Umgang zwischen Reich und Rahal und somit auch eurer Familie vorschrieb, so war es doch ein Umgang voller Respekt wenn euer Familienoberhaupt Ahad Eloriahus Drugar mit einem der unseren Zusammentraf. Im Rahmen eines letzten Zusammentreffens zwischen besagtem Ahad aus eurer Familie mit dem Regiment Lichtenthals erlitt er während einer, wie es der Glauben und die Gesinnung vorschreibt , blutigen Auseinandersetzung , eine Tödlichen Wunde. Der Ahad wurde aller Ehre nach behandelt, und damit ihr eurer Gesinnung und Glauben entsprechend mit ihm Verfahren könnt, werden wir die Sterblichen Überreste des Ahads in den Abendstunden zur Grenze nach Grenzwart bringen wo ihr ihn für diesen Abend friedlich in eure Obhut nehmen könnt um einen Tapferen Streiter aus euren Reihen zu Ehren.

Hochachtungsvoll


Sir  Thelor von Schwerfluren

Gegen Abend brach von Berchgard eine Kleine Gesandtschaft mit einer Dunkel verhangenen Kutsche auf bis zur Grenze Grenzwarts, im Inneren der So aufgebahrte Ahad um von den seinen in Empfang genommen zu werden.
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Aurea
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Beitrag von Aurea »

Im kühlen, blauen Licht der Kirche kniete die junge Geweihte auf dem steinernen Boden nieder, das Haupt senkend um in einem stummen Gebet die Herrin Temora um Beistand anzurufen. Sie hatte in der Nacht kaum geschlafen und ihre Gedanken waren stetig um den letzten Abend gekreist. Hatte sie richtig gehandelt? War es wirklich unvermeidbar gewesen den Gegner zu töten, oder hätten sie ihn irgendwie entwaffnen und gefangen nehmen können?

Es war im Grunde ein ganz profaner Wachritt gewesen. Sie hatte Korporal Senheit und den Rekruten Heyn zu Pferde begleitet – ausgerechnet zu Pferd. Sie hatte sich den Hauptteil des Ritts darüber geärgert, dass das Tier nicht auf ihre Anweisungen achtete sondern lieber am Wegrand graste oder unmotiviert auf einmal ein paar Meter vor trabte nur um dann wieder in einen langsamen Schritt zu verfallen und sich von den anderen abhängen zu lassen. Reiten lernen würde vielleicht helfen.
Doch am äußeren Rand des Sumpfes hatte der Rekrut, der vorweg geritten war, Halt gemacht und Feindkontakt gemeldet. Sie hatte ein wenig verspätet reagiert, blieb aber dennoch ein Stück zwischen den beiden Kameraden zurück. Ihr Herz hatte ihr auf einmal bis zum Hals geschlagen. Ein Feind? Was war ein Feind und was genau bedeutete das nun? Es wurden nur wenige Worte gewechselt, zu deutlich die Bereitschaft nach der Waffe zu greifen. Der Rekrut schien den Mann zu kennen, der dort in der dunklen Rüstung vor ihnen stand und in aller Ruhe seinen Helm aufsetzte und das Schild vom Sattel seines Pferdes löste. Es war unausweichlich.


Sie atmete tief durch und lenkte den Blick auf die Dachkonstruktion des Kirchenschiffes. Sie hatte diesen Anblick schon immer geliebt, die filigran wirkende Architektur, die dennoch so unglaublich stark war und ein ganzes Dach halten konnte. Vielleicht war es auch ein Sinnbild, jeder für sich ist klein und wirkt kaum sehr bedeutend, doch jeder ist ein Teil dieses Bauwerks und zusammen kann selbst scheinbar unmögliches vollbracht werden.
Ob die Tempel in Rahal wohl anders gebaut waren? Das wäre wirklich interessant.
Ihre Gedanken trieben für einen Moment ab.


Der Kampf war kurz aber heftig gewesen. Korporal Senheit und der Rekrut hatten ihm schwer zugesetzt mit ihren Waffen, obwohl der Ahad sogar einige Schattenkreaturen zu sich rief um ihn zu unterstützen. Eloriahus Drugar, so hatte er sich ihnen vorgestellt und offenbart.
Ein Ahad. Ein Ritter aus Rahal. Sie hatte sich im ersten Moment schrecklich hilflos gefühlt, zu schwach um gegen solch einen Gegner zu bestehen. Doch die Anrufung der Herrin war ihr dann wie von selbst über die Lippen gekommen. Zunächst noch leise, doch nach und nach mit immer mehr Kraft. Sie spürte wie die Unsicherheit von ihr wich. Sie konnten es schaffen, sie würden nicht hier und heute unter dem Schwert eines dunklen Ritters sterben. Oder, sogar noch schlimmer, die Kameraden zurücklassen um feige zu fliehen – auch wenn sie damit genaugenommen nur den Befehl des Korporals ausführen würde ‚Schnell reiten und Hilfe holen wenn nötig‘. Aber es wäre ihr wie Flucht vorgekommen. Sie war der schwache Part in diesem Spiel heute während die beiden andren sich furchtlos entgegen stellten… und siegten.
Der Ahad fiel unter den Hieben und schließlich dem entscheidenden Schlag des Rekruten, der seine Klinge tief in den Leib des Ritters trieb. Sie sah wie das Blut aus seinem Mund rann und er nach einem letzten Aufbegehren der Kräfte in sich zusammen sackte. Der Korporal lag verletzt und bewusslos am Boden, der Rekrut kniete neben dem Gefallenen wie neben einem Freund. War er das einst gewesen? Sie wusste um die Vergangenheit des Rekruten und sie bewunderte ihn für die Fähigkeit sich einem alten Kameraden so entgegen zu stellen ohne einen Zweifel.


Sie sah auf ihre Hände herab, die im Licht des Mosaikfensters blau schimmerten. Die Blutreste waren davon verschwunden, doch sie hatte immer noch das Gefühl die kalte Haut darunter fühlen zu können.
Sie hatte an diesem Morgen zusammen mit seiner Hochgeboren von Schwertfluren den Leib des Ritters gereinigt und seine Wunden vernäht. Es war nicht das erste Mal, dass sie eine Leiche zurecht machte für ein Begräbnis, nicht mehr. Doch in diesem Fall war es etwas andres. Dieser Mann hatte sein Leben in einem ehrenvollen Kampf gelassen, auch wenn er auf der andern Seite gestanden hatte. Sie konnte ihm auf diese Weise Respekt zollen. Auch wenn sie sich bewusst war dass er nie in Temoras Reich eingehen würde und einem andren Weg gefolgt war als sie selbst. Einem ehrenvollen Feind gebührt dennoch Respekt.


Nach dem Kampf hatte sie sich zunächst um ihre Kameraden gekümmert. Korporal Senheit war bewusstlos und an der Schulter verletzt, der Rekrut blutete im Gesicht. Sie beeilte sich, wollte die beiden nur Transportfähig haben und die Blutungen stillen. Danach hatte sie Befehl gegeben den Toten und Korporal Senheit auf ihre Pferde zu binden. Sie wollte schnell weg von diesem Ort und zudem war sie für diesen Moment die Befehlshabende. Sollte eine Patrouille des rahalischen Reiches auftauchen, würden sie kaum genug Zeit haben um zu erklären wieso sie als uniformierte Regimentler neben einem toten Ahad standen.
Der Rekrut führte das Pferd des Ahads mit sich, während sie selbst auf das des Korporals achtgab. Der Weg verlief zum Glück ereignislos, so dass sie am Tor zu Berchgard direkt den Wachen Anweisung gab. Vielleicht war seine Hochgeboren in der Stadt. Sie fühlte sich nicht wohl dabei das Sagen zu haben. Und wenn es nur über einen Rekruten war. Nicht in dieser Situation. Sie wollte nicht falsch handeln oder jemanden in Gefahr bringen.
Seine Hochgeboren kam schnell und sie war froh sich seinen Anweisungen fügen zu können. Der Tote wurde im Hospital in der Stadtmauer untergebracht, Rekrut Heyn nach Adoran geschickt um seine Wunde zu versorgen und Korporal Senheit brachten sie in ihr Haus in der Stadt selbst. Sie nahm sich die Zeit um die Verletzung zu nähen und ordentlich zu versorgen. Mit dem Beistand der Herrin würde es gut und schnell heilen. Ihre Hände zitterten nicht, auch wenn ihr Herz immer noch wie wild schlug. Die Anspannung war noch da, noch funktionierte sie. Wer weiß wie lange noch. Sie wollte nur noch zurück.


Sie hob die Hände und strich sich einmal durchs Gesicht. Sie fühlte sich so erschöpft als hätte sie selbst den Kampf ausgefochten, obwohl es doch andre gewesen waren, die die Klinge geführt hatten. Sie hatte am letzten Abend noch den Bericht für das Regiment verfasst – sowohl Korporal Senheit als auch der Rekrut waren kaum in der Lage dazu. Was hatte sie selbst schon getan...
So konnte sie wenigstens die Schreibarbeit erledigen bevor sie sich den Moment der Schwäche hingab und sich in ihrer kleinen Kammer im Kloster zusammenrollte.
Hatte sie wirklich richtig gehandelt?
War es unausweichlich gewesen?
Nun war ein Ahad tot. Und sie selbst war daran beteiligt gewesen.
Unausweichlich?
Hätte sie anders handeln können?
Unausweichlich.
Arion Mertein Drugar

Beitrag von Arion Mertein Drugar »

Er traf kurz vor Düstersee auf den Boten, wo er mit seinem Hund Flake gerade ein wenig jagen übte. Er wurde aufmerksam, als der Bote fragte, wo er die Familie Drugar finden könne. Der Knabe drehte sich um und ging auf den Boten zu.

"Ich bin ein Drugar." Erklärte er dem abgehetzt wirkendem Boten, und deutet zugleich auf das grün/orange Familienwappen auf seiner Kleidung. Der Bote betrachtet den Knaben kurz skeptisch, ehe er ihm dann doch eilig das Schreiben aushändigte. Nach einem Blick auf das Anschreiben, sah er wieder auf. "An wen aus der Familie..." setzte er an, doch er sah nur noch den Rücken des Boten, der eilig den Rückweg antrat. Schulterzuckend stapfte er dann in die Stadt in das Familienhaus, wo sie schon auf gepackten Kisten saßen, denn der Umzug stand vor der Tür.
"Ist wer da?" Rief er durch das Haus. Doch scheinbar war es niemand, oder zumindest niemand, der ihm antworten wollte.
Er legte das Schreiben auf den Platz seines Onkels, der ja bald wieder da sein müsste, obwohl der bengel schon neugierig war. Aber er konnte sich ausmalen, wie viel Ärger es geben würde, wenn er einfach die Post seines Onkels öffnen würde.

"Wenn der Brief nachher noch da ist, werfe ich einen kurzen Blick hinein." schwor er sich, ehe er hinauf ging um seiner Schwester ein paar Regenwürmer in den Schuhen zu verstecken.
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Keyra Drugar
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Beitrag von Keyra Drugar »

Die Sonne hatte schon eine Weile ins Zimmer geschienen, als sie es endlich schaffte, immernoch völlig schlaftrunken sich in ihre Kleidung zu Quälen. Der Zipfel vom Hemd hing als Zeuge des wenigen Schlafes unschön über ihren langen Rock.
Mit halb geschlossenen Augen schlüpfte sie in ihre Schuhe, ein lautes schrilles Quiecken entfuhr ihr. Gefolgt von einem baldigen langgezogenen Kreischen, dass das Haus erfüllte. In schriller, aufgeregter Mädchenmanier.

'Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaariooooooooooooon!'

Nachdem das Kreischen die Würmer recht wenig beeindruckt hatte, flogen aus kurzerhand aus dem ersten Stock ein paar Schuhe und sie lief barfuß, nun gänzlich wach und aufgeregt die Treppen hinab.
Sie würde ihm ja so die Ohren lang ziehen!
ooooooooooooooooooh, und sie würde es dem Onkel erzählen und der Tante!

Das Schreiben auf dem Platz des Onkels ließ sie schließlich inne halten.
Sie stockte, zögerte, der Blick wanderete durch den Raum... Ob sie sollte?

Der Blick fiel auf ihre nackten Füße und ihr fiel ihr Ärger wieder ein.
Wütend stapfte sie weiter - das Schreiben blieb auch diesmal unangerührt.

Sie würde ihm ja so die Ohren lang ziehen!!!
Aylia Drugar
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Beitrag von Aylia Drugar »

„Aaaaaaaaaaaaaariioooooooooooooooooon…“

Aylia verdrehte die Augen, gerade war sie dabei die letzten Kisten immer Keller zu verpacken. Müssen die beiden sich schon am frühen Morgen streiten und das ganze Haus aufwecken? Da muss sie auf jeden mal ein Wort mit den beiden Reden, im neuen Haus geht das so nicht, sie würden ständig das Baby wecken und dann wäre das Geschrei noch viel größer. Mit einer der Kisten bewaffnet kam sie den Keller hoch, wo war nur Eloriahus, er wollte sich doch nicht etwa vor der Arbeit drücken? Aylia stellte die Kiste auf den Tisch ab und da viel ihr Blick auf den Brief, der fein säuberlich vor seinem Platz abgelegt wurde.

An die Familie Drugar stand darauf… vielleicht eine Nachricht aus der Heimat? Da ihr Mann gerade nicht zugegen war beschloss sie diesen Brief zu öffnen. Ihr stockte der Atem als sie begann zu lesen…

Eloriahus…Tod? Das durfte nicht wahr sein… Langsam begangen sich die Tränen in ihrem Auge zu sammeln… Wie konnte er sie alleine lassen? Wie konnte er sich nur in eine solche tödliche Gefahr begeben? Seit Kindesbeinen an waren sie zusammen gewesen und nun sollte er auf einmal nicht mehr an ihrer Seite sein? Das durfte einfach nicht wahr sein.

Wie in Trance ließ sie sich auf einen der Plätze nieder. Den Brief immer noch in der Hand flossen die Tränen ihre Wangen hinunter, einige Tropfen fanden ihren Weg auf den Brief. Ihr Blick auf die Wand gerichtet, die Gedanken wild herum schwirrend saß sie da, still und starr…
Tara OConner

Beitrag von Tara OConner »

Tara machte sich auf den Weg von der Zunft nach Hause um wohl Aylia beim packen zu Helfen,
den kleinen Felian lies sie bei Bella in der Zunft. Zum Glück war Helena bei ihren Großvater so hatte sie nicht viel Stress mit dem Umzug gehabt und Tara hatte mehr Zeit zum Helfen.

Dort angekommen schiebt sie paar Kisten zu Seite und erblickte wohl erschrecken zu Aylia, erst dachte sie das Marus was passiert wahre immer hin hörte man lange nichts von ihm als er zu seinem Heimkehrte um der Familie dort wohl zu Helfen.

Aylia drückte Tara wohl dann den von Tränen nassen Brief in die Hände als sie neben ihr Platz nahm um sich den durch zu lesen auch ihr kamen die Tränen als sie jenes durch liest und sie versuchte Aylia Tröstend und Weinend zu Umarmen.
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Keyra Drugar
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Keyra Drugar »

Endlich hatte sich auch der letzte Wurm aus den Schuhen verkrochen.. mit einem triumphierden Lächeln und immernoch ordentlich geröteten Wangen vor Wut und Aufregung machte sie sich wieder hinein.

Sie würde es ihm SOOOOO heimzahlen!

Da entdeckte sie auch schon ihre Tante, kaum den Mund geöffnet um die Schimpftirade über ihren Bruder los zu lassen.. Fiel ihr immerhin noch vor dem ersten Redeschwall auf, dass etwas nicht zu stimmen schien....

Ein paar Augenblicke später, waren Regenwürmer, ein Bruder mit nur Flausen im Kopf, völlig vergessen.
Wie schnell sich alles verändern konnte..

Sie kniete weinend am Boden neben ihrer Tante.
Alles was Sicherheit und Zuflucht versprochen hatte, hatte sich in ihrer kleinen Welt in Rauch aufgelöst..
Sie mühte sich schwer sich nicht völlig in Tränen aufzulösen, ein sorgenvoller Blick zu ihrer Tante hinüber.

Sie würde sie alle auf einem Pfeil aufspießen... Sie würde.. einen bunten Spieß aus ihnen machen, bis sie wieder Lächeln konnte.
Wenn ihre Hände nur nicht immer so zittern würden, wenn sie einen Pfeil in den Händen hielt.. und die Knie nicht immer ganz so weich wären..

Und ein Pferderücken nicht so verdammt weit vom Boden entfernt.

All das, hatte sie nicht mehr lernen können... und schließlich gab sie den Kampf um die Tapferkeit auf und saß weinend neben ihrer Tante.
Arion Mertein Drugar

Beitrag von Arion Mertein Drugar »

Er wartete ab bis Keyras Gebrüll nachließ, und sie nach unten stürmte. Er wappnete sich schon mal gegen die Vorwürfe und setzte als er die Treppe runter ging eine unschuldige Mimik auf.

Dort fand er seine Familie, zumindest den weiblichen Teil um Aylia versammelt. Irgendwas stimmte nicht, das war sofort zu erkennen. Langsam näherte er sich den anderen. Nachdem auch er einen Blick auf den Inhalt des Briefes geworfen hatte und die Tränen der anderen sah, erstarrte er. Er wollte nicht weinen, wie die Frauen. Doch dieser Vorsatz gelang ihm nur in dem er bereits Sekunden später aus dem Haus stürmte.

Dabei war der Kopf erfüllt von Rachegedanken...
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Cara DelMur
Beiträge: 891
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Cara DelMur »

Auf den Weg durch den Sumpf packte sie ein ganz eigenartiges Gefühl. Unruhe, Tod, das Gesicht ihres Onkels. Sie kannte diese Gefühle und sie wusste, dass es auch immer einen Grund gab, wenn sie zu ihr kamen. Während sie sich nach Düstersee aufmachte, wich bereits jegliche Farbe aus ihrem Gesicht und als sie schliesslich das Haus betrat, wurde die quälende Frage zur Gewissheit. Ihr Onkel war tot. Und so ließ sie, zusammen mit dem Rest der Familie, ihren Tränen und Trauer freien Lauf.

Wann hatte sie das letzte Mal mit ihm gesprochen? Was hatte er gesagt? Sie hätte ihm noch soviel sagen wollen. Sie konnte, wollte es noch nicht glauben. Er war gestorben, wie er es sich gewünscht hätte, im Kampf. War das Trost genug? Sie würde Abschied nehmen müssen.
Aylia Drugar
Beiträge: 2
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41

Beitrag von Aylia Drugar »

Aylia wurde sich erst bewusst das Tara und Keyra neben ihr saßen, als sie die Tür knallen hörte durch die Arion gerade verschwunden war. Sie blickte zu den beiden, dort saßen sie ebenfalls mit Tränen in den Augen und am weinen. Nach kurzer Zeit kam auch Cara dazu und so saßen sie dort zu viert im Zimmer, überall standen die gepackten Kisten.

Eloriahus war weg... Tod... und sie war allein.. Nein.. sie war nicht allein.. sie hatte trotzdem noch ihre Familie und für diese Familie musste sie stark sein, ein Vorbild, ihnen eine Schulter geben zum ausweinen und nicht selber in Tränen versinken.


Aylia wischte sich die Tränen aus dem Gesicht, sie sammelte alle ihre Kräfte zusammen und stand auf. Ihr Weg brachte zielstrebig in Richtung Küche, wo sie eine der Kisten öffnete und sich eine der Flaschen mit Schnaps herausholte. Ein, zwei, drei Schlücke nahm sie davon, ehe sie die Flasche wieder zur Seite stellte. Danach verfasste Sie eine kurze Nachricht und schickte einen Boten zu Ahad Crain.

Sie muss nach Grenzwarth Eloriahus's Leichnam abholen... Und... Dann die Beerdigung, was sollte sie da machen? Eine Brandbestattung wie Ellena sie hatte? Oder sollte er erst noch im Tempel aufgebahrt werden damit sich alle von ihm Verabschieden konnten? Sie wusste es nicht... Aber was sie wusste war, dass sie ihn hier bei sich wissen wollte und nicht in den Händen von diesen Ketzern...

Schon auf dem Weg in den Keller begann sie damit ihre Kleidung auszuziehen. Aylia legte ihre Kettenrüstung an und zog eine schwarze Robe darüber und während sie sich im Spiegel betrachtete wuchs ihre Wut. Sie wollte Rache, Genugtuung, sie würde herausfinden wer Eloriahus umgebracht hatte und diese Person würde dafür gerade stehen müssen. Sie würde gleiches mit gleichem Vergelten, komme was wolle...
Zuletzt geändert von Aylia Drugar am Donnerstag 3. April 2014, 18:13, insgesamt 1-mal geändert.
Xontor
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Xontor »

*Die Kammer von Xontor war leer. Nicht einmal sein Zimmergenosse dürfte seinen Aufbruch bemerkt haben. Offenbar hatte er ganz eigene Pläne geschmiedet, nachdem ihn die Nachricht vom Tod seines Herrn erreicht hatte. Kein Zettel, kein Hinweis der Aufschluss darüber geben könnte, wohin der treue Diener Eloriahus verschwunden sein könnte. Lediglich ein sauber gemachtes Bett verblieb in seiner Hälfte der Kammer.
Das Schicksal des in die Jahre gekommenen Soldaten bleibt ungewiss.*
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Marye Larou
Beiträge: 190
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Marye Larou »

Marie war eigentlich auf dem Weg zu Naischas Hof als sie in der Nähe des Sumpfes Kampflärm hörte. So schlich sie sich vorsichtig näher und verfolgte den Kampf ohne aber einzugreifen oder sich zu zeigen. So bekam sie mit wie der Ahad tödlich getroffen wurde und man ihn abtransportierte. Auch daß die Frau bei dem Kampf verletzt wurde, bekam sie mit.
Am nächsten Tag traf sie im Tal Rilya und einen bis dahin noch unbekannten Elfen namens Lharan, dem sie davon berichtete.
Alle sind gleich.. aber ein paar sind gleicher!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
Baldur Heyn

Beitrag von Baldur Heyn »

*Still saß er in seiner Kammer im Adoraner Gasthaus. Der Blick war schon seit Stunden bloß auf die steinerne Wand gerichtet. Ihm war flau im Magen, eigentlich war ihm sogar richtig übel.
Seine Hand glitt über die lange und tiefe Schnittwunde an seiner Wange, dann über seine gebrochene Nase. Die Heiler hatten ihn im Lazarett halbwegs zusammengeflickt, aber ihn interessierten die Verletzungen ohnehin kaum. Seine Gedanken galten einzig seinem alten Freund und Waffenbruder, dem er letztlich den Todesstoß versetzt hatte, obwohl er ihm damals den ewigen Treueschwur geleistet hatte.

Er war ein Verräter, jetzt war es ihm so klar wie noch niemals zuvor. Zwar hatte er seinen alten alten Freund in einem ehrenvollen Kampf besiegt, das tröstete aber gewiss nur wenig, beziehungsweise gar nicht.

Mit zitternder Hand griff er nach der halbvollen Schnapsflasche auf dem Nachttisch und führte jene zum Mund, um dann mit gierigen Schlücken den billigen Fusel seine Kehle herunterrinnen zu lassen. Ein schweres Ächzen entrann seiner Kehle. Ihm war nun klar, dass er seinen ehemaligen Waffenbruder niemals wiedersehen würde. Zwar hatte er schon viele Männer im Kampfe getötet, doch niemals war ihm der Tod eines Menschen so nahegeganen wie bei diesem Male.

Wieder fiel sein Blick stumpf auf die Wand, während er sich einige neuerliche Schlücke des Fusels gönnte. Wie es nun wohl Eloriahus Familie erging? Er war sich sicher, dass die Trauer ihre Herzen förmlich zerreißen würde. Dabei war es ihm einerlei, dass man gewiss bald in Rahal wieder nach ihm suchen würde, wenn sich erst einmal herumgesprochen hatte, wer Eloriahus getötet hatte.

Langsam glitten seine Gedanken herüber zu Helisande und Aurea. Er hoffte sehnlichst, dass man sie nicht identifizieren würde als Mitverantwortliche für den Tod des Ahads. Schließlich hatte Eloriahus nur den Kampf wegen ihm aufgenommen, die beiden anderen hatten damit gar nichts zu tun. Er konnte nicht noch einen Tod eines Kameraden wie Aurea oder einer Freundin wie Helisande verantworten , das würde er nicht verkraften, so viel war sicher.

Wieder ergoss sich ein Schwall des Fusels aus seiner Flasche in seinen Mund, welchen er unverzüglich ebenso seine Speiseröhre herunterspühlte. Langsam fielen ihm die Augen zu, der Schlaf holte ihn ein. Langsam entglitt ihm die fast leere Flasche aus den Händen und zerschellte auf dem Boden, als er betäubt vom Alkohol und Schlafmangel rücklings auf sein Bettlager fiel......
Zuletzt geändert von Baldur Heyn am Donnerstag 3. April 2014, 19:48, insgesamt 1-mal geändert.
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