Ein Kampf war verloren, und die übrig gebliebenen Soldaten trafen nach und nach zerschunden in der Stadt ein. Sie würden von der für die Menekaner wenig ruhmreichen Schlacht an der Grenze erzählen. Ebenso würden sie sicher zu berichten wissen, dass der Kampf nach einer mehrstündigen Reise durch rahaler Land an der Grenze zu Menek'Ur stattfand. Schnell sprach sich auch herum, dass einige Janitschare, unter ihnen der Kalif Imraan Mukhtaar, in Feindeshand geraten war. Das West und Osttor wurde fest verschlossen und mit Wachen versehen, während das Südtor weiterhin offen bleibt um etwaige Gäste oder Boten zu empfangen und hindurchzulassen. An die großen Familien ergeht folgende Nachricht. Außerdem noch jeweils ein Schrieb an die Wesire des Reiches
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Salam Söhne und Töchter der [Bashir/Ifrey/Omar/Yazir]
Leider müssen wir von einem verlorenen Kampf zwischen der menekanischen und der rahalischen Armee berichten. Der Kalif selbst ist im Kampf verwundet und gefangen genommen worden. Ein Unterhändler wurde bereits entsandt um über die Bedingungen zu verhandeln und sich über die Lage zu erkundigen.
Möge Eluive uns in dieser Stunde beistehen.
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Salam Hajinedar, Salam Sanjak.
Durch die Zurückgezogenheit unseres Erhabenen Ghadir Tazim Omar, und die Festnahme des ehrenwerten Kalifen Imraan Mukhtaar, obliegen weitere Schritte im Reich nun euren Händen. Ich erbitte ein Gespräch, um ein weiteres Vorgehen zu besprechen.
Zuletzt geändert von Khalida Yazir am Sonntag 23. Februar 2014, 23:47, insgesamt 2-mal geändert.
Am Familienhaus der Bashir wird dem Boten von einer kleinen Person mitgeteilt, dass der Hajinedar, Kadir Bashir, vor einer Woche zu einer Reise aufgebrochen ist. Wann er zurückkehren wird, ist ungewiss.
Die Botschaften werden trotzdem gut sichtbar auf dem Esstisch ausgebreitet.
Das Schriftstück auf dem Küchentisch erblicken als sie am Morgen herunter kommt, stockt ihr für einen Moment der Atem. Und sie bricht recht kurz darauf nur mit einem übergeworfenem Kleid und einem Kopftuch was recht schief sitz zum Berg auf.
Man sieht sogar das sie sich in der Eile nicht geschminkt hat und die Haare nur schlecht als recht irgendwie zusammen gefuddelt wurden.
Ein weiterer Befehl wird in der Kaserne an die Soldaten erlassen.
Janitschare!
Jeder Fremde, der wohnhaft im Westen, oder alatargläubig ist und auf unserem Gebiet gesichtet wird, wird unverzüglich festgesetzt und in die Zellen für weitere Verhöre oder Verhandlungen gebracht.
An einer ganz besonderen Stelle im Viertel der Hauslosen wird unter der Tür, wo einst ein Meister der Feinschmiedekunst wohnte eine kleine Botschaft hindurch geschoben. Auf einem alten und billig aussehendem Stück Pergament wurde mit Kohlestift eine Nachricht hinterlassen. Die Schrift mag durchaus typisch und erkennbar sein, als jene eines hitzköpfigen und aufbrausenden, jungen Schmiedes.
Salam Alaikum,
ist Sahid Ibrahim aus dem Hause der Yazir wohlauf? Falls ihm etwas zugestoßen sein sollte, lasst es mich hudad wissen.
Sollte eine größere Meng an Salz gebraucht werden, damit Dinge erledigt werden können, die erledigt werden müssen, so bin ich bereit meinen Beitrag zu leisten. So ihr mir einen Ort für eine Übergabe nennt, sollen 1000 Säcke für euch bereit liegen und weitere 1000 im Lauf der nächsten Wochen.
ich befand mich auf einer Reise und kehrte zur späten Stunde, vor 2 Tagen zurück. Hasim und Kamal haben mir bereits in Kürze erzählt was geschehen ist. So du noch immer ein Treffen wünschst, lass mich wissen wann.
Derweil werde ich alle bestehenden Handelsverträge mit diesen Ungläubigen aufheben.
*An der Kaserne hängen, für jeden Janitschar deutlich sichtbar folgende neuen Befehle aus*
Salam Kameraden!
Vom heutigen Tage an gelten folgende Befehle:
Bis zur Erteilung neuer Befehle sind feindselige Übergriffe auf Rahal unter Strafe zu unterlassen.
Konzentriert euch vornehmlich auf die Bewachung der Stadt Menek'Urs und die angrenzenden Familienviertel.
Unsere innigsten Gebete gelten unserem Kameraden Imraan, der noch immer in Kriegsgefangenschaft verweilt.
Wenn ihr Fragen habt, wendet euch direkt an eure Vorgesetzten
Salam Janitschare.
Es ist nach wie vor untersagt die Grenzen Richtung Westen - gen rahalisches Land - zu überqueren. Missachtung wird mit Stock oder Peitschenhieben bestraft. Weiterhin ist auch noch immer jeder Soldat oder Fremde aus dem Westreich festzusetzen, bis die Grenzverhandlungen auf Beidseitigkeit beruhen.