Das Kind wusste in etwa wo es in der Gesellschaft stand, man hatte es ihm von Klein an eingeschärft. Es konnte von Glück reden, wenn es irgendwann in der Zukunft jemanden fand, der es als Diener oder Bote einstellen würde. Sein Vater und seine Stiefmutter hatten es ihm eingeschärft und ihm ohne es bewusst gewollt zu haben, beigebracht nur sich selber zu trauen und auf eigenen Beinen zu stehen. Beine, die dafür eigentlich zu jung und dürr waren.
Was hatte das Kind schon zu erwarten. Es war von unehelicher Geburt und nur durch die Großzügigkeit durch die Familie des Vaters halbwegs sicher aufgewachsen. Zumindest aus der Sicht, der anderen. Doch sicher hatte es sich nie gefühlt. Es wusste, es war nicht erwünscht. Es wusste, es gehörte nicht zu den anderen.
Auch als es abgehauen war, und der ''Familie'' den Rücken kehrte, änderte sich daran nichts. Das Kind versuchte sich auf eigene Faust durch zuschlagen und wies jeden ab, der ihm zu Nahe kam. Doch dieses Verhalten sorgte für neue Probleme. Sicher, es war nicht gesetzestreu, log und stahl wie ein Rabe, aber doch nie mehr als es für sich zum Leben brauchte, doch das hatte sich gezwungenermaßen geändert. Ein finsterer Schatten hatte seine Hand über das Kind gelegt und zwang es zu Abgaben und zu Diebstählen, die über den üblichen Mundraub hinaus gingen. Es wagte sich nicht, sich jemanden anzuvertrauen.
Lieber war es ein diebischer Bastard, als ein Toter.
Völlig wertfrei
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Razhul
Erst ging ihm der Junge nur auf die Nerven, stand im Weg herum, verfolgte ihn. Aber dann, als er ihn in Bajard beim Obstverkaufen antraf erkannte er sein Potenzial. Ein menekanischer Junge, mitten im Schnee kämpft um ein paar Münzen um zu überleben, er war sich sicher, dass er alles dafür tun, um sein kümmerliches Leben weiterführen zu dürfen.
Er lockte ihn in eine Seitengasse, gab sich als interessierter Käufer aus und bedrohte ihn mit dem Dolch, er zwang ihn seine mühsam ersparten Münzen herauszurücken und nahm das Obst gleich in Beschlag. Die Panikmache trieb er noch auf die Spitze und drückte die Dolchspitze an seinen Hals, die Todesangst konnte er regelrecht spüren. Er zwang ihn mehr Obst zu verkaufen und ihm das Gold davon zu bringen, er nutzte ihn aus, wofür er zu faul war.
Am Treffpunkt übergab ihm der Junge Früchte und Münzen wie gewollt, der Test war erfolgreich, der Junge war so eingeschüchtert, dass er sich wohl nicht traute, ihm zu widersprechen und so formte er ihn weiter zu seinem Werkzeug...
Er lockte ihn in eine Seitengasse, gab sich als interessierter Käufer aus und bedrohte ihn mit dem Dolch, er zwang ihn seine mühsam ersparten Münzen herauszurücken und nahm das Obst gleich in Beschlag. Die Panikmache trieb er noch auf die Spitze und drückte die Dolchspitze an seinen Hals, die Todesangst konnte er regelrecht spüren. Er zwang ihn mehr Obst zu verkaufen und ihm das Gold davon zu bringen, er nutzte ihn aus, wofür er zu faul war.
Am Treffpunkt übergab ihm der Junge Früchte und Münzen wie gewollt, der Test war erfolgreich, der Junge war so eingeschüchtert, dass er sich wohl nicht traute, ihm zu widersprechen und so formte er ihn weiter zu seinem Werkzeug...
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Mirah
Betrüger! Allesamt Betrüger. Jeder, der behauptete, die Menekaner der hohen Häuser wären ehrenvoll, der lügte.
Dieser dämliche Yazir hatte das Kind beschissen! Dreckiger Lump.
Sie hatten 3 Kronen für die Informationen ausgemacht, doch als als 'Marid' ihm alle Informationen gegeben hatte, luchste er ihm den Beutel mit dem Vorschuss wieder ab. Das Kind wurde so stinksauer, dass es schon wieder betrogen worden war, dass es dem Mann wüstende Beschimpfungen an den Kopf warf. Und dann tat es etwas dummes. Es sprang vor und entriss ihm den locker angebundenen Beutel vom Gürtel. Es hatte sich das Gold verdient, auch wenn es nicht alles war, was abgemacht war. Der Yazir setzte dem Kind nach und versuchte es zu schnappen. Die herbeigelaufene Wache der Ifrey schaffte es das Kind zu Fall zu bringen, so dass es wie ein Ball über den steinigen Weg kullerte und sich die Knie böse aufschlug. Doch glücklicherweise verfehlten die beiden lahmen Erwachsenen es dennoch und ihm gelang die Flucht. Humpelnd und mit blutenden Knien. Es hasste sie alle! Verfluchte Betrüger!
Dieser dämliche Yazir hatte das Kind beschissen! Dreckiger Lump.
Sie hatten 3 Kronen für die Informationen ausgemacht, doch als als 'Marid' ihm alle Informationen gegeben hatte, luchste er ihm den Beutel mit dem Vorschuss wieder ab. Das Kind wurde so stinksauer, dass es schon wieder betrogen worden war, dass es dem Mann wüstende Beschimpfungen an den Kopf warf. Und dann tat es etwas dummes. Es sprang vor und entriss ihm den locker angebundenen Beutel vom Gürtel. Es hatte sich das Gold verdient, auch wenn es nicht alles war, was abgemacht war. Der Yazir setzte dem Kind nach und versuchte es zu schnappen. Die herbeigelaufene Wache der Ifrey schaffte es das Kind zu Fall zu bringen, so dass es wie ein Ball über den steinigen Weg kullerte und sich die Knie böse aufschlug. Doch glücklicherweise verfehlten die beiden lahmen Erwachsenen es dennoch und ihm gelang die Flucht. Humpelnd und mit blutenden Knien. Es hasste sie alle! Verfluchte Betrüger!