Ein langer Winter.. eine Laune der Natur?
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Der Erzähler
Ein langer Winter.. eine Laune der Natur?
Eisig ward der Wind, der über die Insel Fuachtero fegte.
Überall schien bereits der Frühling eingezogen, doch hier, auf der Insel, blieb die leicht mildere Frühlingsluft aus.
Der Wind blieb auch in den nächsten Tagen kalt und ungestüm. Eisig wehte er über die Dörfer Ith, Machad und Andraste.
Die Bewohner oben, im ewigen Eis, waren bereits einiges gewöhnt, doch.. in Andraste? Schnee zu dieser Jahreszeit?
Wohl nur eine Laune der Natur?
Spätestens jedoch zum Monat Eluviar... Sollte bis dahin nicht die Sonne in Andraste die Bäume zum blühen, und die neue Saat auf den Feldern ihre ersten Knospen zeigen.
Doch, es schien kein Ende des Winters in Sicht.
Selbst die an Kälte und Eis gewöhnten Angurer haben damit zu kämpfen.
Überall schien bereits der Frühling eingezogen, doch hier, auf der Insel, blieb die leicht mildere Frühlingsluft aus.
Der Wind blieb auch in den nächsten Tagen kalt und ungestüm. Eisig wehte er über die Dörfer Ith, Machad und Andraste.
Die Bewohner oben, im ewigen Eis, waren bereits einiges gewöhnt, doch.. in Andraste? Schnee zu dieser Jahreszeit?
Wohl nur eine Laune der Natur?
Spätestens jedoch zum Monat Eluviar... Sollte bis dahin nicht die Sonne in Andraste die Bäume zum blühen, und die neue Saat auf den Feldern ihre ersten Knospen zeigen.
Doch, es schien kein Ende des Winters in Sicht.
Selbst die an Kälte und Eis gewöhnten Angurer haben damit zu kämpfen.
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Lynn MacAlister
*Wie jeden Morgen war die junge Frau schon früh auf den Beinen. Ungewöhnlich war nur, dass sie dick eingemummelt in Felle und dickem Mantel über die Insel stapfte und nach dem Rechten sah. Irgend etwas war anders als in den Jahren zuvor. Noch nie hatte Lynn miterlebt, dass der Winter so lange bis nach Andraste und dem Hafen reichte.
Die Tiere in den Wäldern nahe der Stadt hatten Mühe Futter zu finden und so beschloss Lynn aufs Festland zu reisen und Heu und Stroh einzukaufen. Die mittlerweile nur mehr spärlichen Futtervorräte des Clans würden zwar noch einige Zeit für die Tiere auf dem Hof reichen, doch sollten auch die Tiere im Wald keine Not in dieser ungewöhnlich frostigen Zeit leiden und so lief die junge Frau nach Hause um das Packpferd zu holen.
Bald schon sah man Lynn dann durch den Schnee Richtung Hafen stapfen.*
Die Tiere in den Wäldern nahe der Stadt hatten Mühe Futter zu finden und so beschloss Lynn aufs Festland zu reisen und Heu und Stroh einzukaufen. Die mittlerweile nur mehr spärlichen Futtervorräte des Clans würden zwar noch einige Zeit für die Tiere auf dem Hof reichen, doch sollten auch die Tiere im Wald keine Not in dieser ungewöhnlich frostigen Zeit leiden und so lief die junge Frau nach Hause um das Packpferd zu holen.
Bald schon sah man Lynn dann durch den Schnee Richtung Hafen stapfen.*
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Agais MacFarlainn
Es war nichts ungewöhnliches, dass Fuachtero mit Schnee bedeckt war.
Abgehärtet durch die raue Kälte, die oben in Ith herrschte stapfte die Angurin durch den hohen Schnee - dick in Fellkleidung gehüllt.
Ungewöhnlich war doch, dass es noch zu diesem Monat soviel Schnee in der Umgebung von Andraste gab - An den Höfen der Umgebung fiel die Ernte viel zu mager aus, um die gesamten Tiere ernähren zu können. Die Apfelbäume trugen keine Blüten, so wie sie es zu jener Jahreszeit normal täten.
Als Agais nach dem Ernten des übrig gebliebenen Getreides ein Feuer im Kamin des Gehöfts enzündete, lies sie sich mit einem lauten Brummen hinein in die Felle fallen. Was ging hier vor, dass es so kalt hier war? Und weshalb war die Clanstruhe der MacFarlainns in Andraste verschwunden? Hatte Alatar seine Finger im Spiel?
Abgehärtet durch die raue Kälte, die oben in Ith herrschte stapfte die Angurin durch den hohen Schnee - dick in Fellkleidung gehüllt.
Ungewöhnlich war doch, dass es noch zu diesem Monat soviel Schnee in der Umgebung von Andraste gab - An den Höfen der Umgebung fiel die Ernte viel zu mager aus, um die gesamten Tiere ernähren zu können. Die Apfelbäume trugen keine Blüten, so wie sie es zu jener Jahreszeit normal täten.
Als Agais nach dem Ernten des übrig gebliebenen Getreides ein Feuer im Kamin des Gehöfts enzündete, lies sie sich mit einem lauten Brummen hinein in die Felle fallen. Was ging hier vor, dass es so kalt hier war? Und weshalb war die Clanstruhe der MacFarlainns in Andraste verschwunden? Hatte Alatar seine Finger im Spiel?
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Elin MacDraig
Elin schüttelte sich als sie in ihrer Hütte aufwachte. Bisher haben sie ihre Felle gut geschützt, aber so langsam würde es wohl doch zeit werden für einen wärmenden Kamin in der Hütte. Mit einem Seufzer nahm sie ihren Picke und stapfte in warme Kleidung gehüllt Richtung Mine.
Schon auf den Weg orthin zog sie sich ihre Mütze immer fester auf den Kopf, der eisige Wind kam ihr schlimmmer vor als sonst. Als sie dann Schnee sah, wo schon länger kein Schnee mehr lag schaute sie sehr verwundert. Kurze Zeit später sah sie erfrorene Pflanzen.
"Was ist denn hier los... den Bauern erfriert die Ernte, das Futter der Tiere...." murmelte sie leicht schockiert vor sich hin. Als sie dann einen erfrorenen Vogel fand setzte sich das Entsetzen tiefer in ihr Gesicht. Hart musste sie auf den Boden einschlagen, damit sie den Vogel in einem Loch vergraben konnte. Dann verzog sie sich schnell in die Mine, wo es zwar auch nicht wärmer sit aber wenigstens der eisige Wind nicht hinkomen konnte.
Schon auf den Weg orthin zog sie sich ihre Mütze immer fester auf den Kopf, der eisige Wind kam ihr schlimmmer vor als sonst. Als sie dann Schnee sah, wo schon länger kein Schnee mehr lag schaute sie sehr verwundert. Kurze Zeit später sah sie erfrorene Pflanzen.
"Was ist denn hier los... den Bauern erfriert die Ernte, das Futter der Tiere...." murmelte sie leicht schockiert vor sich hin. Als sie dann einen erfrorenen Vogel fand setzte sich das Entsetzen tiefer in ihr Gesicht. Hart musste sie auf den Boden einschlagen, damit sie den Vogel in einem Loch vergraben konnte. Dann verzog sie sich schnell in die Mine, wo es zwar auch nicht wärmer sit aber wenigstens der eisige Wind nicht hinkomen konnte.
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Calan MacDraig
Wie zu oft in letzter Zeit für seinen Geschmack, kam Calan aus der mine und klopfte sich den Staub von den Kleidern. Die Arbeit nahm kein Ende. Calan blickte gen Himmel und stelle fest das wieder einige Schneeflocken langsam gen Fuachtero fielen. Die Winter nahm, ungwöhnlicher weise auch kein Ende, hier in den tieferen Ebenen der Ahneninsel auch keinEnde. Ob man dies als Zeichen werten konnte, das es zeit wurde diesem Grafen endlich zu sagen das die Frist verstrichen war. Er musste mit Anghus reden. Der Drache war eindeutig schon zu lange verschwunden. Es durfte nicht mehr gewartet werden, es war nun an der Zeit zu handeln...
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Aimee MacCaron
Aimee war wie jeden abend bevor sie ins bett ging dabei noch ein paar holzscheite in den Kamin zuwerfen, sonst würde die hütte über nacht zu sehr auskühlen.
Sie machte dies schon eine zeit lang und wunderte sich jedesmal da sie um diese zeit doch die vorigen jahre den kamin nicht so oft beheizen musste und die winter die anderen jahre nicht so eisig und lang waren.
Sie setzte sich noch eine weile vor den wärmenden Kamin und kuschelte sich in ein Fell bis sie vor Erschöpfung von dem langen Tag einschlief...
Sie machte dies schon eine zeit lang und wunderte sich jedesmal da sie um diese zeit doch die vorigen jahre den kamin nicht so oft beheizen musste und die winter die anderen jahre nicht so eisig und lang waren.
Sie setzte sich noch eine weile vor den wärmenden Kamin und kuschelte sich in ein Fell bis sie vor Erschöpfung von dem langen Tag einschlief...
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Der Erzähler
In der kommenden Nacht zog erneut ein eisiger Sturm auf. Diesmal begleitet von Gewitter, Blitze und noch mehr Schnee.
Der Sturm fegte durch die Gänge der Häuser und riss offenstehende Gegenstände mit sich, selbst einige Dachschindeln wurden fortgerissen.
Tiere, die über Nacht nicht in ihren Ställen verbrachten, rissen sich los um Schutz zu suchen.
Doch einige fand man am Morgen erfroren vor.
Einige der Häuser in Machad waren eingeschneit .
Nur mit Mühe konnte man die Türen öffnen, ohne, das der Wind auch noch den Rest Wärme in den Häusern hinausfegte. In Ith war es nicht anders. Selbst in den Wäldern vor Andraste lag eine eisige Schneeschicht auf den Baumkuppen, sie sich nun schwer unter ihrer Schneelast bogen.
Nicht einmal die Baumkrone des heiligen Baumes war vor den Schneemassen geschützt worden.
Der Wind, ein Sturm, ein Flüstern... Worte? Warnung?
Sollte man genau hinhören, so meint man etwas verstehen zu können..
Vergessen..... Respekt..... Ernte..... Fluch
Der Sturm fegte durch die Gänge der Häuser und riss offenstehende Gegenstände mit sich, selbst einige Dachschindeln wurden fortgerissen.
Tiere, die über Nacht nicht in ihren Ställen verbrachten, rissen sich los um Schutz zu suchen.
Doch einige fand man am Morgen erfroren vor.
Einige der Häuser in Machad waren eingeschneit .
Nur mit Mühe konnte man die Türen öffnen, ohne, das der Wind auch noch den Rest Wärme in den Häusern hinausfegte. In Ith war es nicht anders. Selbst in den Wäldern vor Andraste lag eine eisige Schneeschicht auf den Baumkuppen, sie sich nun schwer unter ihrer Schneelast bogen.
Nicht einmal die Baumkrone des heiligen Baumes war vor den Schneemassen geschützt worden.
Der Wind, ein Sturm, ein Flüstern... Worte? Warnung?
Sollte man genau hinhören, so meint man etwas verstehen zu können..
Vergessen..... Respekt..... Ernte..... Fluch
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Jamie MacIora
was war nur los? Noch nie hatte der Winter so lange gewährt im Tal unten bei Andraste. Irgendwas ging hier schief, nur was. Erst verschwand Slain dann der harte Wintereinbruch zu einer Zeit wo sonst eigentlich Frühjahr war und alle Pflanzen begannen zu sprießen. Sollte es etwas mit Slains Verschwinden zu tuen haben? Wegen seinem Verschwinden war schon das Beltaine-Fest ausgefallen, jedoch war dies vieleicht der Fehler. Vieleicht war es an der Zeit den Ahnen zu danken und sie zu bitten den langen Winter endlich zu beenden. Jamie beschloß den Clan zusammen zu rufen um sich am heiligen Baum zu treffen.
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Miellyn MacFarlainn
Einige Tage war Miellyn nun schon in Machad eingeschneit. Ein kurzer Besuch bei den MacDraigs? Ha, von wegen! Grummelnd ging sie im Haus des Clansführers auf und ab. Verdammter Schnee! Würde denn der Frühling niemals kommen? Wütend drückte sie mit der Tür die Schneemassen davor beiseite und stapfte in den hüfthohen Schnee hinaus. Bei Angur, sie war in Ith aufgewachsen, da würde sie sich doch nicht von ein bisschen Schnee aufhalten lassen! - Sie machte sie sich auf den Weg ins Tal. Trotz ihrer Erfahrung einer im ewigen Eis aufgewachsenen MacFarlainn dauerte es lange bis sie dort ankam... Erfrorene Pflanzen und verendete Tiere erblickte sie auf ihrem Marsch. Erstaunt stellte sie fest, dass auch in Andraste noch Schnee lag... Zu dieser Zeit? Ob das etwas mit Slains Verschwinden zu tun hatte? Es wurde Zeit, dass der heilige Drache zurückkehrte...
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Agais MacFarlainn
Irgendwas kann da nicht stimmen, eindeutig nicht - ney, da tut sich was, ganz sicher - Slain fehlt
Diese Worte gingen der MacFarlainn immerwieder durch den Kopf, als sie sich durch die Schneemassen hinauf nach Ith bewegte. Mehr Holz als sonst schaffe sie hinauf, um den Clan mit dem wärmenden Feuer zu versorgen.
Wenn der Slain ney bald wieder kommt, dann wird hier bald ewiges Chaos sein - was hat ihn nur so aufgebracht, dass er verschwunden ist..? Es muss etwas getan werden!
[/i]
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Calan MacDraig
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Grim Agnar
Mit funkelnden Augen saß Grim in Tairneachs Hütte, den Blick staunend aus dem Fenster gerichtet, auf die Eisblumen, die über Nacht am Glas entlang gekrochen waren, und das dichte Schneetreiben, dass ihn nur wenige Meter weit in den grauen Tag blicken ließ. Das nahe Nachbarhaus, in Ith standen wohl aus Wärme- und Platzgründen alle Häuser recht eng bei einander, war nurnoch schemenhaft zu erkennen, die dicken Flocken ließen die Sonne zu einem vergilbten breiten Schleier verschwimmen, der selbst Mittags keine wirkliche Helligkeit erzeugen konnte.
Dennoch war das Grinsen auf Grims Gesicht breit wie selten. Gestern Abend hatte er lange mit Donald geredet, sein Bier genossen und Geschichten gehört, dann den kompletten Vormittag die Nase an der Scheibe plattgedrückt und sich über die Kälte gefreut. Er hatte schon gedacht, ein weiteres Jahr warten zu müssen, bis dass der Winter wieder kalt genug war, um ihm seinen Traum zu ermöglichen: Echt originalen Eisschnaps herzustellen, in der ewigen Kälte der Nordlande.
Die Theorie war einfach: Der Schnaps sollte in einem Fass über Nacht draußen stehen, am besten an der besonders kalten Meerseite. Die tiefen Temperaturen würden dann das Wasser im Schnaps gefrieren lassen, nur noch im Inneren des Eisblocks eine kleine Blase flüssigen Schnapses übriglassen, mit allen Aromen und dem kompletten Alkohol konzentriert. Die Kälte müsste nur ausreichen, um Schnaps überhaupt gefrieren zu lassen, dann war die Sache geritzt. Und so wie sich das Wetter derzeit entwickelte sollte dies kein Problem darstellen.
Schade war lediglich, das Tairneach vor einigen Tagen aufgebrochen war, um Machad einen Besuch abzustatten. Eigentlich wollte er schon seit langem wieder zurück sein, der Schnaps lag ihm schließlich ebenso am Herzen wie Grim. Die starken Schneefälle mussten ihn jedoch abgehalten haben, bis nach Ith vorzudringen. Grim schmunzelte in seinen zerzausten Bart, als er sich vorstellte, wie sich Tairneach durch die übermannshohen Schneewehen schaufeln würde, nur um noch rechtzeitig in Ith einzutreffen. Vielleicht würde er ja morgen ankommen. Die Fässer würde er diesen Abend alleine rausstellen, von verschiedensten Schnapssorten. Sie hatten welchen vom Festland, selbstgebrannten von Donald, und sogar Kaktusschnaps aus Menek'Ur, und Grim konnte kaum stillsitzen bei dem Gedanken, dass vielleicht schon morgen jedes dieser Fässer noch um ein vielfaches besser schmecken würde. "Das wird der schnapsigste Schnaps aller Zeiten" murmelte er zufrieden in seinen Bart, und schlüpfte in mehrere Wollpullover, ehe er den schweren Ledermantel mühsam über seinem Bierbauch zuknöpfte.
Den Nachmittag verbrachte er damit, eine dicke Ladung Feuerholz hereinzuholen, um dann noch einmal bei Donald vorbeizusehen. Hoffentlich würde man morgen trotz all des Schnees die Türe noch öffnen können. Zur Sicherheit schippte er noch etwas Schnee bei Seite, auch wenn diese Arbeit überflüssig erschien, wehte doch sofort alles wieder zu. Aber solange das Dach hielt würde es keine Probleme geben. Gegen Abend dann rollte er die Fässer raus und befestigte sie an den dafür vorgesehenen Plätzen. Vor Aufregung würde er wohl diese Nacht kaum ein Auge zumachen...
Dennoch war das Grinsen auf Grims Gesicht breit wie selten. Gestern Abend hatte er lange mit Donald geredet, sein Bier genossen und Geschichten gehört, dann den kompletten Vormittag die Nase an der Scheibe plattgedrückt und sich über die Kälte gefreut. Er hatte schon gedacht, ein weiteres Jahr warten zu müssen, bis dass der Winter wieder kalt genug war, um ihm seinen Traum zu ermöglichen: Echt originalen Eisschnaps herzustellen, in der ewigen Kälte der Nordlande.
Die Theorie war einfach: Der Schnaps sollte in einem Fass über Nacht draußen stehen, am besten an der besonders kalten Meerseite. Die tiefen Temperaturen würden dann das Wasser im Schnaps gefrieren lassen, nur noch im Inneren des Eisblocks eine kleine Blase flüssigen Schnapses übriglassen, mit allen Aromen und dem kompletten Alkohol konzentriert. Die Kälte müsste nur ausreichen, um Schnaps überhaupt gefrieren zu lassen, dann war die Sache geritzt. Und so wie sich das Wetter derzeit entwickelte sollte dies kein Problem darstellen.
Schade war lediglich, das Tairneach vor einigen Tagen aufgebrochen war, um Machad einen Besuch abzustatten. Eigentlich wollte er schon seit langem wieder zurück sein, der Schnaps lag ihm schließlich ebenso am Herzen wie Grim. Die starken Schneefälle mussten ihn jedoch abgehalten haben, bis nach Ith vorzudringen. Grim schmunzelte in seinen zerzausten Bart, als er sich vorstellte, wie sich Tairneach durch die übermannshohen Schneewehen schaufeln würde, nur um noch rechtzeitig in Ith einzutreffen. Vielleicht würde er ja morgen ankommen. Die Fässer würde er diesen Abend alleine rausstellen, von verschiedensten Schnapssorten. Sie hatten welchen vom Festland, selbstgebrannten von Donald, und sogar Kaktusschnaps aus Menek'Ur, und Grim konnte kaum stillsitzen bei dem Gedanken, dass vielleicht schon morgen jedes dieser Fässer noch um ein vielfaches besser schmecken würde. "Das wird der schnapsigste Schnaps aller Zeiten" murmelte er zufrieden in seinen Bart, und schlüpfte in mehrere Wollpullover, ehe er den schweren Ledermantel mühsam über seinem Bierbauch zuknöpfte.
Den Nachmittag verbrachte er damit, eine dicke Ladung Feuerholz hereinzuholen, um dann noch einmal bei Donald vorbeizusehen. Hoffentlich würde man morgen trotz all des Schnees die Türe noch öffnen können. Zur Sicherheit schippte er noch etwas Schnee bei Seite, auch wenn diese Arbeit überflüssig erschien, wehte doch sofort alles wieder zu. Aber solange das Dach hielt würde es keine Probleme geben. Gegen Abend dann rollte er die Fässer raus und befestigte sie an den dafür vorgesehenen Plätzen. Vor Aufregung würde er wohl diese Nacht kaum ein Auge zumachen...
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Tairneach MacFarlainn
Tairneach fluchte lautstark, und trotz der Kälze schwitzte er.
Seit seiner Kindheit an war er es gewohnt, sich durch Schnee zu schaufeln... aber das hier war nicht wenig Schnee. Zum Glück kannte er den Weg wie seine Westentasche.
Er biß ärgerlich in das Stück Trockenfleisch, knurrte etwas auf Angur, das fast wie "Potzverfluchtes, Hafenkneipenverhurtes Schneegestöber ! Da würden ja selbst die Ahnen aus ihren Gräbern reihern... Hmmh.. Ahnen.. war nicht irgendwann Beltane ?" klang, und warf sich dann erneut mit der Schaufel auf den Schneehaufen. Es fiel schwer, sich ohne Mimir, die schon eine ganze Weile weg war und sich sonst um so etwas kümmerte, so etwas wie Tag- und Nachtlängen zu merken. Auf so etwas achtete ein Krieger einfach nicht. Hoffentlich war der Weg nach der nächsten Biegung wieder frei. Trotz des Geschaufels stahl sich ein freudiges Grinsen in das eiszapfenbart-verzierte Gesicht des Riesen.
"Der schnapsigste Schnaps aller Zeiten... verflucht wär ich, wenn ich den verpasse !"
Seit seiner Kindheit an war er es gewohnt, sich durch Schnee zu schaufeln... aber das hier war nicht wenig Schnee. Zum Glück kannte er den Weg wie seine Westentasche.
Er biß ärgerlich in das Stück Trockenfleisch, knurrte etwas auf Angur, das fast wie "Potzverfluchtes, Hafenkneipenverhurtes Schneegestöber ! Da würden ja selbst die Ahnen aus ihren Gräbern reihern... Hmmh.. Ahnen.. war nicht irgendwann Beltane ?" klang, und warf sich dann erneut mit der Schaufel auf den Schneehaufen. Es fiel schwer, sich ohne Mimir, die schon eine ganze Weile weg war und sich sonst um so etwas kümmerte, so etwas wie Tag- und Nachtlängen zu merken. Auf so etwas achtete ein Krieger einfach nicht. Hoffentlich war der Weg nach der nächsten Biegung wieder frei. Trotz des Geschaufels stahl sich ein freudiges Grinsen in das eiszapfenbart-verzierte Gesicht des Riesen.
"Der schnapsigste Schnaps aller Zeiten... verflucht wär ich, wenn ich den verpasse !"
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Aimee MacCaron
Aimee zog sich dicke Fellumhänge über ihre schon relativ dicke Kleidung und setzte ihre Bärenmütze auf, um nach draussen zu gehen und nach den Tieren zu sehen. Bei diesem harten kalten Wind draussen fühlten diese sich auch nicht behaglich, so klemmte sie sich ein paar Felle unter die Arme, damit sie die Pferde und Mustangs wenigstens etwas abdecken konnte und sie es ein bisschen warm hatten.
Sie ging zur Tür heraus und wurde fast von einem heftigen Windstoß zu Boden gedrückt, sie rappelte sich wieder auf und ging richtung Anbindepfosten. Die Tiere waaren sehr unruhig.
Sie warf die Felle über die Tiere, streichte ihnen durch die Mähnen und flüsterte ihnen is Ohr:*es wird alles wieder besser wenn Slain wieder da ist....*
Nach dem sie Pferde etwas beruhigen konnte machte sie sich auf den Weg zu Anghus Haus in der Hoffnung er wäre da und hätte ein Paar Antworten auf die Fragen die sie ihm stellen würde....
Sie ging zur Tür heraus und wurde fast von einem heftigen Windstoß zu Boden gedrückt, sie rappelte sich wieder auf und ging richtung Anbindepfosten. Die Tiere waaren sehr unruhig.
Sie warf die Felle über die Tiere, streichte ihnen durch die Mähnen und flüsterte ihnen is Ohr:*es wird alles wieder besser wenn Slain wieder da ist....*
Nach dem sie Pferde etwas beruhigen konnte machte sie sich auf den Weg zu Anghus Haus in der Hoffnung er wäre da und hätte ein Paar Antworten auf die Fragen die sie ihm stellen würde....
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Der Erzähler
Eisig war auch an diesem Tage wieder der Wind. Selbst an der heiligen Eiche wehte er noch stärker als man es auf der Insel gewohnt war.
Einige Mitglieder der Clans haben sich zur Beratung zur heiligen Eiche begeben. Plötzlich ein heulen, wie das eines Wolfes und über den Bergen zog ein eisiger Sturm hinaus. Die heilige Eiche wankte bedrohlich unter Ihrer Schneelast. Urplötzlich wie aus dem Nichts setze ein fürchterlicher Eisregen ein. Wie Geschosse regnete es Eis vom Himmel.
Man überlegte welch der Grund es für den für diesen langen, viel zu kalten Winter, selbst für die nordischen Verhältnisse, haben könnte.
Man legte Feuer, Ringförmig um den Baum. Und toasteten den Ahnen, als sich leicht schemenhafte etwas abzuzeichnen begann.
Eine Gestalt.. Respektvoll.. Ehrfürchtig..
Und so sprach sie:
Die Ahnen sind betrübt. Sie sahen Freude, ja fast Ausgelassenheit auf euren Gesichtern!
Ihr! Kinder des Angur!
Wohl wissen wir um eure Sorge um den alten Drachen. Was ihn betrifft.. so vermag ich euch beruhigen zu können!
Euch trifft keine Schuld! Die Wachen gaben ihr Leben, um das seine zu retten...er lebt!
Jedoch... kann er nicht dorthin zurückkehren, wo sein Platz bisher. Ihr!
Ihr werdet ihm einen sicheren Platz schaffen! Einen sicheren Hort tief in den Bergen. Erst wenn dieser Hort gegraben, wird er sich euch wieder zeigen.
An Anghus gerichtet verkündet sie folgende Worte:
Du! Der du dich Sohn des Angur nennst!
Du wirst den ersten Schlag an den Berg setzen.. und auch den letzten..und du wirst zwischendrin nicht ruhen, ehe
das Werk vollbracht ist! Du wirst dafür Sorge tragen... dass sich die Töchter und Söhne gemeinsam beteiligen und nicht verstreut! Alle Töchter und Söhne!
Die Ahnin schritt zum Berg hinüber und deutet an das Felsmassiv.
Hier sollt ihr beginnen.
Ich muss sicher nicht betonen, dass der Platz des Weisen nur den Kindern des Angurs bekannt sein darf!
Keine Arbeit, die in kurzer Zeit getan sein wird und bei weitem noch nicht alles.
Ihre Stimme hallt nun Kraftvoll auf:
Wohl haben die Ahnen eure Sorge um den weisen Geflügelten gesehen...jedoch ist ihnen nicht entgangen, dass ihr hierüber die Ahnen vergessen habt! So sei euch auferlegt, dass der Winter noch weitere drei Mondumläufe anhalten mag! Das Eis mag eure Felder und Beete überdecken und nicht eher weichen!
Der Winter war lang *sagt sie mit schneiden eisiger Kälte in Ihrer Stimme *
So Ihr die Ahnen nicht zu ehren wisst, so wird der Winter anhalten!
Ein heftiger Wortwechsel folgte und ließ die Ahnin mit donnernder Stimme fortfahren:
Erwähnte ich nicht schon Eingangs die Betrübtheit der Ahnen?
Ihr seid weit entfernt davon, die Ahnen zu Ehren! Frohsinn und Vergessen ist in euren Köpfen! Ihr glaubt, einige Feuer anzuzünden und einen Krug Met zu leeren, bringt euch die Gunst der Ahnen zurück und den Weisen!
Lasst euch gesagt sein.. ihr irrt!
Die Ahnen, wollen nicht die Kinder Angurs strafen! Sie wollen aufzeigen..
Alle Kinder Angurs haben fortan Sorge dafür zu tragen, dass sie weder hungern, noch
dürsten und dass der Weg dem Geflügelten Weisen geebnet ist in sichere Zuflucht!
Die Ahnen.. werden bei euch sein, so ihr sie nicht vergesst!
Die bittere Zeit der Lehre ist angebrochen!
Nur im Miteinander kann gelingen, was gelingen soll!
Und so verschwand die flirrende Gestalt wieder ins Nichts.
Einige Mitglieder der Clans haben sich zur Beratung zur heiligen Eiche begeben. Plötzlich ein heulen, wie das eines Wolfes und über den Bergen zog ein eisiger Sturm hinaus. Die heilige Eiche wankte bedrohlich unter Ihrer Schneelast. Urplötzlich wie aus dem Nichts setze ein fürchterlicher Eisregen ein. Wie Geschosse regnete es Eis vom Himmel.
Man überlegte welch der Grund es für den für diesen langen, viel zu kalten Winter, selbst für die nordischen Verhältnisse, haben könnte.
Man legte Feuer, Ringförmig um den Baum. Und toasteten den Ahnen, als sich leicht schemenhafte etwas abzuzeichnen begann.
Eine Gestalt.. Respektvoll.. Ehrfürchtig..
Und so sprach sie:
Die Ahnen sind betrübt. Sie sahen Freude, ja fast Ausgelassenheit auf euren Gesichtern!
Ihr! Kinder des Angur!
Wohl wissen wir um eure Sorge um den alten Drachen. Was ihn betrifft.. so vermag ich euch beruhigen zu können!
Euch trifft keine Schuld! Die Wachen gaben ihr Leben, um das seine zu retten...er lebt!
Jedoch... kann er nicht dorthin zurückkehren, wo sein Platz bisher. Ihr!
Ihr werdet ihm einen sicheren Platz schaffen! Einen sicheren Hort tief in den Bergen. Erst wenn dieser Hort gegraben, wird er sich euch wieder zeigen.
An Anghus gerichtet verkündet sie folgende Worte:
Du! Der du dich Sohn des Angur nennst!
Du wirst den ersten Schlag an den Berg setzen.. und auch den letzten..und du wirst zwischendrin nicht ruhen, ehe
das Werk vollbracht ist! Du wirst dafür Sorge tragen... dass sich die Töchter und Söhne gemeinsam beteiligen und nicht verstreut! Alle Töchter und Söhne!
Die Ahnin schritt zum Berg hinüber und deutet an das Felsmassiv.
Hier sollt ihr beginnen.
Ich muss sicher nicht betonen, dass der Platz des Weisen nur den Kindern des Angurs bekannt sein darf!
Keine Arbeit, die in kurzer Zeit getan sein wird und bei weitem noch nicht alles.
Ihre Stimme hallt nun Kraftvoll auf:
Wohl haben die Ahnen eure Sorge um den weisen Geflügelten gesehen...jedoch ist ihnen nicht entgangen, dass ihr hierüber die Ahnen vergessen habt! So sei euch auferlegt, dass der Winter noch weitere drei Mondumläufe anhalten mag! Das Eis mag eure Felder und Beete überdecken und nicht eher weichen!
Der Winter war lang *sagt sie mit schneiden eisiger Kälte in Ihrer Stimme *
So Ihr die Ahnen nicht zu ehren wisst, so wird der Winter anhalten!
Ein heftiger Wortwechsel folgte und ließ die Ahnin mit donnernder Stimme fortfahren:
Erwähnte ich nicht schon Eingangs die Betrübtheit der Ahnen?
Ihr seid weit entfernt davon, die Ahnen zu Ehren! Frohsinn und Vergessen ist in euren Köpfen! Ihr glaubt, einige Feuer anzuzünden und einen Krug Met zu leeren, bringt euch die Gunst der Ahnen zurück und den Weisen!
Lasst euch gesagt sein.. ihr irrt!
Die Ahnen, wollen nicht die Kinder Angurs strafen! Sie wollen aufzeigen..
Alle Kinder Angurs haben fortan Sorge dafür zu tragen, dass sie weder hungern, noch
dürsten und dass der Weg dem Geflügelten Weisen geebnet ist in sichere Zuflucht!
Die Ahnen.. werden bei euch sein, so ihr sie nicht vergesst!
Die bittere Zeit der Lehre ist angebrochen!
Nur im Miteinander kann gelingen, was gelingen soll!
Und so verschwand die flirrende Gestalt wieder ins Nichts.