Die Wege der Ritter....
- Quarius Lore
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Die Wege der Ritter....
Hier beginnt der weitere Weg...
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Die Augen der Göttin liegt auf uns allen...
- Quarius Lore
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Quarius und der Weg des Mitgefühls (Amyra´s Gabe öffnet die Augen eines jungen Gardisten)
Langsam streicht der Gläubige über sein Jackett und blickt von der Terrasse seines Hauses auf die kleine Lichtung. Er hat die ganze Zeit über die Blätter der Bäume beobachtet und betrachtet nun, wie sich langsam der Horizont mit dem rot glühenden Sonnenuntergang vermischt und er erinnert er sich an einen Vorfall zu seiner Zeit als Gardist…
Er war im Begriff seinen Morgentrunk zu sich zu nehmen um durch Varuna zu ziehen und seine Arbeit als nunmehr junger Gardist zu tätigen.
Nach einigen Schritten in Richtung des Kastells, erblickte der junge Gardist eine Frau, welche am Straßenrand nach Almosen zu betteln schien. Sie war recht jung und man wusste, dass sie eine ortsbekannte Dirne war, die durch eine Verbrennung an einer Seite ihres Gesichts womöglich nie wieder als solche arbeiten würde. So blickte er auf sie herab und betrachtete sie eingehend während sich im Inneren des jungen Gläubigen Gedanken wie “zum Glück geht es mir nicht so schlecht wie ihr“ oder „in der Kälte wird sie sicherlich noch erfrieren“ aufkamen, doch das Schlimmste war, dass er an ihr vorbeiging, doch Quarius fühlte sich deswegen schlecht als er in der Kaserne ankam. Den ganzen Tag plagte ihn dieses Szenario… was hätte er tun können? was er hätte machen sollen, oder was er hätte machen müssen…?
Er entschloss sich auf dem Rückweg zu ihr zu gehen, doch dort wo sie einst war, war sie nun nicht mehr. Er schaute sich kurz um und lief an den Marktstand, der in der Nähe war und erkundigte sich dort. Jene schienen empört über das Interesse des Mannes an dieser Dirne, da er in Uniform zu ihnen trat.
Quarius wendet um, um wieder von der Terrasse in das Innere des Hauses zu gehen, auf dem Weg zurück fällt sein Blick auf den Schreibtisch, wo immer noch der angefangene Schrieb liegt, von dem er sich aus Langeweile abgewendet hatte. Langsam beugt er sich über den Brief, der an die Heiligkeit adressiert ist, doch nach jedem geschriebenen Wort kommen ihm die Erinnerungen an den Vorfall immer wieder vor Augen. Der Ritter und Gläubige Temoras sucht angestrengt nach Antworten und versucht zu verstehen, was der innere Glaube an Temora wirklich aussagt. Alyssa, die er immer noch als sogenannte „Ziehmutter“ ansieht, würde ihm da sicherlich helfen.
„Man hörte sie heute Wehklagen, “ sprach einer der Männer am Stand,“ und einige Gardisten brachten sie aus der Stadt und warfen sie hinaus.“
Mit eiligen Schritten verschwand er daraufhin in Richtung Ausgang, wann es gewesen war, wusste er nicht…doch er informierte sich bei einigen Gardisten am Nordtor…in welche Richtung sie gegangen sei, so sagte man ihm dort, dass jene Frau mit der Kutsche, vor nicht allzu langer Zeit in Richtung Bajard verschwunden war. Die Gardisten, die dort stationiert waren, sprachen zu ihm, dass sie sie selbst in die Kutsche Bajards geworfen haben, nachdem sie mit ihr fertig waren…im Sinne der Handhabung eines Mannes zu einer Frau, versteht sich.
Mit geröteten Augen trat Quarius schnell den Weg gen Bajard an…aus dem Hintergrund hörte er Gelächter seiner scheinbaren Kameraden und sie riefen ihm zu: „Vielleicht gibt Sie dir auch noch etwas von ihrer süßen Seite ab“...doch er hörte nichts und ritt so schnell es ging nach Bajard wie von einer höheren Macht getrieben. Irgendetwas stimmte nicht…er spürte, dass das Leben der Dirne…wenn er nicht zu Hilfe eilen würde… bald sein Ende fände.
Glücklich kam er dort an und traf jenen Kutscher, der sie mitgenommen hatte und fragte jenen, wo sie denn hin sei. Er erwiderte, dass sie in Richtung Süd - Bajard gelaufen war. Dankend ritt er weiter und sprang von seinem Pferd ab, welches er ungeachtet in den Straßen stehen ließ. Er suchte in der nun anbrechenden Nacht nach der Frau. Die Kälte hatte ihn selbst zusammenzucken lassen und die Suche nach der Frau trieb ihn an und er wollte sie retten. Die Frau müsste heute Abend erfrieren, wenn sie denn nicht schon…er stockte bei dem Gedanken, den er nicht zu Ende denken wollte…Nein! Sie würde sicherlich nicht sterben wollen…oder etwa doch…Zugegeben, was würde jemand an Ihrer Stelle machen?
Quarius hebt den Kopf leicht an. Der Brief an die Heiligkeit schien immer länger und länger zu werden und willkürlich dumm, schien ihm.
>>Was würde Alyssa von mir denken wenn sie lesen würde: Ich schloss die Augen und als ich die Augen wieder öffnete, lag der Ork Tod da...?
Nicht sehr plausibel, für einen Ritter…oder?<<
Doch da seine Gedanken zwiegespalten sind, denkt er immer noch an die Frau von damals…
Langsam schien er zu verstehen…wo würde jemand hingehen, der sein Leben verwirken wollte…sprich sein Leben beenden wollte. Und da kam es ihm wie ein kleiner Blitz, im nicht bewölkten Nachthimmel Bajards, bei dem der Mond schon seine volle Größe zeigte.
Sein Blick viel auf den Mond der südlich von Bajard leuchtete und da sah er auch den Schutzwall, welcher die beiden Südzipfel des Dorfes verband…die Holzbarikade war ein Teil jenes Fischerdorfes geworden, ein zugegeben schönes Bild, doch dort würde er sie finden und dort fand er sie auch als er eintrat. In der Mitte des Ganges stand sie am Fenster und schien bereit wie eh und je zu sein. Es waren geschätzt sicherlich 5 bis 6 Meter und der Sog des Meeres würde sie weit hinaus auf das Meer treiben ohne dass jemand bemerken würde, würde jene Frau ihrem Tod entgegenkommen.
Sie hatte Angst vor dem Tod oder vielleicht vor den Schmerzen die der Tod mitbringen könnte…“Haltet ein…“ rief Qaurius zu ihr, als er merkte, dass sie einen Fuß über das Fenster zu stellen versuchte. Erschrocken suchte die Frau nach der Stimme und rief verzweifelt und mit gepeinigter Stimme zurück…
„Geht weg...!! Lasst mich in Ruhe...!!“ Der Schmerz ihrer Worte war nicht zu überhören. So schritt Quarius vorsichtig und leise einredend auf sie zu. Das Quietschen der Holzbretter an seinen Füssen ließ erahnen, dass er sich ihr langsam näherte. „Ich warne euch…“ sprach sie noch einmal drohend „ich werde springen..“, doch mit jedem ihrer Worte kam er immer näher an sie ran, bis er nah genug war um mit einem Satz, jene Frau in die Arme zu nehmen und sie ihrem vermeindlichen Tod zu entreißen. Zu spät merkte sie den Sprung des Gardisten, als sich ihre Muskeln versteiften um ihren eigenen Sprung auszuführen.
Weinend fiel sie in seine Arme und versuchte sich aufgrund des Vorgehens von ihm loszuziehen und es noch einmal zu versuchen, ihrem Leben ein Ende zu bereiten.
Doch der Mann der Garde blieb standhaft, bis sie außer Kräften war ihre Muskeln noch weiter zu bewegen oder sich weiter zu wehren und mit einigen Griffen umhüllte er sie mit seiner Robe. Ihre zerklüftete Kleidung schien alles zu sagen, was sie seit dem Morgen durchgemacht hatte. Kalte Haut traf auf seine, so schlang er seine Hände und Arme stärker um sie. „Es ist in Ordnung..“ hauchte er ihr leise ins Ohr…
Nach einiger Zeit der Behutsamkeit brachte der Gardist die Frau zum Kloster des Ordens…dort würde man sich ihr annehmen, das war sicher…so gab er ihr etwas Gold mit, was einen Monatssold gleichkam…das Funkeln in ihren Augen wurde größer, als sie die noble Gabe verstand. Sie wollte schon immer einen eigenen Bauernhof haben...und das war nun ihre Chance…das Kloster würde ihr helfen über ihre Vergangenheit weg zu kommen. Der Bruder Leon, welcher bald sterben würde, nahm sich ihr an und so ging Quarius am Morgen des nächsten Tages zurück nach Varuna um seine Arbeit wieder aufzunehmen.
Der Brief an die Heiligkeit war zu Ende verfasst, doch der Verfasser ließ zweifelnd seinen Blick über den Schrieb wandern und schüttelte dabei nur leicht sein Haupt. „Nein…!“ sagte er mehr zu sich selbst als in die Stille. Und mit einer resignierenden Bewegung zerriss er den Brief…und versucht mit einem neuen Pergament den Brief besser zu verfassen…
(Anmerkung: Erster Brief an Alyssa)
Langsam streicht der Gläubige über sein Jackett und blickt von der Terrasse seines Hauses auf die kleine Lichtung. Er hat die ganze Zeit über die Blätter der Bäume beobachtet und betrachtet nun, wie sich langsam der Horizont mit dem rot glühenden Sonnenuntergang vermischt und er erinnert er sich an einen Vorfall zu seiner Zeit als Gardist…
Er war im Begriff seinen Morgentrunk zu sich zu nehmen um durch Varuna zu ziehen und seine Arbeit als nunmehr junger Gardist zu tätigen.
Nach einigen Schritten in Richtung des Kastells, erblickte der junge Gardist eine Frau, welche am Straßenrand nach Almosen zu betteln schien. Sie war recht jung und man wusste, dass sie eine ortsbekannte Dirne war, die durch eine Verbrennung an einer Seite ihres Gesichts womöglich nie wieder als solche arbeiten würde. So blickte er auf sie herab und betrachtete sie eingehend während sich im Inneren des jungen Gläubigen Gedanken wie “zum Glück geht es mir nicht so schlecht wie ihr“ oder „in der Kälte wird sie sicherlich noch erfrieren“ aufkamen, doch das Schlimmste war, dass er an ihr vorbeiging, doch Quarius fühlte sich deswegen schlecht als er in der Kaserne ankam. Den ganzen Tag plagte ihn dieses Szenario… was hätte er tun können? was er hätte machen sollen, oder was er hätte machen müssen…?
Er entschloss sich auf dem Rückweg zu ihr zu gehen, doch dort wo sie einst war, war sie nun nicht mehr. Er schaute sich kurz um und lief an den Marktstand, der in der Nähe war und erkundigte sich dort. Jene schienen empört über das Interesse des Mannes an dieser Dirne, da er in Uniform zu ihnen trat.
Quarius wendet um, um wieder von der Terrasse in das Innere des Hauses zu gehen, auf dem Weg zurück fällt sein Blick auf den Schreibtisch, wo immer noch der angefangene Schrieb liegt, von dem er sich aus Langeweile abgewendet hatte. Langsam beugt er sich über den Brief, der an die Heiligkeit adressiert ist, doch nach jedem geschriebenen Wort kommen ihm die Erinnerungen an den Vorfall immer wieder vor Augen. Der Ritter und Gläubige Temoras sucht angestrengt nach Antworten und versucht zu verstehen, was der innere Glaube an Temora wirklich aussagt. Alyssa, die er immer noch als sogenannte „Ziehmutter“ ansieht, würde ihm da sicherlich helfen.
„Man hörte sie heute Wehklagen, “ sprach einer der Männer am Stand,“ und einige Gardisten brachten sie aus der Stadt und warfen sie hinaus.“
Mit eiligen Schritten verschwand er daraufhin in Richtung Ausgang, wann es gewesen war, wusste er nicht…doch er informierte sich bei einigen Gardisten am Nordtor…in welche Richtung sie gegangen sei, so sagte man ihm dort, dass jene Frau mit der Kutsche, vor nicht allzu langer Zeit in Richtung Bajard verschwunden war. Die Gardisten, die dort stationiert waren, sprachen zu ihm, dass sie sie selbst in die Kutsche Bajards geworfen haben, nachdem sie mit ihr fertig waren…im Sinne der Handhabung eines Mannes zu einer Frau, versteht sich.
Mit geröteten Augen trat Quarius schnell den Weg gen Bajard an…aus dem Hintergrund hörte er Gelächter seiner scheinbaren Kameraden und sie riefen ihm zu: „Vielleicht gibt Sie dir auch noch etwas von ihrer süßen Seite ab“...doch er hörte nichts und ritt so schnell es ging nach Bajard wie von einer höheren Macht getrieben. Irgendetwas stimmte nicht…er spürte, dass das Leben der Dirne…wenn er nicht zu Hilfe eilen würde… bald sein Ende fände.
Glücklich kam er dort an und traf jenen Kutscher, der sie mitgenommen hatte und fragte jenen, wo sie denn hin sei. Er erwiderte, dass sie in Richtung Süd - Bajard gelaufen war. Dankend ritt er weiter und sprang von seinem Pferd ab, welches er ungeachtet in den Straßen stehen ließ. Er suchte in der nun anbrechenden Nacht nach der Frau. Die Kälte hatte ihn selbst zusammenzucken lassen und die Suche nach der Frau trieb ihn an und er wollte sie retten. Die Frau müsste heute Abend erfrieren, wenn sie denn nicht schon…er stockte bei dem Gedanken, den er nicht zu Ende denken wollte…Nein! Sie würde sicherlich nicht sterben wollen…oder etwa doch…Zugegeben, was würde jemand an Ihrer Stelle machen?
Quarius hebt den Kopf leicht an. Der Brief an die Heiligkeit schien immer länger und länger zu werden und willkürlich dumm, schien ihm.
>>Was würde Alyssa von mir denken wenn sie lesen würde: Ich schloss die Augen und als ich die Augen wieder öffnete, lag der Ork Tod da...?
Nicht sehr plausibel, für einen Ritter…oder?<<
Doch da seine Gedanken zwiegespalten sind, denkt er immer noch an die Frau von damals…
Langsam schien er zu verstehen…wo würde jemand hingehen, der sein Leben verwirken wollte…sprich sein Leben beenden wollte. Und da kam es ihm wie ein kleiner Blitz, im nicht bewölkten Nachthimmel Bajards, bei dem der Mond schon seine volle Größe zeigte.
Sein Blick viel auf den Mond der südlich von Bajard leuchtete und da sah er auch den Schutzwall, welcher die beiden Südzipfel des Dorfes verband…die Holzbarikade war ein Teil jenes Fischerdorfes geworden, ein zugegeben schönes Bild, doch dort würde er sie finden und dort fand er sie auch als er eintrat. In der Mitte des Ganges stand sie am Fenster und schien bereit wie eh und je zu sein. Es waren geschätzt sicherlich 5 bis 6 Meter und der Sog des Meeres würde sie weit hinaus auf das Meer treiben ohne dass jemand bemerken würde, würde jene Frau ihrem Tod entgegenkommen.
Sie hatte Angst vor dem Tod oder vielleicht vor den Schmerzen die der Tod mitbringen könnte…“Haltet ein…“ rief Qaurius zu ihr, als er merkte, dass sie einen Fuß über das Fenster zu stellen versuchte. Erschrocken suchte die Frau nach der Stimme und rief verzweifelt und mit gepeinigter Stimme zurück…
„Geht weg...!! Lasst mich in Ruhe...!!“ Der Schmerz ihrer Worte war nicht zu überhören. So schritt Quarius vorsichtig und leise einredend auf sie zu. Das Quietschen der Holzbretter an seinen Füssen ließ erahnen, dass er sich ihr langsam näherte. „Ich warne euch…“ sprach sie noch einmal drohend „ich werde springen..“, doch mit jedem ihrer Worte kam er immer näher an sie ran, bis er nah genug war um mit einem Satz, jene Frau in die Arme zu nehmen und sie ihrem vermeindlichen Tod zu entreißen. Zu spät merkte sie den Sprung des Gardisten, als sich ihre Muskeln versteiften um ihren eigenen Sprung auszuführen.
Weinend fiel sie in seine Arme und versuchte sich aufgrund des Vorgehens von ihm loszuziehen und es noch einmal zu versuchen, ihrem Leben ein Ende zu bereiten.
Doch der Mann der Garde blieb standhaft, bis sie außer Kräften war ihre Muskeln noch weiter zu bewegen oder sich weiter zu wehren und mit einigen Griffen umhüllte er sie mit seiner Robe. Ihre zerklüftete Kleidung schien alles zu sagen, was sie seit dem Morgen durchgemacht hatte. Kalte Haut traf auf seine, so schlang er seine Hände und Arme stärker um sie. „Es ist in Ordnung..“ hauchte er ihr leise ins Ohr…
Nach einiger Zeit der Behutsamkeit brachte der Gardist die Frau zum Kloster des Ordens…dort würde man sich ihr annehmen, das war sicher…so gab er ihr etwas Gold mit, was einen Monatssold gleichkam…das Funkeln in ihren Augen wurde größer, als sie die noble Gabe verstand. Sie wollte schon immer einen eigenen Bauernhof haben...und das war nun ihre Chance…das Kloster würde ihr helfen über ihre Vergangenheit weg zu kommen. Der Bruder Leon, welcher bald sterben würde, nahm sich ihr an und so ging Quarius am Morgen des nächsten Tages zurück nach Varuna um seine Arbeit wieder aufzunehmen.
Der Brief an die Heiligkeit war zu Ende verfasst, doch der Verfasser ließ zweifelnd seinen Blick über den Schrieb wandern und schüttelte dabei nur leicht sein Haupt. „Nein…!“ sagte er mehr zu sich selbst als in die Stille. Und mit einer resignierenden Bewegung zerriss er den Brief…und versucht mit einem neuen Pergament den Brief besser zu verfassen…
(Anmerkung: Erster Brief an Alyssa)
Zuletzt geändert von Quarius Lore am Mittwoch 3. Mai 2006, 18:44, insgesamt 2-mal geändert.
Die Augen der Göttin liegt auf uns allen...
- Quarius Lore
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Quarius´s Verhalten im Bezug auf die Ehre ( Balsamar gibt ihm seine Tugend weiter)
Es war spät in der Nacht, als Quarius de Lore den Weg über die Katakomben machte, um seinen Freund Malchir K´lashar zur Seite zu stehen und ihm bei seiner Forschung über die Magie zu helfen. Damals noch war er ein junger Magier und dünkte danach immer mehr Wissen zu erlangen. Quarius war am Anfang sehr vorsichtig gewesen, was den Vorschlag seines Freundes anbelangt, doch im Nachhinein wurde ihm klar, dass sich Malchir auf einen gefährlichen Weg durch den Untergrund begeben muss, den er mit Begleitung am besten durchstehen würde. So begaben sich die Beiden, Seite an Seite, in Richtung der nahe liegenden Höhlen, wo einst Untote umherwandelten. Malchir brauchte eine Probe von einer seltenen Reagenzie, sowie einige Erfahrungen im Bereich der Magiebeschwörung, von der der Gardist gar nichts wusste, geschweige denn verstand. Erstaunt blieb er immerzu stehen, um den Magier bei seiner Arbeit zu beobachten.
Nachdenklich hat er die Federspitze mit Tinte getränkt und begann nun mit seinen verschwommenen Gedanken an die Vergangenheit, dass neue Pergament voll zu schreiben und sich Silbe für Silbe vorzukämpfen, um diesmal einen etwas erwartungsvolleren Brief zu verfassen, der auch plausibel zur Erklärung sein müsste. Aber
vielleicht gab es ja keine richtige und „logische“ Erklärung für den Vorfall, er würde es am Ende des Briefes sehen.
„Malchir..?“ rief der junge Gardist durch die Höhlen der Katakomben…sie hatten sich mitten in der dunklen Höhle verirrt und waren auseinandergetrieben worden. Der Forscherdrang seines Freundes schien groß zu sein und somit ließ er unbehelligt seinen Freund für einen Augenblick alleine und suchte nun nach ihm. Das Höhlensystem kannte er nicht so gut wie der junge Discipulus, doch wusste er den Weg zu ihrem vermeindlichen Ausgangspunkt, falls sich beide verlieren würden.
Quarius wartete lange Augenblicke, doch als er merkte, dass der Magiebegabte nicht auftauchte, ging er abermals nun los, seinen Freund suchen zu gehen. Irgendwas musste passiert sein oder er hatte es einfach nicht bemerkt, dass sie auseinandergetrieben worden sind.
Er folgte nun abermals den Spuren und dem Weg, den sie zuvor genommen hatten und kam dann wieder in den Raum, in dem sie sich verloren hatten. Quarius schien mit seinem Kopf an der Wand zu suchen und hatte zuvor einige Male den Namen seines Freundes laut gerufen, doch was er nicht bemerkte war, dass sich eine Gesteinskreatur hinter ihm zusammenzuwandeln schien, ohne dass der Gläubige jenes Geschöpf auf Anhieb bemerkt hatte.
Das Haupt des jungen Mannes war in Richtung des Steins gerichtet und die Kreatur hatte sich hinter ihm zu seiner vollen Größe aufgebaut, nur das Bröckeln der Steine ließ den damaligen Gardisten kurz versteinern und daraufhin schluckend umdrehen. Sein Gesicht schien sozusagen bei dem Anblick der Kreatur zu jener gleichen Farbe seines Gegenübers abblitzen, als würde ein Duplikat der Hautfarbe ihm gegenüberstehen.
„Wer bist du Menschlein und was hast du hier in diesen verfluchten Höhlen zu suchen…?“ gab die mürrische Gestalt laut und in gebrochener Menschensprache Quarius zu verstehen.
Quarius war im ersten Moment erschaudert und von leichter Irritiertheit benommen. „Sprich schnell Menschlein, bevor ich dir dein Ende beschere..!“ gab er dann nachdrücklich dem Gläubigen zu verstehen. Ein kurzes Schlucken des Gläubigen verriet alles, wenn der Kristall- Golem gute Menschenkenntnisse hätte, würde er eine kleine erschreckende Geste machen und Quarius würde aus Angst losschreien und wegrennen. „Du kannst sprechen?“ war das Einzige, was er aus seinem Munde brachte.
Die Tinte auf dem Pergament ist fast komplett getrocknet. Jedoch fehlen einige Ereignisse, nämliche diese, die erklären, wie Quarius einfach so auf den Gedanken kam Alyssa, eine in ihren Augen vielleicht unwichtige Nachricht zu hinterlassen. Scheinbar ist sie beschäftigt, von eh und je mit so vielen Dringlichkeiten, da würde sie nur das Anliegen eines Ritters kurz überfliegen und demnach so handeln, wie es die Tugenden vorschreiben. Wichtige und menschliche Dinge zuerst und dann die unscheinbaren Dinge. So hatte es ihm auch sein Bruder, Mentor und Freund Farion Lefar beigebracht. Doch an erster Stelle steht die Beziehung zu Farion als Freund, die ihm ebenso wichtig ist, wie diesen Brief an Alyssa rechtzeitig und glücklich zuzustellen.
Der Golem begann dann herzhaft zu lachen, was auch der junge Freund des Gläubigen Malchir hören müsste, aber dennoch vertieft in seiner Forschung war. Seine Reagenzie war nicht mal zu einem Viertel fertig.“ Quarius pass bitte auf den Golem auf..“ sagte er mehr zu sich selbst, denn der Gelehrte dachte scheinbar, dass der Gardist bei ihm stehen würde.
Inzwischen stand sich der Golem und Quarius auf tödlichem Kampf gegenüber, der Golem mit seinen cirka zweieinhalb Metern Kampfgröße und der junge Gardist. Diese Golems sind jedoch an einer bestimmten Stelle verwundbar, so sagte ihm einst auch sein Freund, der immer noch mit Reagenzien beschäftigt zu sein schien. Wenn ich diese Stelle treffe ist es mit ihm aus…“ich will dich nicht verletzen..“ sprach daraufhin der Gardist zu dem Kirstallwesen, wobei sich wieder ein etwas dumpferes Lachen erhob. Das war der Paukenschlag für den Golem, der sofort zum Angriff überging. Quarius ging sofort in defensive Stellung, um einen möglichen Schlag seiner Pranke gleich parieren zu können. Doch der angesetzte Schlag verfehlte ihn nur um Haaresbreite, mit dem Schwert wäre er niemals so schnell so hoch gekommen und wich durch schweres Keuchen aus, somit verfehlte der Angriff nur knapp seinen Kopf. Nun hatten beide ihre Position gewechselt aber dennoch standen sie sich wieder gegenüber. Quarius ging im Geiste den Angriff seines Gegenübers durch und suchte nach der vermeindlich verwundbaren Stelle, doch ehe er einen festen Gedanken fassen konnte, griff sein Gegner wieder an. Er wich aus und setzte zu dem entscheidenden Schlag an. Die Schwertspitze drang in die Stelle ein, die ihm sein Freund genauso beschrieben hatte, wie er sie nun eben durchführte. Der Golem war diesmal nur um einige zehntel Sekunden langsamer als zuvor. Quarius blickte nun trostlos ins Leere und auf die Stelle an welcher er nun eben den Golem zu Staub zerfallen lassen könnte, trotzdem stand das Ungetüm vor ihm und führte seinen Schlag mit der Pranke aus, welche ihn letztendlich traf und ihn bis an die andere Seite der Höhle schmetterte. Benommen blickte er nun auf und hörte das laute Lachen des Golems, welcher nun das Schwert aus seinen Innereien zog. Plötzlich und ohne Vorwarnung wurde das Lachen zu einem trotzigen und hilflosen Schrei und mit einer Staubfontäne schien der Golem nun wieder zu Boden zu gleiten, als würde er ebenso wie er aus Kristall und Sand erbaut sein, zu dem zurückkehren was er war. Nur das Klirren des Schwertes, welches den Boden traf, übertönte das hilflose Geschrei des Geschöpfes.
Als der Gläubige nun wieder aus seiner Benommenheit erwachte und sein Schwert zu sich nahm, blickte er nur kurz mitleidig und kopfschüttelnd an die Stelle, wo der Golem zusammenfiel. Zwei Ecken später erblickte der nun mit Schweiß durchnässte Gardist seinen Freund und hörte nur Gemurmel von seinem Freund, doch als er näher kam hörte er ihn nun deutlicher. Das leise Scheppern seiner Rüstung hatte Malchir scheinbar nichts verraten. „...du musst bei diesen Golems aufpassen Quarius, meistens wollen sie dich nur aus Spaß töten, zum anderen vielleicht, weil du ihre Ruhe störst; aber das hörte sich an, als würden zwei ihrer Art auf den Alphaplatz bestehen…“ er wendete sich herum. Quarius blickte ins Leere. „Hörst du mir eigentlich zu ?“ fragte er ernst in die Richtung des Gardisten und erblickte dann sein geschwitztes Gesicht. „hm..eigentlich ist es hier mehr kalt, warum schwitzt du..?“ fragte er gleich. Blickte dann in die Richtung, aus der Quarius gekommen war, dann wieder zu ihm. „nun, ich…“ mit einem Wink von Malchir verstummte gleich Quarius, der das Wort erschöpft ergreifen wollte. Er scheint scheinbar alles zu wissen. „Lass uns gehen ich bin fertig…“ sprach dabei der Tireller.
Immer noch wartet Quarius auf den Boten, der schon seit längerer Zeit überfällig ist. Das Pergament ist eingerollt und gesiegelt mit dem Wappen seiner Familie, doch lange kann er nicht mehr geduldig sein. Mit diesen Gedanken steht er auf und folgt dem Weg aus dem Hause in Richtung des Klosters der Temora um den Schrieb selbst abzugeben.
(Anmerkung: zweiter Brief an Alyssa)
Es war spät in der Nacht, als Quarius de Lore den Weg über die Katakomben machte, um seinen Freund Malchir K´lashar zur Seite zu stehen und ihm bei seiner Forschung über die Magie zu helfen. Damals noch war er ein junger Magier und dünkte danach immer mehr Wissen zu erlangen. Quarius war am Anfang sehr vorsichtig gewesen, was den Vorschlag seines Freundes anbelangt, doch im Nachhinein wurde ihm klar, dass sich Malchir auf einen gefährlichen Weg durch den Untergrund begeben muss, den er mit Begleitung am besten durchstehen würde. So begaben sich die Beiden, Seite an Seite, in Richtung der nahe liegenden Höhlen, wo einst Untote umherwandelten. Malchir brauchte eine Probe von einer seltenen Reagenzie, sowie einige Erfahrungen im Bereich der Magiebeschwörung, von der der Gardist gar nichts wusste, geschweige denn verstand. Erstaunt blieb er immerzu stehen, um den Magier bei seiner Arbeit zu beobachten.
Nachdenklich hat er die Federspitze mit Tinte getränkt und begann nun mit seinen verschwommenen Gedanken an die Vergangenheit, dass neue Pergament voll zu schreiben und sich Silbe für Silbe vorzukämpfen, um diesmal einen etwas erwartungsvolleren Brief zu verfassen, der auch plausibel zur Erklärung sein müsste. Aber
vielleicht gab es ja keine richtige und „logische“ Erklärung für den Vorfall, er würde es am Ende des Briefes sehen.
„Malchir..?“ rief der junge Gardist durch die Höhlen der Katakomben…sie hatten sich mitten in der dunklen Höhle verirrt und waren auseinandergetrieben worden. Der Forscherdrang seines Freundes schien groß zu sein und somit ließ er unbehelligt seinen Freund für einen Augenblick alleine und suchte nun nach ihm. Das Höhlensystem kannte er nicht so gut wie der junge Discipulus, doch wusste er den Weg zu ihrem vermeindlichen Ausgangspunkt, falls sich beide verlieren würden.
Quarius wartete lange Augenblicke, doch als er merkte, dass der Magiebegabte nicht auftauchte, ging er abermals nun los, seinen Freund suchen zu gehen. Irgendwas musste passiert sein oder er hatte es einfach nicht bemerkt, dass sie auseinandergetrieben worden sind.
Er folgte nun abermals den Spuren und dem Weg, den sie zuvor genommen hatten und kam dann wieder in den Raum, in dem sie sich verloren hatten. Quarius schien mit seinem Kopf an der Wand zu suchen und hatte zuvor einige Male den Namen seines Freundes laut gerufen, doch was er nicht bemerkte war, dass sich eine Gesteinskreatur hinter ihm zusammenzuwandeln schien, ohne dass der Gläubige jenes Geschöpf auf Anhieb bemerkt hatte.
Das Haupt des jungen Mannes war in Richtung des Steins gerichtet und die Kreatur hatte sich hinter ihm zu seiner vollen Größe aufgebaut, nur das Bröckeln der Steine ließ den damaligen Gardisten kurz versteinern und daraufhin schluckend umdrehen. Sein Gesicht schien sozusagen bei dem Anblick der Kreatur zu jener gleichen Farbe seines Gegenübers abblitzen, als würde ein Duplikat der Hautfarbe ihm gegenüberstehen.
„Wer bist du Menschlein und was hast du hier in diesen verfluchten Höhlen zu suchen…?“ gab die mürrische Gestalt laut und in gebrochener Menschensprache Quarius zu verstehen.
Quarius war im ersten Moment erschaudert und von leichter Irritiertheit benommen. „Sprich schnell Menschlein, bevor ich dir dein Ende beschere..!“ gab er dann nachdrücklich dem Gläubigen zu verstehen. Ein kurzes Schlucken des Gläubigen verriet alles, wenn der Kristall- Golem gute Menschenkenntnisse hätte, würde er eine kleine erschreckende Geste machen und Quarius würde aus Angst losschreien und wegrennen. „Du kannst sprechen?“ war das Einzige, was er aus seinem Munde brachte.
Die Tinte auf dem Pergament ist fast komplett getrocknet. Jedoch fehlen einige Ereignisse, nämliche diese, die erklären, wie Quarius einfach so auf den Gedanken kam Alyssa, eine in ihren Augen vielleicht unwichtige Nachricht zu hinterlassen. Scheinbar ist sie beschäftigt, von eh und je mit so vielen Dringlichkeiten, da würde sie nur das Anliegen eines Ritters kurz überfliegen und demnach so handeln, wie es die Tugenden vorschreiben. Wichtige und menschliche Dinge zuerst und dann die unscheinbaren Dinge. So hatte es ihm auch sein Bruder, Mentor und Freund Farion Lefar beigebracht. Doch an erster Stelle steht die Beziehung zu Farion als Freund, die ihm ebenso wichtig ist, wie diesen Brief an Alyssa rechtzeitig und glücklich zuzustellen.
Der Golem begann dann herzhaft zu lachen, was auch der junge Freund des Gläubigen Malchir hören müsste, aber dennoch vertieft in seiner Forschung war. Seine Reagenzie war nicht mal zu einem Viertel fertig.“ Quarius pass bitte auf den Golem auf..“ sagte er mehr zu sich selbst, denn der Gelehrte dachte scheinbar, dass der Gardist bei ihm stehen würde.
Inzwischen stand sich der Golem und Quarius auf tödlichem Kampf gegenüber, der Golem mit seinen cirka zweieinhalb Metern Kampfgröße und der junge Gardist. Diese Golems sind jedoch an einer bestimmten Stelle verwundbar, so sagte ihm einst auch sein Freund, der immer noch mit Reagenzien beschäftigt zu sein schien. Wenn ich diese Stelle treffe ist es mit ihm aus…“ich will dich nicht verletzen..“ sprach daraufhin der Gardist zu dem Kirstallwesen, wobei sich wieder ein etwas dumpferes Lachen erhob. Das war der Paukenschlag für den Golem, der sofort zum Angriff überging. Quarius ging sofort in defensive Stellung, um einen möglichen Schlag seiner Pranke gleich parieren zu können. Doch der angesetzte Schlag verfehlte ihn nur um Haaresbreite, mit dem Schwert wäre er niemals so schnell so hoch gekommen und wich durch schweres Keuchen aus, somit verfehlte der Angriff nur knapp seinen Kopf. Nun hatten beide ihre Position gewechselt aber dennoch standen sie sich wieder gegenüber. Quarius ging im Geiste den Angriff seines Gegenübers durch und suchte nach der vermeindlich verwundbaren Stelle, doch ehe er einen festen Gedanken fassen konnte, griff sein Gegner wieder an. Er wich aus und setzte zu dem entscheidenden Schlag an. Die Schwertspitze drang in die Stelle ein, die ihm sein Freund genauso beschrieben hatte, wie er sie nun eben durchführte. Der Golem war diesmal nur um einige zehntel Sekunden langsamer als zuvor. Quarius blickte nun trostlos ins Leere und auf die Stelle an welcher er nun eben den Golem zu Staub zerfallen lassen könnte, trotzdem stand das Ungetüm vor ihm und führte seinen Schlag mit der Pranke aus, welche ihn letztendlich traf und ihn bis an die andere Seite der Höhle schmetterte. Benommen blickte er nun auf und hörte das laute Lachen des Golems, welcher nun das Schwert aus seinen Innereien zog. Plötzlich und ohne Vorwarnung wurde das Lachen zu einem trotzigen und hilflosen Schrei und mit einer Staubfontäne schien der Golem nun wieder zu Boden zu gleiten, als würde er ebenso wie er aus Kristall und Sand erbaut sein, zu dem zurückkehren was er war. Nur das Klirren des Schwertes, welches den Boden traf, übertönte das hilflose Geschrei des Geschöpfes.
Als der Gläubige nun wieder aus seiner Benommenheit erwachte und sein Schwert zu sich nahm, blickte er nur kurz mitleidig und kopfschüttelnd an die Stelle, wo der Golem zusammenfiel. Zwei Ecken später erblickte der nun mit Schweiß durchnässte Gardist seinen Freund und hörte nur Gemurmel von seinem Freund, doch als er näher kam hörte er ihn nun deutlicher. Das leise Scheppern seiner Rüstung hatte Malchir scheinbar nichts verraten. „...du musst bei diesen Golems aufpassen Quarius, meistens wollen sie dich nur aus Spaß töten, zum anderen vielleicht, weil du ihre Ruhe störst; aber das hörte sich an, als würden zwei ihrer Art auf den Alphaplatz bestehen…“ er wendete sich herum. Quarius blickte ins Leere. „Hörst du mir eigentlich zu ?“ fragte er ernst in die Richtung des Gardisten und erblickte dann sein geschwitztes Gesicht. „hm..eigentlich ist es hier mehr kalt, warum schwitzt du..?“ fragte er gleich. Blickte dann in die Richtung, aus der Quarius gekommen war, dann wieder zu ihm. „nun, ich…“ mit einem Wink von Malchir verstummte gleich Quarius, der das Wort erschöpft ergreifen wollte. Er scheint scheinbar alles zu wissen. „Lass uns gehen ich bin fertig…“ sprach dabei der Tireller.
Immer noch wartet Quarius auf den Boten, der schon seit längerer Zeit überfällig ist. Das Pergament ist eingerollt und gesiegelt mit dem Wappen seiner Familie, doch lange kann er nicht mehr geduldig sein. Mit diesen Gedanken steht er auf und folgt dem Weg aus dem Hause in Richtung des Klosters der Temora um den Schrieb selbst abzugeben.
(Anmerkung: zweiter Brief an Alyssa)
Zuletzt geändert von Quarius Lore am Mittwoch 3. Mai 2006, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
Die Augen der Göttin liegt auf uns allen...
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Quarius verewigt den Schrein der Tapferkeit (Die Tugend des Boresal)
Mit gesenktem Kopf trat der Ritter und Gläubige der Temora aus seinem Haus und schließt es mit einem leisen und dennoch deutlichen Klicken des Schlüssels im Schloss ab, dabei wendet er sich herum um den Weg Richtung Süd Ausgang Varunas zu nehmen. Die Sonne scheint nun die leicht schimmernden Gebäude an der Allee zu erhellen, welche sich durch die Wolkendecke gekämpft hat. In gleichem Augenblick geht seine einmal verlorene Hand an seine Stirn um mit ihr den leichten Schweissansatz weg zu wischen und er verfiel dabei, bei seinen trabenden Schritten, in Gedanken…
Es war zur Zeit eines Räuberangriffes, als Quarius noch Rekrut in der Garde war und er war mit seinen Kameraden abgeordert die Königin von ihrem Ankunftsort in Berchgard abzuholen. Stramm stand er damals unter den Fittichen des Hauptmannes Alestra, er wollte seinen Oberbefehlshaber zur damaligen Zeit niemals enttäuschen und im Namen des Reiches an seiner Seite streiten. Es sollte der Tag sein, an dem der Hauptmann einen etwas größeren Augenmerk auf den jungen Rekruten der Garde richten würde. Alles war stimmungsvoll auf die Ankunft der Königin vorbereitet und so wurde sie in Richtung Varuna von der ausgesuchten Mannschaft eskortiert und es geschah, was kommen musste. Scheinbar ein Überläufer oder Verräter sagte damals einigen Banditen Bescheid , die zu der Zeit ihr Unwesen nahe Bajards trieben. Diese überfielen die Gardisten
„Guten Tag Sire de Lore…“ erklingt es und lässt den Gläubigen nach der Stimme blicken und in seiner Augenhöhe suchen und entdeckt im Nachhinein den jungen Mann Chatal Liasthobar, welchem er ein behutsames Nicken sowie Lächeln widmet. Er scheint nun am Südtor zu stehen und auf Jemanden zu warten. „Temoras Segen werter Chatal..“ spricht Quarius bei seinen Grußworten sorgfältig und lächelnd in seine Richtung. Der Anblick des Mannes erinnerte ihn an seine jüngere Zeit als er in den Kampf gegen die in seinem Gedanken schwirrenden Banditen antrat um die Königin vor ihnen zu beschützen.
„Hinter dir Quarius!“ erklang ein deutlicher Satz, den der Rekrut hörte und folge leisten ließ, somit er einen wohl gezielten Schlag abwehren konnte und mit einer weiteren Bewegung den Angreifer niederstreckte. Doch nun stand ein etwas bemerkenswert größerer Mann vor ihm der sich schier in Größe und Muskelkraft des jungen Rekruten bei weitem überlegen ward… Schluckend blickte er den mit schwarzer Maske maskierten Koloss von Muskel und Fett an, welches sein etwas dickerer Wanst zu zeigen ließ. „Kleiner Mann…wenn dir dein Leben lieb ist, schließ dich uns an und dein Leben wird verschont werden…“ ein lautes Grollen des über 2 Meter großen Mannes folgte inklusive einem kurzen Gelächter. „…oder verstecke deine kleine gebrechliche Art hinter deiner Königin…“ ein weiteres Lachen folgte mit einem leichten Drehen seiner Keule. Das Einzige, was an dem Manne an Fleisch zu sehen war, war immer noch nur der Wanst vor ihm, der zudem ziemlich beharrt und dreckig zu sein schien. Ein weiteres Schlucken folgte von dem jungen Rekruten. „Ich werde meine Königin und mein Land vor euch beschützen“ sprach er mit tapferer aber gebrechlich jugendlicher Stimme und ging in eine defensive Kampfstellung. „Du Wicht, das wird dein Tod sein…!“
„Ist etwas mit euch, Sir..?“ gab Chatal als Frage in Richtung des Ritters„…es ist nichts, ich habe nur ab und zu diesen stechenden Schmerz in meinem Arm.“ Seine Antwort lässt Cathal auf seinen Arm schauen und ein leichtes Nicken folgen.
Ein gezielter Schlag auf die Brust des Mannes vor sich, ließ den Koloss langsam zu Boden gleiten. Blut rannte aus seiner Wunde und der Hauptmann schien ebenso nun näher an ihn ran getreten zu sein. Die Königin, nur einige Meter hinter ihm in Schutz stehend, schauderte bei dem Anblick und suchte Schutz hinter dem Hauptmanne. „Wie ist euer Name…“ der Hauptmann schaute auf seine Uniform „…Rekrut?“ „Quarius de Lore Sir...“ gab er als Antwort zurück und nickte nur Mürrisch ihm entgegen. Die Worte: „Sehr tapfer für einen Anfänger wie euch“ könnte man aus seinem Gesicht interpretieren.
Immer noch stehen sich die beiden Männer tapfer lächelnd gegenüber und unterhalten sich, was der eine und andere gerade macht. „Wollt ihr mich vielleicht ins Kloster der Temora begleiten verehrter Chatal?“ fragte der Ritter dann förmlich, welches der Andere mit einem Nicken bestätigt.
(Anmerkung: Quarius läuft durch Varuna)
Mit gesenktem Kopf trat der Ritter und Gläubige der Temora aus seinem Haus und schließt es mit einem leisen und dennoch deutlichen Klicken des Schlüssels im Schloss ab, dabei wendet er sich herum um den Weg Richtung Süd Ausgang Varunas zu nehmen. Die Sonne scheint nun die leicht schimmernden Gebäude an der Allee zu erhellen, welche sich durch die Wolkendecke gekämpft hat. In gleichem Augenblick geht seine einmal verlorene Hand an seine Stirn um mit ihr den leichten Schweissansatz weg zu wischen und er verfiel dabei, bei seinen trabenden Schritten, in Gedanken…
Es war zur Zeit eines Räuberangriffes, als Quarius noch Rekrut in der Garde war und er war mit seinen Kameraden abgeordert die Königin von ihrem Ankunftsort in Berchgard abzuholen. Stramm stand er damals unter den Fittichen des Hauptmannes Alestra, er wollte seinen Oberbefehlshaber zur damaligen Zeit niemals enttäuschen und im Namen des Reiches an seiner Seite streiten. Es sollte der Tag sein, an dem der Hauptmann einen etwas größeren Augenmerk auf den jungen Rekruten der Garde richten würde. Alles war stimmungsvoll auf die Ankunft der Königin vorbereitet und so wurde sie in Richtung Varuna von der ausgesuchten Mannschaft eskortiert und es geschah, was kommen musste. Scheinbar ein Überläufer oder Verräter sagte damals einigen Banditen Bescheid , die zu der Zeit ihr Unwesen nahe Bajards trieben. Diese überfielen die Gardisten
„Guten Tag Sire de Lore…“ erklingt es und lässt den Gläubigen nach der Stimme blicken und in seiner Augenhöhe suchen und entdeckt im Nachhinein den jungen Mann Chatal Liasthobar, welchem er ein behutsames Nicken sowie Lächeln widmet. Er scheint nun am Südtor zu stehen und auf Jemanden zu warten. „Temoras Segen werter Chatal..“ spricht Quarius bei seinen Grußworten sorgfältig und lächelnd in seine Richtung. Der Anblick des Mannes erinnerte ihn an seine jüngere Zeit als er in den Kampf gegen die in seinem Gedanken schwirrenden Banditen antrat um die Königin vor ihnen zu beschützen.
„Hinter dir Quarius!“ erklang ein deutlicher Satz, den der Rekrut hörte und folge leisten ließ, somit er einen wohl gezielten Schlag abwehren konnte und mit einer weiteren Bewegung den Angreifer niederstreckte. Doch nun stand ein etwas bemerkenswert größerer Mann vor ihm der sich schier in Größe und Muskelkraft des jungen Rekruten bei weitem überlegen ward… Schluckend blickte er den mit schwarzer Maske maskierten Koloss von Muskel und Fett an, welches sein etwas dickerer Wanst zu zeigen ließ. „Kleiner Mann…wenn dir dein Leben lieb ist, schließ dich uns an und dein Leben wird verschont werden…“ ein lautes Grollen des über 2 Meter großen Mannes folgte inklusive einem kurzen Gelächter. „…oder verstecke deine kleine gebrechliche Art hinter deiner Königin…“ ein weiteres Lachen folgte mit einem leichten Drehen seiner Keule. Das Einzige, was an dem Manne an Fleisch zu sehen war, war immer noch nur der Wanst vor ihm, der zudem ziemlich beharrt und dreckig zu sein schien. Ein weiteres Schlucken folgte von dem jungen Rekruten. „Ich werde meine Königin und mein Land vor euch beschützen“ sprach er mit tapferer aber gebrechlich jugendlicher Stimme und ging in eine defensive Kampfstellung. „Du Wicht, das wird dein Tod sein…!“
„Ist etwas mit euch, Sir..?“ gab Chatal als Frage in Richtung des Ritters„…es ist nichts, ich habe nur ab und zu diesen stechenden Schmerz in meinem Arm.“ Seine Antwort lässt Cathal auf seinen Arm schauen und ein leichtes Nicken folgen.
Ein gezielter Schlag auf die Brust des Mannes vor sich, ließ den Koloss langsam zu Boden gleiten. Blut rannte aus seiner Wunde und der Hauptmann schien ebenso nun näher an ihn ran getreten zu sein. Die Königin, nur einige Meter hinter ihm in Schutz stehend, schauderte bei dem Anblick und suchte Schutz hinter dem Hauptmanne. „Wie ist euer Name…“ der Hauptmann schaute auf seine Uniform „…Rekrut?“ „Quarius de Lore Sir...“ gab er als Antwort zurück und nickte nur Mürrisch ihm entgegen. Die Worte: „Sehr tapfer für einen Anfänger wie euch“ könnte man aus seinem Gesicht interpretieren.
Immer noch stehen sich die beiden Männer tapfer lächelnd gegenüber und unterhalten sich, was der eine und andere gerade macht. „Wollt ihr mich vielleicht ins Kloster der Temora begleiten verehrter Chatal?“ fragte der Ritter dann förmlich, welches der Andere mit einem Nicken bestätigt.
(Anmerkung: Quarius läuft durch Varuna)
Die Augen der Göttin liegt auf uns allen...
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Welches Opfer man geben kann (Einen Arm zu verlieren zollt von kleinem Opfer)
„Sir, ich hörte einst von eurem verlorenen Arm…“ gab der junge Gläubige in Richtung des Ritters, damit das Schweigen beendet werden sollte. Quarius blickte nur etwas lächelnd zu ihm und keuchte nur für einen kurzen Moment. „wie ist es denn dazu gekommen..?“ hängt er dann noch als frage an.. „Ich hatte erwartet, dass ihr mich das fragen würdet. Doch erzähle ich euch gerne jenen Vorfall…
Mit den Händen am Rücken führten zwei Orken, Quarius in das Gefangenenzelt. Schweißdurchnässt und etwas irritiert wurde er zu Boden geworfen. Der Anführer der Orken schien in dem Zelt zu stehen und die Gefangenen zu bedrohen. Calor, der Freiherr von Gryffenhorst, war der Erste, der ihn erblickte, gefolgt von einigen Wenigen, wie zum Beispiel Rafael de Arganta, Amarad Farsul und einige mehr. Quarius schien benommen langsam auf die Beine zu kommen, seine Handknöchel waren jedoch fest zusammengeschnürt. Der Anführer der Okren, der Uruk Hai, bedrohte die Clanstochter Erinna Hinrah und verlangte von einem nach dem anderen ihren Arm abzuhacken.
Quarius wankte immer noch schwer auf den Beinen und suchte nach der Orkenstimme. „Hey du…gab er dann von sich..“ der Ork wendete sich sofort herum um den Neuankömmling zu beachten. „..wie wäre es, wenn du jemanden in deiner Größe um den Arm verlangst…“ sagte Quarius dann ernst. „Quarius, was sprecht ihr da..?“ hörte er aus einem der bekannten Munde fragen. Quarius schüttelte nur leicht den Kopf und sprach daraufhin wieder, „ich weiß was ich tue...“ seine letzten Worte wiederholend und mit einem gezielten Tritt an einen Stein des Bodens, der den Rücken des Orken traf, wendete sich jener mürrisch herum… “ich rede mit dir..!“ sprach der Ritter wieder ernst. „Wie wäre es mit meinem Arm…“ sagte er dann etwas lächelnder wirkend. Der Ork trat nun langsam auf ihn zu. „Isch teihn ahm nix hapn wolln“ „Was wäre es dir Wert?“ fragte der Ritter „wenn ich dich im Kampf besiege, lasse die Gefangenen frei, wenn ich verliere gehört dir ein Arm“. Der Ork packte ihn am Hals und drückte gegen den Holzpfeiler, dem Quarius nur wenig entgegensetzen konnte. Der Uruk hatte scheinbar eine große Kraft, die man ihm so nicht angesehen hätte. „I nem an!!“ sprach er mit gröhlendem Kampfgeschrei. Quarius versuchte ihn mit seinem Oberkörper von ihm wegzuschubsen, was ihm beim dritten Mal gelang.
„Ihr unterschätzt ihn werter Ritter...“ sprach Calor zu ihm. „Nein ich unterschätze ihn nicht, ich weiß, dass er stark ist, aber wie sonst….“ Er blickte zu dem Mädchen Erinna, welche nun mit einigen Tränen in den Augen zu ihm blickte. Opferbereitschaft, das war es. Sie war noch so ein junges Ding und keiner hatte es verdient einen Arm in Gefangenschaft zu verlieren. Keiner von all denen, die hier versammelt sind. Nun verfiel er einige Momente in einem stillen Gebet. Mit einem deutlichen Schimmer wurde das Antlitz des damals jungen Ritters erhellt, bevor er aus dem Zelt heraustrat um sich dem Feind zu stellen.
„Hattet ihr es nicht ebenso wenig verdient euren Arm zu verlieren Sire..?“ unterbrach ihn der Gläubige. Schmunzelnd schaut Quarius zu ihm. „Niemand hat es verdient, auch Männer wie wir nicht. Aber unser Glaube hält uns davon ab anderen beim Leiden zuzusehen. Wir sind es, die für das Volk da sind. Deswegen sind wir Ritter, deswegen wurden wir auserwählt, deswegen stehen wir unter dem Zeichen der Opferbereitschaft. Mitgefühl, Demut, Tapferkeit, Ehre, Geistlichkeit und Gerechtigkeit. Als ich gegen den Uruk nun kämpfte verletzte ich ihn an seinem Arm….
Und der Uruk begann nun in Rage anzugreifen. Ein Stein flog dem Ritter entgegen und traf ihn an der Schläfengegend und langsam kippte er zur Seite, gefolgt von einigen Schlägen des Uruks. Dann wurde es Dunkel vor seinem Gesicht und seinen Augen. Leere durchzuckte ihn und dann kam das Schlimmste, was ein Mensch durchmachen konnte.
Schmerzen, große Schmerzen verspürte der Ritter, der seine Augen immer noch geschlossen hatte. Die Schmerzen kamen aus der Gegend seines Oberarmes. Laute Schreie schallten durch einen Holzkäfig, der nur durch eine kleine Fensteröffnung Licht durchließ. Nicht einmal hoch genug war die Kiste, um aus dem Fenster zu sehen und ein bleiches Gesicht begann der Ritter zu bekommen. Die Schmerzen gingen weiterhin ins Unendliche und Quarius begann sich nun aufzuraffen. Wie lange er bewusstlos war, wusste er nicht. Nur, das ihn eine Stimme, eine schützende Stimme, geweckt hatte. Jene Stimme verhallte auch langsam wieder aus seinem Kopf.
„Stimme...? Welche Stimme denn Sir...?“ fragte Chatal gleich bei diesen Worten nach. Quarius blickte wieder zu ihm und lächelte. Sie hatten das Kloster schon fast erreicht. Nur noch einige Minuten waren sie entfernt. „Ihr solltet wissen, welche Stimme uns immer hilft, wenn ihr den Weg eines Gerechten Mannes geht.“
Mit schmerzverzerrtem Gesicht wurde der Ritter nun in Richtung eines Abhanges in der Nähe gebracht. Seine Augen waren seit dem Aufenthalt in dem kleinen Käfig nicht mehr geöffnet worden. Sein Gebet zu Temora und seine Verbindung zu ihr waren größer denn je. Er wurde von zwei Orken zu dem Abhang geführt, das wusste er, er erspürte es regelrecht. Plötzlich durchzuckte ein Schlag den Boden, was er selbst ebenso spürte und ein kurzes Gurgeln, als würde jemand in seinem eigenen Blut ertrinken. Als er die Augen öffnete und sich umsah, sah er die beiden Orken leblos neben sich liegen, sein Schmerz war fast verschwunden. Dann war er sehr glücklich, dass sein Leben nicht verwirkt war. Er begab sich auf den Weg in Richtung des belagerten Varuna und wurde vorher von der Schneiderin Leanne aufgenommen.
„Wir sind da Sir…“ spricht Chatal zu dem Ritter, der ihm ein weiteres Lächeln widmet. Der Ritter macht mit einer einladenden Geste Chatal klar, dass er den Eintritt erbitten möchte. Der junge Gläubige macht es sodann auch und beide warten mit einer größeren Ruhe auf ihren Einlass in das ehrfürchtige Kloster.
(Anmerkung: Quarius zu Fuß ins Kloster)
„Sir, ich hörte einst von eurem verlorenen Arm…“ gab der junge Gläubige in Richtung des Ritters, damit das Schweigen beendet werden sollte. Quarius blickte nur etwas lächelnd zu ihm und keuchte nur für einen kurzen Moment. „wie ist es denn dazu gekommen..?“ hängt er dann noch als frage an.. „Ich hatte erwartet, dass ihr mich das fragen würdet. Doch erzähle ich euch gerne jenen Vorfall…
Mit den Händen am Rücken führten zwei Orken, Quarius in das Gefangenenzelt. Schweißdurchnässt und etwas irritiert wurde er zu Boden geworfen. Der Anführer der Orken schien in dem Zelt zu stehen und die Gefangenen zu bedrohen. Calor, der Freiherr von Gryffenhorst, war der Erste, der ihn erblickte, gefolgt von einigen Wenigen, wie zum Beispiel Rafael de Arganta, Amarad Farsul und einige mehr. Quarius schien benommen langsam auf die Beine zu kommen, seine Handknöchel waren jedoch fest zusammengeschnürt. Der Anführer der Okren, der Uruk Hai, bedrohte die Clanstochter Erinna Hinrah und verlangte von einem nach dem anderen ihren Arm abzuhacken.
Quarius wankte immer noch schwer auf den Beinen und suchte nach der Orkenstimme. „Hey du…gab er dann von sich..“ der Ork wendete sich sofort herum um den Neuankömmling zu beachten. „..wie wäre es, wenn du jemanden in deiner Größe um den Arm verlangst…“ sagte Quarius dann ernst. „Quarius, was sprecht ihr da..?“ hörte er aus einem der bekannten Munde fragen. Quarius schüttelte nur leicht den Kopf und sprach daraufhin wieder, „ich weiß was ich tue...“ seine letzten Worte wiederholend und mit einem gezielten Tritt an einen Stein des Bodens, der den Rücken des Orken traf, wendete sich jener mürrisch herum… “ich rede mit dir..!“ sprach der Ritter wieder ernst. „Wie wäre es mit meinem Arm…“ sagte er dann etwas lächelnder wirkend. Der Ork trat nun langsam auf ihn zu. „Isch teihn ahm nix hapn wolln“ „Was wäre es dir Wert?“ fragte der Ritter „wenn ich dich im Kampf besiege, lasse die Gefangenen frei, wenn ich verliere gehört dir ein Arm“. Der Ork packte ihn am Hals und drückte gegen den Holzpfeiler, dem Quarius nur wenig entgegensetzen konnte. Der Uruk hatte scheinbar eine große Kraft, die man ihm so nicht angesehen hätte. „I nem an!!“ sprach er mit gröhlendem Kampfgeschrei. Quarius versuchte ihn mit seinem Oberkörper von ihm wegzuschubsen, was ihm beim dritten Mal gelang.
„Ihr unterschätzt ihn werter Ritter...“ sprach Calor zu ihm. „Nein ich unterschätze ihn nicht, ich weiß, dass er stark ist, aber wie sonst….“ Er blickte zu dem Mädchen Erinna, welche nun mit einigen Tränen in den Augen zu ihm blickte. Opferbereitschaft, das war es. Sie war noch so ein junges Ding und keiner hatte es verdient einen Arm in Gefangenschaft zu verlieren. Keiner von all denen, die hier versammelt sind. Nun verfiel er einige Momente in einem stillen Gebet. Mit einem deutlichen Schimmer wurde das Antlitz des damals jungen Ritters erhellt, bevor er aus dem Zelt heraustrat um sich dem Feind zu stellen.
„Hattet ihr es nicht ebenso wenig verdient euren Arm zu verlieren Sire..?“ unterbrach ihn der Gläubige. Schmunzelnd schaut Quarius zu ihm. „Niemand hat es verdient, auch Männer wie wir nicht. Aber unser Glaube hält uns davon ab anderen beim Leiden zuzusehen. Wir sind es, die für das Volk da sind. Deswegen sind wir Ritter, deswegen wurden wir auserwählt, deswegen stehen wir unter dem Zeichen der Opferbereitschaft. Mitgefühl, Demut, Tapferkeit, Ehre, Geistlichkeit und Gerechtigkeit. Als ich gegen den Uruk nun kämpfte verletzte ich ihn an seinem Arm….
Und der Uruk begann nun in Rage anzugreifen. Ein Stein flog dem Ritter entgegen und traf ihn an der Schläfengegend und langsam kippte er zur Seite, gefolgt von einigen Schlägen des Uruks. Dann wurde es Dunkel vor seinem Gesicht und seinen Augen. Leere durchzuckte ihn und dann kam das Schlimmste, was ein Mensch durchmachen konnte.
Schmerzen, große Schmerzen verspürte der Ritter, der seine Augen immer noch geschlossen hatte. Die Schmerzen kamen aus der Gegend seines Oberarmes. Laute Schreie schallten durch einen Holzkäfig, der nur durch eine kleine Fensteröffnung Licht durchließ. Nicht einmal hoch genug war die Kiste, um aus dem Fenster zu sehen und ein bleiches Gesicht begann der Ritter zu bekommen. Die Schmerzen gingen weiterhin ins Unendliche und Quarius begann sich nun aufzuraffen. Wie lange er bewusstlos war, wusste er nicht. Nur, das ihn eine Stimme, eine schützende Stimme, geweckt hatte. Jene Stimme verhallte auch langsam wieder aus seinem Kopf.
„Stimme...? Welche Stimme denn Sir...?“ fragte Chatal gleich bei diesen Worten nach. Quarius blickte wieder zu ihm und lächelte. Sie hatten das Kloster schon fast erreicht. Nur noch einige Minuten waren sie entfernt. „Ihr solltet wissen, welche Stimme uns immer hilft, wenn ihr den Weg eines Gerechten Mannes geht.“
Mit schmerzverzerrtem Gesicht wurde der Ritter nun in Richtung eines Abhanges in der Nähe gebracht. Seine Augen waren seit dem Aufenthalt in dem kleinen Käfig nicht mehr geöffnet worden. Sein Gebet zu Temora und seine Verbindung zu ihr waren größer denn je. Er wurde von zwei Orken zu dem Abhang geführt, das wusste er, er erspürte es regelrecht. Plötzlich durchzuckte ein Schlag den Boden, was er selbst ebenso spürte und ein kurzes Gurgeln, als würde jemand in seinem eigenen Blut ertrinken. Als er die Augen öffnete und sich umsah, sah er die beiden Orken leblos neben sich liegen, sein Schmerz war fast verschwunden. Dann war er sehr glücklich, dass sein Leben nicht verwirkt war. Er begab sich auf den Weg in Richtung des belagerten Varuna und wurde vorher von der Schneiderin Leanne aufgenommen.
„Wir sind da Sir…“ spricht Chatal zu dem Ritter, der ihm ein weiteres Lächeln widmet. Der Ritter macht mit einer einladenden Geste Chatal klar, dass er den Eintritt erbitten möchte. Der junge Gläubige macht es sodann auch und beide warten mit einer größeren Ruhe auf ihren Einlass in das ehrfürchtige Kloster.
(Anmerkung: Quarius zu Fuß ins Kloster)
Die Augen der Göttin liegt auf uns allen...
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Wie Quarius den Weg zur Tugend fand (Demut ist ein Segen)
„Lasst uns lieber über etwas anderes Reden werter Chatal, viel wird von diesem Vorfall erzählt und ich möchte nicht unbedingt, dass mehr von mir erzählt wird, als es uns lieb ist.“ Er zwinkert ihm freundlich zu, um sein Leid zu verbergen und abzuwenden, klopft ihm dann auch gleichermaßen auf die Schulter, als er sich plötzlich an eine ganz andere Sache erinnert…
Mit schweißdurchnässtem Abendhemd wachte der damalige Gardist auf. Kurzes Aufblitzen in seinen Augen und ein kleines Funkeln seiner Augeniris in der Nacht des Vollmondes ließen ihn an das Fenster laufen. Er hatte bereits den Rang eines Feldwebels der Garde und hatte die Befehlsgewalt in Berchgard übertragen bekommen, von dem damaligen Hauptmanne Rouven Alestra.
Er erhob sich aus seinem Bett und ging leichtfüßig in Richtung des Fensters und blieb, den Mond betrachtend, stehen und versuchte die Fragmente seines Traumes dabei zusammenzufügen. Bei aller Anstrengung jedoch, klappte es nicht. Es wollte nicht so klappen wie er wollte. Doch langsam aber sicher, umso mehr er die Hand wieder aus der geballten Form in eine ruhige Lage brachte, umso entschiedener kam jener Traum zurück.
„Nein Sir, ich werde euren Befehl nicht durchführen…!“ war eine Antwort eines Gardisten gewesen. Quarius versuchte ruhig zu bleiben und blickte ihn schroff an „ich werde mich kein zweites Male wiederholen Gardist!“ sagte er herablassend und ging dabei auf ihn zu. „Wollt ihr meinem Befehl Folge leisten oder soll ich dafür sorgen, dass die Garde euch kein Zuhause mehr gibt….?“ fragte er weiterhin. Der Gardist verstummte urplötzlich. Man sah ihm an, dass er scheinbar einen Kloß im Halse hatte und ihm dadurch nur ein schweres Schlucken möglich war. „Sir, ich werde es nicht tun!“ sprach der Gardist abermals mit leichter bestimmter Stimmlage. Quarius knirschte die Zähne zusammen und stand nun vor ihm, blickte dabei herablassend zu ihm nieder.
Seine Hand schien für einen Moment in Richtung des Gardisten zu gleiten jedoch ließ er dann von ihm ab und wendete ihm den Rücken zu und sagte nur „Wegtreten!“ in einem flauen Ton.
Daraufhin verschwand der Gardist ohne ein weiteres Wort zu sagen hinter der bereits offenen Kasernentür.
Ein langsames Klicken der Tür wurde hörbar, scheinbar ist doch jemand anwesend. Sein Blick ging wieder zu Cathal. „Ihr dürft das Wort ergreifen, wenn ihr wollt. Ränge sind nirgendwo weniger von Bedeutung als hier“ spricht er dann leise zu ihm. Mit einem folgenden Nicken quittiert sein Gefolgsmann die Worte. Man verstand, dass er nun die Tugenden der Demut verinnerlicht hatte, nicht so wie früher, als er im Rang eines Feldwebels war. Doch nachdenklich wirkt er, denn diese Nacht, der er gerade seine Gedanken schenkt, war einzigartig…
Seine letzten Gedanken verrieten ihn. Er hatte sicherlich nicht im Sinne der Demut gehandelt. Nein! Doch was von ihm verlangt wurde, verstand er nicht. So begab sich der junge unwissende Gläubige in sein Bett um die Nacht wieder zu schlafen.
„Lasse nicht Wut in deinen jungen Jahren über dich kommen mein lieber Quarius….behüte jene Männer und Frauen, die sich zu dir gesellen und nach Hilfe suchen…behandele sie wie du dich selbst behandelst…“
Die Worte schienen ihn schallend aus dem Schlaf zu erwecken…wer sprach diese Worte soeben..? Nachdenklich suchte er in seinem Raum herum und merkte erst jetzt, dass die Sonne emporgestiegen war und die Morgensonne sein Schlafzimmer erhellte. Doch mit den Gedanken von eben hatte er sich den ganzen Tag befasst…bis er endlich verstand was verlangt wurde…
„Ihr dürft eintreten..“ sprach eine hübsche Frau in einer Templerrobe. Ihr weißes Haar zierte sie. Es war Sanjana Valeth, die Templerin, die ebenso von seinem Anliegen gewusst hatte wie er. Als beide durch das Tor traten und der Blick der beiden Männer auf ihr lagen und Quarius nun ein nettes Lächeln aufsetzte, fragt sie in ihre Richtung. „Wie kann ich euch helfen Ritter Quarius?“ Quarius blinzelte nur. „Ich habe einen Schrieb an die Heiligkeit. Ich würde mich freuen, wenn sie für einen Mann meines Standes einen Moment Zeit hätte. Ich weiß sie ist viel beschäftigt, aber mich plagt immer noch mein Gewissen in einer Sache, unter anderem, in der ich meinen Arm verloren hatte. Auf den letzten Brief hatte sie nicht geantwortet, deswegen wollte ich gerne persönlich vorbeikommen.“ Sanjana nickte Quarius zu und schaute dann zu Cathal. „Wollt ihr auch mit ihrer Heiligkeit sprechen?“ „Oh, eh’ ich glaube, ich war nur in Begleitung Sir de Lore´s.“ Ein leichtes Schmunzeln zieht sich über das Antlitz der sanften Templerin, deren Antlitz Quarius schon fast verzaubert hatte.
„Sie ist im Moment noch in einer Unterredung mit einem meiner Jungtempler, wenn ihr gerne warten wollt, in der Kathedrale zum Beten oder vielleicht in der Bibliothek?!“ Quarius schaute zu Cathal, welcher gleich den Weg in Richtung Kathedrale nahm und ihm zulächelte „Temora mit euch Sir, bis später...“Quarius blickt wieder zu Sanjana. „Ich würde lieber meinen Weg in die Bibliothek gehen.“ „Folgt mir doch bitte…“ mit einladender Geste trat Sanjana an ihm vorbei um mit ihrer Grazien-Gestalt an ihm vorbei zu treten und die Vorhut zu bilden.
(Anmerkung: Quarius vor dem Kloster/ Einladung ins Kloster)
„Lasst uns lieber über etwas anderes Reden werter Chatal, viel wird von diesem Vorfall erzählt und ich möchte nicht unbedingt, dass mehr von mir erzählt wird, als es uns lieb ist.“ Er zwinkert ihm freundlich zu, um sein Leid zu verbergen und abzuwenden, klopft ihm dann auch gleichermaßen auf die Schulter, als er sich plötzlich an eine ganz andere Sache erinnert…
Mit schweißdurchnässtem Abendhemd wachte der damalige Gardist auf. Kurzes Aufblitzen in seinen Augen und ein kleines Funkeln seiner Augeniris in der Nacht des Vollmondes ließen ihn an das Fenster laufen. Er hatte bereits den Rang eines Feldwebels der Garde und hatte die Befehlsgewalt in Berchgard übertragen bekommen, von dem damaligen Hauptmanne Rouven Alestra.
Er erhob sich aus seinem Bett und ging leichtfüßig in Richtung des Fensters und blieb, den Mond betrachtend, stehen und versuchte die Fragmente seines Traumes dabei zusammenzufügen. Bei aller Anstrengung jedoch, klappte es nicht. Es wollte nicht so klappen wie er wollte. Doch langsam aber sicher, umso mehr er die Hand wieder aus der geballten Form in eine ruhige Lage brachte, umso entschiedener kam jener Traum zurück.
„Nein Sir, ich werde euren Befehl nicht durchführen…!“ war eine Antwort eines Gardisten gewesen. Quarius versuchte ruhig zu bleiben und blickte ihn schroff an „ich werde mich kein zweites Male wiederholen Gardist!“ sagte er herablassend und ging dabei auf ihn zu. „Wollt ihr meinem Befehl Folge leisten oder soll ich dafür sorgen, dass die Garde euch kein Zuhause mehr gibt….?“ fragte er weiterhin. Der Gardist verstummte urplötzlich. Man sah ihm an, dass er scheinbar einen Kloß im Halse hatte und ihm dadurch nur ein schweres Schlucken möglich war. „Sir, ich werde es nicht tun!“ sprach der Gardist abermals mit leichter bestimmter Stimmlage. Quarius knirschte die Zähne zusammen und stand nun vor ihm, blickte dabei herablassend zu ihm nieder.
Seine Hand schien für einen Moment in Richtung des Gardisten zu gleiten jedoch ließ er dann von ihm ab und wendete ihm den Rücken zu und sagte nur „Wegtreten!“ in einem flauen Ton.
Daraufhin verschwand der Gardist ohne ein weiteres Wort zu sagen hinter der bereits offenen Kasernentür.
Ein langsames Klicken der Tür wurde hörbar, scheinbar ist doch jemand anwesend. Sein Blick ging wieder zu Cathal. „Ihr dürft das Wort ergreifen, wenn ihr wollt. Ränge sind nirgendwo weniger von Bedeutung als hier“ spricht er dann leise zu ihm. Mit einem folgenden Nicken quittiert sein Gefolgsmann die Worte. Man verstand, dass er nun die Tugenden der Demut verinnerlicht hatte, nicht so wie früher, als er im Rang eines Feldwebels war. Doch nachdenklich wirkt er, denn diese Nacht, der er gerade seine Gedanken schenkt, war einzigartig…
Seine letzten Gedanken verrieten ihn. Er hatte sicherlich nicht im Sinne der Demut gehandelt. Nein! Doch was von ihm verlangt wurde, verstand er nicht. So begab sich der junge unwissende Gläubige in sein Bett um die Nacht wieder zu schlafen.
„Lasse nicht Wut in deinen jungen Jahren über dich kommen mein lieber Quarius….behüte jene Männer und Frauen, die sich zu dir gesellen und nach Hilfe suchen…behandele sie wie du dich selbst behandelst…“
Die Worte schienen ihn schallend aus dem Schlaf zu erwecken…wer sprach diese Worte soeben..? Nachdenklich suchte er in seinem Raum herum und merkte erst jetzt, dass die Sonne emporgestiegen war und die Morgensonne sein Schlafzimmer erhellte. Doch mit den Gedanken von eben hatte er sich den ganzen Tag befasst…bis er endlich verstand was verlangt wurde…
„Ihr dürft eintreten..“ sprach eine hübsche Frau in einer Templerrobe. Ihr weißes Haar zierte sie. Es war Sanjana Valeth, die Templerin, die ebenso von seinem Anliegen gewusst hatte wie er. Als beide durch das Tor traten und der Blick der beiden Männer auf ihr lagen und Quarius nun ein nettes Lächeln aufsetzte, fragt sie in ihre Richtung. „Wie kann ich euch helfen Ritter Quarius?“ Quarius blinzelte nur. „Ich habe einen Schrieb an die Heiligkeit. Ich würde mich freuen, wenn sie für einen Mann meines Standes einen Moment Zeit hätte. Ich weiß sie ist viel beschäftigt, aber mich plagt immer noch mein Gewissen in einer Sache, unter anderem, in der ich meinen Arm verloren hatte. Auf den letzten Brief hatte sie nicht geantwortet, deswegen wollte ich gerne persönlich vorbeikommen.“ Sanjana nickte Quarius zu und schaute dann zu Cathal. „Wollt ihr auch mit ihrer Heiligkeit sprechen?“ „Oh, eh’ ich glaube, ich war nur in Begleitung Sir de Lore´s.“ Ein leichtes Schmunzeln zieht sich über das Antlitz der sanften Templerin, deren Antlitz Quarius schon fast verzaubert hatte.
„Sie ist im Moment noch in einer Unterredung mit einem meiner Jungtempler, wenn ihr gerne warten wollt, in der Kathedrale zum Beten oder vielleicht in der Bibliothek?!“ Quarius schaute zu Cathal, welcher gleich den Weg in Richtung Kathedrale nahm und ihm zulächelte „Temora mit euch Sir, bis später...“Quarius blickt wieder zu Sanjana. „Ich würde lieber meinen Weg in die Bibliothek gehen.“ „Folgt mir doch bitte…“ mit einladender Geste trat Sanjana an ihm vorbei um mit ihrer Grazien-Gestalt an ihm vorbei zu treten und die Vorhut zu bilden.
(Anmerkung: Quarius vor dem Kloster/ Einladung ins Kloster)
Zuletzt geändert von Quarius Lore am Donnerstag 4. Mai 2006, 18:09, insgesamt 1-mal geändert.
Die Augen der Göttin liegt auf uns allen...
- Quarius Lore
- Beiträge: 73
- Registriert: Montag 31. Dezember 2007, 03:38
Wie viel Intelligenz braucht ein Ritter? (Geistlichkeit und Wissen birgt einen Teil von Macht)
Umherschauend tritt der Ritter in die Bibliothek ein. Einige Klosterbrüder scheinen vertieft in ihre Arbeit zu sein. Sanjana vor ihm deutete auf einige der Bücher auf der Nordseite. „Hier könnt ihr euch unbehelligt alles anschauen. Ihr seid nicht das erste Mal hier oder?“ Quarius schüttelte nur lächelnd den Kopf. Sie erwidert lächelnd sein Nicken. De Lore nahm nun ein Buch aus dem Regal und schaute zu Sanjana wobei er daraufhin leicht lächelt und es mit Begeisterung öffnet um dort zu lesen.
Die Buchstaben sah er, doch den Inhalt jenes Buches verstand er nicht. Er wirkt gedankenverloren…
Intressiert, las er das Buch in der alten Bilbiothek zu Varuna. Es war ein Buch über einige Geschichten aus der alten Geschichte, mit König Konstatntin den dritten, wie er damals die ehrenwerten Krieger in den Stand des Ritters und des Adels erhebte. Doch eine Geschichte hatte ihn mehr denn je interriesiert. Die Geschichte Kerem Aquilla´s. Der Kampf gegen die Übermacht und sein alleiniges warten vor dem Kampf gegen die Orken. Temora war damals bei ihm und sein Vater stand als Ritter mit ihm im Kampfe. Das Tagebuch seines Vaters hatte er nur zur hälfte in seinem Besitz und dort standen nur sein Weg in die Garde und die Anfänge seiner Knappschaft bei dem Ritter Thoral Bralross.
„Die Heiligkeit ist gerade noch in einer Besrpechung Ritter de Lore..“ spricht ein Mann, gekleidet in einer Jungtemplerrobe. „...sie wird euch gleich in Empfang nehmen können...“ spricht er weiterhin, worauf Quarius ein nettes nicken zeigte. „Falls ihr etwas sucht oder wünscht, lasset es mich wissen...“
„Ich danke euch werter Bruder...“ erwiedert er dem gläubigen „...aber eines suche ich, ja...und zwar ein Buch über die Reihe der Ritter und der Paladine...
Er hatte bisher immerzu in der Biboliothek nach einigen Anhaltspunkten auf seinen Vater gesucht und nie gefunden...die Tage als Gardist seiner Zeit hatte er mehr als ein dutzend Mal gelesen und dennoch fand er keine Anhaltspunkte wie er einst Ritter und Paladin geworden ist. Damals hatte er nur über Erzählungen von ihm gehört und die sogenannte Mundpropaganda erzählte zum Teil auch, dass er den Weg des schwarzen Ritters gegangen ist. Blödsinn..! Die Heiligkeit selbst hatte niemals von ihm erzählt, doch er dachte sich das sie, seinen Vater kennen würde...
Nun scheint der Jungtempler wieder zu ihm zu treten und sich neben ihm zu gesellen. Er scheint ihm nun interessiert zu mustern und nachdenklich über die Tugend der Geistlichkeit zu sinnieren
(Anmerkung: Quarius wartet auf die Heiligkeit)
Umherschauend tritt der Ritter in die Bibliothek ein. Einige Klosterbrüder scheinen vertieft in ihre Arbeit zu sein. Sanjana vor ihm deutete auf einige der Bücher auf der Nordseite. „Hier könnt ihr euch unbehelligt alles anschauen. Ihr seid nicht das erste Mal hier oder?“ Quarius schüttelte nur lächelnd den Kopf. Sie erwidert lächelnd sein Nicken. De Lore nahm nun ein Buch aus dem Regal und schaute zu Sanjana wobei er daraufhin leicht lächelt und es mit Begeisterung öffnet um dort zu lesen.
Die Buchstaben sah er, doch den Inhalt jenes Buches verstand er nicht. Er wirkt gedankenverloren…
Intressiert, las er das Buch in der alten Bilbiothek zu Varuna. Es war ein Buch über einige Geschichten aus der alten Geschichte, mit König Konstatntin den dritten, wie er damals die ehrenwerten Krieger in den Stand des Ritters und des Adels erhebte. Doch eine Geschichte hatte ihn mehr denn je interriesiert. Die Geschichte Kerem Aquilla´s. Der Kampf gegen die Übermacht und sein alleiniges warten vor dem Kampf gegen die Orken. Temora war damals bei ihm und sein Vater stand als Ritter mit ihm im Kampfe. Das Tagebuch seines Vaters hatte er nur zur hälfte in seinem Besitz und dort standen nur sein Weg in die Garde und die Anfänge seiner Knappschaft bei dem Ritter Thoral Bralross.
„Die Heiligkeit ist gerade noch in einer Besrpechung Ritter de Lore..“ spricht ein Mann, gekleidet in einer Jungtemplerrobe. „...sie wird euch gleich in Empfang nehmen können...“ spricht er weiterhin, worauf Quarius ein nettes nicken zeigte. „Falls ihr etwas sucht oder wünscht, lasset es mich wissen...“
„Ich danke euch werter Bruder...“ erwiedert er dem gläubigen „...aber eines suche ich, ja...und zwar ein Buch über die Reihe der Ritter und der Paladine...
Er hatte bisher immerzu in der Biboliothek nach einigen Anhaltspunkten auf seinen Vater gesucht und nie gefunden...die Tage als Gardist seiner Zeit hatte er mehr als ein dutzend Mal gelesen und dennoch fand er keine Anhaltspunkte wie er einst Ritter und Paladin geworden ist. Damals hatte er nur über Erzählungen von ihm gehört und die sogenannte Mundpropaganda erzählte zum Teil auch, dass er den Weg des schwarzen Ritters gegangen ist. Blödsinn..! Die Heiligkeit selbst hatte niemals von ihm erzählt, doch er dachte sich das sie, seinen Vater kennen würde...
Nun scheint der Jungtempler wieder zu ihm zu treten und sich neben ihm zu gesellen. Er scheint ihm nun interessiert zu mustern und nachdenklich über die Tugend der Geistlichkeit zu sinnieren
(Anmerkung: Quarius wartet auf die Heiligkeit)
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- Quarius Lore
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Mit der Tugend der Gerechtigkeit, gerecht zu Handeln und man folgt den Weg des Semborel
(Wie ein Ritter im Adelsstand umzugehen versuchen sollte)
„Wie kommt es das ihr dieses Buch wünscht..?“ Bei seiner Frage legt er das Buch vor Quarius anderes Buch und setzt sich dabei neben ihm hin. Lächelnder Miene schaut Quarius zu ihm, den er als Cassian mit Namen kennt. „Nun werter Bruder, ich suche immenroch nach Anzeichen meines Vaters und sein Werdegang, die mir kein Buch bisher zeigen konnte...“ „...ah, ich verstehe, “ meint der Andere nur schmunzelnd zurück. Quarius hingegen hat bereits das Buch aufgeschlagen und erblickt ein Kapitel über “Ritter und das Gesetz des Adels“, daraus ein Beispiel über ein ihm bekannten Manne, dessen Name Galen de Lore zu sein schien, sein Vater...
Ein Mann hatte auf dem Marktplatz sein Goldtäschchen verloren mit insgesamt 500 Goldstücken. Der Mann jedoch schrie auf dem Markt aus, das in dem Beutel 800 Goldstücke waren und gab dem Finder ein Schaf als Geschenk. Doch der Finder des 500 Goldstücke Beutels hatte bereits das Gefundene abgegeben und seinen Namen als Finderlohnausschreibung dort gelassen. Der Suchende nun, klagte den Finder an, 300 Goldstücke aus dem Beutel gestohlen zu haben. Dennoch beharrte der Finder auf seine Unschukd. Warum sollte er „nur“ 300 Goldstücke stehlen und nicht alles...?Wieso seinen Namen angeben...wenn er doch mit 500 Goldstücken lange Genug leben können.
Als nun Stimme auf Gegenstimme fiel, wurde der Adelige Ritter Galen de Lore als Urteilsverkünder hinzugezogen. Etwas abwartend und ruhig hörte er beide an. Der eine behauptete einen Beutel mit 800 Goldstücken verloren zu haben und der andere erwiederte, dass er nur einen Bewutel mit 500 Goldstücken gefunden hatte.
Als beide zu Ende gesprochen hatten sprach Galen „Höret, ich werde wie folgt unrteilen, so wahr mir Temora selbst nichts anderes verkünden wird....
Der Suchende, wird abwarten, auf das sich jener meldet, der einen Beutel hat mit dem Inhalt von 800 Goldmünzen. Der Finder bekommt den Beutel der 500 Goldstücke und darf es solange behalten, bis sich der Scuhende des 500 Münzgoldes bei ihm meldet.“
Die Anwesenden nickten auf die Worte des Ritters hin und bestätigten das Gerechte Urteil
Ein Interessierter Blick wurde dem Bruder, von Quarius gewidmet. „Was denkt ihr über das Urteil?“ fragt Quarius in seine Richtung. Ein leichter Blick wandert von dem Glaubensbruder zu dem Buch und erblickt dabei die Seite...“...eines der bekanntesten Urteile die ich kenne...“ sagte er in seine Richtung. „euer Vater hatte einen gerechten Sinn für diese Sache. Etwas was ihn ausmachte, so sagt man...“ spricht der junge Cassian in seine Richtung. Quarius nickt daraufhin bedacht.
Die Tür zur Bibliothek öffnet sich nun langsam und die junge Sanjana tritt nun ein...wobei sie leicht spricht „Die Heiligkeit erwartet euch werter Ritter de Lore...!“
Einige Minuten später tritt der Ritter in das Arbeitsgemach der Heiligkeit ein. Ein leichtes Lächeln wird dem Ritter nun gewidmet, wobei Quarius langsam auf sie zutritt...
„Temoras Segen mit euch, heilige Mutter.....
(Anmerkung: Quarius redet mit einem Klosterbruder und trifft die Heiligkeit)
(Wie ein Ritter im Adelsstand umzugehen versuchen sollte)
„Wie kommt es das ihr dieses Buch wünscht..?“ Bei seiner Frage legt er das Buch vor Quarius anderes Buch und setzt sich dabei neben ihm hin. Lächelnder Miene schaut Quarius zu ihm, den er als Cassian mit Namen kennt. „Nun werter Bruder, ich suche immenroch nach Anzeichen meines Vaters und sein Werdegang, die mir kein Buch bisher zeigen konnte...“ „...ah, ich verstehe, “ meint der Andere nur schmunzelnd zurück. Quarius hingegen hat bereits das Buch aufgeschlagen und erblickt ein Kapitel über “Ritter und das Gesetz des Adels“, daraus ein Beispiel über ein ihm bekannten Manne, dessen Name Galen de Lore zu sein schien, sein Vater...
Ein Mann hatte auf dem Marktplatz sein Goldtäschchen verloren mit insgesamt 500 Goldstücken. Der Mann jedoch schrie auf dem Markt aus, das in dem Beutel 800 Goldstücke waren und gab dem Finder ein Schaf als Geschenk. Doch der Finder des 500 Goldstücke Beutels hatte bereits das Gefundene abgegeben und seinen Namen als Finderlohnausschreibung dort gelassen. Der Suchende nun, klagte den Finder an, 300 Goldstücke aus dem Beutel gestohlen zu haben. Dennoch beharrte der Finder auf seine Unschukd. Warum sollte er „nur“ 300 Goldstücke stehlen und nicht alles...?Wieso seinen Namen angeben...wenn er doch mit 500 Goldstücken lange Genug leben können.
Als nun Stimme auf Gegenstimme fiel, wurde der Adelige Ritter Galen de Lore als Urteilsverkünder hinzugezogen. Etwas abwartend und ruhig hörte er beide an. Der eine behauptete einen Beutel mit 800 Goldstücken verloren zu haben und der andere erwiederte, dass er nur einen Bewutel mit 500 Goldstücken gefunden hatte.
Als beide zu Ende gesprochen hatten sprach Galen „Höret, ich werde wie folgt unrteilen, so wahr mir Temora selbst nichts anderes verkünden wird....
Der Suchende, wird abwarten, auf das sich jener meldet, der einen Beutel hat mit dem Inhalt von 800 Goldmünzen. Der Finder bekommt den Beutel der 500 Goldstücke und darf es solange behalten, bis sich der Scuhende des 500 Münzgoldes bei ihm meldet.“
Die Anwesenden nickten auf die Worte des Ritters hin und bestätigten das Gerechte Urteil
Ein Interessierter Blick wurde dem Bruder, von Quarius gewidmet. „Was denkt ihr über das Urteil?“ fragt Quarius in seine Richtung. Ein leichter Blick wandert von dem Glaubensbruder zu dem Buch und erblickt dabei die Seite...“...eines der bekanntesten Urteile die ich kenne...“ sagte er in seine Richtung. „euer Vater hatte einen gerechten Sinn für diese Sache. Etwas was ihn ausmachte, so sagt man...“ spricht der junge Cassian in seine Richtung. Quarius nickt daraufhin bedacht.
Die Tür zur Bibliothek öffnet sich nun langsam und die junge Sanjana tritt nun ein...wobei sie leicht spricht „Die Heiligkeit erwartet euch werter Ritter de Lore...!“
Einige Minuten später tritt der Ritter in das Arbeitsgemach der Heiligkeit ein. Ein leichtes Lächeln wird dem Ritter nun gewidmet, wobei Quarius langsam auf sie zutritt...
„Temoras Segen mit euch, heilige Mutter.....
(Anmerkung: Quarius redet mit einem Klosterbruder und trifft die Heiligkeit)
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Der Brief an die Heiligkeit
„...ich habe einen Brief für euch ehrwürdige Mutter...da mein Bote verhindert war, dachte ich, ich trete persönlich bei euch vor...“
Bei den Worten reicht Quarius den eingerollten und gesiegelten Brief an die Heiligkeit welche folgendes beim Aufrollen lesen sollte....
http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=9329
„...ich habe einen Brief für euch ehrwürdige Mutter...da mein Bote verhindert war, dachte ich, ich trete persönlich bei euch vor...“
Bei den Worten reicht Quarius den eingerollten und gesiegelten Brief an die Heiligkeit welche folgendes beim Aufrollen lesen sollte....
http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=9329
Die Augen der Göttin liegt auf uns allen...
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Sanjana Valeth
... ein Ritter ersuchte am heutigen ihre Heiligkeit zu sprechen, doch ward diese zu jener Zeit beschäftigt damit, ihre heiligen Pflichten gegenüber dem Kloster zu erfüllen.
Der werte Ritter, Sir Quarius de Lore. Noch nicht oft wurde ich seiner ansichtig, doch gewiss schien er seines Titels würdig. Ruhig wohl, doch auch jenes ward ein Charakterzug, welchen ich doch schätze an den Personen der heutigen, hektischen Zeit…
So ward es denn an mir, den Rittersmanne bis zu jener Zeit in die Bibliothek zu geleiten, bis das ihre Heiligkeit ihn zu sich rufen möge.
So führte ich ihn durch die Anlagen des Klosters und nur kurz mag unserer Gespräche dauern bis ich ihn alleine zurück lasse, zwischen den umfangreichen Werken des Klosters.
Später jedoch sollte es meine Aufgabe sein, jenen Rittersmanne Bescheid zu geben, auf das es ihm nun erlaubt sei vor ihre Heiligkeit zu treten. So betrat ich die Bibliothek erneu.
Ruhig stand er dort, vor einem der hohen, mit Büchern voll gestellten Regale, welche Wissen und Weißheit verbargen. Er mag vertieft gewesen sein, so er meine Anwesend nicht bemerkte. Eine Weile stand ich still im Raume, die Ruhe zulassend und genießend, doch so ihre Heiligkeit doch wartete, erhob ich meine Stimme. Im ruhigen Tone, wie ich es nun mal gewohnt war, auf dass der werte Sir de Lore, mir seine Aufmerksamkeit schenken würde. Wohl überrascht schreckte jener auf und erst da mochte ich ihm mitteilen, dass ihre ehrwürdige Heiligkeit nun bereit sei, seinem Anliegen zu lauschen.
Sodann suchte ich noch den werten Herrn Llastobhar auf, welcher doch der Begleiter des Ritters de Lore ward...
Aus dem Tagebuch von Sanjana Valeth
Der werte Ritter, Sir Quarius de Lore. Noch nicht oft wurde ich seiner ansichtig, doch gewiss schien er seines Titels würdig. Ruhig wohl, doch auch jenes ward ein Charakterzug, welchen ich doch schätze an den Personen der heutigen, hektischen Zeit…
So ward es denn an mir, den Rittersmanne bis zu jener Zeit in die Bibliothek zu geleiten, bis das ihre Heiligkeit ihn zu sich rufen möge.
So führte ich ihn durch die Anlagen des Klosters und nur kurz mag unserer Gespräche dauern bis ich ihn alleine zurück lasse, zwischen den umfangreichen Werken des Klosters.
Später jedoch sollte es meine Aufgabe sein, jenen Rittersmanne Bescheid zu geben, auf das es ihm nun erlaubt sei vor ihre Heiligkeit zu treten. So betrat ich die Bibliothek erneu.
Ruhig stand er dort, vor einem der hohen, mit Büchern voll gestellten Regale, welche Wissen und Weißheit verbargen. Er mag vertieft gewesen sein, so er meine Anwesend nicht bemerkte. Eine Weile stand ich still im Raume, die Ruhe zulassend und genießend, doch so ihre Heiligkeit doch wartete, erhob ich meine Stimme. Im ruhigen Tone, wie ich es nun mal gewohnt war, auf dass der werte Sir de Lore, mir seine Aufmerksamkeit schenken würde. Wohl überrascht schreckte jener auf und erst da mochte ich ihm mitteilen, dass ihre ehrwürdige Heiligkeit nun bereit sei, seinem Anliegen zu lauschen.
Sodann suchte ich noch den werten Herrn Llastobhar auf, welcher doch der Begleiter des Ritters de Lore ward...
Aus dem Tagebuch von Sanjana Valeth
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Cathal Llastobhar
Nun stand er in den Hallen der Kathedrale und versuchte verzweifelt seine Gedanken aufrecht zu halten- doch sie wanderten fort, blieben nicht bei all den Gebeten und den Worten, welche er innig an die lichte Herrin richten wollte. Immer wieder fanden sie sich bei den Worten des hohen Ritters und ließen dann all das Gesagte Revue passieren.
Er hatte mit dem Arm ein Opfer gegeben, welches einem jungen Mann, wie ihm mehr als nur unheimlich grausig sondern vielmehr unvorstellbar vorkam. Sicher hatte Cathal verstanden weshalb er diese Opferbereitschaft gezeigt hatte und eine geraume Weile ruhten seine Gedanken bei dem Mädchen Erinna, welche damals ihn und seinen hohen Ritter Rafael gefunden hatte. Ein zartes, wenn auch nicht gerade geistig oder körperlich schwaches Wesen. Sie hatte Mut, Stolz und war bestimmt alles andere als wehrlos.
Doch konnte er das Bild des verängstigten Mädchen angesichts der Orks, welche ihren Arm foderten auch nicht recht von sich schütteln und etwas ergriffen atmete er hörbar aus, als er sich erneut mit Quarius' Opfer konfrontiert sah.
Der Arm! Selbst ein Finger wäre für ihn, einen Mann der seine Lebenserfüllung bis zu einem ungleich großen Stück auch in der Führung der Waffe um anderes Leben zu verteidigen sah, ein schreckliches Opfer.
Andere konnten tönen sie würden ihr Leben für Unschuldige zum Schutze opfern, doch wie sah es dann mit Opfern aus, wenn sie eingefordert wurden oder wie in diesem Fall, das Leben verschonten und einem den schmerzlichen Verlust täglich vor Augen führten?
Sicher war es hierbei nicht der körperliche Schmerz als vielmehr das altbekannte, höllische Nagen in der Brust.
Aber hatte der Ritter dies bedacht in jenem Moment, oder war sie es, die ihn leiten konnte, sie alle leiten würde, wenn sie bereit waren die Wege des Lichts zu beschreiten?
Kurz fand sein Blick den Weg zum Altar und ein tröstliches, warmes Gefühl machte sich in der Brust des Knappen breit. Sie hatte ihn auch bisher nicht verstoßen, trotz menschlichen Fehlern weiterhin geleitet, an der Hand genommen. Quarius hatte sein Herz im Einklang mit dem Licht gebracht und nicht nur nobel, sondern vor allem in ihrem Sinne gehandelt. Erneut war es der überwätigende Respekt vor der Ritterschaft, welche ihn selber kindlich klein machte.
Sicher, auch er war damals ohne nachzudenken dem Manne entgegengestürmt, welcher versucht hatte seinen hohen Ritter Rafael hinterrücks niederzuschießen, doch konnte er jetzt nur in Ruhelosigkeit darüber nachsinnen und nicht wie Quarius alles in einer Selbstverständlichkeit reflektieren.
Er musste einfach noch so viel lernen, verstehen und an Tugenden feilen, die unter anderem zu einem gewissen Teil Selbstaufgabe und Negierung des "Ich" als höchstes Gut beinhalteten. Sollte er je Ritter werden, so gehörte sein Leben längst nicht mehr ihm.
Aber, tat es das jetzt noch? Lebte er nur für sich?
Wohl kaum. Ein ruhigeres, sanftes Lächeln erhellte das blasse Gesicht des jungen Mannes mit den schneeweißen Haaren und der Lichtstrahl, welcher ihn kurz blendete, holte auch seine Gedanken wieder ins Hier und Jetzt zurück. Leise begann er zu beten...
Er hatte mit dem Arm ein Opfer gegeben, welches einem jungen Mann, wie ihm mehr als nur unheimlich grausig sondern vielmehr unvorstellbar vorkam. Sicher hatte Cathal verstanden weshalb er diese Opferbereitschaft gezeigt hatte und eine geraume Weile ruhten seine Gedanken bei dem Mädchen Erinna, welche damals ihn und seinen hohen Ritter Rafael gefunden hatte. Ein zartes, wenn auch nicht gerade geistig oder körperlich schwaches Wesen. Sie hatte Mut, Stolz und war bestimmt alles andere als wehrlos.
Doch konnte er das Bild des verängstigten Mädchen angesichts der Orks, welche ihren Arm foderten auch nicht recht von sich schütteln und etwas ergriffen atmete er hörbar aus, als er sich erneut mit Quarius' Opfer konfrontiert sah.
Der Arm! Selbst ein Finger wäre für ihn, einen Mann der seine Lebenserfüllung bis zu einem ungleich großen Stück auch in der Führung der Waffe um anderes Leben zu verteidigen sah, ein schreckliches Opfer.
Andere konnten tönen sie würden ihr Leben für Unschuldige zum Schutze opfern, doch wie sah es dann mit Opfern aus, wenn sie eingefordert wurden oder wie in diesem Fall, das Leben verschonten und einem den schmerzlichen Verlust täglich vor Augen führten?
Sicher war es hierbei nicht der körperliche Schmerz als vielmehr das altbekannte, höllische Nagen in der Brust.
Aber hatte der Ritter dies bedacht in jenem Moment, oder war sie es, die ihn leiten konnte, sie alle leiten würde, wenn sie bereit waren die Wege des Lichts zu beschreiten?
Kurz fand sein Blick den Weg zum Altar und ein tröstliches, warmes Gefühl machte sich in der Brust des Knappen breit. Sie hatte ihn auch bisher nicht verstoßen, trotz menschlichen Fehlern weiterhin geleitet, an der Hand genommen. Quarius hatte sein Herz im Einklang mit dem Licht gebracht und nicht nur nobel, sondern vor allem in ihrem Sinne gehandelt. Erneut war es der überwätigende Respekt vor der Ritterschaft, welche ihn selber kindlich klein machte.
Sicher, auch er war damals ohne nachzudenken dem Manne entgegengestürmt, welcher versucht hatte seinen hohen Ritter Rafael hinterrücks niederzuschießen, doch konnte er jetzt nur in Ruhelosigkeit darüber nachsinnen und nicht wie Quarius alles in einer Selbstverständlichkeit reflektieren.
Er musste einfach noch so viel lernen, verstehen und an Tugenden feilen, die unter anderem zu einem gewissen Teil Selbstaufgabe und Negierung des "Ich" als höchstes Gut beinhalteten. Sollte er je Ritter werden, so gehörte sein Leben längst nicht mehr ihm.
Aber, tat es das jetzt noch? Lebte er nur für sich?
Wohl kaum. Ein ruhigeres, sanftes Lächeln erhellte das blasse Gesicht des jungen Mannes mit den schneeweißen Haaren und der Lichtstrahl, welcher ihn kurz blendete, holte auch seine Gedanken wieder ins Hier und Jetzt zurück. Leise begann er zu beten...
- Quarius Lore
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- Registriert: Montag 31. Dezember 2007, 03:38
Das Allgemeine Gebet:
Oh heilige Temora,
höre mich an, zu dieser Stund´,
lass mich dein Werkzeug sein,
und durch deine göttliche Führung,
so bringe ich deine Weisheit Kund´;
all jenen, die danach dürsten,
und genau so zu jenen sprechen,
vom Bettler bis hin zu den Fürsten,
gefolgt von den Taten, wie auch mein Versprechen;
Folge leisten, von jetzt bis hin zu allen Ewigkeiten...
Amen
Oh heilige Temora,
höre mich an, zu dieser Stund´,
lass mich dein Werkzeug sein,
und durch deine göttliche Führung,
so bringe ich deine Weisheit Kund´;
all jenen, die danach dürsten,
und genau so zu jenen sprechen,
vom Bettler bis hin zu den Fürsten,
gefolgt von den Taten, wie auch mein Versprechen;
Folge leisten, von jetzt bis hin zu allen Ewigkeiten...
Amen
Die Augen der Göttin liegt auf uns allen...
- Quarius Lore
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Es war ein langer und schwieriger Weg zurück zu den Menschen die er einst geliebt hatte. Viele hatten ihn bereits vergessen, doch das unsichtbare Band eines einzigen Mannes hielt stand. Einst in der Dunkelheit geschmiedet, hatte er nun den Weg zurück zu den seinigen Gesucht.
Etwas fehlte jedoch, er wusste nicht was es war, vieles hatte sich geändert, vieles war noch gleich.
Mit offenen Armen hatte man im Orden wieder einmal willkommen geheißen. Der Orden hatte seine Spur bei ihm hinterlassen.
Farion hatte gar zwei Kinder, Sanjarin und Tiberias.
Trotz der Gemeinschaft, fühlte er sich teilweise allein, ohne näheren, genauen Zweck zu kennen, tat er das, was er dachte am besten zu können und dies war, Temora dienen.
Zugegeben, einige Dinge hatte er vergessen, doch wie lange würde es auf sich warten bis er sich wieder erinnerte.
Der einstig geistliche Weg, hatte ihn verlassen. Sicher? Gab es noch Hoffnung zurück zum alten Pfad zu kommen, oder würde er in die Dunkelheit stürzen und für immer wie sein Vater verloren sein.
Er erinnerte sich an seinen Vater und seine dunkle Paladinsrüstung, er war vom rechten Weg abgekommen. Er hatte ihn zusammen mit der verstorbenen Gelehrten Sanjana angetroffen, doch die Rettung seines Todes war unausweichlich.
Nachdenklich blickte er aus dem Kloster, hinaus in die Dunkelheit. Er konnte sich nicht erinnern, was passiert war, bevor er den Weg zurück nach Gerimor fand.
Gerimor! Adrian von Hohenfels hatte ihn verlassen, doch nicht seine Ordensbrüder und Schwestern. Einst in die Schwester des Truchsesses verliebt, hätte er für diesen Mann alles getan. Nun hatte er das Gefühl, dass Adrian ihn nicht einmal sehen will. Das war der Dank, nach vielen Jahren des Dienstes, angefangen in der Garde Varunas, dann in als Knappe im Dienste Lefars, bis er allein den Weg weiterging.
Alles nun verloren?
Nun, die Zeit würde zeigen was er Wert ist. Wieder einmal das Buhlen um einen Platz an einer Rechten Seite.
Das viele Nachdenken hatte ihn müde gemacht. Die Erinnerung was zwischen seinem Verschwinden und dem Heute geschah, war wie ein fahler Nebelschwaden in seinem Kopf.
Alyssa Arnis hatte ihn ebenfalls verlassen, die geistliche Mutter, die er jedes Mal wenn sein Herz sich meldete ausschüttete war fort. Ihr Tod hatte ihn nach seiner Ankunft erschüttert.
Was wird nun werden…fragte er sich bevor er einschlief, was würde nur werden…?
Etwas fehlte jedoch, er wusste nicht was es war, vieles hatte sich geändert, vieles war noch gleich.
Mit offenen Armen hatte man im Orden wieder einmal willkommen geheißen. Der Orden hatte seine Spur bei ihm hinterlassen.
Farion hatte gar zwei Kinder, Sanjarin und Tiberias.
Trotz der Gemeinschaft, fühlte er sich teilweise allein, ohne näheren, genauen Zweck zu kennen, tat er das, was er dachte am besten zu können und dies war, Temora dienen.
Zugegeben, einige Dinge hatte er vergessen, doch wie lange würde es auf sich warten bis er sich wieder erinnerte.
Der einstig geistliche Weg, hatte ihn verlassen. Sicher? Gab es noch Hoffnung zurück zum alten Pfad zu kommen, oder würde er in die Dunkelheit stürzen und für immer wie sein Vater verloren sein.
Er erinnerte sich an seinen Vater und seine dunkle Paladinsrüstung, er war vom rechten Weg abgekommen. Er hatte ihn zusammen mit der verstorbenen Gelehrten Sanjana angetroffen, doch die Rettung seines Todes war unausweichlich.
Nachdenklich blickte er aus dem Kloster, hinaus in die Dunkelheit. Er konnte sich nicht erinnern, was passiert war, bevor er den Weg zurück nach Gerimor fand.
Gerimor! Adrian von Hohenfels hatte ihn verlassen, doch nicht seine Ordensbrüder und Schwestern. Einst in die Schwester des Truchsesses verliebt, hätte er für diesen Mann alles getan. Nun hatte er das Gefühl, dass Adrian ihn nicht einmal sehen will. Das war der Dank, nach vielen Jahren des Dienstes, angefangen in der Garde Varunas, dann in als Knappe im Dienste Lefars, bis er allein den Weg weiterging.
Alles nun verloren?
Nun, die Zeit würde zeigen was er Wert ist. Wieder einmal das Buhlen um einen Platz an einer Rechten Seite.
Das viele Nachdenken hatte ihn müde gemacht. Die Erinnerung was zwischen seinem Verschwinden und dem Heute geschah, war wie ein fahler Nebelschwaden in seinem Kopf.
Alyssa Arnis hatte ihn ebenfalls verlassen, die geistliche Mutter, die er jedes Mal wenn sein Herz sich meldete ausschüttete war fort. Ihr Tod hatte ihn nach seiner Ankunft erschüttert.
Was wird nun werden…fragte er sich bevor er einschlief, was würde nur werden…?
- Quarius Lore
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- Registriert: Montag 31. Dezember 2007, 03:38
Als Quarius in der Nacht wach wurde, schien sein Körper noch immer zu schwitzen. Er lag gerade in Bajard angekommen in einer Bleibe. Hier kannte er einst viele Menschen, doch nach der langen Abstinenz, musste er sich dem Gedanken geschlagen geben, dass es nicht so wieder sein wird als zuvor.
Er hatte eine Stimme in seinem Kopf während seines Traumes gehört, ein Name der ihm immerzu bekannt war. Ein starkes Band, welches einst in einer Nacht zwischen ihm und seinem früheren Lehrmeister geschmiedet wurde, war noch immer Standhaft. Farion hatte ihn gespürt und nach ihm gerufen? Oder war es die Stimme Temoras, die ihm den rechten Weg leiten wollte. Stimmt es, dass Sie Ihre Kinder nie vergißt?
Es war noch immer Dunkelheit im vielleicht bekanntesten Dorf Gerimors, als er seine sieben Sachen schnappte und aus der Bleibe verschwand. Der Besitzerin, ließ er einen höheren als geforderten Preis da. Er selbst sah das Geld nie als treibende Kraft um Gut von Schlecht zu trennen.
Stürmisch rannte er los und hätte beinahe die letzte Passagierkutsche in Richtung Varuna verpasst, wenn an diesem Tag, die Post aus Bajard selbst nicht verspätet gekommen wäre. War dies ein Zeichen? Oder einfach nur purer Zufall?
Quarius blickte hinaus in den Wald, während die Kutsche wild, durch die Bodenwellen umher kippte und gierte, ließ er sich durch diesen Zustand weiter mit kippen und alles über sich ergehen. Seine Gedanken waron irgendwo anders als im hinausblickenden Wald und dessen dunkle Schatten. Der Mond hatte seine volle Pracht gezeigt und dadurch den Wald in einem hellen Weiß eingetaucht, als zu Quarius erstaunen die Kutsche am Zielort angekommen war. Er hatte die Zeit ganz vergessen, sie waren schon angekommen, vor den Toren Varunas.
Quarius stieg aus und ging weiter den Pfad, bei dem er sich noch daran erinnert hatte, dass dieser der Weg des Ordens ist. Es dauerte weitere Stunden bis er halb erschöpft an den Toren des Ordens ankam und vor den Toren des Ordens mit bizarren Blicken beobachtet wurde. Die Wachhabenen Männer und Frauen an der Palisade blickten mit Fassungslosigkeit und auch mit Irritierten Blicken zu Quarius.
Was wollte dieser unbekannte Mann von den Ordensmitglieder? Farion hatte einst versucht gemeinsam mit Quarius den Orden das neue Leben einzuhauchen. Zu Quarius entsetzen, schien er nach seinem entschwinden alles so gemacht zu haben, wie einst vorgestellt.
„FARION…!“ rief Quarius am Gitter der Eingangstür in Richtung der Burg. „Farion…!“ wimmerte Quarius einmal kurz um seine letzten Energien zu raffen, dabei fiel er auf die Knie, seine Hände immernoch am Gitter haltend, um sich abzustützen.
„FARION, ich bin gekommen um Sühne und Buße zu ertragen, für das was ich getan habe…!“ Nachdem Quarius diesen Satz gesprochen hatte spürte er eine göttliche wärme, etwas was ihm einst bekannt war und jedoch in vergessenheit geraten ist. Schritte näherten sich von hinten, und für einen Moment wußte Quarius wer sich ihm genähert ist. Sein Blick war immernoch in Richtung des Ordens gerichtet und tränen bildeten sich auf seine Augen.
„Bruder, einst hatte uns ein unsichtbares Band zusammengeschweißt, es ist nie gerissen!“ sprach der Paladin in seine Richtung. Ein schluchzen und ein leises weinen war nun von Quarius zu hören, er schien zu verstehen. Eine Hand berührte seine Schulter „Ich habe dich in deiner Verzweiflung gehört Bruder Quarius!“ Rote, traurige Augen, blickten in Richtung Farions, dieser widmete ihm ein sanftes Lächeln. Der Blauschopf hatte sich scheinbar nie verändert. Er hatte immer noch dieses äußere Erscheinungsbild, welches ihm nie aus dem Kopf gegangen war. Mit Tränen, hatte sich Quarius nicht vorgestellt, vor seinem früheren Mentor zu treten. Mehr Zuversicht hatte er gehofft, Zuversicht und Vertrauen.
„Es tut mir Leid mein Herr!“ sprach er dann mitleidig in Richtung Farions. Seine Gebeugte Haltung hatte sich nicht verändert. Lediglich sein Blick nach unten auf den Boden hatte als einziges sich verändert.
„Steh auf Bruder Quarius!“ sprach Farion deutlich in jenem Moment und packte den gefallenen Mann und erhob ihn. „Wir waren und sind immernoch Brüder! Ich werde dir wieder zeigen was es heißt den rechten Glauben zu wahren!“ deutliche Worte kamen aus dem Munde des Paladins.
Zum ersten Mal, seit Quarius wieder auf Gerimor wandert, zeigte er sein wahres Lächeln und ein deutliches Nicken in Richtung seines alten und neuen Lehrmeisters suggerierte eine fromme Zukunft im Orden. Quarius ging einen Herzschlag später in die Knie und beugte sein Haupt demütig vor dem Paladin.
„Ich möchte deine Lehren wieder in mir vereinen Bruder Farion!“ meinte dieser. Ein Nicken, welches Quarius nicht sah, sowie ein zufriedenes Lächeln, lag auf den Gesichtszügen des Paladins.
„So soll es sein…!“ sprach der Paladin und erhob Quarius wieder.
Er hatte eine Stimme in seinem Kopf während seines Traumes gehört, ein Name der ihm immerzu bekannt war. Ein starkes Band, welches einst in einer Nacht zwischen ihm und seinem früheren Lehrmeister geschmiedet wurde, war noch immer Standhaft. Farion hatte ihn gespürt und nach ihm gerufen? Oder war es die Stimme Temoras, die ihm den rechten Weg leiten wollte. Stimmt es, dass Sie Ihre Kinder nie vergißt?
Es war noch immer Dunkelheit im vielleicht bekanntesten Dorf Gerimors, als er seine sieben Sachen schnappte und aus der Bleibe verschwand. Der Besitzerin, ließ er einen höheren als geforderten Preis da. Er selbst sah das Geld nie als treibende Kraft um Gut von Schlecht zu trennen.
Stürmisch rannte er los und hätte beinahe die letzte Passagierkutsche in Richtung Varuna verpasst, wenn an diesem Tag, die Post aus Bajard selbst nicht verspätet gekommen wäre. War dies ein Zeichen? Oder einfach nur purer Zufall?
Quarius blickte hinaus in den Wald, während die Kutsche wild, durch die Bodenwellen umher kippte und gierte, ließ er sich durch diesen Zustand weiter mit kippen und alles über sich ergehen. Seine Gedanken waron irgendwo anders als im hinausblickenden Wald und dessen dunkle Schatten. Der Mond hatte seine volle Pracht gezeigt und dadurch den Wald in einem hellen Weiß eingetaucht, als zu Quarius erstaunen die Kutsche am Zielort angekommen war. Er hatte die Zeit ganz vergessen, sie waren schon angekommen, vor den Toren Varunas.
Quarius stieg aus und ging weiter den Pfad, bei dem er sich noch daran erinnert hatte, dass dieser der Weg des Ordens ist. Es dauerte weitere Stunden bis er halb erschöpft an den Toren des Ordens ankam und vor den Toren des Ordens mit bizarren Blicken beobachtet wurde. Die Wachhabenen Männer und Frauen an der Palisade blickten mit Fassungslosigkeit und auch mit Irritierten Blicken zu Quarius.
Was wollte dieser unbekannte Mann von den Ordensmitglieder? Farion hatte einst versucht gemeinsam mit Quarius den Orden das neue Leben einzuhauchen. Zu Quarius entsetzen, schien er nach seinem entschwinden alles so gemacht zu haben, wie einst vorgestellt.
„FARION…!“ rief Quarius am Gitter der Eingangstür in Richtung der Burg. „Farion…!“ wimmerte Quarius einmal kurz um seine letzten Energien zu raffen, dabei fiel er auf die Knie, seine Hände immernoch am Gitter haltend, um sich abzustützen.
„FARION, ich bin gekommen um Sühne und Buße zu ertragen, für das was ich getan habe…!“ Nachdem Quarius diesen Satz gesprochen hatte spürte er eine göttliche wärme, etwas was ihm einst bekannt war und jedoch in vergessenheit geraten ist. Schritte näherten sich von hinten, und für einen Moment wußte Quarius wer sich ihm genähert ist. Sein Blick war immernoch in Richtung des Ordens gerichtet und tränen bildeten sich auf seine Augen.
„Bruder, einst hatte uns ein unsichtbares Band zusammengeschweißt, es ist nie gerissen!“ sprach der Paladin in seine Richtung. Ein schluchzen und ein leises weinen war nun von Quarius zu hören, er schien zu verstehen. Eine Hand berührte seine Schulter „Ich habe dich in deiner Verzweiflung gehört Bruder Quarius!“ Rote, traurige Augen, blickten in Richtung Farions, dieser widmete ihm ein sanftes Lächeln. Der Blauschopf hatte sich scheinbar nie verändert. Er hatte immer noch dieses äußere Erscheinungsbild, welches ihm nie aus dem Kopf gegangen war. Mit Tränen, hatte sich Quarius nicht vorgestellt, vor seinem früheren Mentor zu treten. Mehr Zuversicht hatte er gehofft, Zuversicht und Vertrauen.
„Es tut mir Leid mein Herr!“ sprach er dann mitleidig in Richtung Farions. Seine Gebeugte Haltung hatte sich nicht verändert. Lediglich sein Blick nach unten auf den Boden hatte als einziges sich verändert.
„Steh auf Bruder Quarius!“ sprach Farion deutlich in jenem Moment und packte den gefallenen Mann und erhob ihn. „Wir waren und sind immernoch Brüder! Ich werde dir wieder zeigen was es heißt den rechten Glauben zu wahren!“ deutliche Worte kamen aus dem Munde des Paladins.
Zum ersten Mal, seit Quarius wieder auf Gerimor wandert, zeigte er sein wahres Lächeln und ein deutliches Nicken in Richtung seines alten und neuen Lehrmeisters suggerierte eine fromme Zukunft im Orden. Quarius ging einen Herzschlag später in die Knie und beugte sein Haupt demütig vor dem Paladin.
„Ich möchte deine Lehren wieder in mir vereinen Bruder Farion!“ meinte dieser. Ein Nicken, welches Quarius nicht sah, sowie ein zufriedenes Lächeln, lag auf den Gesichtszügen des Paladins.
„So soll es sein…!“ sprach der Paladin und erhob Quarius wieder.
- Quarius Lore
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Wiedergeburt
Rahalisches Feuer wird den Orden der Temora verbennen, denn der ganze Orden in der Markweih stand in den Augen der Rahaler, wie ein Dorn im Auge. Der Orden besteht aus Stein und Marmor und doch hatte es am Tag der Flucht wie Holz gebrannt.
Jahre zuvor hatte alles mit dem Orden begonnen mit dem befestigen der Mauern durch die Erztemplerin Alyssa Arnis die im Jahre 250 verstarb. Lange hatten die Rahaler daraufhin gearbeitet. Damals hatten die Temorianer den Rahalern eine Kostprobe eines gläubigen Kampfes geliefert. Bei dem der Ahad Letast aufgab; und mit ihm ihr Alka.
Der geweihte Paladin wurde zu diesem Zeitpunkt durch Visionen heimgesucht. Visionen über Schmerz und Leid. Hunderte starben damals, wegen einer Idee eines freien Gerimors. Frei von rahalischer Unterdrückung. Frei von Angst und Hoffnungslosigkeit.
Zu oft hatte er bereits, auch die Jahre davor gekämpft und in Augenblicken des Kampfes, sich das Überleben gesichert. Aber es war nicht einfach das Überleben. Es war eine Kraft die ihn voran trug, wie zur Zeit Kryndlagors, dessen Rufer Nevyn Silberhand zur Strecke brachte, gemeinsam mit einer Schar weniger Mitglieder. Dieser Drache hatte Varuna in Schutt und Asche gelegt und ebensoviele Tote durch den Rahaler Angriff verursacht. Diener Krathors hatten alle Tote wieder zum Leben erweckt, nur um wieder gegen die bereits getöteten Rahaler und die neu auferstandenen Varuneser zu Kämpfen. Zwei mal hatte er diese großen Kriege miterlebt. Im Jahre 249 und 250 war Varuna durch eben diese Kämpfe dem Erdboden gleichgemacht worden. In einem davon hatte er auch damals seinen Arm durch den Uruk Hair verloren, welchen die Elfin Myla mit einer starken Heilung retten konnte. Dies alles geschah vor Jahren und jetzt sah die Realität noch schlimmer aus. Er hatte sich hinter die Mauern des Ordens zurück gezogen. Er dachte, dass der Krieg vorbei war, nachdem Rahal zurück geschlagen wurde. Damals als Ritter Aradan Krenor fiel.
Die Unterhaltung mit Arenvir und Thelor hatten ihn am 26. Rabenmond zur Abendstunde müde gemacht. Nicht der Inhalt, aber die Erschöpfung und der geistliche Wiederstand, hatten die Folge. Es war schön diese Personen wieder zu sehen. Sie standen wieder Seite an Seite wie auch Farion Lefar. Rafael de Arganta oder Cathal Llasthobar waren bereits von uns gegangen und aus der Erinnerung getilgt. Er erinnerte sich an dessen Verwante Una Llasthobar. Rika von Gryffenhorst Freiherrin und ihr Bruder Calor von Gryffenhorst, der Erzmagier.
Diese Erinnerungen am Lagerfeuer, ließen ihn in einen Tagtraum fallen.
Er stand vor seinen Kameraden und Gläubigen, Rekruten, Kampferprobten, und Gardisten vor dem Osttor. Gemeinsam mit den Lichten Personen, kam für ihn der Geist des Kampfes wieder zurück. Sie waren fast verloren und dem Untergang geweiht. Doch als er das glimmen in den Augen der Leute zu verschwinden sah, wandte sich der zu diesem Zeitpunkt ausgebildete Ritter, mit folgenden Worten an seine Kameraden: „Meine Brüder, meine Schwestern!“ sprach er auf der schmalen Zugangsbrücke in Varuna, die Richtung Osten führte. „Nehmt euren Mut zusammen und seht tief in Eure Seelen!“ Der Blick wandte sich vom einen zum nächsten „Heute wird Euer Mut auf die Probe gestellt!“ sprach er in lauter und deutlicher Stimme. „Wenn ihr heute in der Hitze der Schlacht, einen Grund braucht um weiter zu kämpfen; ein Ziel benötigt, für das ihr Willens seid, alles aufzugeben und all das zu verlieren was ihr jemals besitzen werdet, dann denkt an Temora und an den Mann und die Frau, welche zu Eurer Seite steht.!“ Sein Blick wendete sich zum Gegner und deutete weiter in den Osten, wo Orken und Oger näherkamen. „Dies ist das „Warum“ der Schlacht.“ Er packte einen der Soldaten an der Schulter um seinen Kampfgeist zu verstärken. „Es ist die Bruderschaft der lichten Krieger.“ Sein Blick richtete sich zu Boden und er erkannte die Wärme und Stärke die ihm Temora allmählich verlieh. „Ein unzerstörbares Band, gefertigt mit der Geistlichkeit unserer Kämpfe.“ Er lief zwischen den Reihen zurück und schaute wieder auf. Seine Stimme immer noch zum lauten Kampfgeschrei geformt. „Ihr seid mit niemandem näher verbunden als mit jenen, mit denen wir unser Blut vergießen.“ Er erhob das Schwert für einen Herzschlag und drehte dies im Handgelenk. „Es gibt kein edleres Ziel, als euer Leben für Temora und der Vereinigung der Lichtes einzustehen!“ Mit einem Augenlidschlag pausierend sprach er abschließend den Kriegern und Kampferprobten. „Deswegen kämpft heute Stark! Kämpft für Eure Brüder! Kämpft für Euere Familien! Kämpft für Euer Land!“ er pausierte an dieser Stelle und sprach schließlich „Aber vor allem, kämpft für das Licht und kämpft für Temora!“ Nachdem die Rede abgeschossen war Folgte die Wärme der Götting Temora und das laute Kampfgeschrei der Anhänger des Lichtes.
Ein leichtes klopfen auf die Schulter des Gläubigen ließ ihn aus dem Traum erwachen. Sein alter Freund Arenvir gab an „He! Schläfst Du etwa wenn ich mit dir rede?“ fragte der Freiherr mit einem spöttischen lächeln. Wohl wissend, dass er ihn durch seine physische Berührung, ihn geweckt hat. „Verzeih ich bin nur in Gedanken versunken“ gab Quarius nur zurück. Scheinbar einen moment der Unachtsamkeit. „Das waren ganz lange Gedanken, wenn sogar Thelor bereits sich die Bettruhe gegönnt hat.“ Gab er mit einer weiteren sarkastischen Bemerkung an. „Du gehst jetzt lieber schlafen, alter Freund!“ sprach der Erzmagier auf dessen Geheiß, Quarius mit einem kurzen nicken bestätigte. Das Feuer hatte sich fast zurück gebildet und leuchtete die angrenzende Palisade und die unterstehenden Baumstämme nicht mehr so stark ab, wie zu Beginn des Abends.
Am 27. Rabenmond sah es schon viel besser aus. Der Tag war ohne größere oder schlimmere Vorkommnisse zu Ende gegangen. In der Besprechung hatte sich eine Dame die mit dem Namen Helisande als wichtiges Schreiberlein, die Notizen zur weiteren Vorgehensweise gemacht. Gut das noch jemand einiges notieren konnte und sich die weitere Vorgehensweise durchdachte. Der Orden war zumal am Ende der Kräfte angelangt. Eliana saß in der Runde und er hatte anfänglich das Gefühl, dass er nicht willkommen in der Runde war. Man offerierte mehrere offenen Punkte und Angriffsstrategien. Für ihn blieben die Worte die in dieser Runde gesprochen wurden, einfach nur im Raum stehen. Die Geduld musste er sich irgendwo anders her holen. „Wie ich sehe habt ihr doch nichts dummes getan!“ sprach aus dem Hintergrund eine Akoluthin der Temora, die sich am Vorabend als Johanna Hohenhain vorgestellt hatte.
Denn am Vorabend hatten sich Alexander Bernau und er, in der stille der Nacht aufgemacht, um sich in den Orden der Temora zu begeben. Ein Schwert, welches bei Eulive selber, nicht durch den Alka und seines gleichen gefunden werde durfte. Würden die Anhänger Alatars wissen, was ihnen im Orden zum Opfer gefallen ist, Temora selbst sollte ihn, im selben Moment bestrafen. Bestrafen, weil sie zu nachsichtig waren. Zu sehr in uns gekehrt. Allen voran er selbst, welcher eigentlich zu den Lehrern des Ordens gehörte und das außerhalb der Mauern steht’s gescheut hatte. Selten hatte man ihn wiedererkannt und selten hatte man ihm diesen Respekt eines gelehrten Temoragläubigen mitgegeben. Doch sollte dieser Angriff seinen Geist wachrütteln?
Diese Frage konnte er am Baum des Lichtes beantworten, zu dem ihn die Akoluthin Johanna geführt hatte. Es war Temora so unendlich Dankbar, dass ihm dieser Erlaubnis trotz der späten Stunde gewährt wurde. Er kannte die späten Stunden bereits von Leon von Falkenburg, welcher ihm gerne eine Ausnahme zollte. Oft hatten die beiden miteinander am Baum des Lichtes gestanden und die Wärme die dieser ausgestrahlt hat genossen. Er fehlte ihm einmal mehr, in solch einer Zeit. Als er sich später wieder zur Bettruhe…
„Quarius,“ sprach Leon von Falkenburg als die Tür geöffnet wurde und dieser in fast schon einladend herein gebeten hatte. „Komm herein!“ gab dieser warm lächelnd in seine Richtung preis. Die späte Stunde hatte Quarius nicht gedacht, dass ihm noch geöffnet werde. Doch wie immer konnte er sich ebenfalls darin täuschen. „Was führt dich zu dieser späten Stunde in das Kloster?“ fragte er gleich nachdem Quarius hindurch getreten ist und dankend für die Geste und Einladung war. „Ich bin etwas verwirrt!“ sprach er daraufhin etwas verunsichert. Mit gerade einmal Anfang 20 hatte man noch keine Erfahrung mit einigen Dingen, die Temora für einen offen hielt.
„‘Quarius,‘ sprach die Stimme, “ beschrieb er Leon die Situation, „‘schließ die Augen! Es wird dir nichts passieren. Folge mir.‘“. Leon nickte auf die Worte und gab ihm zurück „Es scheint, als kannst du sie hören!“ Er beendete den Satz mit einem Lächeln. „Du solltest dich nun ausruhen und dich auf die Geistlichkeit morgen konzentrieren.“ Leon von Falkenburg erhob sich aus dem Schlafbereich und deutete Quarius an, sich zu Bett zu legen. Im Moment als sich der andere von der Brüstung des Zimmerfensters abfederte, um den Schritt auf seinen Freund zu machen, hielt er inne. Denn ein leuchten Strahl umhüllte den Templer Temoras. Einen Moment von der Situation übermannt, seinen Freund und Templer da stehen zu sehen, zollte dem Mann ein Zeichen von Anmut. „Gefahr... Alatar ... das Artefakt zum Schutz...“ Die Worte die durch den Raum hallten, brannten sich in Leons und Quarius Gedächtnis. Beide bekamen nur am Rande mit, wie sich die Wolken um das Kloster zuzogen und ein wüster Sturm tobte. Erneut erklang die Stimme welche die beiden heimsuchte, diesmal leiser werdend bis sie vollends verklang: „Das Artefakt... gefunden werden.“
Er schreckte auf, es war bereits Tag geworden. So begab er sich zum morgendlichen Gebet in Schwingenstein. Irgendwas war anders. Seinen Gefühlen wich der Gedanke an die sieben Tuegenden.
Er konnte nun nicht mehr warten. Schwester Niowe Adele Aireth hatte gemeinsam mit ihm die Rückkehr in das Lager verwehrt. Allen voran er…er hatte sich dazu entschieden, dass nun alles anders sein wird.
Jahre zuvor hatte alles mit dem Orden begonnen mit dem befestigen der Mauern durch die Erztemplerin Alyssa Arnis die im Jahre 250 verstarb. Lange hatten die Rahaler daraufhin gearbeitet. Damals hatten die Temorianer den Rahalern eine Kostprobe eines gläubigen Kampfes geliefert. Bei dem der Ahad Letast aufgab; und mit ihm ihr Alka.
Der geweihte Paladin wurde zu diesem Zeitpunkt durch Visionen heimgesucht. Visionen über Schmerz und Leid. Hunderte starben damals, wegen einer Idee eines freien Gerimors. Frei von rahalischer Unterdrückung. Frei von Angst und Hoffnungslosigkeit.
Zu oft hatte er bereits, auch die Jahre davor gekämpft und in Augenblicken des Kampfes, sich das Überleben gesichert. Aber es war nicht einfach das Überleben. Es war eine Kraft die ihn voran trug, wie zur Zeit Kryndlagors, dessen Rufer Nevyn Silberhand zur Strecke brachte, gemeinsam mit einer Schar weniger Mitglieder. Dieser Drache hatte Varuna in Schutt und Asche gelegt und ebensoviele Tote durch den Rahaler Angriff verursacht. Diener Krathors hatten alle Tote wieder zum Leben erweckt, nur um wieder gegen die bereits getöteten Rahaler und die neu auferstandenen Varuneser zu Kämpfen. Zwei mal hatte er diese großen Kriege miterlebt. Im Jahre 249 und 250 war Varuna durch eben diese Kämpfe dem Erdboden gleichgemacht worden. In einem davon hatte er auch damals seinen Arm durch den Uruk Hair verloren, welchen die Elfin Myla mit einer starken Heilung retten konnte. Dies alles geschah vor Jahren und jetzt sah die Realität noch schlimmer aus. Er hatte sich hinter die Mauern des Ordens zurück gezogen. Er dachte, dass der Krieg vorbei war, nachdem Rahal zurück geschlagen wurde. Damals als Ritter Aradan Krenor fiel.
Die Unterhaltung mit Arenvir und Thelor hatten ihn am 26. Rabenmond zur Abendstunde müde gemacht. Nicht der Inhalt, aber die Erschöpfung und der geistliche Wiederstand, hatten die Folge. Es war schön diese Personen wieder zu sehen. Sie standen wieder Seite an Seite wie auch Farion Lefar. Rafael de Arganta oder Cathal Llasthobar waren bereits von uns gegangen und aus der Erinnerung getilgt. Er erinnerte sich an dessen Verwante Una Llasthobar. Rika von Gryffenhorst Freiherrin und ihr Bruder Calor von Gryffenhorst, der Erzmagier.
Diese Erinnerungen am Lagerfeuer, ließen ihn in einen Tagtraum fallen.
Er stand vor seinen Kameraden und Gläubigen, Rekruten, Kampferprobten, und Gardisten vor dem Osttor. Gemeinsam mit den Lichten Personen, kam für ihn der Geist des Kampfes wieder zurück. Sie waren fast verloren und dem Untergang geweiht. Doch als er das glimmen in den Augen der Leute zu verschwinden sah, wandte sich der zu diesem Zeitpunkt ausgebildete Ritter, mit folgenden Worten an seine Kameraden: „Meine Brüder, meine Schwestern!“ sprach er auf der schmalen Zugangsbrücke in Varuna, die Richtung Osten führte. „Nehmt euren Mut zusammen und seht tief in Eure Seelen!“ Der Blick wandte sich vom einen zum nächsten „Heute wird Euer Mut auf die Probe gestellt!“ sprach er in lauter und deutlicher Stimme. „Wenn ihr heute in der Hitze der Schlacht, einen Grund braucht um weiter zu kämpfen; ein Ziel benötigt, für das ihr Willens seid, alles aufzugeben und all das zu verlieren was ihr jemals besitzen werdet, dann denkt an Temora und an den Mann und die Frau, welche zu Eurer Seite steht.!“ Sein Blick wendete sich zum Gegner und deutete weiter in den Osten, wo Orken und Oger näherkamen. „Dies ist das „Warum“ der Schlacht.“ Er packte einen der Soldaten an der Schulter um seinen Kampfgeist zu verstärken. „Es ist die Bruderschaft der lichten Krieger.“ Sein Blick richtete sich zu Boden und er erkannte die Wärme und Stärke die ihm Temora allmählich verlieh. „Ein unzerstörbares Band, gefertigt mit der Geistlichkeit unserer Kämpfe.“ Er lief zwischen den Reihen zurück und schaute wieder auf. Seine Stimme immer noch zum lauten Kampfgeschrei geformt. „Ihr seid mit niemandem näher verbunden als mit jenen, mit denen wir unser Blut vergießen.“ Er erhob das Schwert für einen Herzschlag und drehte dies im Handgelenk. „Es gibt kein edleres Ziel, als euer Leben für Temora und der Vereinigung der Lichtes einzustehen!“ Mit einem Augenlidschlag pausierend sprach er abschließend den Kriegern und Kampferprobten. „Deswegen kämpft heute Stark! Kämpft für Eure Brüder! Kämpft für Euere Familien! Kämpft für Euer Land!“ er pausierte an dieser Stelle und sprach schließlich „Aber vor allem, kämpft für das Licht und kämpft für Temora!“ Nachdem die Rede abgeschossen war Folgte die Wärme der Götting Temora und das laute Kampfgeschrei der Anhänger des Lichtes.
Ein leichtes klopfen auf die Schulter des Gläubigen ließ ihn aus dem Traum erwachen. Sein alter Freund Arenvir gab an „He! Schläfst Du etwa wenn ich mit dir rede?“ fragte der Freiherr mit einem spöttischen lächeln. Wohl wissend, dass er ihn durch seine physische Berührung, ihn geweckt hat. „Verzeih ich bin nur in Gedanken versunken“ gab Quarius nur zurück. Scheinbar einen moment der Unachtsamkeit. „Das waren ganz lange Gedanken, wenn sogar Thelor bereits sich die Bettruhe gegönnt hat.“ Gab er mit einer weiteren sarkastischen Bemerkung an. „Du gehst jetzt lieber schlafen, alter Freund!“ sprach der Erzmagier auf dessen Geheiß, Quarius mit einem kurzen nicken bestätigte. Das Feuer hatte sich fast zurück gebildet und leuchtete die angrenzende Palisade und die unterstehenden Baumstämme nicht mehr so stark ab, wie zu Beginn des Abends.
Am 27. Rabenmond sah es schon viel besser aus. Der Tag war ohne größere oder schlimmere Vorkommnisse zu Ende gegangen. In der Besprechung hatte sich eine Dame die mit dem Namen Helisande als wichtiges Schreiberlein, die Notizen zur weiteren Vorgehensweise gemacht. Gut das noch jemand einiges notieren konnte und sich die weitere Vorgehensweise durchdachte. Der Orden war zumal am Ende der Kräfte angelangt. Eliana saß in der Runde und er hatte anfänglich das Gefühl, dass er nicht willkommen in der Runde war. Man offerierte mehrere offenen Punkte und Angriffsstrategien. Für ihn blieben die Worte die in dieser Runde gesprochen wurden, einfach nur im Raum stehen. Die Geduld musste er sich irgendwo anders her holen. „Wie ich sehe habt ihr doch nichts dummes getan!“ sprach aus dem Hintergrund eine Akoluthin der Temora, die sich am Vorabend als Johanna Hohenhain vorgestellt hatte.
Denn am Vorabend hatten sich Alexander Bernau und er, in der stille der Nacht aufgemacht, um sich in den Orden der Temora zu begeben. Ein Schwert, welches bei Eulive selber, nicht durch den Alka und seines gleichen gefunden werde durfte. Würden die Anhänger Alatars wissen, was ihnen im Orden zum Opfer gefallen ist, Temora selbst sollte ihn, im selben Moment bestrafen. Bestrafen, weil sie zu nachsichtig waren. Zu sehr in uns gekehrt. Allen voran er selbst, welcher eigentlich zu den Lehrern des Ordens gehörte und das außerhalb der Mauern steht’s gescheut hatte. Selten hatte man ihn wiedererkannt und selten hatte man ihm diesen Respekt eines gelehrten Temoragläubigen mitgegeben. Doch sollte dieser Angriff seinen Geist wachrütteln?
Diese Frage konnte er am Baum des Lichtes beantworten, zu dem ihn die Akoluthin Johanna geführt hatte. Es war Temora so unendlich Dankbar, dass ihm dieser Erlaubnis trotz der späten Stunde gewährt wurde. Er kannte die späten Stunden bereits von Leon von Falkenburg, welcher ihm gerne eine Ausnahme zollte. Oft hatten die beiden miteinander am Baum des Lichtes gestanden und die Wärme die dieser ausgestrahlt hat genossen. Er fehlte ihm einmal mehr, in solch einer Zeit. Als er sich später wieder zur Bettruhe…
„Quarius,“ sprach Leon von Falkenburg als die Tür geöffnet wurde und dieser in fast schon einladend herein gebeten hatte. „Komm herein!“ gab dieser warm lächelnd in seine Richtung preis. Die späte Stunde hatte Quarius nicht gedacht, dass ihm noch geöffnet werde. Doch wie immer konnte er sich ebenfalls darin täuschen. „Was führt dich zu dieser späten Stunde in das Kloster?“ fragte er gleich nachdem Quarius hindurch getreten ist und dankend für die Geste und Einladung war. „Ich bin etwas verwirrt!“ sprach er daraufhin etwas verunsichert. Mit gerade einmal Anfang 20 hatte man noch keine Erfahrung mit einigen Dingen, die Temora für einen offen hielt.
„‘Quarius,‘ sprach die Stimme, “ beschrieb er Leon die Situation, „‘schließ die Augen! Es wird dir nichts passieren. Folge mir.‘“. Leon nickte auf die Worte und gab ihm zurück „Es scheint, als kannst du sie hören!“ Er beendete den Satz mit einem Lächeln. „Du solltest dich nun ausruhen und dich auf die Geistlichkeit morgen konzentrieren.“ Leon von Falkenburg erhob sich aus dem Schlafbereich und deutete Quarius an, sich zu Bett zu legen. Im Moment als sich der andere von der Brüstung des Zimmerfensters abfederte, um den Schritt auf seinen Freund zu machen, hielt er inne. Denn ein leuchten Strahl umhüllte den Templer Temoras. Einen Moment von der Situation übermannt, seinen Freund und Templer da stehen zu sehen, zollte dem Mann ein Zeichen von Anmut. „Gefahr... Alatar ... das Artefakt zum Schutz...“ Die Worte die durch den Raum hallten, brannten sich in Leons und Quarius Gedächtnis. Beide bekamen nur am Rande mit, wie sich die Wolken um das Kloster zuzogen und ein wüster Sturm tobte. Erneut erklang die Stimme welche die beiden heimsuchte, diesmal leiser werdend bis sie vollends verklang: „Das Artefakt... gefunden werden.“
Er schreckte auf, es war bereits Tag geworden. So begab er sich zum morgendlichen Gebet in Schwingenstein. Irgendwas war anders. Seinen Gefühlen wich der Gedanke an die sieben Tuegenden.
Er konnte nun nicht mehr warten. Schwester Niowe Adele Aireth hatte gemeinsam mit ihm die Rückkehr in das Lager verwehrt. Allen voran er…er hatte sich dazu entschieden, dass nun alles anders sein wird.
Zuletzt geändert von Quarius Lore am Samstag 28. November 2015, 19:17, insgesamt 2-mal geändert.