Leben in neuer Heimat...

Antworten
Calan MacDraig

Leben in neuer Heimat...

Beitrag von Calan MacDraig »

Die meisten Hütten waren nun bewohnt und alle waren bewohnbar geworden. Machad war auf dem besten Wege wieder im ewigen eis zu erblühen. Doch eines störte Calan noch... "Diese Feuerstelle." Brummte der MacDraig laut. An diesem Platz war sie einfach fehl, so weit abgelegen. Das musste geändert werden, dachte sich Calan und schnell waren Erin, Zoe, Sullivan und Devin herbei gerufen. Gemeinsam machten sie sich daran das Feuer zu löschen und die Stämme an ihren neu angedachten Platz zu schaffen. Neben dem Clanshaus würde ein wärmendes Feuer sicher bessere Verwendung finden als abgelegen, in der hintersten Ecke des Dorfes. Schnell war mit vereinten Kräften die Stämme zur neuen Feuerstelle gemacht und als Zoe mit neuem Feuerholz in den Armen kam dauerte es nichtmehr lange, da konnte man sich wieder an den Flammen eines brasselnden Feuers wärmen. Sie setzten sich alle um das Feuer und begannen sich lautstark zu unterhalten. Der Metschlauch machte die Runde und der Qualm der pfeiffen stieg in den Abendhimmel hinauf. Man hatte sich also schon langsam in Machad, der neuen heimat der MacDraig eingelebt...
Calan MacDraig

Beitrag von Calan MacDraig »

Brummend klopfte Calan sich den Staub von den Kleidern und schwang den schweren Sack wieder über die Schulter. Er schleppte den Voll gestopften Sack hinüber zu der Kiste und mit einer kraftvollen bewegung schwang er den Sack hineien. Wie er es hasste in der Mine zu stehen und Lehm zu Tage zu fördern. Doch nahm ihm keiner die Arbeit ab. Wenigstens hatten die andern es geschaft wieder eine Hütte fertig auszubauen. Doch ging alles nur schleppend voran. Mit einer unzufriedenen Miene schleuderte er den Truhendecke zu und verschloss sie sorgsam. Mit der Fuchtlersache war es auch noch zu keinem Ergebnis gekommen. Aber es war auch nicht verwunderlich, wo doch die Südländer wieder gegen isch selbst kämpften. Was hatten sie davon ihre Leben bereitwillig für diese Götter zu geben, die doch nichts anderes als Kummer und verderben über ihre Völker gebracht hatten. Ja, verbittert dachte er daran zurück, was er über Angur wusste und was Alatar angerichtet hatte. Aber... Die Südländer sollten ruhig ihr verderben bereitwillig annehmen, solange sie nicht auf die Insel der Ahnen kamen und diese versuchten die Clans mit hinein zu ziehen. Immer noch in gedanken über dies und das stampfte Calan hinüber zu Schwarzer und schwang sich auf dessen rücken. Ein harter Tag neigte sich dem Ende zu und er ritt mit der untergehenden Sonne gen Machad...
Antworten