Ein Schreiben für Amar

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Sahid Ibrahim Yazir
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Ein Schreiben für Amar

Beitrag von Sahid Ibrahim Yazir »

*Auf Amars Platz in der Schreibstube liebt ein zusammengerolltes und versiegeltes Pergament. So Amar, an den es gerichtet ist, das Siegel bricht, welches das Wappen des Hauses der Yazir zeigt, wird er folgendes lesen*


Salam Aleikum Amar,

ich habe deinen Befehl ausgeführt wie du es wolltest.
Djadi ist neda länger Sohn unserer Familie, ebenso wie er neda mehr mein Fadrim ist.
Ich habe ihn in die Durrah geschickt.
Ich möchte dich voll Respekt noch einmal an unser Gespräch erinnern, dass du sein Leben verschonst.
Er hat alles verloren außer seinem Leben, und ich denke das sollte den Schaden, den er dir beschert hat, begleichen.

in tiefer Demut,

*schwungvoll gezeichnet*

Sahid Imbrahim Yazir
*Das "G" in Yazir steht für Gönnen
Amar Yazir

Beitrag von Amar Yazir »

Als er die Zeilen seines Cousins gelesen hatte, starrte er noch eine Weile gedankenverloren auf das Papier. Tatsächlich fiel ihm die Entscheidung um Djadi nicht schwer, erinnerte er Ihn oft daran, wen er vor sich hatte.

"Eine Wunde, von Worten geschlagen, ist schlimmer als eine Wunde, die das Schwert schlägt.". Ein Sprichwort seines Vaters, das auch jetzt noch in seinem Kopf widerhallte. Er hatte Recht.

Die Verachtung und der Hass saßen jedoch tief, dass er sich dazu entschloss das Pergament beiseite zu legen. Ein solches Versprechen konnte er nicht halten. Nicht... wenn Djadi keine Reue zeigte.
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