Stürmisch ziehen die Wolken über die sonst so fröhliche kleine Insel, der Regen preschte lautstark gegen die Fenstergläser ihres Zimmers. In der Ecke sitzend schiebt sich die Unterlippe der Kleinen nach vorne und ein tiefes fast grummelndes Seufzen entgleitet ihr. 'Ich find das doof' nuschelt sie leise 'ich wollte draußen spielen!'. Von einem leisen krächzen begleitet tappsen die zwei kleinen Füße kurz darauf durch das Zimmer und suchen einige, für sie, wichtige Utensilien zusammen. Alles wird in einen kleinen Korb gelegt, mit dabei ist das kleine Holzschiff das ihr Vater mit ihr zusammen auf dem Markt von einem alten Burmmbären (so nannte Papa ihn) gekauft hatten, das Fernrohr welches kleine Blüten innegeritzt hat, ihre ziemlich dreckige Puppe Lisl und eine Muschel. Die Tür wird übermütig aufgerissen, die Treppen wild heruntergerannt und mit einem lautstarken Hüpfen bleibt sie dann im Essraum stehen. Fast schon kontrollierend schweift der Blick durch den Raum 'niemand Zuhause!' murmelt sie dann leise und stiehlt sich mit einem breiten Grinsen zur Türe. Draußen angekommen dauert es keine Minute bis die kleine mit einem lauten Schnauben wieder zur Türe hinein will, doch leider ist diese geschlossen und der Schlüssel wohl im Zimmer geblieben. 'Ohhh no!' dringt es fluchend über die Lippen. Hilfesuchend blicken sich die Äuglein in den Strassen um, alle Türen zu und wenn saß die hälfte der Erwachsenen wohl eh bei Onkel Carlos in der Kneipe und da durfte sie ja nicht alleine hin.... mit einem weiteren Brummeln tappst sie dann in Richtung der immer noch stillgelegten Schnappsbrennerei. 'Erwachsene sind doof und Regen auch....' erklingt es leise murmelnd mit einem hinterher gebrummelten Schnaufen. Die beiden kleinen Pobacken in die Ecke setztend zieht sie die Beine zu sich und lehnt sich an die Wand. Die Augen schweifen durch den dunkleren Raum, die kleinen Fenster bringen nicht wirklich viel Licht in die Hütte und bei dem Wetter erstrecht nicht.
Langsam scheint es als würde ein einziger Sonnenstrahl den Weg durch das Wolkenbeet finden und sich in Richtung der Hütte begeben, er scheint in das recht dreckige Fensterglas hinein und erhellt die hintere Ecke wo die Schnappsfässer lagern. Leise ist ein Rascheln von dort aus wahrzunehmen, Inola zieht die Beine zu sich und starrt auf die erhellte Ecke, voller Spannung und doch spiegelte sich auch Angst und Aufregung in den Augen wieder. Was war dort? Was bewegte sich dorthinten? Ein Blick zur Türe, ein abschätzen der Entfernung ehe sie wieder fast Neugierig dorthin blickt. Langsam beginnt hinten in der Ecke etwas zu funkeln, rot wie ein Rubin funkelt es und die Prismen spielgen sich auf den Wänden der Hütte wieder, wie tausen Regenbogen erhellen sie den Raum. Fasziniert von dem Farbenspiel erhebt sich die kleine und versucht sie sich drehnden Prismen einzufangen, hierbei die Quelle der Lichter völlig aus den Augen velierend.
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Leise bewegt sich hinter ihr eine kleine Elfe hin und her, in ihren Händen einen Rubin haltend welcher so groß ist wie die Augäpfel der kleinen Inola. Die Haare der Elfe bewegen sich seicht hin und her, sie sind nach oben gerichtet wie kleine mit sich spielende hin und her züngelnde Flammen. Als Inola sich dreht und die kleine Feuerelfe betrachtet zieht sie scharf den Atem ein, langsam legt sich der Kopf leich schräg und die zweifarbigen Äuglein betrachten die kleine Elfe. 'Wer bist du?' die kindlich sanfte Stimme schweift über die Lippen zu den Spitzen Ohren. 'Das ist mein Rubin!' erklingt es sofort besitzergreifend von der Elfe, 'den kriegst du nicht! Ihr klaut mir den immer wenn ihr in meine Heimat kommt!'.
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Verstört schaut Inola zu der Elfe welche sich an ihren Rubin klammert. 'Ich will dir den doch nicht klauen! Aber kannst du nochmal so schöne Regenbogenfarben machen?' und wieder schweift das Augenpaar zu der Decke und den Wänden hin, dabei fasziniert auf die Regenbogen blickend. Nun wird die Elfe neugierig und flattert mit den in vielen Rottönen gehaltenen Flügeln auf Inola zu 'die sind schön nicht wahr?' und wieder beginnt die Elfe den Rubin zu drehen so das sich die Pünktchen und Eckchen durch den Raum drehen. 'Ja es sieht wunderschön aus' haucht Inola leise. 'Soll ich dir die Geschichte zu den Strahlen des Rubines erzählen?'. Geschichte, Inola liebt es den fanastischen Geschichten der Insel und der Welt der Fabelwesen zu lauschen, wie auf Komando lässt sie sich in den Schneidersitzt gleiten und blickt mit gebanntem Blicke zu der Elfe empor.
'Schließ deine Äuglein Menschenkind, ich werde dich in meine Welt entführen, in die Welt der alles möglich ist'. Die Augen der kleinen schließen sich und um sie herum beginnt sich alles zu drehen, die Geschichte welche ihre Ohren vernehmen spielt sich in ihrem Kopf wieder als würde sie jene selbst erleben.
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Weite grüne Wiesen eröffnen sich vor ihr, hier und dort sind vereinzelnd alte große Bäume zu sehen welche mit Blumenranken bewachsen tausende von Schmetterlinge zu sich ziehen. Die Wiesen bergen die buntesten und schönsten Blumen, hier und da summt eine Biene oder eine Hummel über den platz, es wirkt stets so als würden die Tierchen ihr zuwinken, sie begrüßen...sie Willkommen heißen. Jeden Schritt den sie geht, geht sie mit bedacht um ja keine der kleinen Wesen zu stören oder gar zu töten immer der Elfe folgend die sie mit sich winkt. Nach einigen Schritten hält die Elfe an einem Baum inne, sie greift in ihre Tasche hinein und zieht ein glitzerndes Pulver heraus dies über Inola streuend. Langsam beginnt diese zu schrumpfen und sich gleichsam zu erheben, die schwerelosigkeit lässt sie für einen kurzen Augenblick aufschrecken ehe sie das Gefühl zu genießen beginnt. Die Hände strecken sich nach außen durch die Luft streichend, leise vermag dabei das knistern der Luft wahrzunehmen sein. Als würde sie an einem Seil hängen wird die kleine Inola hinaufgezogen in die Baumkronen, dort eröffnet sich ein wunderschönes Bild ihren Augen, voller faszination starrt sie die fein verzierten Baumhäuser an die wie Blütenblätter geformt wurden. Das geschäftige treiben der Elfen welche ihren Tagwerken nachgehen, dem Farbenspiel der bunten Flügel, Häuser und Stoffe. Vor einer roten Blüte machen sie halt, die Vorhänge der Türe öffnen sich und die beiden fliegen hinein, dort setzten sie auf dem weichen Boden auf. 'Setzt dich Menschenkind' ein deut in Richtung der weichen Kissen welche etwas weiter hinten den Raum schmücken, auf dem Tisch davor stehen vielerlei Leckereien als auch süßlich riechende Getränke. In kindlicher Manier lässt sie sich auf die Kissen fallen und schiebt den Po einigemale hin und her, mit einem zufriedenen Nicken blickt sie dann auf die Speißetafel worauf sie sich auch sofort an dieser vergeht. Die Elfe lässt sich neben ihr nieder und blickt das Menschenkind grinsen an.
'Nun dann will ich beginnen die von der Geburt des roten Rubines zu erzählen und dessen Regenbogentanz. Weist du, vor vielen hundert Jahren gab es eine kleine Feuerelfe , sie war ein aufgewecktes und fröhliches aber dennoch auch jähzorniges Elfenmädchen. So aufgeweckt wie sie auch war schreckte sie vor wenig zurück, meist drohte sie deshalb auch sich so schnell in gefährlichen Situationen wieder zu finden. Eines schönen Tages, die Sonne erstrahlte den blauen Himmel, die Vögel sangen ihr Morgenlied, machte sich die kleine Elfen Lucien auf den Weg hinaus. So sehr man ihr verboten hatte sich zu weit zu entfernen umso interessanter mochte wohl die Ferne auf sie wirken. Immer weiter enfernte sie sich von dem kleinen Vulkan, hinaus in den Wald welcher in allen Farben ergrünte, die Blumen welche die Wiese in allen Farben schmückte und die Vögel welche die schönsten Liedchen sungen ließen all ihre Bedenken davonschweben. Leise vernahm sie die Stimmen von einigen anderen Elfen welche sich angeregt unterhielten, auf der Erde niedergehend schritt sie behutsam in deren Richtung, hielt sich jedoch versteckt hinter dem Grün. Da es zum Glück Tag war leuchtete die kleine Lucien nicht allzusehr und man konnte sie in dem Dickicht nicht sogleich erkennen. Dem gespräch lauschend viel ihrem aufmerksamen Augenpaar ein junger Waldelf auf, so schön so wunderschön sah er aus, ihr Herz begann zu pochen und sie spürte wie die wärme in ihrem Herzen einzug hielt. Noch lange saß sie dort und beobachtete die vier Waldelfen und ihren Traumprinzen. Nach einer Weile verließen die Elfen den Platz und zurück blieb ihr einzig Herzelf, die Dämmerung hielt langsam einzug ins Land und so wurde man auch leichter auf das Leuchten aufmerksam, der Waldelf hob den Blick in ihre Richtung an, schnell verschwand das Leuchten hinter der großen Tulpe. Von der Neugierde gepackt schritt der tapfere Waldelf näher und erblickte die wunderhübsche, leuchtende Lucien. 'Hallo kleine Feuerelfe, was treibt dich denn hierher in unsere Grünen Wälder und Wiesen?' Der Kopf von dem Waldelfen legt sich leicht schräg und die Mandelförmigen großen grünen Augen blicken in ihre Richtung. 'Ich war auf der Suche nach der schönheit der Welt und ich denke ich habe sie heute gefunden' murmelt Lucien leise kaum hörbar. 'Auf der schönheit der Welt? Hat nicht alles seinen eigenen Reiz und seine eigene Schönheit? Liegt Schönheit nicht stets im Auge des Betrachters?' Nach einigem Blinzeln lässt sich der Waldelf auf dem Boden niedersinken in den Schneidersitzt, 'ich zum Beispielt finde das du eine wunderschöne Elfe bist, deine Augen strahlen wie die Sonne, deine Haare leuchten in einem Kupfernen und roten Farbenspiel das es scheint man würde den züngelnden Spielereien des Feuers zublicken. Deine Haut ist so samt weich das man sie anfassen möchte und trotzdem sieht sie aus als wäre sie aus porzelan, so hat man Angst diese zu berühren. Deine Flügel tragen ein Farbenspiel in sich welches ich so noch nie zu Gesicht bekam. Ja ich finde du bist wunderschön'. Ein tiefes und langes Seufzen begleitet Lucien als er fertig gesprochen hat 'das hast du wunderschön gesagt, ich wünschte ich hätte auch die Gabe Worte so schön zu verfassen' von einem anhimmelnden Lächeln begleitet ruht das Augenpaar auf ihm. 'Mein Name ist Flauren, aber sag kleine Elfe, bekommst du keinen Ärger weil du dich so weit von deinem Stamm entfernt hast? Mir ist bekannt das die Feuerelfen recht eigen sind und nicht gerne mit dem restlichen Elfenvolk verkehren'. Nun legt sich ein Blick der Trauer auf Lucien's Gesicht und sie nickt sachte 'wie recht du hast...wie traurig es mich macht, ich mag es nicht das meine Familie sich distanziert. Viel lieber würde ich hier bei Euch leben, dich wieder sehen.'
Weist du Menschenkind, die Elfen sind einander gebunden, sie finden nur einmal zueinander, eine Elfe liebt auch nur einmal. So trafen sich die beiden immer wieder, immer wieder bis eines Tages die Familie von Lucien ihr folgte, sie rissen die beiden auseinander und verboten ihr jemals wieder das Grüne Land zu betreten. Lucien weinte an jenem Tag, sie weinte soviel und solange das sich die Tränen zu sammeln begannen und nach einigen Stunden zu einem roten leuchtenden Klunker wurden, einem roten Rubin. Sie nahm diesen zu sich und steckt all ihre Magie in den Rubin hinein, all ihr Herzblut, ihre Liebe, Ihre Gefühle, all ihre Gedanken und Wünsche....all das was sie Glücklich und gleichzeitig doch so traurig machte. Diesen einen Rubin ließ Lucien von einem guten Elfenfreund zu den Waldelfen bringen so das er den Weg zu ihrem Herzenself fand. Und jedesmal wenn sie an ihn dachte, so erhellte ein Sonnenstrahl den Rubin und ließ diesen in tausend Regenbogenfarben erstrahlen. Und so meine Liebe endet die Geschichte von dem roten Rubin.'
Ein Donner holt die kleine Inola wieder aus ihrer Träumerei heraus und lässt den Körper zusammen fahren, ängstlich zieht sie die Beine wieder zu sich und kuschelt sich noch weiter in die Ecke hinein. Wieder war die Dunkelheit in die Schnappsbrennerei gekehrt und man konnte dem prasselnden Regen und den tanzenden Regentropfen lauschen. Sie wollte Nachhause zu ihrem Vater und ihrer Mutter, sicherlich warteten die beiden schon, doch nun wo es Gewitterte hatte sie noch mehr Angst als zuvor das Häuschen zu verlassen. Nach einer gefühlten Ewigkeit des Sturm und Gewitterlauschens reißt jemand die Türe auf, erschrocken blicken die Augen zu dieser und als Tante Nameha im Türrahmen steht, komplett durchnässt, erhebt sich Inola flink und rennt glücklich auf diese zu. Endlich nachhause....!
Die Welt mit Kinderaugen
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Gast
William Shakespeare (1564 - 1616)
Der Tag war anstrengend gewesen und sie hatte reiche Beute gemacht, die Tasche mit den Süßigkeiten war Randvoll. Morgen sollte es schon zu Tante Meha gehen, Kuchen backen! Voller Vorfreude legte sie sich gar freiwillig ins Bett, was selten erschien denn meist gab es Stundendiskussionen ehe das Bett auch nur ansatzweise als Lösung plausibel erschien. Mit ihrem besten Freund ins Bett gekuschelt fiel es dann doch nicht allzu schwer in den Schlaf zu finden und wenn man gar genau zusahe übermannte sie die Müdigkeit schon auf den Armen der Mutter. So schlief die kleine, selbsternannte Räuberin der Süßigkeiten, in aller Seelenruhe noch bevor die Mutter das Zimmer verließ ein.
Der Wind weht von einem leisen Rascheln der Blätter begleitet durch die Baumkronen, der Weg auf dem sie steht wird von seichten Mondstrahlen erhellt und hier und da vermag man das Knarren der Äste und knacksen des Waldbodens vernehmen. Eine Eule macht sich bemerkbar, nicht allzuweit von ihr entfernt hört man kurz darauf das Flügelschlagen jener. Die großen Augen blicken Aufmerksam umher, Matrose Petz fest an sich gedrückt flüstert sie leise zu diesen 'Du passt auf mich auf Sì?', der Bär nickt leicht ehe er selbst Antworten mag 'Du aber auch auf mich aye?' ebenso ein leichtes Nicken von Inola. Langsam schreiten die kleinen Füsschen den Weg entlang, langsam und gar mit einer aufmerksamen vorsicht begleitet blickt sie sich immer wieder um. Weit in der Ferne huscht ein Schatten über die Straße, nur im Augenwinkel hatte sie jenen wahrgenommen und verharrte sofort an Ort und Stelle. Matrose Petz wird immer enger an sie gedrückt und lässt ein 'urghs' von sich, entschuldigend blickt die kleine Inola zu ihrem Bären und lässt ihm sogleich wieder Luft zum Atmen. Leise tappsend führen die Füsse sie dann weiter in Richtung des Schattens und ein vorsichtiges und leises 'Hola?' ist zu vernehmen 'ist da wer? Ich hab einen Bären der haut dich wenn du dich nicht zeigst!' Der letzte Satz hat sie mehr Mut gekostet als gedacht und ein Tiefes angestrengtes Ausatmen folgt.
Wieder huscht der schwarze Schatten über die Strasse, diesmal hatte Inola mehr aufmerksamkeit auf diesen gelenkt da sie selbst darauf gewartet hatte jenen abermals zu sehen, doch erkennen konnte sie nichts. Wieder verharrte sie in ihrer Position, den Atem anhaltend, sich angestrengt umblickend, denn diesmal war er näher gekommen...der unheimliche dunkle Schatten.
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Die Baumkronen lichteten sich etwas und ließen so dem Mond die Möglichkeit den Weg in ein helles Weis zu tunken, erst jetzt schien sie zu bemerken das überall Schnee den Weg als auch die Bäume bedeckte. So stellte sie es sich vor wenn auf dem Festland der Schnee lag und die Kinder fröhlich darin spielten, hell...gar strahlend hell. Die einzelnen Flocken die den Weg nach unten fanden vielen mit einer leichtigkeit herunter das nur ein sanfter Windstoß gereicht hätte um die eine Flocke von ihrem Weg abzubringen. Den Blick noch immer auf den Boden geheftet bemerkt sie Fußabdrücke, aber nicht menschlichen Ursprungs sondern die eines Tieres, leicht in die Hocke gehend strecken die zierlichen Finger sich aus und berühren den Schnee, als sie jenen berührt ertönt wieder das tappsende rascheln diesmal ganz nah bei ihr. Schnell den Kopf hebend Blicken die Augen direkt in die des wunderschönen Geschöpfes...da war er wieder, ihr Traumbegleiter....
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Der schwarze Fuchs blickt sie direkt an und neigt, in gar Höfischer Manier, das Haupt in ihre Richtung. Gerade als sie selbst sich erheben möchte ist ein lautes Poltern wahrzunehmen und der Traum verschwimmt, nur den Fuchs...den sieht sie noch für einige Momente.
'Guten Morgen meine Kleine, aufstehen es ist Essenszeit.'
So begann jeder Morgen, sie liebte es wenn ihre Mutter die Stirn an die ihre legte und sie auf die Nasenspitze küsste oder ihr Vater ihr Morgens sanft über das Haupt stricht. Eilig rannte sie an diesem Tag die Treppen hinunter, schob sich das Frühstück mehr oder minder zwischen die Zähne um so schnell wie nur möglich ihre Tante zu erreichen.
Das backen des Kuchens gestaltete sich garnicht so einfach, man musste alle Kraft aufbringen um auch nur ansatzweise den Teig schön weich zu bekommen, doch als dann überall in der Wohnung nach einer kräftigen Mehlschlacht, der Teig und das Mehl vertreilt war, schob man den Kuchen in seiner Form auch endlich in den Ofen. Während der Zeit des backens räumten die beiden das Zimmer in aller Gemütsruhe auf, Tante Meha erzählte ihr noch eine Geschichte von TschirbTschirb und die Gefährliche Schatzsuche und danach verzehrten sie in aller Ruhe den leckeren Kuchen.
Schon war wieder der Nachmittag angerückt und es war Zeit sich langsam aber sicher auf den Heimweg zu machen. Mit einem kleinen Korb, Kuchenstückchen und Matrose Petz in der Hand machte sich die kleine auf den Weg Nachhause. Svetlana, ihre Mutter, wartete schon geduldig Zuhause, natürlich hörte sie sich all ihre Geschichten an, lachte und schnitt Grimassen zu all dem erzählten. Dankbar über die Aufmerksamkeit welche ihr zuteil wurde setzte sich Inola auf den Schoß ihrer Mutter und schlief schlussendlich vor dem Kamin in ihren Armen ein.
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Gast
Johann Wolfgang von Goethe
Es war einer dieser Nächte in der jeglicher Schlaf nur halb so tief scheint, einer der Nächte in denen kleine Kinder durch des Mondes kräfte ihres Schlafes durch Unruhen beraubt werden. Solch ein Schlaf übermannte auch die kleine Inola, so trug es sich zu das sie selbst den Weg nach draußen in die Nacht fand und sich mit eilig tappsenden Schritten auf den Weg zu ihrem Onkel Carlos machte.
Rausgeschlichen aus dem Hause fand sie sich, mit müden Augen, an dem Bein ihrer Tante Alayna wieder, die zierlichen schmalen Händchen greifen in den Stoff der Hose und ein seichtes zufriedenes Ausatmen ist zu vernehmen. Das sie die beiden gerade bei einem Kuss störte nahm Inola selbst garnicht so wahr, sie war einfach nur froh mit Matrose Petz sicher angekommen zu sein ohne auf irgendwelche Betrunkenen zu stoßen, die rochen immer so unangenehm....
Als sie sich noch mehr an das Bein schmiegt bewegt sich dort oben endlich etwas und Onkel Carlos kommt auf ihre höhe herunter, oder sollte man es wohl eher tiefe schimpfen da er doch wirklich im Gegensatz zu ihr sehr groß schien. Mit einem zufriedenen Lächeln lässt sie sich dann auf die Arme nehmen und in das Wirtshaus hineintragen, er scheint sich über ihren Besuch zu freuen und auf die warme Milch mit Honig hatte sie sich auch schon gefreut. Auch war sie glücklich das sie mit Matrose Petz noch Carlos hat besuchen können, wo er doch immer soviel unterwegs war.
Das einnehmene Wesen der kleinen hatte sich schon auf dem Schoß ihres Onkels breitgemacht und erzählte in aller Seelenruhe über die verschiedensten Dinge. Ein klackern der Türklinken ist zu hören und ihre Mutter steht im Raum, schon mit Schimpfe rechnend duckt sich der kleine Kopf und kuschelt sich näher an Carlos heran.
Dann geschieht etwas womit das kleine Wesen sichtlich überfordert scheint, alles geht so schnell, sie blickt ratlos zu ihrem Onkel nun in den Armen ihrer Mutter. Nur Gesprächsfetzen auffassend huscht ihre Mutter mit ihr selbst auf dem Arm schon nach draußen. Verwirrt und Ängstlich klammert sich die kleine an ihre Mutter und schaut solange wie Möglich auf ihre Tante und ihren Onkel.
Inola Ethered: Mama *meint sie leise*
Svetlana Ethered: ja?
Inola Ethered: Was ist mir Onkel Carlos
Svetlana Ethered: Ich kann dir nicht sagen was mit ihm ist
Inola Ethered: *spitzt dann unzufrieden mit der Antwort die Lippen*
Inola Ethered: Hrm *erklingt es dann lediglich*
Svetlana Ethered: *sie zieht die Augenbrauen zusammen und brummt dann unwillig*
Inola Ethered: Wo ist papa?
Inola Ethered: Weiß der was los ist?
Inola Ethered: *hoffnungsvoll blickt sie dann abermals zu ihrer Mama um vllt eine andere Antwort zu bekommen*
Svetlana Ethered: Ich glaube ncht das er weiss was los ist
Inola Ethered: Können wir Tante Alayna fragen? Ich mag nada das es ihm schlecht geht, ich hab ihn doch lieb
Inola Ethered: *die Lippe wird nach unten gezogen und fast scheint es als würde sie gleich zu weinen beginnen*
Svetlana Ethered: Ach Schatz
Svetlana Ethered: *sie seufzt leise und drückt ihr noch einen Kuss auf die Stirn*
Svetlana Ethered: Wir gehen noch mal hin , ja?
Inola Ethered: *sie drückt sich dann an ihre Mutter und nickt mehrmals sachte*
Svetlana Ethered: Willst du laufen Kröte?
Inola Ethered: *zu dieser Frage wird dann gleich der Kopf geschüttelt*
Den Bären enger an sich drückend schließt sie die Augen und lässt sich wieder zurück tragen, wenn man sie genauer betrachtete konnte man sehen das immer wieder die Augen leicht aufgeschlagen wurden und ein Blickwechsel mit ihrem Bären stattfand.
Auch als sie schon längst dort angekommen waren verhielt sich Inola zuerst sehr leise, die großen mandelförmigen Augen blicken stets zwischen allen hin und her wobei sich der Blick immer wieder für eine Weile auf ihrem Bären verirren wird.
Eine Vision? Was das wohl sein mag....ein Traum meinte man als sie fragte, ein Traum! Aber das bedeutet das Petz...also Petz er könnte doch auf Onkel Carlos aufpassen! Er könnte ihn schützen und das böse im Traum besiegen, das macht er doch bei mir auch immer!
Bei genauem hinsehen wird man immer wieder ein Nicken bei der kleinen wahrnehmen ehe sie selbst wohl ihre innere Beredung beendet zu haben schien.
Inola Ethered: Soll ich ihm Matrose Petz geben das er ihn beschützt?
Und schon tappst sie in Richtung ihres Onkels und legt ihm ihr allerliebstes Kuscheltier in den Arm, ganz vorsichtig und zaghaft um ihm ja nicht wehzutun, ganz sanft gibt sie ihm noch einen Kuss auf die Stirn.
So wie Mama das immer bei mir tut, sicher wird ihm das gut tun wenn und er wird sich darüber freuen.
Wieder begleitet all das tun ein sanftes, gar zufriedenes Nicken. Als sie sich wieder setzte lauschten die Ohren dem Gespräch der Erwachsenen Frauen und immer wieder keimen tausende Fragen auf.
Inola Ethered: Wer ist er und was bedienen die?
Diener? Was bedienen sie denn wieso tun sie das und warum? Was ist denn das was sie Bedienen, meine Tante bedient doch auch?
Inola Ethered: haben die dem Onkel weh getan?
Wieso tun sie denn Carlos weh der hat ihnen doch nichts getan? Die sollen doch wen anders ärgern.
Inola Ethered: Und warum schimpft ihr nicht mit ihnen?
Sie bekam auch schimpfe wenn sie was falsches tat, also sollen die ruhig auch schimpfe bekommen! Außerdem konnte die Mama das gut, sicherlich würden die, die da was bedienen, danach nichtsmehr böses machen.
Inola Ethered: Tanta Alayna, wieso schnarcht Onkel Carlos nicht?
Das war ihr natürlich ebenso nicht entgangen, er..wie er da so lag schnarchte nämlich garnicht, ihr Vater dagegen tat das oft und auch das musste beantwortet werden.
Irgendwann wurde sie des Fragens überdrüssig und das was die da redeten verstand sie eh nicht. Also wartete sie einfach ab und trank ihre Milch mit leckerem Honig.
Langsam schien sich der Onkel zu regen und als er dann sogleich schon saß wäre sie ihm am liebsten gleich um den Hals gefallen, da sie aber wusste das die Erwachsenen das nicht so mochten wenn die aufstehen und gleich besprungen werden, wartete sie lieber noch etwas ab. Geduldig blieb sie also bei ihrer Mutter sitzen.....und saß dort auch erstmal dabei alles Geschehende betrachtend. Als Onkel Carlos so wild wurde wegen der Zeichung, was sie nicht verstand da man doch dort etwas hätte drüber malen können, rümpfte sie leicht die Nase. Sogleich glitt die Hand schon in die Tasche und sie kramte nach dem Stift aus Oelfarbe um ihm etwas schöneres draufzumalen.
Als sie dann endlich zu ihrem Onkel durfte war für sie die Welt schon wieder in Ordnung denn sie wusste, wenn etwas ist wäre ja Matrose Petz bei Carlos, der würde auf ihn aufpassen und ihn vor bösen Träumen beschützen!
Langsam schlich sich die Müdigkeit über sie, wollte sie noch so Tapfer wirken vermisste sie doch im Bett schon gleich ihren Beschützer.
Die Mondstrahlen fanden den Weg in das dunkle Zimmer und erhellten die ein oder andere Stelle, die Müden Augen blickten sich im Halbschlaf im Zimmer um und während sie dies so taten fiel sie in einen Wachschlaf und in der Ecke des Zimmers blinzelten ihr zwei Gelbe Mandelförmige Augen entgegen.....da war er wieder, der schwarze wunderschöne Fuchs.
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Die Pfoten des Fuchses schreiten über das alte Holzparkett und erzeugen ein leises Knarren. Das schwarze Fell, vom Mondschein erhellt, glänzt auf und als würde ein Windstoß über dieses wehen Bewegen sich die Haare sanft hin und her. Jede einzelne Bewegung des Fuchses wirkt so fließend wie das Wasser selbst, die Augen des Fuchses blicken sie mit einer wachsamen aufmerksamkeit an.
'Buenas Noches princesa' dringt die Stimme gar sanft an ihr Ohr.
'Buenas Noches negro Zorra' erklingt es ebenso leise mit vorsichtiger Stimme aus dem Bett.
Langsam richtet sich Inola auf und setzt sich hin, sogleich mag sie nach ihrem Bären greifen, doch dieser scheint nicht hier zu sein. Leise ist ein Rascheln draußen am Fenster zu hören, die Füchsin hebt den Kopf in die Richtung.
'Laufe wenn du die Flügel schlagen hörst und schweige wenn sie dich ankrächzen'
Und schon huscht die Füchsin wieder dort und der Schlaf findet abrupt sein Ende.
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Mit einem leisen Wimmern tappst sie eilig in das Zimmer ihrer Eltern und kuschelt sich dort in die Mitte um schutz zu finden.
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Gast
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Wahrlich, nur diesmal traf der biss wohl sie, getarnt hinter einer der schönen Blumen biss sie zu und ließ ihr ein Andenken welches sie wohl so schnell nicht vergessen würde. Nicht das es schon genügen würde das der Husten über Nacht wohl noch schlimmer geworden war, so war es nun das Gift der Schlange welches dem kleinen Körper noch mehr zusetzte. Gerade als sie auf dem Weg zu dem Wirtshaus ihres Onkels war saß wartend eine junge Frau die, wie sich später herausstellte, Heilerin war und sich Tooru nannte.
Der Schmerz in ihrem Arm machte sich breit und es juckte höllisch, immer wieder rieb sie über die stelle. Warm war es auch noch und die Lunge schmerzte, eigentlich wollte sie einfach nur zu ihrer Mama und sich an sie kuscheln, doch stattdessen stand sie nun vor der Wildfremden Tooru und zeigte ihr was sie alles gesammelt hatte. Inola selbst bemerkte vorerst garnicht wie genau Tooru das kleine Mädchen betrachtete und so war es eine leichtigkeit die kleine abzulenken und mitzunehmen. Wieso auch sollte sie Angst haben, bisher hat die Familie immer auf sie aufgepasst. Auf den Armen tragend wird die tapfere Patientin in ein Zimmer über Ambrosios Wirtshaus gebracht und dort auf ein Bett gesetzt. Mit großen, aber müden Augen, blickt Inola der Heilerin dabei zu wie sie beginnt sich einiges hinzurichten, kurz darauf beginnt sie auch schon an ihrem Arm zu saugen.
Die Müdigkeit übermannte den kleinen Körper immer mehr und das Bett wirkte als die perfekte Lösung, so legte sie sich nieder und ließ die Behandlung der Heilerin tapfer über sich ergehen. Da selbst mit der Müdigkeit im Rücken das Hirn nicht mit dem Denken aussetzte vielen ihr ständig neue Fragen ein mitwelchen sie die Heilerin Tooru löcherte.
Kurze Zeit darauf legte Tooru ihr einen Verband um, ganz genau dabei zublickend liegt nun das Mandelförmige Augenpaar der kleinen auf ihrem Tun.
Ein Verband wie die Erwachsenen!
Ein zufriedenes und fast schon tolkühnes Lächeln legt sich auf die Züge wie ein Erwachsener.... huscht es ihr abermals durch den Kopf das muss ich unbedingt Mama, Papa und Onkel Carlos zeigen, sicher sind die dann ganz stolz auf mich. Wieder hustet der kleine Körper auf, bellend und trocken wirkt der Husten, der Schmerz in der Lunge sorgt für ein japsen beim darauffolgenden Einatmen. Durch das Fieber scheinen die augen schon sehr glasig und die Haut der kleinen weißt kleine schweißperlen auf.
'Es ist so warm...so schrecklich warm heute, ich will zu Mama. Dankbar über die warmherzige Art von Tooru freute sich Inola noch mehr über die Anteilnahme und Hilfe von ihr und tat all das was von ihr gefordert wurde.
Erdbeersaft sollte es nun geben, leckere Erdbeeren und das im Winter, fast schon aufgeregt darüber nichts schrecklich ekliges trinken zu müssen richtet sie so schnell ihr möglich ist wieder auf, und nimmt die Phiole entgegen. Zuerst probieren, vielleicht legt die mich auch nur rein so wie die Erwachsenen das oft tun zaghaft nippt sie zuerst an der Medizin. Lecker! und schon landet der Inhalt der Phiole im Magen der kleinen Kröte.
Ein Gähnen, ein leises aufseufzen, die Müdigkeit legte sich nun noch mehr über sie und war sogleich noch dankbarer als Tooru sie wieder nach unten trug und sie nicht laufen musste. Draußen angekommen fanden sie Onkel Jose und Auriah, nicht ganz verstehend warum nun ein leichtes Wortgefecht entsteht lässt sie sich jedoch dann von Auriah ins Wirtshaus tragen.
Wieso war Tooru nicht mitgegangen? Erwachsene waren wirklich merkwürdig manchmal....verstehen würde Inola sie wohl nie so ganz. Am liebsten wäre sie gleich bei Auriah eingeschlafen aber sie wollte noch auf Mama warten und Onkel Carlos hatte ihr Petz wieder gegeben, endlich war er wieder da!
Kurze Zeit später war auch endlich ihre Mutter da, sie erzählte ihr all das was Geschehen war und blieb dann erstmal eine lange Weile auf dem Schoß ihrer Mutter sitzen. Hier und da wurde die ein oder andere Frage gestellt, hier und da einmal etwas getrunken und ein Blick durch das Wirtshaus geworfen. Doch im großen und ganzen blieb sie doch noch recht müde bei ihrer Mutter sitzen.
Noch war Inola zu klein um all das was außenrum passiert wirklich wahrzunehmen, sie schnappte hier und da etwas auf, machte sich über das ein oder andere Gedanken....doch wirklich die Gänge der Erwachsenen verstehen...das würde sie nicht. Oft wirkte das Tun auf sie verwirrender als alles andere auf der noch so kleinen Welt (welche sie ja für ein kleinen Menschen war).
Tooru kam wieder in den Raum und legte ihr ein Geschenk in die Hände, einen Bären mit Schwert und Schild, einen wunderschönen Bären. Nun hatte sie zwei Bären die auf sie aufpassten, die sie vor bösen Geistern schützen und die ihr halfen wenn unheimliche Träume ihre Nächte durchkreuzen. Zur Zeit schlief Inola nicht allzu gut, immer wieder drang der Traum mit dem schwarzen Fuchs in ihrem Geiste auf, immer wieder war ein unheimliches Rascheln zu vernehmen. Sie schlief erst dann gut wenn sie wieder wach wurde und feststtellen durfte das niemand in ihrem Zimmer war. Dank ihren Eltern, die immer alle bösen Geister verscheuchten indem sie wild fuchtelnd mit ihren Händen in Inolas Zimmer rumsprungen, war nach kurzer Zeit auch wieder alles gut.
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Kind sein ist nicht immer einfach, irgendwie wirkt alles so fremd und so groß....Hallen, Zimmer, Bäume...Erwachsene, Strassen...alles wirkt so lang und groß, alles wirkt so unwirklich und schnell auch erschreckend.
Die erklärung weshalb die Schlange sie gebissen hat wirkte Plausibel und doch verstand sie nicht weshalb genau diese das getan hatte, immerhin wollte sie ja der Schlange nichts tun, lediglich die Pilze wollte sie sammeln. Wenn sie aber das Verhalten der Erwachsenen so sah dann verstand sie vielleicht ansatzweise weshalb Tiere so reagierten, denn wenn ein Pirat einem anderen den Schatz klaute oder den Rum so schlugen die sich ziemlich oft die Köpfe ein. Vielleicht hatte die Schlange ja Angst das ich ihr die Blume klaue hinter der sie sich versteckte..........
Auriah lenkte sie mit einer schönen Geschichte über zwei Bärenbrüder ab und weil darin Matrose Petz vorkam war sie noch dreimal so interessant und gebannt lauschte sie den Worten der Tänzerin. Ritter Taps...so sollte der Bär mit Schild und Schwert heißen, das hatten sie gemeinsam entschieden und passend war er allemal.
Glücklich über das Geschenk und die Geschichte war der Bettgang wieder angenehmer und die Nacht auch ruhiger...denn nun waren es gar zwei Kampfbären an denen sich die Albträume vorbeischleichen mussten.....
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aus "Merlin und die sieben Schritte zur Weisheit" von Thomas Archibald Barron
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Gast
Der Mond stand schon weit oben am Himmel als Inola das Haus verlies, sie hatte sich aus dem Haus geschlichen, das war das gute wenn man oben wohl noch eine Türe hatte und somit noch ausreis nehmen konnte. Unbedingt wollte sie für Tooru noch die Pilze sammeln und bei Nacht war das am besten weil da jene am besten wuchsen, zumindest hatte ihr das mal eine der Frauen von Minfay gesagt. Leise konnte man das rascheln der Tiere wahrnehmen während sie bewaffnet mit einer kleinen Öllampe und einem Dolch den Wegesrand entlang lief um ihre für heute angesetzte Aufgabe zu erledigen.
Allein der Zufall ließ es zu das sie am Hafen auf Tooru traf und so übergab sie dieser sogleich die Pilze und die Kräuter, die Heilerin freute sich über das Gewächs und das erfüllte Inola mit Stolz und Freude. Auf die glorreiche Idee kommend nahm Tooru sie mit in ihre Heilerstube um dort sogleich eine neue Inselbewohnerin kennenzulernen. Kira eine kleine fünf Monate alte Katze, das zarte Fell der kleinen Katze war so schön weich das Inola garnichtmehr aufhören wollte mit ihren Händen durch jenes zu gleiten.
Das kleine Wesen schien sie sehr zu mögen und 'putzte' (wie Tooru es nannte) sie von oben bis unten, dabei war sie nichteinmal dreckig sie hatte doch erst vor einer halben Woche gebadet! Da es aber kitzelte und solchen Spass machte ließ sie es mit einem glucksenden Kichern nur allzugerne über sich ergehen. Lange konnte sie nicht bleiben denn die Müdigkeit übermannte sie immer mehr, auch wenn Inola es stets versuchte so lange es ging herauszuzögern konnte sie sich gegen jenen Urinsinkt wohl nicht wehren. Sich verabschiedet und Zuhause angekommen kuschelte sich die kleine ins Bett, die Mutter würde wohl bemerken das die Schuhe ziemlich voll mit klebriger Erdmaße waren und auch die Tasche mit den Pilzen und Kräutern leer war von der Dreckspur von Tür ins Kinderzimmer garnicht erst zu sprechen....
Die Bären an sich gezogen wird ein letzter absichernder Blick in Richtung Fuchs geworfen ehe die Augen auch schon zufallen.
So wunderschön, so schlank so rein, so süßlich der Duft so weich ihre Stimme, die Haare so lang und golden glänzend, so dass sie sich vom Meer abheben. Seichtes Meeresrauschen erklingt nebensächlich bei der so klaren Stimme und doch begleitet es den Gesang welcher zu den Ohren dringt. Die Grünlich schimmernde Flosse platscht zufrieden auf den herausragenden Felsen an dem die Wellen spritzend abprallen. Der Blick der Sirene liegt auf dem Meer, so als würde jene dort etwas erblicken was wir mit Menschenaugen nicht zu sehen wagen.
Die Füße in den Sand gegraben sitzt sie mit den zwei Bären in der Hand am Strand, der Mond steht weit oben am Himmelszelt und außer dem Gesang und dem Meeresrauschen wird der Abend noch von den vielzahlen an Geräuschen aus dem Wald begleitet. Hier und dort zyrpt eine Grille, weiter hinten hört man das krächzen von Papageien oder das auprüllen und laute aufschnaufen von den Affen welche dort drinnen hausen. Jeder Erwachsene wäre nun dort gesessen und hätte jenen Moment genoßen, einach weil die Natur ihr eigenes Konzert zum ausdruck bringt, nur die Sirene mit der wunderschönen Stimme konnte dieses Konzert noch perfektionieren. Inola dagegen hatte Angst, sie grub die Füße immer weiter in den Sand und zog die Bären immer fester um sich. Wie war sie hierher gekommen und wieso war sie nicht im Bett?
[img]http://up.picr.de/17532834be.jpg[/img]












Langsam ist ein tappsen hinter ihr zu vernehmen, wieder sind die Gelben Augen im Wald zu sehen welche hin und her huschen. Kurz darauf vermag man vernehmen wie sanfte Pfoten durch den Sand gleiten, leise rieselt hierbei der Sand zur Seite und die schwarze Füchsin lässt sich neben Inola nieder. 'Sie singen über die Liebe, über verlorenes....und doch dürfen sie jene garnicht lieben...' Verwirrt über jene Worte schaut Inola die Füchsin mit einer Mischung aus Angst und Neugierde an. 'Wer bist du?' erklingt es Fragend in dem Traum, die Füchsin dreht den Kopf in ihre Richtung und blickt die kleine direkt an, Auge in Auge.
'Pass auf dich auf, wache über dich.
Tapps hinterher, lebe für dich.
Schau durch deine Augen, lache für dich.
Fühle deinen Schmerz und weine für dich.'
Und wieder legt sich eine Dunkelheit über ihren Traum ehe der Körper mitten auf dem Sand zusammensackt.......
Allein der Zufall ließ es zu das sie am Hafen auf Tooru traf und so übergab sie dieser sogleich die Pilze und die Kräuter, die Heilerin freute sich über das Gewächs und das erfüllte Inola mit Stolz und Freude. Auf die glorreiche Idee kommend nahm Tooru sie mit in ihre Heilerstube um dort sogleich eine neue Inselbewohnerin kennenzulernen. Kira eine kleine fünf Monate alte Katze, das zarte Fell der kleinen Katze war so schön weich das Inola garnichtmehr aufhören wollte mit ihren Händen durch jenes zu gleiten.
Das kleine Wesen schien sie sehr zu mögen und 'putzte' (wie Tooru es nannte) sie von oben bis unten, dabei war sie nichteinmal dreckig sie hatte doch erst vor einer halben Woche gebadet! Da es aber kitzelte und solchen Spass machte ließ sie es mit einem glucksenden Kichern nur allzugerne über sich ergehen. Lange konnte sie nicht bleiben denn die Müdigkeit übermannte sie immer mehr, auch wenn Inola es stets versuchte so lange es ging herauszuzögern konnte sie sich gegen jenen Urinsinkt wohl nicht wehren. Sich verabschiedet und Zuhause angekommen kuschelte sich die kleine ins Bett, die Mutter würde wohl bemerken das die Schuhe ziemlich voll mit klebriger Erdmaße waren und auch die Tasche mit den Pilzen und Kräutern leer war von der Dreckspur von Tür ins Kinderzimmer garnicht erst zu sprechen....
Die Bären an sich gezogen wird ein letzter absichernder Blick in Richtung Fuchs geworfen ehe die Augen auch schon zufallen.
So wunderschön, so schlank so rein, so süßlich der Duft so weich ihre Stimme, die Haare so lang und golden glänzend, so dass sie sich vom Meer abheben. Seichtes Meeresrauschen erklingt nebensächlich bei der so klaren Stimme und doch begleitet es den Gesang welcher zu den Ohren dringt. Die Grünlich schimmernde Flosse platscht zufrieden auf den herausragenden Felsen an dem die Wellen spritzend abprallen. Der Blick der Sirene liegt auf dem Meer, so als würde jene dort etwas erblicken was wir mit Menschenaugen nicht zu sehen wagen.
Die Füße in den Sand gegraben sitzt sie mit den zwei Bären in der Hand am Strand, der Mond steht weit oben am Himmelszelt und außer dem Gesang und dem Meeresrauschen wird der Abend noch von den vielzahlen an Geräuschen aus dem Wald begleitet. Hier und dort zyrpt eine Grille, weiter hinten hört man das krächzen von Papageien oder das auprüllen und laute aufschnaufen von den Affen welche dort drinnen hausen. Jeder Erwachsene wäre nun dort gesessen und hätte jenen Moment genoßen, einach weil die Natur ihr eigenes Konzert zum ausdruck bringt, nur die Sirene mit der wunderschönen Stimme konnte dieses Konzert noch perfektionieren. Inola dagegen hatte Angst, sie grub die Füße immer weiter in den Sand und zog die Bären immer fester um sich. Wie war sie hierher gekommen und wieso war sie nicht im Bett?
[img]http://up.picr.de/17532834be.jpg[/img]
Langsam ist ein tappsen hinter ihr zu vernehmen, wieder sind die Gelben Augen im Wald zu sehen welche hin und her huschen. Kurz darauf vermag man vernehmen wie sanfte Pfoten durch den Sand gleiten, leise rieselt hierbei der Sand zur Seite und die schwarze Füchsin lässt sich neben Inola nieder. 'Sie singen über die Liebe, über verlorenes....und doch dürfen sie jene garnicht lieben...' Verwirrt über jene Worte schaut Inola die Füchsin mit einer Mischung aus Angst und Neugierde an. 'Wer bist du?' erklingt es Fragend in dem Traum, die Füchsin dreht den Kopf in ihre Richtung und blickt die kleine direkt an, Auge in Auge.
'Pass auf dich auf, wache über dich.
Tapps hinterher, lebe für dich.
Schau durch deine Augen, lache für dich.
Fühle deinen Schmerz und weine für dich.'
Und wieder legt sich eine Dunkelheit über ihren Traum ehe der Körper mitten auf dem Sand zusammensackt.......